Grosse Worte - und viel dahinter ! Biblische Reden im Gespräch - Teil 1

Shownotes

Jede(r) kennt das Sprichwort: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Wie oft wünscht man sich, Menschen (man selbst eingeschlossen) würden sich an diese alte Volksweisheit halten.
Und wenn Sie bei Talkshows, Wahlkampfreden, Chats und Posts daran zweifeln, wie es tatsächlich um die Vernunftbegabung des Menschen bestellt sei, denken Sie vielleicht an Boethius: „Wenn Du geschwiegen hättest, wärst Du ein Philosoph geblieben!“ So viel Wortgeklingel und nichts dahinter!
Aber es geht auch anders! An zehn ausgewählten Reden aus der Hebräischen Bibel wollen wir das zeigen. Ohne viel Geblubber wird hier (Heils-)Geschichte entfaltet. Und zugleich können Sie einige Rednerinnen und Redner dieses Buches der Weltliteratur kennen lernen, die Ihnen vielleicht noch völlig unbekannt sind.
Sie sind herzlich eingeladen zu zehn Abenden mit Worten, hinter denen viel steckt! Kommen Sie mit uns ins Gespräch!
Dr. Yuval Lapide, Dr. Kornelia Siedlaczek

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00:00:00: Ja, ich freue mich über den heutigen Abend.

00:00:02: Ich begrüße sehr herzlichen Volapide und Cornelia Siklaczek.

00:00:05: Freue mich die beiden hier in den nächsten zehn Monate einmal ein Monat an Bord gemeinsam zu haben.

00:00:14: Wir beginnen immer um neunzehnhund dreißig und haben auch gesagt dass wir um zwanzio-dreißig pünktlich enden wollen nach einer Stunde.

00:00:21: Ich glaube das ist kurz prägnant kompakt Und ich übergebe jetzt mal an Cornelia Sieglaczek wie sie inhaltlich ein wenig einstimmen wird und wünsche Ihnen einen interessanten, spannenden und sicherlich auch unterhaltsam Abend eine unterhalte Stunde.

00:00:41: Ja guten Abend!

00:00:42: Ich begrüße Sie auch ganz herzlich und ich möchte mit Deiner Einführung beginnen die nicht notwendig zu den gesamten Reden des heutigen Abends einführt aber auf jeden Fall zu dem heutigen Abend.

00:00:56: Die Erinnerung darf nicht enden, sie muss auch künftige Generation zu Wachsamkeiten nennen.

00:01:03: Sagt er damals, wo man Herzog, nineteenhundertsechsohnneunzig als er den siebenundzwanzigsten Januar zum Zentralen Gedenktag an die Oper des Nationalsozialismus erklärte?

00:01:17: Zweitausendundfünf beschloss dann die Generalversammlung der Vereinten Nation dem Tag International zum Schuwa gedenkt hat.

00:01:28: Es geht also nicht darum, alle Jahre wieder sondern es geht darum alle jahre nie wieder zu sein.

00:01:39: Am siebenundzwanzigsten Januar nineteenhundertenvierundvierzicht befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz ein Schauplatz eines Beispiellosenmessen und Völkermannes.

00:01:58: an diesem Tag wollen wir heute auch gedenken.

00:02:03: Wir haben vielleicht eine Rede ausgewählt, die mit den Themen Schuldschirm und Reue all das was wir und nicht nur die damaligen Täter und Täterinnen sondern wir stehen ja in einer geschichtlichen Linie der Verantwortung in Erinnerung an diese Zeit immer wieder empfinden.

00:02:29: Schuldschirmen und Reuge wird heute aufgewiesen in einer ganz anderen Verbindung, in einer Verbindung wie man damit umgehen kann wenn man mit Gott im Gespräch bleibt.

00:02:42: Juwel wird das gleich zeigen und diesen unseren Moderator möchte ich Ihnen kurz vorstellen.

00:02:47: Das ist Juwel Lapide.

00:02:48: er wird sich gleich selbst nochmal ganz großartig vorstellen.

00:02:51: Er ist mein jüdischer Gesprächspartner und eigentlich heute Abend der Leiter des Gesprächs.

00:02:59: Ich werde immer nur ab- und an Kurzintervenien.

00:03:02: Es kann bei anderen Veranstaltungen dieser Reihe anders werden.

00:03:08: Aber heute habe ich ihm gedacht, er darf mal und ich werde intervenieren und wir schauen wie wir dann wunderbar miteinander zurechtkommen.

00:03:17: Lieber Juwal, ich begrüße dich ganz herzlich!

00:03:20: Dr.

00:03:20: Juval Apidebe kennen uns sehr lange und er ist ein ganz hervorragender Kenner der Exegese und hat auch großen Wert darauf gelegt die entsprechenden reden, auszusuchen in Zusammenarbeit mit mir.

00:03:38: Und die erste Rede, die ihr gerne haben wollte da geht es um diesen fantastischen Wochenabschnitt der sozusagen für christliche Leserin und Leser ist die Josefs Geschichte Die Verbindung zwischen Genesis und Exodus.

00:04:04: Die Josephs-Novelle ist die Verbindung zwischen Genesist und Exodus.

00:04:09: Das ist natürlich eventuell für jüdische Leserinnen und Lesern ganz anders, und das wird Jowald gleich erklären.

00:04:17: Es ist der berühmte Wochenabschnitt in dem Joseph gleich herausgefordert wird sich zu erkennen geben als der, der er isst durch die fantastische Rede die Juva gleich in der Übersetzung von Martin Ueber vorstellen wird.

00:04:36: Ich würde mal sagen, du legst einfach mal los!

00:04:39: Genau.

00:04:39: Stellt euch

00:04:40: das noch einmal selbst vor bitte.

00:04:42: Ja, Juva Lapide, Sohn der berühmten Eltern, Binkers und Ruth Lapide ist ja im Begriff.

00:04:47: Lapide gibt es nur einmal in Deutschland.

00:04:49: Meine Mutter ist leider ganz aus dem geschäftlichen Bereich zurückgezogen, ist im jüdischen Altersheim leider dement geworden aber passabel lebend.

00:04:59: Mein Vater dieses Jahr, hundertjähriger Geburtstag.

00:05:01: Ich habe mit Markus Reuer meinen Freund vereinbart dazu wird es auch Sendungen geben in diesem Jahr.

00:05:06: ich bin Theologin Jerusalem aufgewachsen weltweit studiert und setze die Tradition meiner berühmten Eltern fort.

00:05:13: das ist meine Mission.

00:05:15: Beruf und Berufung sind bei mir verschmolzen.

00:05:17: ich kenne Cornelia Silecek seit meinem Anfängen in Frankfurt am Main über dreißig Jahre.

00:05:23: Ich dachte

00:05:25: gar nicht, dass ich schon so alt bin.

00:05:30: Du siehst aber trotzdem fabelhaft aus.

00:05:32: Fishing for Complements, gebe ich dir zurück!

00:05:34: Ich kenne Cornelia Sidercek seit über dreißig Jahren als sich noch ein kleiner Anfänger der Theologie war und in Frankfurt am Main noch in Bankgeschäft tätig war bevor Gott mich in die Theologien sende.

00:05:44: Cornelia und ich verbindet eine ganz tiefe Herzensfreundschaft und letztes Jahr gab mir Gott in den Puls Ruf bitte Michael Billimburg an und gehe in die alte Traditionen natürlich mit erneuertem Wissen, unerneuerten Glanz hinein.

00:05:57: Ich habe mich mit Dr.

00:05:58: Markus Breuer dem Leiter der KGB angefeundet und wir haben schon drei Sendungen miteinander gemacht, Markus Breua und ich über Antisemitismus.

00:06:06: Und nun bin ich dankbar dass sich mit meiner Jugendfreundin Cornelia Silacek diese zehn Abende bestreiten werden.

00:06:13: Ein großer Dank natürlich auch an Dr.

00:06:15: Marcus Breuer den Leiter des KGB und am Last but not least an Markus Tobias Steiger.

00:06:22: Tobias, die Güte Gott ist das erbräische Wort.

00:06:24: Denn Tobias hat mich schon einige Male in technischen Schwierigkeiten geholfen und das Gefühl dass er da ist tut mir sehr gut.

00:06:33: Und du hast mir auch gesagt, dass du aufmerksam lernst.

00:06:36: Das heißt du bist nicht nur ein technischer Notfallhelfer sondern auch ein Lernender.

00:06:40: dafür bin ich sehr dankbar.

00:06:41: Ich

00:06:41: bin heute

00:06:42: Abend, ich bin geprägt eben durch jüdische ex-HG sich weltweit studiert an vielen Universitäten spezialisiert, promoviert eben über jüdische Exegesen.

00:06:51: Im Vergleich mit der Großen wäre das Martin Buber, der ja auch ein Riesenexeget war und ich habe heute mit Cornelia vereinbart wir nehmen eine Rede passend auf zum Thema des Tages dass sich damals noch nicht berücksichtigt hat letztes Jahr aber Gott wird ja durch unser Unbewusstsein.

00:07:05: Wir nehmen heute eine große Rede aus.

00:07:06: Genesys, forty-fourzig passt wie Cornelia richtig ausgeführt hat zum heutigen Thema Versöhnung und Umgang mit schwerer Stolz.

00:07:15: Wie wohl das Thema eine innerjüdische Konfliktsituation behandelt?

00:07:18: Nicht eine christlich- jüdische, beziehungsweise eine deutsch-israelische, sondern eine innerJüdische.

00:07:23: aber sie ist dennoch wie Cornelia Brelern schon eingeleitet hat ein Modell zur Versöhnung von stark rivalisierenden Parteien.

00:07:32: Bevor ich gleich, Sie wissen ja, ich liebe Martin Huber Franz Rosenzweig, bevor ich seine Übersetzung eh heranziehen werde wie immer in meinen Seminaren.

00:07:39: ganz kurz zum Hintergrund Die Brüder Josefs haben ihn verkauft, hat nach Ägypten.

00:07:45: Sie haben ihn scheußlich behandelt.

00:07:47: Es kommt zu einem katastrophalen Zerwirknis innerhalb der Familie und die Katastrophe ist da.

00:07:52: Zweiundzwanzig Jahre, zwanzig plus zwei mehr als Jakob sein Vater, mehr als derjenige der Zwanzig-Jahre-Mexiver befindet sich Josef im Exil wird seine Familie nicht sehen.

00:08:05: Seine Familie kommt zu ihm in der bitteren Hungersnot.

00:08:07: Sie kennen ja die berühmte Metapher, der sieben Mageren unter sieben fetten Jahre.

00:08:11: Kurzum es ist eine bittere Hungersnote wie Gott sie angekündigt hat.

00:08:15: und die Kinder Israels sprich das Jakob Israel sind bitterer Not, sie kommen nach Ägypten um sich dort zu ernähren bei dem großen Verwalter den Vizekönig des Reiches nämlich Josef der sich ihnen nicht zu erkennen gibt.

00:08:28: Eine katastrophals schmerzhafte Situation.

00:08:31: Joseph erkennt seine Brüder Sie erkennen ihn nicht, weil sie ihn nicht zutrauen.

00:08:35: Ein so großer Mann geworden zu sein nachdem sie ihn so scheußlich behandelt und nach Ägypten verkauften.

00:08:41: Kurzum eine tragische Situation und Josef nutzt die Gelegenheit um seine Brüder zu prüfen ob sie in den langen Jahren den Zweiundzwanzigjahren der Abwesenheit bevor sie ihn sahen und bei ihnen vorstellig werden konnten tatsächlich etwas gelehrend haben Tatsächlich Menschlichkeit unser Thema.

00:08:59: heute am sieben und zwanzigsten Januar tatsächlich Menschlichkeit gelernt haben und nun mehr bereit sind, mit ihm und einem Stellvertreter dieses Josef, nämlich seinem jüngeren Bruder von der gleichen Mutter Rachel liebevoll sprich empathisch umzugehen.

00:09:15: Kurzum ist ein sehr klarer ein weisere Gent geworden.

00:09:19: er ist durch die vielen Jahre der Trennung gereift und will prüfen will aufgrund seiner Reifung die Gott im Zutage werden dies ob seine Brüder etwas gelernt haben, ob seine Brüder in vergleichbarer Situationen, in der ein Geschwister in mittlerer Not steht sich anders verhalten würden.

00:09:38: Dazu initiiert er kurz gesagt folgendes Szenario.

00:09:43: Er stellt die Brüde auf eine Probe und lässt sie sehen indem er in den Ranzen des Benjamin einen Kälch aus seinem Schatzt sie neinlegt, ob die Brüder bereits nach dem Josef in Vermitteltür zu derjenige, der in seinem Rampfen, in seinem Gepäckstück den Kälch des Vizekönigs besitzt?

00:10:09: In Gefangenschaft zu nehmen.

00:10:11: Das heißt Joseph stellt die Bedingungen auf wer bei diesem Einkauf der notwendigen Lebensmittel des Weitzens, der Brote in das Not diesen absichtlich in den Rancen des Josef hineingelegt im Kälch des Königs besitzt.

00:10:26: Der muss sich verfronen in altem Deutsch dem Vizerkönig Joseph gegenüber.

00:10:31: Natürlich macht es Joseph aus Taktik um die Brüder herauszufordern, in einer solchen brenzligen Situation Menschlichkeit an den Tag zu

00:10:39: reden.".

00:10:39: eine extrem angespannte Situation meisterhaft choreografiert durch Gott, durch den Verfasser dieses Textes.

00:10:46: Und die Brüder sind in einer extrem angespannten Situation weil sie wissen das ist diesmal in einer vergleichbaren Situation.

00:10:54: sich handelt darum wie gehen wir mit unserem Geschwister um?

00:10:57: Wie damals vor zwanzig Jahren als wir zuschauten dass der Bruder in der Not war und ihm nicht erholfen.

00:11:05: wie gehen wenn da jetzige Situation damit um wenn angeblich verstorbenen großen Bruders, nämlich Benjamin in einer ähnlich prekären Situation steckt.

00:11:15: Nämlich er steht in Gefahr von Josef dem Regenten in Ägypten im Gewaarsam genommen zu werden, nämlich gefangen genommen zu wird.

00:11:25: und die Brüder wissen wenn sie das ihrem Vater erneut zumuten wie seinerzeit vor zweiundzwanzig Jahren als sie den Bruder in den Tod beinertrieben.

00:11:36: Gott hat es ja so gefügt, dass sie gerettet wurden durch die Medianita, die ihre Götten verkauften.

00:11:41: Die Brüder wissen, wenn das sich wiederholt und Sie mit Benjamin im Gewahrsam in Ägypten zurückkehren wird es zu einer totalen Katastrophe kommen nämlich der Vater Jacob, der schon mal den Tod, den angeblichen Tod des einen Sohnes Josef verschmerzen wurde musste könnte dieses nicht überstehen.

00:12:00: Das wäre zu viel für ihn.

00:12:01: D.h.,

00:12:02: sie sind in einer extrem emotional-spirituellen Situation, die Josef bewusst konstruiert um sich herauszufordern.

00:12:10: und in dieser kritischen Situation tritt der damals versagenhabende Bruder Juda vor Josef.

00:12:16: das wird das Thema unserer heutigen Sitzung sein nämlich diese große Rede des Judas, der damals ganz kurz noch zur Erinnerung und Aufrüstung ihres Wissens dieser Juda hat ja damals vor zwei Jahren begünstigt, gefordert dass der Bruder Josef in den Brunnen geworfen wird um sich seiner zu entledigen weil man ihn nicht ausstehen konnte ob seiner Traumfähigkeit.

00:12:40: Dann geschah der Verkauf nach Ägypten und seitdem war kein Kontakt mehr zu Josef und die Familie war bitter traurig.

00:12:46: nun gescheht eine Rekapitulation die Josef beeinfädelt nämlich der Bruda.

00:12:50: Benjamin steht vor einer vergleichbaren aussichtslosen Lage.

00:12:54: Wird er nun dem Josef preisgegeben?

00:12:56: Oder können die Brüder, insbesondere Juda der damals so kläglich versagte sich einsetzen für die Befreiung, für die Errettung dieses Benjamin aus einer brenzligen Situation in die Joseph ihnen einführt.

00:13:10: Und hier kommt ab für erst achtzehn eine gewaltige Rede, die ich mit von jeder Vereinbarung habe Die viele Christen gar nicht wirklich so tief verstehen.

00:13:17: Ich möchte sie Ihnen heute sehr tief erklären Sehr tief jüdisch hermenäutisch exegetisch Was da passiert?

00:13:24: Ich habe Martin Buber genommen, ich lese ihn vor und darf ihn vorab schon sagen.

00:13:30: Es ist eine Meisterrede!

00:13:32: Und zwar im ersten Buch der Bibel – wir sind ja noch gar nicht fortgeschritten in der Entwicklung der Bibeln – es geht wirklich um Leben und Tod Denn Juda weiß, wenn dieser Bruder noch einmal zur Verdeuglichung.

00:13:48: Wenn dieser zweite Bruder der Mutter Rachel, erster ist hier Josef von dem sie ja nicht wissen dass er vor ihnen steht sind immer noch nicht im Wilde.

00:13:55: Wenn diese zweite Brude ebenfalls in Ägypten bleibt bzw.

00:14:00: nicht zurückkommen darf mit dem gekauften Lebensmitteln in sieben Marganären zu seinem Vater Jakob gibt es ein totales Disaster.

00:14:07: Vater wird an Herze leidsterben.

00:14:09: ganz klar das wird er nicht überstehen.

00:14:11: Lieber Joval ich darf nochmal zwei sagen Sachen sagen, wir haben nur Meisterreden ausgesucht über das andere Kuchenbekernet.

00:14:19: Es gibt jeden Abend eine Meisterrede und zwei tatsächlich... Die Rede steht für sich und die ist einfach großartig und wundervoll!

00:14:29: Aber ich empfehle Ihnen allen, diese gesamte Novelle zu lösen.

00:14:35: Das

00:14:35: ist ein wundervolles Stück

00:14:39: Literatur,

00:14:40: die von ersten bis zum letzten Akt durchgefallen ist und über Generationen hinweg sekundär Literatur.

00:14:48: Also es wird nachher noch überlegt wie ging das Schicksal des Josef weiter?

00:14:52: Das steht dann alles nicht in der Bibel.

00:14:53: Es steht da in sekundären Fällen

00:14:55: usw.,

00:14:55: also ein wunderschönes Ding!

00:14:57: Und eigentlich muss man ganz wissen um zu verstehen worum es geht.

00:15:01: aber der Juwel hat jetzt schon mal wunderbar eingeleitet daran dass man in etwa weiß, in welcher prekären Situation sich die Leute befinden.

00:15:11: Es geht um Leben und Tod.

00:15:13: Sie wissen nicht, wenn sie ihr Leben verantworten?

00:15:17: Und es ist der Vorher eigentlich von dem sie dachten, Bruder den sie den Tod anheim gegeben haben.

00:15:27: Ganz ganz spannend hochpräsent aber wie gesagt das ganze Ding völlig kunstvoll und bildet das Gelenk des Degenesis mit dem Buch Exodus verbindet.

00:15:39: Also die spannende Frage ist, wie kommen denn die Israeliten in Anführungszeichen eigentlich nach

00:15:45: Helge?

00:15:46: Das lesen sie in der wundervoll ausgearbeiteten Novelle.

00:15:50: Jetzt sage ich nichts mehr, mach weiter mit der Rede!

00:15:52: Ich wollte nur

00:15:53: sagen natürlich wenn wir weitere neuen Meister reden haben, nur dass es für mich und für uns alle die erste wird

00:15:59: jetzt los.

00:16:01: Große Meister, redet und ich lese jetzt vor.

00:16:03: Jehudatrat vor zu Josef dem großen Machthaber und sprach Ach mein Herr möge doch dein Knicht Rede in meines Herrn Ohren reden dürfen Und nimmer entflammen Dein Zorn wieder deinen Knicht Denn du bist wie Fahrer.

00:16:19: Ohr Martin Buber.

00:16:20: wie gesagt Kapitel forty-fourzig Vers neunzehn.

00:16:22: Mein Herr hat seine Knichte gefragt Sprechen habt ihr noch Vater oder Bruder?

00:16:28: Und wir sprachen zu meinem Herrn, Wir haben einen alten Vater und einen jungen Sohn seines Alters.

00:16:34: Dessen Bruder ist tot!

00:16:36: So ist die allein von seiner Mutter übrig geblieben.

00:16:38: Mutter Rachel ist gemeint und sein Vater liebt ihn.

00:16:42: Und du sprachst zu deinen Knechten.

00:16:43: Fürst ihn herab zu mir?

00:16:46: Ich will meinen Auge auf ihn

00:16:47: wenden.".

00:16:48: Wir aber sprachen zum einem Herrn Joseph nicht.

00:16:51: kann der Knabe seinen Vater verlassen verließe er seinen Vater der Stürme.

00:16:57: Du aber sprachst zu deinen Knechten, fährt euer jüngster Bruder nicht mit euch

00:17:02: herab.".

00:17:03: Seht ihr mein Anklitz?

00:17:04: Nicht mehr!

00:17:05: So die Worte Jakobs.

00:17:07: Wie wir hinaufgezogen waren zu deinem Knecht bei dem Vater meldeten wie ihm die Rede meines Herrn.

00:17:13: Dann sprach unser Vater Jakob, kehrt nochmals zurück, ermarktet uns ein wenig Esswaren.

00:17:20: Wir aber sprachen wir können nicht hinab.

00:17:23: wenn unser Jüngster bruder Benjamin mit uns ist Wollen wir ihn ab?

00:17:27: Denn wir können das Antlitz des Mannes nicht sehen.

00:17:30: Ist unser jüngster Bruder, wenn er mich nicht mit uns.

00:17:34: Dein Knecht spricht Josef weiter an den Monarchen Josef gerichtet.

00:17:39: Mein Vater sprach zu uns.

00:17:40: ihr selber wisst dass zwei mir mein Weib geboren hat.

00:17:44: der eine ist von mir weg.

00:17:46: ich

00:17:46: sprach wahrlich zerfleischte es eher zerfleischt.

00:17:49: Ich habe ihn bislang nicht wieder gesehen.

00:17:53: Nämt ihr auch diesen von meinem Antliz sie weg?

00:17:56: Ich treffe ein Leides ihm, ihr liest mein Grauher im Jammer zum Gruftreich hinabfahren.

00:18:02: Und nun war ich zu meinem, deinem Knecht, meinem Vater komme und der Knabe ist nicht mehr mit uns und mit dessen Seele ist seine Seele verknutet.

00:18:12: so wird es geschehen.

00:18:12: wenn er sieht dass da Knabe nicht da ist wird er sterben.

00:18:16: und deines knächtes deiner knächte Haare, die haben das graue Haar deines Nichts unseres Vaters in Yammer zum Gruftreich hinabfahren lassen, denn dein Knecht hat den Knaben von meinem Vater erbürgt.

00:18:30: Sprechen bringe ich ihn dir nicht.

00:18:32: gesündigt habe ich meinen Vater alle Tage und so sitze doch nun dein Knecht statt des Knaben als meinem Herrn verknichtet.

00:18:40: der Knabe aber ziehe mit seinen Brüdern hinauf zum Vater Jakob nach

00:18:44: Kanan.".

00:18:45: Denn wie sollte ich zu meinem Vater hinaufziehen?

00:18:48: Und der Knabe ist nicht mehr mit ihm.

00:18:50: Ich müsste ansehen, dass übel das meinen Vater

00:18:53: befände.".

00:18:54: Zwierig ist aber sehr gutes Deutsch.

00:18:56: Ich empfehle ihn kräftig mitzuschreiben, wie wohl unser brillanter Tobias Steiger es aufzeichnen wird und es in YouTube stehen wird.

00:19:02: Aber Sie wissen mein Professor New York sagte immer was durch den Kopf... Was durch die Hand geht, geht doppelt durch den Kopf.

00:19:08: Das heißt wenn sie nun etwas aufschreiben, wird es nochmals durch ihren Kopf gehen und nicht nur beim Hören präsent werden.

00:19:14: Daher, wie ich es immer mit Ihnen handt, beschreiben Sie einfach ein paar Notizmit.

00:19:17: Das hilft Ihnen sehr, es mit zu bearbeiten.

00:19:21: Dieser Text ist ein riesiger Text aber man muss ihn natürlich mit jüdischen Augen verstehen.

00:19:26: Mein Rabbi hat mich schon vor Jahren in Paris gefaucht und ich durfte auch in Paris studieren.

00:19:30: Er hat mich gefragt zählen wir das Wort Vater in diesem Text?

00:19:34: Worauf ich damals sagte als ein Jüngling, als ich noch Cornelia kannte, dann habe ich auch in Paris unweit das Sorbonne studiert.

00:19:39: In einem großen Ecolpiblik und ich sagte dem Professor sag mal warum soll ich so eine Lächerlichkeit machen?

00:19:46: Bitte höre auf mich zähle das Wort Vater in dieser Rede in den Fersen Achtzehn bis Vierundreißen.

00:19:52: also hab' ich's gezählt und sage Monsieur le professeur Jacquard Catoisfort.

00:19:57: Ich habe vierzehnmal das Wortvater gelesen Und dann sagt er mir, Juwal du bist noch ein toller Schüler der sich auch in der Kavalle ausgehen.

00:20:04: Was bedeutet?

00:20:04: Vierzehnmal das Wort Vater.

00:20:06: Ah, Monsieur de Profession, je comprende moi, je comprenez-je!

00:20:11: Dann habe ich natürlich verstanden was er wollte.

00:20:13: Er wollte mit dieser Zahlensymbolin – da sind wir schon fest den jüdischen Denken – mit zum Ausdruppeln, was hier passiert und wie Juden das wissen Sie ja.

00:20:21: Wir Juden arbeiten ja mit allem, was ein Text ist.

00:20:23: Alles.

00:20:24: Jeder Punkt Jedes Komma, jede Anzahl von Worten die vorkommen haben potenz.

00:20:30: Ich habe die Zahl vierzehn sofort verstanden.

00:20:32: damals war ich ja noch ein Jungling nicht da noch nicht der Großsenier darf ich heute sein der großer Mann der durch Gottes Klavier heute viel verkünden darf.

00:20:38: kurzum ich hab ihm gesagt es stimmt ist in vierzehnt mal das Wort schwarte kommt vierzehmmal und das ist natürlich Durchdachtgeber.

00:20:44: Freunde und Freundinnen der geliebten katholischen Erwachsene Bildung in Gebenburg an der Laden.

00:20:48: Natürlich ist das Durchdach.

00:20:49: Vierzehn bedeutet zweimal sieben und zweimal Sieben ist ein doppelt geschlossener Zyklus.

00:20:54: Ich war damals noch nicht erfahren in der Numerologie, aber ich habe mich hineingearbeitet.

00:21:02: Heute sehe ich auf Anhieb wie oft etwas im Text vorkommt und leite auch meine Studenten an sofort zu zählen wenn ich etwas deutlich bemerke.

00:21:10: Und Sie notieren bitte vierzehn Mal können sie nachher nachtzählen.

00:21:14: Vierzehnmal kommt das Wort Abba, Abba Vater!

00:21:18: Und ich löse bei Ihnen bewusst natürlich christliche Sentimente aus, wenn ich das Wort Vater abba Vater Gott anspreche.

00:21:25: Kein geringerer als Jesus von Nazareth, sprich ja seinen Vater.

00:21:27: Seinen himmlischen Vater.

00:21:29: Hundertfach an dem Johannisemergenium zum Beispiel mit Vater.

00:21:32: Aber wer breche unter uns kann?

00:21:34: Allef bet allef.

00:21:36: Kurzum damit wir ganz tief heute bis halb neun und ein paar Minuten danach kommen es geht um das Thema Vaterschaft und Sohnschaft.

00:21:44: Ich arbeite bewusst mit christologischem Terminiopolich.

00:21:46: Jude bin natürlich.

00:21:48: Sie merken deutlich was häufig anspiele.

00:21:49: ich wiederhole Es geht um dass Thema Sohnschaft und Vaterschafft Und das ist der Wunderpunkt, der Wundefleck an dem die gesamte Familie damals krankte.

00:22:00: Die Tragöde, die Cornelia kurz andere ist und ich in Bikornelia meine Partnerin, meine Kollegin dringend ans Herz lege,

00:22:07: ist

00:22:08: thematisiert um die Kaputtheit, die Zerbrochenheit zwischen Familiengliedern.

00:22:14: Die Geschichte von Josef und sein Bruder fängt ja schon an im Kapitel Genesys-Achtunddreißig und erstreckt sich ja bis Fünfzig.

00:22:20: Kapitel Achtund dreißig!

00:22:22: Bis fünfzig erstreckt sich diese Tragödie im Hause Josefs.

00:22:26: Ich glaube auch, weil du mich gerade angesprochen hast nochmal deutlich zu machen das ist glaub ich ich würde dir bei allem zustimmen und jeder jede christliche Exegit in jeder christliche exe geht würde sagen wir wissen dass mir kennen auch die numerologie ist alles okay.

00:22:44: der einzige punkt wo wir uns glaube ich unterscheiden würde wäre der dass wir sagen würden ab einem bestimmten Punktendetgenesis?

00:22:56: Und es beginnt Exodus und die spannendste aller Fragen ist, wie verbinden wir Genesis mit der ganzen ideologischen Problematik?

00:23:06: Das ist genau diese Problematis.

00:23:08: Es beginnt ja mit dem Brudermord und so und es schleppt sich die ganze Zeit.

00:23:11: Wie verbinden we Genesis mit Exodus?

00:23:14: Und dazu gibt es eine Novelle, die so würden wir jetzt in Anführungszeichen sagen, erhippelt späteren Zeitraum, datiert als die Texte, die sich verbindet.

00:23:27: So wollte ich einfach nur noch mal so dazwischen...

00:23:30: Gebt mir ein paar Minuten, Kollege!

00:23:31: Lass mich erst ausführen und dann kannst du natürlich ergänzen.

00:23:34: Nö,

00:23:34: ich bin jetzt fertig mit der Ergänzung zu

00:23:37: diesem Teil.

00:23:38: Danke also.

00:23:39: ich erkläre nochmal wenn Sie bitte notieren.

00:23:41: es geht um ein ganz kardiales Thema dass uns ... Du hast das angesprochen in den gesamten Kontext der Tora im Zweiten Testament berühren wird.

00:23:51: Nämlich, wie gehen wir mit unseren Brüdern und wie gehen die mit unserem Vater um?

00:23:56: Ich meine nicht den göttlichen Vater das ist auch ein Thema.

00:23:59: soll wie gehen ich wiederhole mit unserem leiblichen Vater und mit unseren leibliche Geschwistern mit unserem Bruder um.

00:24:07: Judah noch einmal zur Aufrüstung ist der Mann der kläglich scheiterte im Umgang mit seinem Bruder.

00:24:14: Es ist eine Familientragödie, wie sie unabhängig vom Holocaust gedenkt da heute immer wieder sich ereignen kann.

00:24:20: Da ist ein kleiner Bruder das ist der zweitjüngste Mann und die beiden können mit der restlichen Gemeinschaft der Geschwister nicht umgehen.

00:24:31: es entsteht eine Hastierade nach der anderen.

00:24:33: können Sie nachwäßen?

00:24:34: Wie gesagt Genesis?

00:24:39: Die Brüder können Josef nicht mehr ertragen.

00:24:49: Es ist eine katastrophale Entgleisung und die Brüdern möchten sich seiner entledigen, was sie auch tun.

00:25:02: Sohn des Jakob war seinerzeit vor zweiundzwanzig Jahren in der Familie, im Kanan nicht in der Lage.

00:25:08: Obwohl er ein ganz starker Mann war und eben ein großer Anwärter auf das Amt des Davidischen Reiches.

00:25:15: aus ihm wird hier David entstehen.

00:25:17: Er war nicht in die Lage und das betont die Bibel liebe Freunde und Freundinnen in aller Deutlichkeit sein Mann zu stehen seine stammes Identität zu wahren sondern im Gegenteil potenziert die Tragöde, indem man zuschaut wie die restlichen Brüder Die restlichen zehn Brüder in den Josef, in den Tod teilen.

00:25:35: Nun macht die Bibel eine Korrektur!

00:25:37: Die Bibel hat ja immer das Anliegen

00:25:39: bestimmte

00:25:40: Tragödien, die sich ereigneten zu reparieren.

00:25:43: Da wäre ich begriffen, viele von ihnen kennen Ästhetik-Kunden.

00:25:46: Theodor Ida Conrad Udo Nartan, viele meiner Schüler kennen ihn, auf Ebrechbuch stabiert für meinen Freund Dr.

00:25:52: Jens zum Beispiel, den ich heute herzlich begrüße und für Claudia Romas-Kirchen meine großen Schülern.

00:25:57: Tafkufa.

00:26:00: Nun ist ein klassischer Termin und Technikus in der Theologie, das Bibel des Judentums und bedeutet Gott gibt uns immer eine zweite Möglichkeit etwas in Ordnung zu bringen was im Anfang Katastrophal daneben gegen Katastrophe entglitt.

00:26:14: Und genau dieser Juda, warum habe ich mit Cornelia diesen Text gesucht?

00:26:17: Dieser Juda spürt Ich kann unmöglich Der Anwärter des Davidischen Reiches werden!

00:26:23: Ich kann unmöglich diese Berufung die mir inne wohnt Ein großer Mann, Juda der Große Repräsentant des Südreiches zu werden, der das Südreich aufbauen wird in dessen Tradition die größten Könige Israels aufstehen werden.

00:26:37: Ich kann so nicht in die Geschichte gehen was Cornelia Ansprache, Nicht nur nicht in das Zweite Buch Mose auch nicht in Das Dritte, Vierte, Fünfte Auch nicht in den Geschichten der Könige-Israels.

00:26:47: ich kann nicht als ein großer gestandener Mann Den David preisen wir als Abgömmling von Jüler hineingehen ohne diese Kalamität, diese Tragödie in meiner Familie bereinigt zu haben.

00:27:00: Und darunter konstelliert Gott diesen gigantischen Monologen wie ich ihn bezeichne.

00:27:04: es ist primär ein Monologue den Josef spricht gar nicht viel während dieses Kapitel kommt.

00:27:08: nur eines der längsten Monologe übrigens eine ist der längste monologe mit der gesamten heiligen Schrift und nur Judah bekommt das Wort weil ich wiederhole können Sie gerne mitschreiben weil er in innersten spürt in drin sich spürte.

00:27:23: Ich muss etwas in Ordnung bringen, was ich verschuldet habe.

00:27:27: Das hat auch mit Wiedergutmachung zu tun, unser heutiges Thema, siebenundzwanzigter Januar!

00:27:31: Ich benutze das Wort wieder gutmachen und liebe Freunde der KIW Limburg nicht gerne.

00:27:35: Aber in dem Fall ist es eine Wiedergurtredung.

00:27:38: Es ist eine Wiedergot-Redung weil am Anfang wirklich von Judah aus böse Worte gesprochen wurden.

00:27:45: Er sprach Blöße.

00:27:52: überhaupt nicht.

00:27:53: das Geburt des späteren Geburts der Nächstenliebe, das Ud ausgesprochen hätte natürlich praktiziert werden müssen, pflegte.

00:28:00: Judas spürt er muss es in Ordnung bringen.

00:28:03: in primären Durchworte Es ist hier weniger eine Wiedergutmachung als eine Wiedergot-Redung.

00:28:09: Eine Wiedergutsagung aber die dringend nötig ist weil das primäre Scheitern des Bruders darin bestand nicht darüber gesprochen haben, nicht richtig gesprochen zu haben über die vergötet sich in der Familie ereignete.

00:28:25: Und so ein Juda setzt sich mit einem riesen Vermögen.

00:28:29: ich habe auch den hebrischen Text von mir vor Josef.

00:28:31: Josef weiß natürlich übrigens, Josef weist mehr als Juda weiß.

00:28:35: nochmal kurz für sie zur Recapitulation.

00:28:37: Joseph weiß dass es Juda ist sein Bruder der sich damals vor zwanzig Jahren ihn verging.

00:28:43: das eine hochinteressante Dramaturgische Inszenierung über Freunde und Freundinnen.

00:28:47: Josef durchschaut das Ganze, er hat sofort alles im Griff.

00:28:51: Darum initiiert er ja diesen Trick diese Inszenierung dieser Gestaltung mit dem angeblich unwissenden Monarchen und lässt Juda nun nicht wissend dass er ihn durch schaut, diese brillante Reden reden weil er weiß... Und das ist das Große am Josef der auch gereift ist im Laufe der vielen zweiundzwanzig Jahre Weil Er Weiß dass Juda das Zeug hat, modern Deutsch gesprochen.

00:29:17: Die Fähigkeit, die von Gott kommt etwas in Ordnung zu bringen was dringend bevor diese zwölf Brüder abtreten werden.

00:29:23: Wie können wir hier sprachen?

00:29:24: Das Thema Exodus und natürlich das Thema Königreich Südreich der Judea und Norddeich Israel empfangen wird.

00:29:31: D.h.

00:29:32: Joseph lockt Judah ganz massiv aus der Reserve Modern Deutsch gesprochen.

00:29:36: Er provoziert die Kolossale, den man in eine lebensgefährliche Situation bringt.

00:29:40: und damit wir das dempsychologisch verstehen, Juda reagiert darauf.

00:29:43: Er weiß noch einmal, er kann es sich nicht leisten unter keinen Umständen!

00:29:49: So zu versagen, wie er seinerzeit versagte als er mitinitiator war der Auslieferung des Josef im den Tod sprich in die ägyptische Gefangenschaft.

00:29:58: Und achten Sie darauf was hier passiert?

00:29:59: Er ist einerseits voller Demut, Joseph ist ein Mann voller demut geworden.

00:30:04: Er war der Verkörperer der Föbris zu deutschter Überheblichkeit in all den Jahren zuvor.

00:30:10: Er spielte den Grand-Senieur, der nicht dem Niggesten war.

00:30:13: und nun erfahren wir eine solche Korrektur unter Haltung dieses Juna wie sie beispiellos ist in der Bibel.

00:30:19: Judas spricht ihn mehrfach an als seinen Herrn!

00:30:22: Wenn er wüsste, dass er seinem kleinen Bruder mit deren Anspricht hätte er das nicht getan.

00:30:28: Ich möchte, dass Sie die Schärfe die analytische Schärfe verstehen.

00:30:31: Noch einmal, Judas spricht seinen Bruder den er damals mit Füßen trat ein niedrigte Beschimpfte an mehrfach mit.

00:30:40: mein Herr möge doch dein Knöch ergibt in eine rolligen Lein, die er sich nicht träumte früher auszusprechen.

00:30:47: Ich, Judas der Knöcht du Josef!

00:30:50: Der kleine Bruder.

00:30:51: wenn er das wüsste wie man das jetzt Gesicht sagt würde er sich die Augen aushreißen.

00:30:55: aber er macht es weil er spürt Es ist dringend geworden und sich sein Knicht.

00:31:01: Und sogar seinen Vater, den Vater beidemännern!

00:31:05: Josefi Kognito und sich Kognitor sprich er an mit deinem Knicht hat dies getan, hat jenes

00:31:11: getan.".

00:31:12: Das heißt, Judah wechselt seine Überheblichkeit, seine Hybris, seine Eitigkeit völlig im Dienste – ich wiederhole, können Sie notieren – in dem Diensten der Versöhnung und im Dienst um es ganz scharf auszusprechen?

00:31:25: Im Dienster der Heilung einer zerrütteten Familie.

00:31:28: Ich darf wiederholen... damit sie sauber dort hin können.

00:31:30: Im Dienste der Heilung einer extrem zerrütteten Familie, an die er jüdermaßgeblich beteiligt war, ergreift er das Wort und spricht eine ergreifende Rede.

00:31:41: Achten Sie auf meine deutschen Wortspiele!

00:31:43: Er ergreft das Wort... ...und hält eine wirklich durch- und durchergreifendere Rede bei der kein Augetrocknis bleibt.

00:31:51: Das ist garantiert entschläftig.

00:31:52: Und nachher steht ja auch übrigens – wenn Sie es auslesen – in Kapitel forty-fünf fließen natürlich wie heute im Bundestag bei den Repräsentanten aus Israel fließen die Tränen des Josef, der sich mit großer Not zurückhielt um nicht schon während der Rede in Träne zu bringen.

00:32:08: Kurzum, Judah legt eine Intensität von Worten an den Tag und kniebt sich hinein in die Tragödie, die er maßgeblich verursachte wie wir sie uns bei einem Mann seines Formats und seiner Überheblichkeit nicht vorzustellen vermochten.

00:32:25: Und was das Besondere ist, ich darf es intensivieren.

00:32:29: Er rekapituliert die gesamte Szene auf der emotional-stilaturellen Ebene wie sie sich zugetragen hat und wie er sie seinerzeit nicht verstanden hat.

00:32:39: Er hat sie seiner Zeit überhaupt nicht verstanden und er tritt vor dem Josef immer noch nicht wissend!

00:32:45: Das ist Josef West.

00:32:46: Josef, wie gesagt nochmal damit dass David, Joseph hat Juda längst durchschaut.

00:32:50: Joseph hat die bittstellenden Brüder längst.

00:32:53: Josef hat seinen kleinen Bruder Benjamin längst durchschaut, nur Juda weiß das nicht.

00:32:58: Das ist eine hochinteressante Konstellation und Juda denkt ich habe den Monarchen vor mit den Ägyptern und muss alles tun damit... Und jetzt kommt die Empathie!

00:33:08: Damit meinem Vater der ja alt und krank ist und immer noch so ein Verlustig ist im Karneal in Betel und sichern.

00:33:16: Ich will verhindern dass er Vater ein Herzinfarkter leidet, wenn ich zurückkomme ohne diesen Sohn Benjamin den er Josef gefangen hat.

00:33:25: Kurzum Juda sprudelt aus sich heraus, er geht in die gesamte Geschichte der Familie hinein und sagt ihn jetzt erst spüre ich, was ich damals meinem Vater angetan habe.

00:33:38: Das ist hinreißend und aufregend!

00:33:41: Juda legt noch einmal eine Empathie an den Tag, die wir hier in dem textilichen Vorlesen haben und rekapituliert etwas, was er damals aufgrund seiner Überheblichkeit, aufgrund deiner krassen Unmenschlichkeit nicht wahrzunehmen vermag.

00:33:55: Er versetzt sich in die Rolle des alten Vaters, der ja damals schon alt war vor zwanzig Jahren Und mit seiner Frau Rachel Das ist ja die erste Respektive Die zweite Mutter, das sie im Jakob wie man es betracht will Zwei Söhne Im hohen Alter von Jakob Zeugte.

00:34:10: Sie wissen ja, die Geschichte kennen sie aus dem Reißsegler-Bitteln Genes ist Jakob Zeug mit Rachel.

00:34:15: zuerst Josef und dann sollte noch ein altes Sohn, nämlich Benjamin.

00:34:21: Kurzum Joda geht hinein in eine Empathie, in einen Mitgefühl zu Deutsch das er nie an den Tag legte von dem wir auch nicht vermutet hätten dass es jetzt in dieser brenzigen Situation aus ihn sprudeln würde.

00:34:34: Er geht in die gesamten Situation der Sehnsucht des Vaters mit den zwei Söhnen geliebte Frau Rachel Gebarr eine Bindung an den Tag zu legen, die über die übrigen Söhne.

00:34:48: Die über die Übrigen söhnen, die aus dem Stammmutter Lea Kamen hinausgeht und er bespricht es.

00:34:55: Er sagt das oft, obwohl er gar nicht weiß dass Josef die Geschichte natürlich in und außen wenn ihr kennt.

00:35:00: Josef steht doch vor ihm.

00:35:01: aber das ist das Gantjose an der Geschichte, dass hier eine Inszenierung durchgeführt wird in der Jude noch einmal damit ihn die Brisanz klar wird zu seinem von ihm verpönten vernichteten Bruder spricht oder im Mindesten die Ahnung zu haben, dass genau dieser Bruder vor ihm steht.

00:35:20: Das ist aufregend!

00:35:22: Wenn Josef sich vorher zu erkennen gegeben hätte, liebe Freunde und Freundinnen, hätte Juda das niemals gemacht.

00:35:28: Ich möchte es in aller Deutlichkeit zu ihrem Gewinn aussprechen – Sie bieten kurze Notizen aufzuschreiben – wenn Joseph sich vor dieser Rede zur Erkennung gegeben hätte….

00:35:37: Leute, hören wir auch mit dem Theater... ich bin Josef Der kleine Lackl, den ihr damals zertreten habt.

00:35:42: Komm, wir legen die Masken ab und schluss damit!

00:35:44: Kommen wir küssen uns und gehen jetzt miteinander essen.

00:35:46: Wenn er das gemacht hätte zu Unzeit, liebe Cornelia, wäre Juda niemals, damit es für sie ganz brisant rüberkommt, niemals in seine... Ich möchte sogar deutlich sein in seine königliche Größe, denn er wird hier der Vorfahrer der Könige.

00:36:00: Wäre Juda nichtmals in deine königlichen Größe gekommen eine so überwältigende Rede mit einer so großen Empathie?

00:36:09: für seine eigene Familie den Tag zu legen, wie er sie tatsächlich einen Tag nicht hat.

00:36:14: Wir

00:36:14: würden eigentlich sozusagen sagen, er beginnt eine Relektüre seiner eigenen Geschichte und seine Familiengeschichte in der er sich sowohl seiner Schuld als auch seiner Reue stellt und damit die Versöhnung einlädt.

00:36:29: Ja genau, Cornelia.

00:36:31: aber was ich noch hinzufügen möchte weil das bei dir... einen Spur zu rational rüberkommt.

00:36:36: Juda, wenn wir uns die Rede anschauen allein durch die Benutzung von vierzehn Mal wie gesagt Vater zweimal sieben das ist ja durchdacht bei einem großen Mann wie Juni.

00:36:43: Ja.

00:36:44: Verstehst du?

00:36:45: Ich will damit sagen...

00:36:45: Das ist ja rational!

00:36:47: Bei der Komposition der Rede.

00:36:50: Richtig aber ich

00:36:51: störe.

00:36:51: das möchte ich gerade in Zufügen Cornelia.

00:36:53: Ich möchte in Zuffügen dass hier die Emotionalität, die er zwanzig Jahre unterdrückte zusätzlich zur Rationalität hinzukommt Denn die Rede ist nicht nur einfach eine Rede, wie heute am Bundestag.

00:37:05: Ich rede nicht von dieser Frau, die den Holocaust überlebte, sondern eine Rede eines deutschen Kanzlerinnen oder des deutschen Kanslers, sowohl Politiker Correctness als Entschuldigung wenn ich das sage.

00:37:14: Es gibt in der Bibel auch Theological Correctness.

00:37:17: Noch einmal, es gibt in der Bibel sehr wohl – das werden wir noch machen.

00:37:21: Wir beide in den Berufe der Kondensin-Sitzungen.

00:37:23: Es gibt doch so etwas wie Theological Correctness, eine theologische Korrektor die man einfach an den Tag legen muss damit der andere gut dasteht und dieses Muster durchbricht Juda total!

00:37:34: Er geht so stark wirklich in sein Innerstes nicht nur um korrekt dazustehen und saubere, syntaktisch saubare Sätze zu präsentieren sondern ich meine er hätte in der Ethiose auch erreicht ohne vierzehnmalige Benutzung des Wortes Fahrtreib.

00:37:50: Er hätte sieben mal oder drei Mal auch gereicht.

00:37:52: aber die Kunst mit Zahlen und deren Anspielungen auf die Gefühle eines anderen einzustellen sich einzustellen das ist das große.

00:38:02: Noch einmal, er benutzt diese Vierze nicht nur weil er mathematisch präzise rechnen kann.

00:38:06: Das ist ihm nicht wichtig!

00:38:07: Judah liebe Freunde und Freundinnen will nicht mathematisch Präzises sein.

00:38:10: Darum geht es ihm nicht.

00:38:11: Aber durch die gekonnte

00:38:13: Einflechtung

00:38:14: wirklich perfekt sind taktisch gekonnt indem man den Vater erwähnt was er vorher nie getan hat.

00:38:20: Ihm waren die väterlichen Gefühle liebe Freunde der kleine Belinburg Die väterliche Gefühlen Und die Zugehörigkeit zum Vater völlig belanglos.

00:38:28: Jula und seine Brüder sind über Gefühle des Vaters im Angesicht des Schmerzes, des vermissten Josef hinweggegangen, ihn weggetampelt.

00:38:37: Und indem er in seiner Auffallung es kolossal erregt – das ist nicht nur eine nüchternabgelesene Rede heute am Bundestag – die Rede ist nicht abgelesen!

00:38:46: Die Rede ist nie vorgefertigt sondern sie sprudelt aus ihm heraus weil er sich nicht mehr zurückhalten kann im Angersicht dieser unterdrückten Menschlichkeit.

00:38:55: ich darf wiederholen Diese unterdrückte Menschlichkeit des Juden muss so massiv in ihm gewirkt haben, dass alle Dämme – ich sage es ganz deutlich als ihr geliebter Exegit – alle Dämme aber wirklich alle letzten Dämmen eingebrochen sind.

00:39:11: Ich weiß nicht, was

00:39:12: du mit der

00:39:12: Rationalität meintest.

00:39:14: Ich sag das gleiche einfach nur noch mal so kurz dazwischen!

00:39:17: Ich hab dir gesagt, du darfst heute einfach reden, aber ich muss da doch nochmal dazwingen.

00:39:21: Also die Sache mit der rationalität liegt vermutlich darin, dass ich nicht klark... also dass ich der festen Überzeugung bin, dass das eine strikt durchkomponierte Rede ist im Hinblick auf bereits gelaufene Geschichte.

00:39:40: Ich glaube, nämlich müsste es jemand dabei stehen und die Rede des Juda protokolliert hat, sondern das ist eine viel spätere eingetretene Komposition, die gesagt hat, darum geht es!

00:39:55: Das ist unser Gottesbild, das ist unser Menschenbild.

00:39:58: Das wollen wir darstellen.

00:40:02: Vielleicht meinst du das mit Rationalität?

00:40:04: Ja,

00:40:04: ich meine Folgendes.

00:40:05: Ich meine, Rationalitätsheiz ist bei mir – noch meiner Deutere und nicht nochmal meine ich habe hier mit vielen Rabinen drüber gesprochen – diese Rationalitäten sind natürlich da aber was hier besonders spricht ist die Emotionalität und die Schwierigkeit.

00:40:20: Genau!

00:40:20: Und die ist genau da genau da hingebracht, um genau das deutlich zu machen.

00:40:27: Wir reden von einem bestimmten Gottesbild, wir reden von einen bestimmten Menschenbild.

00:40:32: Jude hat es nicht gesprochen in den Hinblick darauf dass er der Vater

00:40:35: immer öhnige

00:40:36: sein wird sondern er spricht es einfach so und das ist weil der Text ja... bei älter ist als die Texte zwischen denen er steht sozusagen genau in dieser Form komponiert.

00:40:51: und das ist für mich das großartige daran.

00:40:53: Es bedeutet über Jahrhunderte, über Jahrzehnte, über Generationen weggetragen wird eine Aussage noch mal kristallisiert im fantastischen Geschichten und im fantastischem Reden um deutlich zu machen Das ist der Gott auf den wir uns verlassen und Menschen die auf diesem Gott reagieren müssen in einer bestimmten Form offen sein.

00:41:15: Und diese Offenheit ist die, die gefordert ist und das, was die Juda hier an den Tag legt.

00:41:21: Und dann ist

00:41:21: es eigentlich egal, wann sie geschrieben wurde.

00:41:23: Es sagten wir nur vor, hat nicht das ein wenig irritiert?

00:41:26: Die Aufarbeit greift jetzt sofort auf und ich möchte dringend noch speziell den Satz Drei-Siege aufgreifen.

00:41:32: Und nun wenn ich zu deinem Knecht meinem Vater komme, Dreißig, ist nicht mehr mit uns und mit dessen Seele ist seine Seele verknotet.

00:41:42: Ich bin fest davon überzeugt, dass ihm an dem Punkt, liebe Freunde und Freundinnen etwas klar gewollten ist was er mich vorher verstanden hat.

00:41:50: das heißt wenn Sie es bitte notieren für mich ist hier eine Transformation eines Egoisten in einen Atoisten passiert.

00:41:57: ich will es mal ganz theologisch und philosophisch ausdrücken Für mich und nicht nur für mich sondern ich habe mit vielen Kollegen gesprochen die mich darin unterstützen legt hier in dieser Rede ein ein massiver, tiefen psychologischer Transformationsprozess eines in Sicht total verschlossenen Egoisten.

00:42:15: Der lernt durch die Situation der Not, mit der er ja nicht gerechnet hat wenn wir uns das Szenario anschauen einen Altruismus eine nächste Liebe an den Tag zu legen, die wir bei ihm nicht erwarten würden.

00:42:26: Das heißt er erfährt eine Kehrtwende wie sein Leben verändert wird und somit ihn entlässt als den künftigen Ahnherren der großen Könige des Südreichs.

00:42:37: Und das ist eine Bekehrungsgeschichte!

00:42:39: Das ist auch heute seine Bekehrungsschichte, die sich ganz kurz in dieser Rede... Lässt

00:42:44: mich dazu noch raus.

00:42:45: ...und was interessanter

00:42:45: an dieser Rede ist ja, ich gucke immer einfach nochmal auf die Uhr weil ich muss heute leider pünktlich gehen, weil nachher noch ein ganz merkwürdig, aber ich muss noch ne Prüfung abnehmen heute digital.

00:43:01: Diese Bekehrungsgeschichte, die er gerade durchmacht.

00:43:06: Die eröffnet auf der anderen Seite natürlich sein Gegenüber dem Josef sich erkennen zu geben.

00:43:15: Jawohl!

00:43:17: Ich verlassen zwei Leute plötzlich ihr Visier runter

00:43:22: und es

00:43:22: funktioniert im Prinzip nicht mit einem heilsamen Gegenüber, wenn nur ein Mensch das Visier ruht.

00:43:32: Und damit für das deutlicher Namen von jeder Befragung ist... Das Brisante an der Situation ist... Genau!

00:43:39: Das Brisannte an der Situation ist Josef verstellt sich und diese Verstellung des einen die Maske gerade des einen bewirkt so die Demaskierung wie du gesagt hast, die Visier fallen lassen, Situation des anderen.

00:43:56: Ich wiederhole, der eine bleibt noch verstellt.

00:43:59: während der gesamten Rede und der gesamte Situation, in denen ja die Brüder kommen um Brut zu kaufen in der Bitteren oder als Bittsteller ist Josef ja inkognito er kippt sich hier nicht so zeigen.

00:44:10: alle denken, alle seine Brüdern denken das ist der modernarische, ein Ägypter, ein schöner Mann, der aber überhaupt nichts mit Judem zu tun hat.

00:44:19: Und in dieser ganz brenzligen Situation, damit sie merken wie Gott in unserer Geschichte arbeitet bleibt Josef extrem hart herzlich.

00:44:27: Indem er die Konstellation kreiert du pass auf Juda und den Mödern auch jedenfalls zugesprochen.

00:44:32: der Junge und dessen Ranz, dessen Gebäckstück sich der Kirch befindet bleibt hier.

00:44:38: und wenn es zu einem klar kommt das heißt Josef spielt einen Drannen spielten harten herztlosen Bruder.

00:44:46: Und genau in der Situation, das möchte ich betonen für uns alle entpuppt sich, demaskiert sich Juda und zeigt sein Innerstes notieren will dass wir vor bei ihm nicht mal mit einem Hauch gesehen haben.

00:44:59: Und zwar mit einer solchen epischen Breite Mit einer solchen Länge versetzen die wirklich bahnbrechend ist in der Geschichte.

00:45:06: Das heißt sie sehen wie Gott wirklich möchte sehr theologisch akzentuieren Ein Mann verstellt sich spielten hartherzigen Monarchen Bedroht die Familie noch einmal auseinanderzureißen, indem er den Brüdern sagt Leute nein, Benjamin bleibt hier.

00:45:21: Er hat mein Kälch gestohlen und ich lasse ihn nicht mit euch zurückgehen nach Ghana an.

00:45:25: Diese entsetzliche Drohung des Joseph – natürlich versteckt als König – versetzt die Brüder in eine Hysterie!

00:45:34: In eine hysterische Panik.

00:45:35: Und dann kommt auf einmal Juda lässt die Maske fallen und sagt jetzt ist mir alles egal Jetzt werde ich so intensiv Um das Leben dieses Benjamin, sprich um die Rückkehr dieses Benjamin zu seinem trauernden Vater kämpfen als ging es um meine eigene Existenz.

00:45:54: Und da erlebe ich und auch um die Rede unser Thema eine solche einerseits Brisanz erkennt die Not der Situation und dass was ich vorhin sagte der Tikkun.

00:46:04: Ich darf wiederholen Juda erkennt den Not der Lage.

00:46:07: Er weiß genau wenn er jetzt sich noch einmal laubt zu scheitern Wenn er das nochmal geschehen lässt dass ein unschuldiger Bruder ins Messer läuft von freundlichen Männern, Joseph der vermeintlich freundliche.

00:46:19: Dann ist Jakob ein toter Mann und die Tragöte zu Hause findet ihr Finale.

00:46:24: Der Vater überlebt es nicht oder das Zerwürfnis findet einen Crescendo ohnegleichen.

00:46:28: Das heißt Juda weiß weil er empathisch geworden ist.

00:46:31: so was darf ich mir noch einmal erlauben?

00:46:34: Einmal habe ich versagt ein zweites mal nicht.

00:46:37: Und was ich sage in der Geschichte mit dem Tikkun, nämlich er spürt.

00:46:41: Ich muss nun das bitte wiederholen und verstärken!

00:46:45: Ich muss nur mit der Macht des Wortes, das Thema unserer zehn geliedrigen Reihe, ich muss mit der Macht des Wort es, ich sag zum dritten Mal, was mir ganz wichtig ist?

00:46:53: Ich muss mit den Macht des Hebräischen Wortes im Hebräischen Wort sehen wir mal so stark übrigens, ich hab ja immer Hebränisch und Deutsch nehm' wir.

00:47:02: so massiv erreichen in seinem Herzen, dass er mir die Freiheit gibt den Benjamin loszugeben?

00:47:11: Freizustellen damit ich mit ihm zurückgehen kann nach Ägypten und damit die alte Tragödie verhindern kann.

00:47:17: Diese alte Traködie muss bereinigt werden.

00:47:20: erst spürt es.

00:47:21: das heißt obwohl ja ganz kurze Wiederholungen Obwohl ja Josef ihm gar nicht gesagt hat, ach bitte ganz präzise darauf.

00:47:29: Josef hat ihm gar nichts gesagt, bitte rekapituliere doch die alte Geschichte mit deinem Bruder!

00:47:33: Das verlangt gar nicht.

00:47:34: Ich möchte nur dass Sie bitte am Text arbeiten mit mir.

00:47:37: Josef verlangt von Juda in dieser Situation nicht durchmöchte, dass wir das alte Kapitel mit dem älteren Geschwister, das du aber ins bereinigen.

00:47:44: Das will Joseph gar nicht!

00:47:45: Sondern Joseph will nur sehen – ich wiederhole für ihre Erkenntnis – wie gehst Du jetzt nach zweiundzwanzig entbeerungsreichend Jahren um?

00:47:54: Mit einer ähnlich konstellierten Situation, in der ein Bruder dein Bruder Benjamin vor dem Tod steht, vor dem Spiel zu Einen Tod.

00:48:03: Und Judah geht nun dermaßen hinein in eine Reparatur, in eine Korrektur.

00:48:09: In der nicht nur den Benjamin davor retten will zu bleiben und damit den Vater in den Tod zu stützen, sondern indem er selbst – und das möchte ich gerade aufführen – eine Lanze bricht für seine eigene Unterlassung vor zweiundzwanzig Jahren.

00:48:23: Warum fährst du dreizig?

00:48:24: Hören Sie mal an den Satz!

00:48:30: Weil ich zu deinem Knecht, meinem Vater komme und der Knabe Benjamin ist nicht mehr mit uns.

00:48:35: Und jetzt kommt der große Durchbruch!

00:48:37: Und mit dessen Seele ist seine Seele verknote, so wird es geschehen, wann er sieht, dass der Knaber nicht leistet usw.

00:48:43: Wissen Sie welche Bedeutung dieser scheinbar bananlose Manale satt hat?

00:48:49: Und wenn die Schmaton Churra Le Nafchot in irgendwelchen drei Worten Joda erkennt, indem er diesen Satz, der so scheinba Banalis ausspricht... wie sehr menschliches Leben auf der inwendigen Ebene sich abspinnt.

00:49:03: Er, das ist mein Wortspiel, der große Auswendiger, der immer noch auswendig im Äußeren glänzen wollte.

00:49:11: Alles muss nach außen stimmen und wenn es nicht stimmt dann machen wir einen riesen Theater.

00:49:15: weg muss Josef Und ich bin der große Juda.

00:49:17: Ich inszeniere Großes.

00:49:18: Die Juda verlässt die Auswendigkeit In die Innerlichkeit.

00:49:23: Die Exteriorität Exterioritet in die Interiorität.

00:49:27: Ich habe erkannt, das ist beispiellos.

00:49:30: Juda sagt dem Josef – der Herr weiß nur dass er Josef ist!

00:49:33: Juda weiß es nicht.

00:49:34: Er sagt ich habe erkannt heute nach zweiundzwanzig schmerzhaften tragischen Jahren, dass dieser mein Vater so verbunden war mit Joseph wie ich es damals nicht zu sehen vermochte.

00:49:45: Das heißt er geht in ein höchstmassen Empathie und erkennt liebe Freunde und liebe Koneer was er damals unterlassen hat nämlich Menschlichkeit Menschlichkeit, Menschlichkeit.

00:49:55: Und darum ist dieses Thema ja heute, obwohl ich es nicht geplant habe am siebenundzwanzigsten Januar so hochgesandt.

00:50:00: die Menschlichkeit muss an den Tag gelegen werden und sie fängt mit Kleinigkeiten an.

00:50:05: Mit diesem Satz hat er den Gordischen Knoten zwischen Josef dem Machthaber und sich Judat gelöst in der man zeigt Ich habe Verstanden nach zwanzig Jahren!

00:50:15: Ich habe gefühlt, gefühelt was das heißt wenn ein alter Mann Mit seiner sehr geliebten Frau, die sehr früh starb.

00:50:23: Das ist ja der Schmerz des Jakob, den er ebenfalls rekapituliert in dieser Geschichte.

00:50:28: Er legt eine Empathie an den Tag, in dem man sich mit dem alten Mann Jakob – der ja mit seiner geliebten Frau, der ja früh starben nur zwei Söhnezeugen durfte!

00:50:38: Und er sagt ich spüre was ich damals unterlassen habe.

00:50:42: Ich oder spüre?

00:50:43: Ich hätte damals erkennen müssen in meiner Überheblichkeit vor zwanzig Jahren in Ghana und in Ebro.

00:50:49: dass der Vater eine innige Beziehung hat zu dem Sohn seines Alters.

00:50:54: Hätte ich das damals durchschaut, wäre ich nicht so ein ekelerregender Egoist gewesen, hätte ich doch niemals diesen Bruder den Verkaufpreis gegeben?

00:51:04: Jetzt

00:51:04: lieber Jubel

00:51:05: müsstest du Fragen

00:51:06: zulassen einfach mal zuwählen.

00:51:08: Ich gucke da nochmal drüber.

00:51:10: in acht Minuten bin ich sozusagen weg.

00:51:13: wenn sie unbedingt Fragen stellen wollen wo er sich nicht dort redet, wo ich gucken kann ob sie sich gemeldet haben oder so.

00:51:22: Dann tun Sie es jetzt!

00:51:25: Das war etwas das ich am Anfang vergessen

00:51:28: hatte

00:51:29: zu sagen.

00:51:30: wenn sie zwischenzeitlich Fragen haben... Ich habe

00:51:34: sie

00:51:35: alle im Blick.

00:51:39: Die Hand und dann werde ich die Heinleiten.

00:51:42: Ich habe bislang nichts gesehen, aber vielleicht können wir uns das auch fürs nächste Mal melden.

00:51:47: Ja genau!

00:51:48: Bitte Frau Stein Sie waren die Erste und dann kommt Adela zu seinem Buddy Zweite.

00:51:54: Gerne!

00:51:58: Frau Stein, sie müssten sich auch wieder einklinken mit

00:52:01: den Sturbschalter aufheben.

00:52:04: Super

00:52:07: Danke!

00:52:10: Durch mir leid vielleicht habe ich das im Vorfeld nicht mitbekommen, aber es mir sehr geholfen, wenn ich in Vorfeld wüsste um welche Textstelle es geht.

00:52:20: Ich bin nicht in der Lage eine mehr unbekannte Textstellung zu verstehen, wenn Herr Joval Lapide sie vorliest.

00:52:30: Ich bekomme so in etwa natürlich den Inhalt mit Aber an der Textarbeit scheitere ich.

00:52:37: Dafür müsste ich den Text... Ich habe ihn also jetzt parallel hier dazu aufgeschlagen, aber ich hab eine andere Ausgabe und eine andere Übersetzung.

00:52:45: Ich kann da nicht parallel lesen!

00:52:47: Also es wäre mir ein großes Anliegen wenn ich im Vorfeld wüsste um welche Textstelle es gibt.

00:53:03: Und unser Freund Tobias Steiger kann sie ja einblenden als Link.

00:53:07: Ich schick Sie dem Tobias und er wird sie komplett einblend, so dass sie sich darauf vorbereiten können.

00:53:12: Perfekt!

00:53:12: Tobias?

00:53:14: Ich habe noch eine

00:53:15: Frage bitte.

00:53:16: Ganz kurz

00:53:19: ich würde gerne also zum Beispiel aber vielleicht müsste man dann gucken wie man diese sechzig Minuten aufteilt.

00:53:33: So zeigt sich Gott.

00:53:35: Und ich habe immer gedacht, ja wieso zeigt sich Gott so?

00:53:39: Ist es nicht eher so?

00:53:40: So wird dieses Gottesbild konstruiert.

00:53:44: So wird Gott dargestellt.

00:53:46: aber das ist doch ein Unterschied und

00:53:49: sowas würde mich

00:53:50: interessieren.

00:53:52: Moment, da werden

00:53:55: wir noch eine zweite Wortmeldung kommen.

00:53:56: Lass mich erst die Frage beantworten damit ich dich bei der zweiten Frage nicht vergesse.

00:54:00: wie kurz beantwortet Doris, ich will Ihnen das erklären.

00:54:03: Ich bin ein Judeln und ich vertrete meine jüdische Textauslegungstraditionen.

00:54:08: Das heißt, ich bin davon überzeugt dass die gesamte Schrift nicht nur unser Text ist, es ist die gesamten Schrift das sogenannte Wort Gottes ist.

00:54:16: D.h.,

00:54:17: das Wort Gottes über seine Protagonisten Doris und den anderen Freundinnen gesprochen wird.

00:54:23: Ich bin davon überzeugt, dass der ganze Text der heiligen Schrift altes und neues erstes und zweites Lament das lebendige Wort Gottes ist über ausgewählte Männer und Frauen die es tradieren.

00:54:34: Das heißt selbst Doris wenn da das Wort Gott nicht vorkommt was wir ja sonst tausende Mal haben.

00:54:40: jetzt kommt natürlich in der Vorgeschichte vor bevor Josef in die Situation kommt mit seinem Bruder zu sprechen aber das Wort Gottes ist permanent präsent.

00:54:50: Dazu ist es die heilige Schrift, Doris!

00:54:52: Wir lesen ja nicht heute Thomas Mann der ja ein großes weltberühmtes Werk geschrieben hat über Josef und seine Brüder sondern wir lesen die heile Geschrift Und für mich ist eine Voraussetzung Eine Voraussetzung führt das verständigste Schrift immer die Prämisse.

00:55:06: Gott wirkt über dieses Handeln.

00:55:09: Gottes Geist begeistert die Menschen und durch dessen Geist entstehen leider auch wenn sie den Geist nicht gehörigende Mensch, ungute Dinge, schlimme Dinge.

00:55:20: Wenn das Wort Gottes misinterpretiert wird zum Beispiel die Lieblosigkeit am Hof, sprich im Hause des Jakobs, wenn die Brüder nicht auf Gott hören aber auch die Reparation, die Korrektur fegelaufener Prozesse durch die neue Einwirkung des Wortes Gottes auf mich.

00:55:36: Ist sowas diskutabel oder ist es ein Untermister?

00:55:39: Absolut, natürlich!

00:55:40: Ist das die Präsentie für diese Zähnsitzungen?

00:55:43: Doris, ich kann Ihnen, wenn Sie wollen in einem Nachgang zu unserem heutigen Abend Literatur gerne per E-Mail zusenden.

00:55:49: In denen Sie merken der gesamte rabbinische Diskurs, in dem theologisch reflektiert wird was in der Bibel passiert steht und fällt mit dieser Prämisse oder Maxime, wenn sie wollen Gott nochmal notieren Sie es bitte!

00:56:01: Gott spricht zu uns über die heilige Schrift erstes und zweites des Desament auch über Verunglückungen auch über Missachtungen göttlicher Empfehlungen, göttlicher Worte.

00:56:13: Aber das ganze Gebäude steht mit der Maxime Gott wirkt und spricht durch unsere Geschehnisse.

00:56:19: Gott wirkt und spricht die Geschehnisse in der Bibel.

00:56:22: Gott lässt Heilungen insbesondere zu, Gott lässt auch Entgleisungen zu damit sie dann – was ja bei uns passiert durch Judah – durch einen enormen Geistbrauchs Gottes repariert werden, geheilt werden können.

00:56:34: Denn das primäre Anliegen der Bibeln oder unserer Geschichte ist ja die Heilung!

00:56:39: Ich darf Sie bitten, dass dieses Wort nochmals aufzuschreiben.

00:56:41: Das, was Jehuda übrigens sein Name bedeutet ja der Dankbare.

00:56:46: Das bitte notieren.

00:56:47: nach dem Jehuder ist das jüdische Volk genannt weil dieser Mann durch diese beispiellose Heilungs- und Korrektur rede ein Verkörperung des jüdischen Volkes darstellt nämlich die Dankbarkeit auszudrücken für die Möglichkeit.

00:57:03: etwas katastrophal ist es geschehen ist im zwischenmenschlichen Bereich zu heilen Zwischen zwei Brüdern, in dem Fall zwischen ihm und dem noch sich versteckenden Bruder Josef.

00:57:15: Es gab noch eine Nachfrage von Frau

00:57:17: Haagier

00:57:18: zu Sansan.

00:57:19: bitte gerne genau!

00:57:20: Sie müssen sie auch immer mal einschalten.

00:57:22: Ja, oh Moment ich habe... Ich versuche es jetzt nochmal.

00:57:27: Bitte Adela!

00:57:29: Ja, ich versuch's.

00:57:30: Ich bin aber eingeschaltet.

00:57:32: Ja!

00:57:32: Ich

00:57:32: kann Sie sehr

00:57:33: gut hören und habe nur gesagt,

00:57:34: sie

00:57:34: müssen einfach auch dazwischen noch mal aufzeigen oder so.

00:57:38: Also wenn Juba im Reden ist dann merkt er manchmal nicht, dass noch andere Leute aufzeigend sind.

00:57:44: Ich versuche das immer zu sehen.

00:57:46: Und jetzt aber los... Also ja, ich will ganz kurz sagen also es ist ja so die Brüder aus Eifersucht Josef umbringen wollten.

00:57:57: Das heißt, weil sie diese Verknotung dieser beiden Seelen ja gespürt haben zwischen Vater und Sohn Und wo ich vielleicht die Hauptumkehr sehe bei dem Judah das ist die dass er über diesen Eifer sucht hinweg kommt Aus Liebe.

00:58:16: Das heißt, dass er aufhört über sich hinaus zu schielen wie das dieser rabbinische Geschichte gibt.

00:58:22: Aus sich selber rausschielen auf den anderen und nicht den eigenen Wert sehen.

00:58:27: Dass er das aufgibt aus Liebe zum Vater Und deswegen dann den Benjamin Schütze könnte ja auch auf dem Benjamin wieder eifersüchtig sein der an der besonderen Liebe Wo der Vater wieder in großer Liebe dran hängt.

00:58:41: Ich darf eine kleine Kultur aussprechen.

00:58:42: Ich darf Sie an

00:58:44: einem

00:58:45: Punkt korrigieren, den du bitte aufschreibst von meinem geliebten Professor.

00:58:50: Es trifft nicht zu, dass Juda am Anfang die Verknotung gespürt hat.

00:58:54: Das ist nicht der Fall.

00:58:55: entgegenteil!

00:58:56: Ich darf dich bitte unterstützen, indem ich dir helfe, auf die Sprünge zu kommen.

00:59:00: Juda und die gesamte Brüderschaft sieht nur das Gewand... ...sieht nur das gewandt, dass Jakob seinen jüngsten Sohn kauft mit dem ärmelangen Rock mit dem der Bruder Josef seine gesamte Brüderschaft provoziert.

00:59:15: Juda ist gerade nicht in der Lage, wenn wir das bitte notieren, er ist nicht in eine Lage auf die innere Ebene zu schauen und diese tiefe besondere Verbundenheit eines alten Manges mit seinem imruhen Alter im geschenkten Sohnes – in dem Fall Joseph und Benjamin – zu würdigen.

00:59:32: Das Gegenteil ist der Fall!

00:59:34: Juda is blind und die gesamten Bruderschaft auch.

00:59:37: alle steht alles im Text.

00:59:39: Die gesamte Brüderschaft schaut nur auf das äußere Casus delitti, auf das Äußere Phänomen.

00:59:45: Nämlich der Josef bekommt einen bunten Rock und dieser Rock wird zu einer Katastrophe.

00:59:51: und sie können Joseph als Mensch – darf ich Sie bitten alles aufzuschreiben?

00:59:55: Die Brüder können Joseph den Menschen, dem geliebten Bruder, den geschätzten Mitmenschen, den Geschätzten Zugehörigen nicht wahrnehmen!

01:00:04: Und jetzt kommt nämlich der Durchbruch Adela.

01:00:06: gerade in dieser prekären Situation verlässt Jehudah die äußere Bühne, die ihn damals maßlos provozierte.

01:00:15: Nämlich der junge Josef trägt einen bunten Rock und wir kriegen keinen bunten rock.

01:00:19: das war ja ein Skandalon.

01:00:21: dadurch entstand er die Tragödie.

01:00:23: Jehuda verlässte diese bühne der Äußerlichkeit schaut nicht mehr auf die Äuzerlichkeiten sondern erkennt hinter dem Theater, hinter der Geste die damals so viel böses Blut zu Deutsch gesprochen verursachte, steckte diese Verknotung, diese besondere emotionale Verbindung eines alten Mannes mit dem Wunschzuhl seines gereiften Alters.

01:00:46: Diese Sichtkorrektur notieren wir!

01:00:49: Adela und die anderen, ist die Errungenschaft seiner Rede.

01:00:52: Die war vorher nicht ausgeprägt.

01:00:54: Er war vor ein reiner Deletant in Bezug auf Menschlichkeit.

01:00:57: Ich wiederhole, Jodha und die übrigen Brüder waren reine Delettanten in Bezugs auf Menschlichkeit und wahrnehmungen innerer spezifisch seelischer Prozesse jetzt in der Not Und nach zweiundzwanzig Jahren Trennung von diesem sehr, immer noch sehr geliebten Bruder.

01:01:16: Den sie aber als Bruder nicht wahrzunehmen vermochten ob seines Gewandes das sich ständig provozierte.

01:01:22: Verlässt Juda das Äußere?

01:01:24: Nimmt wahr dass es sowas gibt wie eine emotionale Verbindung zwischen Vater und Sohn.

01:01:28: Nimmt war was sein Vater eine bitterer Tagöde mit seiner Frau Rache hatte die früh starb und der dem gemäß er eben zwei Kinder hat von insgesamt zwölf Kindern die ihm von Rachel übrig blieben.

01:01:41: Diese Wahrnehmung, diese Schärfenwarnung notieren wir bitte... Die ist die Frucht dieser neuen Konfrontation!

01:01:48: Dieser markantchen Konfrontations zwischen Juda und Josef.

01:01:53: Adela, ist das angekommen was ich gesagt habe?

01:01:57: Du hast mich nur teilweise überzeugt.

01:02:00: Und zwar deswegen weil den rote Rock geschenkt worden aus Liebe und nicht auf den roten Rock sind sie eifersüchtig sondern auf die Liebe

01:02:10: Adela, sei mir nicht böse.

01:02:11: Aber bitte überstrapazier das Wort Liebe nicht!

01:02:13: Das ist hier nicht zutreffend.

01:02:15: Ich darf Sie da holen?

01:02:16: Es geht nicht um... Natürlich steckt dahinter Liebe aber ich darf dir als ein Fachmann von dem du ja sehr gerne lernst sagen, dass Thema Liebe war.

01:02:24: um es jetzt sehr scharf zu sagen.

01:02:25: Sehr scharf Adela.

01:02:26: Du weißt sich liebe dich, aber ich spare keine Schärfe.

01:02:29: Um es sehr deutlich zu sagen die Rabbiner bedeuten in deren Traditionen stehen die großen, potenten Männer betonen ausdrücklich, dass es nicht Ausdruck von Liebe war.

01:02:38: Denn wenn ein Mann, jetzt sage ich es dir in aller Schafe Adela und allen meinen geliebten Freunden heute Abend.

01:02:42: Wenn ein Vater sein Kind wirklich liebt, meine liebe Adela dann erspart er ihn den Neid-und die Eifersucht, die dadurch entsteht dass sich das Kind einseitig privilegieren mit einem Gewand des zweisläubigen Liebeadela der Neid und die Misskunst und die Eiefersucht der Gebrüder auslösen muss.

01:02:59: Ich wiederhole in scharfen Hochdeutsch für das ich weltberühmt bin Es ist ausdrücklich kein Akta-Liebenotistung.

01:03:06: Denn wenn ein Vater seine Kinder wirklich liebt, wird er einen Sohn nicht einseitig privilegieren mit einem Gewand von dem er weiß dass es nur zu bösen Blut führt.

01:03:17: Warum hat das denn gemacht?

01:03:19: Da habe ich die

01:03:20: nächste Frage.

01:03:21: Wir sind nicht im Dialog der da alles andere nach der Sendung.

01:03:23: Du notierst bitte fleißig was ich dir in Liebe und professoraler Gescheite sage.

01:03:28: Bitte die nächste.

01:03:32: Ja, schon

01:03:36: guten Abend.

01:03:37: Vielen herzlichen Dank erst nochmal für den wunderbaren

01:03:40: hochinteressanten Vortrag und meine

01:03:42: Frage wäre,

01:03:44: Juda

01:03:45: ist ja in Korrektur gegangen?

01:03:48: Kann man diesbezüglich eigentlich für jeden einzelnen von Josefs Brüdern sprechen?

01:03:55: Meine zweite Frage wäre kann man also dieses gesamte Geschehnis auch als Metapher für die heutige Zeit betrachten?

01:04:05: Ausgezeigt, liebe Andrea.

01:04:06: Du brillante Studentin aus Berlin die ich so wertschätze weil sie bei mir so viel studiert und in Berlin Ich sage dir das ist brillant was du sagst.

01:04:15: Natürlich ist es ein Modell notieren wird.

01:04:17: natürlich ist dass ein modell für jede versöhnung Die zwischen familienangehörigen sich ereignet.

01:04:23: ich darf wiederholen Insbesondere und Sie wissen ja sehr wohl was den deutschen Familien seit nineteen fünfund vierzig Und bedingt durch die jahre neunzeigend dreieinhalb bis neunzent viertvierzig übelst passiert ist, in deutschen Dächern knallt es und rumortet.

01:04:38: Ich kann Ihnen Tonnen von Bücher dazu empfehlen damit wir klar was Hochdeutsch sprechen.

01:04:42: ich bin davon überzeugt liebe brillante Studentin Andrea Haschmann!

01:04:46: Ich bin davon überzeugt dass diese Modellkonstellation für uns vorbildlich ist um Konflikte uralte Konflichte die nicht nur zweiundzwanzig Jahre sondern von mir sechzig-siebzig Jahre seit dem Ende des Zeiten wirklich unzufuhr herrschen anzuwenden.

01:05:01: Denn Judah, noch einmal greift ein altes Szenario auf.

01:05:04: Es liegt zweiundzwanzig Jahre zurück.

01:05:06: Links könnte darüber Grasgewachsen sein, ist aber nicht Andreas Schmann!

01:05:11: Und Judas spürt durch den Geist Gottes befeuert.

01:05:14: Jetzt is der Kairos – ich hoffe Sie kennen alle mit dem Griff Kairus.

01:05:17: Kairous ist gleich ist der rechte Augenblick.

01:05:20: Shad Ha'koshir in der Ibräischen Sprache die Adela lernt bei mir.

01:05:23: Shadd Ha'Koshir heißt die günstige Stunde und in dieser günstigen Stunde notieren wir Kaiross.

01:05:30: Er greift Judah das Wort durch den Geist Gottes entzündet, so wie ich heute auch erregt bin, bist du im Exzess.

01:05:36: Ergreift Judah Das Wort und merkt stellvertretend, wie Du gesagt hast Andrea für die anderen Brüder, die nicht zu Wort mächtig sind und nicht zu einem großen Geister haben wir ihr werde ich nun den Tikkun, Andrea, die Du so sehr lebst mit mir diesen Tikkun diese Heilung einer alten Tragöde, die noch nicht geheilt ist.

01:05:54: Und noch dazu schreiben sie auf fremden Boden.

01:05:56: Ich möchte Sie ganz herzlich bitten zu notieren, dass Gott oftmals große Geschehnisse in der Geschichte

01:06:02: des jüdischen

01:06:03: Volkes auf fremdem Boden geschehen lässt.

01:06:06: Nicht

01:06:06: nur das Sie notieren sie!

01:06:08: Dass die zwölf Brüder, die zwelfen Potenten stützen sollen des jüdischen Volkes in Ghana angeboren wurden.

01:06:15: nicht nur, dass die Verschleppung des Budas Josefs ins Fremde langerfolgte, nicht das jüdische Land an einem anderen Ort sondern die Heilung notieren wir bitte Erfolgt ebenfalls auf Terra in Cognita, auf unbekannten Boden, nämlich auf egyptischen Boden.

01:06:32: Dort lässt oftmals ganz bizarre Situation entstehen die für uns vorbildlich sind in jeder Situation Denn wir Juden sind natürlich an das Land gebunden.

01:06:42: Das heilige Land ihres Israels ist das Land dass Gott Abraham, Isaac Jakob und Josef versprach Und Telloch.

01:06:48: Liebe Andrea liebe Freunde der KGB in Limburg Große, epochale Ereignisse gestehen auf fremdem Boden.

01:06:55: Auf verseuchtem heilischen Boden begegnen sich zwei nackte Juden, Juda und Josef und sind in einem Prozess der Anheerung der Versöhnung wie wir ihn beispielsweise notieren werden in der Bibel haben.

01:07:09: Auf fremden, verseuchten Boden nämlich Ägypten.

01:07:13: Andrea befriedigt dich was ich eben gesagt habe?

01:07:16: Absolut vielen herzlichen Dank.

01:07:18: wunderbar

01:07:19: ganz herzlich

01:07:19: Danke Andrea.

01:07:20: du Goldstück aus Berlin.

01:07:23: Noch ein paar Fragen, die haben noch sieben Minuten Zeit.

01:07:25: Tobias das Goldstück unterstützt uns.

01:07:27: Bitte stellen Sie mir noch Fragen.

01:07:28: sieben Minuten und dann werde ich jetzt Schlussgegäuer hier sprechen.

01:07:31: Die Frau Claudia Romerskirchen

01:07:33: hat die Hand geruht.

01:07:33: Danke Tobias!

01:07:36: Juwal dass diese Überheblichkeit, die Juda früher an den Tag gelegt hat spielte sich nicht nachher nochmal wieder in der Geschichte mit Tama oder seine Söhne denn da kommt er ja auch wieder in so eine Situation rein wo er etwas tut, was er eigentlich nicht tun sollte.

01:07:56: Ja, ja.

01:07:56: Frau Romaskirchen,

01:07:59: in der kleine Korrektur Juna und Tama spielt es sich vorher ab.

01:08:02: Nur eine kleine Korriektur.

01:08:03: Juna ist vorher.

01:08:06: Dennoch ist da eine Frage... Ich danke dir sehr für die Frage!

01:08:10: Das spielt sich in Genesys neunundreißig ab.

01:08:12: Sie sind ja so nett, wie von ihr der Freundin sagte die Geschichte wirklich in Ruhe durchzulesen.

01:08:16: es lohnt sich die ganze Joseph-Geschichte von Genesis achtunddreißzig bis Genesies fünftig zu lesen.

01:08:21: und das was unsere brillante Frau Rommerskirchen sagte spielt sich ab in Genesis neun und dreißig fünf Kapitel vor.

01:08:28: Dort, wie Frau RomerskIRCHEN richtig sagt ist Juda der Dankbarig wiederholte das Wort dass uns Juden ja den Namen gab.

01:08:37: Jehud, nachdem wir Juden benannt werden.

01:08:40: Weil er diese Korrektur an den Tag richtet!

01:08:42: Weil er neu geboren wurde in der Begegnung mit Josef.

01:08:45: Weil eine Kehrtwendung erlebt wie beispiellos ist und eine Versöhnung bewegt.

01:08:49: Kurzum die Geschichte, die Bettgeschichte, die Sex-Geschichte mit Thammer war fünf Kapitel vor, indem du zu Recht sagst warum das Gerchen Judah wieder den Überheblichen spielte.

01:08:59: So dass er damals schon lernen musste in Genesis neunundreißig plus durch die zweiundzwanzig Entbehrungsjahre Wie schlimm es ist, wenn man eine Person darstellt der man nicht gerecht wird.

01:09:11: Genau das hat Frau Rummers-Kirchen unter Verwechslung des Kapitels was aber nicht schlimm ist ausgedrückt.

01:09:17: Judah wird durch die zweiundzwanzig Jahre Trennung plus die entsetzliche Kalamität mit einer mit der Schwiegertochter mit seiner eigenen Schwiegetochter, die er sexuell begehrt und mit ihr zwei Söhne zu sollen eines besseren gelehrt nämlich von Gott.

01:09:29: Er muss von dieser Überheblichkeit er muss Maßlosigkeit und Lieblosigkeit, aber im wahrsten Sinne des Wortes Lieblossigkeit herunterkommen.

01:09:39: Und hier in einem völlig unspektakulären Kontext, ich darf wiederholen für Sie, für Ihre Bildung – in einem völlig unspektakkulären Context!

01:09:49: Es ist Ägypten etwa das Jahr fifteenhundert, sechzehnhundert vor der Zeitrechnung meine Zeit nun mal zu nennen.

01:09:55: und da begegnend sich ein Monarch Und der Bittsteller namens Juda, der sich noch nicht, der Monarchie, die doch nichts zu erkennen gibt.

01:10:01: Und es passiert hier keine weitere Geste als reine Wiedergutredung, habe ich ja gesagt eine wiedergute Redung Frau Romaskechen.

01:10:10: Das heißt, Judas spürte sehr nüchtern!

01:10:12: Die Jahre haben ihn so gebeugelt und das Schmerz ist so übergroß geworden.

01:10:17: Übergroß Frau Romskechen und Dr.

01:10:19: Jens und alle anderen heute Abend Und von Dr.

01:10:22: Fischer, eine gute Studentin die auch da ist aus Erfurt, der Schmerz ist so groß geworden und die Reifung ist so vorangeschritten dass Judas spürt.

01:10:33: ich muss diesen Schmerzen, diese Korrektur die ich erlebe an den Tag legen.

01:10:37: Ich muss etwas ausdrücken was ich bislang nie ausgedrückt habe.

01:10:41: und warum sprudelt jetzt das immer raus?

01:10:43: und vor allem die Termine.

01:10:45: noch einmal die Begriffe der benutzt Vater Sohn Sohn Vater Knecht Herr, noch einmal diese vier Begriffe, die Kardinal sind in unserem Text.

01:10:54: Nämlich der Vater, der da sitzt, ihn in den Kanern an und der Sohn, der Josef.

01:10:59: Diese Begrüfe, die er bewusst benutzt, der immer gemieden hat!

01:11:03: Diese Begriffe werden in seinem Mund beispiellos oft erwendet weil er nochmal in eine Innerlichkeit notieren wird, in eine tiefe innerliche Betrachtung hinabsteigt.

01:11:15: Die Fuhr sowohl durch die Bettgeschichte mit Tamar in Genesis neunundreißig als auch durch Rücksichtslosigkeit am Hof ist eines Hartes nie möglicher.

01:11:26: Es ist noch einmal, damit Sie es notieren eine Totalverwandlung einer egozentrischen Persönlichkeit durch die Not in die Josef Inja bringt, der Monarch von Ägypten mit dem Benjamin Tritt, die beispiellos ist.

01:11:39: Er wird verwandelt in einen gültigen... Ich wiederhole noch ein paar Worte und verstärke sie Tobias!

01:11:45: ...Juda wird verwandelten in einen Gültigen rücksichtsvollen Einfüllsamen Vater, der erst später werden wird für das jüdische Volk.

01:11:54: Ich sage es in aller Deutlichkeit damit sie ist wirklich notierend und verinnerlichen.

01:11:58: ich wiederhole jehuda so heißt er auf dem Brich nicht juda sondern Jehudah der dankbare.

01:12:03: nachdem wir Juden benannt werden betone ich immer wieder.

01:12:05: Jehuda entwickelt sich von einem maßlosen Egozentriker Von einem Maßlose überheblichen zu einem gültigen rücksichtsvollen und einfüllsamen späteren Vater des südischen Volkes.

01:12:19: Ich denke, dass wir jeder Kollege-Professor unterstreichen, was sich in ihm gegeben hat.

01:12:23: Noch Danke Frau Romaskechen!

01:12:25: Wer möchte noch etwas sagen bevor ich resumiere?

01:12:27: Genau also wir haben jetzt eine Viertelstunde schon über der Zeit aber das ist auch gar nicht schlimm.

01:12:32: vielleicht die letzte

01:12:34: Frage oder?

01:12:34: Tobias, das war deine Frage!

01:12:36: Tobias die gute Gutsche!

01:12:37: Du darfst alle Fragen

01:12:39: stellen.

01:12:39: Nein, ich möchte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Fortschritt lassen.

01:12:43: Wir können es ja im Dialog noch machen wenn

01:12:48: Der

01:12:48: liebt, aber

01:12:50: Tobias bedeutet die Güte Götches.

01:12:53: Ich möchte mich da nicht vordrängeln.

01:12:57: also die Damen und Herren!

01:13:07: Wenn

01:13:07: nichts mehr kommt dann würde ich dich gerne bitten, Juwal nochmal zu resumieren.

01:13:12: Und in Hinweis natürlich für alle die dabei sind am vierundzwanzigsten Februar geht es weiter mit dieser Reihe.

01:13:18: Genau und Tobias ich werde dir ein paar Tage vorher wie die Dame Frau Stein gewünscht hat den Text Martin Buber schicken, sodass alle den Text in Ruhe vorlesen können.

01:13:29: Genau so machen wir das weil jeder muss sich auch wieder neu registrieren für die nächste Veranstaltung.

01:13:33: Die sind soweit auseinandergezogen dass wir leider eine neue Registrierung brauchen.

01:13:37: Ich habe

01:13:37: schon alldeutig geschickt.

01:13:38: meinen Freund habe ich das geschickt und die Frau Stein und andere können es ja dann direkt über die KIB bekommen.

01:13:43: Ich möchte resumieren liebe Freunde und Freunden der katholischen Erwachsenen Bildung.

01:13:46: lieber Tobias Ich gehe auf die beiden letzten Sätze zurück, denn dein Knecht hat den Knaben von meinem Vater erbürgt.

01:13:54: Sprechen bringe ich ihn dir nicht.

01:13:56: gesündigt habe ich meinen Vater alle Tage und so sitze doch nun dein knicht statt des Knaben als meinem Herrn verknächte.

01:14:03: der Knabe aber ziehe mit seinen Brüdern hinauf.

01:14:06: Juda nachdem wir benannt sind wie gesagt noch einmal damit es deutlich wird juda ist der Vater des jüdischen Volkes kein geringerer.

01:14:12: dieser Mann weiß um die Perspektive seiner Handlung Und das ist auch ein Appell für uns, damit Sie wissen.

01:14:18: Nicht nur im siebenundzwanzigsten Jahr noch morgen, am acht und zwanzigste Januar, wenn Jobias wieder mit anderen Projekten zu tun hat oder ich auch andere große Vorlesungen mit meiner Schülerin Frau Romas Kirchen und Adela und Frau Andrea führen werde.

01:14:31: Ich darf ja auch andere Bistümer mit meinem Wissen beschenken.

01:14:35: Dieser Mann Jehuda hat seine Größe erkannt notierend.

01:14:40: Er denkt perspektivisch!

01:14:41: Das ist mein Resümee.

01:14:42: Diese Rede will uns zeigen... der wirklich nur für den Moment dachte, jetzt kommt das Finale des heutigen Abends.

01:14:49: Jehuda war der Typ von Mensch mit seinen Brüdern natürlich die nur im Moment dachten.

01:14:53: Sie sahen damals das Gewand des Bruders Josef dass sie aufs Blut reizte, aufs blut!

01:14:59: Sie konnte nicht mehr die Persönlichkeit des Juda hinter dem Gewand sehen.

01:15:03: und es führte zu einer Tragödie, die ohnegleich ist weil wenn die Menschlichkeit reduziert wird auf Formalitäten, auf Äußerlichkeiten natürlich die Innerlichkeit menschliche Größe nicht wahrnehmbar sind.

01:15:14: Und jetzt sage ich noch etwas Beide Männer ganz wichtig das finale Furioso des heutigen Abends.

01:15:21: beide Männer entfalten eine menschlichen Größe bedickt durch die Katastrophe und dass ist der Wind Gottes in der Gesamtgeschichte.

01:15:27: Ich darf wiederholen Josef ist ein Gedämmütigte der in den Dreck geworfft hat.

01:15:32: er entwickelt sich zum Vizekönig am Hof eines tyranischen Fahraus entwickelt eine menschliche Reife ohnegleich, entwickelt eine Weisheit und weizig die ihm nicht so zu trauen gewesen wäre am Hofe des Königs.

01:15:46: Am Hofe seines Vaters in Kanan, in Hebron noch als ein kleiner verwöhnter Junge war Und jetzt auch Judah der damals ein überheblicher Sadistpa, ich nenne es ganz deutlich ein sadist.

01:16:00: Eine überhebliche sadistpa wächst in eine neue Tiefe hinein bedingt durch die Katastrophe, die am Hof passiert.

01:16:05: Das heißt beide Brüder und ich darf noch eins hinzufügen Josef steht für das künftige Nordreich.

01:16:12: Joseph wenn Sie sich ein bisschen der Geschichte der Königin Israels ausgehen wissen sie sonst herrlich hin auf die Sprünge?

01:16:20: des späteren gespaltenen Reiches nach Salomon.

01:16:23: Und Juda verkörpert, habe ich schon mehrfach gesagt zur Wiederholung, verkörpert das Südreich, das sogenannte judäische Reich.

01:16:30: Joseph über seine Söhne Ephraim und Menashe verkörperte das Menachitische oder das Ephraimetische Nordreich und Juda das Südtreich.

01:16:38: Das heißt beide Männer in einem Tetatet Dr.

01:16:41: Jens mein Freund hat einen Kanier französisch so gut wie ich.

01:16:43: Ich hab ja auch unweit das Sorbonne studiert.

01:16:46: Das ist in ein Tetatete.

01:16:47: in einem massiven Konfrontationskontext zeigen sich beide Männer als gleichberechtigt, das ist das Finale für heute.

01:16:56: Beide Männer, obwohl Josef sich noch nicht zu erkennen gibt – er ist ja immer noch der spielende Monarch und Juda, der natürlich der Bruder ist, beide entwickeln kontingiale Züge und beide entwickeln sich in dieser gewaltigen Rede zu großen Stadthaltern!

01:17:17: des künftigen Reiches Israel, das wie gesagt aus Josef Nordreich und Juda Südrecht bestehen wird.

01:17:22: Und gerade in dem Juda diese Sätze hier ausspricht.

01:17:27: ich bin bereit nicht von dir verknächten zu lassen.

01:17:29: Ich bin bereit mich von dir verknechten zu lassen, bricht er zum Ausdruck?

01:17:33: Ich bin bereit in eine Dienstbereitschaft zu gehen!

01:17:36: Ich, der ich immer überheblich war, bin bereit in eine Dienstbereitsschaft zu gehen.

01:17:45: Denn, letzter Satz, wie sollte ich zu meinem Vater für den Reißich hinaufziehen?

01:17:50: Und der Knabe Benjamin ist nicht mehr mit mir.

01:17:53: Ich müsste ansehen das übelt, dass mein Vater befände.

01:17:57: Er projektiert etwas wozu er nicht in der Lage war nämlich mitgefühlig zu sein.

01:18:02: Er kann sich nicht erlauben das Leidung seines Vaters zu sehen wenn dieser künftig erleben muss nicht mehr präsent ist und mit ihm zurückkommt.

01:18:11: Das heißt hier entpuckt er sich, hier entlangt sich Judah als ein künftiger wirklicher Monarchi.

01:18:17: Er wird hier selbst monarich werden!

01:18:19: Juda über seine Nachfahren das judeische, das davidische Königreich wird hier selber ein großer potenzieller Monarch in aus dessen aus diesen Ländern ja viele Könige im Südreich entstehen werden Und Josef wird ja auch zum Stammhalter- und Stadthalter eines riesigen Nordreiches Israel.

01:18:38: Letzter Satz wirklich.

01:18:39: Das gesamte Geschehen des jüdischen Volkes, die Spaltung in Nordreich und Südreich im Josef und David ist hier vorgezeichnet bedingt durch eine Katastrophe in einem familiären Kontext, die Gott aber nicht als Katastrophel stehen lässt sondern über einen Not, der sich ergibt, ein neuer Not, das sich er gibt.

01:18:58: durch den Sohn Benjamin wo er war Josephier Benjamin kommen sich zwei Rewahnen, denen wir miteinander sprechen konnten, dem niemals ich in die Augen schauen konnte die niemals verbleibraktizieren konnten in eine Bereinigung, die den Weg ebnet für eine künftige neue Ausstellung und eine Neugestaltung der Geschichte des Jugendhochs.

01:19:20: Ich bedanke mich sehr!

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