Zwischen Traum und Trauma - der Jude Yuval Lapide spricht über deutsche Schuld Scham und Schönheit

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00:00:00: Jeremy und...

00:00:01: Du müsstest das einmal erlauben.

00:00:06: Was muss ich?

00:00:06: Ach so, verstanden genau!

00:00:09: Und dann wird's aufgezeichnet.

00:00:14: Ja, ich bin sehr dankbar

00:00:16: Ich auch.

00:00:19: Genau.

00:00:19: Okay was hab' ich hier Halt', ich muss hier nur noch etwas suchen.

00:00:23: Achso genau, ich habe dir ja Texte geschickt die will ich heute benutzen.

00:00:26: Ich hab' so viel vorbereitet heute Abend, du hast es gesagt als Reminder habe ich ja bei dir Texte untergebracht, die werde ich heute benutzen.

00:00:33: Genau!

00:00:33: Hast du die vor oder brauchst du Stich?

00:00:37: Nein, ich hab das hier, ich habe es hier bei mir gespeichert.

00:00:39: Jakob Wassermann und die vielen Aspekte.

00:00:41: wenn ich dann mich, wenn ich zitieren will Ich werde auch zwischendurch zitieren damit dein Aufsatz ja megamäßig wird in deinem Buch Und dann werde ich mal kurz hineinschauen was zum Beispiel Jakob Wassermann sagt diese großen heftigen Zitarte.

00:00:51: Wenn wir das Thema ansprechen Judo-Israeli

00:00:55: Ja Da sind wir eigentlich schon bei der ersten Frage.

00:01:03: Also

00:01:03: erst mal kurz für Vorstellung, mein Name ist Juwala Pide.

00:01:05: Meine lieben Freunde, ihr kennt mich ja Juwalapide, berühmter Professor von Jodaistik und Ebaystik und du bist Johanna Grünhagen eine Hamburgerin.

00:01:14: Du hast mich gefunden über meine liebe Frau im Internet über Facebook Und vielleicht sagst du ein paar Worte dazu, du bist ne berühmtere Publizistin in Deutschland, Kultur interessiert Hast mich gefunden und möchtest mit mir zwecks einer Veröffentlichung in einem Buch Heute Abend einen Mega-Interview führen zu meiner Identität als Jude, Deutscher Israeli.

00:01:32: Gerne, dass es noch ein paar Worte zu dir sagen für unsere Leute, die es hören werden?

00:01:36: Ja, Joval!

00:01:37: Vielen vielen Dank für diese fantastische Vorstellung, die wahrscheinlich so ein bisschen größer ist, als ich bin aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.

00:01:47: Ich bin bereit und Selbstständig.

00:01:54: als Dozentin für interkulturelle Kompetenztätigkeit, überall da wo in Deutschland Menschen aus unterschiedlichen Kulturen aufeinander treffen komme ich dazu.

00:02:06: Als Vermittlerin, ich erkläre kulturelle Hintergründe und wie man ja konfliktarm gut miteinander kommunizieren kann Und natürlich das was mir sehr am Herzen ist Was können wir voneinander lernen?

00:02:22: und nebenbei schreibe ich noch ein Buch darüber.

00:02:28: Und ja, das ist sozusagen vielleicht auch das was uns zusammengebracht hat als Mission Versöhnung Verständigung Friedensarbeit zu machen.

00:02:41: Das steht sozusagen auch auf meiner Fahne und ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich dich für dieses Interview, für das

00:02:48: Buch

00:02:50: gewinnen

00:02:51: konnte

00:02:52: und dass du mir deine Stimme gibst um diese wunderbare Botschaft noch weiter in die Lande tragen

00:03:04: zu können.

00:03:06: Hast du noch Fragen sonst?

00:03:24: Ja, das wird es auf jeden Fall.

00:03:26: Weil das Thema natürlich auch heftig ist.

00:03:33: Also das Thema für mich ist Versöhnungsarbeit.

00:03:36: wie können wir als Deutsche... mit den Begrifflichkeiten ist immer so ein bisschen schwierig.

00:03:43: Als Deutsche bezeichne ich jetzt, auch wenn es nicht ganz so korrekt ist, Einheimische offiziell dem Christentum oder atheistische Menschen die einen deutschen Pass haben Deutsch sprechen nach hauptsächlich deutsche Vorfahren haben.

00:04:02: Kurz gesagt Kartoffeln Allemanns, um moderne Begrifflichkeiten da noch ein bisschen reinzuwerfen.

00:04:10: Ja und die aber auch Täter nachkommen sind.

00:04:18: Das habe ich selber in meiner Geschichte, in meiner Familiengeschichte.

00:04:21: das ist ein Anlass gewesen auch dieses Buch zu schreiben nämlich wie gehe ich mit der Schuld an um die mir vererbt wurde?

00:04:30: Wichtiges Thema!

00:04:32: Genau.

00:04:33: Und da habe ich mich... Das ist auch der Grund, weshalb ich meinen Beruf ergriffen habe und ja das versuche ich im Buch mithilfe von unterschiedlichen Stimmen heute mit deiner sehr kräftigen Stimme eine Lösung zu finden, wie wir damit umgehen können.

00:04:55: Was deine Sicht der Dinge ist?

00:04:57: Was deine Erfahrungen sind und ja darauf bin ich sehr gespannt!

00:05:02: Und meinetwegen können wir auch sofort in die erste Frage

00:05:06: starten.

00:05:07: Ja, ja.

00:05:07: Weißt du, wir kennen das ja weil wir unter uns sind, ja sehr entspannt durchführen, sprich mit Aufführungsdruck.

00:05:13: Jede Frage, die Du möchtest doch wenn Du zwischendurch haben wir ja vereinbart per WhatsApp Klärungsfragen hast, zum Thema Judentum.

00:05:19: Was dir wie viele Menschen nicht klar ist an meinem Judenturm?

00:05:22: Darfst du gerne auch wenn es nicht direkt relevant ist für dein Buch mir gerne stellen?

00:05:27: Sehr schön.

00:05:27: ich danke dir für die Möglichkeit so eine sprechende Weisheit zu haben dass sich einfach... das ist für mich der absolute Luxus jemanden zu haben wo ich einfach nur auf den Knopf drücken muss und dann kommt ne Antwort!

00:05:40: Das ist großartig.

00:05:43: Aber starten wir gerne mit der ersten Frage, nämlich die

00:05:49: wie

00:05:49: du deine doppelte Identität oder wahrscheinlich sind es ja sogar noch mehrere erlebst.

00:05:57: Also multiple Identität als Deutscher, als Israeli, als Jude, als Mensch dazwischen und ja was auch immer noch.

00:06:11: Als Professor hüben wie drüben sozusagen?

00:06:18: Wie sieht es in dir aus mit dieser Identität?

00:06:21: Gute Frage, wir

00:06:22: haben das schon vorab besprochen.

00:06:23: ich freue mich riesig dass es dazu kommt.

00:06:26: Ich habe... fangen wir erstmal mit der Nationalität an.

00:06:28: Ich bin Deutscher, ich bin Israelei, ich Bin Österreicher ein Wiener und ich bin ein Slowakel.

00:06:35: Und ich bin eine Mischung, nationalgesprochen eine ganz große Mischungen bedingt durch meinen Einfluss hinterlicherseits.

00:06:42: Ich Bin in Israel geboren.

00:06:44: Ich BIN in Deutschland sozialisiert wie es heißt sehr geprägt fundamental geprägt worden schulische und akademisch Österreichischen Vater, der schon lange im Himmel ist dabei.

00:06:53: Er lebt in meiner Seele natürlich wie alle verstorben weiter Professor Binichas Rapide, der dieses Jahr sein hundertsten Jubel im Geburtstag feiern wird.

00:07:00: und dieser Vater war ein österreicher gebrutzmäßig.

00:07:04: Er wurde in Österreich geboren, ist dort aufgewachsen hat die gesamte Tragödie der Nazi-Verfolgung erlebt überlebt und ich bin sein Sohn und habe mich seitdem ich mich mit der österreichischen Geschichte meines Vaters angefreulter vor über zwanzig Jahren ganz stark.

00:07:22: Ich bin gerne Sohn eines österreichischen Scharmanten und schmälibenden Vaters, der durch und durch Österreich geschwarrt.

00:07:31: Durch und durch ein wiener Jude aus dem zweiten Bezirk der Matsesinsel.

00:07:36: Vielleicht weiß das einer unserer Hörer und Hörerin?

00:07:37: Du kannst es gern notieren!

00:07:38: Das war der klassische Wohnbereich Johanna Grünhagen in Wien.

00:07:42: Wien zwei Finste im Internet Tonnen von Informationen die Matses-Insel sogenannt weil dort Das Goh der Juden Wiens lebt im zweiten Bezirk.

00:07:49: Ich habe mich in den zweiten Bezeck verliebt, hab dort historische Forschung gemacht ohne Ende vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren.

00:07:56: Ich bin ein Sohn eines Österreichers und bin stolz, apropos stolz das werden wir nachher noch besprechen.

00:08:00: wird die Stolz dann erfüllt Sohn, eines echten Wiener Juden zu sein.

00:08:06: Dann habe ich älterlicherseits, sprich welterlicherseits Vorfahren aus der Slowakei.

00:08:11: seine Eltern, meine zwei ist Alexander und Werther Spitzer kamen etwa nach Wien in die große Hauptstadt der Dona Monarchie, zu der die Slowakei gehörte, weil sie sich dort bessere wirtschaftliche Perspektiven versprachen.

00:08:24: Das hat mich auch sehr geprägt.

00:08:25: Dass so die meine Familie lange Zeit ausgeklammert war, dass Ostjudentum nicht gerne angesehen wurde angesichts des West-Judentums und des schillernden Wiener Judentums.

00:08:34: Ich habe ebenfalls im Zuge meiner Recherche vor zwanzig Jahren die Slowokei in meinem Blut wieder entdeckt.

00:08:40: Das ist heute Bratislava Senica Nitra.

00:08:43: Ich hab riesige Reisen dort hinuntergenommen mit der Bahn und mit Freunden Und ich habe die, nenn das mal so, die Peinlichkeit, die ich älterlicherseits vermittelt bekam.

00:08:52: In der Slowakei ebenfalls Wurzeln zu haben Johanna reintequiert und ich bin so dankbar heute wirklich so eine Mischung zu sein aus West-und Ost.

00:08:59: Ich bin einerseits sehr westlich deutsch und europäisch, andererseits auch gerne Wiener.

00:09:05: Wien ist ja eine große Brückenstadt zwischen dem Westen und im Osten.

00:09:08: Und ich bin gerne ein abkömmlingslovakischer Juden, die eine riesige jüdische Tradition vor Adolf Hitler in das Slowakei heutige Republik Slowakeia hatten.

00:09:20: Diese Mischung macht mich äußerst brisant!

00:09:23: Ich liebe dieses Sprühende in mir, ich liebe die Integration dieser Dissonanzen in mir.

00:09:29: Natürlich sind es sehr kräftige Dissonanten.

00:09:34: mit der eigenen Mentalität des Slowakischen, mit der Sentimentalität die vielen Slowaken innen wohnt.

00:09:43: Da ist eine große Sentimentality enthalten in der Slowakei.

00:09:46: Das ist nicht mein Kerncharakter aber ich habe mich damit sehr angefreudet und ich will das Wort noch einmal aufgreifen.

00:09:53: Ich bin so stolz, nicht im Sinn von arrogant und schovenistisch sondern wirklich überfließend dankbar mit dem Judentum in der slowakei verbunden zu sein.

00:10:03: Ich habe es erforscht, ich habe es besucht, ich hab die Gräbe von Vorfahren besucht in Senica, Nitra das ist Westslava Gaj nicht weit von der Hauptstadt Badislava und es hat mich ein überwältigendes Gefühl erreicht Ein Kind, ein abkömmenden Johanna dieser reinkn osteuropäischen Tradition die mein Vater gar nicht wahrgenommen hat den meiner Kinder und Jugend zuzugehören.

00:10:27: Mein Vater isst einen Flüchtling ist der Flüchtling, das er gehört hat auf dem Spürentel eben hier noch zu den Nebenen und hat sehr darunter gelitten aus seiner Stadt Wien entheimatet vertrieben worden zu sein Johanna.

00:10:37: Das hat ihnen sehr geschmerzt.

00:10:38: in meiner Kindheit und Jugend wurde Wien und Slowakei ausgeklammert Und weil es so ausgeklimmert wurde, hat meine Seele diesen Woid diese Lehre mit doppeltem E-Mail sehr stark gespürt.

00:10:48: und ich war wirklich ausgehungert danach dass Wiener Judentum und das Slovakische Judentums sogar integrieren.

00:10:55: Das habe ich gemacht indem ich im Reisen veranstaltet hab innerliche Reisen, äußere Reisen das Judendom gelernt habe.

00:11:02: Die großen Juden die aus Bratislava ein großer Mann hat.

00:11:05: am Sofälern kommt dort aus dem siebzehn Jahrhundert.

00:11:07: ich habe so eine Erleuchtung erlebt zu wissen dass sich als Jude Das werden wir noch getrennt behandeln Ich als jude als Angehörige des sinaitischen Bundes dieser Tradition über meinen Vater und über dessen Eltern Alexander und Werther dazu gehören.

00:11:24: dafür wurde ich dort nie aufgewachsen mit.

00:11:26: Aber es ist ja im Blut Es ist in den Genen.

00:11:28: Meine Großeltern haben es an meinen Vater weitergegeben und mein Vater hat es an mich weiter gegeben, obwohl er das nicht gelebt hat.

00:11:33: Weil es zu traumatisierend war nach der Vergassung von sechs Millionen Juden.

00:11:37: aber ich spüre die nächste Generation dass es in mir ein Drang war und heute noch ist in etwas abgeschwächt davon dieses lovakische Judentum und das Wiener Judenturm mit seiner riesigen Kultur in mir einzuverleiben wirklich im wahrsten des Wortes körperlich und seelisch einzuferleiten.

00:11:55: dann bin ich israeli.

00:11:56: ich bin in den sechziger jahren in israel geboren.

00:11:58: Durch die Flucht meiner Eltern aus Wien und mütterlicherseits aus Süddeutschland, aus dem Franklern bin ich in Israel geboren.

00:12:05: In Jerusalem, wenn schon dann der großen Hauptstadt Jerusalem, Jerusalem allein immer aufhebrächt.

00:12:09: Und bin so gerne Jerusalem mit geworden!

00:12:12: Ich habe eine Frau geheiratet, die ehemals protestantin war.

00:12:15: sie hat ihren Glauben verlassen verraten weil sie einen Zug gespürt hat zum Judentum bedingt durch Gott nicht bedingt mich.

00:12:22: Und diese Frau hat in mir eine Faszination erregt, ab etwa im Jahr zwei Tausend Neun.

00:12:26: Nämlich sie hat ihre eigene Liebe zu Israel entdeckt.

00:12:29: Sie hat unabhängig von mir, Deborah Dvorah, ihre Liebe zu diesem gewaltigen Land, dem Heiligen Land und dem Heiligsten Land entdeckte und in mir wach gerütschelt so dass wir ab zwei tausend neun schon einige Jahre her fast jährlich von Corona-Ausnahmen abgesehen ausgenommen, jährliche nach Israel fahren Freunde besuchen Freunde Gewinnen eine Fülle erleben, die mich echt nicht gerechnet hat.

00:12:53: Natürlich bin ich in Israel geboren und habe israelisch einen Reisepass und auch deutscher ReisePass.

00:12:58: aber es bedurfte der Heirat mit einer fantastischen Frau, die mit mir intensiv arbeitet dank der du ja mit mir in Kontakt stehst Johanna denn ohne die Facebook-Kontaktierung, die ich hier überlasse hättest du mich nicht erkunden.

00:13:10: mittlerweile sind wir ja per WhatsApp in Kontakt und schon per Du Aber meine Frau verwaltet das Facebook und ich war überhaupt kein Luster bei Facebook.

00:13:16: Das ist mir zu aufwendig.

00:13:18: Meine Frau verwahlte Facebook für sich und mich.

00:13:20: Und hat dich dort aufgespürt.

00:13:22: Seitdem wir uns kennen, liebt sie Israel.

00:13:25: Und wie gesagt seit dem Todeshaus neun gehen wir auf Exkursion, auf wildeste Abenteuer in dieses Land der Länder.

00:13:31: Israel dass ich zwar geburtsmäßig natürlich kenne in meinem Innersten, aber bedingt durch die Spannungen meiner Familie und bedingend durch Studium.

00:13:39: Und Kriege in Israel dieses Konkriminat von Spannung und Schwierigkeiten hat dazu geführt, das sich Israel lange Zeit verschmäht haben nicht im überheblichen Sinn sondern ich habe den nicht mehr Priorität beigemessen auch meine Eltern nicht.

00:13:51: Israel war so ein belastetes Land durch die permanenten Kriege seit vierundsiebzig Jahren.

00:13:58: dass ich von meiner Mutter vermittelt bekam, du Israel ist zu gefährlich für mich.

00:14:01: Da musst du nicht mehr

00:14:02: hingehen.".

00:14:03: Das habe ich lange Zeit als treuer Sohn Holocaust überlebender Eltern befolgt.

00:14:07: Ich habe aber gemerkt, Johanna, dass das nicht weitergehen kann weil ab zurück aus Neugott über meine Frau zum Gespräch... Du musst wieder in das Land gehen!

00:14:17: Du musst diese Land neu erkunden.

00:14:20: so wie Abraham der Aufbrechen musste in das Künftige Land seiner Väter und Mütter zurückzukehren habe Israel ins Herz geschlossen, bin heute sehr gern darüber werden wir wahrscheinlich noch sprechen ein israeli.

00:14:32: Ich bin israelin nicht wiederum nicht im chauvinistischen Sinn, im überheblichen Sinn sondern im sinn von.

00:14:37: ich bin dankbar und erfüllt ein israele zu sein.

00:14:41: das ist nicht mein verdienstes es Gottesentscheidung und fahre gerne, wir fahren so Gott will wie am vierten september.

00:14:47: zuerst ich dann kommt meine frau nach bis zum acht november ja bewildeste abenteuer vor in israel menschen zu treffen an Universitäten vorzutragen, Gesprächskeite zu besuchen.

00:14:59: Die Botschaft der Versöhnung weiterzutrage in mitten einer zerrissenen Welt – nicht nur Israel, sondern eine zerrisse Welt mit meinem Herz schlägt definitiv höher wenn ich an Israel denke weil ich dort spüre.

00:15:08: Ich kann dann etwas anknüpfen was sich lange Zeit vernachrichtigt habe und was gerade jetzt, so Jahr zwanzig zweiundzwanzig umso mehr sagen wir es mal so Sehnsucht nach mir hat.

00:15:19: das ist wie eine alte geliebte.

00:15:21: ich mag diese Bilder.

00:15:22: Eine alte Geliebte, die ich lange Zeit vernachlässigt habe.

00:15:25: Eine alte geliebde, die weiß dass ich heute verarretet bin natürlich um mit diesem Bild zu bleiben.

00:15:29: Aber eine alte Gelübde aus alten Zeiten, aus meiner Kindheit Die weiß... Da war mal eine Beziehung zwischen uns und mich hab' die Frau Die Geliebte vernachlässigt.

00:15:35: wie wohl sie weiss das ich heute mit einer anderen Frau gebunden bin.

00:15:38: aber diese Geliebe möchte mich wieder sehen.

00:15:40: Sie möchten wenigstens ein Geschmack meiner Entwicklung erleben Und diese Gelibte heißt Israel und diese Gelipte sehn sich nach mir Um in diesen Bild zubleiben.

00:15:49: Das gibt mir ein ganz großes Gefühl wenn ich weiß Ich spreche perfekte Brieche, perfektes Englisch, Französisch und Spanisch.

00:15:55: Ich kann ja alle großen Weltsprachen, aber ich bin besonders froh, dass sich die heiligste Sprache auf Erden sehr gut kannte mich in der Briefe.

00:16:02: Und diese Geliebte möchte mich wiedersehen!

00:16:03: Sie möchten jedes Jahr mindestens mich einmal wiedersehen.

00:16:07: Die Burr und ich leisten uns das.

00:16:08: Wir sparen lieber an anderen Ecken und Enden.

00:16:10: Zwei Mal im Jahr nach Israel fliegen?

00:16:12: Wir wollen das sogar länger machen nicht nur neun Wochen sondern nächstes Jahr vielleicht sogar ein ganzes Jahr bleiben oder die Burzeln in Deutschland auch zu geben.

00:16:18: Und ich störe, wenn ich nach Israel komme ist das wirklich die Beziehung zu einer alten Geliebten, die mittlerweile schon ergraut ist.

00:16:23: Die mich aber dennoch begehrt!

00:16:26: Die Geliebe begehrte nicht.

00:16:28: Sie möchte mit mir Nähe erleben und darum spüre ich...die Rückkehr nach Israel, wenn es nur ein paar Monate ist, ist wie die Wiederaufflammung einer Beziehungen mit einer alten, geliebten, die in die Jahre gekommen ist, Israel ist hier um siebzig Jahre alt, die sich dennoch nach mir sehen und ich natürlich auch.

00:16:46: Das macht mich zum Israel.

00:16:47: Und dann bin ich natürlich noch Deutscher, sehr lange schon Deutscher seitdem ich nach Deutschland kam in den Siebzigerjahren.

00:16:52: Meine Mutter hat damals schon dafür gesorgt dass sie als entrechtete, entheimatete Deutsche Johanna den Deutschen Pass sofort wiederbekam also sich entschied mit meinem Vater und mir in den Sebzeigerjahr uns hier nieder zu lassen.

00:17:03: Ich habe sofort als ihr Sohn so einer Nazi verfolgten Jüdin eines Wüchtlings den deutschen Pass bekommen sodass ich seitdem zwei Pässe habe nicht zwei Seelenach in meiner Brust sondern zwei Päseach in meine Brust und in meiner Tasche, nehme ich den deutschen oder israelischen.

00:17:20: Und das ist für mich überhaupt kein Buch!

00:17:21: Ich habe diese vielen Nationalitäten in meinem Herzen, in meinem Körper und spüre überhaupt keinen Bruch und keinen Widerspruch.

00:17:30: Es ist wirklich für mich wie ich dir sagte einvernehmlich immer mehr mit den Jahren Wie wohl es natürlich Spannungen enthält?

00:17:36: Israel ist nicht Deutschland, es gibt Spannung in Israel... Es gibt eine Mentalität in Israel die völlig anders ist als die deutsche und die deutsche ist anders als israelische.

00:17:44: Die slovakische Medienwährmütigkeit mit ihrer Sentimentalität ist völlig anders als die deutsche Mentalität.

00:17:51: Aber ich spüre, dass diese vier Dissonanzen immer mehr zu einer Konsonanz – ich liebe solche schöne Ausdrücke – zusammenwachsen und je nachdem wo ich bin wirklich in der Mentalität des Landes leben artikuliert.

00:18:06: Ich möchte sagen, zu knapp hundert Prozent Israele.

00:18:11: Mit allem was zu diesem israelischen Leben dazugehören, wenn ich in Deutschland bin wie heute mit dir und bis zum vierten September bin ich sehr, sehr deutsch.

00:18:18: Zwischendurch habe mich an israelische Anwaltungen.

00:18:20: Wenn ich mit Israeles spreche und telefoniere dann bin ich sofort wieder der Israeli.

00:18:23: Wenn ich jetzt mit ihr als deutscher deutschen Frau spreche...

00:18:27: Sehr ruhig!

00:18:28: Was?

00:18:29: Bist du sehr ruhig als Deutscher?

00:18:31: Ja,

00:18:32: ganz ruhig bin ich nicht.

00:18:33: Aber ich bin sehr deutsch!

00:18:34: Wenn ich mit dir in der Hamburgerin, der feinen Hamburger entspreche kann ich sehr Deutsch sein, bin es auch gerne.

00:18:40: und wenn ich in der Slowakei bin, was immer selten wird, dann kann ich die Slowakische Mentalität

00:18:45: spüren

00:18:46: und zwar echt nicht künstlich.

00:18:47: Die Slowakeis heute ist nicht mehr so präsent.

00:18:49: Es ist in mir... Ich muss doch nicht mehr hinfahren aber wenn ich die Geschichten des Slowakischen Juden lese, bin ich sofort entflammt und dankbar mit diesen Menschen innerlich, mit den jüdischen Denkern in Verbindung zu stehen.

00:19:02: Und wenn ich in Wien bin, dann bin ich ganz in Wina!

00:19:04: Mit dem Schmäh der Wiener, der nur so aus den Ohren und Augen trieft... Ich bin gerne nicht mehr in Winen, bedingt durch Israel oder Amerika oder Paris.

00:19:14: Aber wenn ich sehr gern in Wena bin, spüre ich sofort an, da bin ich erst schon sehr lange im Himmel ist und dort in Winer Café trinkt auf spiritueller Ebene.

00:19:24: Den trinke ich dann sehr gerne in Wen.

00:19:27: Wenn ich in Wien bin, dann bin ich wirklich echt Wiener und das kommt durch den väterlichen Einfluss.

00:19:32: Wäre ich nicht Sohn eines Rienervaters würde mich wie überhaupt nicht interessieren?

00:19:36: Wäre Ich nicht Enkel eines slovakischen Vaters oder einer slovakischen Großvaters Und eine slovackische Großmutter würde mich ist aber keiner die auch nicht interessiert.

00:19:44: Und wäre ich nicht gebürtig in Israel würde mich israeli nicht interessiere.

00:19:47: Aber da ich herkunftsmäßig mit diesen Ländern in Verbindung stehe spüre ich eine sehr, sehr große Identifikation und mittlerweile immer größer werdende Freude diese vier Herkünfte in mir zuzulassen und zu artikulieren.

00:20:04: Und als absolute Bereicherung offensichtlich auch zu empfinden.

00:20:11: Was mir gerade auffällt ist, also ich bin ja Dozentin für interkulturelle Kompetenz und dann werde ich auch immer gefragt was ist denn typisch das?

00:20:20: Es ist sehr schwierig mit diesem Schubladendenken zu arbeiten.

00:20:24: Aber es ist trotzdem so dass wir so Tendenzen haben die wir erspüren können und bei dir habe der Wienerschmäh und die Schamans, dieses durch das Leben so durchgleiten total elegant.

00:20:42: Dann das Slowakische was eher eine Schwere hat vielleicht, eine Sentimentalität aber auch eine reichhaltige Geschichte.

00:20:54: Und du als Israeli sehr temperamentvoll, sehr emotional, sehr feurig.

00:21:05: Und

00:21:06: als

00:21:06: du über deine deutsche Identität gesagt hast, hast du gesagt der Deutsche Reise passt?

00:21:13: Ja ja!

00:21:16: Also Autosystem für Deutschland und das ist Papier... Das ist so sachlich und das ist mir gerade so schön aufgefallen.

00:21:28: Das ist halt doch gewisse Nicht-Schubladen im Sinne von auf und zu, aber so sagen wir mal ein offenes Regal irgendwie.

00:21:37: Und was ich die ganze Zeit überhaupt auch bei den Vorträgen ist mir aufgefallen du machst diese Bewegung.

00:21:46: Das kenne ich vom Beeten zu sein von außen wenn Juden sehe die Beten an der Klagemauer.

00:21:57: Hat das eine Verbindung dazu?

00:22:00: Wie kannst du dich besser auf den Fluss

00:22:03: des Gesprächs konzentrieren?

00:22:07: Das Schaukeln ist, da habe ich mal gelernt, eine eutonische Entspannung über den Spannungsanjungen.

00:22:15: Ich merke auch jetzt, wenn ich mit dir arbeite, es gehen so viele Gedanken durch mein Herz und meinen Hirn.

00:22:19: Ich bin so geladen im positiven Sinn mit Gedanken, weil ich mich auf dich vorbereitet habe.

00:22:24: Dass ich merke um die Balance zu halten zwischen Körper und da ist der Geist ja jetzt schon auf dem Modus.

00:22:29: Der Körper, der aber noch hier festgebunden ist in Deutschland, im Wohnungszimmer...

00:22:32: Und dann auch noch in Deutschland!

00:22:34: Ja nein, nein, ich will das nicht beklagen.

00:22:36: Nein, ich würde es nicht be klagen.

00:22:37: Das kann mir nicht passieren oder Bratislava auch passieren dass ich merken mein Kopf ist schon Milliarden Kilometer weiter als mein Körper Um diese Balance zu halten.

00:22:46: Das machen viele Juden, wie du sagst beim Becken oder Meditieren bewege ich mich nach vorne weil das eine Entspannung ist.

00:22:51: es ist ein Entspannen und eine Technik um den Geist zu disziplinieren nicht davonzufliegen nach China und Pakistan sondern im Körper zu bleiben.

00:23:00: Ja das hilft mir.

00:23:01: Das mache ich gerne.

00:23:02: Es gibt ja Juden machen das noch viel intensiver die schaukeln sich ja vorne und hinten nach vorne und seitwärts rechts und links und nach oben nach unten.

00:23:09: das ist mir schon so hysterisch.

00:23:11: Das brauche ich aber so.

00:23:12: eine leichte Bewegung nach vorne und nach hinten tut mir enorm gut.

00:23:15: Das tut mir sehr gut.

00:23:17: Daran kannst du erkennen, wenn du meine Interviewpartnerin bist das ist mir sehr viel passiert.

00:23:20: Wenn ich lasse mache Johanna, kannst du daraus ableiten dass in mir Vulkanisches passiert?

00:23:25: Ja, das kann ich mir gut vorstellen.

00:23:31: Ein Aspekt fehlt mir noch oder ich habe ihn nicht ganz mitgekriegt eben bei dieser Frage wie du deine Identität erlebst.

00:23:38: wir waren ja jetzt bei den Nationalitäten Und da, alles ganz in Ruhe.

00:23:49: Da fehlt ja jetzt noch deine Identität als Jude also... Sehr wichtig!

00:23:58: Genau.

00:24:01: Ich möchte sagen gut, dass du mich fragst.

00:24:02: Mein Jude sein, liebe Johanna Greenhagen ist meine zentrale Identität kann zu notieren und auch für das Buch unbedingt.

00:24:08: wir wollen hier an deinem Buch arbeiten.

00:24:09: Das muss ja verschriftlich werden.

00:24:11: Das ist der tiefer Sinn unseres Gesprächs.

00:24:13: Mein Jude sei Johanna, ist meine tiefste Identität.

00:24:15: Ich nenn sie meine zentrale Identität!

00:24:18: Das war mir mein Leben schon klar, das wird aber mit den Jahren immer deutlicher.

00:24:23: D.h.,

00:24:24: ich bin ein Jude und zugehörig zum jüdischen Volk, zum jüdischen Glauben, zum Sinait-Bund habe ich dir geschrieben... Und ich merke dass diese Identität, diese Verbundenheit mit dem Jude sein, mit dem biblischen, mit den religiösen Jude seien mich kolossal trägt sich ohne weiteres vereinbaren Lest mit wienerischer, israelisch und deutscher Mentalität.

00:24:51: Mein Judaism diversifiziert sich in die verschiedenen Verästlungen und ist völlig kompatibel mit der Slowakei und Deutschland und den beiden anderen Ländern denn Judaism ist nicht national gebunden.

00:25:04: jetzt kommen wir an einen ganz wichtigen Punkt für dein Buch Johann Jüdische Identität, du weißt es gibt ja heute mehr Juden der Welt als in Israel und es gab immer schon ein großes Diaspora-Judentum.

00:25:12: Die Juden die weltweit verstreut waren.

00:25:16: Das war immer eine Bifokalität wie mein Freund Daniel Koch Malik in Heidelberg sehr schön sagt.

00:25:22: Das Leben der Juden war immer einer Bifokaalität.

00:25:24: das heißt an den zwei Häusigkeiten nenne ich das.

00:25:27: Eine Zwei Zuhäusigkeit.

00:25:29: Juden hatten Israel, Palästinern, Kanan.

00:25:33: Israel palästiner kanan als ihre geistige heimat So sie dort leben durften, lebten sie auch.

00:25:38: aber seit den Seidtausenden.

00:25:40: Seit den Siebzig-Nachwaja Jerusalem zerstört durch die Römer, der Tempel ebenfalls bis zu den Achtundvierzig waren wir Juden ja heimatlos.

00:25:46: Das heißt jetzt war uns übergeben durch Gott und natürlich sagen ich das glauben wir Judem knapp zweitausend Jahre lang Heimatlos zu seinen Bezug auf das Land dass uns Gott fest zugesagt hat.

00:25:59: Ich bin in Israel zwar geboren im Lande Israel neugegründeten Israel Aber merke Durch die Umstände meiner Familie, durch die Biografie meiner Eltern und meine Großeltern.

00:26:10: Dass ich einen ganz großen Zugabe als Jude in Deutschland zu leben!

00:26:13: Ich fühle mich als Jude in Deutschland.

00:26:15: Die lebe ich ja schon seit deiner Seventies.

00:26:17: Fest.

00:26:19: Ich fühlte mich als jude in deutschland perfekt Zuhause.

00:26:22: Aber jetzt kommt etwas wichtiges für dich.

00:26:24: Ich finde mich nicht nur in deutscher Zuhauses Denn jetzt kommt Etwas ganz tiefes für Dich.

00:26:29: Jude sein ist transnational Jude sein ist transnational.

00:26:35: Ich bin Jude, wo auch immer ich mich als Jude erlebe und auch immer mit der Tora, mit den heiligen Büchern des Judentums in Verbindung trete.

00:26:45: Das heißt wenn ich im Unbedingter Miss Gottes willen, der für mich entscheidend sind Pakistan sein müsste oder in Feuerland Südamerika könnte ich dort weil ich so eine gefestigte jüdische Identität habe und weil sie wie gesagt meine Zentral identität ist ohne weiteres Leben.

00:27:00: das gebe ich geschäftlich Wenn dort mir morgen sagte, du musst nach Feuerland gehen.

00:27:05: Südamerika!

00:27:07: Weil du dort eine Riesenberufung hast?

00:27:09: Ist mein Judentum Johanna so stark, so gefestigt dass ich problemlos einpacke... ...mein spanisch auffrische und in Südamerika im Feuerland an der südlichsten Spitze mich als Jude

00:27:20: wohlfühle?!

00:27:22: Ob ich mich in SüdamERICA wohlfühl ist ne andere Geschichte.

00:27:24: Ich kann mir vorstellen bei meiner kosmopolitischen Veranlagung wird sich das auch ergeben.

00:27:28: Wie wollte ich mittlerweile enorm viel Wurzeln in Deutschland oder Israel geschlagen habe und immer stärker schlage?

00:27:32: Aber meine jüdische Identität ist so fundiert, geht so durch und durch, dass sie an erster Stelle steht.

00:27:39: Ich bin in erster Linie, Johanna ein Jude.

00:27:44: Ein Jude der bunter Väter und der bunte Mütter, der in der Bibel verankert ist?

00:27:50: Hundertprozentig!

00:27:51: Angehörig ist.

00:27:54: Würdest du sagen das der Verluste Heimat als Land mitursächlich dafür isst?

00:28:02: Oder war das sozusagen jetzt der Glaube, dass Judentum an sich die Heimat ist?

00:28:09: Also Heimat eher spirituell.

00:28:12: Hundertprozentig!

00:28:13: Da möchte ich Heinrich Heyne zitieren.

00:28:14: Kannst du wirklich in dein Buch aufnehmen damit es ein saftiger Beitrag wird.

00:28:17: Heinrich Heine war ja auch einen Mann mit Exil.

00:28:21: Er war in Deutschland sehr unzufrieden.

00:28:22: Er lebte im Achtzehnjahrhundert und war sehr unglücklich in Deutschland.

00:28:25: Konvertierte zum protestantischen Glauben weil er sich dadurch mehr Perspektiven als Jude in Düsseldorfer sprach In die Gritte sogar nach Frankreich und Ende seines Lebens erkannte er, dass der Austritt aus dem Judentum, sondern Eintritt in den Protestantismus ihm gar nicht zahlt mit seinem jüdischen Thema in Frieden zu kommen.

00:28:42: Rekonvertierte ins Judentom!

00:28:45: In seinen letzten Gedichten – das sogenannten Matratzengruff, die es überliefert – wie sehr Johanna er bitterlich bereute, in den Protestantismus aus reinem Opportunismus übergetreten zu sein?

00:28:55: Den Zirkus erspare ich mir... Ich hatte nie in meinem Leben nicht eine halbe Sekunde die Fantasie in irgendeinem Glauben hineinzukonvertieren, um in der Gesellschaft durch Verleugnung meines Judentums bessere Avanziermöglichkeiten zu haben.

00:29:07: Das kam nie in Frage für mich.

00:29:10: Dennoch spüre ich dass mein Judentum ein Riesentriebväter ist!

00:29:14: Mein Judenturm und mein Jude seien!

00:29:16: Mein Hebräer seien, meine Israelit seien.

00:29:18: Nicht Israele sein, Israelid seien primär.

00:29:20: Ist ein biblischer Begriff der Israelite.

00:29:21: Eine Angehörige... der Israelgläubigen, das war ja der zweite Name des Erzvaters Jakob.

00:29:27: Mein Israelid sein, mein Hebräer sein, meine Jude sein ist die größte Triebfeder meines Lebens.

00:29:31: Es ist das Fundament meines Ebes und wie du gesagt hast seitdem wir Juden im Jahr siebzig nach bedingt durch die Römer entheimatet sind, sind für Juden gezwungenermaßen.

00:29:42: letztes Jahr hat mehr als siebzehnte hundert Jahre Juden in Deutschland gezogenermaßen eingepflanzt in verschiedene Länder.

00:29:49: In den Ländern natürlich in denen man uns leben ließ bevor eine neue Welle von Antisemitismus Damals noch im Mittelalter Adiodasismus, in Poor-Quoll und uns Junos im jeweiligen Land Frankreich englisch Spanien vertrieb.

00:30:01: Meine Eltern, sprich mein Vater wie gesagt Wiener Tradition, Wieners sowatische Tradition meine Mutter süddeutsche Tradition sehr lange Zeit haben mich sehr stark mit der deutschen Mentalität gebricht Und wie du sagst durch die Entheimattung, die meine Eltern ja an mich weitergegeben haben, meine Eltern wurden nicht in Israel geboren.

00:30:18: ich wurde in Israel geworden.

00:30:20: bedingt durch die Verfolgung meiner Eltern und bedingt durch die Zuflucht meiner Eltern neunzehntneinundreißig vor dem Hitler-Wahnsinn nach Israel, bin ich ohne es je geplant zu haben.

00:30:29: Ältereseits in Israel geboren.

00:30:32: Das heißt, ich bin selbst ein Produkt.

00:30:33: kannst du notieren und für dein wertvolles Buch verschriftlichen... Ich bin selbst Ein Produkt der Entheimatung!

00:30:40: Der Heimatlosigkeit meines weltberühmten Vaters und meiner berühmte Mutter.

00:30:43: Nicht wiederholen für dich?

00:30:44: Ich selbst Juwalapide bin das Produkt des lebendigen.

00:30:48: fleischliche Produkte Meine Eltern, seit dem Jahre-Siebzig nach und ihrer Verpflanzung einerseits in Slowakei, Österreich wie andererseits im Mittelfranken Süddeutschland.

00:31:02: Und meine Eltern – du siehst nun, wie Gott wirkt!

00:31:05: Meine Eltern mussten neunundreißig bedingt durch den Wahnsinn der Jahr von deiner Familie Sturen in Deutschland zurückgehen in die alte Heimat aus der Sie ja schon im Jahre-siebzig nach vertrieben wurden.

00:31:17: Nur durch der Not der Umstände gehorchend Wir sind meine älteren neunzehntneinundreißig nach Palästina geflüchtet, damals noch palästiner britisches Mandatsgebiet vor der Staatsgründung am vierzehn-mei-neunzehnachtundvierzig.

00:31:28: Und dort wurde ich bedingt, wie gesagt durch diese katastrophalen Umstände gebucht.

00:31:31: weder mein Vater noch meinen Mutter intendierten, die sich damals nicht kannten, nach Israel, nach Palestine auszuwandern.

00:31:39: überhaupt keine Absichten und ich wurde natürlich gar nicht gefragt sondern ich bin das Produkt dieser Flucht dieser Immigration in das damals britisch besetzte Gebiet.

00:31:49: Es blieb mein Alter nur die eine Wahl über Vergas zu werden in Deutschland und Österreich oder der Notgehorchen, das einzige Land war sie aufzunehmen nach Palästina zu emigrieren.

00:31:59: Das klarten Sie im letzter Not.

00:32:00: um Haaresbreite konnten sie noch Deutschland und Nazi-Deutschland und Naziösterreich entfliehen geließen sich in Heifanina später in Jerusalem und dort erblickte ich, der ich auf gar nichts vorbereitet war, das Licht der Welt in Jerusalem in Israel.

00:32:14: Du hast das in einem Interview sehr auf die Spitze getrieben diese... Geschichte, die du gerade erzählt hast in dem Du gesagt hast, dass Du eigentlich Deine Existenz Hitler verdanken würdest?

00:32:27: Genau.

00:32:31: Darf ich Dich zitieren an dieser?

00:32:33: Muss Du unbedingt zitieren!

00:32:34: Ich verdanke meine Existenze habe ich schon in einem Interview vor zehn Jahren gesagt weil ich ja sehr stark reflektiere über die Tragödie, die uns Juden ereilte.

00:32:41: nicht nur die Nazi-Tragöden sondern Adolf Hitler ohne es zu planen sondern durch Gottes Plan entstehend, hat bewirkt, indem er meine Eltern vertrieb aus ihrer sehr geliebten österreichischen und aus ihre sehr geliegten deutschen Mittel von Geschneimern.

00:32:55: Dass ich in Israel im Lande der Väter, im Landen der Mütter, im Lande der Weisung geboren werden durfte.

00:33:02: Das ist natürlich für mich heute – und schon vor Jahren und Jahrzehnten eine ganz große Erfahrung war – Justament in dem Land, in dem mein Glaube die tragende Basis meines Lebens entstanden ist, nämlich in Jerusalem Und in dem großen Umfeld natürlich von Galiläser, Marian und Judea.

00:33:17: Eine ganz große Fügung die ich mit den Jahren immer mehr zu schätzen weiß.

00:33:23: Ja das ist ja auch die prägenste oder eine sehr prägende Zeit hast du dort verbracht also deine Kindheit?

00:33:33: Wie alt warst du als du nach Deutschland kamst?

00:33:39: Damit zwar.

00:33:40: Das heißt, sehr, sehr prägende Jahre wo du das Glück hattest also dein den Glauben plus die das Land sozusagen die Heimat in Eins noch zu haben, um dann sozusagen dich weiter verbreiten und auseinanderfalten zu können.

00:34:03: Somit mit sämtlichen anderen Erfahrungen und Identitäten, die noch dazukommen.

00:34:09: Ja schön!

00:34:11: Sehr schön.

00:34:15: Ich würde gerne... Eine Frage noch.

00:34:20: Du hast gesagt, Zentralidentität ist dein Judentum.

00:34:25: Dass du Jude bist, das ist dein Kern sozusagen!

00:34:32: Und wenn ich das richtig verstanden habe, schafft dieser Kern dieses Judentum alles andere in sich zu vereinen was noch an Nationalitäten für dich eine Rolle gespielt hat.

00:34:44: Das heißt die Dissonanz der Nationalitäten ist sozusagen in der Zentralidentität wird zur Konsonanz.

00:34:53: Hundertprozentig

00:34:54: richtig!

00:34:55: Gut dann hab' ich das verstanden sehr spannend.

00:35:00: Ich würde gerne zu der zweiten Frage kommen, die mich auch natürlich sehr beschäftigt.

00:35:11: Nämlich was du über das vererbte Schuldgefühl der Deutschen denkst?

00:35:22: Ja, was sind deine Erfahrungen dazu?

00:35:24: Welche Meinung hast du dazu?

00:35:25: Was hast du dazuerlebt.

00:35:27: Ich kann dir sagen Johanna das ist eine ganz wichtige Frage und ich will sagen es gibt ein bilaterales Schuldgefühl.

00:35:35: Es gibt dann Schuldgefühls sowohl der Angehörigen der Täter-Generation als auch in deren Kinder.

00:35:42: Das ist auch ein Schuldgefüll, ein sogenanntes Überlebensschuldgefühl der Kinder der Opfer oder Opfer sehen.

00:35:49: Das ist mir mit den Jahren bewusst geworden, je mehr ich mir meine Mutter auch noch andere überleben, die die Sollkosten anschauen.

00:35:54: Und ich will das erklären.

00:35:56: Dieses bilaterale zweiseitige Schuldgefühl dokumentiert sich darin – das kennst du ja auch – dass Täter die Schuld verleugnet natürlich aber deren Kinder und Enkel durchaus schon noch Urenkel spüren, dass sie sie beschämt und beschuldigt.

00:36:19: Nachkommende von solchen Verbrechern gewesen zu sein, die entweder zuschauten oder sogar mitmachten in der Nazi-Periode.

00:36:25: Jetzt hast du ja vorhin von dir auch ausgesprochen!

00:36:27: Ich kenne viele solche Menschen, die heute in meinem Alter sind und jünger sind Und Merkel belastet sich voller Saal des ihre Eltern um die Generationen zuvor in diesem Wahnsinn dieser Perversion Drittesreich involviert sind.

00:36:40: Sie schämen sich regelrecht.

00:36:41: Es gibt ja auch Gott sei Dank viele Dokumentation im Fernsehen und im Radio und ihrem Büchermarkt.

00:36:48: Andererseits gibt es Menschen, die den Irrsinn überleben wie meine Mutter, die heute leider sehr dement ist, sie ist dreiundneunzig in der Endphase erst abends.

00:36:55: Die immer noch weniger schlimmer als früher unter der Überlebensschuld leidet.

00:36:59: und das ist ein Terminus in der Psychologie.

00:37:02: Und in der Traumatologie nämlich warum durfte ich überleben während andere Menschen vernichtet wurden?

00:37:06: In den Kameronsentrationslangen von Auschwitz, Meidaneck und Jobüber oder erschossen nur in der Frischbaranthür an Leider Vergödien.

00:37:13: Das heißt dass gibt es auch obwohl diese Mensch ja gar keine Schuld haben müssen.

00:37:16: wir sind völlig frei von jedweder Schuld.

00:37:19: Sie haben ja um ihr nacktes Leben noch gekämpft und durfte um Haaresbreite wenn es denn durch Gottes Fügung möglich war, den Wahnsinn überleben sei es in Shanghai, sei es im Heifer.

00:37:27: Und dennoch ist das in der Traumatologie bekannt Johanna dass solche Menschen schwerste Überlebensschuldgefühle haben.

00:37:33: Warum habe ich überlebt?

00:37:34: ihm angesichts der anderen die neben mir standen oder schliefen?

00:37:37: Wo die zerrissen wurden von Bomben oder zerristen wurden vom Naziverbrechen?

00:37:42: Das kenne ich von meiner Mutter sehr gut, das ging auch von vielen anderen Überlebenden Und das hat sich auch auf mich übertragen.

00:37:47: Ich bin Kind von Überlebenden, ich kind von Tätern sowie du!

00:37:50: Ich bin ein Kind von überlebenden und das hat mich sehr lange beschäftigt.

00:37:52: Ich habe auch sehr viel Therapie gemacht wie viele andere Menschen... ...und hab ja heute mal in den inneren Frieden diesbezüglich gefunden.

00:37:58: Merke aber ich muss immer wieder wachsam sein wenn dieses alte Thema dass ich erkenne von meiner Mutter und von anderen Überlebendern meiner Familie mütterlicherseits befallen werden.

00:38:09: Das heißt ich muss mir immer wieder bewusst machen mein Überleben, sprich das Überleben meiner Mutter.. ..und das Überlebende meines Vaters ist ja zu meinem Leben zu meinen.

00:38:17: Geboren werden, Führte hat Bedeutung.

00:38:19: Hat eine tiefen tragende Bedeitung für mich.

00:38:22: Daran muss ich sehr stark arbeiten und was mich darin so festigt ist die Möglichkeit anderen Menschen wie dir zum Beispiel die Hand auszustrecken, die du Kind von Tätern oder Zuschauern oder Mitläufern bist und deinerseits ebenfalls rings darum ihren Frieden zu kommen einem solchen Generationsstrangen anzugehren, der zu solchen Verbrechen im Stande war wie Drittesreich.

00:38:48: Da gibt es hier wirklich Menschen die enorm leiden, sehr leiden bis zur psychiatrische Inanspruchnahme.

00:38:55: und ich merke, ich kann mit solchen Menschen, ich habe das in den zweitausend Jahren sehr oft gemacht, ich war im Gesprächskreisen mit Kindern von Überlebenden und Kindern von Tätern, die sich zusammensetzen an Tischen, die nach Israel führen auch in Deutschland, die Konzentrationslager gehen um gemeinsam Rituale Johanna zu zelebrieren und die Brücke zu schlagen zwischen Verbrechern erleiden.

00:39:14: Das hat mich sehr, sehr angesprochen.

00:39:16: zum Beispiel dann Baron Professor dann war unter schon im Himmel ist Professor.

00:39:19: dann barunder in der Hebräische Universität in Bär Schäfer war ein führender Mann.

00:39:24: Findest du viel im Internet?

00:39:25: Dann Baron der solche Gesprächskreise die Sprechskasse führte zwischen Kindern von Täter auch dritten dritte Generationen Enkeln von Tätern Kindern von Überlebenden und Enkeln von Überleben.

00:39:35: Ich habe sehr gerne mit ihm gearbeitet und mit den Menschen sich um diesen Tisch setzten.

00:39:38: viele sind schon alter gestorben manche leben noch.

00:39:41: Aber ich spüre, ich muss diese Menschen heute nicht mehr treffen weil ich das Element der Verbundenheit in mir trage.

00:39:48: Und immer wieder werde ich mit Menschen zusammengeführt auch mit dir zum Beispiel Johann, die mir sagen meine Mutter weiß sich liegt darunter im einem Juden nicht genug Brot in der Nazizeit so gesteckt zu haben oder mein Vater war ein befreundeter Mann der SS und sprach immer abfällig über den Juden.

00:40:03: Ich werde immer wieder mit solchen Menschen zusammen geführt und ich merke es reizt mich im positiven Sinn mit solchen wirklich brücken, spirituelle und emotionale Brücken zu schlagen.

00:40:14: Weil ich merke dass uns das gleichermaßen um diesen Ausdruck den ich kreiert habe beschicksalt wir sind gleichermaßend beschicksal du Johanna in Hamburg und ich in Jerusalem und in Weihne meiner Bergstraße weil wir ohne es uns ausgesucht haben in eine massive Biografie reingerissen sind die mit sehr viel Blut und mit sehr viele Ehlern verbunden ist ja aber auch eine Perspektive enthält.

00:40:37: ich als Jude und da spreche der jude, nämlich als jude zur heilung herausfordert zur heidung meinerseits und zu heilungen deinerseits.

00:40:47: und der mensch die sich mir anvertrauen weil ich merke dass das eine historische aufgabe ist es für mich eine ganz große historische Aufgabe geworden in deutschland zu leben.

00:40:57: Und in Deutschland ist mir nicht einfach gut gehen zu lassen was mehr viel zu wenig wäre sondern in deutscher meine geologische arbeit zu leisten wie du ja gesehen hast im internet welche über und auch solche historische Brückenarbeit zu leisten zwischen Kindern und Nachkommen von Tätern, und Kinder- und Nachkommens von Überlebenden.

00:41:14: Zu denen ich, zu den Netzern gehöre Ich... Das ist für mich eine enorm wichtige Aufgabe geworden.

00:41:20: Da merke ich ist Deutschland für mich Eine ganz wichtige Station In der Eingesicht.

00:41:26: Denn wenn ich in Deutschland lebe Und ich liebe ungebrochen kleine Deutschland wie wo ich mich immer wieder auf Israel freue Ich merke Wenn ich in deutschland bin Ist mir das zu einem so großen Thema geworden.

00:41:34: Ich bin Gott so dankbar dass er dich in mein Leben Schickt damit wir an diesem Thema zum Beispiel im Gestalter des Buches arbeiten dürfen.

00:41:43: Ich hoffe, dass sich noch weitere Projekte ergeben und weitere Gespräche zwischen uns beiden.

00:41:46: Aber das ist für mich ein Baustein durch den ich merke – ich kann an diesen Themen puzzeln – mein Leben in Deutschland weiterwirken.

00:41:54: Das Justament in dem Land, in dem so viel Unrecht meinen Eltern gegenüber um meine gesamten Verwandtschaft gegenüber geschah, dass ich durch meinen Wirken, durch meinen Beitrag und durch meine Versöhnungsleistung heilen darf!

00:42:12: Das ist etwas, ich möchte sagen Johanna.

00:42:14: Es ist etwas was ich primär in Deutschland tue.

00:42:16: In Israel.

00:42:18: Ist das nicht prioritär wichtig?

00:42:20: Wenn ich in Israel bin und du mich fragst Was ist der Unterschied zwischen deinem Sein in israel und deinem seien in deutschland?

00:42:25: ist es In Deutschland?

00:42:27: lebe Ich als jude Der diese laster vergangenheit natürlich in sich trägt dass Es Nicht Dass Ich Den Ganz Darin Sack Und Asche Lauf.

00:42:34: Im Gegenteil Bin sehr dankbar dass Es Mir Gut Geht Dass Ich auch Ausstrahle mit uns im Internet.

00:42:39: Gänzlich Bin Ein Versöhnungsmann Aber ich merke, hier bin ich sehr stark gefordert der deutsche Jude, der ich gerne bin zu sein.

00:42:48: Der anderen deutschen Nicht-Juden wie Johanna Grünhagen die Hand auszustrecken und nach Perspektiven in der Überwindung des Stigmas, der zwölf Jahre Barbarei zur Arbeiten.

00:43:01: Wenn ich in Israel bin, merke auch Deutsche.

00:43:05: Ich bekenne mich als ein Jude mit deutschem Ursprung.

00:43:08: Bin sehr stark geprägt, dass das Deutschen denken bis sich noch in Deutschland kam.

00:43:12: Weich, wie gesagt in Israel.

00:43:14: Endl deutscher Eltern, deutscher Großeltern, deutscha Mutter Österreich und Vater.

00:43:18: sich war sehr stark eine sogenannte Jecke.

00:43:20: Das ist die Bezeichnung für den deutschen Juden... Die deutschen Judenen, die österreichischen Juden, die niederländische Juden in Israel auch funktionieren.

00:43:28: Ich merke dass man mich sofort erkennt als ein deutschen Judener.

00:43:30: aber in Israel bin ich primär Jude unter Juden was sicher hier in Deutschland nichts sein kann Denn dazu sind viel zu wenige Juden da, insbesondere Juden die ich als kongenial bezeichne.

00:43:41: Die mir mentalitätsmäßig das Wasser reichen können um es deutlich zu sagen.

00:43:45: Erstens viel zu weniger Juden wir sind hier etwa in zweihundertvierzig tausend Juden, die meisten sehr säkular keine Konversationspartner für mich und zweitens sehr unsicher im Bezug auf ihre Identität in Deutschland.

00:43:58: Es gibt nur ganz wenige Deutsche Juden, die sich in Deutschland beheimatet fühlen.

00:44:02: Die sich sicher fühlen, die zu Deutschland stehen.

00:44:05: Da gibt es sehr viel Unsicherheit bei vielen Juden insbesondere aufgrund des Antisemitismus im deutschlandes neuerlichen und das Anti-Zionismus der Sicherheit überall bemerkbar macht.

00:44:14: Das löst in vielen Judenen meines Alters noch jüngeren alters Unsicherheiten aus.

00:44:18: Und diese unsicherheit?

00:44:21: Und meine jüdische Identität so festigen?

00:44:23: brauche ich Israel.

00:44:26: Brauchst du Israel als geliebte?

00:44:30: Ja, meine Genehmigte.

00:44:31: zu den Stuhlkehren mit der ich Gemeinschaft feiere.

00:44:34: Mit der ich Erinnerungen aus der Kindheit weckeln und mit denen ich wirklich auch perfekte Breh sprechen kann.

00:44:39: Meine breische wilde Mentalität, israelische Mentalität ausleben darf.

00:44:44: Und merke hier bin ich ein Jude, der mit anderen Juden ist.

00:44:48: Ein Jude sein, sprich gemeinschaftlich lebt.

00:44:51: Mit allen Spannungen, die natürlich damit hergehen.

00:44:54: Juden sind keine Engel.

00:44:55: Ich bin dort kein Engel unter Engeln!

00:44:57: Sondern ich bin nur ein Jude unter Juden, ein Mensch unter Menschen.

00:44:59: Aber ich spüre... Ich habe eine jüdische Koalition um diesen soziologischen Begriff zu benutzen.

00:45:04: Kohesion, Zugehörigkeit, Identifikation die mir Konosal gut tut.

00:45:09: und diese Bipolarität oder diese Bifokalität, die trägt mich für deinen Aufsatz im Buch Die Bifokaalität respektive dieser Binationalität oder Bikulturalität drei Begriffe Wie Kulturalität, wie Nationalität, die Fokalität in Israel sehr israelisch zu sein.

00:45:27: Jüdisch natürlich, jüdisch observant Israelisch mit der Glaube der Juden in Israel und in Deutschland ein sehr deutscher Jude, der die deutsche Mentalität göttische Interessen sehr liebt und die deutsche Sprache perfekt beherrscht und sie gerne spricht.

00:45:41: diese Zweiseitigkeit in mir tut mir kolossal gut Johanna

00:45:47: Das ist ja bei vielen Menschen, wie du schon gesagt hast die aus mehreren Kulturen oder Glaubensrichtungen kommen eine große Herausforderung diese Einheit darzustellen.

00:46:00: Das heißt habe ich dich richtig verstanden?

00:46:06: deutscher jude in deutschland eigentlich nur deswegen so gefestigt leben kannst weil du die große unterstützung aus israel hast durch also durch deinen glauben der dann halt auch noch im boden sozusagen verankert ist.

00:46:28: das heißt du brauchst eigentlich dass was viele als zwischen den stühlen empfinden brauchst du damit du stabil sein kannst?

00:46:39: Wobei, eins muss ich korrigieren Johanna für dein Buch.

00:46:43: Ich erlebe mich nicht als zwischen den Stühlen sitzen.

00:46:46: Wenn du das ausschreibst, ich sitze durchaus auf zwei Stühle aber was siehst du?

00:46:50: Ich sitze mal auf dem rechten Mal auf dem mitten.

00:46:53: Das meinte ich.

00:46:54: Ja genau also...

00:46:56: Ich sitz ja auch nicht auf gepackten Koffern, das heißt ich sitz jetzt nicht hier und warte man fliege ich dann wieder nach Israel Und in Israel sitze ich nicht auf deutschend gepackten Koffer und sage, wann komme ich denn wieder nach Heidelberg am Neckar?

00:47:08: Ich bin nicht unruhig in Deutschland.

00:47:10: Ja.

00:47:10: Und ich bin nicht nur noch in Israel sondern ich freue mich unbändig wenn ich in Deutschland auf meinem Stuhl sitzen darf!

00:47:16: Auf dem deutschen Stuhlsitzend den Stuhll wechseln darf... ...und dann acht Monate neun Monate auf dem israelischen Stuhle sitzen darf.

00:47:24: Ja.. Ich bin nie dazwischen.

00:47:25: Ich bin jemals wo ich bin Johanna.

00:47:27: Bin ich gerne Mit meinem Herzen natürlich schon in dem anderen Land, aber ich setze sehr wohl bewusst in einem Land, in dem ich jeweils bin und arbeite bewusst in diesem Land das was mir zugetragen wird.

00:47:40: Das heißt ich bin nicht heimatlos wenn du das bitte notierst.

00:47:42: Ich bin nicht ein umher irrender Wanderjude der Titel den man uns Juden über Jahrhunderte lang zuklebte!

00:47:49: Ich bin jetzt die Wandering-Juda, herumirrende psychopathologische Jude der nicht weiß wohin hat gehört.

00:47:54: lieber Johanna bitte schreibt das unbedingt für deinen Wertvolles Buch auf, dass ich ja sehr deutlich verkaufen werde.

00:48:00: Ich werde dein Buch verkaufen.

00:48:01: Super!

00:48:02: Verstehst du?

00:48:02: Ich bin nicht so Wondering Jude da wie verrückt, sich auf pathologische Harub brennt.

00:48:06: Nein,

00:48:07: habe ich verstanden.

00:48:07: Ich möchte ausbreiten.

00:48:08: Ich werd durch

00:48:09: die Welt Johanna Harub irrt und ich bin kolossal gerne in Deutschland.

00:48:14: Kolossal gern.

00:48:15: Ja.

00:48:16: Ich liebe mein Deutschland.

00:48:18: Und wenn ich in Israel bin, bin ich nicht mehr zu bremsen und liebe mein Israel und sitze auf diesem Stuhl so lange um diesen Bild zu bleiben bis ich wieder nach Deutschland fahre.

00:48:25: Keine Sorge, das habe ich auf jeden Fall verstanden.

00:48:28: Das mit den Zwischen den Stühlen war nur dass sich das öfter höhere von anderen Indizis diese Festigkeit nicht hat.

00:48:37: Nein!

00:48:39: Auf keinen Fall ist das bei dir so und das ist ja auch das total spannende daran, dass du jetzt tatsächlich ein... einer der wenigen, um nicht zu sagen der erste bist.

00:48:55: Der mir das so konkret... definieren kann, wie deine Sicherheit aufgebaut ist.

00:49:07: Und darum und das auch etwas was ich versuche... Ich bin ja jetzt nicht damit gesegnet besonders multikulturell von meiner Herkunft zu sein.

00:49:17: deswegen muss ich mir das ein bisschen holen von außen indem ich reise in dem mit Menschen spreche indem ich versuch um mit meinem Kopf irgendwo anders reinzugehen besten Sinne des Wortes zu bereichern, damit ich auch... mich selber wieder neu erleben kann.

00:49:42: Und nicht dieses Bild von der Deutschen habe, die humorlos nur trocken und so weiter und sofort ist sondern auch die Fähigkeit habe das was an mir vielleicht nicht typisch Deutsch ist.

00:49:55: also ich bin temperamentvoll und gestikuliere und bin laut und das kommt auch nicht immer gut an.

00:50:04: aber dass ich das nicht als Problem war sondern einfach eine andere Form der Lebensart.

00:50:15: Dass das eben nicht als problematisch zu empfinden, wenn wir andere Lebenswelten irgendwie schon von Natur aus in uns drin

00:50:23: haben,

00:50:24: sondern eben als Bereicherung die uns als Menschen dann festigen

00:50:29: kann.

00:50:30: Ja schön ja habe ich verstanden sehr schön.

00:50:37: Was hatte ich mir noch aufgeschrieben?

00:50:41: Du hattest nochmal

00:50:43: auch

00:50:44: diese Gesprächskreise zur Versöhnung.

00:50:49: Ich habe mich ja auch so auf die Suche gemacht, nach Möglichkeiten in Dialog zu kommen und bin beim Pack gelandet.

00:51:00: Es sagt dir vielleicht

00:51:01: auch etwas... Nein!

00:51:04: Das ist ein Verein, der sich mit den transgenerationalen Folgen des Holocaust auch beschäftigt.

00:51:11: Ach, dazu musst du mir einen Link schicken!

00:51:13: Ich kenne nur meinen Verein noch von Dan Baron.

00:51:15: Da kannst du mir nach der Sendung einen Link senden?

00:51:17: Ja genau das will ich auf jeden Fall machen.

00:51:19: Ich würde dich auch bitten dass du mir den Link nochmal...

00:51:24: Der Link existiert nicht mehr, er ist vorbei.

00:51:26: Ah

00:51:26: okay.

00:51:26: Deshalb

00:51:26: habe ich vorhin gesagt die Gruppe ist völlig eingeschlafen durch natürliche Tod.

00:51:30: aber du kannst dir bitte aufschreiben Professor Dan Baron noch einmal Du kannst die Historie nachschauen, Professor Dan B-A-R-O-N.

00:51:38: Großer jüdischer Professor in Israel geboren, Sohn Naziverfolgter Berliner Eltern unter ihm.

00:51:44: Findest du die Geschichte dieser Begegnungen zwischen Juden und Nichtjuden und deren Nachkommen?

00:51:49: Prof.

00:51:49: Dan Baron Baersheva Das ist leider gestorben bedingt durch das Sterben der Teilnehmer.

00:51:54: Ja okay Und es gibt jetzt nicht irgendwie eine Nachfolge... Nein Gar nichts mehr.

00:52:03: Nichts null,

00:52:04: null!

00:52:05: Darum ist mir ja Israel so wichtig geworden weil ich dort meine eigenen Gruppen selbst kreiere durch Begegnung mit Menschen die Gott mir zuführt.

00:52:14: Ich habe das in der Meinung dieser festen Gruppen, die ja nicht mehr existieren mich auf den Weg gemacht mit meiner Frau und auch allein wenn ich aktiv werde in Israel und diese Gruppen suche Menschen zu treffen die entweder damit immer noch in Verbindung stehen oder So wie ich lange Zeit nicht in Israel war und sich zurücksehen nach ihrem Israel oder einfach Menschen, die im Angesicht der Schwierigkeiten der permanenten Spannungen seit seventy- vier Jahren in Israel einen neuen Zugang zu Ihrem Israel suchen.

00:52:42: auf religiöser Ebene wurde mehr.

00:52:44: Ich bin

00:52:44: ja ein

00:52:45: observanter Jude, notierst du ja?

00:52:47: Ein sehr gläubiger Jude kein säkularer Jude

00:52:50: sondern

00:52:51: einen ausgesprochen torer observanter Jude.

00:52:53: Und solche Leute kontaktiere ich und ich darf sie Gott sei Dank in Israel Auch im Internet natürlich, wenn ich in Deutschland bin.

00:52:59: Haufenweise finden!

00:53:00: Und mit diesen Menschen etablierig ohne es zu erzingen inoffizielle Gesprächsgruppen, mit denen wir gemeinsam, mithilfe unserer uralten Tora dem fünf Büchern Mosel und den vierundzwanzig Bücheren des ersten Destaments wie du es nennst altes Destament eine Basis finden, einen Hafen finden indem wir uns geborgen fühlen im Angesicht stürmischer Zeiten.

00:53:22: Das sind für mich Inoffizielle Gruppen, Gesprächsgruppen und Gemeinschaft in Israel die mir kolossal gut tun.

00:53:28: Wie gesagt lauter gläubige Menschen Männern und Frauen gemischt.

00:53:33: Wäre es für dich ein Hindernis wenn es nicht gläumige Menschen wären?

00:53:37: Ja ausdrücklich

00:53:39: Johanna Ausdrück.

00:53:40: ich weiß durch habe in israel viele menschen getroffen und wir brauchen nicht treffen sie immer wieder.

00:53:44: aber die säkularen menschen mit denen ich durchaus klarkomme sind mir nicht tiefgründig genug.

00:53:50: Ich suche in Israel gezielt und ich habe draußen Erfahrung gemacht, Menschen die die Tora Israels in ihr Herz aufgenommen haben.

00:53:59: Und mit solchen Menschen verkehre ich am liebsten!

00:54:02: Und die Bornei haben wirklich alle Erfahrungen in Israel schon gemacht auch mit sekularen Juden, die keine Ahnung haben was Judentum in der Tiefe wirklich bedeutet?

00:54:10: Und ich merke meine Frau genauso dass wir mit diesen Menschen keinen Rapport haben, wie mein Vater brillanterweise ausdruckt und keine innere Verbundenheit.

00:54:18: Das heißt es bleibt immer bei einem Smalltalk oder noch ein Smalltalk in Wien als Smalltalk und dann hat er abends auch von mir gehen nach Hause.

00:54:27: Ich kann mit diesem Menschen keine tiefen Gespräche führen!

00:54:30: Und das macht mich unglücklich, deswegen habe ich natürlich bestimmte säkulare Kontakte die sich ergeben haben von Menschen, der mir Interesse haben.

00:54:38: Aber diese sind immer weniger bedeutend!

00:54:41: Ich suche Rabine – um es sehr deutlich beim Namen zu sein – eine richtig gestandene Rabine, die ich aufhinden darf und übrige gelehrte Menschen.

00:54:49: Ich habe im Internet ja durch die Chatmöglichkeit Tausende gefunden und mit diesen Menschen fühle ich mich so zugehörig und verbunden wie noch nie zufolge in meinem Leben in irgendeiner Gemeinschaft.

00:55:00: Würdest du sagen ... Also dieses Bedürfnis, was du hast nach einem spirituellen Dialog.

00:55:11: Dass es auch wichtig ist dass es dann Juden sind oder geht das auch mit anderen spirituell?

00:55:20: Johanna die du so einen fantastischen jüdischen Namen hast Jochana von Jochanan wie begnadete habe ich dir geschrieben Du bist die Gottbegnadeter aus dem Judentum kommend.

00:55:30: Ich kann das auch in Deutschland, zum Beispiel habe ich ja Gesprächsgruppen.

00:55:32: Ich werde dich mal einladen wenn du Lust hast.

00:55:34: In denen ich gerne lade ich dich dazu einen Gesprächssgruppen, in dem ich mit Christen arbeite, mit pronunzierten Christi aber ihre jüdischen Hürze suchen.

00:55:43: Das sind meine besten Studenten die mit mir arbeiten unterricht machen und mit mir im Gesprächspreis tiefste Fragen stellen.

00:55:51: Christin im Umbruch, den ich sehe.

00:55:52: Christen im Umruch.

00:55:53: Viele werden das heute Abend oder morgen früh bekommen, wenn du mir wenn du mir die Sendung zuschickst.

00:55:58: Das sind Menschen, mit denen ich sehr gerne verkehre.

00:56:01: Meine Frau schreibt ja Blogs im Internet und ich schreibe auch große Aufsätze und Manuskripten, die zugänglich sind.

00:56:08: Und ich habe wirklich fantastische Freunde, Christen, in dem Umbruch sind und sie merken ohne jüdische Wurzeln können wir nicht leben.

00:56:14: Es geht nicht!

00:56:15: Die mich natürlich entdecken, sei es durch meine Mutter oder mein Vater, sei's durch mich direkt.

00:56:20: Okay, das heißt

00:56:23: Christen?

00:56:24: Ich bin aber kein Christ, das ist der entscheidende Respekt.

00:56:27: Ich bin kein Christ!

00:56:28: Hab es nie vorzuwerden und brauche um meinen Judentum zu festigen und um meinen Anker zu schlagen, so werfen jüdische Kontakte.

00:56:37: Und dann wenn ich nicht in Israel bin mache ich das ja per YouTube, ich habe ja fantastische Sendungen und per WhatsApp und per Google Duo kontaktiere ich meine Juden.

00:56:45: und wenn ich in Israel Bin, brauche ich meine Juden.

00:56:49: Das heißt dort möchte ich schon nur Juden hatten.

00:56:52: Ich habe zwei verschiedene große Bögen, die ich schlage.

00:56:56: In Deutschland schlage ich ein Bogen als einziger Jude meistens zu anderen Nicht-Judenkristen, die sich mit mir zusammensetzen virtuell.

00:57:03: und in Israel nicht weil ich die Christen dort meide sondern weil ich bewusst mit Juden zusammenkomme, die ihrerseits ja auch nur mit Judem zusammen sein wollen verkehre ich überwiegend mit observanten Juden.

00:57:12: meine Frau und ich wir feiern miteinander, wir tanzen miteinander Wir singen miteinander, um lachen miteinander.

00:57:18: Das tut mir wirklich gut!

00:57:19: Wirklich nun mit Judend zu sein Nicht weil ich andere Ausgrenze in Paranoia, sondern weil ich merke es tut einfach gut mal im Land der Juden.

00:57:28: Ich wiederhole Joanne für dein Buch.

00:57:29: Im Land der Juden!

00:57:32: Mit Juden die Jude seien so ernst nehmen wir es nur ernst genommen werden kann zu fatieren das brauche ich dringender.

00:57:38: den Gehen Joanne.

00:57:41: Das kann ich sehr gut nachvollziehen ist meine Frage galt bloß eben diesen Versöhnungsdialog, wie der Stadt finden kann.

00:57:54: Also diese Rituale der Versöhnung.

00:57:56: und nun ist es ja nun mal so dass bei den leider bei den meisten Deutschen nicht vorauszusetzen ist, dass sie diese Voraussetzungen erfüllen die du jetzt gerade formuliert hast also Christen zu sein und dann auch noch Christ im Umbruch sondern das ist ja eher so gläubig ist oder ja auf jeden Fall wenn durchaus so eine Sehnsucht da ist, aber der Glaube doch sehr verloren gegangen ist in der deutschen Kultur.

00:58:36: Und

00:58:36: ich will dir auch erklären Johanna für dein Buch, für dein wichtiges Buch notierst du Ich suche deshalb in Israel und finde sie auch Gott sei Dank Juden, die ihr Judentum ernst nehmen und im Judentom bewandert und bedesen sind als Ausgleich für die mangelnde Identität vieler Christen mit ihrem Christum hier in Deutschland.

00:58:54: Das ist ich treffe hier viele Christen, wie ich auch in meinen Gruppen, denen ich hier aufnehmen werde, Pflege, ich kontaktiere Sie.

00:59:00: Wir haben innige Freundschaften, auch Lernreinheiten Aber viele dieser Christen sind sehr unsicher in Bezug auf ihr jüdisches Fundament Christ im Umbruch, Christen in Unsicherheiten.

00:59:13: Weil diese Christen ihre jüdischen Wurzeln bedingt durch die Gesamtsituation der Kirche in Deutschland und weltweit nicht mehr zu ihrem Judentum stehen.

00:59:20: Und du weißt ein Christ ohne Judentums ist ein Baum ohne Wurzel.

00:59:23: So habe ich einen Buch mal genannt.

00:59:25: Ein Buch das ich ja immer empfohlen hab.

00:59:26: Ich habe hier ein Buch geschrieben das heißt Ohne Wurzesaft keine Baumkraft.

00:59:30: Das heißt ein Baum ohne Wurtzeln den das kennst du im Wald.

00:59:33: Du warst noch nicht im Wald hast einen Klipp aufgenommen.

00:59:39: Und ein Christ ohne jüdische Wurzeln, ohne Kenntnisse des Judentums zur Zeit Jesu und danach ist früher oder später zum spirituellen Tod verurteilt.

00:59:49: Punkt!

00:59:50: Kann ich da kurz einen...

00:59:51: Moment Johanna solche Menschen nehme ich herauf, solche Menschen fange ich hier auf.

00:59:56: Solche Menschen begleite ich, solcher Menschen unterrichte ich wie verrückt mit großer Liebe.

01:00:01: aber als Ausgleich da zu notierst du für dein Buch brauche ich im Judentum gefestigte Menschen Die nicht so wackelmäßig sind.

01:00:10: Ich habe ja viele Wackelchristen, Christen die wackeln Wie wenn du eine Kerze hast auf meiner Zwang, die da wackelt und nicht schlicher ist und irgendwann brandanzeniert?

01:00:18: Obwohl ich diese Christen nicht verurteile, ich liebe diese Christinnen.

01:00:20: Sie haben Mitglieder meiner Gruppe und ich liebe sie und sie geben mich Aber sie sind alle in einem Umbruch, in einer Neuorientierung Ingegen brauche ich um mich selbst zu stärken, ich der ja Professor bin und ihr Lehrer bin und hier alt bin Brauche ich in Israel ja auch nicht Wackeljuden.

01:00:35: Die säkularen Juden sind ja Wackelljuden Das sind ja nicht wirklich Juden.

01:00:38: Die nehmen ihr Judentum nicht ernst, ganz erlaubt gesprochen!

01:00:41: Ich brauche in Israel Juden die feststehen aus ihrem Judentums ihre größte Triebkraft beziehen wie der Baum aus der Wurzel weil ich dadurch meine Kraft stärken kann um dann gestärkt zurückzukehren nach Deutschland Um solchen Christen die an mir Interesse haben die meinen Nektar saugen wie die Ubinem Der Nektarsauger Kraft zu bekommen.

01:01:07: Das heißt, diese spirituelle Kraft und diesen Rückhalt brauche ich dringend.

01:01:11: Und den hole ich mir in Israel bei observanten Juden, damit ich den Christ im Umbruch ein stabiler Anker – und ich möchte sogar sagen eine Wurzel sein kann, bei deren Suche nach ihrem jüdischen Christentum das ihnen sehr oft fehlt, Johanna!

01:01:29: Wie ist es, wenn du auf noch größere Herausforderungen triffst als Wackelkristin?

01:01:40: Ja zum Beispiel mich.

01:01:44: Also die ich mich durchaus als spirituellen Menschen bezeichnen

01:01:50: würde...

01:01:53: ...auf dem Papier!

01:01:57: Ja, ja.

01:01:58: Also ich wacke noch nicht mal.

01:02:04: Oh gehst du jetzt weg?

01:02:09: Ein bisschen, genau ein bisschen Licht machen.

01:02:11: Ich dachte jetzt gehst du!

01:02:13: So das war's... aber

01:02:15: ich bin so entsetzlich!

01:02:16: Jetzt

01:02:17: gehe ich nach Hause und kriege mich wieder in Israel

01:02:21: um mich wieder aufzuladen.

01:02:22: Also das ist eine rhetorische Frage weil Du sprichst ja gerade mit mir Ich habe das verstanden, dass du das brauchst und wieder eine Arbeit ist.

01:02:32: Und dass die spirituell motiviert ist.

01:02:36: Dass du auch ein Lehrauftrag fühlst.

01:02:47: nach Menschen, mit denen man ins Gespräch geraten kann um diese Rituale der Versöhnung stattfinden zu lassen.

01:02:55: und mich würde interessieren ob es möglich ist eben halt

01:03:01: auch für

01:03:02: nur Deutsche die durchaus auch mit dem Herzen sprechen.

01:03:09: Das heißt, bloß weil ich jetzt kein religiöser Mensch bin, sondern ein spiritueller Mensch heisst es ja nicht dass ich keinen Tiefgang habe oder so und da war ich ebenso auf der Suche nach Gesprächspartnern bin Reden, wir müssen sprechen miteinander.

01:03:33: Und das ist so wahnsinnig wichtig.

01:03:38: Wäre es für dich auch eine Option oder hast du da in dem Bereich Erfahrung?

01:03:42: Oder sagst du die Erfahrung, die ich bis jetzt gemacht habe, ist eben nur im religiös-spirituellen Kontext Versöhnungsarbeit zu machen?

01:03:53: In meiner Arbeit ist und ich möchte dir das natürlich ans Herz legen Das heißt, ich muss dir und möchte dir die Gretchenfrage stellen.

01:04:03: Wie hältst du es mit Gott?

01:04:05: Ganz klar wie hältst Du's mit Gott dem Schöpfer von ihm an der Erde?

01:04:08: Denn weißt du, an mich wandten sich schon durchaus verschiedene Menschen, die mir sagten Ich bin der nackteste Atheist in Deutschland aber daraus wird nichts.

01:04:15: Weißt du Johanna das ist nicht gegen dich gerichtet.

01:04:18: Wenn ein Mensch sich an mich wendet sei es therapeutisch ich habe ja auch eine private Praxis wie Jungianische Tiefenpsychologien berate Menschen in Krisen, unter anderem der Holocaust-Thematik die ich vorhin nannte.

01:04:28: Aber wenn du keine Beziehung zu Gott hast und Gott in dir nicht einen festen Anker dann können wir nicht warm werden miteinander überhaupt nicht.

01:04:36: Das heißt ich habe überhaupt keine Belastungen damit, wenn jemand sagt, ich habe eine Krise im Christentum weil weiß sich der Gott der Kindheit sich nicht mehr verträgt mit dem Gottes Erwachsenseins.

01:04:45: aber all meine Menschen mit denen ich verkehre haben einen Minimalglauben an Gott beziehungsweise wie man im Englischen so schön sagt er beliebe in Gott ein Minimal glauben in Gott.

01:04:54: Gott muss in dir eine Basis haben, denn sonst werden wir auf Dauer nicht warm.

01:05:02: Das sage ich lieber ganz am Anfang, nicht nur dir Johanna Grüner an, sondern jedem der sich an mich wendet.

01:05:07: Das steht ja auch auf meiner Webseite, das steht auch auf der Webseiten meiner Frau.

01:05:11: Ohne eine religiöse Komponente werde ich mit Menschen nicht warm!

01:05:16: Das ist ganz gut und wichtig dass du es fragst.

01:05:19: Ohn das Bedürfnis eines Menschen.

01:05:22: Ich brauche Gott und ich spüre Gott in mir, in Johanna oder Peter oder Max.

01:05:28: Wird aus uns nichts werden?

01:05:30: Und ich habe schon einige sogenannte Freundschaft beendet weil ich gemerkt hab, Gott nimmt in den Menschen der sich an mich wandte nicht die Zentralität ein, die ich dringend brauche.

01:05:39: Darum habe ich die Freundschaft lieber beendete als sie mitzuschleppen und so zu inszenieren als wäre das eine Freundschaft obwohl es gar keine war.

01:05:45: Darauf die Frage an mich ist Gott für dich eine zentrale Kraft in deinem Herzen?

01:05:53: Welcher Gott über welchen sprechen wir?

01:05:56: Der Gott der Schöpfer von Himmel und Erde, der Erschaffer des Lebens.

01:06:00: Darf ich ihn anders nennen?

01:06:02: Ja natürlich!

01:06:04: Gut dann ja.

01:06:08: Das verstehst du aber wenn du das akzeptierst.

01:06:12: Verstehst du.

01:06:12: es geht nicht darum dass ich dich prüfen will.

01:06:14: Ich lege ja keine Prüfung mit dir an.

01:06:15: Nein nein nein.

01:06:16: Es geht nur darum dass sich das Fundament weiß, dass ich das Fundamental das wissen auch meine Menschen die mit mir verkehren.

01:06:21: Dass ich das fundament klären muss.

01:06:24: Und für mich, der ich in den Jahren immer anspruchsvoller werde in Bezug auf das was ich Freundschaft nenne.

01:06:29: Nicht Bekanntschaft, Freundschaft ist das Thema Gott von zentraler Bedeutung.

01:06:36: Liebst du Gott?

01:06:37: Begehst Du Gott?

01:06:40: Bist du fasziniert von Gott?

01:06:41: Brauchst du Gott Verstehst du.

01:06:42: es ist für mich so elementar dass ich es wirklich den Menschen mit Teil Universität gesagt Ich werde ja zu neunundneunzig von meinen neun und neun Prozent von Menschen kontaktierte hier schon auf meiner Website lesen Der Mann ist ohne Gott nicht denkbar.

01:06:55: Kaum noch Enttäuschungen hab ich vor, weiß ich zwanzig Jahren.

01:06:58: Als ich meine Website noch nicht hatte und was ich mal hier in Freundin traf, da eine Freundin beim Vortrag jemanden traf.

01:07:03: Das habe ich ausgeschlossen, indem mich auf meiner Website und auch in meinen Kontakten, in meinen Visitenkarten steht das drauf, sage dass ich in Gott meinem tiefsten Anker gefunden habe und finde und finde werde.

01:07:17: Und das weißt du?

01:07:17: Das schafft eine Genuinität, eine Echtheit die ich brauche und die weißt Du, die eine verlässliche Grundlage ist für Beziehungen.

01:07:25: Es kann auch Schwierigkeit in der Beziehung geben, in der Freundschaft.

01:07:27: In meinem Schüler-Lehrer-Verhältnis, in meinen verschiedenen Gruppen.

01:07:30: aber wenn wir beide stören ich und der christliche Freund, der christlichen Schüler dass wir nach Gott uns sehnen weil wir Gott gefunden haben den Mittelpunkt des Lebens dann können verschiedene Krisen und Meinungsverschiedenheiten gut aufgefallen werden.

01:07:44: Das heißt natürlich auch das Versöhnung, Heilung.

01:07:50: All das was wir anstreben ja auch mit unserem Gespräch gerade nur nur mit Gott zu bewerben ist und magst du das nochmal für mich ein bisschen Konkretisieren, was ist genau seine Aufgabe?

01:08:15: Was ist seine Macht dabei?

01:08:19: Ja.

01:08:21: Warum geht es nur mit ihm?

01:08:24: Weil ich mit den Jahren merke dass Ich ein ganz tiefgläubiger Jude geworden bin und werde.

01:08:33: Und das mein Leben auf Erdung.

01:08:36: jetzt Bin ich ganz stark in der jüdischen Tradition Mein Leben auf erden durch Gott und ihn, Gott und mit Gott.

01:08:43: Durch Gott und ihm, Gott oder mit Gott einen sagen wir ganz direkt einen Sinn eine Erfüllung findet.

01:08:48: das merke ich Milliarden immer mehr.

01:08:50: Ich brauche Gespräche über Gott habe ich natürlich von meinen Eltern geerbt selbst natürlich weiter entwickelt und weiter geforscht in mir.

01:09:00: ich gehe durchaus mit meiner Gott suche wesentlich weiter als meine Eltern Und ich merke dass die Basis meines Lebens sei es in Israel sei es Deutschland davon abhängig ist wie Gott mit mir mein Leben gestalten.

01:09:12: Gott ist mein Anstrichpartner geworden.

01:09:15: Und Gott führt mich, wie der Psalmist es ja auch sagt im Psalm zweiundzwanzig, jetzt zitiere ich an den Berühmten in Psalmen aller Zeiten.

01:09:21: Adonai roi lo efsal adonairo i lo irara qeta imadib psalm dreiundzwunzig du bist manierte mir wird nichts Mange.

01:09:29: Du führst mich durch trockene und durch saftige Auen und Führst dich durch die Todschatten schlucken.

01:09:34: Das heißt um weltberühmte Zitate aus der Bibel zu zitieren dem ich immer wieder reichen Wie der P salmis David Kein geringer als David sagt das her Ich brauche Gott als die Stütze meines Lebens.

01:09:44: Da geht es mir wie den großen Johanneprotagonisten und Protagonistinnen der Bibel.

01:09:49: Die bekennen sich auch zu Gott, wenn du die großen gestalterte Bibel anschaust, Salomo und David, alle die großen Männer und Frauen, bekennen ja ohne Gott geht mein Leben nicht in die richtigen Bahnen.

01:09:58: So merke ich es auch dass ich ein tiefgläubiger Mensch geworden bin.

01:10:01: Der Gott ist im sauberen Sinn des Wortes als Führer, als Halt beim Lebensbrauch.

01:10:09: Und die größten erfüllendsten Begegnungen seit.

01:10:14: Ich merke einfach, wie sich dadurch Freundschaft etablieren.

01:10:23: Und ich merke, wie Nicht-Freundschaften dadurch nicht zustande kommen.

01:10:29: Das heißt potenzielle Freundschaft von Menschen die weiß ich, die mir mal eine E-Mail geschickt haben.

01:10:33: Ich habe mich mal gehört und gesehen.

01:10:35: Sofort zerschellen an einem ... wie ein wrackiges Schiff an einem Felsen im Ozean, wenn ich die Griechenfragen stelle, sagen wir mal, wie hältst du das für Gott und andere Menschen mir ins Gesicht?

01:10:46: Ich bin nackter primitiver Atheist.

01:10:47: Da verstehst du dann ist die sogenannte Freundschaft, der Mensch sich erhofft oder auch die ich mir in drei Sekunden zerschollen an einem felsen in dem Ozeaan.

01:10:58: Und das ist mir aber wichtig weil ich dadurch merke was wirklich Freundschaften sind.

01:11:01: Freundschaftenehre Bekanntschaften, leere Beziehungen die ich heute pflegen darf sind in Gott fundiert.

01:11:07: Ganz, ganz fest!

01:11:09: Und das heißt nicht dass wir Tag und Nacht Johann an Null über Gott sprechen.

01:11:12: Wir können auch Spaß miteinander haben.

01:11:13: Ich habe fantastische Schüler Doktoranden und Studenten gemischt Vom All walks of life immer auf jeden Fall aus allen Schichten der Gesellschaft.

01:11:21: Alles hab ich heute durch Gottes Gnade Weißt du?

01:11:23: Wir haben auch viel Spass miteinander.

01:11:24: Wir können noch lachen und erzählen uns Witze und spielen uns manchmal YouTube-Filme vor.

01:11:29: Aber der Punkt... Der Drehen angepunkt unserer Freundschaft ist Gekommen früher oder später wieder auf Gott zu sprechen?

01:11:42: Ich würde gerne kurz sagen, was Gott für mich eine Aufgabe hat.

01:11:49: Wenn es um Versöhnung geht... Für mich geht das auch nicht.

01:11:54: Ohne Gott.

01:11:54: Also ich nenne ihn anders, aber wir benutzen jetzt mal diese Terminologie.

01:11:59: das ist auch völlig in Ordnung weil es geht ja um die Energie hauptsächlich Die von Gott Von diesen Wesen ausgeht.

01:12:11: und für mich ist der größte Quell oder die größte Aufgabe oder weshalb es nicht ohne Gott funktioniert die

01:12:23: Liebe,

01:12:27: weil ohne Liebe und das ist das was mir Gott gibt und was ich weitergebe.

01:12:35: Und wenn ich das in meinem Gegenüber trotz verzweifelster versuche nicht auch entfachen kann dieses Gefühl dann dann funktioniert es nicht, wobei ich auch denke dass man sehr lange laufen muss bevor man endgültig aufgibt.

01:12:58: Aber das wäre so was in meiner Welt Gott für eine Aufgabe oder ja für eine Kraft hat Werkzeug was auch immer.

01:13:12: Ja,

01:13:13: würdest

01:13:14: du mir... Hat Gott für dich, Johanna eine dialogische Qualität?

01:13:18: Das war Martin Huber.

01:13:19: Mein großer Lehrer sagte, ist Gott für Dich ein Du-Ansprechpartner?

01:13:25: Den du unabhängig von einer Mann-Frauenbeziehung sagen kannst, du mein Vater!

01:13:30: Du mein Hirte!

01:13:31: Du meinen König!

01:13:32: Was sind die Religionen, Juden und Christen mit Ihnen vor der Grundstelle?

01:13:35: Ist das dein Gott den du ansprechen kannst?

01:13:39: Dialogisch ... Bin ich, ja absolut.

01:13:43: Ich stehe ganz automatisch in Dialog.

01:13:47: Ja?

01:13:48: Dann haben wir eine wunderbare Grundlage für unsere Freundschaft.

01:13:53: Wenn das geklärt ist kann sich vieles daraus entwickeln und wird sich Vieles draus entwickeln.

01:13:58: Ja

01:13:58: schön!

01:14:01: Genau

01:14:02: noch eine Frage.

01:14:02: du hast noch Fragen.

01:14:07: Das ist jetzt sozusagen die nächste, die sich wahrscheinlich schon beantwortet hat mit dem Dialog den wir gerade hatten.

01:14:14: Mir ist aufgefallen auch in meiner Arbeit wenn ich buddhisten oder wem auch immer spreche die menschen, die gläubig sind dass ich viel schneller eine verbindung schaffen kann wenn die Menschen bei mir merken.

01:14:35: Ich bin auch gläubig und dann ist das egal.

01:14:40: ja genau Bei denen aber ich muss auch sagen bei den menschen und ich arbeite ja hauptsächlich mit ungläubigen

01:14:51: Leider!

01:14:53: Aber das will ich, dass es nur von außen so wahrgenommen.

01:15:00: Ich denke, dass viele durchaus gläubig sind aber nicht mehr genau wissen wie's geht.

01:15:07: Aber diese Sehnsucht ist ganz stark und dass ich manchmal auch in meinen Seminaren die Aufgabe habe wieder den Glauben zu woran auch immer an dieses höhere Wesen oder einen Sinn, den Mut wieder zu entfachen.

01:15:31: Dass das Leben schön ist und dass man es in der Hand hat, das positiv zu gestalten.

01:15:37: Und das ist so die Erfahrung, die ich im interreligiösen oder interkulturellen Dialog auch ganz stark gemacht habe.

01:15:49: weniger eine Frage als nochmal so mehr Erkenntnis, die mir dann gekommen ist.

01:15:54: Dass einerseits das einfacher macht miteinander zu sprechen wenn beide diese Spiritualität diesen Glauben fühlen und dass es aber auch immer eine Herzensprache braucht um wirklich interkulturell kompetent sich total technisch anhört, aber dass die Essenz dessen eigentlich ist.

01:16:25: Geben Sie mir eine Gebrauchsanweisung wie ich mit muslimen umgehen soll oder mit dem Kopf aufschalten sondern hier mit dem Herzen dann sprechen und davon sind viele meiner deutschen Teilnehmerinnen sehr überrascht, wie emotional das Ganze wird und dass der größte Lernblock den es gibt in den Seminaren eigentlich der Blick in den Spiegel ist.

01:16:57: Also, wie bin ich selber?

01:17:00: Was bringe ich an Kultur mit... Das ist natürlich alles so ein bisschen getan als Deutsche Aber letztendlich bin ich ja auch auf mich zurückgeworfen.

01:17:13: Und da sehe ich eben, und das ist der Anlass, weshalb ich dieses Buch schreiben wollte, dass da etwas sehr Gebrochenes noch

01:17:25: ist.

01:17:29: Ich denke, da muss man hinschauen um es wieder ganz... zu machen, im positiven Sinne.

01:17:38: Also wieder diesen Stolz nicht im Sinne von Überheblichkeit sondern... Neuigkeit?

01:17:44: ...was du gesagt hast, wieder aufzubauen und wieder neuen Sinn zu geben, so neues Selbstbewusstsein.

01:18:01: Wobei ich aber eins ergänze muss, das möchte ich unbedingt sagen für dein Buch und auch für unsere Hörerinnen Johanna.

01:18:07: Ich spüre dass die Basis einer interkulturellen Begegnung zwischen Juden und Nicht-Juden mit Moslems habe ich dann nicht viel Erfahrung weil sich das nicht so dringe da gibt.

01:18:16: Ich hab in Israel immer wieder mal Kontakte mit Moslemens Aber da sind so viele Spannungen bedingt durch die Weltlage Dass sich keine innigen Freundschaften mit Moslems pflege.

01:18:24: Nicht weil ich es nicht will sondern weil sie sich einfach nicht fügt.

01:18:27: Und ich muss es ja nicht erjagen.

01:18:29: Es fliegen mir soviel Juden zu Und es liegen mir so viele Christen zu, dass ich ja nicht je nachlaufen muss jedem buddhisten und jedem chinoesten und jedem hindu.

01:18:36: Kurzum Ich habe sehr viele jüdische Freundschaft in israel Sehr viel massiv viele mittlerweile massive genuine jüdisch-christliche Freundschaften und ich merke Zu deinem stichwort interkulturalität Das was mich wenn ich mich austausche mit anderen menschen und das möchte ich dir auch als empfehlung aussprechen sowohl für deinen nur als auch für deine künftigen begegnung mit anderen Menschen ist Der Glaube, nochmal das Thema der Glaube und Gott.

01:19:03: Beides fängt ja mit G an, Gustav.

01:19:05: Der Glaube und Gott ist für mich die tiefste Basis um jedweden Austauschslug pflegen.

01:19:11: Das merke ich mir in den Jahren immer mehr.

01:19:14: Wenn du mit anderen Menschen Kontakt fällst, möcht ihr als Anreicherung geben, ob ich dich ein älter und erfahrener bin.

01:19:22: Prüfe wie weit der andere bereit ist.

01:19:25: Jenseits des Austausches, der sehr wahrscheinlich... Wie du sagst Sekular ist, wenn der andere Gesprächspartner kein Glauben hat.

01:19:33: Wie weit der andere bereit ist sich auf das Abenteuer Glaube in Gott einzulassen?

01:19:37: Ich wiederhole... wie weit ist der Andere?

01:19:39: Da würde ich den Anderen mal kitzeln, provozieren, liebevoll provozierend natürlich!

01:19:43: Wie weit lässt sich der andre Mal auf diese Therainkognite ein, das unbekannte Land mit Glaube im Gott gemäß unserer heiligen Schöpft für dich die Evangelien und die Tora, für mich nur die Tore aber auch zweitrangig die Evangelion einzulassen.

01:19:57: Das ist für mich ein riesiges Experiment, dass ich mit Christen gerne eingehe!

01:20:02: Ich habe Christen die sich sehr schwer tun mit dem Evangelium weil sie merken Sie haben den Zugang nicht ihrer Kinder bekommen und aber ihr euch auch nicht bekommt.

01:20:10: das sind diese sogenannten Wackelchristen, die Unsicherheitschrists.

01:20:13: Aber ich führe ja durch meine Vorträge die wir kennenlernen das in YouTube und im Internet Menschen heran mit jüdischen Augen diese großen Geschichten im neuen Testament in den Evangelien neu kennenzulernen.

01:20:24: Ich lad dich ein und ich will einfach von mir dir mitteilen für dein Buch.

01:20:28: Ich brauche für jeden kulturellen Austausch mit Christen die religiöse Dimension.

01:20:33: Es muss bei mir immer, sagen wir es mal früh über andern später zu Glaub bekommen, zu Gott kommen, zur Bibel natürlich die für mich wichtig ist.

01:20:42: Die fünf Bücher Moser, die Propheten Israels auch zum Jude sein Jesu was ja für einen Christen der seinen Christen minimal ernst nimmt sonst könnte er sich gar nicht christ nennen denn das ist schon ein jüdischer Begriff ernst nimmt.

01:20:54: Das heißt, früher oder später merke ich, brauche ich eine wirklich fundierte Besprechung und Erredung zum Thema Glaube.

01:21:02: Was bedeutet Gott für dich?

01:21:04: Wie erlebst du Gott in den Psalmen?

01:21:06: Wie erlebtst du Gott im Fünfbüchern Mose?

01:21:08: Wie lebst Du Gott in Maleache?

01:21:10: Wie sprich Gott Dich an im Evangelium nach Matthäus, indem Du ja aufgewachsen bist, um Christliche Eleanzion zu christen?

01:21:17: Verstehst Du?

01:21:18: Ich brauche diese

01:21:19: Erfahrung!

01:21:20: Ich braue die Grundlage, In die Tiefe führt.

01:21:24: Mit Menschen, nachdem wir in der Anfangsphase ein gemeines Besprochen haben über Kulturen und unsere Loyalität, unserem Land gegenüber und Israel gegenüber... Ich brauche dann wirklich solide Gespräche über Gott unter zur Grunddelegung der Bibel.

01:21:40: Das sind für mich die erfüllendsten Gespräche.

01:21:42: Das ist nicht das ich jedes Mal wenn ich meine Studenten kontaktiere sage so was du heute mit Gott erlebt!

01:21:47: Leg bitte Rechenschaft ab.

01:21:49: Wie weit hast du heute mit Gott Kontakt gepflegt?

01:21:51: Hast du heut' mit Gott fünf Stunden gesprochen oder nur zwei Stunden?

01:21:54: Hast Du heute zehn Zahlen gebetet, sondern nur einen?

01:21:56: So penetrant bin ich natürlich nicht, Johanna!

01:21:58: Aber... Ich merke dass sich Menschen die sich mir anvertrauen, Johanne, früher oder später eher früher als später wirklich konfrontieren mit wie hältst Du's mit Gott?

01:22:09: Bist Du bereit um sehr konkret zu werden auch als Anregung für Dich und über mich in Deinem Buch Wie hältst du es mit Gott?

01:22:17: Bist du bereit, mir einen Psalm zu lesen ganz konkret.

01:22:21: Ich habe ein Schüler zum Beispiel, der nicht nur mit Vornamen Daniel tut sich sehr schwer mit Bibelarbeit, ich nenne bewusst nur den Vornamten.

01:22:28: und dieser Mann Daniel hat mich mal kontaktiert weil er meine Sendungen gehört hat über YouTube oder wollte gerne Arbeit mit der Bibel haben.

01:22:35: Und ich merke jetzt ist für ihn völlig fremd Völlig fremtherainkognite, was da passiert in dem Psalmen.

01:22:40: Und jedes Mal wenn wir miteinander sprechen per WhatsApp oder per Skype wird es eine ganz tiefe Unterhaltung, wenn ich ihn auf dieses Glatt als Führer, auf dem ich ihn ja auch führe, damit er nicht stürzt und wir über Psalme dreißig oder irgendeinem Psalm, den ich als Professor für Adequate halte besprechen.

01:22:55: Das heißt aus einer anfänglichen Unsicherheit die erst spürt dieser Christ namens Daniel, wird im Laufe einer sechzigminütigen Sitzung so lang arbeite ich hinter Regeln Einzelunterrichtscharner Erregende Erfahrung, die uns beiden mir den Professor Indisch-Rennen gut tut.

01:23:12: Obwohl dieser Mensch ist ja nur ein Prototyp natürlich für andere.

01:23:15: Am Anfang sagt er, naja wird denn das was wenn wir jetzt einen Psalm besprechen?

01:23:18: Ich habe das nie gelernt.

01:23:19: ich bin ein weiß ich Norddeutscher Süddeutsch.

01:23:22: bei uns wurden Psalme nie zu Hause gelesen bei Grünhagens das gab es nie.

01:23:25: Wir haben immer nur Herr Jesus sei unser Gast und Segne was du uns beschere dass immer diese oberflächlichen Sprüche gehalten kann nicht in wirklichen Psalmen arbeiten.

01:23:33: und ich sage plastic mal darauf ein Gott is so groß Gott kann alles.

01:23:36: Und dann sitzen wir da und machen eine Stunde, sechszehn Minuten.

01:23:39: Das machen wir mindestens zwei, drei Mal im Jahr, je nachdem wie oft er es will.

01:23:42: oder sie die an die Schülerinnen, die man mir lernt.

01:23:44: Wir arbeiten handfest, Johanna Hand fest mit mir als Professor der das perfekt wäscht an einem Psalm den ich ihm perfekt auslegeln mitten drin auf.

01:23:54: Frage Lieber Dane, wie geht's dir mit dem Satz den ich dir eben vorgelesen habe?

01:23:58: Spürst du das in der Resonanz auslöst.

01:24:00: Bist du bereit eine Hausaufgabe von mir entgegenzunehmen und bis nächsten Donnerstag oder bis zu unserem nächsten Treffen deine Gedanken dazu zu schreiben zum Beispiel deinen eigenen Salm zu verfassen an denen ich ihn heranführe?

01:24:11: Und es entwickelt sich auf einmal so ein Reichtum, Johanna So einen Spaß modern Deutsch gesprochen Der uns beiden ihm dem Schöner und mir dem Professor ungeheuer gut tut.

01:24:20: Sowas brauche ich und ich lade dich ein deinerseits zu experimentieren in deinen Kontakt, im interkulturellen Austausch.

01:24:29: Wie weit du andere mal einladen kannst selbst wenn sie dir sagen Frau Grünang ich habe nie was mit Gott zu tun gehabt oder ich habe die Psalme nie in meinem Leben angefasst dennoch zu sagen Ich möchte Sie einlad'n ich hab das bei Professor Juval Abid gelernt und ich bin entzündet durch diesen charmanten Juden.

01:24:45: Ich möchte sie einladend mit mir gemeinsam einen Psalm zu besprechen Oder ich möchte sie einladen mit mir über die fünf Büchermose oder einen Profeten, aber einen großen Satz aus der Heiligen Schrift, die ja die Welt errobert hat zu sprechen.

01:25:01: Und ich verspreche dir wenn du das mit Feuer machst, mit richtigem Feuer willst du Erfahrungen machen mit denen du heute noch nicht gerechnet hast Johanna?

01:25:10: Das kann ich mir sehr gut vorstellen, weil ein bisschen die Erfahrung durfte ich ja schon auch machen wenn Menschen in meinen Seminaren waren, die gebrannt haben und dann sozusagen aus ihren Lebenswelten von ihrem Glauben berichtet haben.

01:25:31: Aber ganz so dezidiert dass das jetzt.

01:25:39: Ich bin sehr religiös christlich

01:25:43: aufgewachsen,

01:25:44: protestantisch.

01:25:48: Meine Mutter und mein Vater waren sehr gläubig meine Großmutter auch, meine Mutter war Organistin.

01:25:54: ich habe eigentlich jeden Sonntag dann selber musiziert In Hamburg, auch im israelischen Krankenhaus.

01:26:07: Da ist eine Kirche angegliedert und da habe ich viel mit meiner Mutter und alleine musiziert.

01:26:18: Und ich glaube nicht, aber ich weiß das wie du schon gesagt hast... Ein ganz großes Fundament gelegt.

01:26:36: Überhaupt glauben, sich verbinden zu können im Dialog mit dieser übergeordneten Kraft.

01:26:50: Spannend!

01:26:50: Ich werde das auf jeden Fall mal... nochmal ausprobieren, nochmal meine Bibel hervorholen.

01:26:59: Wir haben übrigens immer nicht nur vor den Mahlzeiten gebetet sondern wir haben auch jeden Morgen Losungen gelesen also mit Psyme und der jeweiligen Interpretation für den Tag.

01:27:14: und ja ich bin sozusagen rein was das Werkzeug so angeht durchaus ausgerüstet.

01:27:24: Und ich sage dir eins, wenn wir weiter Kontakt kriegen und ich möchte das unbedingt wirst du merken, dass du durch die Bibel mit der jüdischen Sicht wie es ja viele meiner Freunde und bekannten Schüler erleben überwiegend Freunde und Schüler eine neue tiefer leben wirst ein neufaszination, die dir früher mangelst verbundenheit mit deinen jüdischem Wurzeln nicht möglich war.

01:27:43: Ja, das habe ich ja schon quasi also noch.

01:27:49: Das ist wahrscheinlich nur ein Vorgeschmack, aber

01:27:53: ich

01:27:53: bin durchaus ja auch leicht zu entzünden.

01:27:57: Also das was halt auch erforderlich ist um da in den Kontakt zu geraten.

01:28:06: Jetzt

01:28:06: müssen wir doch schauen welche Fragen du an dich hast denn das ist ja unser zentrales Thema für dein künftiges Buch Johanna?

01:28:11: Genau also eigentlich haben wir hier schon ziemlich

01:28:18: ziemlich

01:28:18: viel bearbeitet.

01:28:20: Wir haben uns deiner Identität gewidmet, wir haben uns mit dem vererbten Schuldgefühl gewidmit.

01:28:29: Du hast erzählt wie deine Versöhnungsarbeit aussieht und ich habe mir hier nochmal aufgeschrieben vielleicht ein bisschen noch konkreter was würdest du deutschen Raten empfehlen, die sich... wie können wir also ich schließe mich da jetzt gerade mit ein.

01:28:57: Wie können wir uns ganz konkret mit unserer Geschichte versöhnen?

01:29:02: Was müssen wir tun?

01:29:03: Worauf müssen

01:29:04: wir aufpassen?

01:29:04: Sehr gute Frage!

01:29:05: Johanna sehr gute Frage.

01:29:07: Ich würde dir vorbeigermaßen beantworten Das Thema Nazi Verbrechen ist so gewaltig.

01:29:13: Ich habe dir dazu ja auch Texte geschickt, wie ich darüber denke.

01:29:15: Die kannst du gerne abdruck in deinem Buch damit wir nicht zu lange darüber sprechen.

01:29:19: Ich habe hier wirklich schriftlich wichtige Impulse geschickt von Jakob Wassermann, mein Weg als deutscher und jude Menschen.

01:29:24: das darfst du gerne in meinem Namen zitieren in deinem wichtigen Buch.

01:29:28: Das Thema die Verbrechen der Nazizeit ist ja noch lange nicht geheilt.

01:29:31: Wir sind fünfundsiebzig, achtzig Jahre nach die Tragödie.

01:29:33: Manche Menschen leben viele sterben dahin sehen wir ja im Fernsehen hundertjährige etc.

01:29:37: gehen in die Ewigkeit.

01:29:38: dürfen sie ich merke aber es ist immer noch sehr viel zu klären in Bezug auf diese zwölf Katastrophe.

01:29:44: ein Jahr Die Schuldgefühle, die Menschen haben in Bezug auf das was passiert ist.

01:29:49: Zum Beispiel deine Großeltern, Eltern du selbst, die das ja erörbt hast.

01:29:55: Weißt Du?

01:29:55: Die bleiben ja bestehen und so eine epochale Tragödie lässt sich ja nicht wegwischen durch die Jahre.

01:30:00: Was siehst Du?

01:30:01: Jahre wischen dass sie überhaupt nicht weg.

01:30:03: Es ist eine Tragödie Und ich habe das noch nicht meine Freunde im tiefen Gespräch gesagt.

01:30:07: was sind schon setzig-achtzig jahren Im Hinblick auf nur eine tragöde Ein Kulturbruch, wie hier oft genannt wird darstellt.

01:30:14: Die Ausrottung der Juden in Europa, die Ausröttung vieler Menschen.

01:30:17: Sechzig Millionen Menschen wurden ja ausgerottet in ganz Europa durch den Wahnsinn eines beversen Mörders.

01:30:23: Das sind sechzehsiebzig-achtig Jahre geradezu nicht gar nichts und ich kann dir einzahlen was für mich als Juden wichtig ist für dein Buch.

01:30:32: Ist

01:30:32: noch einmal jetzt immer wieder beim wichtigen Thema die religiöse Konnotation.

01:30:35: kannst du merken?

01:30:37: Und auch mich zitieren, die religiöse Dimensionierung und die religiosen Konnotation dieser Verkürzung.

01:30:42: Jetzt gebe ich dir ein Beispiel.

01:30:44: Wir Juden sind ja ein Volkes Gedenken der Anamnese, nennt man das in der Theologie, der Erinnerung.

01:30:49: Das heißt unser gesamter Festtagskalender, liebe Johanna besteht darin dass wir zu jedem Festtag uns erinnern an eine bestimmte Tragöde, die uns biblischer Zeit ereilte, sei es die Tragiöde Die Vernichtungen die der Güte, der Vernichtung der Juden in Ägypten das pabilonische Exil, das persische Exils, das römische exil, den wir jetzt noch stecken.

01:31:10: Verfolgungen, die uns eralten im Mittelalter, verfolgungen die unser Alten in der Neuzeit, die Staatsgründung Israel, die religiös konnotiert wird.

01:31:19: Das heißt wenn du dich umschaust im jüdischen, im bewusst jüdischem Kalender, religiös konzentrieren Kalender wirst du finden, jeder Festtag hat eine geschichtlich brisante Dimension in sich.

01:31:33: Und wir Juden kannst du dir merken sind Meister und Meisterinnen darin, drei Güte die uns ereilten, religiöst in Verbindung mit Gott unser Thema seit zwei Stunden mit Gott in Verbindung zu bringen.

01:31:44: Es ist unser ganzer jüdischer Kalender, unser ganzes jüdisches Dasein Johanna isst eine einzige Anamnese das du dir notieren für dein Buch eine Erinnerung Eine Verarbeitung epochaler nationaler Tragöden, die wir durch Gottes gnaden und jetzt immer religiöser.

01:32:04: Johanna, das willst du ja in deinem Buch haben, meine Identität.

01:32:07: Religiös konnotiert und verarbeitet haben.

01:32:10: Wir kommen gerade vom neunten Ab, den hatten wir vor zwei Wochen.

01:32:13: Das war der Gedenktag der Zerstörung bei der Tempel, fünfhundertsehnundachzig vor durch die Babylonie, siebzig nach durch die Rümer.

01:32:20: Das ist der neunte Ab.

01:32:22: Sein jüdischer Monat mit einem jüdischen Datum.

01:32:24: Und diese Katastrophe, die vordergründliche Barbaren angerichtet haben.

01:32:29: Barbaren, die Babylonien zerstörten fünfundundsehnundachzig vor unseren jüdischem Tempel und Barbaren-Römer unter Titus und Fespacianen zerstört im Jahr siebzig nach die Stadt Jerusalem plus den Tempel.

01:32:43: Das sind scheinbar, Johanna, säkulare Vorgänge, primitive heilige Exzesse, die wir ja immer schon erleben.

01:32:50: Und dennoch, liebe Johanna sind diese Ereignisse durch der neunten Art hochgradig religiös konnotiert.

01:32:57: Das heißt jeder Jude weltweit und jeder Jude selbst Juden die an diesem Tag wie es üblich ist nicht fasten und nicht ernsthaft meditieren wissen.

01:33:06: aber Es gibt diesen sogenannten Feiertag den Fasttag an dem eine besondere feier Eine besondere Gedenksituation stattfindet.

01:33:12: man liest ein bestimmtes Buch in der heiligen Schrift Man bietet Es gibt Tausende Gebeten dazu.

01:33:17: Und man erinnert sich mit Gottes Hilfe daran, wie wir diese Katastrophe überleben durften, indem das Judentum nicht Johanna daran zerbrach, obwohl es die Absicht der Heiden war, fünfundundsiebenundachtzig vor und siebzig nach uns Juden zu vernichten, das Genick zu brechen.

01:33:32: Und diese Dimension ist für mich so enorm wichtig, aber in Bezug auf den Holocaust!

01:33:37: Und es gibt heute Bestrebungen von Juden, die ich kenne in Israel, die ausgesprochen Johanne – diese Tragödie der Tragödien diesen tiefsten Absturz in Barbarei und Heidentum des deutschen Volkes religiös zu konnotieren, und zu verarbeiten.

01:33:54: In dem zum Beispiel wir an Gott herantreten das Leid beklagen und uns an Gott wenden mit der Bitte uns die Kraft zu geben, die Spieltölle Regeneration um aus dieser Katastrophe wie aus anderen Katastrophen die Stärkung vorzubringen.

01:34:07: Und das ist für mich etwas was ich dir unbedingt jüdischerseits, welcher bin ins Herz legen möchte für dein wichtiges Buch.

01:34:14: Du kannst schreiben, dass Professor Jubelapide ganz stark bemüht ist und konkret mit Juden daran zu arbeiten diese entsetzlich sekulare heidnische Katastrophe in deutschen Landen.

01:34:28: In einem religiösen Deutschland der Kirche, der evangelischen katholischen Kirche.

01:34:32: Diese Katastrofe die nacktes Heidentum war!

01:34:36: Mit Gottes Kraft und durch Rückbesinnung, das heißt ja das Wort Religio.

01:34:40: Religioreligion heisst ja Rückbesinung Jana!

01:34:42: Mit Rückbesindungen mit Relikio auf unserem Gott der alles war, alles ist und es sein wird zu verarbeiten und zu befrieden.

01:34:50: Richtig zu befrieren.

01:34:51: Und das ist für mich ein Appell der ohnegleiche.

01:34:53: so die möchte ich auch an Christen richten natürlich an wie wir seit zwei Stunden sagen, pronuncierten Christ nicht wischibasche Christen Sondern wirklich an Christen, die ihr Christ sein.

01:35:03: Auch wenn sie es nur auf dem Papier haben, wirklich ernst nehmen.

01:35:06: Spätestens dann ernst nehmen, wenn Sie sich bewusst machen im Namen des Christentums oder noch schärfer ausgedrückt, im Namen eines degenerierten pervertierten Christentum ist in Deutschland ein Verbrechen ausgegangen das die ganze Welt beinahe vernichtet hätte.

01:35:20: Das muss man ganz offen aussprechen und da sage ich dir ganz offen dass ist meine Identität.

01:35:25: für dein Buch bin ich dringend existenziell angewiesen auf meinen Glauben in Gott und auf meine Bücher der Heiligen Schrift, die mir zeigen, Johanna.

01:35:36: Die mir zeigen wie wir Juden immer wieder im Angesicht von barbarischen Exzessen gegen uns das geliebte Volk Gottes uns Kraft geholt haben über den Glaubn nicht an sondern wie das Englische so schön sagt, in den einen Gott zäh

01:35:49: baut.".

01:35:50: Das heißt für mich wird mein Judentum im Dialog mit anderen und auch in meinem Verhältnis zu mir selbst, von unermesslich tragender und Existenz erhalten der Bedeutung.

01:36:01: Denn wenn ich mit dem Holocaust in Fried kommen will, was ja mein Dauerthema ist seitdem ich auf der Welt bin, brauche ich die Beziehung zu Gott?

01:36:08: Und brauche Ich die Inanspruchnahme von Dialog mit Gott wie ich ihn in der Bibel vorfinde und in den nachbihischen Traditionen, in denen Juden immer wieder, Johanna, darum Rangen!

01:36:21: Mit Worten rangen!

01:36:22: Die ganze Nacht unter Schweißperlen auf der Stirn, um Gott einzulassen in die jeweilige Barbrei des jeweiligen Jahrhunderts.

01:36:29: Die sie waren da in die Vernichtung stürzte und durch Gottes Kraft wirklich Frieden und Gebraugnet fanden im Mitten der Katastrophe.

01:36:37: und liebe Barbara, liebe Johanna nach der Katostrophe.

01:36:42: Verstehst du?

01:36:43: Und das ist für mich das Thema dass in Deutschland groß im Raum steht.

01:36:48: Wir haben tausend gedenkfeine Deutschland hinten und vorne.

01:36:50: überall wird gedacht.

01:36:52: Aber die wenigsten Menschen verstehen es, Johanna.

01:36:55: Und dazu möchte ich appellieren kannst du auch aufschreiben in deinem Buch das Juwel-Apela appelliert mit Gott der Religion, der Rückbindung, der Rückbesinnung stärker in Beziehung zu treten

01:37:05: um

01:37:05: einen Frieden mit dieser Zeit zu finden und zu spüren.

01:37:08: Die größte Kraft die wir haben ist die Kraft Gottes Um mit jeder Katastrophe in Frieden zu kommen und in Harmonie Harmonie dergleichen, dass wir spüren.

01:37:21: auch die größte Katastrophe kann an den tieferen Sinn finden wenn wir Gott um diesen Sinn erbitten und erflehen.

01:37:31: Du hattest mir... du hast es gesagt, dass du mir dazu auch Texte... oder hättest du mir Texte geschickt?

01:37:38: Habe ich

01:37:39: dir schon geschickt genau.

01:37:40: YouTube-Video hatteste du.

01:37:42: Hab' ich auch, genau!

01:37:43: Ja dann dann ist mir das jetzt gerade nicht ganz so präsent, aber ich weiß auf jeden Fall jetzt die Richtung.

01:37:59: Könnte man das so formulieren diese Gedenktage, die es ja in Deutschland gibt, die aber ihre Wirkung verfehlen weil sie eben säkular sind dass diese Gedenktage, diese Rituale sozusagen nach deiner Empfindung mit Spiritualität, mit Glaube gefüllt werden müssten.

01:38:29: Damit diese Versöhnung tatsächlich auch gelingen kann.

01:38:33: also das sozusagen nur so funktioniert ohne Glaube funktioniert es nicht und dieser Glaube ist zu hundert Prozent christlich jüdisch.

01:38:49: da muss

01:38:50: daran gekoppelt also jemand der konvertiert ist oder nun also jetzt nicht von sich sagen würde ich bin nicht christlich aber ich bin ein gläubiger mensch.

01:39:06: das würde nach deiner auffassung nicht funktionieren.

01:39:11: Nicht reichen,

01:39:12: das ist zu wenig.

01:39:15: Du kannst ja auch... Johanna schreibt darauf.

01:39:17: ich habe auch drei große Lehre für dein Buch direkt für deinen Buch an denen ich mich orientiere nehme.

01:39:22: ich schreibe bitte auf.

01:39:23: Das ist einerseits Professor

01:39:25: Prof.,

01:39:26: na wie heißt er?

01:39:27: Elie Wiesel der schon verstorbene Jude.

01:39:28: alle da sind schon verstorben damit du das den Leuten präsentieren kannst aus welchen reichend Wölgischöpfe noch Damit du in deinem Buch Menschen anregst ihrerseit solche Literatur in die deutsche Hand zu nehmen und mit den deutschen Augen zu lesen.

01:39:42: Professor Elewiesel, ein ganz großer Überlebender des Soderkraus.

01:39:47: Ja, ich habe auch schon von ihm gelesen.

01:39:50: Der

01:39:50: brillante Büchergeschrieb und bei ihm habe ich kolossal viel gelernt nämlich wie umgehen mit einer Katastrophe in der Bewusstsein.

01:39:57: Ich bin der Überlebende dieser Juden verbrechen Und habe einen Auftakt als Überlebenden für die Mitlebenden nach mir.

01:40:05: Das möchte ich den Menschen in dein Buch bitte als dringende sehr intensive Leseempfehlung aussprechen.

01:40:12: Nämlich Professor ... Professor Na-Elewiesen.

01:40:17: Da natürlich Martin Buber, der große Martin Buberg, der brillantes geschrieben hat über das Dialogische Prinzip und über die Beziehung, die Ichdubeziehungen, den Chassidismus, der mich enorm weitergebracht hat.

01:40:30: Der Chassidismus ist eine Mystik in dem Glutengrund, die seit dem achte Jahrhundert existiert Und diese Mystik hat Martin Buber, der große Wiener Jude übrigens wie mein Vater, ein Lanzmann.

01:40:40: Da war er ein Lehrer meines Vaters sehr stark in den Vordergrund gebracht.

01:40:43: in Deutschland und mittels des Rassidismus, den er wieder eingeführt hat nachdem er die Zehenscheinung nicht mehr bekannt war habe ich auch liebe Johanna Ressourcen gefunden um mit Tragödchen und mit dem Schicksal des jüdischen Volkes Frieden zu finden.

01:40:56: Er hat ja selbst denn die Tragödie mitgemacht so wie Elewiesel wo er verfolgt.

01:41:01: beide mussten fliehen wobei Eleviesel sogar fast seine gesamte Familie in Deutschland verloren wird durfte dann fliehen nach Amerika und Paris, hat dort große Bücher geschrieben.

01:41:10: Und er hat aus dem Holocaust eine neue Lehre gemacht, nämlich wie wir Juden überleben müssen!

01:41:15: Müssen, Johanna, nach dieser entsetzlichen Katastrophe?

01:41:18: Wir haben ein Gebot zu überleben nicht nur eine Aufgabe sondern ein Gebot, eine Verpflichtung Gottes zu überlegen weil Gott uns dieses Überleben geschenkt hat und weil wir alle Aufgaben, weil wir eine Berufung haben eine Berufungen der Welt so zeigen dass wir mit Gottes Kraft nicht auslöschbar sind.

01:41:38: Das jüdische Volk ist nicht ausloschbar, wenn es sich auf Gott besingt und in Gott seine Kräfte neu lädt, neu

01:41:45: dimensioniert.".

01:41:46: Das ist die Lehre von Martin Buber und Prof.

01:41:49: Levisel.

01:41:50: Dann habe ich noch einen weiteren Lehrer, nämlich Prof.

01:41:52: Emil Fackenheim.

01:41:53: notierst du nachher unbedingt in das Buch musst Du dir aufnehmen!

01:41:55: Unbedingt!

01:41:57: Emil Fakkenheim mit ACK, auch ein großer Jude in Amerika bei dem ich kolossal viel gelernt habe.

01:42:03: Auch ein deutscher Jude, der vertrieben wurde, entsetzlich geschlagen wurden.

01:42:07: In Amerika Zufluch fand und Bahnbrechenes geschrieben hat über das Überleben von uns Juden nach diesem Irrsinn von neunzer drehundreiß bis neunzehnvierzig.

01:42:17: Das sind unter anderem meine Damen drei großen Lehrer.

01:42:20: Emil Fakenheim Martin Luba und Elevisel Und die haben mir alle vorgelebt.

01:42:25: Johanna Die kannst du doch gerne mal lesen Dann fählst du dir auch zu lesen.

01:42:29: Auch für dich, für deinen Buch und für deine

01:42:31: künftigen

01:42:32: interkulturellen Begegnungen in denen du ja Gott hoffe ich zentrieren wirst.

01:42:36: Diese drei Männer haben mich sehr, sehr weiter gemachte meine Entwicklung indem sie mir zeigen das eine Katastrophe immer in meinen Worten gesprochen ein Sprungbrett ist um noch stärker mit Gott in Beziehung zu trinken.

01:42:47: Ich wiederhole einen Sprung Brett um mit Gott noch starker in Beziehen zu treten.

01:42:56: Würdest Du sagen wenn ich Dich jetzt frage was wir wackelkristenddeutsche vom Judentum, so wie du es verstehst lernen können wieder zu unserer Spiritualität und unserem Glauben zu finden.

01:43:20: Was wir lernen können fragst du?

01:43:23: Ja also...

01:43:25: Also Johanna ich kann dir eins sagen was ich ja mit meinen sogenannten Wacke-Kristen mit meinen geliebten Christen und Christinnenmache, Deborah ihrerseits natürlich auch wird zusammen und wir getrennt.

01:43:35: Christen heranführen an die Faszination ihrer verloren gegangenen jüdischen Wurzeln.

01:43:40: Denn wenn du noch einmal das alte Beispiel baumst, du hast ja gestern in einem tollen Klipp und hast den Baum hinter dir gehabt Und du liebst ja Bäume, Deborah und ich Auch.

01:43:48: wenn du die Bäume anschaust Die können nur so grün und saftig sein wie ihre Wurzen in Takt sind und ihnen Mineralstoffe und Wasser aus dem Boden liefern.

01:43:55: Ich empfehle meinung Christi Gott mir zu send Intensiv mit mir und ohne mich durch Literaturempfehlung.

01:44:01: Meinerseits ihr Judentum, das zu ihrem Christen um essenziell und existenziell dazugehört, neu zu entdecken, indem sie Bücher meines Vaters lesen, meine eigenen Bücher und Bücher großer Gelehrte wie zum Beispiel Martin Huber die ja die Brücken schlugen zwischen Judentums und Christen.

01:44:17: Das heißt ich möchte sagen Die Krise der Kirche in Deutschland und weltweit, wo Christi hier genau sind haben wir euch mit wie jeder andere auf der Welt.

01:44:28: Und die Krise wird sich nur dann etablieren lassen, heilen lassen.

01:44:34: Sowohl auf institutioneller Ebene als auch auf einfacher Ebene.

01:44:36: von Johanna Grünag in Hamburg-Hinnenstadt und meiner vielen anderen Christen europaweit Wenn Christen spüren.

01:44:42: wir brauchen dringend sowie den täglichen Atem und das tägliche Wasser!

01:44:46: Jüdische Wurzelkraft.

01:44:48: Wir brauchen jüdische Würzelkraft Wie ich mein Buch nannte?

01:44:52: Wir brauchen einfach Begegnung mit dem Judentum Wissen über das Judentum.

01:44:57: Ganz konkret, was ich dir sagte, lesen von Salmin mit jüdischen Augen.

01:45:01: Dann sagen wir es noch konkreter ein Besuch in Israel einmal im Jahr religiöse Besuche nicht einfach nur Shopping und Shopping- und Lifestyle in Israel ist der übliche Quatsch den du überall hast sondern wirklich religiös israelfaden Begegnung mit meinen jüdischem Wurzeln im heiligen Land.

01:45:18: Nicht Shopping oder Fressing Sondern wirklich etwas Tiefes Weißt Du?

01:45:23: Und wenn Du sowas machst und ich kenne meine Christen mit denen ich konversiere.

01:45:27: Die sagen mir alle, Israel hat meine Augen geöffnet oder die Beschäftigung mit den Psalmen, mit jüdischen Augen gelesen, habt mein Leben verändert?

01:45:38: Oder weiß ich mal?

01:45:41: zum Beispiel eine Briehschkurs, ich werde noch direkter.

01:45:45: Ich empfehle viele Menschen, wenn es ihre Möglichkeiten erlauben, wenn sie nicht völlig abseits von Städten wohnen, eine Brieschkurs zu gelegen.

01:45:54: Es gibt hier Briehhs-Kurse heute online.

01:45:57: Es gibt noch die Berichtskurse über Bücher.

01:45:59: Ich habe zum Beispiel eine studentin, eine fantastische Studentin darf ich nennen von Dr.

01:46:03: Angela Fischer, die wird das hören heute Abend oder im Morgen über einen Fantastischen Frau-Orologien in Erfurt ist ja kein Geheimnis und die hat mich kennengelernt im Januar dieses Jahres und wir sind seitdem Freunde.

01:46:15: und sie ist eine Frau im Umbruch und sie sucht ihre jüdischen Wurzeln dringend Und binnen acht Monaten, wir kennen uns wie gesagt seit Januar, hat sie so viel.

01:46:24: Sie leiden jetzt für Bräche.

01:46:25: Wir Bücher empfohlen sie, leiden mit mir in Brächen oder autodidaktisch.

01:46:28: Sie sagt, Juba das ist die erfüllendste Zeit meines Lebens.

01:46:31: Die Freundschaft mit mir und meiner Frau und das Leben im Juden.

01:46:36: Und sie bleibt natürlich Katholikin.

01:46:37: Es kann keine Rede davon, dass ich sie zum Juden konvertieren will wie niemand konvertiert.

01:46:41: Aber sie sagt Ich bin heute katholisch aber katholicer denn je weil ich durch dich jubelapide meine jüdischen Fundamente gefunden und integriert habe und weiterhin integriere in meinen katholischen Glauben.

01:46:52: eine fantastische frau Fantastische Frau, die mir sagt, Joval ohne dich und ohne deine Frau wäre ich eine primitive kleine Katholikin geblieben.

01:47:01: Eine primitive Kleine-Katholiken!

01:47:04: Und heute ist sie eine glänzende Katholiken, die natürlich katholisch bleibt.

01:47:09: Eine schillernde Katholiktin.

01:47:10: Sie schreibt schon hebräische Sätze mit mir vor.

01:47:12: Vor acht Monaten wusste sie noch keine, was er bräisch ist?

01:47:15: Jetzt schreiben wir uns schon jeden Tag kleine Sätze in der Sprache der Bibel Johanna – natürlich auf Hebräisch.

01:47:21: mein Verbiet dass es ja per Wort sehr gibt.

01:47:24: Die Frau erlebt eine Erleuchtung mit Mittefünfzig, die sie sich und ich im Jahr noch nie vorstellen konnten.

01:47:32: Und diese Frau ist glücklich und sprüht und merkt, Judentum bereichert meinen Katolizismus!

01:47:39: Jetzt entdecke ich erst was Gott wirklich bedeutet, denn mein Katalizismus schöpft ja aus dem Judenturm, er ist doch aus dem Jutum entstanden und dein Protestantismus genauso, Johanna.

01:47:51: Da ist... Entschuldige, wenn ich dich unterbreche.

01:47:55: Da ist die Verbindung ja völlig offensichtlich.

01:47:59: Das sind diese zwei Wurzeln, die zusammen gehören.

01:48:04: Nun ist es aber natürlich auch so dass darauf noch mal der Islam kommt, der halt auch dann deiner Logik zufolge sich auch mit seinen jüdischen Wurzeln beschäftigen müssen müsste, um Frieden zu bekommen.

01:48:25: Da sehe ich die Verbindung auch was also?

01:48:29: das ist ja auch logisch aufgrund deiner Argumentation.

01:48:36: Und dann sehe ich aber natürlich auch viele Menschen in meinen Seminaren, die dann aus wirklich ganz anderen... Auch geografischen Zusammenhängen kommen.

01:48:48: Die halt nichts mit dem Judentum zu tun

01:48:52: haben.

01:48:54: und was würdest du denen empfehlen?

01:48:58: oder wie könnte da einen Dialog

01:49:02: aussehen?

01:49:03: Nee, weil die sind ja verbunden mit uns sozusagen.

01:49:07: Da ist es relativ streng.

01:49:09: Wie meinst du sagst normal?

01:49:11: Budisten, Hinduisten alles das was es sonst noch gibt.

01:49:17: Ich sicke mich nicht an weißt du der Allheilheit der Welt zu sein?

01:49:22: ich kenne einige buddhisten Bekannte aber ich muss dir ehrlich sagen da müssen wir ganz offen miteinander umgehen von jude zur protestantin.

01:49:31: Ich sehe da keine Berührungspunkte und ich möchte sie nicht erzählen.

01:49:34: Wenn du das bitte auch für dein Buch deutlich aufschreitst, ich möchte nicht als Apostel der Wunschvorstellungen durch die Welt reisen.

01:49:43: Buddhisten haben eine so eigenwillige Tradition, die ich respektiere – die ich nicht teile aber ich respeche – und Indus- und Shintoisten auch, die sich überhaupt nicht deckt!

01:49:54: Und da müssen wir sehr nüchtern miteinander umgehen von Erwachsenen zu Erwachsener.

01:49:58: Da sehe ich null, aber richtig null Perspektive für einen Zusammenkommen und das möchte ich nicht erzählen, Johanna.

01:50:08: Ich rede auch gar nicht so unbedingt, dass das jetzt sein muss, dass es in deiner Lebenswelt unbedingt stattfinden muss.

01:50:15: In meiner findet es halt statt.

01:50:18: Darf ich?

01:50:19: Aber nicht in meiner!

01:50:20: Nicht in meine!

01:50:23: Ich frag dich bloß, um natürlich auch Inspiration dann für meine Arbeit zu kommen wo ich einfach noch mehr Menschen unter einen Hut bringen muss und dem geschuldet auch mehr Kompromisse vielleicht eingehen muss.

01:50:45: Aber für mich ist es eigentlich kein Widerspruch weil ich für mich festgestellt habe, dass diese Sprache des Herzens und das Ich-Gläubig-Bin woran auch immer so ein Minimalkonsens ist auf den ich mich einlassen kann.

01:51:09: nochmal dezidiert verstanden zu haben, was deine Welt ist und schon groß genug ist.

01:51:19: Was du da alles ausbalancieren musst und dass du selbstverständlich auch dann die Grenzen setzen musst um im Balance zu bleiben.

01:51:36: Und das aber nicht natürlich automatisch zur Folge hat, dass alles verurteilt wird oder sowas nicht.

01:51:47: Deinen Wurzeln so entspricht.

01:51:49: weil da das ist ja auch immer die Frage, dass wir nicht in diese Versuchung oder diese Gefahr geraten zu sagen Das es meins und das es universell und wenn du nicht dann Dann ist es nicht richtig Okay.

01:52:09: Aber verstehst du, Johanna, wenn Du das bitte notierst für Dein Buch?

01:52:11: Das Juwalapide gerne mit Menschen zusammenkommt nochmal wie den Monotheismus damit es ganz klar ist und zwar den jüdisch-christlichen Monotheismus zum Ziel und zum Anker ihres Lebens definieren?

01:52:24: Und weißt Du ich bin damit sehr glücklich.

01:52:26: Ich muss nicht dass mir ganz wichtig für Deinen Buch Bitte schreibe es in dem dicken Aufsatz, den Du ja über mich schreiben willst auf Dass Juvalapide kein Allheil mitteln Aposken sein möchte.

01:52:38: Ich möchte mir nicht die Aufgabe stellen, um mit den Druck machen!

01:52:41: Ich muss den letzten Buddhisten in Japan auch für meine Kreise gewinnt.

01:52:44: Möchte ich nicht.

01:52:45: Denn mein Gott ist so groß der Gotteschöpfung dass sich diesen Menschen sein wie ich gehen lasse wissen das ihr beide keinen gemeinsamen Boden betritt bzw dass es keine Brücke gibt auf die wir gemeinsam scheiden.

01:52:57: Ich bin damit sehr glücklich.

01:53:01: All einen Weltveränderer werden.

01:53:04: Alle buddhisten kommen zu mir, alle Schnitttouristen kommen mit.

01:53:07: Muss ich nicht diesen Zwang... Entschuldige mich, wenn ich das sage!

01:53:10: Diesen Zwang, diese Neurose habe ich nicht.

01:53:13: Ich muss nicht mit jedem Gemeinschaft pflegen.

01:53:16: Ganz Hochdeutsch.

01:53:17: Ich habe so viele bereichernde Erfahrungen mit Christen die zu ihrem Judentum dringend, ich wiederhole dringends, vorstoßen wollen wie meine Doktor Angela Fischer und Dutzende anderen dass ich merke, das ist so eine Erfüllung für mich.

01:53:31: Und es ist so richtig in den Augen Gottes für mich, dass ich nicht wie ein Prostituierte oder wie ein Strichjunge nach Japan gehen muss und sagen muss jeder Buddhist muss auch mit mir sprechen!

01:53:42: Ich fühle mich mickrig wenn ein Buddhist nicht mit mehr interkulturell verkehrt.

01:53:47: diesen Komplex habe ich nicht.

01:53:48: Entschuldige wenn ich das sage damit will ich nicht auf dich anspielen aber ich brauche das nicht In den beiden großen monotheistischen Religionen, Juden und Katolizismus, Podestandismus durch Menschen die mich wollen.

01:54:03: Natürlich gibt es auch welche Vichy-Raschikristen, die dumm sind und dumm bleiben wollen.

01:54:06: Die können mich sonst wo küssen?

01:54:08: Die brauche ich nicht!

01:54:09: Aber Menschen, die mich suchen wie Johanna Grüner an, die mir in Facebook gesucht hat oder mich kontaktiert hat diese Menschen sind wirklich Freunde in meinem Leben geworden.

01:54:21: Vielen Dank Das weiß ich sehr zu schätzen.

01:54:26: Ja, das habe ich verstanden.

01:54:29: Vielleicht nochmal so auch um meine Position noch mal klar zu machen.

01:54:35: in meiner Arbeit ist es eben auch so dass man nicht sich selber immer aussuchen kann mit wem

01:54:42: er da

01:54:42: zu tun hat.

01:54:44: und Ich möchte, und ich biete in meinem Seminar an natürlich Wege zu finden.

01:54:53: Freedvoll miteinander.

01:54:54: Aber ich habe dich verstanden.

01:54:58: Ja, ja, ja.

01:55:01: Welche Fragen haben wir noch offen?

01:55:06: Ich glaube, wir haben alles beantwortet.

01:55:08: Als letzte Frage hier nur noch stehen... Was wünsch du dir von deinem Gegenüber in Begegnung?

01:55:17: Aber ich glaube, das hast Du schon sehr deutlich gesagt.

01:55:24: Was da Dein Anforderungskatalog sozusagen ist was Du brauchst um im Kontakt zu treten und... Ich glaube, das haben wir schon geklärt.

01:55:40: jetzt

01:55:41: so.

01:55:42: Das wäre meine letzte Frage gewesen.

01:55:51: Vielleicht noch eine ganz kleine...

01:55:53: Ja bitte Johanna!

01:55:56: Du bist ja ein Aufsatz über mich schreiben und auch möchte ich dass du genügend Material hast für deinen Aufsatz?

01:56:05: noch einen Kapitel geplant, wo es darum geht worauf auf welche Alarmzeichen müssen wir achten um präventiv zu handeln.

01:56:24: Was sind Warnzeichen in der Gesellschaft?

01:56:31: die wir nicht übersehen dürfen und sie gehen mit um.

01:56:37: Johanna, bitteschreib sofort auf beziehungsweise merke es dir für dein Buch über mich.

01:56:41: Warnzeichen für mich ist immer wieder... das muss ich leider aussprechen Ignoranz, ignoranz, ignorance wenn Menschen nicht bereit sind zu reflektieren was glaube ich dir auch ein Zitat geschickt?

01:56:51: Bertolt Brecht sagte in seinem großen Werk Furcht und Elend des dritten Reichs habe ich dir ja geschickt.

01:56:56: Das darfst du gerne in deinem Aufsatz schreiben.

01:56:59: der große deutsche Dichter Bertolt Brecht sagt in seinem Aufsatz, in seinen Theaterstück.

01:57:04: Die Tragöte der Menschen im Dritten Reich war dass sie viel zuviel glaubten und viel zu wenig wussten.

01:57:13: Und das ist etwas wovon wir heute immer noch lernen können von diesem großen Mann Bertolt Berchtes schon längst im Nümel ist.

01:57:21: Nämlich

01:57:22: wo erwische ich mich?

01:57:23: Und das kannst du gerne in meinem Namen zitieren in dein Buch.

01:57:26: Wo erwische Ich Mich?

01:57:26: Ich Deutsche aus Hamburg oder aus Gelsenkirchen?

01:57:29: Wo erwische ich mich, dass sich etwas sage?

01:57:32: Sei es vorurteilsbehaftet sei es einfach unreflektiert Johanna.

01:57:37: Von dem ich nicht sicher bin das es zutrifft.

01:57:39: zum Beispiel weiß ich die jude haben das Geld oder die Juden die Judan Jesus ans Kreuz gestragen und der?

01:57:45: die juden essen deshalb nicht koscher deshalb kochers Fleisch weil das Schweinefleisch in der wüste trich ihnen aufwies was heute überhaupt nicht mehr stimmt.

01:57:54: oder weiß ich im die juden?

01:57:56: Die Juden sind gerne untereinander und die Juden mögen die Goyim nicht.

01:57:59: Und die Judens sind verbunden mit dem Staat Israel, um die Israel mehr.

01:58:03: Weißt du wenn Du Dich erwischst?

01:58:04: Das musst Du in Dein Buch aufschreiben!

01:58:06: In solchen kollektiven Vorverurteilungen.

01:58:10: Wenn Du etwas wiederholst von dem Du weißt, wenn Du nachdächtest dass es so nicht stimmig ist das Produkt unreflektierter Dummheiten ist, die Deine Eltern, Deine Nazieltern oder Deine Nazisgroßeltern an Dich

01:58:22: verirren.

01:58:24: an die ich vererbt habe, dann müssen wir erhörig werden.

01:58:27: Ich gebe dir jetzt ein ganz handfestes Beispiel sehr handfest für dein Buch der alte Schwanz, der alte Zopf da immer noch nicht im Kuriert bzw.

01:58:36: gestutzt ist Auge um Augzahlung zahlen.

01:58:38: dieses uralte Klischee das hörst du immer wieder in der Hamburger Presse und merkst es ist echt auszuordnen obwohl es dringe das kannst Du bitte in Dein Buch aufnehmen ausgerottet werden muss.

01:58:48: Das ist eine Missinterpretation aus Exodus aus dem heiligen Buch natürlich, der Bibel

01:58:55: und viele

01:58:56: Menschen auch in den Tagesschau, die ist ja auch bei dir in Hamburg zu Hause.

01:58:59: Ohne dass ich irgendjemand anfange, habe ich wirklich vor einem halben Jahr gehört nicht in Bezug auf die Juden aber in Bezucker weiß ich irgendein Volk.

01:59:06: das Volk praktiziert hier wieder Auge um Auge, Zahnung, Zahnen Hand um Hand Und es ist eine kriminelle Perversion das du sowas sagst.

01:59:14: Das ist eine Verdrehung eines jüdischen Zitats.

01:59:16: so steht es nämlich nicht in der Bibeln.

01:59:20: Ich kann es kurz erwähnen, damit auch ein bisschen Theologie reinkommt.

01:59:22: Das ist eine Dummheit die immer wieder sei's in Hamburg, sei's im Gelsen, Kölchenseis und Bramelspattenkölchen wiederholt wird.

01:59:28: Und hellhörig musst du dann werden Auch du Johanna In Hamburg.

01:59:32: Wenn du merkst dass dein Gesprächspartner in Plattitüten verfällt, in Dummheiten verfällt in Fumerteile verfällt Die er nicht reflektiert Sondern die aus seinem Mund einfach heraus kotzt Dann müssen wir aufpassen.

01:59:42: Und nochmal dieses Zitat, Augum-Augzahn um Zahn ist eine Vertreuung die man uns Juden über zweitusend Jahre lang in die Schuhe schob.

01:59:49: Nämlich man unterstellte uns wie Judensein eine primitive Gesellschaft bei der es nur darum geht dass der Belastete sich rechen darf an seinem Täter indem wenn du mir ein Auge ausschlägst zu Johanna ich dir das Auge auch aussteigen darf oder wenn Du mich mit den Zahnen ausschlägst dich den Zahn aussteigern.

02:00:05: Das wurde Jahrhundertelang liebe Johanna Damit du etwas sehr konkretes hast für dein Buch, für dein wichtiges Buch.

02:00:13: In welchem Du über mich schreibst?

02:00:14: Schreiben kannst!

02:00:14: Es stimmt nicht!

02:00:16: Sondern wenn den Satz richtig liest in Exlus-I und Zweiundzwanzig weiß... ...dass es nicht bedeutet.

02:00:20: der Recher, der Entschuldigung, der Geschädigte darf sich an dem Schädiger befriedigen, indem ich die zum Beispiel im Zaunrein ausaue, weil du mir einen Saal rausgehauen lässt oder indem ich dir das Auge verletze und demoliere, weil muss dem Geschädigten nicht der geschädigte.

02:00:43: Der Schädiger muss dem Beschädigten helfen, eine Restitution zu bekommen für das was er ihm angetan hat.

02:00:48: Das heißt wenn ich dir einen Auge ausschlage, bist du als Geschädigter aufgerufen dich an mir primitiv zu befriedigen und mir auch ein Auge auszuschlagen.

02:00:56: dadurch wird ja dein Schmerz nicht geringer sondern ich der schädige muss an dich herantreten unter Anwesenheit von Zeugen und Gericht.

02:01:09: Ich muss die Restitution Schadensersatz leisten, für das von mir der ertöntlich herausgerissene Augezahn blieb.

02:01:20: Das wurde unmisinterpretiert weil man den Satz nicht richtig glas war.

02:01:26: Und darum wurde uns Juden immer noch in der Tagesschau, bei dir in Hamburg und auch anderweitig.

02:01:32: In irgendeinem Kreis gar nicht mal Juden spezifisch.

02:01:37: hat wieder einmal das Rache-Prinzip von Auge um Auge und Zahn um Zahn praktiziert.

02:01:42: Und es ist nicht in Ordnung, Johanna!

02:01:44: Das musst du in dein Buch aufhören.

02:01:46: zu deiner Frage Du musst als Bürger Deutschlands heute sehr aufpassen was du aus deine Mutter rauskriegst.

02:01:53: Trifft es zu oder ist es Ausdruck deiner Dummheit?

02:01:56: Deine Unbildung?

02:01:58: Und hast du dich nicht anständig gekümmert um deine Wissenserweiterung?

02:02:03: Denn sowas darf heute nicht mehr im Jahre, in Hamburg-Innenstand an der Reparation oder innen als da bin, als da außen als da gesagt werden.

02:02:12: Und es gibt immer noch Menschen, nicht nur in Hamburg natürlich, bundesweit.

02:02:15: Schau dich im Internet um!

02:02:18: Wie viel Menschen auch so einen Unsinn zu einem blamierenden Unsinn über ihre deutschen Lippen bringen?

02:02:23: Obwohl sie das hinten vermeiden können durch Bildung, Bildung und Bildung... Und liebe Johanna, das ist nur ein Beispiel dafür.

02:02:31: Weil du mich ja zurecht gefragt hast wie müssen wir präventiv profitaktisch vorgehen wenn wir merken es gibt wieder Antisemitismus in Deutschland Es gibt wieder fremden Hass im Hamburg Innenstadt und meine Empfehlung als Professor für Theologie und Tiefhubsychologie ist Du musst besser reflektieren!

02:02:45: Du musst dich belesen und informieren bevor du etwas sagst über Schwule, Lesben und über Juden.

02:02:53: Du musst sich informieren.

02:02:54: stimmt das was ich dazu sagen kann?

02:02:57: trifft das zu.

02:02:58: Weiß ich genug über Homosexuelle?

02:03:01: Weiß sich genug über die, wer ist denn hier heute nicht mehr so?

02:03:04: die Inti

02:03:05: und ... Inuit.

02:03:06: Inuit!

02:03:07: Inuit?

02:03:08: weiß ich genug über sie.

02:03:10: Muss ich nicht mich erst mal noch informieren bevor ich etwas über andere Kulturen und andere Gesellschaften zum Beispiel auch über den Staat Israel sage.

02:03:18: Israel ist ja auch ein heißes Thema.

02:03:19: Jeder meint über Israel reden zur Königin bei mein Land und isst nicht genügend informiert.

02:03:25: Johanna notierst du für dein wichtiges Buch?

02:03:28: Viele Menschen sitzen mit ihrem fetten Hintern auf einem fetten deutschen Sessel, essen fette Chips, schauen sich die billigen Nachrichten an und meinen sich ein Urteil ertreißen zu können über die Politik meines Landes in Israel.

02:03:39: Und das geht nicht weil sie nicht genügend informiert sind!

02:03:42: Du kannst nicht über Israel einfach urteilen zum Beispiel was der Präsident zu tun hat oder was der President nicht zu tun hatte?

02:03:49: Oder wie die Besatzungspolitik auszusehen hat?

02:03:53: Wenn du dich nicht richtig

02:03:55: fett

02:03:56: Fett informierst.

02:03:57: Hast du nicht das Recht, Johanna?

02:03:59: Dich darüber qualifiziert und der qualifizierten Menschen zu äußern.

02:04:02: Das darfst Du nicht!

02:04:03: Nicht nach dem Verbrechen in Deutschland war es für ein von siebzig-achtzig Jahren.

02:04:07: Und darum mein Appell für Dein Buch und meinem Namen

02:04:10: Bildung

02:04:11: ist mehr denn je wichtig.

02:04:13: über Israel, über Minderheiten, über Bibel, Bibel... Bibel Israel Kultur Eigenwilligkeiten.

02:04:24: Da müssen wir Deutsche besonders vorsichtig sein, weil in Deutschland, in Bezug auf Bibel, Kultur, Israel so viel Unsinn erzählt wurde und das habe ich ja vorhin mit dem Zitat von Bertor Pech gemeint.

02:04:35: Man glaubte viel zuviel aber man wusste so gut wie nichts.

02:04:39: Jeder Mensch hat den Wahnsinn von Hitler geglaubt die Juden stickten.

02:04:41: die Judens sind pervers.

02:04:43: Die Juden stehlen das Geld all der ganze Dreck.

02:04:45: Aber wer wusste denn wirklich was dahinter war?

02:04:47: Die Judin waren die feinsten Menschen die das deutsche Volk hier hervorbrachte.

02:04:51: Und dennoch waren, weiß ich damals, sechzig-siebzig Millionen Menschen in der Lage diesen Verbrecher auch deine Eltern und deine Großeltern zu glauben anstatt das zu hinterfragen.

02:05:01: Und zu sagen, da stimmt doch gar nicht was jeder über die Juden sagt!

02:05:03: Die sind genauso blond und blaugig und sie sind genau so anständig oder unanständig wie jede andere nicht jüdische Leute.

02:05:09: Und darum plädiere ich Johanna in Hamburg dringend mehr Bildung, mehr varte Bildung sich anzueignen.

02:05:17: Die gibt es heute im Zeitwerk von Internet und Amazon Bookstores Jede Menge.

02:05:21: Du musst mir wissen über Judentum und du musst mehr Wissen über Minderheiten, die unter uns heute leben bevor du dir erlaubst über sie irgendein etwas zu sagen wenn du weißt dass du gar nichts weißt.

02:05:37: Harte Bildung durch Bücher und Dialog

02:05:40: mit den wahren

02:05:41: Menschen ja genau Ja, das fand ich auch.

02:05:50: Hey!

02:05:51: Und es ist noch vor Mitternacht.

02:05:53: Aber ich muss auch gestehen jetzt... Jetzt ist mein Kopf auch ganz schön voll aber ich habe alles gehört bekommen was ich gerne

02:06:04: haben

02:06:04: möchte und ich sehe du brauchst jetzt

02:06:06: auf jeden Fall auch.

02:06:07: Du darfst jederzeit mich rekontaktieren wenn noch irgendwelche Fragen sind.

02:06:11: Du wirst dein Buch ja nicht morgen schon schreiben?

02:06:13: Nein

02:06:14: Darfst du mich gerne rekontaktieren?

02:06:16: Wir sind ja schon per WhatsApp in Kontakt.

02:06:18: Ich werde dich in die Gruppe aufnehmen, ich lade dich heute Nacht noch ein in meiner Gruppe mitzumachen!

02:06:24: Das ist eine flammende interreligiöse Gruppe jüdisch-christig und ich werde dich heute schon eingladen weitzusteuern.

02:06:30: Super!

02:06:31: Ich bin gerne dabei und freue mich auf den Austausch.

02:06:37: Und sage ganz herzlichen Dank, alles weitere was mir noch kommt da ergibt sich und ich bin total beruhigt zu wissen dass du da bist und ich dich fragen kann.

02:06:56: Ja auch wenn ich in Israel bin mit der Buga kannst du mich ja jederzeit über WhatsApp und Zoom kontaktieren.

02:07:00: wir haben hier heute Kommunikationsmöglichkeiten die Gott sei Dank Grenz überschreiten sind.

02:07:04: Ja, ja das sind sie und Israel steht übrigens auch ganz oben auf meiner Priorität.

02:07:12: Musst du eines Tages bereisen?

02:07:15: Das mache ich.

02:07:17: Kannst du gerade mal auf das Ende von Aufnahme, ich wollte noch was gewahrt

02:07:19: sein!

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