"Ich habe den Juden Jesus nie gehasst obwohl ich für seinen Tod mit-verantwortlich war"

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00:00:00: Liebe Freunde und Freundinnen des jüdisch-gratzlichen Dialogs, wieder eine Hörprobe.

00:00:03: Eine Höraufnahme.

00:00:05: Claudia Eschruhaner die große Schönerin von Juwa Lapide liest aus dem Werk Von Kain bis Judas ungewohnte Einsichten in Schuld und Sühne.

00:00:15: das ist ein Buch meines Vaters von oneintundundundachtzig vor.

00:00:18: Das Werk, das Gesamtwerk dieses Buches ist erschienen im von mir herausgegebenen Buch Wer predigte in ihren Synagogen.

00:00:24: eine neue Sicht?

00:00:26: auf Jesus von Nazareth, eine neue jüdische Sicht.

00:00:30: Die vier Briefe-Eingangs sind so berührend dass ich beschlossen habe diese Briefer eigens der Öffentlichkeit zu präsentieren nicht in Gestalt eines Druck sondern in Gestaltung einer Hörung und Claudia Ruchana wird unter anderem zwei Briefen vorlesen.

00:00:42: einen hat sie schon vorgelesen.

00:00:43: in dieser Sondersitzung wird sie den Brief lesen Kayafas der Hohepriester zurzeit Jesu des Hoheptries.

00:00:50: das Nachtgedanken Kayafas kommt hier vorhin in Markus III, in Matthäus XXVI und Johannes XVIII.

00:00:56: Kayafaz ist eine arameische Name.

00:00:58: nach Mehrheit meiner Kollegen bedeutet das der Kassenwart von Kupa aus dem Hebräisch Arameschen Kupa Kappa und bedeutet der Kassenwart weil ja die Hohepriester sehr viele Kassenbefugnisse hatten aufgrund der Einnahmen die sie erzielten für die Aufrichterhaltung des Tempels im Jahre zwanzig bis dreißig der Zeit in der Kayafast der unbeliebte HohEPRIESTER Nierhusel mantierte.

00:01:21: Kajafas ist eine sehr schwierige Person mit ausgesprochenen negativen Zügen in den Evangelien, besonders im Johannes-Evangelium.

00:01:28: Und mein Vater Pinchas Lapide, der sich alle aus dem Himmel grüßt, möchte eine Lanze brechen, wer immer so schön sagte für diese jüdische, sehejüdische aber sehr umstrittene Gestalt.

00:01:37: und so wird nun die Claudia Rochana diesen fiktiven Brief des Kajaphas, dieses Selbstbekenntnis des Kijafas an die Öffentlichkeit aus dem himmelkommend lesen Und natürlich mit sehr viel Bezug zur Bibel, der Juden unserer Tore und zu den schwierigen damaligen Zeiten unter der römischen, wie mein Vater sie so schön nannte, Occupation-Besetzung.

00:01:59: Claudia du hast das Wort aus dem Himmel.

00:02:05: Kajafas des Hohenprichtlers Nachtgedanken.

00:02:09: Alle Jahre wieder um die schöne Frühlingszeit bin ich in aller Christenmunde komme aber dabei sehr schlecht weg.

00:02:17: Was heißt hier eigentlich Christen?

00:02:20: Am Tatort Ano-Dreien, Dreißig in unserer heiligen Stadt Jerusalem kannte kein Mensch einen solchen Begriff.

00:02:27: Zu unserer Zeit hieß Christos auf griechisch der Angemalte oder der Angestrichene und bezog sich auf erfolgreiche griechinische Athleten und Ringkämpfer die vor den Wettkämpfen mit Olivenöl einmastiert wurden.

00:02:42: Moment mal, ich erinnere mich ferner dass man vor frisch gestrichenen Gartenbänken mit der Anschrift gewarnt wurde Neokristos will sagen neu angestrichen.

00:02:53: Ich soll also der Gegner der Christen gewesen sein.

00:02:57: zu meiner Zeit gab es überhaupt noch keine solche Religion doch das stört meine Verleumder nicht im geringsten.

00:03:05: Meine angebliche Gegnerschaft wird mir seither auch posthuhn wie ein Müllstein um den Hals gehängt.

00:03:12: Ja aus, ja ein diene ich als Boomer an aller Getauften.

00:03:16: Ein Pranger muss eben her im Christenlager.

00:03:20: und Kayafas der damals die jesuanische Botschaft nicht glauben wollte Der muss jetzt landauf, landab dran glauben.

00:03:28: Gott meiner Väter ohne meine angeschwärzte Silhouette im Hintergrund hätte ihre geheiligte Tradition noch keinerlei dramatischen Effekt?

00:03:37: Ein strahlender Held ist da eine spannende Handlung ebenfalls Aber ein wuchtiger Bösewicht hat eben gefehlt.

00:03:45: Ohne einen solchen kommt keine aufregende Geschichte

00:03:47: aus.".

00:03:49: Nun haben sie für diese Rolle gleich eine Doppelbesetzung erkoren, Judas Iscariot und Kayafas der Hohepriester.

00:03:58: Wir beide sind geradezu austauschbar in der so lebenswichtigen Rolle des Schokeln.

00:04:03: Dabei konnte ich Judas nie ausstehen diesen frechen Hans-Dampfen allen Gassen Vor Jesus, dem Galilea jedoch hatte ich Respekt.

00:04:13: Der war eben aus einem Holz geschnitzt.

00:04:16: Wäre denn ohne meine angebliche Denunziation ihre Geschichte fesselt genug gewesen um über die Jahrtausende hinweg immer wieder Menschen zu inspirieren?

00:04:26: Dank schulden Sie mir also für meinen Anteil an Ihrer Heizgeschichte!

00:04:31: Gezögert hat er doch Ihr Rabi Jeshua.

00:04:34: verdrängt hat er die Stunde der Offenbarung Bis die Ereignisse sich überstürzten in der hektischen Pessach-Atmosphäre jenes Jahresdreien dreißig.

00:04:43: Hätte er nur als Galileisch Pharisäischer Rabbi Nazareth amtiert, gar viel jüdisches Blut wäre bis heute verschont geblieben.

00:04:52: Talentiert genug war er ja!

00:04:54: Zum berühmten Schriftgelähten hätte es wohl gereicht.

00:04:58: Die Heiden aber würden noch immer Wotan und Freya pfedefleisch opfern.

00:05:03: Für ihre Erlösung hat Israel unzählige Märtyrer gestellt Nicht nur die drei von Golgotha.

00:05:10: Wo bliebe denn das Christenheil ohne den jüdischen Messias und das Heilsinstrument Kayafas?

00:05:16: Noch einmal möchte ich um Gottes Willen diese Jahre, von achtzehn bis sechsunddreißig, da ich als Hohepriester in Jerusalem am Tierte nicht durchleben.

00:05:27: Nichts wissen die Christen über unsere sadozäische Geschichte aber als Haushaltswort vermarktet uns jeder Kirchenfürst.

00:05:38: Wir paar Dutzend Familien und mehr waren es nicht, die wir verantwortlich waren für das Herzstück des Judentums.

00:05:45: Den Tempeldienst in Jerusalem saßen zwischen allen Stühlen.

00:05:50: Der einzige der mich vielleicht verstehen würde wäre der Papst in Rom mit Samtzanakuria.

00:05:56: Mir scheint er hat so viel Ärger in den eigenen Reihen und ist so einsam wie ich damals war Wie ich ihn verstehe.

00:06:05: Unser beider Berufung war und ist das Bestehende zu bewahren.

00:06:09: Und sie jeder.

00:06:10: von allen Seiten wird man da bedrängt, von Außenstehenden und von eigenen, von Modernistinnen und von Reaktionären als wenn ich damals keine anderen Sorgen gehabt hätte, als die Botschaft jenes nach Zerrenas zu studieren.

00:06:25: Beschimpft soll er unser Dozer haben!

00:06:30: Sein jüdisches Temperament In der Tat.

00:06:33: So sind wir eben alle miteinander umgegangen, eine alte Sache drei Juden haben mindestens vier Meinungen den Vogel abgeschossen mit Schälztiraden und Mahnreden haben aber schon unsere alten Prophetin von Anno da zu mal.

00:06:48: dagegen war Jesus geradezu butterweich.

00:06:52: meine Hauptsorge aber war der Röhmfüll Prokurator.

00:06:56: Pilatus war keineswegs ein gütiger väterlicher Philosoph.

00:07:00: Jahr für Jahr wurde sein Druck brutaler und massiver.

00:07:04: Jedes Pessach-Fest pflegte M, Militär von Cesarea hinauf nach Jerusalem zu verlegen um jeden Anflug von jüdischer Rebellion im Keime zu ersticken.

00:07:14: Als hoher Priester und Politiker hatte ich Tag und Nacht abzufedern, zu verteidigen und zu vertuschen.

00:07:20: Dass nur kein Blut fließe war mein stetiges Anliegen.

00:07:24: Dank erntete ich dafür nie.

00:07:27: Die Pharisäer, die immer mehr Zuspruch im Volk fanden, machten mit ihren modernistischen Bibelauslegungen die Hölleheis.

00:07:39: Ein persönlicher Messiasmoussère – das war die neueste Lehre für die dann ihre jungen Leute in den Straßen der Hauptstadt zu demonstrieren bereit waren!

00:07:49: Messianitis so nannten wir unter uns ihre Anfälligkeit.

00:07:54: eine akute Entzündung der Hoffnungsdrüsen sozusagen, an der ihre Urenkel heute noch immer zu Leidenschaften.

00:08:03: Wie der Teufel auf Seelen fang pflegte Pilatus auf jede Unruhe zu reagieren und wild reinzuschlagen.

00:08:10: Ja es stimmt!

00:08:11: Pessach war seit Moses Zeiten unser großes Befreiungsfest.

00:08:16: trotzdem bleibt es mir unklar Warum mussten die Farisäer Koste, was es wolle in Verbindung mit allerlei Zelloten und Sikariern immer wieder pässechliche Unruhen heraufbeschwören?

00:08:31: Aber das war noch lange nicht alles.

00:08:33: Denn auch im eigenen Lager hatte ich keinen Honig zu schlecken!

00:08:37: Ich habe es nie öffentlich zugegeben wie sehr mein Schwiegervater und Vorgänger im Amt anders mehr zur Last gefallen ist Trotz meiner jahrelangen Bewahrung im Amt und Würden pflegte er nach wie vor, mir über die Schulter zu schauen und mir in wichtigen Angelegenheiten reinzureden.

00:08:55: Mit der Empörung erinnere ich mich noch, wie er damals die Verschlusssache des Wanderprediges aus dem Ferne Nazareth an sich reißen wollte.

00:09:03: Nicht zu vergessen vermarke ich auch den permanentem Ärger, den mir eine kleine aber sehr eigensinnige Gruppe von sogenannten Essene angemacht

00:09:11: hat.".

00:09:13: Obwohl viele von ihnen aus unseren Familien entstammten, war ihnen unsere sadozeische Tempelverwaltung nicht koscher genug.

00:09:20: Sie hatten natürlich den einzig richtigen Weg zum Heil gepachtet!

00:09:26: Von ihrer Wüstenzentrale in Kumram am Toten Meer aus beliebt sind sie die Massen von Jerusalem gegen uns aufzuhetzen und Pilatus spielte alle jüdischen Parteien gegeneinander aus.

00:09:40: Denonziation und nächtliche Razzien waren an der Tagesordnung.

00:09:44: Wer die damalige Last nicht mitzutragen hatte, der hüte sich heute vor vorschnellen Urteilen.

00:09:50: – Nicht weniger als sechstausend Juden, Galileische, Farisäche und Sadduzäche ließ allein Pilatus während der zehn Jahre seiner Amtszeit in Jerusalem willkönig ans Kreuz schlagen.

00:10:03: All unseren internen Differenzen zum Trotz war er unser gemeinsamer Feind!

00:10:10: Die römische Kopfsteuer saugte unsere Landsleute aus und rief die Zelloten auf die Barrikaden.

00:10:16: Was sollte ich tun in meiner Einsamkeit?

00:10:19: Für die einen galt ich als Mitläufer, für die anderen als Reaktionär, für Pilatus gaben verantwortlich für alle Juden insgesamt!

00:10:27: Als hätte er sich je die Mühe gemacht wie man sich das im fernen Abendland vorstellt unsere komplizierten Lehren zu studieren Um etwas zu unterscheiden zwischen rebellischen Galilären und asketischen Essenern, umbringen ließ er sie alle wahrlos.

00:10:44: Sogar im Tempel bei Pilgerfesten, wenn es ihm passte.

00:10:49: Hebräisch soll er gelernt haben!

00:10:51: Unsere jüdischen Sitzen wie zum Beispiel das Händewaschen als Symbol der Unschuld seien ihm geläufig gewesen.

00:10:58: Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen... Wie oft geschah es in meiner Amtszeit, dass er um uns zu demütigen seine Adler-Standate zu unseren Feiertagen mitten im Tempel aufpflanzen ließ.

00:11:11: Die Beschämend waren die hohen Feste als er unsere priesterlichen Amtsgewänder Kora und Publikur beschlagnahmen ließ!

00:11:19: Mein ganzes Leben verlief zwischen Hammer und Amboss – die Erinnerung an die endlosen Debatten mit den Pharisären

00:11:26: ob

00:11:27: es eine Auferstörung der Toten gäbe oder nicht?

00:11:30: nervt mich heute noch.

00:11:33: Offen ist diese Frage der Fragen aber allemal geblieben!

00:11:37: Der jüdische Streit, ob man die römische Kaisersteuer zahlen solle oder nicht, tobte ja re lang.

00:11:44: Vor allem standen die sieben Schulen in der Farisäer uns gegenüber wie ein Mann – in der Überzeugung das noch in unseren Tagen des Messiers mit samtem Himmelreich kommen

00:11:54: würde.".

00:11:56: Mir wollten sie dieses Märchen aufbinden.

00:11:58: Mir, der mehrere derartige Messiersanwärter meistens aus Galilea wie Sternschnuppen plötzlich auftauchen sah, die dann genauso schnell auch wieder vergült waren.

00:12:10: Jedes Mal gab es dabei glutige Unruhen in Jerusalem und schwere Opfer im Volk zu beklagen.

00:12:16: Ich aber musste immer für alle bei Pilatus gerade stehen Und da nannten Sie mich noch einen Erzkollaborateur.

00:12:24: Die dauernden Neuinterpretation der Thora seitens der Pharisäer macht in uns großen Kummer.

00:12:31: Als ob das Altbewährte nicht doch das Beste ist und bleibt!

00:12:35: An was sollte sich denn da unsere geplagte Generation noch halten können?

00:12:41: Ja, wenn ich dich vor mir sehe Josef von Arrimater mein Freund und Synhedrion Kollege Du bist im Charisma des Nazarenas wie mir scheint erlegen.

00:12:52: Als gestandener Mann und Verantwortungsträger durfte ich mich aber nicht betühren lassen.

00:12:58: Was soll das heißen?

00:12:59: Mir nichts, dir nichts reitet er ganz symbolträchtig auf einer Esel in Jerusalem ein und lässt sich vom Mop als Messias bejubeln!

00:13:07: Wenn ich an jenen Aufruh denke wird mir schwarz vor den Augen.

00:13:11: Kaum konnte ich Pilatus beruhigen.

00:13:13: Die Stadt war voller Pilger, es wimmelte nur so von Proselytin und Gottesfürchtigen aus aller Herren Länder.

00:13:19: Bewahrung von Ruhe und Ordnung war das Gebot der Stunde.

00:13:23: Musste dieser Jesus ausgerechnet vor dem Pessachfest meine Geduld auf ihre Zerreise probestellen?

00:13:29: Seine Messias-Anmaßen als solcher hat mich nicht aus der Ruhe gebracht.

00:13:34: Juden

00:13:35: blieben diese Volksverführer ja allemal!

00:13:38: Die Wirren und Verwirrnisse aber brachten mich damals in helle

00:13:41: Verzweiflung.".

00:13:42: Worauf es wirklich ankam, war und blieb das Himmelreich, dass leider Gottes bis heute noch auf sich warten lässt.

00:13:50: Pilatus spürte sofort wie ein Raubtier was ich da anbahnte.

00:13:53: Er holte noch Metropon aus Tesserera herauf und scheute sich nicht etliche jüdische Pilger mitten im Tempel beim Opferdienst grundlos und hinter links umbringen zu lassen – ganz ohne philosophische Betrachtung über die Wahrheit oder dergleichen.

00:14:08: Bis heute schrecke ich dies nachts auf wenn ich einen jene Pessachtage

00:14:12: denke.".

00:14:13: Zugegeben, Nicodemus mein alter Kamerad, du mahntest und warntest mich des Öfteren vor voreiligen Schritten.

00:14:21: Doch beim besten Willen konnte ich keine Zeichen einer bevorstehenden Erlösung Israels wahrnehmen.

00:14:27: Ein Messier ist der sich versteckt, welch ein Widerspruch!

00:14:31: Und in der Tat Jesus wankte, bald ließ er sich verheerdigt und bald verbarkert er sich in den Dörfern.

00:14:36: die Unruhe im Volk und bei den Römern aber wuchs von Tag zu

00:14:39: Tag.".

00:14:41: Doch er setzte das Spiel mit dem Feuer fort, obwohl ich ihn durch abgesannte Warnendies Freunde die er dann öffentlich als Spitzel lächerlich machte.

00:14:52: Vor der Burg Antonia in aller Öffentlichkeit brachte er es fast zum Überlaufen.

00:14:57: Man stelle sich vor Er empfahl dem Volk zwar verschlüsselt und doppelt singig Die Zahlung der Kopfsteuer an die Römer zu verweigern.

00:15:06: Ja, mir kam zu Ohren das er seiner Bande von Aposteln gestattete schwerer zu kaufen und sogar zu tragen.

00:15:13: Man bedenke Schwere Vergehen waren dies gegen die Gesetze der Besatzungsmacht, die in solchen Fällen kollektiv bestrafen der ganzen Umgebung zu verziehen pflegte.

00:15:25: Stellvertretendes Sühneleiden kündigte er an.

00:15:29: Von mir aus bitte aber doch nicht auf Kosten unbescholtener Dritter.

00:15:33: Fast stündlich verstärkte sich mein Eindruck, dass er ein Fanal zur Rebellion setzen wollte.

00:15:39: Wusste dieser Weltverbesserer nicht von den über drei Dutzend gescheiterten Aufständen seit Makabeerzeiten und dem schweren Blutzoll, den sie gefordert hatten?

00:15:49: Von seinem verheißenden Himmelreich war noch immer keine Spur zu entdecken – Gott lässt sich eben nicht bedrängen wie mein Vater zu sagen pflegte!

00:15:58: Ich bewahrte die Ruhe, obwohl Annas mich dauernd zum Eingreifen

00:16:02: aufforderte.".

00:16:04: In dieser unerträglichen Spannung war es der Nazarener selbst, den fast den Bodenauslook.

00:16:10: Mit dem Waffengewalt verjagte er vor den versammelten Pilgerscharen unschuldige emotionalien Händler vom Tempelplatz.

00:16:18: Man stelle sich einmal eine solche Szene am Petersplatz zu rum vor – mit Herrn Drehbermann etwa als Austreiber nicht auszudenken!

00:16:27: Er sei der Sohn Gottes und der Tempel sei das Haus seines Vaters verbündete Jesus lauthals.

00:16:32: Na und?

00:16:34: Gottes Kinder sind wir alle.

00:16:36: Und Stiefkinder hat unser Vater im Himmel bekanntlich keine!

00:16:40: Was Jesu spätere griechische Anhänger in diese Worte hineinzulesen beliebten, was geht mich das an?

00:16:47: Die Stunde der Wahrheit war gekommen und das Bild wurde immer klarer.

00:16:51: wenn ich ihn weiter gewähren ließe würden seine fanatischen Jünger zum Aufstammblasen und Pilatus zu einem Blutbad von nie gekannten Ausmaßen produzieren.

00:17:01: Ob ich nun beliebt war oder nicht?

00:17:02: Ich war mir der Verantwortung vor der jüdischen Geschichte sehr wohl bewusst.

00:17:07: Seinen Tod wollte ich nicht, keineswegs!

00:17:11: Aber Jesus war nicht mehr aufzuhalten.

00:17:14: Die Meister haben mich gelehrt Es ist besser das Einmann sterbe als dass das ganze Volk verderbe.

00:17:21: Halt Sterbe.

00:17:23: Tag und Nacht kündigte er selbst öffentlich seinen baldigen freiwilligen Tod ja an.

00:17:28: Es wurde mir berichtet, dass er versprochen habe ohne wenn und aber für alle in den Tod gehen zu wollen und das aus freien Stücken.

00:17:36: In jenen schwersten Stunden meines Lebens soll ich mich eines Wichtes namens Judas Iscariot bedient haben um ein brennendes Problem des Gemeinwohls zu lösen?

00:17:46: Das war nicht mein Stil auch wenn es der späteren christlichen Theologie so in ihren Kram gepasst hat.

00:17:53: Wir kannten unsere Stadt von Kindesbeinen her und Jesus machte keinen Hehl aus seinem Aufenthalt.

00:17:59: Was hätte dieser Judas mir da verraten können?

00:18:02: Ja, es war soweit!

00:18:04: Ich machte wenn auch schweren Herzens Pilatus auf die exklusive Stimmung in der Stadt aufmerksam, die sich um Jesus zusammenzubauen begangen.

00:18:13: Es ist besser das ein man sterbe als dass das ganze Volk verderbe.

00:18:18: Das Damokles Schwert hing über uns allen.

00:18:21: Die Würfeln mussten fallen.

00:18:24: Ich, der hohe Priester habe keinen Messiers an die Römer ausgeliefert.

00:18:29: Was wurde uns später nicht alles nachgesagt?

00:18:33: Das den Hedrion habe in der Pessachnacht getagt und ihn zum Tode verurteilt – was für eine böswillige Unterstellung!

00:18:42: Als habe Pilatus in seiner endlosen Güte auf eine solche Empfehlung gewartet.

00:18:47: Alles, was stattgefunden hat war ein Vorverhör im Privathaus meines Schwiegervaters

00:18:52: anders."

00:18:53: wegen massiver Ruhestörungen in der Stadt.

00:18:56: Ich habe mir übrigens erzählen lassen, dass damals im Hinterhof von Annas Jesus erster Stellvertreter jener Käfer genannt Petrus seinen Meister recht schnell und ganz unvorholend verleugnet hat.

00:19:10: Noch dazu gleich dreimal hintereinander!

00:19:13: Und das vor dem Küchenpersonal?

00:19:15: So weit her scheint es also mit der Jesuane treue auch nicht gewesen zu sein.

00:19:21: Ist das nicht jener, der später zu Ihrem Papst gekrönt wurde?

00:19:25: Na ja.

00:19:26: Was ich damals wirklich begab, das werde ich nie vergessen!

00:19:30: Römische Soldaten haben Jesus verhaftet, gegeißelt und als römische Kreuz genagelt.

00:19:36: Wir Juden hatten überhaupt keinerlei solche Befugnis.

00:19:39: Eine horde jüdischer Schaulustige soll Pilatus angeblich zugerufen haben Jesu Blut komme über uns und unsere Kinder.

00:19:47: Wie ich höre, belasten etliche Kirchen bis heute sämtliche Juden der Welt mit dieser angeblichen Selbstverfluchung.

00:19:53: Und wenn sie damals irgendetwas gerufen hätten was nicht einmal sicher ist würde das die Kollektivbeschuldigung eines ganzen Volkes für alle Zeiten rechtfertigen?

00:20:04: Welche ein teuflischer Gedanke!

00:20:07: Ich bin jedenfalls gegen Kollektive Beschuldigungen der Deutschen wegen der sechs Millionen.

00:20:13: So manche Nacht grüble ich über den Grund von nunmehr zweitausendjährigen tödlichen Verleumdungen.

00:20:19: Es dämmert mir, die Juden eignen sich scheinbar zum Sündenbock und die Welt macht Rom wird im selben Streich

00:20:26: entschuldet.".

00:20:28: Die allesgründende Verleimdung behauptet, dass der Massenlörder Pilatus aus Angst vor uns Jesus habe Kreuze gelassen!

00:20:36: Das klingt als habe Adolf Eichmann aus Angst von den Juden in Budapest ihren Rabbiner ins Gas geschickt.

00:20:44: Vergib ihnen, denn sie wissen nicht was die tun.

00:20:46: So soll Jesus am Kreuz aufgeschrien haben!

00:20:49: Wie viele selbst ernannte Recher seines freiwilligen Todes haben nicht trotzdem ihr Mütchen an unschuldigem jüdischen Blut gekühlt?

00:20:57: Was gibt es da überhaupt zu rächen wenn nur mittels seines Sühnetodes das Heil der Kirche erwirkt werden konnte?

00:21:05: Ja mir ist es klar schuldig sind wir alle mal aber nicht an seinem Tod.

00:21:11: wohl aber haben wie ihn hervorgebracht.

00:21:14: Ungebracht haben ihn die Römer.

00:21:17: Ich muss es ja wissen, er hatte tausende jüdische Anhänger eher der Jude blieb und nie zu den Heiden gehen wollte.

00:21:28: Was wollen die Goyim eigentlich von uns?

00:21:30: Das Ganze war doch eine innerjüdische tragische Auseinandersetzung.

00:21:34: Unsere hebräische Bibel aber soll damit niemandem vorenthalten werden.

00:21:38: ganz im Gegenteil.

00:21:40: Sie reden gar viel vom leidenden Gottesknicht.

00:21:43: Eigentlich bin ich ein solcher geworden.

00:21:46: Was habe ich nicht mit und um dieses Volk in einer schweren Stunde seiner Geschichte zu leiden gehabt?

00:21:52: Ja, ich habe Fehler gemacht!

00:21:55: Ich suche aber keine Sündenböcke.

00:21:57: Wer da glaubt er wäre damals der Situation gerechter geworden, der werfe den ersten Stein.

00:22:04: Muss sich in aller Ewigkeit den gelben Fleck tragen?

00:22:08: Wer

00:22:08: weiß?!

00:22:09: Jesus aber trägt ihn mit mir Bis das Messias uns alle erlöst.

00:22:15: Wie konnte die prophetische messianische Vision vom Hoffnungsträger zu einem solchen Zankapfel zwischen Religionen werden?

00:22:23: Welch ein fataler Streit!

00:22:27: Wenn der Messias endlich kommt, wird er uns alle aufklären ob er schon einmal da war oder nicht.

00:22:34: Claudia, ein Meisterwerk.

00:22:35: Claudia Eschruhaner.

00:22:37: Ich liebe dich weil du so brillant voll bist.

00:22:39: Liebe Freunde und Freundinnen in YouTube.

00:22:41: ich möchte euch ganz herzlich einladen.

00:22:42: das ist eines der großen Meisterwerke in der Literatur, der theologischen Literatur die mein Papa erstellte und ich bin so verliebt in diesem Brief.

00:22:49: Ich bin besonders in diesem Briefer lieb weil er wirklich ein Zeugnis ablegt von Ringeln meines Vaters um eine Rehabilitierung dieses Kajafas, dieses großen Hohepriechs.

00:22:59: Das der natürlich umstritten ist.

00:23:01: Viele Gestalten der Bibel sind umstrittene.

00:23:02: Er war natürlich besonders umstriten und ich bin völlig erregt wenn ich Claudio Ruchana lesen höre weil es mir so massiv ins Innere geht Und ich lade sie alle ein mit mir ins Gespräch zu kommen über WhatsApp Facebook Was gibt es denn noch?

00:23:18: Telefon, WhatsApp, Facebook.

00:23:22: Nach Zoom, auch bei Zoom können Sie mich kontaktieren.

00:23:25: Es schreit nach Konfrontation und Begegnung.

00:23:28: Ich bin so identifiziert mit meinem Vater.

00:23:29: es ist heute zu meinem eigenen Anliegen geworden Und es scheitert nach.

00:23:33: wie reagieren wir darauf?

00:23:34: Wie reagiert Jesus wenn Joshua eben das sagt?

00:23:36: Wie regiert Pilatus?

00:23:37: Wir können das natürlich weiterfektionalisieren.

00:23:40: Was löst dieser Brief in Ihnen aus wenn sie selbst als Christ heute, zwanzig, zwei tausend fünfundzwanzig etwas erwähnen möchten?

00:23:48: an die Selbstoffenbarung des Kayapas aus dem Mund von Professor Doktor Binkerts Lapide.

00:23:53: Meines Vaters Ich lade sie ärztlichst, in nichts einmich zu kontaktieren!

00:23:58: Was sagt der Christ heute im Flensburg?

00:24:00: Was sagt er Christ heute in Rosenheim im Bayerischen Wald?

00:24:03: Melden Sie sich!

00:24:05: Es ist so tief was er hier ausdrückt... Und ich stelle Ihnen zu Diensten darüber zu sprechen.

00:24:10: Was sagen Sie als Christen?

00:24:11: Was denken Sie, hat Jesus darauf zu reagieren gehabt, was hat Maria Magdalena zu sagen?

00:24:15: Was hat der geliebte Josef von Arimatia, eine brächische Name Josefmi Aramnarein dazu zu sagen?

00:24:22: Das sind so große Genannte ausgesprochen werden und eine Prämisse möchte ich Ihnen sagen die Bibel exegeten im ersten Testament sagen, und das trifft auch auf der zweiten Testament zu.

00:24:33: Was die Bibel uns transportiert ist nur das Entscheidende, das Minimale was uns über Gott zu sagen gibt, es gibt so viel Unendliches noch zu sagen was zwischen den Zahlen ausgesprochen wird und wir zur Papier bringen.

00:24:49: Und Johannes sagt das ja selbst im Ende seines Evangeliums und im Johannes Evangelium Kapitel So viel Platz habe ich nicht in meinem Evangelium.

00:25:07: Ich kann da nicht Bibliotheken schreiben, das wird niemand

00:25:08: lesen.".

00:25:09: Er sagt es deutlich in Kapitel einundzwanzig.

00:25:11: und so sage ich ihm die Bibel ist unerschöpflichst!

00:25:14: Ich

00:25:15: höre nie

00:25:15: auf mit Bibeln und kleine Rufaner meine Schülerinnen ebenfalls nicht Und meine Gartin brennt.

00:25:19: auch wir drei Brennen und ich möchte sie entzünden.

00:25:21: Sie kennen mich doch schon über YouTube und über meine Bücher.

00:25:25: Bitte sprechen Sie mit mir darüber.

00:25:26: Sie können das wie Audio mehr verhören.

00:25:29: Den Brief des Kajafas an die Welt was ihn belastet wie er sich ent demütigen möchte sich rehabilitieren möchte von dieser schurken Rolle, die ihm zugeordnet wurde.

00:25:39: Sprechen wir darüber!

00:25:41: Kontaktieren Sie mich.

00:25:42: Shalom uvrachá und ich freue mich auf Korrespondenz mit Ihnen über Nachtgedanken ihrerseits und über Tagesgeländen.

00:25:50: Claudia verabschiedet sich auch mit Dankbarkeit.

00:25:53: an alle.

00:25:56: Verinnerlichen Sie diese Worte, es ist wirklich ganz tief.

00:26:01: Ganz tiefe Gedanken.

00:26:02: lassen sie sich verleiten dazu ihre eigenen Gedanken mitzuteilen und ins Gespräch zu kommen.

00:26:13: Shalom!

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