"Wo warst du jüdische Mutter als wir dich dringend gebraucht haben?"

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00:00:00: Meine große Schülerin Claudia Esch-Ruchhamer aus Bad Brückenau liest einen weitgehend unbekannt Brief, ein fiktiven Brief meines Vaters an die Mutter des verlorenen Sohnes.

00:00:10: Aus Lukas fünfzehn entnommen dem Buch von keinem bis Judas, ungewohnte Einsichten zu Söhne und Schulden im Güterslohr Verlagshaus.

00:00:20: Das Werk dieses Buches von keinem Besuders habe ich durch Gottes Gnade mit dem Gütersloher Verlagshaus in Gütersloo, im Bergwerk.

00:00:28: Wer predigte den Synagogen eine ungewöhnliche Sicht auf Jesus von Nazareth veröffentlicht?

00:00:34: Diese vier Briefe am Anfang des alten Werks von vor vierzig Jahren sind mir so wichtig geworden dass sich sie gerne der Öffentlichkeit mittels Lesungen ins Herz legen möchte.

00:00:44: und den großen Brief heute Abend Die Briefe an die Mutter des verlorenen Sohnes wird Claudia Ruchana vorlesen mit sehr viel Engagement.

00:00:54: Mein Vater hat sich enorm hineingeknit in die Geschichte, in Lukas Wünftel, das Gleichnis des verlorenen Sohne und wollte vor vierzig Jahren einen fiktiven Brief schreiben an der Mutter, die nicht genannt ist.

00:01:05: Die Mutter ist gar nicht genannte diesem großen Gleichnis.

00:01:08: Und dieser Brief ist so berührend weil mein Vater sich sehr emotional ausgedrückt.

00:01:12: Nicht nur theologisch versiert sondern auch emotional indem er an diese nicht genannte Mutter, Personen, die die beiden Söhne zur Welt brachte, äußerte.

00:01:21: Und diesen Brief, diesen fiktiven Brief an der Mutter im Himmel wird nun Claudia eine große Schülerin von Juwala Pide mit viel Patus lesen.

00:01:28: Liebe gesegnete Claudia Eschruchana.

00:01:35: Briefe an die Mutter des verlorenen Sohnes!

00:01:38: Liebe Schwester, eure Familie und das wird dir bekannt sein ist weltberühmt geworden.

00:01:45: Die Konflikte deines Mannes mit euren Söhnen sind in aller Munde.

00:01:51: Die Modernisten rümpfen die Nase und achten Eure Erziehungsmethoden als weitaus zu patriarchalisch.

00:02:00: Die Traditionalisten hingegen erzählen eure Geschichte mit einem Hauch von Hostagie, bei euch habe es eben noch Zucht und Ordnung gegeben wie sie behaupten.

00:02:10: ein Idealzustand den manche von ihnen heutzutage herbeibeten möchten.

00:02:16: Der weit verzweigte Freundeskreis eines modernen Dämonen aus Treibas namens Siegmund Freud andererseits stellte Diagnose mit schlaftwandlarischer Sicherheit.

00:02:26: Bei zerrütteten Familienverhältnissen und missratenen Kindern gibt es nur eine Antwort auf die Schuldfrage, nämlich die Mutter, womit wir bei dir angelangt wären.

00:02:42: der euch gut kannte, hat euch sogar zu den Leitgestalten eines seiner viel zitierten Gleichnisse gemacht.

00:02:50: Bei der Lektüre des spannenden Berichts über das Drama in eurem Hause fällt dem Leser als erstes deiner Abwesenheit auf.

00:02:59: Völlig undenkbar für eine jüdische Mutter von echtem Schrot und Korn – und dass ihr einen alteingesessenen jüdischen Familie wart geben sogar eure Gegner zu!

00:03:09: Das Gewitter braut sich zusammen, die Beziehungen trüben sich.

00:03:14: Es gibt großen Krach!

00:03:16: Und keine Mutter mischt mit?

00:03:19: Unwillkürlich denkt man da an Sarah zum Beispiel, die immerhin schon ein tausend siebenhundert Jahre vor dir ihren Mann gestanden hat und sich zielbewusst in den Familienquerelem für ihren Sohn Isaac einzusetzen musste.

00:03:33: Aber was red ich da?

00:03:34: du wirst doch deine Ahnen vorn besser kennen als ich.

00:03:38: Rebecca zum Beispiel, die im Hause Isaak das Heft ganz fest in der Hand hielt, trat vehement für ihren sprößeligen Jakob ein.

00:03:47: Ich kann es mir nicht verkneiden stellvertretend für viele nicht beim Namen genannten großen Frauen auch deiner Zeitgenossen, der des CBD auszugedenken.

00:03:58: Diese hast du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit persönlich gekannt.

00:04:03: Galilei ich jüdinnen dir ja beide wart.

00:04:06: Von ihrer Töpfigkeit und ihrer aufopfernden Solidarität mit ihren weinen Söhnen könnte sich so mancher schreibtisch hält, so manche schreibtische Heldin von heute eine dicke Scheibe abschneiden.

00:04:20: Der Rufmord dem sie in weiten christlichen Kreisen an Heim gefallen ist und noch immer fällt empört mich immer wieder.

00:04:29: Sie die bereit war zu Martyrium wird als Karriere süchtig verlornet.

00:04:34: doch darüber ein andermal Grüßt mir also die Zebederin.

00:04:40: All diese meine Lieblingsgestalten reihen sich ein in das Heer der jüdischen Mütter, denen das Judentum mehr zu verdanken hat als so manchem Lauthalsen-Säbelrassler.

00:04:53: Warum also hören wir nichts von dir?

00:04:58: Ich weigere mich zu glauben dass du ein Heimchen am Herd warst und deinem Alten das Sagen überlassen hast!

00:05:04: Mit vorgehaltener Hand will ich Dir verraten dass es hierzulande militante Feministinnen gibt, die euch biblische Frauen für Tump passiv und unterworfen halten.

00:05:16: Du schmunzeltst!

00:05:18: Denkst wohl zu guter Letzt an das unschuldslambacea war das mittels eines harmlosen Bades Königin von Israel wurde?

00:05:26: Und sogar die Thronfolge ihrem Sohn Salomon zuzuschanzen wusste?

00:05:30: oder denkst du jetzt vielleicht... wie ich, an die Hure Rachab, die das Schicksal von Jatz Israel mitgestaltet hat?

00:05:38: Nein!

00:05:39: Willenlose Marionetten in den Händen eurer Männer wart ihr Hebrären keinesfalls.

00:05:44: Also haben nicht die Herren Endredaktoren der Evangelien offensichtlich totgeschwiegen oder wegredigiert.

00:05:52: Gerade weil euer Familienzwist nur allzu menschliche Züge trägt und desgleichen seither immer wieder mal vorkommt beschäftigt er viele Bibelleser bis auf den heutigen

00:06:02: Tag.".

00:06:03: Was war eigentlich los bei euch?

00:06:05: Ihr hattet einen großen Hof und wart mit allem gesegnet.

00:06:09: Wohlstandsgesellschaft also!

00:06:12: Aber oh Schreck, die Herr Mann heranwachsenden Söhne gerieten sich ständig in die Wolle.

00:06:18: Das kommt heute in den besten Kreisen noch vor.

00:06:21: Dein Erstgeborener scheint ein bedächtiger an die schollegebundener Bauer gewesen zu sein.

00:06:28: Deinen Jüngster jedoch war offensichtlich ein Luftikus.

00:06:32: Für die Landarbeit war er sich zu gut Und der Duft der großen, weiten Welt ließ ihn nicht zur Ruhe kommen.

00:06:40: Es ist eben eine manchen Männern angeborene Sehnsucht die Welt zu erobern – sei es mittels Wanderlust, Gewalt oder gar Geistsplitze!

00:06:50: Wieder andere ziehen aus um das Gruseln zu lernen.

00:06:54: Das bleibt uns heute erspart da man besagtes Grusel unentgeltlich des Abends vom Fernsehen ins Wohnzimmer geliefert bekommt.

00:07:02: Bei deinem Sohn aber lagen die Dinge anders.

00:07:06: Er hatte eine Schwäche für die Weltmacht Rom, die euch damals in Galilea grausam unterjochte.

00:07:13: Nennen wir das Kind beim schrecklichen Namen.

00:07:16: Er war ein Überläufer!

00:07:19: Woher ich das weiß?

00:07:21: Nun ja vom Lukas Evangelium.

00:07:23: Ich las da dass er eines Tages sich seinen Anteil am Hof auszahlen ließ.

00:07:29: Ich kann mir umschwer deinen Mann vorstellen, der Kopf schüttelnd diesen nicht alltäglichen Wunsch nachkam und gerechterweise auch eurem ältesten seinen Anteil übergab.

00:07:39: Ich kann dich aber tröst sind.

00:07:40: solche Fälle passieren bis heute noch – sogar im Freistaat Bayern!

00:07:45: Ja die Söhne haben nicht immer Geduld genug, um abzuwarten, bis der Alte das zeitliche segnet, um ihr Erbe antreten zu können Und ein kluger Vater will Streit vermeiden und bestellt sein Haus.

00:07:58: Damals Und heute auch.

00:08:01: Euer Sohn aber rafft sein Erbe zusammen, geht in die weite Welt hinaus, verpresst das Geld und wird dann ein

00:08:08: Schweinehirt.".

00:08:10: Da haben wir es!

00:08:11: Das war nämlich zu Eurer Zeit das Geheimwort für Überläufer.

00:08:16: Da für Juden Schweinerhalten und Verzehr von der Bibel verboten sind gab es in ganz Israel keinen Bedarf an Schweinehirten.

00:08:26: Bei den Römern hingegen war die Nachfrage groß... Sie achten gerne Schweinefleisch und ihre zehnte Legion, die das heilige Land occupiert hielt hatte sogar einen Eber als Emblem für Ihre Truppen.

00:08:39: Erst neulich fand man in Jerusalem bei Ausschachtungsarbeiten wiederum römische Ziegel mit besagtem Eber eingeprägt.

00:08:46: Daher benutzt auch Jesus diese Metapher gelegentlich in seinen Gleichnissen Werft eure Perle nicht vor die Säue?

00:08:55: Wen meint er wohl dabei?

00:08:57: Bekanntlich haben Bauern in aller Welt keine Perlen für ihre Vierfüßler übrig.

00:09:02: Es ist das selbe Bild, die Säuer sind Römer und die Perlen sind Bibelweisheiten, die nicht für die Röme bestimmt waren.

00:09:10: Auch in der berühmten Heilungsgeschichte Jesu in Gerasa kommen zweitausend Schweine vor, in die die Dermolen des Besessenen hineingetrieben werden – und dann samt uns Sonders ins Meer stürzen!

00:09:24: Hast du davon gehört?

00:09:26: Es geschah ja in eurer Nähe.

00:09:29: Die Bösengeister waren für euch Juden damals am besten bei den verhassten Römern aufgehoben, aber insbesondere weit fort im Meer von wo dieselben Römer ihr ursprünglich hergekommen waren.

00:09:41: Damit kein Zweifel aufkomme wer mit dieser Parabel gemeint ist stellt sich der ausgetriebene Oberdämon mit Namen vor.

00:09:50: ich heiße Legion denn unserer gibt es viele.

00:09:54: So lese ich es bei Markus, dem ihr vergelisten.

00:09:58: Zu solchen Legionären aber lief dein Früchtchen Allias Schweinehirt über.

00:10:03: Eine weitere Bestätigung dieses Verrats liefert sein späteres Schuldgeständnis.

00:10:09: Vater Ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.

00:10:13: Wenn er seinen Erbteil verprasst hat so war es eine Sünde gegen seinen Vater Aber doch nicht gegen Gott sollte man meinen.

00:10:21: Zu einer solchen wird erst ein Verrat an der ganzen Gemeinschaft.

00:10:27: Wie du siehst, ist die Bibel für mich immer noch ein heiliges Buch voll Inspiration und Gnade aber auch ein Buch des Lebens das sich nicht scheut höhen und tiefen dass Menschen tun es ganz ungeschminkt uns vor Augen zu führen.

00:10:42: deswegen geht mir die Geschichte eurer Familie so unter die Haut.

00:10:46: ich kann es nachvollziehen.

00:10:48: deinem jüngsten Weltmann der er nun einmal nicht war, bekommt die Römereskapade recht schlecht.

00:10:55: Er geht pleite, wird ausgebeutet, ist der Kurensatz erkrankt und hummert – wie menschlich!

00:11:03: Jetzt erinnert er sich schmerzlich an das gemachte Bett daheim.

00:11:07: Ergeht in sich und sieht auf dem langen Rückweg nach Hause seine Fehler ein.

00:11:12: Und hier sind wir bei der Moral von der Geschichte angekommen.

00:11:17: Leider Gottes sind nur wenige Menschen Private oder Politiker bereit, ihre Vergehen öffentlich zu bereuen und einen Neubeginn zu suchen.

00:11:27: Er nähert sich zaghaft dem heimlichen Gefilden und siehe da wieder erwarten läuft ihm dein Mann voller Freude entgegen akzeptiert das gestommelte Schuldbekenntnis und setzt ihn auf eurem Hof allerdings nur als Tagelöhner sofort wieder ein.

00:11:43: Das rechne ich deinem Alten ganz hoch an.

00:11:46: Wir Eltern müssen eben häufig zum Schenken, Schweigen und Schlucken bereit sein.

00:11:51: Und rollmütige Kinder jederzeit wieder aufnehmen – auch wenn es nicht immer leicht fällt!

00:11:58: Aber euren Ältesten hat dein Mann in seiner Euphorie doch schlecht verstanden wie mir scheint.

00:12:03: Er war ja der Jungbauer und hielt Feld und Hof zusammen.

00:12:07: Er kann einen an das Weilen sprichwörtliche Milchmädchen erinnern, auf dass man nur aufmerksam wird, wenn es einmal nicht

00:12:13: kommt.".

00:12:15: Dein Mann hätte doch seinen Erstgeborenen zumindest von den großen Ereignissen der Rücke des Verlorenen Sohnes informieren sollen und ihn selbstverständlich zum Festbankett einladen müssen.

00:12:27: Recht hat euer Ältester gehabt, denn solch eine Bruskierung musste sein Ansehen beim Personal erheblich schwächen – insbesondere da sich ja die meisten Knechte an die altere Qualität der Brüder lebhaft erinnerten!

00:12:41: Ja….

00:12:42: Die biblischen Geschichten von Vätern, Söhnen und Brüdern haben es in sich.

00:12:48: An vorbildlichen, aber auch an abschreckenden Beispielen mangelt es nicht.

00:12:53: Waren Jakob oder David bei all ihrer Größe etwa hervorragende Erzieher?

00:12:59: Und auf den Bruderschwitz zwischen Isaac und Ismael beziehen sich schließlich heute noch Millionen von Menschen!

00:13:07: Dein Mann war also gut zwungen die Dinge wieder zurechtzurücken und eurem rollenden Ältesten angesichts des Rauschenenfestes seiner Liebe und Schätzung zu versichern.

00:13:19: Der daheim gebliebene beklagt sich, nichts habe ich mir gegönnt.

00:13:23: immer nur gearbeitet habe ich und gesorgt und doch hast du mir nie das kleinste Geschenk gemacht.

00:13:29: nicht aner einen Bock.

00:13:30: was der Herde hast Du je für mich schlachten lassen?

00:13:33: Deinem Früchtchen aber servierst du gleich das Mastkalb.

00:13:38: Liebe Schwester, was für ein herrliches Gemälde aus dem bäuerlichen Familienleben hat dein Sohn da gemalt.

00:13:44: Man hätte doch wirklich von den großen Festschmerz irgendeine Ziege aus Eurostall schlachten können und nicht gleich das wertvolle einzige Maskalb!

00:13:53: Um des Hausfriedens Willen beruhigt ihn ein ins Dein Mann.

00:13:57: Jeder erfahrener Bauer wird sich in eure Lage hineindenken können.

00:14:01: Errötung muss ich dir gestehen dass auch dass auch in unserer angeblich verkopften Gesellschaft derartige Ausrutscher häufig passieren.

00:14:12: Die zuverlässigen, beständigen vielleicht eher langweiligen Werden übersehen während die flatterhaften unberechenbaren verwöhnt werden und Beachtung finden.

00:14:23: Kürzlich sah ich in Rothenburg ob der Tauber eine herrliche Stuckdecke die eure Geschichte in Stein verewigt.

00:14:30: Und siehe da beim großen Bankett wird in der Tat bäuerlich sparsam.

00:14:37: Da siehst du wieder einmal, wie sehr die Kirchen und ihre Ausleger eure jüdische Geschichte ihrem Mutterboden entfremdet haben.

00:14:44: Diese Fehldeutungen ein wenig zurechtzurücken ist das Ziel meiner Bemühungen.

00:14:49: Ja nur wenige Familien gekrönt oder volkstümlich Haben einen Ruhm wie den Euren über die Jahrhunderte erlangen können.

00:14:58: Ihr seid jedermann vertraut Und eurer Gestalten sind alle Orts zu bestaunen in Farbe gemalt, in Holz geschnitzt und in Steingehauen.

00:15:08: Eure Geschichte hat nach wie vor vielschichtigen erzieherischen Wert.

00:15:12: es echts und krechtst bei euch an allen Ecken und Enden.

00:15:17: Sei mir nicht bös wenn ich diesem unsannten Nasen stüber.

00:15:22: das Verhältnis zwischen dir und einem Mann stimmte offensichtlich nicht ganz.

00:15:27: auch zwischen dir den Söhnen herrschte weitgehend Sprachlosigkeit.

00:15:31: Der Vater ist total überfordert und kommt mit der familiären Beziehungskiste nicht klar, handelt oft parteisch und impulsiv.

00:15:39: Du wirst sagen ich hätte leicht reden!

00:15:41: Ich bin eben bemüht aus euren Fehlern zu lernen.

00:15:45: Dein Jüngster konnte wohl eure familiäre bäuerliche Enge nicht ertragen.

00:15:50: Junge Leute fallen immer wieder auf die alte Verlockung herein, die da besagt das Gras jenseits des Zaunes scheint wesentlich grüner zu

00:15:58: sein.".

00:16:00: Euer Ältester lebt andererseits an Furcht vor der Freiheit.

00:16:04: Auch das kennen wir heutzutage bei Menschen, die das gestrige Vergolden und die heutigen Schwierigkeiten verabslotieren.

00:16:12: Eine spannende Frage lässt das Lukas Evangelium offen!

00:16:16: Wie habt ihr alle – du und deine drei Männer – die dramatischen Entwicklungen des Auseinandergehens der Wege, der Versöhnung und des Insichtgehens eigentlich verkraftet?

00:16:27: Ist es zu einem echten Neubeginn

00:16:29: gekommen?!

00:16:30: Und hat sich jeder von euch in seiner neu gewonnenen Einsicht auch bewährt?

00:16:35: Schließlich wart ihr auch gegenüber eurem Haus, Volk und Tagelönern verpflichtet ein gutes Beispiel zu geben.

00:16:41: Eine Aufgabe, die so mancher heutige Verantwortungsträger grob vernachlässigt.

00:16:48: Einen ganz anderen Implikationsbereich der Ereignisse habe ich noch nicht erwähnt.

00:16:53: Du kannst dir kaum vorstellen, zu welch einer Fundgrube an Lehren und Lehrstücken euer Tun und Lassen den Kirchen verfolfen haben.

00:17:01: Viele Theologen haben sich geistlich eurer angenehmen Manikfach und Schillern sind die Auslegungen, die dem Kirchenvolk vorgesetzt wurden und noch immer werden.

00:17:10: Horribel edicto!

00:17:12: Ihr wurde zu einer christlichen Entärbungslehre Israel süßbracht.

00:17:16: Ja sogar zum Beweis des angeblichen Entzugs der göttlichen Gnade von Israel musstet ihr hier halten.

00:17:22: Eine althergebrachte, vielen geläufige christliche Aussage behauptet, dass die Kirche das Israel-Gottesseil und Ergo die Juden ausgebotet im dunklen Tappend und Missionierungsbedürftig den erneuerten Annahmen der erneuten Annahme durch Gott haben müssen.

00:17:39: Als Bestätigung für diese Überzeugung wird wieder einmal eure Geschichte ins Feld geführt.

00:17:45: Dein Mann liest bildlich gesprochenen Gott selbst.

00:17:48: Das eigensinnige, ewig gestrige Israel ist euer ältester.

00:17:51: Der neidisch und eifersüchtig die Annahme der Haydn, wofür dein Jüngster steht durch Gott veraltet will.

00:17:58: Gott setzt sich angeblich über diese engständige Karikate hinweg bevorzugt den Neubekehrten und setzt ihn als gleichwertig und gleichberechtigt ein.

00:18:06: Hier werden einige textuelle Umstimmigkeiten mit dem Gleichnis geflissentlich übersehen oder zurecht gebogen.

00:18:14: So zum Beispiel wird im Wort laut der heimgekehrte Sohn zwar liebevoll als solche wieder angenommen, aber doch in der Stellung eines Tagelünners und eben nicht als Mitbesitzer.

00:18:27: Häufig

00:18:28: wird auf die angeblich autoritätsstiftende Rolle des vom Vater geschenkten Ringes gepocht.

00:18:35: Unser Text jedoch spricht nicht von dem Ring sondern von einem Ring das heißt also von irgendeinem Ring den euer Jüngster erhielt.

00:18:43: Die im Ältesten nun angeblich hintangesetzten, beteuert der Vater ausdrücklich seine immerwährende Treue.

00:18:50: mit den Worten Alles Meinige ist auch dein.

00:18:54: Ein Wortschlaut, der jedweder Enterbungshypothese ganz eindeutig in den Wind schlägt.

00:19:01: Dass euer Jüngster seinem Vater als verloren gewesen und wiedergefunden ja sogar als tot gewesen und weder lebendig geworden galt mag die Fantasie des Fremden

00:19:11: überfordern.".

00:19:13: Aus der jüdischen Tradition aber, wie du und ich sie kennen, galt jedoch ein Verräter- und Überläufer für seine Familie als Tod und verloren.

00:19:23: Umso größer war gegebenenfalls die Freude wenn er Reue übte Bussetat und wieder heimkehrte.

00:19:31: Wie sagt denn doch die Talmutmeister wo Busfertige stehen werden nicht einmal vollkommen gerechtestehen können?

00:19:41: Im Talmud wird in einer ähnlichen Parabe berichtet, dass ein König, womit Gott gemeint ist, seine burswilligen, sündige Sohn voller Freude entgegenallt um ihm Vergebung zu schenken.

00:19:52: Als Ermutigung für unser einen wird in der Folge an Gottes bleiben der Einleitung erinnert Wenn ihr mir die Tore der Reue auch nur wie eine Nadel eröffnet so werde ich euch die Toren der Vergebungen so weit wie ein Scheunentor auftun.

00:20:09: Und genau von diesem jüdischen Gottesverständnis wollte der Rabbi von Nazareth aller Welt in seinem schönen Gleichnis erzählen.

00:20:17: Du staunst, liebe Schwester wie weit jüdische und christliche Quellen in so wichtigen Fragen doch übereinstimmen?

00:20:23: Recht hast du!

00:20:24: Von dem Westergesellschaft befindest du dich auch.

00:20:28: Wir Juden haben es längst gewusst und viele Christen kommen auch langsam darauf dass ihre Religion auf jüdischem Mutterboden entstanden ist.

00:20:39: Deswegen mögen dir so manche christliche Parabeln, die ich erwähnte eine Wiederhörungsfreude bereitet haben da ihre Wurzeln der längst vertraut sind.

00:20:49: Nicht wahr?

00:20:51: Sei gegrüßt meine Liebe Mithilbrärin von deinem sündigen Bruder Pilikas!

00:20:56: Danke danke liebe Claudia und Prana für diese Meisterleistung.

00:21:00: Liebe Freunde und Freundinnen das vorgetragen wird bei Satashim in YouTube erscheinen.

00:21:05: Ich werde ein Freund bitten, es in YouTube zu stellen diesmal als Hörspiel, als Vorgetragenes und jeder ist jederzeit eingeladen mit mir Kontakt aufzunehmen.

00:21:12: Gerne leite ich auch Gespräche weiter in Claudia Esch-Rochana.

00:21:15: Es folgen noch weitere drei Briefe aus dem Werk von Kein bis Judas Und ich lade jeden Hörer, jede Hörerin von Juva Lapide dem die christlich-jüdischen Dialog einen mit mir ins Gespräch darüber zu kommen.

00:21:26: Mein Vater hat ein Brief formidable formuliert.

00:21:28: er war dafür bekannt und schaut sich vom Himmel das gesamte Szenar mehr heute an Meine Wertschätzung seiner Leistung, viel Theologie und viel Familienkenntnis hineinzubringen in seine Briefe.

00:21:39: Wenn Sie spüren, wenn ihr spürt, ihr möchtet euch dazu äußern mit mir ins Gespräch kommen.

00:21:43: Zum Beispiel der Mutter ein Wort in den Mund legen, ihr Stimme geben, bin ich gerne dazu bereit?

00:21:48: Mir liegen natürlich tausend Worte, weil er nicht die formidable Claudia Eschohana gehört hat wie die Mutter darauf reagiert hat.

00:21:54: das können wir gerne mal im Gespräch machen, wenn sie mich anrufen.

00:21:57: Sie haben ja meine WhatsApp im Internet, sie haben meine Website, die Website meiner Gartin Debora dann im-wurzel.de.

00:22:02: Wir können darüber sprechen.

00:22:04: wer hat die Mutter wohl auf dem Brief meines Vaters reagiert?

00:22:06: wie reagiert sie heute In der Zeitlosigkeit, der Ewigkeit auf den Brief.

00:22:10: Mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf und ich möchte euch einladen mit mir ins Gespräch zu stehen.

00:22:15: was hat die Mutter darauf reagiert?

00:22:16: Zu sagen gehabt?

00:22:17: wie hat sie darauf reagieren?

00:22:18: Was sagt sie heute?

00:22:20: Gerne gerne kommen wir in das Gespräch denn ich finde die Bibel so wie mein Vater und Claudio Eschruchana Und wie meine Gattin de Bocher ein unerschöpfliches Riesenreservoir an Weisheit, Anregung für unser Leben.

00:22:32: und diese fiktive Briefe Schreibung, diese Briefmethodik finde ich so spannend weil sie so viel in uns weckt was wir mit der Bibel machen.

00:22:40: Wir treten mit der Torah der Christen und der Trattor Juden in Beziehungen.

00:22:45: Ich werde selbst auch einige Briefe schreiben, fiktive Briefer in große Gestalten Und das regt ungemeine Kreativität und die Lebendigkeit

00:22:52: Der

00:22:53: Beziehung mit der Tora an.

00:22:55: Meldet euch bei mir und großen Dank von mir und Claudia Rochane.

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