Die Bergpredigt des Rabbi Jesus Teil 1
Shownotes
1. Teil vom Mitschnitt einer Radioübertragung vom 14.09.2015 von Dr. Yuval Lapide: Die Bergpredigt des Rabbi Jesus von Nazareth mit jüdischen Augen beleuchtet, Radio Maria/Österreich
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00:00:01: Liebe Hörer von Radio Maria, vom vierzehnten bis neunzehnte September findet im Kollekt St.
00:00:07: Joseph in Salzburg Eigen ein Bibelseminar statt zum Thema der Rapi Jesus und sein Judentum eine Auslegung der heiligen Schrift durch den jüdischen Theologen und Gelehrten Dr.
00:00:21: Joval Labid.
00:00:22: Heute hören Sie Die Bergpredigt des Rapi Jesus von Nazareth mit jüdischen Augen beleuchtet.
00:00:30: Vor Ort sind für uns Frau Elisabeth Tonert und Herr Johann Chefenbichler.
00:00:36: Grüß Gott!
00:00:38: Ja, Grüß Gott ebenso aus Salzburg an alle Hörer- und Höreren von Radio Maria die sie jetzt zugeschaltet haben oder auch später mal diese Sendung nachhören.
00:00:48: Ich begrüße Sie ganz herzlich aus dem Kollegen San Joseph, so wie schon angekündigt.
00:00:54: Zu diesem Bibelseminar heute ist der erste Abend.
00:00:57: es geht jeden Abend weiter um neunzehn Uhr.
00:01:00: Es geht alles rund um Jesus, wie gesagt das Thema des heutigen Abends der Reibe Jesus und sein Judentum.
00:01:06: Und große Freude dass wir den Referenten gewinnen konnten bzw.
00:01:10: er wurde ja gewonnen von Peter Georg Wiedermann, der jetzt auch noch begrüßen wird und vorstellen wird.
00:01:16: ich wünsche Ihnen viel Freude beim Zuhören heute Abend.
00:01:19: es wird sicher eine sehr rege und interessante Vortrag und Diskussion werden.
00:01:25: bitte Ja, liebe Hörer von Radio Maria.
00:01:28: Ich darf Sie auch recht herzlich begrüßen.
00:01:31: Mein Name ist Pader Georg Wiedemann und ich bin Direktor dieses Hauses der Missionare vom Kosper an Blut.
00:01:38: Und ich darf Juval Lapide begrüße.
00:01:41: Herzlich Willkommen hier in unserem Haus!
00:01:46: Er war schon letztes Jahr bei uns im Haus Vorträge über das neue Testament mit viel Feuer und Engagement.
00:01:57: Und so freuen wir uns, dass er heute wieder – und auch diese Woche jeden Abend – mit uns ist und auch untertags mit uns Workshops macht!
00:02:08: Dr.
00:02:09: Jovanna Biede studiert in verschiedenen jüdischen Hochschulen in New York, Strasbourg, Paris London und Jerusalem die rabbinische Bibel-Exegese und mit der alterliche jüdische Philosophie und Mystik.
00:02:24: In seiner interreligiösen Brückenarbeit zwischen Christen und Juden geht es Ihnen immer wieder darum, die jüdischen Würzeln des zweiten
00:02:32: bzw.,
00:02:33: das neuen Testament im alten oder ersten Testament aufzuzeigen.
00:02:39: Und so freuen wir uns jetzt in dieser Woche mit dir lieber Joval diese Tage zu verbringen diesen reichen Schatz, wie du sagst.
00:02:50: Diesen Reichtum, den du uns bringen möchtest, dass wir ihn aufnehmen dürfen.
00:02:54: und ich lade auch Sie ein, liebe Hörer oder wer auch in der Nähe ist herzlich willkommen im Kolleg-Samt Josef!
00:03:03: Vielen Dank Partha Georg Wiedemann.
00:03:07: vielen Dank Radio Maria.
00:03:08: Ich möchte mich ganz herzlich bedanken beim Haus natürlich primär Kollege Sankt Eigen das sie die Idee entwickeln mit Radio Maria zu kooperieren und Radio Maria einzuladen.
00:03:17: Ich freue mich sehr über jeden Hörer und jede Hörerin, sie werden... Reichhaltiges Material heute bekommen.
00:03:24: Wir machen wie gesagt jeden Abend eine Betrachtung zu einer neutestamentlichen Perikope, morgenabend Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstags oder ganzen Tag.
00:03:34: Sie sind herzlich eingeladen intensiv zuzuhören und wie Pater Georg der Hausvater sagte so sie in der Nähe des wunderbaren Ortes in Salzburg eigensinn.
00:03:43: schwingen sich auf ihr elektronisches Ross Und kommen Sie zu uns.
00:03:47: Mit Auto, mit Straßenbahn und Taxi sind Sie herzlich eingeladen.
00:03:50: Der Raum fasst noch mehr Interessenten wenn sie morgen Abend und an den anderen Abend dazustoßen wollen.
00:03:56: Liebe Hörer von Radio Maria, liebe Höreren, liebe Teilnehmer, liebe Teilnehmerinnen hier im schönen Salzburg-Eigen das sollte nicht ganz so schön äußerlich ist aber auch innerlich wunderschön ist.
00:04:05: ich freue mich heute hier zu sein.
00:04:06: Heute ist Rosh Hashanah.
00:04:08: Rosh Hashanah ist das neue jüdische Jahr, fünftausend siebhundertsechsundsetzig.
00:04:13: Neues jüdisches Jahr Jassna und ich habe mich bewusst entschieden, dass neue jüdische Jahre nicht in der Klassischen Synagoge zu verbringen sondern hier eine Synagoe zu machen.
00:04:23: Synagole liebe Teilnehmer, liebe Teilnehmarinnen!
00:04:26: Ist ein griechisches Wort und Synagoen kommen von Syng again zusammenkommen, zusammenführen.
00:04:32: Und Sie sind heute meine Synagoge, die Hörer und Hörerin von Radio Maria.
00:04:35: Und meine wunderbaren treuen Seminaristen und Seminaristinnen – sie sind meine Synagorge!
00:04:41: Das griechische Wort bedeutet nicht nur ein heiliger jüdischer Ort, sondern im ursprünglichen Sinn des Wortes ist es ein Ort an dem zwei oder drei in Gottes Namen zusammenkommen um die Heilige Schrift zu studieren.
00:04:51: Ich habe meiner Frau, die heute Zuhause ist weil sie mit Familienangehörigen feiert gesagt, dass ich meine Synagoge hier im wunderschönen Salzburg erleben werde.
00:04:59: Auch nächste Woche habe ich einen großen jüdischen Feiertag Jom Kippur den Versöhnungstag und den werde ich mit meinen Freunden in Innsbruck Tirol verbringen dabei eine weitere große Seminareihe und da werde ich ihnen traumhaften Tiroler Alpen ebenfalls eine Synagoe einrichten.
00:05:17: Liebe Freunde und Freundinnen, wir haben heute Abend das Thema die Bergpredigt aus jüdischer Sicht.
00:05:20: Wie sieht ein Jude die große Matheische Bergpädigte?
00:05:24: Es gibt auch eine zweite Fassung der Bergpredigten nämlich die Lokalische.
00:05:27: Wenn die Zeit erlaubt schauen wir kurz in Lukas.
00:05:30: aber Die matheische bergpädigt liebe Teilnehmer ist so gigantisch fünf sechs sieben drei Kapitel dass Wir darin allein bis Mitternacht oder bis drei Uhr morgens arbeiten könnten.
00:05:39: Darum werden wir versuchen uns heute abend auf die mathesche berg pädig zu Bescheiden Und ich will ihnen ein bisschen wie parter geot sagt er aus der Schatztuhe des Judentums wirklich große Perlen vermitteln, damit sie in ihrem Christentum gefestigter werden.
00:05:55: Damit Sie in Ihrem Christum, in Iherem Katholisch sein einfach neue Aspekte die Ihnen verborgen geblieben sind integrieren können.
00:06:01: Ich will noch ein bisschen zu mir sagen.
00:06:03: ich bin Jude, ich bin ein gläubiger Jude, ein praktizierender Jude Sohn der berühmten Eltern, die wahrscheinlich die Radio-Hörer kennen und meine Seminaristen natürlich auch Sohne der Berühmte Pinchas Lapid und Ruth Lapid Große Eltern Und ein großer Sohn.
00:06:17: Ich setze die Tradition meiner berühmten Eltern, die auch in Österreich sehr bekannt sind fort und merke dass ich tief innerlich berufen bin zu Christen um Christinnen zu gehen insbesondere zu Katholiken und Katholikinen weil ich ihnen diese frohe Botschaft das Evangelium der Tiefen jüdischen Wurzeln der Evangelien und der Apostelgeschichte oder polnischen Briefe vermitteln möchte.
00:06:39: Ich komme zu Ihnen als ein Jude, der aus seinem Haus spricht – aus seinem jüdischen inneren Haus!
00:06:44: Und mir ist ganz wichtig dass eines ausgesprochen wird damit es keinerlei Missverständnisse gibt.
00:06:48: Das sage ich prefatorisch in ganz Europa wenn ich auftrete.
00:06:51: auch für Radio Maria ist mir das ganz wichtig.
00:06:53: Ich bin Jude und Sie sind Katholiken.
00:06:55: Ich möchte keine Grenzverwischung betreiben und keinerlei Konversionsabsichten das Wort geben.
00:07:00: Es geht nicht darum, dass jemand das Gefühl hat der Dr.
00:07:02: Labide will als uns Juden machen mit Nichten.
00:07:05: alle Hörer von Radio Maria und alle Hörtinnen von Radio Maria und alle Seminaristen die das ja kennen wissen.
00:07:11: es geht nur darum dass wir uns berühren.
00:07:13: ich will dass es zu Berührungen kommt Und zwar von Juden und Christen.
00:07:17: Jeder bleibt in seinem Lager, jeder bleibt in einem Lager und an der Grenze hier im schönen Salzburg-Eigen berühren wir uns.
00:07:24: Ich möchte einfach mit meinem großen Wissen, dass ich anhäufen durfte in den letzten zwanzig Jahren aus dem Judentum etwas zeigen was Ihnen so nicht klar sein konnte weil Sie eben keine Juden sind und weil sie in der hebräischen Sprache nicht so sattelfest sind wie ich es durch Gottes Gnade sein darf.
00:07:41: Nicht, dass Sie denken was bildet sich der Doktor Lapide eigentlich ein.
00:07:43: Sondern der Doktor Lapide hat einfach einen sehr großen Schatz aneignen dürfen.
00:07:46: durch die Gnade Gottes wie Paulus sagt und ich durch die gnaden Gottes habe Ich sehr viel vernehmen dürfen was zwischen den Zeilen in der berg predigt steht.
00:07:55: Und dieses Zwischen den zahlen möchte ich heute Abend mit Ihnen ein bisschen teilen.
00:07:58: wir haben hier nur bis einundzwanzig Uhr Zeit obwohl ich mit Ihnen bis drei Uhr morgens arbeiten könnte, liebe Radio Maria Hörerinnen und Hörern.
00:08:03: Liebe Seminaristen und Seminaristinnen!
00:08:05: Aber wir können hier nach einundzwanzig Jahren immer noch gemütlich privat bei abgeschaltetem Radio sitzen.
00:08:10: Nur ich möchte mit ihnen bis einund zwanzig Uhr arbeiten und ihnen etwas zeigen was zwischen den Zeilen steht.
00:08:16: Und jetzt ist es immer spannender, lieber Radio Maria-Hörer und Hörtereinnen werden immer leidenschaftlicher in das Thema einsteigen.
00:08:22: Die Bergpredigt ist etwas genau wie die anderen großen Geschichten des neuen Testaments, was aus dem Judentum kommt.
00:08:29: Das ganze Geschehen in den Evangelien kommt aus den Juden.
00:08:32: Mein Vater, der berühmte Pinchas Lapide, Jassner Blumenkron hielt gerade schon ein Buch meines Vaters in Händen.
00:08:37: das Ganze geschehen im neuen Testament, dem zweiten Testament wurde von Juden über Juden und für Judengeschrieben.
00:08:43: Das ist ein berühmtes Satz meines vaters.
00:08:45: Ich wiederhole diesen Satz für die Hörerinnen und Hörern und für die Teilnehmer das Neutest damit die vier Evangelien Und die vielen anderen Evangelien die ja gar nicht kanonisiert wurden Man spricht ja von zwanzig, vierzig, achtzig Evangelien, die überhaupt nicht kanonisiert wurden im Konzil von Ezea.
00:09:00: Alle Evangelien wurden von Juden für Juden über Juden geschrieben!
00:09:05: Das muss ausgesprochen werden... Das heißt, ein Jude der sich hineinknit wie ich seit zwanzig Jahren in das neue oder das zweite Testament betritt im Grunde genommen Mutterboden.
00:09:15: Es ist für mich nicht ein exterritoriales Gebiet wenn ich als jude so wie mein Vater mit ihnen liebe Katholiken und Katholikinnen heute intensiv darüber sprechen werde um die ganze Woche sondern es ist für mir im Grunden und Mutterbodenden.
00:09:27: Ich betrete auch wenn es nicht bei mebrechen original vorliegt das neue Testament betrete ich etwas was unbedingt betreten darf und betreten muss, weil es ein jüdisches Thema ist.
00:09:39: Alles was sie in den vier Evangelien lesen alles was die in der Apostelgeschichte lesen, alles was sie im Hebräer Brief lesen das Wort.
00:09:47: Hebrär Brief sagt ja schon deutlich thematisiert hebräische jüdische israelitische Themen Und ich als Jude fühle mich von Gott ganz intensiv berufen zu ihnen zu kommen und ihr katholisch sein zu festigen Nicht sie wackelmütig zu machen, sondern sie zu festigen dem sie einfach spüren auf welchem Fundament steht ihr Glaube.
00:10:08: Denn Sie können nur dann und das sage ich europaweit, Sie können nun stehen bestehen verstehen wenn sie kennenlernen worauf Ihr christlicher Glaube gründet.
00:10:21: Ihr christliche Glaube Gründet auf jüdischen Glaubensdokumenten.
00:10:25: Ihr Christlicher Glaub gegründet steht steht Versteht auf jüdischen Glaubensdokumenten.
00:10:32: Jesus von Nazareth war Jude, ein beschnittener Jude wie ich.
00:10:35: der hat zu seiner Zeit auch Roche-Shanah gefeiert.
00:10:38: werden jetzt immer konkreter.
00:10:40: Jesus hat zurzeit dreißig bis dreiunddreißig mit Sicherheit Rocha-Sanah!
00:10:45: Jüdisches Neue Gefeier ist ein altes Fest.
00:10:46: das steht schon in der mosaischen Tradition.
00:10:49: Das ist uralter weil Jesus schon längst auf der Welt.
00:10:51: da gab es Roche Shanah.
00:10:53: Das steht im vierten Buch Moser und im fünften Buch.
00:10:56: Mit Sicherheit hat Jesus, so wie ich der Jude, da beschnickne Juvalabid seinen Rosche schon nachgefeiert.
00:11:01: Er hat mit Sicherheit auch Yom Kippur gefeiert was ich nächsten Mittwoch feiern werde in Matrae Ambrenna den großen Versöhnungs-Tag, den sogenannten Versöbnungstag.
00:11:08: eigentlich ist es ein Sünden-Alas-Trag.
00:11:11: das hat Jesus gefeiert!
00:11:12: Jesus hat auch zu Gott gefeirert.
00:11:13: was für Juden noch fünf Tage danach feiern werden nach dem Versöhnungstag.
00:11:17: Jesus war ein Jude mitten im Judentum.
00:11:20: Es gab ja kein Christentum zurzeit Jesu.
00:11:23: Es gab ja nur Judentum.
00:11:24: Es gab keine katholische Kirche, es gab keine protestantischen Kirche... ...es gab keine Freikirche!
00:11:28: Es gab nur die eine große monotheistische Religion namens Judentur mit all ihren Verästelungen.
00:11:34: und insofern wenn ich als Jude zu ihm komme spüre aus dem Innersten heraus dass sich mit einem Juden konfrontiert werde der lehrte liebte Lit für das Judentum seiner Zeit und aus dem Judentub, aus den jüdischen Denken.
00:11:48: Und wenn Sie als Katholikinnen sich einlassen auf dieses Abenteuer jüdische Wurzeln werden sie eine ungemeine Weite, eine ungemeine Tiefe oder eine ungemene Erkenntnis bekommen die Ihnen sonst nicht zuteil wird, wenn Sie es nur in Anführungszeichen mit christlichen Augen oder mit christlichem Brillen lesen!
00:12:07: Wir leben in einer wahnsinnig aufregenden Zeit, Wir haben dieses Jahr fünfzig Jahre Nostraetate.
00:12:14: Darüber werde ich auch die Tage sprechen und in Martre-Embrenner.
00:12:17: Vor fünfzig Jahren hat der große Papst Johannis
00:12:20: XXIII.,
00:12:21: der tief in meinem Herzen wohnt, ganz tief drin!
00:12:24: Dieses große Papier Nostroetate, dieses große Versöhnungspapier zwischen Eklésir und Synagoge verfasst.
00:12:30: Fünfzig Jahre – Ich habe heute mit Rupertus Blatt drüber gesprochen – und er deutlich in sein Papier gesagt, wir müssen das Judentum kennenlernen um uns Christen selbst besser kennenzulernen.
00:12:41: Ich wiederhole, wir Christen vor fünfzig Jahren schon.
00:12:45: Wir Christen müssen unsere jüdischen Wurzeln nach zweitausend Jahre Entfremdung oder Vergegnung wie Martin Buber sagte.
00:12:52: Vergegenung ist ein Wort von Martin Bubert statt Begegnungen.
00:12:55: Wir müssen unseren jüdische Wurzen im neuen Testament besser kennenlernen damit wir uns Christen!
00:13:02: besser kennenlernen.
00:13:03: Nicht einfach nur aus Interesse am Judentum, weil wir das dem Judentums schuld nach zweitausend Jahre Entgegnung beziehungsweise Vergegnungen, sondern weil wir uns nur dann verstehen können, Gernot, wenn wir unsere jüdischen Wurzeln unseren jüdischem Entstehungskontext richtig verstehen.
00:13:19: Dieses Jahr haben wir auch fünfzigsten Todestag von Martin Buber.
00:13:22: ein großer jüdischer Mann stoppt, neunzehntfünfundsechzig der Mann den wir eine brillante Verteidigung der Heiligen Schrift zu verdanken haben.
00:13:30: Dieses Jahr markiert fünfhundert Jahre Geburtstag von Theresa von Avila.
00:13:34: Eine meiner profilätesten Studentinnen für Dr.
00:13:35: Blumengrund wird in Matrae ein bisschen aus der inneren Burg vorlesen, an die große Jüdin, die das Abendland wie kaum eine andere Mystikerin geprägt hat – die innere Burg!
00:13:45: El Casillo interior von einer großen Dame Teresa de Avila.
00:13:49: Wir haben ganz große Gedenktage und es ist wichtig, dass wir uns... Und wir haben in Deutschland natürlich auch das wissen Sie ja, siebzig Jahre Ende zweiter Weltkrieg.
00:13:57: Das dann geht ja auch Österreich.
00:13:58: Achtermai-Nurzehnundfünfundvierzig, Achttermai-Zwothausendundfünftzehn.
00:14:02: In Deutschland haben wir ganz viel zelebriert.
00:14:04: Geht ja Österreich auch an, denn Österreich war ja auch ein Kompliz des Verbrechens!
00:14:08: möchte ich deutlich sagen, unsere Vergangenheit liebe Katholikinnen und Katholiken in Deutschland, in Österreich.
00:14:13: Wir sind unserer Vergangenkeit und den großen Männern und Frauen die ihr Blut gegeben haben für eine Erneuerung unseres Verhältnisses schuldig!
00:14:22: Dass wir heute ernsthaft miteinander zusammenkommen und die Wurzeln des Judentums im Christentum erleben.
00:14:28: Nicht damit die Würzeln einfach wurzelt sind, sondern damit sie als Baum – wie es in Römerbriefe elf, achtzehn ja so schön heißt – damit der Baum des Christentums richtig groß und stark werden kann und damit Sie Frucht tragen können.
00:14:38: Darum geht es mir!
00:14:44: Aber ein Christ kann nur dann Früchte tragen auf seinem Baum, wenn die Wurzeln takt sind.
00:14:48: Das weiß jeder Mensch der sich mit Landwirtschaft auskennt... Wenn die Würzen nicht saft!
00:14:54: Nährstoffe und Flüssigkeit in den oberen Teil des Baumes transportieren kann keine Frucht aufkommen.
00:14:59: Ich habe mein neues Buch genannt ohne Wurzelsaft, keine Baumkraft.
00:15:02: Ich hab ein Buch herausgegeben vor einem Jahr.
00:15:05: Ohne Wurzelsaft?
00:15:06: Keine Baumkraft!
00:15:07: Radio Maria Hörer können sich das in jeder Buchhandlung besorgen.
00:15:10: Ohnwurzel Saft?
00:15:12: keine Baum Kraft.
00:15:13: dieses schöne Gleichnis von Paulus im Römerbrief bringt es deutlich zum Ausdruck Wenn ein Baum nicht feste Wurzeln hat, fest gegründet in der Erde kann er nicht einen Stamm bilden und kann er keine Blätter bilden.
00:15:25: Und sie sind die Früchte!
00:15:28: Sie sind die Blätter.
00:15:29: aber ich das Judentum verkörperte die Wurzelkraft und ich dass Judentums Verkörper den kräftigen großen Stammen und nur wenn es von unten nach oben fließt so entsteht ja ein Baum.
00:15:39: Von unten nach Oben kann der Baum groß und stark und lebensdüchtig werden.
00:15:44: Kurzum, wenn wir heute Abend in die Bergbrede sprechen und steigen werden möchte ich Ihnen bewusst machen dass es für einen Juden eine natürliche Erfahrung ist da hineinzugehen.
00:15:55: Weil ein Hörer von Radio Maria oder eine Hörerin kann sich fragen was sucht denn der Doktor Lapide?
00:15:59: Der Jude überhaupt in unserem christlichen neuen Testament!
00:16:02: Das ist eine Frage die mir wieder mal gestellt wird.
00:16:04: warum schauen Sie denn überhaupt Herr Doktor lapide sie als jude in das neue christliche testament hinein?
00:16:09: und das sage ich warum soll ich das nicht tun?
00:16:12: Sie wissen, es gibt einen kleinen Scherzen, muss ich ein bisschen zur Auflockung einbringen.
00:16:15: Sie wissen warum ein Jude auf eine Frage immer mit einer Gegenfrage antwortet?
00:16:18: Wir Juden antworten auch Fragen immer mit der Gegenfrage und dann lautet eben die Antwort als ein Jude gefragt, jetzt sagen sie mal Herr Dr.
00:16:24: Lapide, warum antworteten Sie immer auf eine frage mit einer Gegendfrage?
00:16:28: Warum soll ich nicht?
00:16:30: Warum
00:16:30: nicht?!
00:16:31: Wissen Sie wir Juden lieben es zu fragen und zu fragen!
00:16:33: Und da habe ich dieser Dame, die mir die Frage neu stellt hier was machen Sie im christlichen
00:16:37: Territorium!?
00:16:38: Sie haben doch das alte Testament und wir haben das neue Testament.
00:16:42: Sie sind Jude, und wir sind Christen!
00:16:43: Da habe ich der Dame gesagt... Wenn sie wüssten liebe Dame, wenn sie nur ahnten wie jüdisch ihr christliches neues Testament ist würden sie diese Frage nicht stellen.
00:16:52: oder habe ich mit ihr lange gesprochen, war ja eine Stunde am Telefon?
00:16:54: und da hat sie mir gesagt, Herr Dr.
00:16:55: Biede, sie habe mich total überzeugt dass mein oder unser christliches in Anführung sein neues Testament in Wahrheit und in seinem Ursprung so superjüdisch ist, wie das alte des damit.
00:17:07: Nur im Laufe von zweitausend Jahren ist eben eine Verkristlichung erfolgt die ja völlig in Ordnung ist.
00:17:13: nichts wird geändert sie sind Christ und ich bin Jude.
00:17:15: aber es geht darum zu verstehen wie es entstanden ist damit man heute glaubwürdig das habe ich heute Dame Im Rupertus Gott gesagt mir geht es um einen glaubwürdigen Glauben.
00:17:23: ein glaub würdiger Glaube ist heute mehr denn je von nötig.
00:17:27: Wir leben in einer verrückten Zeit, in der alle Werte dahinschwemmen und der Menschen alles Mögliche ausprobieren weil die großen Religionen Judentum-Katholizismus-Protestantismus eben nicht mit diesen Abil haben den sie vielleicht vor sechshundert Jahren hatten Weil sehr viel verloren gegangen ist.
00:17:43: Und ich komme als Jude nach Salzburg und nach Tirol und an verschiedenen Orten in Deutschland weil ich Christen zeige mir Leute es gibt soviel Wurzelwissen.
00:17:51: Es lohnt sich mit den Wurzeln in Verbindung zu treten.
00:17:54: Jetzt fangen wir an mit der Bergmeldung Matthäus V. Ich will ein bisschen auf Hebräisch vorlesen, damit die Radiohörer und meine Seminaristen ein bisschen spüren wie versteht sich dieser Text wenn man ihn auch hebräische vorliest?
00:18:06: Ich habe Ihnen ja vorhin gesagt er ursprüngliche Text existiert nicht mehr.
00:18:09: da ist verloren gegangen.
00:18:11: Aber in der Wissenschaft haben wir heute Bücher, in denen rekonstruiert wird.
00:18:15: Wie muss die Bergbrille und die anderen großen Texte des Zweitdestaments lauten wenn sie auf Ebrech geschrieben worden wären
00:18:22: bzw.,
00:18:23: wenn wir diese Originale noch hätten?
00:18:26: Die großen Kirchenväter im zweiten Jahrhundert liebe Freunde und Freundinnen sagen das ist eine matheische Urversion in Ebreche gegeben haben soll!
00:18:33: Die Patristiker der Kirchenwälder sagen Z.B.
00:18:36: Osebius im Zweiten Jahrhundert, es gibt ein hebräisches Original aus dem er noch zitiert im zweiten Jahrhundert.
00:18:41: Nur er sagt, er habe es nicht mehr.
00:18:43: Es wurde ihm mal gegeben und mitgeteilt.
00:18:45: Er habe einmal einen Exerpt, ein Auszug gelesen hat aber nicht mehr das Ganze.
00:18:50: Aber er sagt, er geht davon aus und es wurde ihm gesagt, dass es ein original Matthäuses Evangelium in der ursprünglichen Heiligen Sprache gibt.
00:18:57: In dem Matthäos – der evangelist Matthäus war ja Jude – geschrieben hat.
00:19:00: Matthäus schreibt hier, das will ich kurz sagen, Matthäus ist ein Judenchrist, Matthaus ist Fabrisch Matityau Ein sehr jüdischer Name die Gabe Gottes.
00:19:08: Der Evangelist Matthius Ist ein Judenkrist.
00:19:11: Das ist heute anerkannt weltweit in der Forschung Ganz klar in der Forschung.
00:19:14: Er ist ein Jude, der an Judenchristen schreibt die eine messianische Erfahrung machen sollen nämlich mit Jesus dem Juden aus Nazareth.
00:19:22: Ich wiederhole den Satz damit Ihnen die Brisansklavit Ein Jude namens Matityahu Die Gabe Gottes so heißt er auf Ebrech Schreibt an eine judenkristliche Gemeinschaft Irgendwo im heiligen Land Über einen Juden Der im judeischen land Eine Bewegung Ausgelöst hat.
00:19:37: So fängt das Spiel an.
00:19:38: Es ist ein ganz jüdisches Thema.
00:19:40: Ein Jude Ist In Erregung Nämlich dieser Matthäus.
00:19:44: Er hat etwas erfahren, beziehungsweise es wurde mitgeteilt dass in Judea im damaligen Heiligland in der Zeit dreißig bis dreiunddreißig wiederum ein anderer Jude Jesus Jehochua etwas Neues in die Welt gebracht hat und das verändert das Leben dieses Matheteons.
00:19:59: er ist ein veränderter Mann!
00:20:00: Und wenn wir Juden erregt sind und wenn wir Juden spüren, dass Gott mit uns etwas macht dann müssen wir was tun?
00:20:06: Dann schreiben wir.
00:20:07: entweder wir schreiben oder wir reden.
00:20:09: Darum rede ich auch so gern wenn ich erregte.
00:20:12: Ich fange an zu verkünden.
00:20:14: Je erregter ich bin, desto mehr können Sie merken, dass ich etwas mitzuteilen habe.
00:20:17: Dass ich selbst bewegt bin und wer bewegt ist, bewegt ja andere.
00:20:19: Dieser Matijau ist bewegt von einem Juden in Galilea und Judea.
00:20:24: Nämlich Jesus von Nazareth, Joshua von Nazar Drabioschur ein jüdischer Name.
00:20:28: Und das verkündet er weil wir Juden einfach gern verkünden!
00:20:32: Und er verkündete es in einer Epistel, in einem Evangelium Vorbotschaft in einer guten Nachricht und verbreitet sie im damaligen vorderen Orient.
00:20:40: Wir wissen nicht, wo er ihn geschickt hat auf Bergament oder auf Papyrus aber wir wissen dieses Papier zirkulierte und wurde verfielfältigt und immer wieder verfielfeldig.
00:20:50: Und daraus entstand später das kanonisierte Matthäus-Evangelium.
00:20:54: am Anfang war es nur eine Urkunde die ein Mann der bewegt ist, der erregt der überfältigt ist, nach außen bringt weil er es nicht für sich allein behalten kann.
00:21:04: Er muss das in die jüdische Öffentlichkeit bringen!
00:21:07: Wir gehen heute in der Forschung ganz klar davon aus dass Matthäus an Judenchristen sich verändert.
00:21:11: Nicht an Primärenheidenkristin denn Unterschied will ich gerade für Radio Hörer erklären.
00:21:17: Judenkristen bezeichnen wir in der neutestamentlichen Arbeit.
00:21:20: Juden die im Judentum angekündigt war erleben Das nennt man Judenkristin.
00:21:25: Juden, die zu Christos... Christos ist ein alter jüdischer Begriff der heißt Besias, das ist ein Alter jüdlicher Begriff, die in Jesus den Messias, der im Judentum angekündigt war erleben und sich zu dieser neuen messianischen Bewegung hinzugesellen.
00:21:41: Heidenchristen sind Menschen, die aus dem Heidentum kommen und ihrerseits bewegt wurden von Gott und aus dem heidentumen.
00:21:50: diese neue messianische Bewegungen kommen.
00:21:53: An die wendet sich vornehmlich Paulus, das müssen wir gründlich unterscheiden.
00:21:56: Paulus ist auch Jude natürlich, Saulus genannt, der wendelt sich in seinen großen Episteln primär an Heidenkristiniebehörer und Hörerinnen, liebe Freunde und Freundinnen des südisch-christlichen Erdochs.
00:22:06: Die großen Briefe des Paulus rüberbrief, Korincha brief, FSA brief
00:22:08: etc.,
00:22:09: wenden sich zu neunzig Prozent mathematisch spielerisch gesprochen an Geheiden Menschen, die keine Ahnung von Gott hatten.
00:22:16: Nackteheiden, Götzendiener!
00:22:18: Die aber durch die Paulinische Mission zu Gott zum neuen Gott Israels über Jesus seinen treuen jüdischen Diener herangeführt werden sollen.
00:22:25: Nicht so die Evangelisten Matthäus und vornehmlich Johannes.
00:22:29: Bei Matthäus & Johannes auch bei Markus gehen wir ganz stark davon aus.
00:22:32: Bei Lukas ist noch eine Diskussion Aber ganz sicher bei Matthäus, bei Markus und bei Johannes.
00:22:36: diese Mensch, diese drei großen Juden wenden sich überwiegend an Juden Christen.
00:22:41: Woher wissen wir das?
00:22:42: Weil wir die Terminologie kennen, weil wir denn die Struktur des der Evangelien gründlich untersuchen können und feststellen dass der gesamte Duktus dieser Evangelien so voller jüdischer Fachbegriffe ist, so volle jüdische Inneneinsichten, dass man schwerlich sagen kann das wendet sich an Heiden.
00:22:57: Bei Paulus haben wir das anders.
00:22:59: Paulus hat in seinen Briefen ganz kurz gesagt eine Struktur, die sich überwiegend ein Fremde wendet an Menschen, die überhaupt keine Insiderkenntnis bat ja, die keine Insidernkenntnis haben von Judentum, den man sozusagen alles verwässert darstellen muss nicht zu Evangelisten.
00:23:14: Insbesondere Matthäus mit seiner großen Bergbredicht wendet sich an Juden.
00:23:18: Und da kann ich schon für unsere Hörer und Hörern einen Unterschied sagen, warum ist die Mathesche?
00:23:22: Jetzt frage ich mal in unserer Seminargruppe!
00:23:24: Warum denken Sie es die Mathese Bergbredigt um ein Vielfaches
00:23:27: länger?!
00:23:28: als die lokanische Bergbredigte.
00:23:29: Die Matthäusche Bergbredigt umfasst drei Kapitel, Matthios fünf sechs sieben und die lokalische Mathias umfasst nur Luca sechs zweizigzehn bis zwanzig so sechs siebensätze nur.
00:23:38: Frage an Sie alle hier im unserem wunderschönen Raum in Salzburg eigen bei den Missionaren von Kostmann Blut.
00:23:43: Warum ist Matthius um ein vielfaches länger?
00:23:46: Als Lukas!
00:23:47: Da sind wir nämlich schon im Syzi.
00:23:48: Wer hat eine Idee Matthias?
00:23:50: Mein lieber Freund Matthias einfach versuchen Sie mit mir zu denken.
00:23:55: Es war zärtlich viel näher Hinterher waren die Informationen, weil sie noch umfangreicher als der Lübkers.
00:24:04: Auch ein Argument richtig, das wäre ein formales Argument.
00:24:07: Ich möchte aber noch das Dankeschön Batja Akubian, aber ich möchte noch ein bisschen ein substanzielles Argument hören.
00:24:12: Matthäus kann man sagen war noch dichter an dem Geschehen.
00:24:14: er hat noch mehr transportiert bekommen über Höhrensagen so dass er einen viel längeren Bergbrech bringen kann.
00:24:19: dieser drei Kapitel ist riesen nicht lang und Lukas macht es kurz und bündig.
00:24:23: bei ihm sind nur ein paar Seligpreisungen ein paar Sätze fertig.
00:24:26: Ich möchte von Ihnen noch hören, was da setzten sich mal in die Lage der Evangelisten?
00:24:29: Nein.
00:24:30: Und das, was ich eben sagte nämlich zu Zuhörerschaft.
00:24:32: Was könnte noch zusätzlich an eine Rolle spielen?
00:24:34: Matthias, Matthias!
00:24:37: Sie sind das beste Beispiel dafür, Herr Parabiqua zur vollen Begeisterung des Schöntes auf dem Mund.
00:24:42: Herr Gals wieder wird etwas.
00:24:44: Genau das war ein Juni.
00:24:46: Wunderschön.
00:24:47: Dankeschön, Matthäus.
00:24:48: Matthäus, Mathitiau.
00:24:49: Ich sage gern beides.
00:24:50: Danke schön lieber... Missionar vom Kostmann Blut, bitte.
00:24:54: Er heißt auch Levi Matheous und damit war er beim Stand der Leviten?
00:24:58: Ja!
00:24:59: Und kannte die ganze Gesetzeslage?
00:25:03: Ja.
00:25:04: Richtig?
00:25:05: Genau.
00:25:05: Und doch etwas was können Sie über die Zuhörerschaft sagen wenn sie zur Kenntnis nehmen gerne oder vielleicht Sie, Matthäus.
00:25:11: ganz lang drei Kapitel V Matthäus V, Matthias VI, Matthius VII mit tausend Details.
00:25:16: Was will der Matthische Jesus Erreicht im Gegensatz zum lokanischen Jesu.
00:25:20: Ich muss sagen, Lukas ist auch ein brillanter Kenner des Judentums.
00:25:23: übrigens nicht dass wir Lukas sehr klein machen Auch wenn in der Theologie immer noch diskutiert wird ob Lukas ein Heidenkristor oder Judenkrist.
00:25:29: das ist immer wieder die alte Geschichte.
00:25:31: Lukas möchte ich unbedingt den hören und ihnen sagen es ist ein brillant erkenneres Judentum Es kein Jota schlechter als Matthäus.
00:25:38: Matthäus geht zwar noch mehr ins jüdische Einen.
00:25:41: Noch mehr jüdischer Daten bringt ja in seine bergplädigte und seine geschichtein.
00:25:45: Aber was könnte es noch bedeuten, wenn Lukas der sicherlich auch brillant denkt?
00:25:49: Sag ich will nur zehn Sätze in Lukas Sechs haben.
00:25:52: Gegensatz zu Matthäus sagt, ich brauche da ein Riesenexkurs.
00:25:56: Was denken Sie noch vielleicht noch zusätzlich zum Gesagen etwas?
00:26:02: Ich denke um die Häden zu erreichen braucht das nicht so viel Diskussionsstoff.
00:26:09: Ja ja Dankeschön!
00:26:12: Man bringt ihnen gute Botschaft und sie Wir sind überzeugt von Jesus, nehmen das Heil an.
00:26:20: Ein Jude diskutiert einfach viel mehr über alles hinter Fragen und muss ganz sicher sein, dass Jesus wirklich dermissiert ist.
00:26:29: Er hat ja schon einen Gott, an dem er hängt.
00:26:34: Das muss jetzt übereinstimmen!
00:26:36: Sehr schön, wir möchten noch etwas sagen vielleicht... Der nette Teilnehmer hier vorne.
00:26:41: Wenn Sie lesen, Lukas die Matheische, die lukanische, der bergwürdige ist sehr kurz.
00:26:45: Die ist sehr dürr, die ist sehr magert!
00:26:47: Da ist nicht viel Saft drin, da is'n nicht viel Esprit drinnen... ...da is' nie sehr viel Lebendigkeit, Leidenschaft.
00:26:53: und Lukas weiß Gott ein leidenschaftlicher Mensch.
00:26:56: Aber was denken sie noch wenn wir Matthäus lesen?
00:26:58: Ja, richtig.
00:27:12: Und was denkt sich Lukas?
00:27:13: Warum will Lukas so eine kurze Werkbrede, so eine abgespeckte Abgemagerte?
00:27:20: In Ihren Worten seien Sie es noch ein bisschen pointiert.
00:27:22: Seine spezielle Zuhörerschaft zu erreichen.
00:27:25: Genau!
00:27:26: Er will seine... ja bitte Eurike Ich glaube in Matthäus wird ja sehr viel auf die Alpen gesagt, du sollst nicht töten.
00:27:36: Die Alpen haben gesagt, es sollte nicht eheben.
00:27:38: Er geht also da sehr ins Detail was eigentlich für jüdische Leute interessant ist.
00:27:44: Genau!
00:27:46: Und wenn der Lukas jetzt nicht jüdischen Menschen erreichen will dann würde er sich mit dem aber etwas langweilen.
00:27:53: Ausgezeichnet darauf habe ich gewartet.
00:27:55: das ist ein klassisches sehr überzeugendes Argument.
00:27:58: Jan und Sie wollten was sagen?
00:27:59: Ich glaube, das ist wie unten und genauso ein Traditions- ... Judentum gegeben hat, die für uns ein Traditionschristentum.
00:28:06: Und ich halte einen wirklichen, einen Traditionskristen zu überzeugen.
00:28:11: Da braucht es Ruhach und da braucht's einen heiligen Messer.
00:28:15: Ich glaube das, dass was der Badeus damit erreichen will, ist so ausführlich.
00:28:21: Wunderschön!
00:28:22: Einen wirklichen Juden, der traditionst erfunden ist, der braucht Sümmüberzeugungskraft, er ist ein Heiden, der im Wehen setzen der Gott gerade entdeckt hat, war rechts.
00:28:33: Ausgezeichnet!
00:28:35: Sie sehen Liberadio Maria Hörer und hören was passiert wenn Christen in Fahrt kommen?
00:28:39: Wenn Christen einmal Blute geleckt haben – ich hoffe sie lecken auch Blut-Liberadeo Maria Hörtnerin – und merken wie spannend und aufregend und bereichert es ist nachzudenken über Gegebenheiten die für sie immer selbstverständlich waren aber nicht selbstständig sein sollten.
00:28:52: Wir möchten noch einen Beitrag machen kurz bei Engfeld bevor ich noch etwas hinzufuhe Weil Markeos ist immer ganz deutlich die Rundbesinnung auf den Wurzeln zu finden.
00:29:06: Und wenn ich das Markeose-Evangelium lese, auch im Bergdrehlichen fühle ich mich immer wieder zurückgeführt und finde Elemente, die ich in meinem Testament schon kenne.
00:29:17: Ja damals... Sehr schön!
00:29:19: ... der es damals mir lesen oder gehört hat war gleich an das ein Innern, was er eigentlich schon gelernt hatte.
00:29:27: Und von daher war ihm das nicht zu brennen wie jetzt Lukas, der zum Beispiel in Griechisch geschrieben hat und eben auch einen anderen Zuhörerkreis angesprochen hat.
00:29:39: Danke schön, Kurt Benfeldt mein treuer Freund aus Deutschland!
00:29:41: Ich fasse zusammen, ich danke jedem für seinen Beitrag.
00:29:44: Sie sehen es ist sehr anregend, ich will Ihnen noch etwas hinzusagen geben.
00:29:48: Ich bin davon überzeugt, ich, jüdischer Bruder und jüdische Rabbi in Anführungszeichen.
00:29:52: Matthäus ist selbst so bewegt!
00:29:54: Das ist ganz wichtig wenn wir diese Tage miteinander verbringen bis Sonntag.
00:29:58: Die Evangelien sind entstatt aus einem tiefen inneren Bewegtsein.
00:30:01: das ist eine Prämisse die unbedingt ausgesprochen werden muss.
00:30:03: Ich wiederhole für Radio, Hörer und für Sie... ...die Evangelien seien aus einem Inneren bewegte sein entstanden Und wer bewegt es setzt andere in Bewegung und löst eine Bewegung aus.
00:30:14: Ich wiederhole, Matthäus ist auf seine Weise bewegt durch das was ihm zugetragen wird in Jerusalem über diesen Juden Jesus.
00:30:22: So wie Lukas und Markus und Johannes ihrerseits bewegts sind.
00:30:26: aber jeder ist unterschiedlich bewegt.
00:30:28: Bewegt!
00:30:29: Jeder hat ein inneres bewegt sein und will dieses bewegt seien ventilieren bzw ausdrücken.
00:30:36: Matthaus ist auf seinerweise ungemein bewegt und fasziniert was ihm mitgeteilt wurde, drei volle Kapitleren mit allen Details zu formulieren.
00:30:46: Er braucht diese Bergpredigt.
00:30:47: Jetzt will ich Ihnen noch etwas Schönes sagen damit wir gleich einen Bombo haben.
00:30:50: Mein Vater der Brüder Pilias Lapide sagte Bergpädig ist ein falscher Begriff.
00:30:54: es darf gar nicht bergpädigt heißen sondern Berglehre.
00:30:58: Warum?
00:30:58: Weil am Anfang schon steht, als er nur die vielen Menschen sah, Jesus stiege auf den Berg und als er sich gesetzt hatte traten seine Jünger um ihn und er tat seinen Mund auf und lehrte sie!
00:31:09: Liebe Radio Maria Hörhaun Hören und leerte sie!
00:31:12: Steht in fünfeins Und darum ist es keine Bergprägig sondern eine Berglehren.
00:31:17: Er lehrt sie.
00:31:19: Mein Vater hat schon vor dreißig Jahren ein Buch geschrieben über den Bergprädicht und das ist keine Spielerei, die ich dir vermittle.
00:31:24: Radiomarierer werden fragen was ist denn der Unterschied?
00:31:26: Der Unterschied ist groß!
00:31:27: Okay sehr groß.
00:31:29: Es gibt im Judentum sehr wohl einen Unterschied im ersten Jahrhundert noch heute ob jemand eine Lehre von sich gibt oder eine Prädicht.
00:31:35: Eine Lehre ist etwas ganz anderes als eine Homilie.
00:31:40: Das ist keine Spülerei am Rande Sondern eine Lehra.
00:31:42: verkündet meine Haltung zur gesamten jüdischen Religion.
00:31:46: Das heißt was Matthäus hier macht ist nicht einfach nur... eine kleine Spielerei oder eine Wiedergabe.
00:31:53: Sondern Matthäus lässt Jesus auf einem Berg sitzen, wir werden gleich auch den Toppuswerk klären.
00:31:57: warum Berge nicht wie bei Lukas Feld?
00:31:59: beim Lukas steht Jesus nämlich auf einem Feld und bei Matthius ist es auf einem berg.
00:32:02: darüber wenn wir auch sprechen Warum der lukanische jesus auf dem feld steht?
00:32:07: Und der matische jesus auf einem wergel ist ein unterschied von frage und nacht.
00:32:10: natürlich können fragen mich manchmal christliche kinder was ist denn richtig?
00:32:13: standauffen berge oder standaoffenfelder?
00:32:15: war er zugleich auf dem berger oder zugleich offenfelt werden wir auch noch klären.
00:32:18: aber zunächst hat mir feste eine leere Eine Limut.
00:32:22: auf Hebrisch, Limut oder Horajah heißt ich derjenige der das tut verkünde euch meine Summa Theologia.
00:32:30: Meine theologische Summe, meine theologischen Zusammenfassung, meine Schau des Judentums im ersten Jahrhundert.
00:32:38: Das ist die Brisanz dieser sogenannten Berglehre.
00:32:41: Es ist keine Predigt!
00:32:43: Es ist kein Predigt, Sermon on the Mount ist so nicht richtig Bruder Sondern es müsste eigentlich, Sie notieren bitte der Teaching on the Mount sein.
00:32:54: Bitte notieren Sie sich nicht L'Euxermond sur la montagne, sondern l'assagesse, l'instruction!
00:33:01: Das kann ich eben sechlichkeitlich verkünden.
00:33:03: Es steht ja deutlich da, es hat seinen Mund auf und lehrt sie.
00:33:06: Ich lese immer noch Fibriest vor... Ich als jude spüre die Diosen, mein Vater ist schon vor dreißig Jahren gespürt aber ich noch ein werdender.
00:33:25: Heute bin ich eine Gewachsener darf selber leeren.
00:33:29: wenn einen Mann auf einen Berg geht und sich setzt und seine Schüler vor sich hat lernt er.
00:33:33: und wenn er leert will er ihnen das Innerste was ihn bewegt verkünden.
00:33:37: nicht wiederhole dass innerste was in umtreibt umtreibt will er verkünden.
00:33:42: Es geht nicht einfach nur um eine kleine Homilie.
00:33:44: Im YouTube wird auch gepredigt, ich werde in den Unterschiede gleich sagen zwischen predigt und wäre aber Lehrer bedeutet Ich teile aus meinem innersten mit was mich mein Leben lang bewegt hat.
00:33:54: Was ich zusammenfassend sagen will Darum summa Theologia meine die Summe dessen was sich für Rabbi Jesus von Nazareth ergibt Möchte er seinen Schülern und darum steht ja auch da.
00:34:04: Er sah viele Menschen übrigens Und auch seine jünger Schüler und Jüngerschüler.
00:34:08: und Menschen Hat er gesehen und sie hat er versammelt.
00:34:13: Und diesen Menschen möchte er etwas aus seinem Schatz, aus seiner Lehre verkünden.
00:34:17: Und diese Lehre und jetzt kommt es nämlich Interessantes Wissen Sie wie das Gesetz unser sogenannte jüdische Gesetz im Judentum heißt Dittorah?
00:34:25: Die Tora ist das sogenannte Gesetz, was Luther ja immer wieder und die Einheit mit Gesetzen widergeben.
00:34:31: Ist im Ebräischen die Tora?
00:34:32: Sie kennen ja den Begriff Tora!
00:34:33: Ich denke auch Radio-Hörer wissen Tora is das bräische Wort für das sogenannte Gesetz – für die Fünfbücher Mose bzw.
00:34:39: des gesamten Erstes Testament.
00:34:41: Und das Wort Tora bedeutet wirklich Lehre und Nichtgesetz!
00:34:45: Und jetzt kommt für sie ein Knaller!
00:34:46: Für alle Radio Maria Hörer und Hörerin und für sie hier in Salzburg eigen Das Wort Lehre.
00:34:52: wenn Jesus gelehrt und nicht gepredigt hat heißt es nämlich Wer kann versuchen meinen Satz fortzuführen?
00:34:57: Ich wiederhole den Satz.
00:34:59: Wenn Jesus nicht gelehrt hatte diesen drei langen Kapiteln, nicht gepredigt sondern gelehrtt hat und wenn Sie nun wissen dass das Wort für Torah Leere heißt die gesamte das gesamte erste Testament das Jesus ja kennt!
00:35:11: Das Jesus liebt!
00:35:13: Dass Jesus lebt, liebt, lebt kent!
00:35:16: Wenn das eine Lehre ist und er sich auf ein Berg setzt um seinerseits zu leeren wer kann mein Satz erkennsten in Verbindung mit dem Sinai.
00:35:27: Dankeschön, das ist der Höhepunkt!
00:35:28: Er setzt eine Anknüpfung an Moshe am Bergesinai.
00:35:32: Moshe stand am Berge Sinai, bekam wie zehn Gebote im Exodus zwanzig Michael Sommer und geht herunter und schenkt den Kindern Israels die Torah bis Sinai.
00:35:42: Die Tora vom Bergen Sinai wurde am Sinai am Berg gegeben, Exodus zwantzig Deutonomium V Das kennt Jesus, das kennt alles Judentum.
00:35:50: Alle Juden zurzeit Jesu wissen das?
00:35:52: Das waren ja keine Ignoranten Das war ein top beschlagene Juden.
00:35:55: Sonst könnte er nicht so ins Detail gehen!
00:35:57: Jesus hat vor sich am Deberg, der nicht mehr genannt wird eine Zuhörerschaft die ausgesprochen gebildet ist Matthias.
00:36:04: Ausgesprochen nicht fest im Judentum, fest in der Tora, feste in der Rabinisch Tradition.
00:36:09: und wenn er sich symbolisch auf einen Berg begibt... Ist das nicht weil er gerade Lust hat eine schöne Aussicht zu genießen oder oben die Disteln pflücken möchte was man in den Bergen machen kann?
00:36:17: Das ist nicht sein Anliegen sondern sein Anleg ist symbolischer Natur liebe Freunde und Freunde nämlich zu zeigen durch den Gang auf dem Merk.
00:36:26: Ich knüpfe da an, wo Moses aufgehört hat!
00:36:29: Ich knüpfe da und setze fort, wo Moshe am Berge Sinai aufgehörte, in Dächsius
00:36:35: II.,
00:36:35: nachdem er die zehn Geburtchen das Herzstück der Thora gegeben hatte.
00:36:39: Aber bitte eins liebe Radiohörerinnen und Hörer und Freunde in Salzburg ein.
00:36:43: Es geht nicht darum dass Moshe entkräftet wird sondern fortgesetzt wird.
00:36:47: Das ist ganz wichtig.
00:36:48: es geht nicht um Substitutionslehre Replacement Theology auf Englisch.
00:36:53: Es geht nicht darum, dass der alte Bund abgedankt hat, liebe Radio Marira, Hörer und Hörnerinnen mitnichten!
00:37:00: Sondern es geht darum, das etwas fortgeführt wird, kontinuiert wird, neue Saft bekommt, neue Lebtigkeit bekommt, neu Dynamik bekommt durch ihn den Meister, der sich als Sohnmose, als Schönermose versteht.
00:37:15: Das ist die Quintessenz.
00:37:17: Im Mittelalter hat man das gegen uns Juden verwendet, liebe Freunde und Freunde!
00:37:20: Im Mittelalter hat man gesagt als man uns Judentwälte unerschlug ihr Juden habt abgewirtschaftet.
00:37:26: da ist ein Neue Jesus und der schafft den alten Bund ab, dann macht Tabula Rasa, der setzt sich auf dem Berg und sagt Moses hat abgewertschaftet ich bin eine neue Mose.
00:37:34: Das ist Unkenntnis, das ist eines Christens nicht mehr würdig so zu denken.
00:37:39: Jahre im Jahr Dazu sind wir zu weit heute in unserem Dialog und insoweit in unserer Kenntnis.
00:37:45: Sondern ich wiederhole für alle Radio-Hörerinnen, unsere lieben Teilnehmer Jesus setzt fort, knüpft an, trägt weiter durch seine Worte.
00:37:55: Kurz!
00:37:56: Durch seine Erkenntnisse will er etwas ergänzen, verschärfen.
00:38:00: sie werden es ja gleich am Inhalt merken.
00:38:02: das ist nicht um Abschaffung geht sondern um Ergänzung Fortführungen.
00:38:06: Es sagt jetzt zum keinen Zeitpunkt Jassner Schluss mit dem alten Müll Bequedator, rein in das Neue!
00:38:12: Keine Sekunde sagt es Jesus.
00:38:14: im Gegenteil.
00:38:16: Er bezieht sich auf Mose und radikalisiert Mose Und verschärft es und vertieft die Botschaft.
00:38:22: Darum braucht Matthäus drei Kapiteln.
00:38:25: Ich der Jude, der zu Ihnen kommt weil ich sie liebe, ich der Jude sage er braucht drei Kapitel.
00:38:30: der Matthäus Weil er zeigen will, wie wichtig es ihm ist diese Revelation Continua wie ich sie nenne.
00:38:37: Die fortgesetzte Offenbarung Gottes zu demonstrieren hat dieser langen Rede.
00:38:43: Diese Rede ist bei Matthäus.
00:38:44: deshalb so lange weil Matthäus eben zeigt mir Jesus kniet sich tief hinein und Sie merken auf Schritt und Schritt dass Jesus immer wieder einknüpft an das Aditore.
00:38:53: nie über Sprünge irgendwelchen Gedanken aus der Tore.
00:38:55: Immer greift er auf ihr habt gehört ihr wisst das steht und ich sage euch meine Deutung Für Matthäus ist es wichtig, eine lange Berglehre zu bringen.
00:39:04: Weil er zeigt möchte mit enorm vielen Details und ganz viel Liebe in der Ausfolgerung das Jesus ein Ansinnen hat nämlich Mose fortzusetzen auf einem Berg im Judea oder einen kleinen Lehrhof auf seine Weise.
00:39:20: Er versteht sich als Schüller, als großen Schüler der seinerseits zum Lehren geworden ist.
00:39:26: Wir wissen, dass er am Neutester Mentor sei, die Synagoge ging und unterwiesen wurde im Tempel um Essen zu einem großen Mann.
00:39:32: Und er scharrt um sich Menschen so wie seinerzeit Bose-Menschen Schafe an Berges hinein – und er will Menschen unterrichten!
00:39:40: Und Matthäus will das in voller epischer Länge bringen, um zu zeigen, wie sehr Jesus bemüht ist ins Detail zu gehen und seine Lehre, seine eigene Lehre als Rabbi, als Geläter zu bringen.
00:39:52: Lukas braucht es nicht so sehr weil Lukas Nicht.
00:39:54: dieses Bild haben wir jetzt noch.
00:39:56: Spannend zusätzlich zu dem, was Sie gesagt haben erst mal.
00:39:58: Lukas ob er nun an Heidenchristen schrieb wie das nur betrachten wollte oder ein Judenkissesberg immer noch offen.
00:40:04: aber ich als Jude der zu Ihnen kommt sage Lukas hat eine andere Wahrnehmung von Jesus denn Lukas.
00:40:09: wenn Matthias wirklich drei Kapitel gepredigt hat mir hätte sie Lukas ja auch brennen müssen Wenn die Originaljesus ja wirklich drei kapitel lang sprach dann wäre es sehr unfair wenn Lukas das einfach abschneidet und reduziert auf sieben Sätze.
00:40:21: Lukas tut es trotzdem nicht weil er einem Verfälscher des Originals ist, sondern weil Lukas sagt für mich, für mich selbst Lukas im Jahre neunzig reicht es.
00:40:31: ich selbst bin berührt worden durch diese drei Kapitel.
00:40:34: aber ich habe bestimmte Sätze daraus genommen die mich am stärksten bewirkt haben und diese stärkste Sätze aus der Originallehre die Lukas mit Sicherheit auch kannte.
00:40:42: Die war im ganzen Vorderdeutschen bekannt diese lange Rede.
00:40:44: Die stärkstensätze nimmt Lukas als Substrat oder Konzentrat weil sie ihn selbst bewirbt haben und die gibt da anderen weiter.
00:40:52: Das ist mein Bild.
00:40:53: Das was ihn Lukas am meisten erregt hat, am meisten umgetrieben hat... das gibt der andere weiter!
00:40:59: Nicht weil er das andere für unwichtig hält sondern weil er sagt, dass es die Kernbotschaft dieser Lehre ist.
00:41:04: Die Kern-Botschaft habe ich verinnerlicht und die gebe ich weiter.
00:41:07: Weil das was mich am meisten bewegt kann ja auch die anderen am meisten bewegen.
00:41:11: Darum sage ich, wir müssen unbedingt die Prämisse im Auge behalten.
00:41:14: Die Dokumente des Nordestaments verstehen Sie nur wenn sie Menschen vor sich sehen, die innerlich überwältigt wurden!
00:41:20: Das ist ja nicht einfach Weißig-Wiener Nachrichten oder Salzburger Tagesanzeiger.
00:41:24: Bitte das sind ja keine Tagesnachrichten oder fortzamein Neuigkeiten... Bitte, wir haben es nicht mit Literatur zu tun.
00:41:30: Bitte notieren Sie das beziehungsweise nehmen Sie sich zur Kennensrate.
00:41:32: Hörer, Radio Maria Hörernhörin.
00:41:34: Das Neutestament ist nicht Berichterstattung wie im Tagesschau bei uns in Deutschland oder neuesten Nachrichten.
00:41:39: und was Es geht nicht um nackte Fakten!
00:41:41: Es geht um Verkündigung.
00:41:44: Und Verkünigungen sind immer eine subjektive Erfahrung.
00:41:47: Die vier Evangelisten sind tief bewegt aber jeder unterschiedlich Und darum sind die Evangelien, obwohl sie Gemeinsamkeiten haben unterschiedlich.
00:41:54: Ich werde gleich auf den unterschiedlichen Feldlehre und Berglehre eingehen.
00:41:58: Bei Lukas steht er auf dem Feld!
00:42:00: Und bei Matthias steht der auf dem Berg!
00:42:01: Ich werde ihn gleich sagen warum?
00:42:03: Beziehungsweise gleich fragen... Und Johannes ist ein Evangelist, der was völlig anders hat.
00:42:07: Das Evangelium des Jahres wissen Sie ja, ist völlig anders als die drei anderen Evangelien.
00:42:12: Und doch sind alle vier Männer tief bewegt von Jesus von Nazareth.
00:42:16: aber jeder bringt es auf seine Weise Und da kann man sich natürlich fragen, warum ist es so unterschiedlich?
00:42:21: Weil diese Männer unterschiedlich bewegt wurden und dementsprechend unterschiedlich gernot es an die anderen hinüberbringen.
00:42:29: Und jetzt die Frage an sie Warum ist der lokanische Jesus auf dem Feld?
00:42:31: Da steht er statt aufm Feld in Lukas Sechs.
00:42:34: Und warum ist Jesus im Matthias evangelium auf einem Berg?
00:42:37: Wer hat eine Idee?
00:42:38: Das sind auch feine, subtile Niosen Die zeigt wie sehr Lukas und Matthäus sich jeweils hinein knien.
00:42:46: Und jetzt will ich noch etwas Wichtiges sagen.
00:42:47: Für Lukas und Matthias Spielt es keine Rolle, wo er wirklich stand?
00:42:51: Das ist etwas was aus dem Midrash-Denken kommt!
00:42:53: Ich will den Hörer von Radio Maria kurz sagen, was Midrasch ist oder wer kann das kurz erklären, was Mitrasch is mein?
00:42:58: Einige Leute kennen mich ja schon.
00:42:59: Udrike du kannst uns doch kurz erkennen, was ist Mitrasche in Judentum?
00:43:06: Das sind die Erklärungen.
00:43:08: Ja welche?
00:43:10: Zu der Tore.
00:43:12: Wunderbar wann entstanden war's hier?
00:43:14: Wir haben eine Idee... Wer hat schon mal mit dem Midrascht
00:43:16: gehört?!
00:43:18: Miedrasch machen wir auch ganz vielen in Tirolkriegs.
00:43:20: Du Tonnen von Miedrash?
00:43:21: Wer hat eine Idee, wann der Mied rasch entstanden ist?
00:43:23: Miedasch, kurz sagt ihr das was?
00:43:25: Okay wie kurz den Miedrasch... kurz bitte!
00:43:29: Ich erkläre kurz den Hörern von Radio Maria und Hören und Ihnen hier, was Miedrásch ist.
00:43:34: Miedraj muss man heute wissen gibt es auch wunderbare Bücher dazu.
00:43:37: Der Miedrage ist eine Gattung von Literatur liebe Freunde die im ersten Jahrhundert entstanden isst und bis etwa elf des Jahrhunderte sich entwickelt ist, eine eigene Gaptung von Literatur die zum Inhalt hat.
00:43:47: Miedrasch heißt wirklich Auslegung und Ausforschung.
00:43:50: Der Miedrash intendiert die Auslegungen der Heiligen Schrift und zwar auf eine sehr tiefgründige Weise.
00:43:56: das was ich vorhin an die eben zwischen den Zahlen lesen können.
00:43:58: Der Midrash wörtlich auslegung von Darasch, der Ebrechenwurzel Darascht bedeutet Auslegungsausforschend.
00:44:04: Der midrash ist dann finden Sie auch im Internet.
00:44:05: überall ist es beschrieben heute.
00:44:07: Midrarsh bedeutet dass die großen Männer des Midrashes, die Rabbiner ab dem ersten Jahrhundert also voll zur Zeit Jesu voll aktuell, versuchen die großen Begebenheiten des ersten Testamentes.
00:44:16: Es gibt ja noch gar kein zweites Testament, das ist ja noch nicht kanonisiert sondern die Männer des Miedrasch nehmen die Tora und versuchen dazu mehr zu sagen als der nackte Text der im alten Testament steht.
00:44:29: Da wird auch zum Beispiel über Abram auf einmal ganz viel erzählt was den Menschen in dem Sinn kommt bzw.
00:44:34: was sie inspiriert bekamen.
00:44:36: Viele Informationen halten wir über Abrams, viele Informationen hatten wir über Isak, Es gibt heute eine Fülle von Miedrasch Literatur seit dem ersten Jahrhundert, weil diese Männer des Judentums die großen Rabbiner zu den Jesus ja auch zählt.
00:44:48: Er wird ja immer wieder im neuen Testament Rabbi genannt.
00:44:51: Diese Männer sich unterfangen durch Gottes Geist mehr herauszuholen, sich mehr auszudenken als das was im Text nur steht der Dürretext.
00:44:58: und Miedrisch ist eine Gattung im Judentum, die heute sehr respektiert wird, die auch schon im Mittelalter respektieren wurde auch zurzeit Jesu in denen große Meister sich hineindenken und viele Anekdoten parabeln und Sentenzen aussprechen, die mit Weisheit gespickt sind.
00:45:12: Das ist die Idee des Midrash.
00:45:14: Und jetzt will ich Ihnen kurz sagen was ich meine mit Midrach.
00:45:17: wenn Lukas der lokanische Jesus auf dem Feld steht wo ihn gegen der Matthäusche Jesus oben auf dem Berg steht Kann man sich natürlich fragen, warum ist das für den einen so wichtig und für den anderen so?
00:45:27: Und jetzt will ich sagen, dass spielt in dieser Miedra eine große Rolle liebe Freunde und Freundinnen.
00:45:30: Weil Miedrasch bedeutet mein Innenleben, meine Innensicht ist entscheidend nicht nur die äußeren Fakten.
00:45:36: Für Matthäus ist das Bild stimmig weil er ein sehr profunder Jude ist der sehr profunde Judenanspricht was oben Jesus steht weil er anklingen will assoziativ arbeitet sodass seine Hörer spürte klar Das ist unser neuer Moses beziehungsweise der weitere Moses, der fortsetzende Moses.
00:45:53: Und darum braucht er das innere Bild... Keiner war dabei, weder Matthäus noch Lukas vanier dabei bei der Bergkläre!
00:45:59: Aber für das Innere Bild und beim Midrashist des innere Erlebenausschlaggebens, für das innene Bild des Juden Matthäus ist ein Jesus, der auf dem Berg steht und verkündigt Wichtiger als für Lukas, der ihn auf dem Feld stehen lässt.
00:46:12: Lukas sagt sich – aber ja auch nicht dabei, keiner weiß es genau!
00:46:15: Aber für seine, für das lukanische Midrashdenken, für dass innere Erleben des Lukas ist es wichtig, auf den Feld zu stehen.
00:46:21: und jetzt wüsste ich von Ihnen gern warum.
00:46:22: es ist für Lukass wichtig, dass Jesus auf dem Feld steht.
00:46:25: Welches innere Bild?
00:46:27: Welche innere Sicht hat Lukas im Gegensatz zu Matthäus, Bruder Gernot?
00:46:31: Das ist einer von Ihnen.
00:46:32: Dankeschön, Gernoth.
00:46:33: Und das ist die befriedigende Antwort, die den Rabbi glücklich macht.
00:46:35: Wir sind alle Gleichberecht.
00:46:37: Jesus ist sozusagen primus inter pares, nennt man das auf latinisch Primus Inter Pares.
00:46:45: Er will alle abholen, der lukanische Jesus wird alle modern Deutsch da abholend wo sie stehen und auch natürlich Heiden die sich dann klein fühlen können.
00:46:54: wenn Sie eben wüssten es steht Arnau oben und alle unten.
00:46:57: Dann können sich ja gerade Heidenkristner vormals ja Schweinefleisch aßen und Götzen.
00:47:01: diener waren sehr gering geschätzt.
00:47:03: Wenn wir sagen mein Gott bis wieder oben mal ankommen auf den Höhlen der jüdischen Erkenntnis Da verließen noch drei Millionen Jahre Wasser in die Donau runter Und das will Lukas ja verhindern.
00:47:11: für das innere Bild des Lukas ist wichtig.
00:47:14: Wir sind alle auf dem Feld des Lebens, wir sind alle Bauern und Arbeiter auf dem Weinberg Gottes Und wir alle sind die gleichen Mitarbeiter Gottes.
00:47:23: Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Christen.
00:47:25: Das ist ja überhaupt der Duktus bei Lukas.
00:47:27: Lukas will zeigen dass die Unterschiede wegfallen.
00:47:29: Alle sind gleichberechtigt vor Gott wenn sie an Gott natürlich glauben und die Ethik des Jesus von Nazareth akzeptieren.
00:47:36: Und das ist für ihn so wichtig durch die Subtilität einer Feldlehre, bei ihm ist es natürlich auch eine Feldlehre.
00:47:42: Nur bei ihnen ist es das offene Feld, alle sind wir auf dem Feld?
00:47:45: Matthäus will das nicht!
00:47:46: Er will ein Gefälle noch haben weil er weiß Juden kann man anders abholen, anders ansprechen als wenn man sich alle aus Feld rein schmeißt und sagt, jetzt schmeiß mal eine Kraut drüben zusammen.
00:47:56: Matthäus wird das nicht, merken Sie dass es Daniels gibt.
00:47:59: Das ist durchaus... Das ist ungemeins Scharfdurchdacht, wie viele andere Niosen in den Evangelien durchdacht.
00:48:05: Sie sind nicht einfach so dahingeschrieben.
00:48:07: Viele Christen, die mich kontaktieren per E-Mail
00:48:09: etc.,
00:48:09: wissen das nicht und bitten mich da um Aufklärung.
00:48:11: Die möchte ich Ihnen hier schenken, dass anhand solcher Kleinigkeiten große Hintergedanken sich dokumentieren.
00:48:18: Matthäus will Juden erreichen und ihn zeigen.
00:48:21: Durch Jesus haben wir eine Fortsetzung der großen Lehre von Mose am Bergesinei.
00:48:25: Das ist ein gewaltiges Bild!
00:48:27: Ein gewaltigeres Bild dass Matthäus unbedingt zeigen will.
00:48:31: Ganz kurzer Exkurs, wenn Sie sich die Matthäische Geburtsgeschichte anschauen und sie vergleichen mit der lukanischen Geburtgeschichte.
00:48:37: Weihnachten steht ja so gut wie ins Haus Und ich mache ja viele Seminare kurz vor Weihnachten über die Geburt's Geschichte laut Matthäus im Gegensatz zur Geburt´s-Geschichte.
00:48:45: Die sind unterschiedlich wie Tag und Nacht!
00:48:48: Die Mathäische Geburtsgeschicht wird hier öffnet oder teppichgekehrt.
00:48:50: zu Weihnachten Schaut sicher kein Mensch an Diejenige, die zu Weihnachten in Österreich und Deutschland vorgelesen wird.
00:48:55: Und weltweit ist sie lokanische, weil sie mit so viel Gefühl angereichert ist... ...mit den Hürteln und mit den drei Magien, der es im Morgenland kommt.
00:49:01: Matthäus kennt das überhaupt nicht!
00:49:02: Weil Matthäus ist eine sehr harsche Flucht nach Ägypten.
00:49:05: Die matheische Geburtsgeschichte ist völlig anders, diametral entgegensetzt zur lokanischen Geburt's Geschichte.
00:49:11: Da können Sie ihn natürlich auch fragen.
00:49:13: oder ein christliches Kind kann seine Mama oder Papa fragen.
00:49:17: Warum hat der Lukas was anderes berichtet bei der Geburt Jesu als der Matthäus?
00:49:20: Was stimmt denn, kann ein Kind fragen.
00:49:22: Dein Enkel in Wien kann dich eines Tages erst nachfragen.
00:49:25: Omi!
00:49:26: Was ist denn
00:49:26: richtig?!
00:49:27: Er hat Matthäus-Recht oder hat Lukas
00:49:29: Recht?!
00:49:29: Beide können sie ja nicht recht haben und ich als Judessage ihnen beide haben Recht.
00:49:34: Warum haben beide Rechte, sagt sich der Jude?
00:49:36: Warum Ulrike?
00:49:37: Warum kann ich ihr jüdischer Rabbi, ihr jüdischer Gläder sagen dass sowohl Matthäus rechtert mit seiner Deutung als auch Lukas Ulrike.
00:49:45: Was denkst du, Ulrike, Herr Chorot?
00:49:46: Naja, eben mit dem was wir gesagt haben auch von Feld und Berg.
00:49:52: Genau, nämlich in der Sicht!
00:49:53: Für Matthäus ist ein inneres Erleben bei seiner Geschichte, nämlich die Flucht nach Ägypten, die wiederum anknüpft an Mose.
00:49:59: Mose musste ja auch fliehen nach Ägipten weil er einen Mann schlug laut Exodus.
00:50:02: Für Matthaus den Juden Matityau ist dieses Erleben Mathias wichtiger als für Lukas.
00:50:08: Lukas sagt sich ich brauche dieses Thema nicht.
00:50:10: das passt mir nicht.
00:50:11: Flucht Nach Ägypte.
00:50:11: nun errotet.
00:50:12: es will die Kinder töten.
00:50:13: Das ist ihm zu blutig.
00:50:15: Lukas ist das zu blutig.
00:50:16: Damit erreicht er Heiken und bestimmte, ich möchte sagen reformierte Juden, die wollen das nicht.
00:50:22: Die wollen kein Blut.
00:50:23: Sie wollen keinen Blut, der stört sich.
00:50:25: Lukas sagt sich Ich kreiere laut meinem Innenerleben eine andere Geburtsgeschichte Und deswegen ist er kein Fälscher.
00:50:32: Nur sein Innenerlebens, sein Niedrasch, seine Innensicht Seine Innsicht lieber Michael Sommer Ist eine andere und darum haben beide recht Und das ist nämlich typisch Midrash, wenn Sie das bitte notieren.
00:50:43: Mitrasch in Judentum seit dem ersten Jahrhundert bedeutet, dass jeder Rabbi – nicht nur ein Verkünder, jeder Rabbi, da gibt es Tonnen von Bücher die kann ich Ihnen empfehlen, wenn sie möchten am Ende oder morgen – jeder Rabbi darf, wenn er über Abraham spricht oder über Isaac oder über Sarah, gibt ja tonnen auch idische speziell erstesdramantliche Midrashi davor.
00:51:02: Jeder Rabbi dürft seine Innensicht bringen wie sie seinem Herzen entspricht.
00:51:06: Und da geht es nicht darum, wer hat Recht und wer hat Unrecht.
00:51:09: Sondern es geht darum was berührt mich mehr?
00:51:11: Was berührt ich weniger?
00:51:12: Das ist das Kriterium!
00:51:13: Ich wiederhole im Miedrasch.
00:51:15: Und das ist heute eine riesige Literatur seit dem ersten Jahrhundert.
00:51:18: Und Matthäus kannte den Miedrash.
00:51:20: Und Lukas kannte der Miedrasch.
00:51:21: Und Markus kannte denn die Miedresche.
00:51:22: Und Johannes kannte die Mietrasche.
00:51:24: Kann ich ihn tausendfach belegen.
00:51:25: Die waren Miedroschkenner.
00:51:27: Ist alles heute aufgearbeitet.
00:51:28: Aber perfekte Miedruschenner.
00:51:30: Weil sie Juden war.
00:51:31: Weil die Literatur damals zugänglich war.
00:51:33: Diese Männer... Wissen, es geht nicht darum was ist richtig.
00:51:37: Wie wenn ich mitteile?
00:51:38: Es sind heute in München der Hauptbahnhof zwanzigtausend siebenhundert aus den Landen gekommen oder zwanzigtausend dreihundert.
00:51:43: da geht's ja um nackte Fakten.
00:51:44: das geht aber nicht bei der Geburt des Jesu-umnacktefakten wieviel Sie in Münchner angekommen und wie viel kriegt jeder Taschengeld weil ich das in meinen Daten aufhalten muss sondern Matthäus will etwas beschreiben was ihn innerlich erregt und verändert hat Und dazu braucht er ein inneres Bild, das seinem Stimmigkeitsgefühl, Stimmigkeit, die Stimme Gottes in ihm dokumentiert.
00:52:03: Darum braucht Matthäus eine sehr harsche Geschichte, die gar nicht zu krassüß ist.
00:52:08: Nämlich die Flucht des Jesus mit seinen Eltern auf dem Esel nach Ägypten und dann versteckt er sich dort... ...und dann kommt Gott und sagt bitte geht zurück!
00:52:14: Der Herr Hodes ist gestorben und du brauchst keine Angst mehr!
00:52:16: Das ist keine romantische Geschichte, kein Mensch liest es zu Weihnachten weil es viel zu grob ist.
00:52:21: Weder im Schwabenland noch in Österreich liest man die Matthäus-Geschichte.
00:52:23: Überall auf der Welt liest Mann Lukas, weil Lukas so zärtlich ist und die Gefühle so groß werden.
00:52:29: Starke Gefühles sind gewollt!
00:52:31: Und das hat Luca sicherlich auch intendiert.
00:52:32: Da bin ich fest überzeugt.
00:52:34: Es ist sehr romantisch... Die Hürden draußen in der Nacht und da kommen die Engel und ließ es mein geliebter Sohn und allen den Menschen seines Wohlgefallenes bzw.
00:52:43: seines Willens schränken.
00:52:45: Und die Barge, die ihm die wunderbaren Weihrauch
00:52:47: etc.,
00:52:48: es ist total gefühlsbeladen.
00:52:50: Aber das entspricht dem inneren Bild von Lukas, darum geht es ihm.
00:52:53: Er hat ein Bild, wonach es eben eine Schätzung gab zur Kreikreise des Augustus
00:52:57: etc.,
00:52:58: Das ist sein Miedrasch.
00:53:00: und Matthias hat einen anderen Miedrash Und beide sind stimmig!
00:53:03: Und so sehe ich jetzt auch mit der Feld- und der Bergsituation.
00:53:07: Lukas braucht für seine Überzeugungspotenzialer will er andere überzeugen.
00:53:12: Er will ja den Brief raus schicken hier ein bisschen.
00:53:14: Er braucht für Seine Glaubwürdigkeit ein Feld.
00:53:18: Ob Jesus wirklich verentstanden ist, er sieht das gar nicht.
00:53:20: Er ist ja kein Nachrichtenberichterstatter der Pforzheimer Nachrichten!
00:53:24: Er will ein Bild transportieren, dass ihn innerlich bewegt hat.
00:53:28: und für ihn ist der innere Jesuste auf dem Feld steht in Augenhür mit allen Christen und Juden, mit allem Darunlaufen überzeugender als ein Jesuster auf den Berg stehen und nach unten runterbegen.
00:53:38: Das braucht Matthäus.
00:53:39: Und beide haben Recht.
00:53:41: Jeder hat für sich recht weil jeder das transportiert gerne was ihn überzeugt Zeugnis ablegen kann.
00:53:49: Und darum treffen wir weiter zu und es geht nicht darum wer hat Recht, das ist überhaupt ein falsches Kriterium.
00:53:54: Also zurück zu unserem Thema Jesus lehrt.
00:53:57: und was ist prädigt im Judentum?
00:53:58: nochmal die Frage von Freund?
00:54:00: Prädigt bedeutet ich gehe am Sabbat in die Synagoge.
00:54:02: Das gibt's ja bei Jesus auch Wenn er am Sabbath in Lukas II, in Lukass IV in die Synergie geht.
00:54:07: ihm wird das Wort erteilt Liebe Radio-Hörer und Hörerin und er spricht und legt aus zu ihr sei er einundsechzig, dass is einem prädig und der Unterschied ist gewaltig.
00:54:16: wenn ich prädige liefere ich nicht meine gesamten, auf Englisch sagt man Outlook and Life.
00:54:21: Outlook und Judah ist das ganz andere.
00:54:23: Da bringe ich die kurze Geschichte zu einem vorgegebenen Text.
00:54:25: hier sei er einundsechzig.
00:54:26: heute ist dieses für Euren Augen geschehen.
00:54:28: Lukas Vier und fertig!
00:54:29: Ich stehe kurz so wie bei Ihnen habe zehn Minuten Zeit.
00:54:32: sabbert heiliger Tag oder Roche Chanel Heute und der Jude kommt nach vorne und da kriegt sie in fünfzehn Minuten predigt und setzt sich dann hin.
00:54:40: Das ist eine kurze Inspiration für den Tag Wie Sie im Tedeum.
00:54:43: kennen Sie Tedeom diese wunderbare Schrift?
00:54:45: Tedium hat mich noch nicht angerufen, ich habe eine große Ehre bekommen.
00:54:48: Ich darf für das Tedium Beiträge liefern mal.
00:54:50: Tedium Deutschland hat mich angeschrieben, diese schönen Zeitschrift.
00:54:53: Tedion hat wunderschöne saftige Inspiration aber immer nur für einen Tag.
00:54:57: heute, vierzehr September, letzter Tag, fünfzehner fertig!
00:55:00: Da ist keine Lehre drin, da sind Predigten drin, Hobbylii und das macht Jesus auch.
00:55:04: Jesus kann wunderbar predigen Aber man muss es unterscheiden weil ein Jude legt sein Herzblut in seine Lehre hinein.
00:55:12: Die Predigt ist natürlich auch tief, aber sein Herzblut Gernot und die anderen steppt in einer Lele.
00:55:17: Und darum ist das hier auf dem Merkbeziehungs- oder Lukas auf dem Feld eine Lehre des Innerstees, dass am Original stärker hängende.
00:55:30: die Seelichpreisungen... Ulrike möchtest du uns kurz die Sehlichpreissungen vorlesen bitte?
00:55:34: Wir lesen gerade noch die Sehlichpreisung, wir haben ja auch Zeitung.
00:55:36: nicht fertig, denn jetzt eine saftige Auslegung gibt es um den Seelchpreisogen!
00:55:41: Ella Witzdorf, ich habe sie ja unbenannt.
00:55:44: Weil Sie keine Enge verkörpert unsere Teilnehmerin, sondern weite?
00:55:48: Wird uns das nun vorlesen?
00:55:51: Welche wäre es denn?
00:55:53: Die kompletten Seligbreitungen ab Vers fünf, ab Vers drei bis zehn.
00:55:57: Na sogar bis zum Ende, bis zwölf!
00:56:00: Seligs sind die, die dem Geiste nachahm sind, weil ihnen das Königreich der Himmel gehört.
00:56:07: Seligs ist die, den Trauern.
00:56:10: Sie werden nämlich getöstet und aufgerichtet werden.
00:56:15: Selige sind die sanftmütigen, weil sie die Erde erben werden.
00:56:21: Selige ist die, die hungen und dürsten nach der Gerechtigkeit.
00:56:26: Sie werden nämlich gesättigt werden.
00:56:29: Seelige sind beim Herzigen, Weil sie beim Herzlichkeit erfahren werden.
00:56:41: Selige sind die Friedenstifter, sie werden nämlich Söhne Gottes genannt werden.
00:56:47: Selige verfolgt worden sind wegen der Gerechtigkeit weil ihnen das Königreich der Himmel gehört.
00:56:57: Selig seid ihr!
00:56:59: Wenn Sie euch beschimpfen und verfolgen und jedes böse Wort gegen Euch redet meine Dwegen dabei aber lügen.
00:57:08: freut euch und voll lobt Weil euer Lohn im Himmel groß ist.
00:57:13: Denn so verfolgten sie die Propheten, die vor euch waren.
00:57:17: Bitte darf ich Sie als Sohn auch der Radio Maria Höherung hören?
00:57:21: Eine Minute mal dazu reflektieren!
00:57:22: Ich will nicht sofort weiter stürzen.
00:57:24: Darf ich die Radio Maria Hörer und Hören bieten auf meine Seminata-Lehmer hier in Salzburg ein?
00:57:28: Bitte den Text mal ganz intensiv.
00:57:30: versuchen Sie mal mit jüdischen Augen.
00:57:32: Ich möchte noch einmal in das Setting einführen, damit Sie wirklich merken wie spannend viel Arbeit ist.
00:57:36: Sie sind alle Juden, innerlich natürlich!
00:57:38: Sie sind Juden im Jahre, weiß ich, zwei und dreißig, dreiunddreißig.
00:57:41: Jesus steht auf dem Berg irgendwo in Galiläa vermutlich Und spricht an mit solchen Worten wie seelich.
00:57:47: Bevor ich Ihnen die Bombe entzünde und sage was seelisch wirklich bedeutet Möchte ich Sie mal bitten mit sehr aufgeschlossenen Augen- und Ohren- und Herzen Sich mal hineinzufühlen, hineinzudenk.
00:57:57: Was meint Jesus?
00:57:57: Warum braucht er neun Stück Essenes?
00:57:59: Es sind neuen Seelichpreisungen.
00:58:00: Haben sich je gefragt warum?
00:58:02: Warum reicht nicht drei Seligpreisungen?
00:58:04: Da könnte man doch alles zusammenpacken.
00:58:05: Warum neun Stück an der Zahl, Lukas hat sogar nur sechs.
00:58:10: Ich möchte Sie bitten mal kurz in einer Minute nachzudenken.
00:58:13: warum neun SeligPreisungen, warum fängt er überhaupt an mit Selig Preisungen?
00:58:17: was steckt dahinter?
00:58:18: sie sind alle mit mir zusammen die Beratio Hörer und Hörerin und hier die Seminaristen im Jahre zweiunddreißig vor Jesus am Berg Und wir versuchen diesen Rabbi diesen großen Meister zu verstehen.
00:58:29: Einmal eine Minute in sich gehen, nachdenken.
00:58:32: Was macht Jesus eigentlich?
00:58:33: Warum fängt er damit an und was hat das mit Lehre zu tun vor allem?
00:58:38: Was hat es mit Lehren zu tun wenn der Menschen seelich preis?
00:58:40: Denken Sie mal eine Minute intensiv mit dem Herzen und mit dem Verstand nach.
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