Kohelet Tel 2
Shownotes
Audiomitschnitt vom Seminar über "Kohelet" ("Prediger Salomo"/"Ecclesiastes") mit Dr. Yuval Lapide in den Bildungshäusern Vierzehnheiligen von 6.-8. November 2015
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00:00:00: Mein Name ist Dr.
00:00:01: Jova Lapide.
00:00:01: für die beiden, die sich gleich vorstellen werden, wo es die zweite Person, die hinzugekommen ist und dann weiter?
00:00:06: Zwei Brüder!
00:00:06: Wunderbar!
00:00:07: Ich will nur kurz sagen ich fand das wunderbar was Direktor Kozil eben gesagt hat.
00:00:11: Wer mich hier schon erlebt hat in Vierzehnheiligen vor zwei Jahren und letztes Jahr, und wer mich auch sonst von meinen Aufträten in Deutschland kennt weiß dass ich nicht – das will ich gut aus dem Elmakuzi angesprochen haben.
00:00:21: Ich will nicht als Konkurrenzveranstalter zu katholischen oder evangelischen Exegesen auftreten.
00:00:26: Das ist nicht meine Absicht sondern ich möchte Sie einladen meiner katholischen Brüder und Schwestern einfach abfondestugehen.
00:00:34: zu den Quellen!
00:00:35: Ich darf als Jude zu Ihnen kommen als ihr älterer Bruder.
00:00:39: Wir haben dieses Jahr, das muss ich unbedingt noch aussprechen dazu kann man gestern Abend nicht, fünfzig Jahre Nostraetate – Sie haben es wahrscheinlich verfolgt.
00:00:45: Ende Oktober wurde das große Konzilspapier von Paul VI weil Giuseppe Roncalli der große Part leider schon verstarrt.
00:00:53: Paul VI veröffentlichte das große Conzils Papier dass eine radikale radikal radikste Wurzel an den Wurzeln orientierte Erneuerung des Verhältnisses der katholischen Kirche zu ihren ältern jüdischen Geschwistern da legte.
00:01:08: Ein Bahnbrechenspapier!
00:01:09: Schauen Sie es bitte im Internet an, heute haben wir das Instrument Internet.
00:01:12: wenn sie einfach eingeben Nostraetate Nummer vier, Paragraph Nummer vier ich hab's da wenn sich's ergibt wahrscheinlich wird die Zeit nicht reichen würde ich es mit Ihnen besprechen aber es gibt ja heute das Gottesgeschenk Google und Internet und ich lade sie ganz herzlich ein Nostrahetate einzugeben.
00:01:28: Nostahetat ist Lateinisch heißt in unserem Zeitalter Nostraetate, A-E-T-A-Tee.
00:01:34: Es ist ein Muss für jeden gebildeten Katholiken der nach Vierzehnheiligen kommt.
00:01:38: Sie müssen sich das anschauen, dass gesamte Konzilspapier vorzugsweise ansonsten mindestens den Paragraph IV, den Giuseppe Roncalli, der große Johannister
00:01:49: XXIII.,
00:01:50: der unvergessliche Papst Johannister III.
00:01:52: ist dem Maßgebig getragen hat.
00:01:54: Mein Vater übrigens, da berühmte Professor Pinkers Lapid, der heute vom Himmel herunterschaut Und sich freut, hat dazu beigetragen über damals ein Konzilsberater.
00:02:02: Sie wissen wenn ein Konzil stattfindet werden ja Berater hinzugezogen von verschiedenen Religionen und mein Vater Pinches Labide durfte damals beratend tätig sein in Rom.
00:02:12: und deshalb das sage ich deshalb weil wir in einem großen Jahr sind im großen Gedenkjahr und ich komme als ihr älteres jüdisches Geschwister als ihr Judenbruder, der mit ihnen an die Quelle herangehen möchte.
00:02:23: Nicht das Konkurrenz, nicht dass etwas was im Widerspruch oder in Ersetzung zu etwas anderem steht, was sie kennen sondern nur zur Ergänzung, zur Anreicherung, zur Blick-Erweiterung, Zur Horizont-Erwärterung.
00:02:35: und es gibt dort enorm viele Christen christliche Exegeten, katholische evangelischen.
00:02:40: wie spürt wenn wir uns mit dem Judentum beschäftigen Wenn wir uns mit den jüdischen Quellen des Neutestaments und den jüdischen Quellen beider Teile der Bibel beschäftigen, profitieren wir nur davon.
00:02:50: Ich werde Ihnen gerne morgen vor Abschluss gegen zwölf ein paar nennenswerte Titeln nennen die Sie sich anschaffen können damit sie merken das Seminar soll morgen keinesfalls enden sondern münden in Ihre eigene weitere Arbeit und Ihr eigenes weiteres Studium dieser faszinierenden Arbeit mit der Heiligenschrift Und darum bin ich immer kurz hier sehr dankbar und auch seine Grimme, dass das eingeordnet wurde.
00:03:11: Was ich hier mache ist es nur eine Bereicherung für sie, eine Ergänzung, eine Blickerweiterung.
00:03:15: Denn ich darf aus den Quellen schöpfen!
00:03:18: Ich arbeite heute mit dem Ebrechen an Ihnen – so wie gestern Abend schon begonnen – und will Ihnen zeigen, wie stark man profitiert, wenn man das sebreische, die verschiedenen Begriffe, die wir heute einführen werden näher kennenlernt.
00:03:29: So dass das nur als Bereicherung dafür gedacht ist?
00:03:32: Für Ihr Verständnis der Schrift.
00:03:33: Ich will nichts abschaffen und ich will nicht beenden sondern nur Sie bereichen ergänzend
00:03:38: hinzufügen.".
00:03:39: Jetzt machen wir es so.
00:03:40: Vielleicht können Sie sich kurz vorstellen, ganz kurz zwei Minuten unter Bruder wer sie sind woher sie kommen welches Verhältnis sie zur Bibel haben zu Judentum und was sie sich vom Seminar versprechen.
00:03:49: Ganz kurz einen Dank für das Votum dass eine wunderbare Hinleitung zu dem was ich mit Ihnen heute machen werde Arbeit an den Quellen aus denen alles entstanden ist.
00:03:58: denn das haben wir gestern Abend bei der Einführung schon gesagt Das Judenturm Ist die Religion Aus der sowohl das alte in Anführungszeichen also auch das neue Testament entstehen.
00:04:07: Das Judentum des ersten Jahrhunderts, das Judentums des zehnten Jahrhunderts, der Judenturm zur Zeit der Bibel eben.
00:04:13: Von Abraham bis Jesus bis Paulus bis zum Offenbare Johannes ist die Grundlage aus der alles entsteht was katholischen glauben und was protestantische glauben Und was die Freikirchen ausmachen.
00:04:25: In dieses Judentumm in dieses Denken der Menschen in die Sprache dieser Menschen möchte ich sehr einfach.
00:04:30: Sie wollten
00:04:31: noch etwas sagen?
00:04:42: Ein Index, natürlich habe ich zuhause.
00:04:44: Ich habe mehrere Koranien.
00:04:55: Wunderbar!
00:05:06: damit wir nicht im Koran landen, sonst machen wir ein Koranseminar.
00:05:09: Sie haben völlig recht, ich studiere gerade mit einem Islamwissenschaftler gemeinsam Koran und sie haben unzählige Stellen von Abraham, Isaac, Jakob etc.
00:05:18: Okay!
00:05:18: Darf ich Sie bitte aus Ihrem Paket?
00:05:20: Ich habe zwei Einleitungstexte genommen bevor wir so richtig abheben.
00:05:24: Hast du deinen Satz?
00:05:25: Ja.
00:05:25: Ich wollte ihn...ich hab Ihnen die Einleitung aus der Einheit und die Einlegung aus der Zürcher abgedruckt weil ich die hervorragend finde.
00:05:33: Wir werden heute eine Einleihung Einheitsübersetzung
00:05:37: bekommen.
00:05:37: Die werden wir gemeinsam kurz lesen, dann in der Einleitung aus einer sehr guten protestantischen Übersetzung die Zürcher Bibel und anschließend werden sie meine jüdische Sicht bekommen so dass Sie ein Kompendium haben aus katholisch, evangelisch, jüdisch.
00:05:50: Ich schlage vor das unsere Susanne Gremmer damit was ihr auch mal hören wenn sie denn möchte uns das Buch Kohelle die Einleitung Aus der Einheit vorlesen wird genau
00:06:00: Also gut
00:06:01: Wenn du magst.
00:06:02: Das Buch Kohelet wurde um die Mitte des dritten Jahrhunderts für Christus geschrieben.
00:06:07: Der Verfasser, der sich selbst Kohelet nennt ist uns nicht bekannt.
00:06:11: Palästina gehörte damals zum Tolemeerreich.
00:06:14: Es war die Zeit noch vor den hellenistischen Religionsverfolgungen und vor der nationalen Erhebung der Makabea.
00:06:22: Die gebildete Oberschicht von Judea war wohlhabend und weltoffen.
00:06:26: Man versuchte die Traditionen Israels, mit der die Welt beherrschenden griechischen Bildung und Lebensform zu einer neuen Einheit verschmelzen.
00:06:35: Das Buch Kohelet ist das eindrucksvolle Zeugnis dieses Bemühenes.
00:06:39: Die Bildungstraditionen israels ja des ganzen Orient besonders auch Ägyptens sind Kohelet bekannt zur Weisheit für gleiche.
00:06:48: die Einleitung Zusprüche Sein Denken und Fühlen ist von den Schriftstellern die man in den griechen Schulen
00:06:54: liest
00:06:54: und von der sogenannten Popularphilosophie bestimmt.
00:06:58: Seine Sprache ist ein ganz neuartiges Hebräisch, in dem einerseits die arameische Alltagssprache andererseits manches griechische Wort- und Satzmuster durchschlägt.
00:07:09: Das Buch lehnt sich nur noch teilweise an die poetische Gestalt der alten Lehrschriften an.
00:07:15: Es enthält auch viele Merkmale der damals aufkommenden Bredigt von Wanderphilosofen – Die Atriebe.
00:07:22: Das Buch entwirft zunächst eine Lehre vom Kosmos, eins vier bis elf.
00:07:27: Der herrliche ewig kreisende Kosmos ist die Bühne auf der die vergänglichen Menschen kommen und gehen.
00:07:34: Sprache, Sinne und Gedächtnis der Menschen können die Fülle der Welt nicht erfassen.
00:07:41: Es folgt als grundlegender Teil des Buches Die Lehre von Menschen, eins zwölf bis drei fünfzehn.
00:07:47: Kohelet versetzt sich in die höchste menschliche Möglichkeit.
00:07:52: Er sieht sich als gebildeten Weltgestaltenden und das Leben voll auskostenden Herrscher,
00:07:58: und fragt
00:07:59: danach dem Sinn.
00:08:01: Angesetzt des sicher kommenden Todes erweist sich selbst dann alles als Windhauch.
00:08:07: Jeder Augenblick ist von Gott her bestimmt!
00:08:11: Der Mensch kann ihn wieder berechnen noch in den Griff bekommen.
00:08:15: Er kann nur infurgt das was ihm jeweils gegeben wird annehmen.
00:08:20: Dieses Daseinsverständnis bestätigt sich dann in einem anschließenden Teil, der die Übel der Welt
00:08:26: anhand
00:08:27: ausgewählter Beispiele aus dem öffentlichen, wirtschaftlichen und familiären Leben kritisiert – drei sechzehn bis sechs zehn.
00:08:36: Im nächsten Teil werden Beispile traditioneller Spruchweisheit und die weisheitliche Theorie über den Zusammenhang von tun- und ergehenkritisch überprüft – sechs elf bis neun sechs.
00:08:48: Am Ende steht wieder das Thema Tod.
00:08:51: Daran schließt sich die Ethik
00:08:52: an,
00:08:53: die Weisung für die rechte Lebensführung – neun sieben bis zwölf sieben.
00:08:58: Sie ist sehr vielfältig, doch sie geleitet von der Mahnung in Gottesfurcht die Gabe des jeweiligen Augenblicks zu ergreifen.
00:09:06: Jede Freude zu genießen und überall da wo es sich anbietet tatkräftig zu handeln!
00:09:13: Denn jedes jetzt ist die dem Menschen gegebenen Zeit.
00:09:18: Er soll nie vergessen, dass er auf Alter und Tod zugeht.
00:09:22: Aus dieser Ethik sind die Anweisungen über das religiöse Verhalten herausgenommen und schon vorher als eine Art Zwischenstück in die Gesellschaftskritik eingesetzt – für siebzehn bis fünf sechs.
00:09:35: So bilden Sie im Gesamtaufbau des Buches eine Art Mitte.
00:09:39: Im modernen Denken wird man mit dem Buch Kohelet vor allem die Existenzphilosophie vergleichen können.
00:09:45: Doch ist im Buch Kohelet bei einer Neigung zur Erfahrungsweisheit und zur kritischen Auseinandersetzung mit gängigen Meinungen zugleich eine sehr radikale Theorie von der Bindung der Welt an Gott vorausgesetzt.
00:09:58: Nach ihr kann nichts, auch nicht das böseste und schlimmste, von der Allursächlichkeit Gottes ausgenommen werden!
00:10:05: Und vom Gott her ist letztlich alles schön – die sollte man nicht übersehen wenn man beim Lesen des Buches von Melancholie überwältigt
00:10:14: wird.".
00:10:14: und Kohelet gerade deshalb als modern empfinden möchte.
00:10:19: Wer Kohelet als Teil des ganzen Kostkanons der heiligen Schriften liest, wird das Buch ohne dabei die Härte seines Fragens- und Denkenspreis zu geben mit der Botschaft von Gottes Handeln in der Geschichte
00:10:32: verdient.".
00:10:32: Danke Susanne!
00:10:33: Ich habe Ihnen bewusst eine klassische katholische Einleitung gegeben weil
00:10:37: ich
00:10:38: mit diesen Gedanken arbeiten will.
00:10:40: Ich will ja nichts kontrastieren und abwerten, sondern ich will sagen wir haben ja gestern Abend schon darüber gesprochen dass ich als Jude nicht von der oberen Prämisse ausgehe vom dritten Jahrhundert.
00:10:49: aber wir lassen es mal stehen.
00:10:50: das ist ja letztlich nebensächlich.
00:10:52: ob ich als jude sage es ist zurzeit Salomos entstanden neutes Jahrhundert vor oder ob die Verfassung der Einheitsübersetzung vom drittem Jahrhunder vorgehen Das sind ja letztlich nur Zahlenspieler ein.
00:11:01: Uns geht es ja um die Substanz des Buches und in weiten Teilen, insbesondere im mittleren Block, liebe Brüder und Schwestern des jüdisch-grösslichen Gesprächs – in Vierzehnheiligen gehe ich durchaus konform.
00:11:11: Und bevor wir nun die evangelische Sicht schauen damit Sie merken es gibt durchaus Komplementaritäten sich ergänzende Gedanken Die Unterschiede.
00:11:18: lassen wir wirklich versuchen das gemeinsame zu arbeiten.
00:11:21: Möchte ich Ihnen sagen, dass das Buch Kohellet im Gegensatz zu einem hier geäußerten Gedanken durchaus etwas ist was Magistern abends schon angesprochen haben?
00:11:28: Was aus dem jüdischen Denken des Erstlistaments organischer auswächst.
00:11:32: Das heißt der Autor der Einheitsübersetzung spricht davon, dass es eine gewisse griechische Einfluss gibt Eine Berührung mit Popularphilosophie seinerzeit.
00:11:40: das mag durchaus sein!
00:11:41: Das kann nicht als Jude Ausgehend von meiner Prämisse, das ist das neunte Jahrhundert vor der Zeitrechnung, weil Ihnen der Salomo das Buch schreibt.
00:11:48: Durchaus unterschreiben!
00:11:49: Aber ich komme zu Ihnen nach Vierzehnheiligen, weil ich Ihnen zeigen will dieses Buch kann ich als Jude durchaus organisch einbauen in das Gesamtgeschehen des ersten Testaments.
00:11:58: Warum?
00:11:59: Weil König Salomo Und er wird sich als Verfasser entpuppen, er spricht ja davon Kohelet Ben David.
00:12:05: Das werden wir gleich lesen Der Sohn Davids er wird sie auch später mit Namen bekennen.
00:12:09: Wir werden den Namen Salomo auch definieren.
00:12:11: König Salomo ist König in einem bestehenden Dynastie Israels.
00:12:15: Er ist Sohn des Königs Davids und David gehört zum Stamm Juda und Juda ist eingebettet in ein organisches Ganzes im Judentum seiner Zeit.
00:12:23: Und das ist für mich, wenn ich Text immer nennend arbeite und wie Elmer Colzil wunderschön ausdrückte.
00:12:28: Wenn ich holistisch ganzheitlich arbeite, holistischer kommt von Holos Grichisch.
00:12:34: Das heißt, ich schaue mir immer als Jude nicht nur ich sondern meine jüdische Traditionen.
00:12:38: Schau mir immer ein Buch im Kontext des Gesamtgeschehens an!
00:12:41: Das ist ein Proprium oder eine Eigenschaft jüdischer Exegese.
00:12:45: Jedes Werk sei es hier oben auch ein sehr ernstes Buch, seien es die Sprüche.
00:12:49: Auch ein Werksalomus?
00:12:51: Die sprüche Salomos Zwei, einunddreißig Kapitel, sei es das zwölfkapitelige Buch Quailet.
00:12:56: Immer schaut sich ein jüdischer Exe geht, ein jüdischer Fachmann das betreffende Buch im Gesamtkontext an.
00:13:03: und das stelle ich natürlich viele sehr viele Parallelen fest die mich zu dem Eindruck, die mich zur Erkenntnis führen Es handelt sich um ein organisches Ganzes aus dem dieses jeweilige Buch entsteht.
00:13:14: Auch hier haben wir gestern Abend herausgearbeitet auch die Psalmen.
00:13:17: Auch die Sprüche haben Gedanken, die sich durchaus als kompatibel herausstellen mit dem Gedanken des Koheletts.
00:13:24: Mit den Gedanken des Sammlers, des Predigers oder des großen Meisters der eine Lehre, die Lehre der Tora in seine Worte kleidet.
00:13:33: Die gewisse Melancholie von der Textil spricht ergibt sich auch bei Jörg – auch wenn wir Jörb anschauen!
00:13:39: Ist es nichts Unaufgewöhnliches?
00:13:41: Ich mache auch Seminare bei Joop, das sind sehr anspruchsvolle Seminaren.
00:13:44: Bei denen wir in der Regel mehr als ein Wochenende brauchen weil es zweiundvierzig Kapitel sind.
00:13:48: Auch hier ist ein sehr ernstes Buch mit sehr schmerzhaften und schwierigen Fragen die die Existenz des menschlichen betreffen Die die Existenz des Menschen vis-a-vis gottomatisieren So dass ich sie durchaus bitte und auch herzlich einlade sich dafür zu öffnen dass Kohelet Mit seinen schwierigen fragen und seiner Relativierung alles äußeren Genusses und alles äußeren Glanz ist durchaus in das kanonisch erstes der männliche Denken passt.
00:14:14: Das ist ein gewisse Andersformulierung meinerseits, denn wie gesagt wenn Sie die Sprüche anschauen – die sprüche Salamus, in denen auch sehr deutliche Worte eine sehr deutschere Relativierung alles Äußern genannt wird oder hier der Kampf eines Menschen mit Gott nach der Gerechtigkeit, nach der THC, nach dem sinnmenschlichen Leidensanschau.
00:14:33: oder die Psalmen die Hundertfünfzig Psalmen.
00:14:36: Es gibt bei den Psalmen einige sehr bedrängende, bedrückende, beklemmende Texte, die uns immer wieder an die existenzmenschlichen Lebens heran führen.
00:14:45: So dass ich sie bitte kohelle dieses große Werk, dieses große philosophisch-theologische Werk einzuordnen zurückzuführen in einen großen jüdischen Kontext sprich holistisch zu betrachten ganzheitlich – in einem ganzheitlichen Kontext stehend!
00:15:00: Gut, jetzt schauen wir uns gerade mal das Evangelische an.
00:15:02: Vielleicht ließt uns das evangelische vor ein evangelischem Kommentar des Buchs Kohelet aus einer sehr empfehlenswerten Bibel.
00:15:09: Ich habe Sie immer dabei, die Zürcher als Alternative zu Luther und die Zyrche hat folgendes Vorwort.
00:15:14: Haben sie als zweites Blatt?
00:15:20: Vielleicht eine Spurlaute!
00:15:22: Eine Spur Die
00:16:08: vergleichbare Werke des alten Orient wurden sie einem Samenhaften für seine Weisheit
00:16:13: und Tichtkunst
00:16:14: gewöhnten, Vergleiche eines Königs der Vorzeit zugeschrieben.
00:16:20: ohne dass dieser als ihr Verfasser in modernen Sinn verstanden worden wäre.
00:16:25: Das Buchkoheilett wurde vermutlich erst gegen Ende des dritten Jahrhunderts vor Christus, in Jerusalem verfasst.
00:16:32: Lange nach König Samomo.
00:16:34: in der jüdischen Tradition gehört es zu den Mitglott, den fünf Schriftrollen also die an den hohen Jahreswesten verlesen werden, siehe die Einleitung zur Mut.
00:16:45: das Buchkohelet wird am Laubhödenfest
00:16:47: verlesenn.".
00:16:49: Das hebräische Wort Kohelet kann als Sprecher der Versammlung oder Gemeinde gefolgt werden.
00:16:55: Das könnte jemand sein, der zur Gemeinde oder Volksversammlung spricht oder jemand, der deren Denken sozusagen als Stimme des Volkes zur Sprache bringt.
00:17:05: Nur in Kohelet eins bis zwei tritt Kohelet also fiktiver krünet auf.
00:17:11: Danach spricht er einfach Kohelet zur Wohlenentsprechungen zu ägyptischen Weitshalzwehren, die als Testament eines Königs gestaltet waren.
00:17:27: Als auch zur populärphilosophischen griechischen Schriften seiner Zeit, sogenannten Diatriben.
00:17:34: Der Mensch ist vergänglich Seine Erkenntnis und seine Handlungsfähigkeit sind begrenzt.
00:17:40: Deshalb sind all seine Arbeit und sein
00:17:42: Mühen wichtig.
00:17:43: Und ein Greifen nach Wind Nach Kohelet besteht für den Menschen das einzig Erreichbare und erstrebenswerte Gut darin zu essen, trinken und sich des Lebens zu freuen.
00:18:00: Und immer ihm dass es wirklich ist.
00:18:02: Darin sieht er das größte Geschick des Schöpfers an die Menschen unmöglich gemacht wird, ihr Leben zu genießen.
00:18:24: Ebenso spricht er sich dagegen aus dass Menschen freiwillig
00:18:27: darauf verzichten
00:18:28: ihr Leben zum Genießen weil sie sich später in Leben oder gar nach dem Tod einen Gewinn oder Vorteil davon verspricht.
00:18:41: Die Menschen sollen viel über sich selbst und anderen die Freude können, die Gott ihnen ermöglicht und den Erfolg vor Gott hinnehmen was sie
00:18:49: nicht begreifen
00:18:50: und nicht verändern können.
00:19:03: Sie sehen, da wird die Parallelie durchaus geschlagen zu den anderen großen Büchern der Toa.
00:19:53: Ganz
00:20:01: wichtiger Satz.
00:20:23: Und jetzt schlage ich vor, hätt uns nichts mehr davon ab wegen dem Text anzufangen.
00:20:27: Nehmen Sie bitte gerade den Huber-Hosenzweitext vor.
00:20:30: Da sind zwei Blätter leider nach hinten verrutscht.
00:20:34: Gehen Sie mal an das Ende des Pakets!
00:20:36: Da müssten sie zwei Blätter haben, die Sie nach vorne bringen.
00:20:38: Das ist leider beim Probieren verrutscht.
00:20:41: Einfach die zwei letzten Blätter nach vorn holen.
00:20:43: Denn es fängt oben mit drei
00:20:44: acht neun
00:20:45: an wie bei den letzten Blättern einfach von unten nach oben.
00:20:49: Genau!
00:20:50: Sie müssen oben am dreiechachtneun und auf der Folge Seite dreieinneins.
00:20:54: Und ich bitte Sie um ein kleines Entgegenkommen.
00:20:57: Ich habe schon viel unterstrichen.
00:20:59: Warum hab' ich so viele unterstrachen?
00:21:01: Weil ich die Schlüssel warte.
00:21:04: Das Text ist für uns alle schon markieren wollte, vormarkieren wollte.
00:21:08: Damit wir nicht lange suchen und nicht lange unterstreichen müssen, sondern ich wollte schon eine gewisse Vorarbeit leisten für große Seminare die ich ebenfalls schon durchgeführt habe Und wir dann gezielt mit diesen Worten wenn ich sie dann zu einer Partnerarbeit aufrufe oder zu einer Einzelreflexion anschauen können.
00:21:22: Also Sie dürfen natürlich weiter unterstreichen und weiter Bemerkungen machen sind Ihre Blätter?
00:21:28: das typische bei Marty Buber ist übrigens dass er nach dem Prinzip der Kolometrie Das muss ich kurz erklären, nach der Kolometrie seine Bibel gestaltet.
00:21:37: Das heißt es sind immer wieder Freihäume da nicht damit man was anstrechen kann das ist Nebeneffekt sondern Kolometri bedeutet bei Martin Buber Franz Rosenzweig den Ueber dieser Verfassung dass er nach den Atemeinheiten des gesprochenen Textes ein Zeilenumbruch vornimmt.
00:21:52: Wiederhole Kolometrik kommt von griechisch Cologne Atemeinhalt mit Rost Ersmaas.
00:21:58: das heißt er baut er überträgt seine Übersetzung so gestaltet, dass
00:22:03: immer
00:22:04: die Sätze dann enden wenn eine Atem-Einheit im Hebrächen zum Abschluss kommt.
00:22:09: Und so ist auch die Konstruktion des Hebräischen.
00:22:11: Die Hebräschentexte die wir natürlich vorliegen sind so aufgebaut das der Sprecher Worte spricht und nach einer Atemeinheit ein Pause vornehmt.
00:22:19: Und diese Pause gibt Buber so wieder, dass er einen Zeilenumbruch vornehmnt.
00:22:23: damit wir ein bisschen in dieses hebräische Denken hineingeführt werden macht er es Übrigens.
00:22:28: diese Kolometrie hat Buba erarbeitet vor fünfzig Jahren ist ein Kennzeichen aller Texte im Erstestament.
00:22:35: Im Erstestament in der Tor sind alle Texte eingeordnet
00:22:38: nach
00:22:38: dem Prinzip der Atemeinheiten, warum?
00:22:41: Weil die Bibel ursprünglich gesprochen und nicht geschrieben
00:22:44: wurde.
00:22:44: Wir
00:22:45: sprechen ja heute alle von Heiliger Schrift aber ursprüch war es das gesprochene Wort.
00:22:49: Im Ebrechen nennt man die Tore ja den
00:22:51: Migran,
00:22:52: das arabische Wort Quran kommt übrigens von der gleichen Denkweise, dass wir nämlich etwas sprechen bevor wir jetzt schreiben.
00:23:00: Lange Zeit bevor die Schrift erstellt wurde, bevor die Tora das erste Testament zur Papier, zur Papyrus und Pergament gebracht wurde sprach man sie.
00:23:08: Die Tora wurde gesprochen.
00:23:10: Es war das gesprochene Wort Gottes Ob Sie Genesis nehmen oder Deutonomium Oder die Schrifftreunde hier genannt wurden in Migilot oder den großen Psalmen.
00:23:18: Die Texte wurden gesprochen Das kann man anhand der Textstruktur auch nachweisen Das Texte eher gesprochen wurde.
00:23:26: Auch Kohelle der Versammler sprach die Texte vor dem Auditorium, das er vor sich hatte, vor dem Volk, dass er beeinflussen wollte.
00:23:33: Und erst später, erst mit der Rückkehr aus dem Babylonischen Exil etwa fünftes Jahrhundert vor wurden erste Nennenswert große Verschriftlichungen zum synagogalen Gottesdienst vorbereitet auf Bergament und Papyrus.
00:23:46: Aber lange Zeit, bevor die Juden zurückkehrten aus dem Barbilonische Exil im fünften Jahrhundert vor wurde man überwiegend mündlich vorgetragen.
00:23:54: Natürlich hatte man bestimmte Schriftrollen Aus denen man vortrug aber das Volk selbst sollte durchhören und durch Nachsprechen mit der Bibel vertraut gemacht werden.
00:24:03: Und das schlägt sich wie gesagt in Ihrer Übertragung, die Sie vor sich haben nieder.
00:24:07: Nämlich einem nicht durchgängigen Schreibfluss der aber intendiert ist um diese Kolomitrie, diese Einteile nach Atemeinheiten zu dokumentieren.
00:24:16: Okay.
00:24:20: Können Sie sagen?
00:24:25: Richtig!
00:24:30: Ja, aber nur scheinbar.
00:24:31: Wir wissen dieser Begriff Judenschuh muss mit äußerster Vorsicht genossen werden.
00:24:34: Es ist nicht etwas was chaotisch und negativ und durcheinander ist sondern es wirkt für Außenstehende.
00:24:40: das ist der Punkt.
00:24:41: Gut dass Sie das sagen Richtig ich habe sie ja eben gesagt.
00:24:47: das Wort Quran heißt Das Gesprochene.
00:24:49: wenn Sie's notieren bitte Bitte viel mitarbeiten mitschreiben das lohnt sich für Sie.
00:24:54: Das Wort Quran Heißt das gesprochenne von der hebräischen Wurzel Karan Karah und wir Juden bezeichnen unseren Anführungszeichen Quran, das alte oder erste Testament im ursprünglichen Sinn Mikra.
00:25:08: Der Mikra ist das gleiche Wort wie der Quran nämlich das gerufene oder gesprochene Wort Gottes.
00:25:14: Und heute noch Juden.
00:25:15: auch ich wenn ich zuhause bin Murmele Wie Buba sagt spreche die Worte des der Schrift die später schrifft wurde weil ich dadurch viel mehr memorisieren kann.
00:25:23: Das sprechen hat den Vorteil dass sie da durch viel mehr verinnerlichen können als wenn Sie nur lesen.
00:25:28: Der Kopf, das weisen Ihnen in den Neurologen nach, arbeitet vielmehr mit wenn Sie etwas sprechen.
00:25:33: Wenn sie etwas nachsprechen... Darum waren wir Juden, jetzt sage ich noch etwas was ich Sie, wo mir diese ein bisschen provozieren will, darum waren die Juden auch so gescheit!
00:25:47: So waren wir so fränkisch, scheit im Laufe von zwei tausend Jahrhundert.
00:25:50: Weil jüdische Jungs mit sechs Jahren schon angehalten wurden und werden erste Teile der Schrift auswendig zu lernen um zu sprechen.
00:26:01: Darum hat man uns Juden gerast wie die Pest und letztlich auch vergasst, sechs Millionenfach weil wir Juden einfach wahnsinnig gescheite Leute waren.
00:26:08: denn es ist ja gar Wunder wenn sie mit sechs jahren anfangen die schrift zu lesen und zu sprechen bei tag und beim nacht So wie es ja bei Psalm eins heißt, wer ist ein Mann der in Gott gewurzelt ist?
00:26:20: Ein Mensch, der Tag und Nacht über die Schrift momelt.
00:26:24: Steht ja im Psalme eins!
00:26:25: Und wir Juden haben das wirklich genommen.
00:26:27: Juden studieren bei Trag- und Weihnachten auch in den Nacht hinein.
00:26:30: Manche Juden machen's auch im Schlaf.
00:26:31: Momeln einfach auf los.
00:26:32: ich auch.
00:26:33: Wenn Sie die Bibel eben bei Tag
00:26:34: und Weihnacht
00:26:35: sprechen dann können sie sich by heart.
00:26:38: Kennst du den Ausdruck By Heart im Englischen?
00:26:40: was heißt by heart ?
00:26:41: Auswendig.
00:26:42: Wenn Sie im Englisch sage ich kann es auswendig, sagen sie nicht einfach auswendigt sondern by heart oder französisch parkeur!
00:26:51: Genau und das ist typisch für uns Juden.
00:26:53: wir lieben unsere Bibel so sehr dass wir sie By Heart können und ich kann große Teile der Bibel wirklich auswendigen.
00:27:00: aber das hindert mich nicht daran.
00:27:02: sieht dennoch in einer Judenschule und wir sehen heute eine Judenschul hier im schönen Pferze Heilien Im schönen Oberfragen.
00:27:08: Wir arbeiten heute daran, diese Schrift beirat.
00:27:12: Das heißt mit dem Herzen zu verstehen.
00:27:14: Backehörer!
00:27:15: Nicht nur mit dem Verstand.
00:27:16: Die Leute die draußen an
00:27:17: diesen Schulen vorbeigegangen
00:27:25: sind auch im Fränkischen haben natürlich die Sprache nicht verstanden.
00:27:29: Genau.
00:27:30: Natürlich, weil wenn man aus einer anderen Tradition kommt und nicht weiß wie wir Juden arbeiten.
00:27:34: Wie wir Judensystematisch nach unserer eigenen Tradition Texte aushängen, denkt man die Spinnen.
00:27:38: Die sind verrückt, die sind chaotisch.
00:27:40: aber wenn man sich wirklich hinein bedenkt... Und sie machen das ja schon mit mehr diversen Menschen.
00:27:46: Teilnehmer schon drei Jahre und wenn Sie sich auch Bücher besorgen In anderen Lehrhäusern arbeiten andere Akademienbesuche, den Juden so gezogen werden.
00:27:55: Sie merken es ist ein eigener Lernstil aber der seine eigene Ordnung, seine eigene Disziplin und seine eigene Schönheit hat.
00:28:01: Man muss das natürlich kennenlernen und nicht von vornherein gleich sagen da hat das Taub nix zusammen nie gemacht Also ist es der letzte Dreck.
00:28:06: Das ist ein Unrecht dass man uns Juden im Laufe von zwei tausend Jahren leider angetan hat.
00:28:11: Und darum sind wir heute Im fünftigsten Jahrestag der Nostra Etate-Deklaration miteinander versammelt weil wir die Schönheit Und die Liebenswürdigkeit jüdischen Lernens, das auch Jesus übrigens prägte und Paulus prägte steht alles im neuen Testament würdigen wollen.
00:28:26: Wir fangen an!
00:28:27: Wer möchte gern anfangen ein Stück vorzulesen?
00:28:29: Reden, Versammlas, obenseite drei acht neun.
00:28:32: Martin Buber wie gesagt können sich da zuschreiben.
00:28:34: Martin Bubers Franz Rosenzweig Übersetzung können sie auch kaufen empfehle ich sehr.
00:28:39: Thomas Satter ist zu Hause.
00:28:40: Empfehle von ganzem Herzen bei Art sich am Montag früh die Übersetzungen anzuschaffen kostet etwa forty fünfzig Euro je nachdem ob sie es bei Amazon oder im Laden kaufen, sehr empfehlenswert.
00:28:51: Die Schrift heißt das die Schrift von Martin Buber und Franz Rosenzweig Erzt dann später die Schift genannt weil sie als Schrift vorliegt ursprünglich gerufen, Migran, später schrift.
00:29:00: ich empfehle es ihnen von Herzen in allen Seminaren die ich deutschlandweit mache benutze ich als jüdische Übersetzung standardmäßig Martin Buberg-Franz RosenzWeig.
00:29:09: Und wie gesagt Sie gehen einfach zum Buchhändler montag früh und sagen Martin
00:29:13: Buuber-Frans
00:29:14: Rosenz Weig DIE Schrift sind vier Bände Mittlerweile übrigens mit Zeilennummerierung.
00:29:18: Übrigens nicht, dass es sich wundert, warum keine Zeilnummerung dabei ist?
00:29:21: Das macht uber auch deshalb weil er in das jüdische Denken ursprünglich einführen wollte euch.
00:29:26: Nämlich das jüdische Denket hat ja in der Tora wenn sie die Schrift lesen... ...das Parlament oder Papyrus keine Zeilenummerierung.
00:29:34: und in dieses Denke wollte buber ursprünlich einführen, dasses keine Zeillennummerung gab.
00:29:39: Wenn Sie mal in Google gehen und eine Torahrolle sich anschauen da geben sie einfach ein Toraholle Da werden sie auch sehen Die Toverrolle, die Jesus in der Hand hielt und die Salomo in der hand hielt ist durchgängig wie hier.
00:29:50: Ohne selbst...ohne Zeilentrennung!
00:29:52: Und ohne Numerierungen an den Enden.
00:29:54: Das wollte Martin Buber, neunzigzechzig-siebzig als er seine Übersetzung der Öffentlichkeit gab
00:29:59: nachahmen
00:30:00: damit der deutsche Leser, der das ja lesen sollte spürt, aha so etwa mit dieser kurzen Teilenfestlegung plus fehlender Zeilnummerierung muss man sich das sebreische, das biblische Schriftstück vorstellen.
00:30:13: heute hat man die deutsche Bibelgesellschaft, die das herausbringt.
00:30:17: Die wünsche vieler Leser berücksichtigt nämlich dass es Zeilennummern gibt.
00:30:20: Das heißt wenn Sie am Montag in einem Geschäft, in Pferzenheiligen oder in Bamberg die Bibel kaufen werden sie natürlich durchnummeriert finden aber im gleichen Stil der unvollständigen Zeilen.
00:30:30: zur Nachahmung des sepräischen kolometrischen Denkens nochmal die Überschrift.
00:30:36: gerade die Überschrift
00:30:42: Dunst der Dünste spricht Versammler, dunst der dünste alles ist dunst.
00:30:47: Welchen Vorteil hat der Mensch von all seiner Mühe, damit er sich abmüht unter der Sonne?
00:30:54: Ein Geschlecht geht ein Geschlech kommt und die Erde steht in Weltzeit.
00:31:00: Strahlt die Sonne auf kommt die Sonnen hinab.
00:31:04: sie strebt zu ihrem Ort.
00:31:06: dort verstrahlt sie nach dem Süden geht nach dem Norden.
00:31:11: Kreis Kreist und kreist, und geht der Wind.
00:31:15: In seinen Kreisen kehrt er Wind.
00:31:18: U!
00:31:19: Alle Bäche gehen zum Meer Und das Meer ist kein Mal voll An den Ort dahin.
00:31:26: die Bäche geh'n Dorthin kehren sie sich zum Weitergehen.
00:31:31: Ermüdend sind alle berätbaren Dinge.
00:31:34: Niemand kann Sie zur Rede machen.
00:31:37: Nicht zättigt sich das Auge am Seen nicht fühlt sich das Ohr mit Hören.
00:31:43: Was im Sein war, ist was sein wird und was man tat, isst was man tun wird.
00:31:51: Keinerlei Neues unter der
00:31:53: Sonne.".
00:31:55: Vorsicht!
00:31:56: Das ist eine besondere Konstruktion.
00:31:57: Bubas.
00:31:58: West?
00:31:59: Gut dass Sie das gerade versprochen haben.
00:32:01: Martin Buba, liebe Freunde und Freundinnen im wunderschönen Vierzehnheiligen.
00:32:05: Martin Bubawagt habe ich Ihnen ja gestern Abend schon gesagt.
00:32:08: Martin Buber wagte gewagte Formulierung der deutschen Sprache.
00:32:11: Er ist nicht so kuschelweich wie Luther und nicht so Kuschel weich, wie die Zürcher Übersetzung und nicht zu kuscheln weich für die Einheitsübersetzung.
00:32:18: Martin Bubermutet uns ein schwieriges Deutsch an das aber das Sebräische mit seiner Schwierigkeit um mit seiner Tiefe weitgehend imitiert.
00:32:28: Und hier es gemeint WEST!
00:32:29: Das ist ein ganz seltenes Wort in der Mitte auch deutschensprache nämlich das Verb zu Wesen.
00:32:34: Mein Wesen wäßt in mir.
00:32:36: Buber war ein grandioser, habe ich ihn gestern deutlich gesagt.
00:32:39: Martin Buber ist ein großer Kenner der deutschen und hebräischen Sprache und er arbeitet mit beiden Sprachen brillant und versucht die wunderbaren blumigen und tiefsinnigen Hebräische Konstruktionen in die deutsche Sprache ad equat zu übertragen.
00:32:54: Er spricht nie von Übersetzen weil Übersetzung immer ein sehr schweres Unterfangen ist.
00:32:59: geht letztlich gar nicht, sondern er überträgt.
00:33:02: Er will eine Übertragung der Schrift vornehmen.
00:33:05: Unterschied ist klar.
00:33:06: Übersetzung will immer eins zu eins.
00:33:08: wenn sie heute mal für technisches... Englisch übersetzen.
00:33:10: Da können sie eins zu eins, weil es ja mehr um technische Aspekte geht lernen.
00:33:14: In der Nähe von Heidelberg gibt's eine große Dolmetscher- beziehungsweise Übersetzerschule.
00:33:17: Aber da gehts nicht mehr um Technikalien.
00:33:19: Uwe sagt die Bibel ist für ihn so kostbar und so heilig und so gewichtig dass er das Wort Übersetzung gar nicht benutzen will, weil man etwas was aus einem so heilligen Kontext wie Salomo und Mose und Jesaja gar nicht wirklich übersetzen kann.
00:33:33: Das ist so eine andere Welt, sagt er.
00:33:35: So eine andere Mentalität!
00:33:37: Das ist auch der andere Kultur, das kann man gar nicht übersetzen.
00:33:39: Darum begnügt er sich mit dem Griff übertragen.
00:33:43: Er nennt seine Schrift die Übertragung – es ganz demütig.
00:33:46: Und er versucht wie gesagt gewagte Ausdrucke in der deutschen Sprache Raffinierte, die uns eben nachdenklich stimmen sollen.
00:33:52: Er will bewusst, dass wir nicht einfach drauf loslesen sondern nachdenken.
00:33:55: WEST ein Ding heißt, ist es wesensmäßig vorhanden in etwas?
00:34:01: Also machen sich gefasst, es kommen immer wieder gewagte außergewöhnlich deutsche Formulierungen die uns aber in die Tiefe der hebräischen Frage führen sollen.
00:34:09: W isst ein Ding?
00:34:10: W ist ein Ding?
00:34:11: davon einer Spricht.
00:34:13: Sieh dieses an das ist neu.
00:34:16: Längst ist's gewesen...
00:34:18: Gewesen!
00:34:18: Da haben wir ja auch das Wort drin.
00:34:19: Gewesenen da ist das Wesenden.
00:34:22: Uwe war ein brillanter Kender der deutschen Sprache und ermutet uns Lesern Ganz große, ganz große Nachdenkensvorgehe.
00:34:29: Das möchte ich noch mal sagen.
00:34:31: Buba kann man nicht so runterlesen wie Einheit!
00:34:33: Buba wollte bewusst, er hat vierzig Jahre an der Übersetzung gearbeitet.
00:34:37: Vierzig Jahre?
00:34:38: An der Üersetzung und der Übertragung gearbeitet weil er den deutschen Leser, sei er Jude sei er Christ eine Herausforderung zumuten wollte.
00:34:45: Und das Deutsch ist nicht leicht führt sie aber in ungeantete Tiefen der hebräischen Sprache.
00:34:51: Längst ist es gewesen in der Weltdauer die vor uns gewesen ist Kein Gedenken ist für die Frühen und auch für die Späten, die sein werden.
00:35:02: Für sie wird kein Gedenkensein bei denen die Spätes da sein
00:35:07: wären.".
00:35:08: Dankeschön Thomas.
00:35:09: vielleicht ein Stück weiter damit Verzeihkapitel gehört haben?
00:35:12: Ich Versammler war König über Israel in Jerusalem.
00:35:16: ich gab mein Herz daran In der Weisheit zu forschen
00:35:20: und zu spüren
00:35:21: nach allem was unter dem Himmel getan wird.
00:35:24: Ein übles Geschäft hat er Gott den Menschen hindern gegeben, sich damit zu befassen.
00:35:31: Ich habe alles tun gesehen, das unter dem Himmel getan war und da Alles ist dunst und ein Trachten nach Wind.
00:35:39: Verkrümtes nicht vermarkt man es gerade zu richten, Mangel nicht vermarkt man es in Zahl zu bringen!
00:35:47: Ich habe ich mit meinem Herzen geredet sprechend Ich da.
00:35:52: meine Weisheit habe ich groß gemacht und gemerkt über alles, was vor mir über Jerusalem war.
00:35:58: Und mein Herz hat viel eingesehen – weisheit und Kenntnis!
00:36:03: Und nun gab mich mein Herz daran zu erkennen – Weisheid und Kennteness als Tollheit und Nahrheit.
00:36:11: Ich erkannte das auch dies ein Trafte nach Wind
00:36:14: ist.".
00:36:15: Denn in einer Fülle von Weisheit ist verdrusses
00:36:17: die Fülla,
00:36:19: und wer Kenntnis merkt, merkt Schmerz.
00:36:22: Ich nun ich sprach zu meinem Herzen, Geh doch los!
00:36:27: Ich will dich mit Freude versuchen Und wie sie das Gute – und da auch dies es dunst.
00:36:34: Zum Lachen sprach ich toll est' und zur Freude was tut i auf?
00:36:39: Ich spürte in meinem Herze es aus, mein Fleisch zu laben mit Wein Nur, dass mein Herz sich mit Weisheit führte.
00:36:47: Und mich an die Nahrheit zu halten, bis das ich sehe, wo denn für die Menschen Söhne das Gute sei?
00:36:54: Auf das und am Himmel siehstun Die Zahl ihrer Lebens Tage hindurch.
00:37:00: Groß legte ich mein Tun an.
00:37:03: Ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Riebenhänge!
00:37:07: Ich machte mir Gärten und Heine Und pflanzte allerart Fruchtbäume da rein.
00:37:12: Ich machte mir Wasserteiche, Daraus einen Wald Bäume sprießend zu tränken.
00:37:18: Ich erwarb mir Knechte und Märkte, Haussöhne waren mir Eigen.
00:37:23: Auch viel Erwerbs an Rindern und Kleinvieh war mein Mehr als aller die vor mir in Jerusalem waren.
00:37:31: auch stapelte ich Silber und Gold Sonderschatz von Königin und den Gauren!
00:37:37: Ich schaffte mir Sänger und Sängerinnen
00:37:39: an
00:37:40: und die Wonne der Menschensöhne, die Dame und die Damen.
00:37:44: Ich wurde groß und nahm zu mehr als alles was vor mir in Jerusalem war.
00:37:49: Und gar meine Weisheit, die stand mir bei.
00:37:53: Was meine Augen alles wünschten.
00:37:55: nicht versachte ich ihnen Nicht weigerte ich mein Herz aller Freude Denn mein Herz freute sich von all meiner Mühe her Und mein Teil war dies von all meiner Mühe Her.
00:38:08: Ich wandte mich der Allheit meines Tuns zu, das ich getan hatte.
00:38:13: Und der Mühe!
00:38:14: Damit ich es zu tun nicht abgemüht hatte.
00:38:17: und da alles ist dunst und ertrachtet nach Wind und kein Vorrang ist unter der
00:38:23: Sonne.".
00:38:24: Danke, Bruder Thomas.
00:38:25: Wir machen's so... Jeder reflektiert mal die beiden Kapitel.
00:38:28: Ich habe hier schon einige Schlüsselstellen nenne ich sie unterstrichen, über die wir ganz besonders arbeiten damit Sie die fokussieren können.
00:38:35: Manchmal habe ich sie sogar doppelt unterstrichen weil das Schlüsselworte aus den Membräischen sind.
00:38:39: Es hört sich trübsinnig an.
00:38:40: es hört sich etwas bedrückend an wenn wir bedenken da ich hab ja gesagt im erster Buch Könige wird ja in zehn Kapiteln von drei in acht Kapitelen von drei bis zehn sehr deutlich beschrieben welche Größe König Salomon hatte so dass wir Salomon ja einbetten können in die große Geschichte Israels.
00:38:56: Wir wissen, dass das was er hier sagt zutrifft.
00:38:58: Denn wir haben ja ein anderes Buch wie gesagt Erster Könige und dort wird ja beschrieben aus der Sicht des Verfassers nicht aus der Seine selbst zu sein sondern aus dem Sicht des verfassers des Buches der Könige.
00:39:08: Königsalamo war reich und weise und einfallsreich und erbaute sich diesen Palast, er baute den Palast des Herrn.
00:39:16: Und die Könige Hiram und Jena aus Moab und Edom kamen alle zu ihm und beschenkten ihn.
00:39:22: Und er war angesehen in der ganzen Welt des damaligen
00:39:24: Ohrens.".
00:39:24: So dass wir eine Bestätigung haben.
00:39:26: das was er hier sagt, das habe ich mir vorhin gesagt, Elmakkotzi hat es ja wunderschön schon vorausgedrückt holistisch Wir können König Salomo einbinden in das Geschehen der Bibel.
00:39:35: Holistisch heißt ganzheitlich Ich als Judeschraume immer Querbezüge an was ich ja mit Ihnen heute auch machen werde.
00:39:42: Ich schaue mir immer Querbezüge an in der Bibel und versuche das Gesamtbild herauszuarbeiten, ich schau mich nicht nur Kohelet an dieses wunderbare Buch mit zwölf Kapiteln sondern ich suche Parallelen.
00:39:52: und da gibt es zum Beispiel haben wir die Verfasser vorhin auch gesagt Die Sprüche Salmos Das Wohligter Liebe Hieroptie Psalmen Und wie gesagt acht Kapitel im erster Könige In der Dereichtum und die sprichwörtliche Weisheit ihr Lieben über Salmos beim Namen genannt wird.
00:40:07: und wenn zwei Bücher das thematisieren in einer auffälligen Übereinstimmung können wir uns des Eindrucks nicht erwähren, dass dieser Mann wann immer er das geschrieben hat und wer immer es nachredigiert hat etwas Authentisches uns mitteilt.
00:40:19: Nun machen was so.
00:40:20: jeder reflektiere ein bisschen über die beiden Kapitel fokussiere insbesondere die von mir unterstrichenen Stellen und wir werden dann herausarbeiten warum das Buch nicht so trübsinniges Liebe Freunde und Freundin, wie es anmutet.
00:40:32: Es hört sich natürlich bedrückend an!
00:40:33: Alles ist Mühe damit gewandt habt alles ist Dunst kein Vorhang ist unter Sonne.
00:40:38: ich habe alles gemacht das für die Katz sozusagen.
00:40:40: wir werden miteinander nachdenken wie etwas was scheinbar bedrückt und Sinisteres uns zu einer ungeheurem Tiefe und eine ungeheuren Gottesbeziehung führen wird.
00:40:50: Und ich lade sie ein jetzt einmal jeder für sich fünf Minuten
00:40:53: mal schon
00:40:54: Durch die unterstrichen Stellen und durch andere Stellen, sie dürfen fleißig selbst markieren natürlich herauszuhören.
00:40:59: Worum geht es?
00:41:00: Es ist ja immer in heiliger Schrift.
00:41:02: Ich möchte Sie bitten, selbst zu erarbeiten warum dieses Buch dennoch bestandter der Heiligen Schrift beziehungsweise des Heiligen Wortes Gottes wurde.
00:41:10: Wir machen ja keine Säkular-Literatur wir machen ja nicht ein gebütlichen Leserzöckel sondern ich möchte mit Ihnen bis morgen Mittag zwölf Uhr arbeiten.
00:41:16: Warum dieses Buch?
00:41:17: obwohl es diesen bedrückenden scheinbar verdrückten Charakter den noch eine ungeheure tieferen die uns letztlich zudem führt, was das Ziel der gesamten Schrift ist.
00:41:27: Nämlich die Beziehung mit Gott zu festigen!
00:41:29: Bitte fangen Sie an einfach reflektieren in die Tiefe gehen und anschließend sammle ich Ihre Eindrücke Ihren Input und mache daraus einen großen Gobeller.
00:41:38: bitte fangen sie an jeder für sich fünf Minuten.
00:41:41: unterstreichen Sie kräftig, kräftig am Text arbeiten.
00:41:45: Hevel H-E-W-El.
00:41:49: über dieses Wort müssen wir unbedingt nachdenken.
00:41:51: Buber übersetzt es mit Dunst.
00:41:53: Ich habe hier gerade die Zürcher vor mir nicht g'spricht, denn Nichtigkeit sagt die Zörcher.
00:41:58: Da gibt´s verschiedene Varianten und sie schreiben bitte auf Hewel.
00:42:02: Heinrich Emil Werner Emil Ludwig.
00:42:04: Hewel ist das Wort für Dunst, dass ja Dutzne male vorkommt.
00:42:08: Und ich möchte Sie darüber nachdenken.
00:42:09: was ist denn dieser Dunst?
00:42:11: Warum sagt er?
00:42:12: Der Dunst sagt dann nicht null und nichtiges.
00:42:14: Es gibt ein Wort in Brebrechen für nichtig Und er benutzt Dunst und wiederholt es ja.
00:42:18: Dunst der Dünste, alles ist Dunst!
00:42:21: Sie denken mal darüber nach was für Tiefe die werden wir natürlich erarbeiten hinter dem Wort Dunst steht.
00:42:42: Richtig!
00:42:44: Wunderbar!
00:42:46: Ausgezeichnet Genau.
00:43:02: Und jetzt kriegen Sie noch eine Aufgabe von mir, Sie denken mal darüber nach wo in der Bibel dieses seltene Wort noch vorkommt.
00:43:10: Und wenn Sie wirklich sich in der Bibel ausgehen, Sie sagen es noch nicht erst nach Ihrer Reflexion dann werden sie mir sagen wo in der Bible dieser Name Hevel nochmal vorkommen.
00:43:18: kann das mit Schleier zusammenhängen dass etwas von unseren Augen fällt wenn wir
00:43:23: auch wie ein Schleiher?
00:43:26: jetzt
00:43:26: sehen wir
00:43:26: durch einen Schleihe Auch, es hat fast mit Schleiger zu tun.
00:43:29: Das ist richtig!
00:43:30: Und es gibt noch ein anderes Phänomen... Ich will's Ihnen nicht deutlicher nennen, sonst haben Sie es sofort.
00:43:34: Sie denken mal jeder für sich nach.
00:43:36: Nicht sofort.
00:43:36: Wir müssen ihn nicht sofort sagen.
00:43:38: Es gibt einen Phänomene, ich will das nicht mehr bezeichnen.
00:43:40: Sonst haben sie es
00:43:41: sofort.".
00:43:41: Das auch Hevel ... Hevel is der Name im Librischen von Dunst?
00:43:45: Genau.
00:43:46: Das in der Bibelvokale und zwar an einer sehr, sehr frühen Stelle im Ersten Testament.
00:43:50: Sie sagen es bitte noch nicht, denn ich will den anderen die Chance geben mir zu denken.
00:43:53: Versuchen Sie dort mal nachzudenken Denn wir arbeiten ja wie wunderbar Elma Kozila es erkannt hat, als Mann mit jüdischem Herzen.
00:44:00: Nämlich dass ich als Bibelexe geht immer ganzheitlich arbeite und natürlich schaue ich als Jude nach wenn ich so einen Text habe.
00:44:06: wo kenne ich dieses Wort Evel in der Geschichte der Bibel schon
00:44:10: einmal?
00:44:11: Und wenn ich die Stelle finde wird mir so viel klar und das biete sie jetzt in einer Einzelreflektion mal durch Anregeln ihres Hirncomputers herauszufinden.
00:44:19: Sie werden sich wundern was wir dadurch an Erkenntnis kriegen.
00:44:22: Jeder bitte für sich fünf bis sieben Minuten und dann bringen wir in die Gruppe ein.
00:44:28: Wir können ja so machen, wir sammeln und im Laufe des Gesprächs da gibt es sich bestimmt noch mehrere.
00:44:32: Ist ihr an Ihren Augen?
00:44:33: An Ihrem Hirn?
00:44:34: Dass sich da einiges tut!
00:44:36: Teilen Sie mit uns Ihre Erkenntnisse.
00:44:42: Wunderbar!
00:44:56: Wunderbare Gedanke.
00:44:57: bitte sagen Sie ihn nochmal.
00:44:58: Da ist wunderschön.
00:45:00: Hören Sie zu auf die weisen Worte unserer Teilnehmerinnen.
00:45:03: Sagen Sie es bitte nochmal.
00:45:06: Das weiße Haupt reflektiert ihre weise Einsicht.
00:45:09: Das war wunderbar!
00:45:11: Darf ich Sie bitten, das noch mal in anderen Worten oder in gleichen Worten zu... Deshalb habe ich unterstrichen.
00:45:28: Ja?
00:45:44: Genau.
00:45:44: Wunderschön.
00:45:45: Ein großer Gedanke.
00:45:46: Wir sammeln weiter.
00:46:18: Es
00:46:26: ist aber nicht so befriedigend.
00:46:30: Bei aller Ehre zu Toursinai darf ich Sie bitten, am Montag früh dennoch dem Uber zu kaufen?
00:46:35: Tun Sie sich die Freude!
00:46:37: Am Montag Früh darf ich sie ganz herzlich bieten in Bamberg im schönen Bamberg und bitte machten Uber zu kommen.
00:46:44: Aber ich bin nicht damit glücklich, weil Martin Buber noch tiefer und noch gründlicher und noch authentischer in den Texten ergang ist.
00:46:54: Darum tun Sie sich die Freude im Montag vormittag gleich im schönen Bamberg bitte die Martin-Bubau Übersetzung anzuschaffen.
00:47:01: Was sagen Sie noch was?
00:47:02: Ich
00:47:05: habe nur mit der Aspekt Stellung ausgehen können.
00:47:22: Ja.
00:47:23: Einverstanden?
00:47:27: Leiden Sie aber am Text.
00:47:28: Ich arbeite Sie noch am Text heraus Ohne zu viel, zu deutlich am Text.
00:47:31: Was lesen Sie noch am Text?
00:47:33: Bitte am Text!
00:47:34: So wie die das gemacht hat... was leiten sie noch aus dem Text heraus?
00:47:38: Aus dem geschriebenen Text?
00:47:47: Ja, aber wir wollen ja verstehen, was er bemängelt und was er leidvoll erfahren hat.
00:47:53: Was können Sie noch erarbeiten aus dem Text über das, was er geleistet hat?
00:47:57: Er will ja nicht einfach nur die Fakten benennen.
00:47:58: Das ist richtig!
00:47:59: Aber was können wir noch ableiten über seine Gesinnung?
00:48:02: Wir wollen ja die Gesinnungen eines großen Mannes verstehen der uns etwas mitteilen möchte.
00:48:07: Die Gesinnungs eines großen Manes, der viel im Äußeren gewirkt hat, das bezeichnet er sehr deutlich und dennoch uns in eine Innerlichkeit führen will, die vielen Menschen eben nicht zugänglich war.
00:48:20: Wer möchte dazu was sagen?
00:48:22: Ich habe redet, er
00:48:24: war also ein Superbär.
00:48:26: Ein Philosoph
00:48:27: der sich Gedanken gemacht hat und alle Freuden und alles hat er ausgekostet.
00:48:32: aber nichts hat ihn wahrscheinlich innerlich zufriedengestellt.
00:48:36: Richtig!
00:48:36: Er hat immer nach etwas Handtes nach einer Tatsache gesucht und dass das Wort uns so oft aufkommen bei ihm.
00:48:44: Das deutet auch darauf hin als er erkennt dann nach einem Freuen was er alles genossen hat.
00:48:50: Nichts ist beständig, nichts ist von
00:48:52: Tater.
00:48:52: Genau!
00:48:53: Es ist alles eine Vorgabenung von Tatsachen.
00:48:56: Ein Schleier liegt überall.
00:48:58: Aber was ist hinter dem Dunst?
00:48:58: Dunst das will er vielleicht ergründen aber er kann es
00:49:02: nicht... Sehr gut.
00:49:04: Ausgezeichnet.
00:49:05: Er gibt
00:49:05: keine
00:49:06: Antwort darauf.
00:49:08: Noch nicht genau.
00:49:09: Woher kommt das Wort Dunst vor die Dame?
00:49:17: Auch schön, auch schön.
00:49:19: Sehr schön!
00:49:19: Endet
00:49:21: alles
00:49:24: im Dunst bei Gott?
00:49:26: Ja, auch ein wunderschöner Gedanke.
00:49:28: Ausgezeichnet!
00:49:30: Genau.
00:49:30: wer möchte noch was ergänzen?
00:49:31: Nur ergänzend ich glaube es war bei der Berufe Elias.
00:49:34: also erst kam das Feuer und da war nicht Gott und dann kam der Windhaut.
00:49:38: Nein Korrektur, das ist ein leises verschwebendes Schwein.
00:49:42: Es ist ein gutes Gedankel.
00:49:43: Also
00:49:43: das sind andere
00:49:44: Worten.
00:49:44: Andere Worten genau und ich wollte von Ihnen wissen wo kommt genau dieses Wort Hevel vor?
00:49:50: Sie werden sich nachher komundum ärgern.
00:49:53: Nein, das ist der Ruach!
00:49:56: Das ist der
00:49:56: Geist.
00:49:58: Abel
00:49:58: ist das.
00:50:00: Bitte alle aufschlagen.
00:50:02: Der erste Mensch, der ein Brudermord begeht.
00:50:03: Alle aufschlagend?
00:50:04: Genesys Vier.
00:50:05: Sie schlagen bitte in ihrer Einheit auf, die auf ihrem Tisch liegt.
00:50:08: Genesis IV.
00:50:09: Thomas hat das Kind beim Namen gelangt.
00:50:11: Hebel wird dort Arbel genannt und heißt bei einem Britchen Hebel.
00:50:15: Wir lesen bitte vor, Thomas ließ uns vor.
00:50:17: Sie schlagen auf die Einheit.
00:50:19: Kapitel V ganz am Anfang.
00:50:21: Kapitel IV kann jeder Rückzug aufschlagen.
00:50:23: Es liest Thomas Ness vor.
00:50:24: Kapitel IV Die ersten vier fünf Sätze.
00:50:26: Das führt uns in die Bedeutung von Hevel und Dunst nämlich ein.
00:50:30: Sie notieren bitte Kapitel VI.
00:50:33: das gesamte KapitelIV thematisiert die beiden Brüder Von denen einer nicht mehr und nicht weniger als Hevel heißt.
00:50:39: der Nichtige.
00:50:40: Bitte Thomas
00:50:41: vom Ersten Fers
00:50:42: an
00:50:43: Adam erkannte Eva seine Frau.
00:50:46: Sie wurde schwanger und Gebarr kein, da sagte sie ich habe einen Mann vom Herrn erworben.
00:50:53: Sie gebarr ein zweites mal nämlich Hevel seinen Bruder.
00:50:57: Hevel wurde scharfiert und kein Ackerbauer.
00:51:09: mit dem wir sie im Buch immer wieder zu tun haben werden.
00:51:15: Der Mann heißt Heveln, aber ist die verdeutschte Form.
00:51:19: Aber in der Präschen ist es der Hevelnen – der Nichtige und der Dunstige!
00:51:23: Und wir werden natürlich darüber nachdenken warum ihm die Mutter
00:51:26: so
00:51:26: einen belastenden Namen geben kann.
00:51:29: Darüber werden wir gleich nachdenkt und das
00:51:31: führt uns in
00:51:32: unser Text hinein.
00:51:33: Bitte Thomas.
00:51:35: Aber ich sage jetzt weiter, Hevel.
00:51:36: Bitte weiter.
00:51:37: Ja.
00:51:37: Nach einiger Zeit brachte Kajen dem Herrn einen Opfer von den Früchten des Feldes dar.
00:51:42: Auch Hevel brachte eines davon in Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett.
00:51:48: Der Herr schaute auf Hevel uns sein Opfer, aber auf Kein und seinen Opfer schaunte er nicht.
00:51:55: Da überlief es Kein ganz heiß und Sein Blick senkte sich!
00:51:59: Der Herr sprach zu Kein, warum überläuft es Dich heiß?
00:52:03: Und warum senkt sich Dein
00:52:04: Blick?!
00:52:05: Nicht wahr?
00:52:06: – wenn Du recht tust darfst Du
00:52:08: Aufblicken!".
00:52:09: Wenn du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde als Dämon.
00:52:14: Auf dich hat er es abgesehen, doch du werde Herr über
00:52:18: ihn.".
00:52:19: Hierauf sagte Kein zu seinem Bruder Hevel, gehen wir aufs Feld!
00:52:24: Als sie auf dem Feld waren, griff Kein seinen Bruder Heyvel an und erschlug ihm.
00:52:30: Da sprach der Herr zu Kein, wo ist dein Bruder Hävel?
00:52:34: Er entgegnete ich weiß es nicht.
00:52:36: bin ich der Hüter meines Bruders?
00:52:39: Der Herr sprach was hast Du getan?
00:52:41: Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden.
00:52:45: So bist du verflucht, verband vom Ackaboden der seinen Mund aufgesperrt hat um aus Deiner Hand das Blut meines Brunners aufzunehmen.
00:52:56: Wenn Du den Ackerboten bestellst wird er dir keinen Ertrag mehr bringen.
00:53:00: Rastlos und ruhelos wirst Du auf der Erde sein.
00:53:05: Kein antwortete dem Herrn.
00:53:07: Zu groß ist meine Schuld als dass ich sie tragen könnte.
00:53:11: Du hast mich heute vom Ackerland verjagt, und ich muss mich vor Deinem Angesicht verbergen.
00:53:17: Rastlos und ruhelos werde ich auf der Erde sein!
00:53:20: Und wer mich findet wird mich
00:53:21: erschlagen.".
00:53:23: Der Herr aber sprach zu ihm, Darum soll jeder, der kein Erschlägt siebenfacher Rache verfallen.
00:53:30: Darauf machte der Herr dem Kein ein Zeichen, damit ihn keiner Erschlage dir entfinde.
00:53:36: Dann ging kein vorm Herrn weg Und ließ sich im Land Not nieder, östlich von ehem.
00:53:42: Danke Thomas!
00:53:43: Ein Mann heißt Hebel und sein Bruder ist kein.
00:53:46: Die Antithese schlechthin.
00:53:48: Hebel der Nichtige?
00:53:49: Der Dunstige, der nicht greifbare.
00:53:51: Gut dass Sie das vorhin gesagt haben.
00:53:53: Ohrach ist ein Geist Gottes und Dunz ist sozusagen nur ein kleiner Teil davon.
00:53:57: Ohrhach was Sie vorhin sagten ist der Geist.
00:53:58: Gott ist der über den Wasser schwebt und hier haben wir den Dunst.
00:54:01: Sein Bruder ister Erwerb Hier haben wir zeigt einen Kontrastprogramm.
00:54:06: Sein Leben ist ja eine Nichtigkeit.
00:54:08: Er kommt gerade zur Welt, bringt einen Opfer ein sogenanntes Opfer und wird von seinem Bruder erschlagen.
00:54:13: Ein schweres Thema auch ein düsteres Thema in der Bibel.
00:54:16: Das vierte Kapitel der Bibels buddet uns ein sehr hartes Thema nämlich die Frage nach der menschlichen Existenz und nach der Dauer unter tiefe menschliche Existenzen.
00:54:26: Zwei Brüder, da eine repräsentiert den Erwerb der Mutter sagt ich habe dich erworben mit Gott.
00:54:31: er steht dafür das Leben Das Erwerbende, das zuerwerbenden Pralles Leben und der Andere ist eine Nichtigkeit.
00:54:39: Wir können uns natürlich fragen wie kann eine Mutter ihrem Sohn noch bevor diese traurige Geschichte entsteht in den Sohn Hevel geben?
00:54:46: in den Namen Hevel geben, Nichtigkeit, Dunstigkeit, Belanglosigkeit sozusagen.
00:54:52: Und denomutet uns die Bibel liebe Freunde und Freundinnen ein vierter Kapitel schon so ein tragisches Thema zu und dieses Hevel greift darum Holismus Ganzeitlichkeit in der Jüdisch-Netzigeese, greift Salmo auf, der natürliche Geschichte von Hevel kannte.
00:55:06: Was Liebe Freunde und Freunde sagt uns diese kurze Geschichte?
00:55:10: Ein Mann bringt einen Opfer dar, will Gott gefallen.
00:55:13: Dieses Opfer findet Gunst in den Augen Gottes?
00:55:15: Der Bruder kann es nicht ertragen.
00:55:17: Statt dass er seine Beziehung mit Gott saniert, tötet er seinen Bruder aus nicht bekannten Gründen.
00:55:22: Steht nur da.
00:55:22: sie sind auf dem Feld.
00:55:23: Wir machen heute keine Keien Arbeit sonst würde ich ihn noch mehr dazu sagen aber es steht nur da!
00:55:28: Er ist empört, er regt, tödelt sein Bruder und der Bruder verschwindet tatsächlich in der Nichtigkeit.
00:55:34: Was finden uns die Bibel damit sagen?
00:55:36: Dass ein Mensch sogar Hevel gedannt wird, nicht nur das Leben.
00:55:40: Wie Salamo sagt alles ist dunst und Nichtigkeit.
00:55:43: was heißt es wenn ein Mensch von seiner Mutter schon Nichtigheit gedankt wird?
00:55:47: Und was können wir aus der Existenz dieses Menschen sagen, der kaum auf der Welt war?
00:55:51: Es waren nur zwei Menschen auf der welt neben den Eltern natürlich aber in einer neuen Generation waren nur Zwei Menschen Abel, Hevel und Kein und die beiden könnten nicht miteinander friedlich leben.
00:56:02: und einer bringt den anderen um.
00:56:04: Was denken Sie, was steckt dahinter?
00:56:06: Was will uns die Bibel sagen?
00:56:07: ganz am Anfang ihres großen Werkes nämlich Hevel-Schöpfung und dann relativ am Ende wenn ein großer Mann in einer großen fortgeschrittenen Phase des jüdischen Volkes ebenfalls nachdeckt.
00:56:19: Und mehrfach!
00:56:20: In seinem Buch davon spricht.
00:56:21: es ist alles, alles Hevel.
00:56:24: nicht nur ein Mann Hevel sondern er sagt ja dunste dünste.
00:56:27: er steigert das Jahr hevel havalim.
00:56:30: Das haben wir sonst nie in der Bibel, liebe Freundin und Freundinnen.
00:56:32: Dass ein Wort so gesteigert wird.
00:56:34: Hevel Havalim!
00:56:35: Dunst der Dünste!
00:56:37: Alles ist dunst, dunst der dünste.
00:56:39: Diese Steigerung ins Unermessliche am Anfang haben wir uns nie in die Bibel.
00:56:45: Wir haben es mit einem ganz tiefen Prozess einer Selbsterkenntnis zu tun eines großen Mannes... Ich habe ihn deshalb dreimal unterstrichen oben.
00:56:52: Er ist Versammler, er versammelt das Volk Er hat viel Begegnung mit Menschen.
00:56:56: Er ist Sohn Davids, ein Mann aus gutem
00:56:58: Rausium,
00:56:59: aus guten Verhältnissen, kein unbekanter Mensch und er ist König in Jerusalem!
00:57:04: König der Hauptstadt des Judäischen Reiches.
00:57:06: Darum habe ich ihn die drei Teile oben unterstrichen weil die Bibel uns ja mit jedem Wort etwas Tiefes sagen will.
00:57:12: Es nicht irgendeiner hergelaufener von dem man sagen kann was weißt du denn vom Leben?
00:57:16: Was hast Du schon erfahren?
00:57:17: Was haben Du schon erlebt?
00:57:18: Frankisch
00:57:18: gesprochen?!
00:57:20: Er sagt sehr wohl am Anfang, ich bin Versammler.
00:57:23: Ich habe vielvolk versammelt das an meinen Lippen hin!
00:57:27: Ich habe Erfahrung mit Menschen, ich habe Menschen gesehen und das menschliche gesehen.
00:57:31: um kommen zu Konklusionen.
00:57:33: Und ich war so Davids irgendein unbekannte Nobby sondern Sohn des großen Königs Davids aus besten Verhältnissen eingeführt in besten Kreise Israels und ich war König.
00:57:44: nicht nur sei so Hund eines Königs sondern selbst König.
00:57:47: und aufgrund dieser Erfahrungen, und auf Grund dieser Eigenschaften komme ich zu bestimmten Konklusionsschlussfolgerungen.
00:57:53: Was denken Sie?
00:57:54: Was bedeutet es wenn ein Mann nochmal die Frage Hevel genannt wird?
00:57:58: Der Mann der Bruder heißt Hevel!
00:58:01: Und wenn ein Man sogar Hevel Genannt wird... was will uns das sagen?
00:58:04: Obwohl er ja so eine gute Gesinnung hatte, wird hier sein Leben kurz und schmerzvoll endet.
00:58:11: Hevel wird ja getötet von keinem obwohl er ja gerade das gottgefällige Opfer bringt.
00:58:16: Sein Leben endet
00:58:17: tragisch,
00:58:18: Mord.
00:58:21: Der erste Mord der Bibel im vierten Kapitel der Bibeln.
00:58:25: Die Bibel fängt sehr direkt an!
00:58:27: Auch nachdenkenswert auch besinnlich nicht gerade sympathisch dass die zweite Generation der Menschen auf Erden schon in einen Mord involviert sind.
00:58:37: da eine kann es mit dem anderen nicht aushalten bloß weil er ein Opfer bringt das Gott mehr gefällt als seines.
00:58:43: Anstatt sich mit seinem Bruder zu verständigen oder noch einmal einen Opfer zu bringen, das dann bei Gott besser ankommt, tötet er seinen Bruder.
00:58:51: Tragisch!
00:59:03: Ausgezeichnet die Dame Russen?
00:59:05: Wunderbar!
00:59:06: Fühlen Sie es noch ein bisschen
00:59:07: aus?!
00:59:07: Warum kriegt der so einen tragischen Namen von seiner Mutter?
00:59:10: Sie haben doch auch zwei Kinder... Warum gibt die Mutter so einen Namen dem Sohn?
00:59:15: Sie gibt ihn ja schon vor dem Mord.
00:59:17: Den Namen Hevel, dunstig, nichtig und ungreifbar.
00:59:20: Was denkt ihr?
00:59:25: Wunderschön!
00:59:26: Dankeschön der Bruder.
00:59:30: Das
00:59:35: ist die Frage eben das wollen wir erklären.
00:59:37: Die Mutter gibt den Namen nicht Gott.
00:59:57: Sehr schöner Gedanke.
00:59:58: Und jetzt sagen wir, was gehen Sie weiter?
00:59:59: Sie haben ein wunderschönes Gedanken ausgesprochen, die Dame.
01:00:02: Führen sie Ihren Satz weiter!
01:00:03: Einer der schwach ist im Leben... Der hat wenig Chancen.
01:00:10: Bei wem?
01:00:12: Genau, aber wo hat er mehr Chancens?
01:00:17: bei Gott?
01:00:18: Aber das können wir ja vermuten.
01:00:19: Vermuten Sie doch mal.
01:00:21: Wagen Sie!
01:00:23: Bitte, darf ich Sie bitte keine Zeit gespricht.
01:00:25: Wagen Sie neue Gedanken!
01:00:27: Dieser Mann der stirbt hat ein Leben beendet und was hier Salomon automatisiert das sehr nichtig ist.
01:00:34: es ist nicht viel los bei ihm.
01:00:35: er wird keine Kinder haben, keiner hat Kinder.
01:00:38: zwar stirbt seine Linie auch aus wenn wir die Geschichte noch im Kopf haben seine Linien.
01:00:42: die kainitische Linie stirbt auch aus und dann kommt ein dritter Sohn.
01:00:45: wer ist der Dritte Sohn von Adam und Eva?
01:00:47: Seht Er hat einen dritten Sohn.
01:00:49: über diese Linie seht geht unsere Tradition weiter.
01:00:52: Wir leben, übersät weiter.
01:00:54: Kein stirbt aus und Hebel wird Opfer eines Mordes?
01:00:59: Und die Bibel sagt uns... Die Bibel will wir uns einladen.
01:01:02: Darf ich Sie bitten in die Gruppe zu sprechen?
01:01:04: Bitte!
01:01:04: Wir haben eine Spielregel vereinbart gesagt, dass sie Ihre wertvollen Beiträge bitte uns nicht vorentschalten, sondern immer in der Gruppe mitbringen.
01:01:11: Nicht nur Ihrem Tisch Nachbarn.
01:01:12: Noch einmal.
01:01:13: Hebel ist nichtig aber die Bibels will uns sagen Ist alles deshalb nichtig Nur weil wir Menschen es so nennen?
01:01:20: Das ist die Anfrage der Bibel.
01:01:23: Der Mann beendet sein Leben, der Kein beendete auch sein Leben und seine Linie stirbt aus.
01:01:27: Salamo spricht es ist alles dunst aber er wird sich durch dieses Nichtig erklären zu etwas Neuem hindurchlingen was wir miteinander bis morgen machen werden was eben über dieser Nichtigkeit steht.
01:01:39: das heißt die Bibel will uns sagen dass Leben pendelt zwischen zwei extremen Die
01:01:43: Fülle die
01:01:44: Kein verkörpert.
01:01:45: Kein ist ja der füllige Kein erworben Opfer, ich arbeite.
01:01:52: Ich kämpfe.
01:01:53: Ich arbeite mir
01:01:54: etwas.".
01:01:54: Dann später sein Sohn gründet eine Stadt und er steht im Leben in diesseitigem Prallenleben.
01:02:00: Er kann sich auch ein Mord erlauben!
01:02:01: Er meint, dass er Herrscher.
01:02:03: Er wagt es einen Menschen zu morden.
01:02:05: was ist das für eine Überheblichkeit?
01:02:06: Was is' das für Arroganz, für eine
01:02:08: Diesseitigkeit?!
01:02:09: Ich maße mir ernsthaft rein einen Menschen zum Morden meinen Bruder.
01:02:14: Das hat sehr viel mit Diesseidigkeit zu tun.
01:02:16: Heaven wird Opfer.
01:02:17: Er verschwindet.
01:02:18: kaum ist er da ist er schon weg und bezeichnenderweise bekommt ihr einen Namen, der das Thema unseres Buches sein wird.
01:02:26: Hevel denichtige!
01:02:27: Und wenn wir die Bibel ernst nehmen – und das machen wir ja als Jude – möchte ich Ihnen ja sagen wie ich als Jude mit der Bibel umgehe.
01:02:33: Jeder Dame hat ein Programm.
01:02:35: Jeder Name hat eine tiefere Bedeutung.
01:02:38: Wenn dieser Mensch eben Hevel heißt ... und wir auch in diesem Buch Kohelet es mit Hevel zu tun haben … und ein Mann vom Format König Salomos spricht sogar in der Steigerung dass alles Dünste sind.
01:02:49: Dann müssen wir daraus ableiten, dass Hebel etwas Wichtiges ist, wie wohl sein Leben so kurz war.
01:02:54: Und das es uns auf etwas hinfühlt was jenseits des Rheinirdischen ist.
01:02:58: Das wird ja noch kommen im Buch Coelet.
01:03:01: Jetzt wollte der Bruder etwas angehen.
01:03:18: Gehen wir davon aus, dass der Text vor Salomo vorliegt?
01:03:22: Nehmen wir einfach den Text als tradiert an und eine Mutter gibt ihrem Sohn zwei Namen, ihren Söhnen zwei Namen.
01:03:28: Der Eide bekommt keinen der Erworbenen, der im Leben stehende, der Kämpferische unter anderem heißt Hebel.
01:03:34: Nehmen das mal als axiomatisch an, als eine gegebene Tatsache die das erste Buch der Bibel bildet.
01:03:40: Das erste Buch ist Genesis und dann kommt später ein Bücher und viel viel später kommt Salomon.
01:03:46: Betracht mir das axiomatisch als etwas Grundgegebenes, was die Bibel uns symbolisch so vermittelt.
01:03:52: Was machen wir nun weiter damit?
01:03:53: Wir haben noch Ideen!
01:03:54: Die Dame!
01:03:56: eine schlechtere Chance mitbekommen.
01:04:21: Und der kein natürlich auch, das empfehle ich als etwas nervwürdig und im Widerspruch.
01:04:30: Lass mal stehen wir sammeln weiter die Dame?
01:04:32: Also wenn es hier immer heißt mir meiner mich dann ist das ja sehr auf den Menschen begrenzt und Gott ist von vornherein schon mal ausgeschossen und das
01:04:50: musste irgendwann sich ausgelaufen haben.
01:04:56: Das wirft nämlich eine ganze existenzielle Frage auf.
01:05:00: Ist das Leben nur begrenzt auf das irdische?
01:05:03: Oder gibt es etwas, was auch unser Thema sein wird?
01:05:05: Das hätte noch viel heftiger.
01:05:06: Zuerst nur das kleine Vorspiel, was wir hier lesen oder gibt es eine Dimension über das rein dunstige, über das Rein vergängliche in etwas Unvergängliches führen wird?
01:05:16: Ich lade Sie ein, sich zu diesem aufregenden Gedanken.
01:05:19: Zu diesen abenteuerlichen Gedanken zu öffnen.
01:05:21: Noch einmal – ich danke Ihnen sehr für Ihren Beitrag – noch mal bevor wir in die Kaffeepause gehen!
01:05:25: Die Bibel will ich Ihnen sehr straight, sehr direkt und verblüht zeigen im vierten Kapitel unserer heiligen Schrift.
01:05:33: Unsere gemeinsamen katholisch-jüdischen Tradition sagt da kommt ein Mann erlaubt sich einen anderen zum Morden, brutal vorsätzlich.
01:05:42: Und dieser Mann verschwindet hat aber einen Namen
01:05:45: der
01:05:45: nicht einfach ist, nämlich der Nichtige.
01:05:48: Und wenn wir davon ausgehen das Gott was wir ja schon gesagt haben ewig ist und Gott ja in Genesis eins den Menschen den Oden des Lebens einhaucht und Gott über allem steht und jeden Schöpfungstag gut genannt hat Sie wissen ja wir müssen immer die Gesamtbibel vor Augen führen.
01:06:03: Gott nennt ja jeden Schöffungstag gut unter sechste Tagen.
01:06:05: mit wie genannt?
01:06:06: Wie?
01:06:07: Sehr gut!
01:06:08: Wissen Sie noch alle, sehr gut.
01:06:09: Aber nur als Gesamttag?
01:06:10: Natürlich gesammt!
01:06:11: Da steht irgendwo,
01:06:12: dass
01:06:13: die Schöpfung des Menschen gut ist.
01:06:15: Nein, das war offen.
01:06:15: Die Schöpfung Gottes ist sehr gut und wenn wir dieses Gesamtbild haben, jeder Tag ist gut gereißen und der sechste Tag als Vollendung der Schö Pfung sehr gut können wir uns nicht des Eindrucks erwehren, dass dennoch auch wenn ein Mensch einen anderen ermordet alles unter dem Primat des Guten und des Sehrguten steht.
01:06:36: Das sind wir arbeiten hier sehr tief.
01:06:37: Ja, das verstehe
01:06:38: ich nicht.
01:06:38: Warum ist dann wirklich das Böse in der
01:06:43: Welt?
01:06:43: Das ist im Moment noch nicht das Thema!
01:06:44: Das Bösen gehört zur Welt – gut kann ich Ihnen kurz sagen – weil die Welt von Gott Polar geschaffen wurde.
01:06:50: Ganz am Anfang polardual heißt es ja Gott schuf Mann und Frau und Tag und Nacht und Winter und Sommer und Mann und Frauen beziehungsweise Gut-und-Böse.
01:06:59: Aber da war das Bösse im Plan Gottes drin.
01:07:01: Natürlich.
01:07:02: Woher wissen Sie dass das Bötse im Plank Gottes
01:07:05: sind?!
01:07:06: Nein, nein!
01:07:07: Bibel fest.
01:07:08: Woher wissen Sie nicht drum geraten?
01:07:10: Woher wissen sie... Nichts an der Bibel bleiben.
01:07:15: Woer wissen wir anhand der Bibeln?
01:07:16: Erste drei Kapitel, dass Gott die Polarität von Gut und Böse in seine Schöpfung rosen fest eingebaut hat im wahrsten Sinne des Wortes.
01:07:25: Der Baum der Erkenntnis von Gut- und Böseros.
01:07:33: Bitte nicht darum philosophieren, bitte am Text bleiben.
01:07:36: Der Gott hat den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse in diesen Garteneden in die Welt gesetzt.
01:07:44: Adam und Eva greifen zur Frucht werden dann mit dem Phänomen des Gut-und-Bösen verinnerlicht.
01:07:50: es tritt ihnen innerstes ein und seitdem sind wir in der Polarität von gut und böse.
01:07:56: Bleiben bitte am text?
01:07:57: Wir machen kein Philosophikus sondern Theologie!
01:08:00: Wir sind bitte in der Theologie.
01:08:02: Wir haben katholische Haus, wir machen Theologie und keine Philosophie und Spekulation.
01:08:05: Sondern wir schauen uns die Heiligeschrift sehr konkret an!
01:08:08: Ein Baum der Erkenntnis von Gut- und Böse – wir kennen alle die Bibel hier aufgewachsen –
01:08:13: ist
01:08:13: in den Garten irgendwie eingesetzt
01:08:15: worden.
01:08:16: Gott will also die Polarität von Gut und Bösen im Menschen in seiner Schöpfung haben.
01:08:24: Und Adam und Eva können sich nicht an den Befehl Gottes halten, greifen zur Frucht Obwohl Ihnen Gott gesagt hat, wir bleiben in der Heiligen Schrift.
01:08:32: Bitte fasst den Baum nicht an!
01:08:34: Sie greifen zur Frucht verinnerlichen die Frucht und sind damit – und hier auch als Ihre Nachfahren –
01:08:40: in
01:08:40: der Polarität von Gut- und Bösel, die zu uns geworden ist?
01:08:43: Ein Teil von uns selbst.
01:08:45: Das ist die Geschichte des Menschteins.
01:08:47: Das is' die Geschichte der heiligen Schrifft unserer kostbarsten Literatur, die wir haben.
01:08:52: Und dadurch setzt sich ein Prozesswort.
01:08:56: einen Punkt zu machen und in die Kaffeepause
01:08:58: zu gehen.
01:08:59: Wunderbar!
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