Kohollet Teil 4
Shownotes
Audiomitschnitt vom Seminar über "Kohelet" ("Prediger Salomo"/"Ecclesiastes") mit Dr. Yuval Lapide in den Bildungshäusern Vierzehnheiligen von 6.-8. November 2015,
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00:00:00: Den Eindruck, wir sind ein guter Strom.
00:00:02: Ich habe auch gute Bemerkungen schon gehört.
00:00:04: Gute Gedanken und lassen Sie uns mit König Salomo – übrigens den Begriff Salomo wollte man noch klären!
00:00:10: Mit Salomo weiter in seine Erkenntnisse steigen hinab und hinauf.
00:00:15: Das Wort Schlommo heißt auf Übrich Schlomo.
00:00:18: Im Übrichen heißt der Schlomo.
00:00:20: das ist verdeutzt, generalisiert worden und hat dann eine gewisse Entstellung bekommen.
00:00:25: aus Schlomo STHLUMU wurde Salomo Und wer weiß, was Schlomo bedeutet?
00:00:32: Das kommt von Shalom.
00:00:34: Aus der Friede aber auch die Vollkommenheit.
00:00:36: Sein Friede genau!
00:00:37: Er ist Gottesfriede.
00:00:39: Seine Frieder oder seine Ganzheit oder Gottesvollkommenheit.
00:00:42: im Librischen Schlomo das wissen die wenigsten steckt das Wort Shalom und Shalom wiederum ist nicht nur einfach Waffenstillstand sondern Shalom bedeutet Ganzheit, Integrität, Vollständigkeit.
00:00:53: von der Librische in Wurzeln Schalem und das Ohr am Ende bezieht sich auf Gott.
00:00:58: Salomo ist Gottes Friede, Gottes Ganzheit.
00:01:01: Sie erinnern sich vielleicht kurz, in welcher Situation Salomo geboren wurde?
00:01:04: Salomo war der König, der Sohn von Bazeba mit dem er ja Ehebuch leider beginnt.
00:01:11: Er erinnert sich, Esther Samuel XI und XII wird das beschrieben.
00:01:14: Esther SamuelXII hat hier alles seinen biblisch-ganzeichlichen Bezug.
00:01:18: In Esther Samuel... Moment!
00:01:21: Zweiter Samuel, Entschuldigung!
00:01:23: Erster Könige hat er.
00:01:24: Und zweiter Samuelt, elf und zwölf wird die E-Buchsgeschichte zwischen David und Bazeber beschrieben.
00:01:32: Gott nimmt es David sehr übel, eine eigene Geschichte, ein E- Buch mit Bazebar.
00:01:37: David entscheidet sich Busse zu tun, obwohl da kommt die Barmherzigkeit, die sie ansprachen, sehr wohl zum Tragen, einige von ihnen sprachen davon über.
00:01:45: wo ist die Barmerzigkeit Gottes?
00:01:47: Er bereut das aufs Intensivste was er getan hat Ein Ehrbuch begeht mit einer freiartigen Frau, dass er noch dazu den Mann töten lässt und die Rie an die Front schickt.
00:01:55: Der dann fällt – Sie kennen ja ein bisschen die Geschichte – David Berot ist aufs Intensivste.
00:01:59: Es hat natürlich Konsequenzen aber es bleibt ihm die eigenen leidvolle Konsequenterspartien insofern, dass der Erweiter im König von Israel bleibt.
00:02:10: Normalerweise steht hier auf dem Plan bei Ehrbruch der Tod der eigenen Person.
00:02:15: Steht da ein Gäck so das deutlich?
00:02:16: Wer die Ehr bricht muss des Todes sterben!
00:02:19: Er selbst, weil er so inniglich bereut und es ihm aufrichtig leidtut, heiratet Paziba.
00:02:24: Und der Sohn eben...der erste Sohn aus dieser Beziehung ist der Salomo.
00:02:28: Der erste?
00:02:29: Der erste Sohne.
00:02:30: Der erst geruchene Stückchen nicht?
00:02:33: Das war doch vor der Ehe!
00:02:33: Ich glaube ich habe das noch vor der Ehre.
00:02:35: Achso, ja das weiß ich nicht genau.
00:02:36: Da war noch vor die Ehe.
00:02:36: Bevor er sie heiratete, bevor er wohnte ihr bei und dieser Sohn... Ach hier hat sich so ein Schwanger und das wollten Sie irgendwo eher noch unterschieben.
00:02:42: Genau.
00:02:43: Und das ist ja nicht geklappt, weil der... Richtig.
00:02:46: Genau, genau.
00:02:46: Das war leise.
00:02:49: Das ist der Absalom.
00:02:50: Gut, dass Sie fangen!
00:02:51: Es ist noch ein Mann mit den Namen Salom...Shalom?
00:02:54: Das ist Der Absalom!
00:02:55: Absalom ist der Mann dessen Haare sich oben im Wipfel des Baumes verfangen und er dann stirbt.
00:03:03: Er zettelt leider einen ruhigbaren Aufstand gegen David an.
00:03:06: Das is'der Absalom.
00:03:07: Ist das auch ein Sturm von David?
00:03:08: Auch ein Strum vom David.
00:03:09: Der hat ja leider fürchterliche Geschichten mit seinen Söhnen.
00:03:11: Da gibt es immer wieder Spannungen und Konflikte.
00:03:14: Und das ist der absalom Aber der Sohn aus der Beziehung mit Batzeba die er dann heiratet und versucht wieder eine Beziehung in Ordnung zu bringen.
00:03:21: Leider ist Origa schon gestorben, der Mann, den er tötet – das ist der Salomo!
00:03:25: Der trifft übrigens einen zweiten Namen richtig.
00:03:30: Wird er noch später König?
00:03:31: Wird da auch?
00:03:34: Ardonia hat leider mit ihm auch ein Konflikt.
00:03:36: Es gibt ja wahnsinnige Konflikte im Hause Davids.
00:03:39: Dieser Sohn Salomo oder Schlomo sei in Friede.
00:03:42: Er nennt ihn deshalb Schlomo weil er einen Frieden, einen Neuanfang im Leben Davids darstellen soll.
00:03:48: David hat hier etwas Furchtbares Begang mit der Innovativer, dennoch verzeiht ihm Gott weil er in sich geht und er sagt als Zeichen dafür dass ich dir vergeben bevergeben und verzieren bekommt dein Sohn diesen schönen Namen nämlich er ist Frieden sein Friede isst Gott Daum schlubber.
00:04:05: Und noch ein Zusatz da nämlich Edidia Vielleicht haben sie das noch in Erinnerung steht auch in Zweiter Samuel zwölf.
00:04:11: er bekommt einen zweiten Name eben von Gott in dem Fall nicht von der Mutter.
00:04:14: Nicht die Mutter gibt ihm den beiden Namen, sondern Gott selbst.
00:04:18: Gott selbst gibt ihm einen Namen, nämlich Salomo.
00:04:20: Sein Friede ist Gottesfriede, Gottes Versöhnung, Gottes Ganzheit.
00:04:25: Gott schaut ihn wieder ganz an weil er ja ganz freut und ein zweiten Name bekommt er nämlich Jedidia.
00:04:31: Jedidya der Freund Gottes.
00:04:38: Ja können Sie nachlesen?
00:04:42: Können sie?
00:04:43: nachlesend steht alles in der Bibel Zweiter Samuel, elf und zwölf.
00:04:53: Ja gut, da können Sie natürlich fragen warum haben wir heute keine Propheten?
00:04:55: Weil laut jüdischer Tradition die Menschen der Zyklus der Begegnung mit den Propheten abgeschlossen ist.
00:05:03: Wir Juden, wir Christen, sie haben ja auch keine Prophetin mehr.
00:05:07: Weder Juden noch Christen haben nur Propheten.
00:05:09: Auch die Moslems haben ja keinen Männer, Mohammed.
00:05:11: Und genau das ist ein Zyklus der abgeschlossen ist und Gott mutet sich uns heute direkt zu.
00:05:16: Wir brauchen heute keine mittels Männern oder mittels Frauen wie der Propheten noch prophetieren sondern Gott manifestiert sich uns in unseren Herzen.
00:05:23: wir können direkt heute Prophetenamt wahrnehmen.
00:05:26: Gott spricht mit uns direkt und wir brauchen nicht mehr das Amt der Prophetin.
00:05:29: Das Prophetenamt ist abgeschlossen.
00:05:31: das Wichtigste was Gott uns vermitteln wollte hat er uns über die Propheten vermittelt.
00:05:35: Okay, zurück zu unserem Text.
00:05:37: Wir sind beim nächsten Kapitel.
00:05:38: Ich schlage vor auf Seite three-nine-eins.
00:05:41: Lesen wir weiter.
00:05:42: Wir haben ja über der Sonne gesprochen.
00:05:44: Wen in Sonne?
00:05:45: Adam!
00:05:45: Haben wir geklärt diese Metaphern?
00:05:48: und vielleicht liest uns mal jemand vor.
00:05:49: auf die Seite drei-neineins Thomas.
00:05:51: Drei neunein eins, die beiden im nächsten Kapitel.
00:05:53: Wir schauen uns nicht jedes Kapitel wie gesagt an aber noch ist es wichtig, dass wir liegen ja gut in der Zeit.
00:05:59: Das war kontinuierlich arbeiten.
00:06:01: Thomas bist du zur linken Seite?
00:06:02: drei neun eins?
00:06:03: Unten.
00:06:04: ich aber... Ich wante mich dazu, Weisheit zu besehen!
00:06:08: Ich aber...ich wante mir dazu, weisheit so gesehen und Tollheit und Nahrheit Denn was ist zum den Menschen, der dem Frühling nachfolgt?
00:06:18: Es hängt daran, was man vor längst tat Und ich, ich sah Dass die Weisheit einen Rang vor der Nahrzeit hat Gleich dem Rang des Lichts vor der Finsternis.
00:06:30: Der Weise hat in seinem Kopf seine Augen und der Tor geht im Finsteren einher, aber ich – auch das habe ich erkannt – dass eine Widerfahne es ihnen allen widerfährt!
00:06:42: Und die sprach ich in meinem Herzen, gleich der Widerfahren ist des Touren mir, auch mir wiederfährt.
00:06:51: Und wozu bin ich dann überaus Weise geworden?
00:06:54: Und ich redete in meinem Herzen, dass auch dies dunst ist.
00:06:58: Denn dem Torengeseld bleibt im Weisen kein Gedächtnis auf immer!
00:07:05: In den kommenden Tagen ist all das vergessen und wie kann der Weise sterben dem Torengeselt?
00:07:12: So wurde mir das Leben verhasst.
00:07:14: Den Übel erschien mir das Tun, das unter der Sonne getan wird.
00:07:18: Denn all das ist dunst und ein Trachten nach Wind.
00:07:22: Ich, ich hasste nun alle meine Mühen damit ich mich abmüte unter der Sonne, dass sich's dem Menschen hinterlasse, der mir nachfolgen wird und wer weiß ob er weise sein wird oder töricht.
00:07:35: Und da soll er walten über all mein Ermütes, das ich ermüte und weisslich erwahrt unter der sonne auch dieses Dunst!
00:07:43: Und ich drehte mich ab, meinen Herz verzweifeln zu lassen um alle die Mühe, damit Ich mich abgemüht hatte unter derSonne.
00:07:52: Denn da weß ein Mensch Der mit Weisheit sich abmüht, Mit Wissen und mit Geschick.
00:07:59: Und einem Menschen der sich drum nicht mühte Muss als dessen Anteil erst übergeben.
00:08:04: Auch dies ist dunst und des Übels viel.
00:08:08: Denn was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe?
00:08:11: Und von der Strewung seines Herzens Damit er sich abmyt unter der Sonne?
00:08:17: Denn alle seine Tage sind Schmerzen Und verdrusses sein Geschäft.
00:08:22: auch nachts ruht sein Herz nicht.
00:08:24: Auch dieses Dunst ist's.
00:08:27: Dankeschön, ein Stück weiter mit netzigen Wagen für den Menschen kein Gutes sein Wie das er isst und trinkt Und gibt seiner Seele Gutes zu besägen.
00:08:37: in ihrem Mühen.
00:08:38: Habe doch auch dies ich gesehen Dass das von der Hand Gottes her ist Denn wer könnte essen und schmecken außer von ihm her?
00:08:49: Denn einem Menschen Der vor ihm als Gut besteht hat er Weisheit, Wissen und Freude gegeben dem Sündigen das Geschäft zu Häufen und zu Stapeln um es dem zu übergeben der vor Gott als Gut besteht.
00:09:04: auch dies ist Dunst-und ein Trachten nach Wind.
00:09:09: Die zweite Abschnittordnung?
00:09:10: Ja bitte!
00:09:12: Für alles ist eine Zeit Eine Frist für Alles Anliegen unter dem Himmel Eine Frist fürs Pflanzen und eine Frist für Entwurzeln des Gepflanzten.
00:09:27: Eine Frst fürs Erschlagen, eine Frst für Reilen.
00:09:31: Eine frist fürs Niederbrechen und eine frist für Erbauen.
00:09:35: Eine Frist fürs Weinen und eine Frist für Lachen.
00:09:39: Eine frist fürs Klagen und eine frist für Tanzen!
00:09:42: Eine frisst fürs Steinewerfen... ...und eine frisst für Steine Stapeln!
00:09:47: Eine Frest fürs Umschlingen Und eine Frist von Umschlingung sich fernzuhalten, Eine Frist für's Suchen und eine Frst fürs Verlohen gehen.
00:09:58: Eine Frst Fürs Bewahren und eine frist fürs Verschleudern, Eine frist für es Aufreißen und einer Frst für es Vernähen, Eine Frist fürs Schweigen und eine Frist für es Reden, Eine frist fürs Lieben und einefrist fürs Hassen, Einefrist des Kriegs und eine Frist des Friedens.
00:10:20: Was ist da der Vorteil dessen, der es tut?
00:10:23: Bei dem womit er sich abmüht!
00:10:26: Ich habe das Geschäft gesehen, dass Gott den Menschen-Söhnen gab, sich damit zu befassen.
00:10:32: Alles hat ja schon so seiner Frist dargetan.
00:10:36: Auch die Weltdauer hat ja ihnen ins Herz gegeben – nur dass der Mensch das tun, das Gott tut vom Angegeben bis zum Ausgang nicht findet.
00:10:49: dass unter ihnen kein Gut ist, als sich zu freuen und sich gut zu tun in seinem Leben.
00:10:55: Aber auch all jedem Menschen!
00:10:57: Dass er isst und trinkt und Gutes besieht in all seine Mühen eine Gabe Gottes ißts.
00:11:03: Ich habe erkannt Ja denn alles was Gott tut In Weltdauer wird das sein.
00:11:09: Hinzu kann man keins fügen Davon kann man Keins mindern – Gott hat's getan Das vor ihm man sich fürchte Was geworden ist, urlängst ist's das.
00:11:22: Und was werden soll?
00:11:24: Urlängs ist es
00:11:25: geworden.".
00:11:26: Und das Verjagte Gott sucht's hervor.
00:11:29: Vielleicht noch ein kleines Stück?
00:11:30: möchte Ihnen jemand vielleicht ablösen.
00:11:33: Möchten Sie noch einen Stück vorlesen den letzten Teil, den ich unterstrichen darf?
00:11:36: und noch sah ich unter der Sonne einfach bis zum letztem Teil, was nach ihm wird.
00:11:41: Danke!
00:11:41: Und noch sah Ich unter der sonne Den Ort der Gerechtigkeit Dort ist der Fräfe und den Ort der Bewahrheitung, dort ist der Fräfler.
00:11:52: Der Fräfler, richtig?
00:11:54: Da sprach ich in meinem Herzen den Bewerten und den Fräpfler wird Gott richten Denn eine Frist ist dort für alles Anliegen und für alles Tunis.
00:12:07: Ich sprach mich in meinem herzen um.
00:12:09: die Sache der Menschensöhne ist dass man sie prüfe Gott Und das man sehe wie Sie ein Getier Sie für sich sind.
00:12:21: Denn eine Wiederfahrenis ist der Menschensöhne und eine Wiederfahrenis des Geteers.
00:12:28: Eine einzige Wiederfarnis für sie, dem Sterben von diesem, ist das Sterben vom gleich.
00:12:36: Und ein einziger Anhauch ist für alle!
00:12:40: Da ist kein Vorrang des Menschen übern Tier denn alles ist uns.
00:12:45: Alles geht an einen Ort Alles wahrt aus dem Staub und alles kehrt wieder zum Staub.
00:12:53: Wer erkennt's?
00:12:55: Der hauchende Menschen söhnen, ob er nach oben steige Und der hauchendem Getier, Ob er nach unten sinke zu Erde.
00:13:04: So sage ich, dass da kein Gut darüber ist Dass der Mensch sich seines Tuns freut Denn das ist sein Teil!
00:13:15: Denn wer brechte ihn dahin zu sehen was nachheben wird.
00:13:18: Danke lieber, danke lieber!
00:13:20: Thomas vielleicht machen wir so dass wir zu zweit ins Gespräch kommen.
00:13:23: ich habe ihn ja schon wichtige Schlüsselstellen unterstrichen.
00:13:26: sprechen sie mal zu zweiten wodurch er sich arbeiten muss um zu einer völlig neuen Erkenntnis zu kommen.
00:13:33: da ist eine Wende.
00:13:34: Wir haben zwar wieder den Topos Topos heißt in der Religionswissenschaft ein Kernbegriff Ein Schlüsselbegriff Topos.
00:13:40: Wer das um sich merken will, wer es aufschreiben will.
00:13:42: Er hat verschiedene Topoi Mehrzahl, nämlich unter der Sonne und sich abmühen und erdunden.
00:13:47: Das geht immer wieder vor!
00:13:49: Immer wieder muss er sich die Nichtigkeit dieses schnell verschwinden.
00:13:52: Denken Sie an den Hebeln, dass was da war und so fort verschwindet.
00:13:56: Dass Nichtige beim Namen nennt.
00:13:58: Der arbeitet sich durch den Schmerz und durch die gewisse Perspektivlosigkeit und dennoch merken wir, als blitzt ihn etwas Neues auf Was ich schon mit dem Wort Gott benannt habe, was wir auch beide sie und ich mit Gott benannten haben.
00:14:12: Gehen Sie bitte zu zweit ins Gespräch mit Ihrem Tischnachbarn einfach damit wir das Dialogische haben und arbeiten sehr raus wie er sich zu etwas Neuem hindurch schwingt.
00:14:21: Wir auf einmal – das haben wir ja vor der Pause gestellt, ich glaube hier haben die Fragen gestellt – wie auf einmal diese Einsicht kommt?
00:14:27: Ich brauche etwas sozusagen, was über der Sonne ist!
00:14:30: Ich will wiederholen, was der Stand der Dinge unseres Gesprächs heute Vormittag war.
00:14:33: Wenn ich nur unter der Sonne bleibe... Sie erinnern sich!
00:14:36: Wenn ich NUR unter der sonne bleib' nur im materiellen und nur bei mir, ich müh mich ab, ich brauche mein Reichtum, meine Erfernung
00:14:44: etc.,
00:14:44: komme ich nicht weiter.
00:14:46: Und wer merkt.
00:14:47: es muss wohl wenn dieses Unter-der-Sonne so deutlich benannt wird etwas Antithetisches geben nämlich über die Sonne, über dem Himmel?
00:14:55: Und das ist natürlich die Schieferer für Gott.
00:14:57: Aber ich möchte, dass sie am Text bleiben und das herausarbeiten was er noch einmal benennt, was ihn bedrückt, was ihm das Gefühl der Perspektivlosigkeit des Hevels, des Nichtigseins gibt bevor sich dann langsam eben von is dein Brot is untrinkt wie auf einmal dazu kommt, dass Essen und Trinken etwas Gutes sein kann.
00:15:16: Darf ich Sie ganz herzlich einladen?
00:15:17: Sich einzubring in eine Partnerarbeit so etwa ne Viertelstunde!
00:15:21: Dann tragen wir die Frucht zusammen in der Gruppe aus.
00:15:26: Einfach das, was wir eben gehört haben.
00:15:28: Am Text bleiben mit ihrem Tisch nach beim Sprechen.
00:15:31: Gute Gespräche in unserem Lehrhaus.
00:15:34: Der Geist Gottes wirbelt auf!
00:15:36: Ich sammle einfach.
00:15:37: Ich will einfach nur von Ihnen hören, was Sie hier aus den Kapiteln, aus dem markierten Top-Heuer, aus den markierten Kernbegriffen herausarbeiten.
00:15:44: Welches... Was passiert in Ihnen?
00:15:46: Wir versuchen ja die Seele dieses großen Mannes zu schauen, der viel erlebt hat und viel erlitten hat und er uns präsentiert.
00:15:54: in der Umkehr, in der Wandlung meines Herzens.
00:15:57: Tragen Sie einfach etwas bei – sie persönlich!
00:15:59: Jeder ist gefordert.
00:16:00: Ein jüdisches Lehrhaus lebt immer von den Beiträgen der einzelnen.
00:16:03: Ich darf zwar primus interpares sein aber das lateinische Gott sagt ja erster untergleichen.
00:16:08: ich habe den Vorsitz und bin sozusagen der Rabbi in unserem Leaus aber Sie sind gleichberecht.
00:16:12: Darum lade ich Sie immer wieder ein nicht weil ich Sie quälen will sondern weil ich sie einladen möchte beizutragen.
00:16:19: unser Lehrhaus liebt von Ihren Beiträgen und darum bringen Sie sich ein.
00:16:23: Tragen sie etwas bei?
00:16:24: Ich habe zwar erkannt, dass unter ihnen kein Gut ist als sich zu freuen.
00:16:31: Jetzt haben wir die Wände.
00:16:32: Warum?
00:16:33: Warum ist das die Wende?
00:16:34: Weil davor immer besprochen wird es alles tun und alles nichts.
00:16:37: Genau!
00:16:39: Und jetzt auf einmal fördert er auch, als ich zu freuen und gut zu tun in seinem Leben.
00:16:45: Dass er Mensch ist und trinkt und Gutes besiegt In all seinen Mühen, eine Gabe Gottes ist.
00:16:53: Und davor hat er die Mühien alles aufgezählt dem als ganz schlimm und es ist alles nicht.
00:16:58: zunächst auf einmal sagt er Gutes besieht in all seinen Mühnen.
00:17:02: Eine Gabe Gottes isst!
00:17:04: Ja ja ja und wie ringt der sich da durch?
00:17:07: Achten Sie noch ich gehe nochmal auf Ihren Paragraph ein.
00:17:09: das ist zwei neun.
00:17:10: zwei mag für den Menschen kein gutes sein als dass er ist und trinkt.
00:17:13: Ich habe Ihnen das Wort gut unterstrichen und das nämlich auch ein Topos das gute.
00:17:18: Was ist das Gute?
00:17:19: Warum ist das gute so ein entscheidender Begriff bei ihm?
00:17:21: Bislang fehlt es ja.
00:17:23: Aber denken Sie daran, wir hatten ja das Thema Adam und die Adama der Adamson von der Adama, von der Erde Wir hatten ja die Toproy unter dem Himmel, unter der Sonne.
00:17:31: Und jetzt kommt ein zentraler Begriff da ebenfalls in der Schöpfungsgeschichte vorkommt Nämlich dass Gott ja an jedem Tag sieht... Richtig!
00:17:38: Das ist gut
00:17:38: wahr?!
00:17:39: Das ist gar nicht super nah liebe Freundinnen.
00:17:43: Das ist gar nicht so banal wie es klingt.
00:17:45: Es soll Gutes darin sehen, sondern es hat damit zu tun dass er in die Schöpfungstätigkeit Gottes hineingeht.
00:17:51: Gott sieht ja jeden Tag und es heißt Gott sah was er tat und es war gut.
00:17:57: Jeder Tag wird attestiert von Gott selbst.
00:18:00: Und wenn es hier heißt seiner Seele Gutes zu besehen In ihrer Mühlen heißt das, ich gehe in die Schöpfungstätigkeit Gottes zurück und maße mir eine gewisse Demut an.
00:18:12: Er geht, das nennt man in der britischen Theologie, die Imitatio Dei Das Nachahmen Gottes.
00:18:17: Wenn Sie wollen können Sie das notieren?
00:18:18: Ist auch ein fester Begriff in der Religionstheologie, Religions theologischen Arbeit.
00:18:23: Nämliche ... Die Imitatie des Nachahmens Gottes.
00:18:27: Ich versuche als ein Geschöpf Gottes nachahmer Gottes zu sein.
00:18:30: So wie Gott schuf will auch ich schaffen.
00:18:33: So wie er sich freut und er das gute besieht, will auch ich das Gute besehen und es benennen.
00:18:39: An jedem Schöpfungstag besieht Gott seinen Schöpfungswerk und nennt es gut!
00:18:43: Und wenn er sagt gibt seiner Seele Gutes zu besehren Das heißt wirklich das Gutes in meinem schöpferischen Dasein zu sehen und nicht darüber hinwegzugehen.
00:18:52: Wer hat noch ein paar genackten Sammeln?
00:18:54: Sie sammeln Richtig genau Richtig Wunderschön, wunderschöner Gedanke greif ich auf.
00:19:28: Ewigkeit wunderbar das sich hindurchrennen dass es etwas gibt was ihn übersteigt.
00:19:39: Das ist wunderbar!
00:19:39: Ich will den Punkt Aufgreifen denen sie nennen.
00:19:41: er muss zu einem punkt der Verzweiflung oder der Verdunklung kommen bevor dann das Licht sehen kann.
00:19:48: Sie wissen die Mystiker des Abendlandes wie Johannes vom Kreuz Theresa von Avila?
00:19:52: Die großen Tauler, Johannes Tauler.
00:19:56: Ecker?
00:19:57: Eckert auch, Meister Eckert auch.
00:19:58: All diese Menschen da kannst.
00:19:59: du musst erst an dein Ende kommen bevor du an Gottes Anfang kommen kannst in meinen Worten.
00:20:04: Du musst erst am Dein Ende kommen und das Ende des Ägos bevor du Gott sehen kannst.
00:20:10: Johannes vom Kreuz nennt es ja die Nacht, die Erfahrung der Finsternis.
00:20:13: Er schreibt in seinen großen Werken im Fünfzehn, sechzehn Jahrhundert Zeitgenosse von Teresa von Arvila dass er erst mal in die Nacht gehen muss.
00:20:20: Er geht in die Dunkelheit In die Verzweiflung wie er es auch bezeichnet Salamo.
00:20:25: Er spürt sein eigenes Ende.
00:20:27: Es ist am Ende seines Lateins.
00:20:29: Salomo würde ich sagen, das ist am ende seine Sebriche um dieses Wort zu adaptieren auf ihn.
00:20:33: Salamo kommt wie die großen Mystiker oder die Großmystiker so wie er an das Ende seine Sebrich seines lateins und merkt Ich allein mit meiner Scheitheit!
00:20:42: Mit meiner... Überlegungskunst, komme so nicht weiter.
00:20:46: Und wie Sie es angesprochen haben ist muss.
00:20:47: es dämmert ihm.
00:20:48: Es muss etwas geben was größer ist als ich.
00:20:51: und da fängt er an sozusagen bei den einfachen Dingen des Lebens nämlich jeden Tag essen, jeden Tag trinken und merken wenn ich schon biologisch funktionieren muss.
00:20:59: wir müssen jeden Tag Essen, sei denn wir machen eine Fastenkur Aber sonst müssen wir essen, müssen trinken, müssen unsere Arbeit nachgehen.
00:21:05: So die einfachen basalen Nicht banalen Basalen Dinge des Lebens, die haben eine Bedeutung auf einmal für ihn Und erkennt darin, das hat Gott für mich vorgesehen und ich versuche in diesen einfachen Dingen des Lebens etwas Gutes zu sehen und es gut zu reißen.
00:21:21: Es im wahrsten Sinne des Wortes Gut zureißen und dadurch meinem Schöpfer nahezu kommen.
00:21:26: Noch ein paar Beiträge von Ihnen?
00:21:28: Wie heißen Sie noch mal?
00:21:30: Sagen sie uns auch was aus Ihrer Gruppe!
00:21:32: Einfach Ihre Beiträge sind mir wichtig.
00:21:35: Wir haben bemerkt dass der Verfasser sich fragt was er mit seinem Leben bislang gemacht hat ob er sein Mühen nicht umformieren muss, ob es nicht etwas überdauerndes gibt.
00:21:47: Etwas den einzelnen Menschen länger und christlich anheimengestellt werden könnte.
00:21:55: Und das ist doch die Dürfnisse für sein Tunen gibt, die über den täglichen Bedarf hinausgehen soll.
00:22:04: Ja!
00:22:04: Da kommt er in das Gespräch und vielleicht auch mit Gott sieht auch heraus dass es dafür bestimmte und bestimmte Entscheidungszeiten gibt.
00:22:14: Wunderbar!
00:22:15: Und können Sie uns noch mal sagen, was er kennt?
00:22:17: Der Punkt den ich heute Vormittag angesprochen habe.
00:22:19: Was er kennt muss er loslassen.
00:22:20: Wenn Sie nochmal ganz kurz auf Seite three nine eins schauen das sprüchte ja auch.
00:22:24: Ich wurde groß unnahm zu sehr genannt.
00:22:26: sich um drei neun eins ist ja noch ganz stark im Ego.
00:22:29: ich wurde groß und nahm zu und gar meine Weisheit.
00:22:32: sie sehen ich hab es ja unterstrichen meine weisheit Und meine Weiße, die standen mir bei und was meine Augen wünschten nicht versagt ich es ihnen.
00:22:40: Nicht weigert sich mein Herz!
00:22:42: Meine Mühe!
00:22:43: Was muss er, wenn ich sie bitten darf in ihren Worten haben?
00:22:45: Was muss da radikal loslassen?
00:22:47: Christlich gesprochen...was muss ihn sterben bevor Johannes vom Kreuz sagt, dass ihm etwas geboren werden
00:22:52: kann?!
00:22:53: Was muss ihn ihm sterben, damit ihm etwas gebornt werden kann?
00:23:00: Seine Ego-Fixiertheit, seine Egozentrierteid, sein Erkennen seiner Unvollkommenheit?
00:23:07: Genau, genau.
00:23:09: Wer mag dazu noch... Dankeschön!
00:23:10: Wer mag noch dazu vielleicht aus Ihrer Zweiergruppe oder aus Ihrer Zweihergruppe?
00:23:16: Aus Ihrer Zweijahrgruppe vielleicht dann bevor das Wort ergreift.
00:23:19: Teilen Sie mit uns was Sie besprochen haben.
00:23:21: Bringen Sie es in unsere große Gruppe ein.
00:23:26: Richtig, dass ist wichtig.
00:23:30: Genau.
00:23:46: Ja.
00:23:50: Gut bewährender Besprechen.
00:23:51: Die Fräste sind aufs Schnitt.
00:23:52: Richtig.
00:23:53: Hube übersetzt bewusst nicht eine Zeit sondern Frist.
00:23:56: Es gibt nämlich zwei Begriffen in unserem Text, oben steht ja für alles ist eine Zeit auf Seite drei neun drei.
00:24:01: Eine Frist für alles Anliegen unter dem Himmel!
00:24:03: Er sagt, eine Friste im Deutschen hat ja was zu tun mit Anfang und Ende.
00:24:06: Du hast eine Frist bis ersten Dezember, da zahlst du bitte ans Arbeitsamt oder ans Finanzamt deine Stuhl.
00:24:12: Frist ist immer etwas Kontingentiertes.
00:24:14: Gut, dass Sie das sagen.
00:24:15: Frist ist immer kontingentiert befristet von November bis erst Dezember.
00:24:20: und so will er es sagen.
00:24:21: ich habe sie unterstrichen.
00:24:22: Ich werde Ihnen gleich noch was Dives zeigen.
00:24:24: Er will sagen alles ist letztlich im Leben befristete.
00:24:26: da ringt er sich ja durch.
00:24:28: Alles ist befristeten.
00:24:29: Nichts ist ewig auf Erden.
00:24:31: Gut, als Sie das angesprochen haben Auf Erden hier unter dem Himmel.
00:24:34: Darum schreibt er da ja eine Frist für alles anliegen Unter dem Himmeln.
00:24:37: Und da ist wieder die Dialektik Thomas gleich kommt dran zwischen unter dem himmel und über den Himmel.
00:24:42: Er kennt unter dem Himmel Michael Alles unter dem Himmel hat eine zeitliche Begrenzung und wir müssen sozusagen uns dieser Zeitlichkeit, diese befristete Zeit fügen.
00:24:52: Es fängt schon an beim Geborenwerden oder beim Sterben.
00:24:54: das geboren werden ist kein ewiger Akt.
00:24:57: dauerhaft und das sterben ist auch kein ewige Akt.
00:24:59: es ist ein vorübergehender Prozess.
00:25:01: Wir werden in einer bestimmten Phase geboren und dann sind wir da Und dann sehen wir in der bestimmten phase im sterben und dann ist es auch vorbei in der anderen Welt.
00:25:08: Und jetzt versuch, bitte ich sie herauszuarbeiten.
00:25:10: auch dann geht er ja weiter.
00:25:10: schaut sich die Natur an Pflanzen und entwurzelt werden.
00:25:14: Der Zyklus des Lebens in der Natur.
00:25:16: Jetzt fallen die Pflanzen ab Alles bricht zusammen.
00:25:19: In Anführungszeichen Die Blätter fallen vom Baum Und die Blumen verwelken.
00:25:22: Jetzt ist nicht mehr Zeit des Pflanzen Sondern eher des Abfallens von Baum von den Blüten.
00:25:27: Dann schaut er sich auch das Menschliche an, das Erschlagen alles was eben auf und abgeht im Leben niederbrechen dann den Menschenlider das Weinen und das Lachen das Klagen oder das Tanzen.
00:25:37: Dann spricht der auch von Steinewerfen.
00:25:39: Steine werfen man im Orient immer wichtig wenn man ein Wall aufbaut.
00:25:42: Steide müssen dann aufgeräuft werden.
00:25:44: Steiden müssen weggeworfen werden wenn man einen Wall einbricht.
00:25:47: Wenn man einen wall eine Stadtmauer auf baut stabelt man Steine.
00:25:50: Wenn wir in die Steine eine Mauer einreist reißt man sie ein.
00:25:54: Was ist das Tiefe, wenn er sagt?
00:25:55: Auch unten schweigen und reden.
00:25:57: Lieben und hassen.
00:25:59: Krieg führen und Frieden!
00:26:00: Beides hat seine Zeit.
00:26:01: Er hatte selbst Kriege geführt.
00:26:02: Das spricht ja aus eigener Erfahrung.
00:26:03: Das sprich nicht aus einem trockenen Raum.
00:26:05: Sonst habe ich Krieger geführt gegen die Vereine der Israels... ...und dann hab' ich die Kriege beendet und war für den Schalom, für den Frieden.
00:26:12: Und was ist da der Vorteil des überdaunte Dessen, der es tut bei dem womit er sich abnimmt?
00:26:21: Versuchen Sie, die tiefe Botschaft dieser langen Liste anzuschauen.
00:26:26: Was will er uns sagen indem man das alles so detailliert aufhört?
00:26:29: Für Nisallamu und dann daraus sagt welchem Vorteil hat er der es tut bei dem er sich abmittelt.
00:26:33: Wo ist da für ihn schon der Wendepunkt durch diese lange Liste der aufführt?
00:26:40: Wer hat eine Idee?
00:27:04: Sie sind eine ganz gescheite Senioren, wunderschön was sie gesagt haben.
00:27:10: Richtig wunderbar!
00:27:11: Wer macht das noch ergänzt?
00:27:12: Wir sehen mich bei dem Thema dass er sich an eigene Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit will sagen.
00:27:17: alles im Leben unterliegt einfach einer Vergänglichkeit wenn sie es notieren wollen.
00:27:22: Alles im Leben unterliegt einem Werten und Vergehen.
00:27:25: Sie wissen, Goethe sagt das ja auch.
00:27:26: Solange du dieses hast nicht auf Erden dieses Stirb-und-Werte bist du nur ein Trübergast auf dieser Erde.
00:27:33: Solang du dieses einen nicht erlebst, dieses Stirbenwerte bist Du nur ein Drübergast auf der Erde.
00:27:41: Das haben noch andere Denker sich erarbeiten müssen durch bitterer Form?
00:27:45: Bitte!
00:27:54: Ausgezeichnet, ich danke in volle Punkte sozusagen.
00:27:56: Wunderbar herausgearbeitet!
00:27:58: Darum ist der Katalog auch so lang?
00:28:00: Der Katalog ist bewusst so lange auf Seite drehundertdrehenneunzig und er will bewusste dieser epischen Breite darstellen weil er sich das Leben eben anschaut wie er es erlebt hat als König als Mensch unter Menschen.
00:28:13: und er sagt alles was ich hatte, selbst die schönsten Phasen von Reden und die schönste Phasend von Lieben und die Schönsten Phhasen von Lachen wie er sagt.
00:28:22: Und Aufbauen und Pflanzen und Suche, die schönen Dinge das nennt Alles geht vorbei.
00:28:28: Würde man bitte?
00:28:29: Aber es ist auch wie ein Doppelleben was sich dabei führen muss.
00:28:32: Einerseits gebe ich mich an den Augenblick hin aber ich darf davon nicht aufgefressen werden.
00:28:37: Wunderbar!
00:28:37: Ich muss gleichzeitig wissen letzten Endes geht es um etwas viel größeres.
00:28:41: Wir sind voll im Thema.
00:28:42: Aber ich darf dieses kleine deswegen nicht ignorieren oder verachten, wunderbar!
00:28:45: Sondern das ist auch Gottes Werk und es spricht jetzt zu mir.
00:28:48: also wenn ich eine Apfelsine esse dann erlebe ich mit aller Intensität diesem Geschmack der Apfersine.
00:28:53: aber ich weiß es ist gleich zu Ende Wunderbar.
00:28:56: Und die nächste Apfelesin schmeckt vielleicht scheußlich, ne?
00:28:58: Aber ich wette deswegen kein Skeptiker oder keinen Ungläubiger.
00:29:02: Wunderbare Weil die Apfelessine ist nicht mein Götze.
00:29:05: Wundermann Ich bin unter der Sonne und der Schöpfer...wunderbar.
00:29:09: Ich möchte noch mal etwas sagen zu dem Vorherrigen.
00:29:14: Zwei-neunzig Guten.
00:29:15: Ja?
00:29:15: Und hat ja absolut markt für den Menschen kein gutes Sein und so weiter, auch dies am Schluss auf drei-neuenzig oben ist dunst und ein Trachten nach Wind.
00:29:29: Ah gut!
00:29:29: Genau.
00:29:29: Dankeschön dass Sie fragen.
00:29:31: Das hatte ich vorhin in der Gruppe.
00:29:33: Schauen wir das kurz an.
00:29:34: Markt für die Menschen kein Gutes sein.
00:29:37: Dieses Mark will ich sogar ein bisschen... Deutlicher Ausdruck.
00:29:39: Im Ebriken steht, ich sage es Ihnen gerade mal, das ist in Fehrs sechzehn Es steht im Ebricen sogar, es IST!
00:29:46: Das können Sie korrigieren.
00:29:47: Es steht sogar, ES IST.
00:29:49: Buber drückt das etwas vorsichtiger außer will sie etwas zurückhaltender ausdrücken.
00:29:53: Sie können auch sagen, im Ebrischen ist er sogar.
00:29:54: IST, es isst, es steht fest.
00:29:56: In dem Ebrichen ist es noch ein stärkerer Ausdruf.
00:29:59: Buberg will da bewusst aufgrund seiner Überlegung etwas dezentler sein.
00:30:02: aber im Ebrechen ist es eher, es ist, es steht fest dass für den Menschen kein Gutes ist wie dass er IST und trinkt wie Thomas Nestor es auslegte und gibt seiner Seele Gutes zu besehen.
00:30:13: Ergibt, achten Sie genau auf die Formulierung ich gebe meiner Seele, wir sind beim Thema Seele.
00:30:17: mein Ego gibt meine Seele die Möglichkeit darin etwas Gutes zusehen.
00:30:23: das heißt ich erkläre es Ihnen dass einfache im Leben wird auf einmal mit gut qualifiziert und das ist etwas was göttlich ist.
00:30:30: wenn ich sagen kann das gute Essen in Vierzehn Heiligen und die Tatsache dass mein Körper eben das braucht.
00:30:35: das kommt ja nicht von mir Ich habe mich ja nicht entschieden, dass ich dreimal am Tag Nahrung zu mir nehme.
00:30:39: Sondern Salomo erkennt, da ist etwas in mich hineingesetzt, wonach ich jeden Tag Nahung brauche.
00:30:45: und wenn ich das als gut qualifiziere – Sie sehen bei der Qualifizierung mit Gut, Gutes zu besehen heißt, ich trainiere mich auch darin Gutes zusehen!
00:30:54: Ich qualifiziere es so gut.
00:30:56: achten sie auf die Theologie darin sowie Gott an jedem Schöpfungstag sagte, siehe es war gut.
00:31:01: Es ist ein ganz tiefer theologischer Vorgang, den ich Sie bitte festzuhalten.
00:31:05: Das ist nicht einfach nur so'n banaler Spruch!
00:31:07: Ich trainiere mich darin", sagt Salomo, Gutes sowie Gott in meinem einfachen schöpferischen alltäglichen Wirken zu sehen.
00:31:14: und wenn ich das tue merke ich langsam dass ich zu etwas größerem komme als mein Ego.
00:31:20: und dann habe doch auch ich dies gesehen, dass das von der Hand Gottes ist.
00:31:23: Merken sie dieses Sehen?
00:31:25: Sie haben sehen.
00:31:25: zweimal kommt das Wort Besehen.
00:31:28: Er sieht auf einmal, dass in den einfachen Dingen die aber biologisch unerlässlich sind etwas ist was von Gottes Hand kommt.
00:31:36: Obwohl es was ganz einfaches ist merkt er das Gottes Hand im Spiel ist in Anführungszeichen.
00:31:41: Gott führt ihn dazu und dadurch kann er eine ganz einfache aber natürliche Verbindung zu seinem Schöpfer herstellen die ihm ja diese Verbindung, die ihm etwas gibt was seine Verzweiflung sein Nihilismus könnte man auch sagen.
00:31:53: Von Nihl nichts dunst!
00:31:55: Seine Nihillismus in dem er steckt überfinden lässt.
00:31:58: und dann weiter.
00:31:59: denn wer könnte essen und schmecken außer von ihm her?
00:32:02: Da haben wir eben zwei verschiedene Varianten.
00:32:04: da kommt der Satz Wer könnte Essen und Trinken außer von ihn?
00:32:07: Er will damit sagen von wem kommt alles Gute?
00:32:10: Sie kennen noch dieses Kinderlied vor dem Mittagessen Alles gute Herr.
00:32:13: Wie geht das normal?
00:32:14: Helfen sie mir Alles Gute herkommt von dir.
00:32:18: Alles was wir haben, alle Blümengaben sind euer von dir... Kennen Sie doch!
00:32:23: Dieses Kindertages-Danksagum vor dem Mittagessen.
00:32:27: Jedes Blümlein hat wieget das auch noch jedes Blümler zu trinken, jedes Tierlein zu essen.
00:32:32: Kennen sie doch die Sprüche?
00:32:33: Haben Sie doch Ihren Kindern sicher beigebracht?
00:32:35: Sollten ist aber sehr vorteilhaft.
00:32:37: Wenn Kinder so etwas beigebracht bekommen lernen sie das wertzuschätzen.
00:32:41: Sie kennen doch diesen Würfel.
00:32:42: da gibt es auf solche Würfeltage auf denen das drauf steht.
00:32:44: Wenn man Kindern sowas beibringt, lernen sie von früh auf dass das Essen und Trinken nicht einfach Nahrungsaufnahme ist sondern eine Verbindung mit Gott.
00:32:52: Denn von Gott kommt ja alles!
00:32:54: Von Gott kommt diese Nahrung dem einen Menschen, Menschen Adam wieder der vor ihm als gut besteht wiederum Gut.
00:33:01: merken Sie erarbeitet sich am Thema Gut weiter.
00:33:04: Das Wort Gut kommt hier dreimal vor.
00:33:06: In einer rabbinischen Arbeit müssen sie das da rausarbeiten.
00:33:09: Dass es hier wirklich um das Gute geht Ich habe es in den Unterstrichen.
00:33:12: Drei Mal kommt in dieser Stelle, in der zweihundert und neunzig unten vor kein Gutes zu besehen und dem einen vor ihm als Gut besteht.
00:33:20: Er versucht das Gute... Das ist der Topos im Kontext!
00:33:24: Der entscheidende Keyword, das entscheidenden Schlüsselwort herauszuhaben.
00:33:27: Er will am Guten festhalten dass er jeden Tag wahrnimmt.
00:33:31: Hat der Weisheit Wissen und Freude gegeben?
00:33:33: Und der Punkt ist, dem Mensch bekommt eben von Gott etwas, dass er sich nicht selbst aneignen kann.
00:33:39: Gott gibt ihm diese Weisheit und nicht ich selbst durch mein Studium.
00:33:42: Bislang hat er versucht, alles sich zu erarbeiten, sich zu erstudieren sozusagen... Und jetzt sagt er sich momentan mal!
00:33:48: Ich muss das ja gar nicht.
00:33:49: Ich muss nicht Tag und Nacht alle selbst tun.
00:33:52: Ich bekomme etwas von Gott sowie die tägliche Nahrung sowie die tägliche Flüssigkeit, die auch eine Gabe Gottes ist.
00:33:58: Ich habe mir die Äpfel jetzt selbst produziert, sagte er sich.
00:34:00: Ich hab mir den Lammbraten oder die guten Gaben sind es ja nicht produziert.
00:34:03: Das kriege ich vom Gott.
00:34:04: Die Gaben Gottes werden mir in der Natur präsentiert.
00:34:07: Ich muss sie verarbeiten und dann essen, aber produzierter habe ich das Brot nicht.
00:34:11: Produzierter hab' ich die Lecker-Business-Lebens nicht!
00:34:13: Ich hab's dir von Gott
00:34:14: bekommen.".
00:34:14: Und so sagt er gibt mir Gott letztlich alles was ihn mir steckt.
00:34:18: nur ich muss es würdigen und für gut befinden.
00:34:22: Dem Sündigen, jetzt kommt das Kontrastpaar zum Guten der Sünder.
00:34:27: Dem Südigen, dass Geschäft zu häufen und zu stapeln um es dem zu übergeben, der vor Gott als Gut
00:34:32: besteht.".
00:34:32: Das ist nämlich der Kernpunkt den sie fragt.
00:34:34: Er schaut sich an... Der gute Mensch bekommt von Gott Gutes!
00:34:39: Und der Süngler, der denkt ich muss raffen und stapeln Ich muss alles horten, ich muss alles haben und letztlich muss er feststellen, dass Gottes ihm weg nimmt und demjenigen gibt, der für ihn als gut besteht.
00:34:50: Ein Mensch, es gibt Menschen die schaffen und raffen alles.
00:34:55: Und wem wird's dann letztlich gegeben?
00:34:57: Weil der irgendein Herzschlag sie trifft oder irgendeiner Gehirnschlag ein anderer kriegt.
00:35:01: durch die Fügungen des Lebens, durch die fügung des Schicksals.
00:35:04: hast du noch so viel gearbeitet, fällt's tot um, kommst in das Auto mit fünfzig, mit sechzig und wer kriegt deine Millionen?
00:35:10: irgendeine Vereine oder irgendetwas anderer Mensch den du gar nicht im Visier hattest?
00:35:14: Das meint ihr damit?
00:35:15: Um es dem zu geben der vor ihm als gut besteht Damit trinkt er sich liebe Freunde und Freundinnen, so einer ungemein wichtigen Erkenntnis zu.
00:35:22: Nämlich dass das Leben nicht planbar ist.
00:35:26: Das Leben ist nicht plan bar.
00:35:27: Ich kann zwar einen Alltag meiner natürlichen Schäfte planen morgen da übermorgen da Aber die großen Fähden des Lebens hat Gott in der Hand Die großen Fäden des Lebens hat Gott In der Hand.
00:35:37: Und selbst wenn ich noch so sehr millionär bin auch Bill Gates mit seinen hundert Milliarden Kann morgens dort umfallen.
00:35:42: Der wurde deutlich.
00:35:43: sechzig haben sie ja gehört Unterliegt auch der Vergänglichkeit ist auch kein junger Mann mehr und weiß ich irgendeine Millionärstadt noch nicht, haben sie mitbekommen.
00:35:50: Vor einem halben Jahr starb der Mann, der Intel erfunden hat diese Chips.
00:35:55: Der hatte einen furchtbaren Krebs, haben Sie mitbekommen?
00:35:58: Mit Achtundfünfzig start dieser Mann der Intel, der Vater von Intel, weißt du nicht mehr wer er ist?
00:36:03: Jupps oder wer?
00:36:04: Ja, genau.
00:36:04: Er hat doch mit Bosch sprechen müssen.
00:36:06: Fällt tot um aus vorbei mit Achtunfünfzig, Leberkrebs zwei, fertig!
00:36:11: Ein junger relativ junger Mann mit Achteundfünftig Milliarden aufgeräuft, da kriegt sich irgendwelche Vereine und irgendwelche wohltätige Einrichtungen.
00:36:18: Das heißt, er will sagen das Leben haben wir nicht im Griff!
00:36:21: Das ist seine Großverkennung.
00:36:22: Das Leben hat uns im Griff.
00:36:24: Ich finde es jetzt etwas klarer.
00:36:41: Was heisst denn das Trachten nach Vergänglichkeit?
00:36:51: Das Verhalten ist das Festhalten.
00:36:58: Ich kann nicht und was da nicht festhalten, genau!
00:37:01: Es geht um die Intention dabei?
00:37:03: Wenn Sie Vergängliches festhalten und er spricht ja hier davon dass ein reicher Mann versucht alles festzuhalten und damit sein Glück sei der Erfüllung zu finden und wenn sie im vergänglichen was sie nicht kontrollieren wollen ihr Glück ihren Reichtum festhalten wollen werden sie nicht glücklich werden.
00:37:19: Er sagt ja, dass es auch eitel.
00:37:20: du kannst dein Leben nicht festhalten indem du Reichtümer aufhörst sondern nur in dem du loslässt und vertraust das Gott dir das fügt was für dich richtig ist.
00:37:31: Und noch ein Punkt!
00:37:32: Es ist gar nichts so einfach.
00:37:34: ich muss Ihnen das nochmal sagen und auch den anderen...es ist nicht so einfach wie Sie denken wenn sie in diesem Prozess stecken und ich möchte schon bitten wirklich in die Tiefe dieses Textes hineinzugehen ohne etwas vor zu verurteilen oder etwas abzulegen.
00:37:47: Ein Mensch ist hier in der Heiligen Schrift im Kostbasten, was Gott uns gegeben hat.
00:37:54: Und wir lesen wie ein Mensch sich uns mitteilt und durch eine Krise hindurch ohne dass er jemanden hat, der ihn belehrt.
00:38:02: Er selbst trinkt sich zu einer Kenntnis durch die gigantisch ist – und das möchte ich schon gewürdigt wissen!
00:38:08: Es ist eine große Leistung, wenn ein Mensch durch Schiffbrüche in seinem Leben – liebe Teilnehmer an unserem Seminar – etwas erkennt und sich dadurch befreit von Illusionen.
00:38:19: Ohne dass das von außen aufgedrängt bekommt, sondern durch eigene Erkenntnis sich zu einem Monotheismus, sich zu einen Glauben durchringt, der seinem Leben eine neue Festigkeit gibt!
00:38:30: Das ist für mich eine große
00:38:31: Leistung.".
00:38:34: Mal mit rein.
00:38:40: Also ich denke wir machen ja manchmal die Erfahrung, dass wir sagen eine bestimmte Erkenntnis ist ja eigentlich ne Binsen Wahrheit wie sie sagen.
00:38:49: So das denke ich, das geht uns manchmal so... Eigentlich ist es ja komplett klar!
00:38:54: Ja und gleichzeitig, wenn ich selber in so einem Prozess drin stecke, dann sage ich mir vom Kopf her eigentlich seine Binsenweisheit aber ich komme aus der Nummer nicht so richtig raus.
00:39:05: Also ich stecke in so einen Prozess drinnen ja?
00:39:08: Und labiere da irgendwie durch weil das eine ist das was ich vom Kopfherr weiß.
00:39:14: also in vielen therapeutischen Prozessen ist es so dass die Klienten sagen naja im Prinzip weiss ich das schon Aber ich komme von meinem emotionalen Empfinden Ich komme aus meiner Sackgasse nicht raus.
00:39:29: Ich weiß ja schon, aber ich bin blockiert und habe eine Blockade.
00:39:39: Im Grunde sind die Dinge relativ manchmal vom Kopf her klar.
00:39:44: Aber ich komme jetzt mal vom Fühlen, vom Herz, so wie ich halt gestrickt bin.
00:39:51: in meiner Art komme ich dann nicht hinterher?
00:39:55: Oder das heißt, ich brauche halt eine Zeit bis ich hinterherkomme.
00:39:59: Und das macht diesen Prozess aus den er da geht.
00:40:01: Genau und ich möchte es nochmal aufgreifen.
00:40:04: Susanne greift das auch und ich greif auch was ich zu.
00:40:06: Sie gesagt hat bitte machen sich bewusst was wir hier lesen ist nicht einfach Beletristik sondern dass is ein tiefer heiliger Vorgang dem die Verfasser der Heiligen Schrift für nötige Achteten in unsere Heile geschrift in unseren Heiligen Grannen aufzunehmen.
00:40:21: Und ein Mensch ringt sich durch in einem tiefen schmerzlichen Prozess zu einer neuen Gottesbeziehung und ich möchte, dass sie das fühlen.
00:40:28: Dass Sie das wirklich erleben!
00:40:30: Er schreibt ja nicht nur einfach Glattitüden hin.
00:40:32: Ich schreibe kann man viel.
00:40:33: aber dieser Mensch der in der heiligen Schrift steht und Jesus bezieht sich auch auf ihn immer wieder als einen weisen großen Mann erringt sich zu einer Kenntnis durch jenseits rein logischer Überlegungen sondern erstellt in einem Prozess Innehmer sein Herz öffnet wie so seine Grimme Unterstützend sagt, führt diese Erkenntnis die nicht nur im Kopf steckt.
00:40:51: Als A² B² C².
00:40:54: Wir sind jenseits von plattitüden und billigen Sprüchen.
00:40:56: Wer das nicht versteht hat die Bibel nicht verstanden.
00:40:58: Es ist ein tiefer Prozess in dem ein Mensch mit sich ringt.
00:41:02: Spülen Sie das bitte?
00:41:03: Ein Mensch.
00:41:04: ich denke sie spülen nicht mehr als das.
00:41:05: es ist ein Prozess In dem ein mensch sich etwas neues erringt Eine tiefe erfüllende Beziehung mit Gott Und das ist wirklich ein lobenswerter, würdigenswerther Prozess und es geht am allerwenigsten um irgendwelche Plattitüren oder Windmeiden.
00:41:20: Sondern er ringt sich im Schweiße seiner Not, im Schweiße seiner Nacht wie Johannes vom Kreuz sagt.
00:41:25: Johannes von Kreuz war ja in einer ähnlichen Situation im XVVI Jahrhundert und er sitzt da und ringt sie durch und sagt Es kann nicht sein dass die Nacht das letzte Wort in meinem Leben hat!
00:41:35: Es gibt einen Gott und es gibt Gott der mich berührt Und dieser Gott verwandelt mich, indem ich mich ihm öffne und dem ich erkenne dass er für mich da ist.
00:41:43: Und zwar nicht kognitiv sondern im Herzen!
00:41:46: Das ist eine große Leistung.
00:41:47: es geht nicht um Kopferkenntnisse die kennen wir alle aber selbst zu erfüllen und sich durchzuringen und zu erkennen.
00:41:53: ja es gibt ein Gott und ich wähle diesen Gott der mich geschaffen hat und mir zeitkontingente zugeordnet hat.
00:41:59: all diese wunderbaren Etappen dieses Seelenreinigungsprozesses.
00:42:03: Das ist unser Thema, das ist eine große theologische Leistung.
00:42:06: Okay und gleichzeitig... ich muss trotzdem da nochmal ein bisschen das Wort mitreden und gleichzeitig machen wir auch die Erfahrungen also dass es auf den einen Zeitgenossen manchmal wirklich wie eine Banalität wirkt weil wir haben unterschiedliche Ausgangspunkte, unterschiedliche Bezugsrahmen.
00:42:24: auch und dann höre ich das nicht despektierlich so die Fragen eigentlich seine Banalitäten.
00:42:30: Sondern ich nehme das ganz wichtig und sage, haha!
00:42:33: Das ist der eine Ausgangspunkt.
00:42:34: Der andere oder viele andere die es noch gibt oder jetzt dem sagt einer ringt damit.
00:42:40: Und das zeigt auch nochmal die Unterschiedlichkeit.
00:42:42: einfach auch wo bin ich denn gerade im Moment?
00:42:45: Wie kommt was bei mir an?
00:42:47: also wie kommt auch Wort Gottes jetzt gerade?
00:42:50: oder wie kommt diese Erfahrung von der Salomon berichtet?
00:42:55: Wie trifft sie grad auf mich?
00:42:57: Also das ist im Grunde ja auch nochmal, sag ich jetzt mal der Prozess der Kommunikation in die wir einsteigen mit dem Text, indem wir uns Wort für Wort abmühlen und gucken.
00:43:07: Wo stehen wir damit?
00:43:08: Okay!
00:43:09: Und dann muss ich sagen verstehe ich so dass das erstmal eine Banalität anschlägt.
00:43:17: Das ist das Problem und genau so ist es.
00:43:33: Ja, aber ich lade sie dennoch ein.
00:43:35: Ich sage es jetzt nochmal Hochdeutsch für Sie und für alle.
00:43:37: Damit wir bitte weiterkommen.
00:43:39: Ihr seid lauter Teilen.
00:43:40: Ich habe sie schon zu Mittag gesagt.
00:43:40: Seien Sie bitte nicht böse!
00:43:42: Aber ich habe sie in der Tische gesagt die Menschen, die in meine Seminare kommen, kennen meine jüdisch-rabinische Exegesie.
00:43:47: Ich möchte das auch Deutsch ausgesprochen werden.
00:43:49: Sie sind eine Yukammer.
00:43:50: Sie kennen sich im jüdischen Denken wie sie mir zur Tisch betreut haben.
00:43:53: Null Komma Null Aus.
00:43:54: Und ich möchte sie nur ganz herzlich einladen.
00:43:56: Sie sehen sehr willkommen bei mir dass sie bitte ihr weites Herz öffnen.
00:43:59: Bitte Öffnen Sie ihr Herz und reiten Sie nicht nur auf Ihrem Denken herum, denn das ist netter Sinn unseres Themas.
00:44:05: Denn Sie möchten ja was von mir lernen!
00:44:07: Sie möchten von meinem jüdischen Reichtum profitieren und die Damen und Herren, die Brüder und Schwestern, die mich jahrelang in Deutschland begleiten unter anderem im wunderschönen Vierzehnheiligen lieben diese meine Arbeit.
00:44:17: Sie haben die Worte des Roms gehört und die anderen... Und ich lade sie einfach ein sich zu öffnen für eine neue Sicht aus der jüdischem Tief-Bibel fundierten Tradition kommt.
00:44:29: Dazu lade ich sie sehr herzlich ein, damit Sie selbst einen neuen Reichtum in Ihr Leben bringen, liebe Ith.
00:44:34: Den Sie vor nicht hatten!
00:44:35: Sehr hochdeutsch ausgesprungen.
00:44:37: Ich moderiere es mal.
00:44:40: Ich lade Sie aber dennoch ein.
00:44:43: Wer möchte noch was sagen?
00:44:50: Genau, bitte.
00:44:58: Richtig!
00:45:07: Richtig.
00:45:07: Und vor allem aber der Punkt noch einmal, und dies ist uns unterdrachten das habe ich eben gesagt nochmal Das bezieht sich vor allem auf dem Sündigen das Geschäft zu räufen und zu stapeln.
00:45:17: Das habe ich eben auch der Damen und Herren gesagt.
00:45:18: Noch einmal, bitte schauen Sie genau hin!
00:45:20: Dem Sündigen das Geschäft zur Häufung zu stapeln damit es klar ist um es dann zu übergeben dem für Gott ist.
00:45:25: er sagt wer das tut?
00:45:27: Der greift in die Vergänglichkeit, er greift im Nichtigkeit.
00:45:30: Und das ist ja die Mehrheit der Gesellschaft.
00:45:31: Wir alle versuchen doch immer wieder so wie damals auch wir häufen Millionen an damit ein Anderes bekommt und oft fallen wir tot um und fällt auch der Sohn tot um.
00:45:40: Es gibt ja ruhigbare Tragödien Auch zur Zeit der Bibel und davor warnt uns Damit das klar ist.
00:45:46: Es soll bitte klar sein für Sie alle, er sagt, dass Leben in seiner Radikalität nicht planbar ist.
00:45:51: Schauen wir bitte genau am Text!
00:45:53: Das Leben ist in seiner radikalität nichtplanbar.
00:45:56: es kann sie alles etwas erwischen von oben kommen und all unsere Pläne bezüglich Zukunftsgestaltung sind über den Haufen geworfen.
00:46:03: ich muss ja keine konkreten Beispiele mehr bringen.
00:46:05: Ich habe hier schon einige genannt heute Vormittag.
00:46:08: Wenn ich denke, ich muss mich versichern und absichern bis ins letzte Detail.
00:46:13: Und denken meine Kinder müssen alles kriegen, meine Urenkel müssen alles bekommen... ...und die Milliarden dieses Verstorbenen müssen dort hingehen und dort hingeht.
00:46:19: Und nachher kommt irgendein Erdbeben oder irgendwas unfreuer gesehenes.
00:46:22: Und weg ist alles!
00:46:23: Weg!
00:46:24: Das ist etwas was er loslassen möchte.
00:46:26: diese Überabsicherung bitte schön.
00:46:29: Entschuldigung wer war zuerst dran?
00:46:33: Ich würde gern was grundsätzlich sagen.
00:46:35: Diese Frage ob mein Ego den größten Raum einen in mir oder ob Gott da noch Platz hat.
00:46:41: Das ist eine Frage von Leben und Tod, das ist keine Frage der sozusagen ja oder nein.
00:46:48: Deswegen ist dieses Buch auch so wichtig denke ich.
00:46:52: Also ich will wirklich nicht mal so nahe treten aber ich kenne nicht so viele ältere Menschen die wirklich zufrieden sind im Leben.
00:47:05: Es gibt nicht nur Millionäre, ich kenne keine Millionäre.
00:47:08: Doch!
00:47:09: Ich kenne auch einen Millionär.
00:47:11: Ja... Aber es gibt immer Millionäre die... Unglückliche!
00:47:16: Es gibt doch ganz unglückliche Menschen, die immer auch im hohen Alter um Lotto gewinnen träumen.
00:47:24: Aber nicht nur Träume davon, sondern das macht ein Mensch der Pubertät, der träumt vom Lotto gewesen.
00:47:31: Da träumte ein Mensch von Lotto, aber mit... im hohen Alter.
00:47:34: Also was ich damit sagen möchte ist, dass diese Frage eine Frage um Leben oder Tod?
00:47:40: Ja und das streiche ich sofort als arabisch zufriedenheit ein zufriedenes leben ja ist so friedensleben ist.
00:47:47: die frage ist davon meiner Meinung nach abhängig wie viel raum ich jedem gott geben und deswegen ist dieses dieses hoch so wichtig für mich Ja.
00:48:01: Weil das Leben an sich, das haben Sie ja auch gerade getont ist ja eine Ernstangelegenheit.
00:48:06: Richtig!
00:48:08: Dankeschön.
00:48:09: Ich will noch etwas kurz auf die Zeit eingehen ober auf drei dreieinneunzig.
00:48:11: Die lange Liste Webenberg kann doch etwas in diesem langen Katalog sein.
00:48:15: ich möchte noch ein paar Gedanken von Ihnen hören.
00:48:17: vielleicht der Anäste siehst was.
00:48:19: warum bringt er diesen langen katalog?
00:48:21: Er könnte es doch zusammenfassen und sagen Es gibt einen Frist fürs geboren werden und für sterben Und für Krieg und Frieden.
00:48:25: fertig versuchen Sie mit mir zu verstehen warum man in diese Langartigkeit geht.
00:48:29: Und was ist daran nicht banal, sondern wirklich ein Erkenntnisprozess der ihm ungemein wichtig ist?
00:48:36: Was will er uns vermitteln wenn er zum Schluss sagt.
00:48:39: Was ist da der Vorteil dessen, der es tut bei dem womit er sich abmüht.
00:48:43: Was is da wichtig an einem Satz?
00:48:45: Der Satz endet ja auch etwas pessimistisch.
00:48:47: Was jest da ein Vorteil?
00:48:48: Er stellt hier wieder eine Frage.
00:48:50: Merken Sie Salomo stellt oft Fragen!
00:48:52: Er stellt Fragen die ihn bedrängen.
00:48:53: Er sagt ja nicht kategorisch Es hat kein Vorteil.
00:48:56: Sie sehen so er stellt Fragen.
00:48:57: Ein demütiger Mensch stellt Fragen, ein arroganter Mensch stellt fest.
00:49:02: Er stellt Fragen!
00:49:03: Was denken Sie, steckt hinter diesem langen Katalog und dieser eher dunklen Frage am Ende?
00:49:08: Ich denke mir, dass er alle Lebensbereite eindringen will.
00:49:12: Ausgezeichnet.
00:49:20: Richtig.
00:49:22: Wunderbar noch etwas.
00:49:24: Wer möchte noch das Ergänzen sagen?
00:49:30: Richtig, genau.
00:49:32: Und ich habe Ihnen das ja unterstrichen.
00:49:41: Wunderbar!
00:49:47: Richtig, das ist unser Punkt.
00:49:49: Ich danke Ihnen, dass wir oftmals Trachten und Suchen suchen und Gott in uns gar nicht wahrnehmen!
00:49:55: Ich kann Ihnen nur von Herzen die Predigten von Meister Eckert empfehlen noch einmal.
00:49:58: Meister Eckardt lebt im Dreizehn-Jahrhundert war ein großer Dominikanerbater und hat die deutschen Predigten geschrieben, nennt sich das, die Deutschen Predigten.
00:50:06: Meisters Eckart von Hochheim meisteroffiziell war ein Dominikanermönch und hat wunderbare Gedanken geschrieben eben über dieses Thema – Gott in mir oder Ego in mir?
00:50:16: dass die könnten Freunde sein können, obwohl sie zweitausend Jahre auseinander waren.
00:50:19: Aber Meister Eckert war ein Seelenverwandter von Salomo und er spricht genau davon.
00:50:23: Gott ist in uns.
00:50:25: Er sagt einer seiner Berühmenssätze heißt Gott ist permanent in mir aber ich bin nicht bei mir.
00:50:30: Das ist eine seiner schönen Sätze.
00:50:31: Gott ist immer in mir... Aber Sie lächeln!
00:50:34: Sie sind berührt.
00:50:35: Gott isst immer bei mir, aber Ich Bin Nicht Immer Bei Mir.
00:50:38: Gott klopft immer an, aber ich Bin oft nicht zu Hause.
00:50:41: Ist das nicht ein wunderschöner Gedanke?
00:50:43: Gott Isst Immer In Mir Aber ich bin nicht immer bei mir.
00:50:47: Ich bin außer mir, sagt mein Deutschen!
00:50:49: Gott klopft immer an aber ich bin jetzt nicht immer da.
00:50:52: Das ist das Thema.
00:50:53: Gott ist immer da nur gebe ich ihm Einlass.
00:50:56: wie Martin Buber sagt lasse ich ihn ein in meinen Herz da wo er ist und wahrgenommen und gehört werden will.
00:51:05: Das is das Thema des menschlichen schlechten Und da muss man erst mal durch ein Tal, durch einen Tal der Tränen sozusagen gehen.
00:51:11: Er geht ja durch den Tal des Schmerzes um sich dann durchzurüllen das er Gott hat.
00:51:17: aber er muss eben Gott Raum in sich geben.
00:51:20: und doch ein Punkt, ich mag noch etwas zur Zeit sagen zu Frist bevor euch noch was ergänze.
00:51:25: wie heißen sie nochmal die Dame neben mich... Wie heißt die Dame?
00:51:30: Fühlen Sie noch was an?
00:51:31: zu Frst?
00:51:31: ist Ihnen da noch was klar von zusätzlich zu dem was gehört haben, zu diesem langen Katalog.
00:51:36: Was will er uns vermitteln?
00:51:37: Durch was muss der durchgehen wenn er sagt ich habe es hier extra unterstrichen eine frisst!
00:51:41: Ich hab betont man kann sie auch lesen nicht nur eine frist sondern eine frisst für das eine frißt für dass.
00:51:47: was heißt das noch?
00:51:53: ja ja ja es ist genau er sagt.
00:51:56: er sagt immer musst durch alles hindurch gehen.
00:51:58: ich muss die prozesse des lebens akzeptieren.
00:52:01: manchmal bleibt mir gar nichts anderes übrig.
00:52:03: Ich werde geboren, ohne dass ich gefragt werde.
00:52:05: Ich muss sterben, ohne das ich gefragt werden.
00:52:07: Manchmal muss ich pflanzen, damit ich einfach existieren kann.
00:52:09: Mein Anbau in Jerusalem im Heiligen Land, Getreide, Datteln, Freitag
00:52:13: etc.,
00:52:14: sonst sterbe
00:52:14: ich.".
00:52:15: Und dann merkte er ja durch den Zyklus des Lebens mal etwas ausgerissen mit, wenn die Missernte kommen oder Freunde mit der Ernte ausreißen.
00:52:21: Es gibt bestimmte Dinge, die muss ich erleben und er sagt diese eine Frist dieses Anfang- und Ende der Prozesse im Leben suchen und verloren gehen und reißen und nähern.
00:52:30: Er spricht ja auch seiner Lebenserfahrung.
00:52:32: Die muss sich durchgehen und merke dass dahinter etwas ist was mich im Griff hat.
00:52:37: das für mich die tiefste Erkenntnis dabei denn die Zeit.
00:52:40: jetzt sind wir beim Thema Zeit.
00:52:42: Ändern Sie Frist Martin Brubber in seiner Übersetzung Das Thema Zeit ist etwas was uns gegeben ist.
00:52:47: Unser Leben im Materiellen ist geprägt durch Raum und Zeit, liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
00:52:53: Unser leben in dieser materiellen Welt ist eingeengt durch zwei Parameter – Raum und Seid!
00:52:59: Der Raum, in dem wir hier sind, ist eben nicht der Raum weiß ich in Bamberg oder in Würzburg oder München wie sie heute in Wärtseneiligen sind und nicht in Bamberch oder Würzburger.
00:53:07: Wir sind räumlich gebunden an diese Lokalität und können nicht daraus.
00:53:11: Und heute ist die Zeit, wir machen gleich Pause, sechszehn zwei und dreißig und es ist nicht einundzwanzig Uhr und nicht fünf Uhr morgens.
00:53:16: Wir sind gebunden das nennt man an Determinanten des Lebens.
00:53:20: Ich nenne das so Die Philosophie dahinter.
00:53:23: Determinenten des Lebens können Sie notieren prägen uns Das möchte er sagen.
00:53:27: Es erringt sich durch zu der Erkenntnis dass über uns etwas ist was größer ist als unser Ego.
00:53:32: Es ist etwas über uns nämlich allein die verfügung des raumes und der zeit die uns alles kontingentiert.
00:53:39: wir können nicht alles ewig haben.
00:53:41: wie thomas vorhin sagte alles selbst die genüße des lebens hat ein ende alles ist befristet.
00:53:46: und diese tatsache das alles das schönste glück und auch der größte schmerz kontingenziert sind zeiglich kontingentiert.
00:53:53: anfangen ändern ist etwas wovon er merkt es ist von gott gegeben richten irgendwie im Blick haben, diese andere Dimensionen wo Zeit und Raum keine Rolle bieten.
00:54:10: Richtig!
00:54:11: Aber erst muss ich akzeptieren dass ich in Raum und Zeit lebe.
00:54:14: Ich darf das nicht überspringen.
00:54:15: darum sagt doch am Ende was ist der Vorteil dessen wer es tut bei wem womit er sich ab mit?
00:54:19: Der Satz ist folgender noch kurz damit das klar wird Er schaut sich an wenn für alles eine Zeit da ist auch für sie dass sie operieren.
00:54:27: jede Operation ist beendet irgendwann Da kommt der nächste Patient.
00:54:30: Und jetzt nach dreißig Jahren haben Sie ja vorauf zu hören.
00:54:32: Irgendwann ist alles vorbei.
00:54:33: Das ist eine sehr schmerzhafte Erkenntnis zu spüren, dass wir einem Ablauf unterliegen der mit sich bringt das mal alles aus sein wird.
00:54:40: Das muss man erstmal aushalten bevor sie momentan sind.
00:54:43: Bevor wir springen in die Ewigkeit sprechen wir das so wie er es tut am Text bitte.
00:54:48: Am Heiligen Text oder Heiligen Schrift müssen wir aussprechen dass wir in einem vergänglichen Leben sind und die Vergänglichkeit uns im Griff hat auch wenn was nicht wollen.
00:54:57: Wir sind in der Vergänglichkeit.
00:54:58: Morgen ist das Seminar vorbei So schön es hier miteinander war, morgen gehen wir weg und wir wissen nicht ob wir uns irgendwann wiedersehen.
00:55:03: Ob wir nicht...weiß ich...uns ereilt oder das Leben uns zu anderen Dingen herausruft?
00:55:09: Wir haben das Leben und die Zeit nicht im Griff!
00:55:12: Das Leben und der Zeit haben uns im Griff.
00:55:14: Und dass zu bejahen ist eine Leistung, das ist nicht immer einfach.
00:55:18: Das ist nicht immer einfach, zu bejahen dass wir in einem Verfall sind.
00:55:22: Ein degenerativen Prozess der bedeutet, irgendwann verfällt unser Leben so, dass wir unter der Erde landen.
00:55:28: auch sie werden unter der erder Land.
00:55:29: ich jeder von uns.
00:55:30: das muss man erst mal aushalten und es muss erstmal bejahlen.
00:55:53: Aber auch mit der Stirn, sagt er, müssten wir aushalten im Kopf und im Herzen, dass wir in diesem vergänglichen Leben eingebunden sind.
00:56:00: Das dürfen wir nicht überspringen!
00:56:02: Auch das muss unser Kopf richten und wir müssen auch im Kopf geerdet sein.
00:56:06: Denn auch der Kopf muss ja damit fertig werden, dass alles aus ist.
00:56:10: Dass es eine Zeit gibt, dass dann Abend wird und Tag wird und dass wir älter werden und grauer werden und schumpeliger werden und irgendwann mal am Ende sind ganz... Das muss der Kopf ja auch aushalten.
00:56:19: Salobo möchte uns erzielen durch seinen Reifungsprozess, dass auch das Herz auf der Kopf zunächst einmal Ja sagen müssen zur Endlichkeit allen Lebens!
00:56:28: Wie wohl wie natürlich, das kommt ja noch.
00:56:30: Gott kommt ja immer wieder vor!
00:56:31: Gott steht über der Endlichkeit.
00:56:33: Gott sei Dank dass wir gott haben.
00:56:35: Gott Sei Dank dass es Gottes Willen gibt.
00:56:37: aber wir dürfen deswegen nicht vergessen, dass unser Leben, unser Wirken, unser Essen Trinker und unser Planen.
00:56:43: morgen geht's zum Bilder, zum All.
00:56:44: die Morgen ist dort im Morgen muss zum Finanzamt gehen da muss ich das einkaufen dann ist Weihnachten.
00:56:48: all die Geschichte wir im Kopf haben Das ist ja auch im Kopf.
00:56:50: Das dürfen wir hier nicht verleugnen.
00:56:52: Unser Kopf ist sehr wohl diesseits orientiert.
00:56:54: Natürlich kommt dann der Sprung in die Ewigkeit, aber Salomo will als ein weiser Mann in Israel sagen bitte legier nicht das andere.
00:57:02: Nicht gleich unter den Teppich.
00:57:03: gern weg damit schnell zu Gott springen.
00:57:05: zunächst musst du akzeptieren dass dieses Leben nach dem Diktat Gottes funktioniert, so möchte ich es ausdrücken.
00:57:11: Dieses Leben mit all seinen Auf und Ab, unterliegt einem Diktator, das wir nicht im Griff haben.
00:57:17: Und dieses Diktate ist zum Beispiel die Zeit!
00:57:19: Und darum der letzte Satz, den er ausspricht – was ist der Vorteil dessen, der es tut bei dem man sich abmüht?
00:57:24: Damit will er folgendes Tiefe sagen, möchte ich ihn gerade noch schenken aus meinem Denken heraus, aus meiner Analyse.
00:57:29: Er will sagen wenn du weißt dass alles im Leben Anfang und Ende hat und immer Anfang und Ente haben wird.
00:57:36: Alles in dem Leben das schönste Gefühl und die traurigste Enttäuschung.
00:57:39: Gott sei Dank auch die Trauers Schichten dürfen ja aufhören.
00:57:41: Wenn Du weißt was alles letztlich zeitlich befristet und bemessen ist Was willst Du dann ewiglich festhalten?
00:57:47: Wenn Du Weißt es geht eh alles vorbei und es wird dir entzogen?
00:57:51: Das ist der tiefe Gedanke, zu dem er sich durchringt.
00:57:53: Warum versuchst du sagt ihr zu klammern oder die Zeit festhalten zu wollen?
00:57:59: Über das Maß dass ihr gebührt?
00:58:00: wenn du weißt du Mensch Adam richtet es ja nicht nur an die Juden sondern an den Adam.
00:58:05: Der Adam ist gefordert.
00:58:06: jeder Mensch soll das verstehen.
00:58:08: warum willst du menschlich an Dingen festhalten an Erfahrungen festhalten dich über Gebühr sozusagen bemühen und kämpfen.
00:58:15: malochen Wenn Du weißt, du hast die zeit nicht im griff Sondern die Zeit hat Dich im Griff.
00:58:19: Und wenn man zu dieser Ernüchterung kommt, möchte ich sagen hat man etwas verstanden vom Leben und dann kann man erkennen.
00:58:25: Wenn man das erstmal akzeptiert hat dass es etwas geförsterer ist.
00:58:29: aber zunächst mal muss sich das Natürlich aber es sind noch scheinbar im Griff denn die Zeit hat uns im griff.
00:58:36: selbst wenn sie sagen jetzt habe ich die zeit in griff Aber wer steht über uns?
00:58:39: Und wer lässt die zeit ablaufen?
00:58:41: Sie haben doch die zeit mit dem griff.
00:58:42: Die tatsache dass er jetzt wieder dunkelt Haben wir doch nicht im grif.
00:58:45: die tatsachen dass er um acht zehn Uhr wieder zur tisch geht das haben wir doch Nicht im grift.
00:58:48: wie unterliegt permanent permanent einem zeitlichen Ablauf, auch wenn wir denken ich habe Zeit.
00:58:55: Aber mein großer Rabbi in New York sagte mir immer das ist nur eine Illusion!
00:58:58: Ich hab die Zeit!
00:58:59: Die Zeit hat mich.
00:59:00: natürlich kann ich sagen ich habe bis achtzehn Uhr oder gleich bis zur Kaffeepause-Zeit.
00:59:04: aber das ist ja die Illusion denn die Zeit prägt mich...ich bin ein Kind der Zeit!
00:59:09: Ich bin in die Zeit und in den Raum hineingeboren und hineingeworfen Und ich arrangiere mich in der Zeit natürlich!
00:59:15: Ich versuche mich einzuteilen.
00:59:17: Ich sage mir, bis dann habe ich die Zeit und dann hab' ich diese Zeit.
00:59:19: Und dann steht Nikolaus an für Sie und Weihnachten!
00:59:21: Wir sind ja alle ständig gerade in unserer Zeit, die so hektisch ist.
00:59:24: So wissen wir wie verrückt wir heute alle leben?
00:59:26: Zeit!
00:59:26: Ich hab keine Zeit mehr!
00:59:31: Was brauche ich
00:59:31: noch?!
00:59:32: Ich muss gehen!
00:59:32: Ich habe einen Termin!
00:59:33: Schnell mein Onkel kommt!
00:59:35: Sie wissen sehr wohl, wie verrückt wir heute miteinander alle leben.
00:59:38: Wir leben in einer verrückten Zeit, in einer kranken Zeit.
00:59:42: In der Menschen ständig sich einbilden sie hätten Zeit und doch stöhnt jeder und sagt ich habe keine Zeit dafür!
00:59:47: Ich muss gleich gehen.
00:59:48: In vierzehn Minuten fährt meine Bahn.
00:59:50: In fünf Minuten fängt mein Unterricht an.
00:59:52: In zehn Minuten kommt meine Oma.
00:59:53: In drei Tagen ist heilige Abend.
00:59:54: Das sind alles so verrückt mit unserer Zeit.
00:59:57: Meinen die Zeit genießen zu können, genießen sie aber immer weniger.
01:00:00: Immer mehr Menschen merken, dass sie in die Zeit nicht angemessen umgehen können.
01:00:05: Sondern Sie sind Skraven derzeit und hetzen und hetzten und kriegen einen Herzanfall oder irgendein Krebs!
01:00:11: Und das ist genau das, worvor uns Salomo schon tausende Jahre vorwahren will.
01:00:16: Gehe mit der Zeit maßvoll um und wisse, daß sie dich im Griff hat und nicht du sie.
01:00:28: Versuchen Sie das?
01:00:28: Das werden wir doch arbeiten.
01:00:29: lassen Sie uns das im Text noch finden.
01:00:32: Wir werden das im Texte arbeiten, wir sind ja noch nicht am Ende.
01:00:34: Aber er arbeitet sich durch weg von diesem Größenwand!
01:00:37: Ich habe alles in Griff, sondern das Leben hat mich im Griff.
01:00:40: Er hat ja am Anfang gesagt ich baue mir Gärten und ich baume dies und ich hab' das und kann mit Größern leisten... Und auf einmal geht der immer mehr runter.
01:00:46: Demut was wir nannten, er kommt zu einer demütigen Erkenntnis dass all das nur ein Haschen ist, einen Grabschen, ein Greifen, ein Gieren und letztlich fährt gar nichts übrig.
01:00:55: Und was uns hilft, das haben wir heute schon erkannt.
01:00:57: Heute Nachmittag ist eine Demut vor Gott dass Gott mir mein Schicksal oder mein Leben zuteilt und er fängt ganz unten an.
01:01:05: Basal nicht banal basal!
01:01:07: Er fängt an mit Essen und Trinken und den einfachen Tätigkeit des Lebens und stellt darüber eine Beziehung zu seinem Schöpfer her.
01:01:15: Das ist der Garant für Erfüllung wie er sie uns vermittelt.
01:01:18: als ein großer weiser Mann der heiligen Schrift Nicht die du dein Leben ständig planen willst Und meinst, alles in Güft zu haben.
01:01:25: Sondern indem du wie auch Meister Eckert sagt demjenigen Raum gibts der in dir geboren werden will.
01:01:31: Gott will ihn mir geboren werde und darum sagt er ja immer wieder noch ein zweites mal.
01:01:34: wenn sie gerade schauen auf Seite zwei hat man Entschuldigung auf drei neun vier.
01:01:39: Wenn Sie unten schauen da sprach ich in meinem Herzen.
01:01:42: achten Sie darauf.
01:01:43: drei Neun Vier das Sprache Ich Ich in meinem Herzen, er spricht zu sich im Herzen.
01:01:48: Er will damit sagen ich ring mich durch zu einer neuen Erkenntnis!
01:01:51: Ich habe zu mir gesprochen.
01:01:53: drei neun vier.
01:01:53: unten den bewährten und dem Fräfler wird Gott richten.
01:01:56: wiederum das Thema Gott.
01:01:58: wer richtet uns?
01:01:59: Gott richtt uns nicht wie wir uns.
01:02:01: Gott steht über allem denn eine Frist ist dort da wo Gottes Gericht dort heißt wo Gottes gericht spricht.
01:02:06: Gott wird richten und dem können wir uns überhaupt nicht entziehen Für alles Anliegen und für alles tun.
01:02:12: Ich, wie darum sagt er, ich sprach in meinem Herzen.
01:02:14: Das heißt die Möbreschen denken, ich habe mir zugesprochen!
01:02:17: Ich hab meine Weisheit vermittelt, eine göttliche Weiszeit.
01:02:20: Heißt das im jüdischen Denken?
01:02:22: Nämlich um die Sache der Menschensöhne ist's.
01:02:24: Menschen-Söhne sind auch eine Beschreibung für den Menschen schlechthin.
01:02:27: Dass man sie prüfe Gott Und dass man Sie sehe und dass man sieht wie sie ein Getier sie für sich sind.
01:02:34: Das heißt, wir Menschen haben mit den Tieren so viel gemeinsam sagt er.
01:02:37: Denn eine Widerfahne ist ein Schicksal, wobei man das bewusst mit einem neuen Wort formuliert – eine Widefahnes.
01:02:44: Uns widerfährt alle das gleiche Schicksale an dem Tier wie der Mensch.
01:02:47: Nämlich eine einzige Widerfahrnis ist nämlich dem Sterben von diesem Gleich und ein einziger Anhauch ist für alle.
01:02:59: Anhauchen heisst, wir hauchen alle letztlich unseren letzten Atem aus.
01:03:03: Gott haucht uns an und haucht unseren Atem wieder zu sich zurück.
01:03:07: Und da ist kein Vorrang des Menschen über ein Tier, denn alles ist dunst!
01:03:12: Hier erkennt ihr etwas sehr Basales wiederum.
01:03:14: Wir haben so viel mit den Tieren gemeinsam auch wenn wir immer denken das sind besser als die Tiere.
01:03:18: Das sind ja Menschen.
01:03:20: Dann ist hier auch eine Seele?
01:03:21: Das hat auch eine tierische Seele – Mit Sicherheit!
01:03:23: Das Judd umsagt dass dir hat auch Eine tierische Sele.
01:03:26: wie wohl sie nicht menschengleich ist Denn Gott hauchte ja nicht in das Tier Den Odem des Lebens ein.
01:03:31: Der biblischen Bericht, nur bei Menschen.
01:03:34: Nur bei Menschen notieren sie.
01:03:35: Ja aber was ist damit die erste Läder?
01:03:37: Das ist eine Tierseel von der er sagt, schauen Sie hier alles.
01:03:40: nächste Seite oben steht es oben, drei neun fünf Alles geht an einen Ort, alles wartet.
01:03:45: aus dem Staub bekommen wir alle aus Staub, Tier und Mensch Und alles kehrt wieder zum Staub.
01:03:49: Wer erkennt's?
01:03:50: Hier spricht da die Frage aus, der herausfordert Wer erkennts?
01:03:53: Der Hauch in den Menschen sind ob erst auch oben steigt Und der Hauch in dem Getier, den nach unten sinkt zur Erde.
01:03:59: Das ist der Unterschied!
01:04:00: Die tierische Seele sagt er die bleibt im irdischen Städten.
01:04:03: Wenn das Tier stirbt eine Kuh ein Kalb erinn' einen Schaf.
01:04:07: Das bleibt in einem unteren irdischem Bereich.
01:04:10: Wir hingegen habe ich hier unterstrichen wir steigen in die höchsten Sphären zurück Denn der Odem des Lebens kommt ja von Gott und Gott ist obentrohnt oben in unserem Denken und das steigt wieder zu Gott zurück.
01:04:19: Das ist das, was ich gestrichen hab.
01:04:21: Ob er nach oben steige?
01:04:22: Der Hauch in den Menschen söhnen!
01:04:24: In uns alle!
01:04:25: Christen, Juden und Moslems!
01:04:26: Da geht etwas zurück in die Ewigkeit... da sind wir bei der Ewigkeit.
01:04:29: Den noch nicht so nennen sondern mit oben bezeichnet.
01:04:31: Und beim Tier unter Hauch im Getier ob er nach unten singe zu Erde.
01:04:35: Und so sah ich jetzt erkennt er wieder was Dass da kein Gut des Gutes wieder darüber ist dass der Mensch sich seines Tuns freut Denn das is sein Teil denn wer brechte ihn dazu usw.
01:04:45: Das ist ja dann wieder sehr pessimistisch.
01:04:52: Niemand bringt den Menschen dazu, das zu erkennen.
01:04:55: Richtig!
01:04:57: Aber er sagt ja diese Erkenntnis habe ich als Mensch gewonnen.
01:05:00: Dieser Erkenntniss will er uns ja vermitteln?
01:05:03: Richtig, er hat sie schon gewonnen!
01:05:07: Und dann sagt er so, sage ich das da kein Gut darüber ist.
01:05:10: Dass der Mensch sich seine zu uns freut.
01:05:12: Denn das ist sein Teil.
01:05:13: Er sagte es sich sogar selbst Es ist kein gut darüber dass der Mensch nicht seines.
01:05:17: hier will er sogar seine Freude die er vorne hatte ein bisschen milder.
01:05:20: denn und jetzt kommt der Punkt den ich unterstrich habe Das is Sein Teil.
01:05:24: Wir haben einen Teil von Gott sozusagen unser Los Unser Anteil der uns vom Gott gebührt und darum müssen wir auch nicht überschwänglich sein Darüber.
01:05:32: er will sicher hüten davor dass wir nicht in Euphorie geraten werden sagen Na ja, Mensch wenn dem so ist da kann ich mich ein Tag und Nacht darüber freuen.
01:05:38: Dass sich schaffen darf das ich tun darf für ihn dass ich mein Werk verrichten darf.
01:05:42: aber auch da sagt er Ich schütze mich für Euphorie denn Gott hat mir meinen Lebensteil zugeteilt Denn wer brechte in dein zu sehen was nach ihm wird?
01:05:51: Das heißt wir können nicht hinter danach schauen was nach unserem Leben wird.
01:05:55: Nach uns am leben haben wir keine Ahnung was wird.
01:05:57: das ist damit gemeint.
01:05:58: Wir können nur schauen dass wir hier mit Gott unser Leben leben Und das ist unser Auftrag sagt er.
01:06:04: Das ist ein ganz wichtiger Kenntnis.
01:06:05: Er sagt unser Auftrag, unser Treil – unser Los hat Maury gewählt im Deutsch!
01:06:10: Unser Los ist es hier in diesem Leben Gott zu dienen und für Gott da zu sein.
01:06:15: Und das muss nicht in Euphorie ausgleiten.
01:06:18: Kaffeepause?
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