Interview mit Dr Yuval Lapide Jüdisch-christlicher Dialog und die Schoa

Shownotes

Interview mit Dr. Yuval Lapide über den jüdisch-christlichen Dialog, am 11.11.2015 in Burghaslach. Die Fragen stellt Dr. Thomas Neß

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00:00:01: Liebe Hörerinnen und Hörern, ich sitze hier mit Dr.

00:00:04: Juval Lapide dem bekannten jüdischen Religionswissenschaftler und wir möchten uns jetzt über das jüdisch-größliche Verhältnis unterhalten und ich möchte erstmal Dr.

00:00:16: Duval Lapides bitten dass er sich kurz vorstellt und dass er uns daran teilhaben lässt wie der jüdische größliche Dialog für ihn zu einem zentralen Lebensmotiv geworden

00:00:27: ist.

00:00:28: Danke schön, Thomas für diesen guten Einstieg.

00:00:30: Ich bin Juwa Lapide, geboren im Heiligen Land und lebe hier schon sehr lange in Deutschland seit über vierzehnt Jahren.

00:00:38: Ich war bikulturell bis sozial aufgewachsen.

00:00:41: Das heißt ich bin im Heiligland aufgewachsen, Israel geprägt durch die israelische Gesellschaft und kam als Jungel nach Deutschland.

00:00:48: Mein Vater ist der berühmte Professor, bin ich aus Lapide Der ist schon knapp zwanzig Jahre im Himmelwald und dort sein neues Zuhause finden durfte.

00:00:55: Mein Vater kamen aus der Versöhnungs- und Verständigung nach Deutschland.

00:01:01: Damals war ich noch ein Hup und nahm erste Berührung mit Deutschland auf mich, kam zurück nach Israel – ein typisches ... Migranten- oder Nomadenschicksal steckt in mir.

00:01:11: Ich habe dann weiter in Israel gelebt, und in den letzten Jahren kam meine Eltern, Vater und Mutter einen großen Auftrag, die Versöhnungs- und Verständigungsarbeit diese Anfang-Siebzig begonnen hat, fortzusetzen auf einer höheren Ebene und eine dauerhaften Ebene.

00:01:28: Mein Vater kam mit meiner Mutter nach Deutschland.

00:01:31: seitdem lebe ich in Deutschland.

00:01:37: Erfüllung, meine Profession und Berufung gefunden.

00:01:40: Ich war sehr lange in der Bank tätig.

00:01:43: Das war der Wunsch meiner Mutter als Bankfachmann, als diplomierter Bankbetriebswirt zu arbeiten.

00:01:47: Ich habe nebenbei meine judaistischen Kenntnisse vervollkommelt.

00:01:51: Und vor genau zwanzig Jahren und seit fünfundundzig Jahren ging Gottes Ruf an mich Diese Leidenschaft, diese Passion zu meiner Profession zu machen, nämlich meine große Liebe zur Bibel und zur Ökomene.

00:02:02: Sprich in die Fußstapfe meines Vaters zu treten.

00:02:04: Vor zwanzig Jahren habe ich Abschied genommen aus der Bankenwelt, bin hineingegangen in die Welt der Theologie, eine Welt der Versöhnung, der Wiederbegegnungen, der Heilung der Vergangenheitswunden, hab intensiv studiert an großen Hochschulen, mich spezialisiert auf jüdische Exegese, auf mittelalterliche Philosophie den Chassidismus Gottesruf wahrgenommen in die Verständigung, in die Heilung der Vergangenheitswunden und in das jüdisch-christliche Gespräch in Deutschland einzusteigen.

00:02:32: Ich habe mir einen eigenen Ruf aufgebaut, in der Tradition meines Vaters stehend.

00:02:37: ich habe viel von meinem Vater gelernt, habe viel übernommen, habe jedoch meinen eigenen Akzent Gottes Gnade zur Folge entwickelt Meine Profession und meine Liebe zur rabbinischen Exegese, zu tiefgründiger Analyse beider Teilen in der Bibliothek an eine dem alten und im neuen Testament betrieben, forciert entwickelt.

00:03:01: Seit wie gesagt zwanzig Jahren bin ich in diesem Metier intensiv engagiert.

00:03:06: Ich arbeite in katholischem, evangelischem und breit- kirchlichen Einrichtungen bundesweit zunehmend auch irgendwie deutschsprachige Auslande in Österreich, in der Schweiz.

00:03:13: Ich habe mich noch nicht auch in Frankreich vorhin gehalten und spüre das es für mich wirklich zu einer Berufung geworden ist, zu einer ganz intensiven Berufung.

00:03:21: Passion und Profession decken sich bei mir intensiv!

00:03:24: Ich spüre dass ich in deutschen Landen, in dem Lande den meine Eltern, meine Großeltern, meine Urgroßeltern so entehrt und gedemütigt wurden.

00:03:32: Wir stehen ja kurz nach dem neunten November meinen Weg der Heilungen, der Erneuerung oder Besserung der Beziehung gehen und leben

00:03:38: darf.

00:03:40: Du hast von Gottes Ruf gesprochen, der vor zwanzig Jahren an

00:03:43: dich ergangen ist.

00:03:44: Gab es da einen bestimmten Auslöser?

00:03:46: Eine bestimmte Begegnung oder eine Situation?

00:03:49: Oder geschah das ganz von Ihnen?

00:03:50: Gute Frage, ich danke dir, Thomas.

00:03:52: Es war beides!

00:03:53: Es war sowohl etwas Exogenes als auch etwas Endogenes.

00:03:56: Ich habe in meiner Bankzeit gemerkt dass es nicht der Weg ist auf dem ich weiter im Beschreiten darf.

00:04:02: Es war eine Krise, es war eine gewisse Sinnfindungskrise weil ich gespürt habe Das reine Wirk in der materiellen Welt so sehr es glänzend und verführerisch war So sehr es mir den Glamour brachte, ich durfte mit internationaler Kundschaft arbeiten Ich durfte sehr stark mich profilieren Mit internationalen Kontakten in Paris In London & New York einfach nicht wirklich entfaltet, sprich meine Fähigkeiten mit Menschen in die Tiefe der Bibel einzusteigen.

00:04:25: Ich sage gerne ich hatte sehr viel äußeres Vermögen aber mein inneres Vermögend lag noch brach.

00:04:30: Ich hatte viele Vermögens, ich konnte dadurch viel Geld verdienen, aber ich habe gemerkt das innere vermögen, meine Meine Fähigkeit etwas innerlich zu vermögen nämlich Gott zu preisen und mit Menschen an der Bibeln zu arbeiten um Menschen für Gott so faszinieren konnten nicht wirklich gelebt werden.

00:04:44: Und das ließ mich eine tiefe Krise abstürzen.

00:04:46: krisis griechisch Entscheidung Scheiden.

00:04:49: bleibe ich materiell, gehe ich ins Spiel der Toelle.

00:04:52: Ich danke heute immer wieder Gott dass sich diese Krise durchmachen, durchstehen und erleben musste vor zwanzig Jahren wodurch mir der Gang ermöglicht wurde in dieses tieferen das innere Vermögen.

00:05:04: Andererseits habe ich gespürt neben dem Exogenfaktor weil eben dieser Endogener Faktor da nämlich die Sehnsucht in das ganz andere zu gehen nicht in etwas, was mir Sicherheit gibt.

00:05:12: Was mir äußere Sicherheit gibt nicht die abgesicherte Bankenwelt mit aller Anturbulenz natürlich sondern etwas, das mir eine innere Sicherheit und eine innene Geborgenheit gibt nämlich die geborgelt Gott in Gott.

00:05:22: ich war schon immer ein ausgeprägter Jude.

00:05:24: meine jüdische Identität mein jüdisches Dasein mein jüdisches Charisma hat mich seit meiner Kinderbefindheit begleitet.

00:05:31: aber es musste eben noch eine Zeit lang warten, bis die Frucht reif war und aus der Schale wie ein Walnuss heraus platzen konnte.

00:05:41: Und das von der fünfe und neunzigter Wahl so dass sowohl unerfüllt sein in der Bank als auch die Reifung meiner inneren Bereitschaft für die Heilungen wirklich einzutreten in Deutschland zusammen gingen So dass dieser exogene Faktor und der endogenere Faktore nicht zusammenwirklich, ich habe Abschied genommen aus einer alten Heimat wie Abraham.

00:06:01: Gottes Ruf ging an mich sehr deutlich im Inneren wahrnehmbar.

00:06:04: Verlasse diese alte Heimat, verlasse dein vertrautes Bankgewerbe mit der gesamten Welt, mit der ganzen Menschenmentalität dem Umfeld das natürlich mit sich brachte und die auf eine neue Terrorinkognit dazu.

00:06:16: Auf ein neues unbekanntes Land... marginal durch mein Vater schon kannte, aber nicht durch meinen eigenen Ruf und durch meine eigene Persönlichkeit betreten durfte.

00:06:25: Und seitdem bin ich sehr dankbar, merke ich dass es für mich überhaupt keine Alternative mehr gibt.

00:06:30: der Weg ist vorgegeben und ich merke eine Erfüllung ein Vermögen ein Reichtum ohnegleichen.

00:06:35: Ich treffe viele Menschen bundesweit europaweit und ich merk jetzt ist etwas was mich im Innersten herausfordert heraus fordert zu neuen Begegnungen zu neuen Erkenntnissen und zu einer enorm gegenseitigen Bereicherung der vielen, vielen Christen wie ich in Deutschland und Europa treffe die sich an die Wurzeln ihres Glaubens ihres lange Zeit über Jahrhunderte verschütteten Glauben heranführen

00:06:57: darf.

00:06:59: Ich höre aus deinen Worten heraus dass der interreligiöse Dialog bei dir etwas ganz anderes ist als das was oft passiert Dass man sich quasi gegenüber verdeutlicht was die eigenen Position sind Und dann tritt in gewisser Stillstand ein.

00:07:14: Man bleibt irgendwo dabei stehen dass es Differenzen gibt die unüberbrückbar sind.

00:07:18: Und aus Deinen Worten höre ich heraus, dass bei Dir in diesem jüdisch-gristlichen Dialog etwas Neues entsteht.

00:07:24: Dass die Menschen also aufwachen für eine tiefere Dimension im eigenen Glauben und den Glaubens des Anderen.

00:07:30: Könntest Du diese Bewegung, diese Veränderung?

00:07:34: Noch etwas näher beschreiben, was da geschieht wenn die Menschen jetzt mit dir an Gottes Wort

00:07:38: arbeiten.

00:07:38: Das ist sehr wichtig!

00:07:39: Ich merke wenn ich mit Menschen arbeite und das kann.

00:07:42: arbeiten heißt bei mir es kann ein Abendvortrag sein zweieinhalb Stunden Es kann ein ganzer Tag sein es kann einen Wochenende sein Freitag am besonderten Mittag.

00:07:49: ich mache auch Bibelwochen.

00:07:51: Gott in der Höhe erleben wir nicht dass in den wunderschönen österreichischen Alpen jedes Jahr dieses Arbeiten erstreckt sich von ganz kurz bis ganz lang in unterschiedlichen wunderschönen Umgebungen.

00:08:02: und ich merke, wenn ich mit Menschen arbeite, will ich dieses Arbeiten wirklich als ein ganzheitliches, als ein holistisches Erleben verstehen.

00:08:09: Wenn ich einen Kapitel in einem Bibelbuch aufstelle ist das für mich wirklich ein Erlebnis.

00:08:13: es gibt eine rasilische Geschichte.

00:08:14: der habe ich neu im Seminal vorgetragen.

00:08:16: Das Betreten des Wortes Gottes ist ein Betreten eines Raumes.

00:08:21: Das wird mir mit den Jahren immer wichtiger, Thomas.

00:08:23: Ich betrete ein Raum – ein Wortraum!

00:08:27: Ich trete in einen Raum hinein und merke es ist ein Erlebnis, ein Abenteuer, in diesen Raum hine einzutreten.

00:08:32: Ob ich Beresic nehme das erste Buch der Bibel?

00:08:35: Ob ich Leviticus nehme ein sogenanntes langweiliges Buch mit sehr viel Vorschriften über den Kult der Judentempel?

00:08:42: ob ich so ein enormer Herausforderung an dieses Buch nehme wie hier oder wie neulich in einem großen Seminar, indem du dabei warst im Scherzen Heiligen Kohelle der Prediger Jedes Wort, das ich mit Menschen lesen, erleben und gestalten darf ist für mich das Betreten eines Raums mit unendlich vielen Türen die mich in weitere Räume, in weitere inneren Innenräume führt.

00:09:02: Und wenn Ich mit Menschen arbeite, ich arbeite zu neunundneunzig Prozent mit Christen, Katholiken und Protestanten dann merke ich, ich selbst werde von Gott in diese Tiefen geführt Zimmer in diese Räume mit ihren verborgenen Winkeln und mit den verborgenden Türen, und den Räumen hinter den Tüern.

00:09:16: Und ich möchte mit Menschen zusammen in die Räime hineingehen!

00:09:20: Denn das Wort Gottes in der Hebräischen Sprache ist so ein Ozean von Tiefe.

00:09:24: Es gibt im Talmud einen Satz, denn Kenjer vielleicht einige Hörerinnen, wie mich erleben oder die das gelernt haben, schiebt ihm Panin Latorah.

00:09:32: Jedes Wort in Latoraha hat siebzig Deutungsmöglichkeiten.

00:09:36: JedES Wort.

00:09:37: So heißt es einfachste Wort HU.

00:09:39: Er ist ein kompliziertes Wort wie Hachlamma, Genäsung.

00:09:44: Jedes Wort der biblischen Sprache hat laut rabbinisch medikt siebzig Deutungsmöglichkeiten weil dem Wort diesem Schöpfungskonstrukt Gottes so viel tief kann und so viele Erkenntnismöglichkeiten in den Wund dass du einen Leben nicht wirklich verwenden kannst, um diese Tiefe auszuloten.

00:10:01: Wie gesagt wenn ich mit meinen Seminaristen zusammenkomme möchte ich die Leute einen Laden herausfordern und der in Deutsch gesprochen Triggern, um in diese Tiefer hineinzugehen.

00:10:09: Für mich ist Arbeit an der Heiligen Schrift wirklich Arbeit.

00:10:12: es ist ein ganz seitliches Hineingehen – Mit dem Kopf, mit dem Herzen, mit im Körper!

00:10:17: Und ich habe Seminare.

00:10:18: das darf ich den höheren und höcheren sagen indem wir die Seminaristinnen von zehn bis fünfzig Personen spüren.

00:10:24: Raum und Zeit des äußere Geschehen verschwinden ins Bedeutungslose.

00:10:28: Wenn du diese inneren Räume, diese Heiligsten der heiligen inneren räume betretst in Beraschid oder in Hiob vergisst du das Äußere.

00:10:35: Du bist in einer anderen inneren Welt voll tiefe und voll weite!

00:10:40: Und das ist für mich das Erlebnisheiligeschrift, dass mich fesselt und womit ich auf andere Menschen fesseln möchte.

00:10:45: Das klingt sehr berührend und es heißt für mich, dass du die mystische Dimension des Textes unmittelbar in die Texte Dolto mit hineinziehst dass es nicht etwas Abgehobenes und weit entferntes ist, sondern das Ertext wie eine Partitur ist.

00:11:01: Und die Seele des Herztes Menschen sich dann öffnet um genau in diesem Moment das Wort Gottes und die Stimme Gottes wieder zu vernehmen.

00:11:08: Dass der Heilige Wort nicht irgendetwas Archiviertes ist was irgendwann mal gesagt wurde und damit irgendwie neutralisiert wird und sitziert wird usw.

00:11:19: Damit bist du ja auch sagen wir mal sehr verwandt im Ansatz von Martin Buber Mit seinem Dialogischen Prinzip, und wenn wir zurückschauen mit Martin Bubau und Franz Rosenzweig begann ja eigentlich überhaupt erst der jüdisch-christische Dialog vor hundert Jahren.

00:11:33: Könntest du zu Martin Buba und Franz Rosenzweich noch etwas sagen, dass sie für dich betäuben?

00:11:38: Ausgezeichnet!

00:11:39: Sehr gut, dass du mich daran anregst.

00:11:40: Ich habe mich hier sehr stark auf Martin Buber spezialisiert dieses Jahr.

00:11:43: Zwo fünfzehn gedenken wir ja noch in den letzten zwei Monaten des Jahres an sein fünftigsten Heimgang.

00:11:49: Ninzenevielfünfundsechzig ging er die andere Welt.

00:11:52: Erd gigantisches hinterlassen.

00:11:53: Thomas Erd Gigantisches Hinterlassen!

00:11:55: Ich bin so dankbar, dass Du die Frage stellst Und ich möchte unbedingt die Hörer und Höreren auf dieses dialogische Prinzip hinweisen, dass sich in meine Seminaren einstreuen.

00:12:05: Dass ich auch aufgrund der Bibelübersetzung, der Bibelibertragung Bubas immer wieder anwende.

00:12:10: Buba konzipierte den unsterblichen Satz, der in Gott sei Dank so wie viele seiner genannten überdauert alles wirkliche Lebensbegegnungen oder Gott ereignet sich im Zwischen.

00:12:24: Auch ein großes Wort von Martin Buba Buba will sagen, wenn zwei Menschen sich begegnen.

00:12:29: Zum Beispiel in meinen Seminaren oder wenn du nicht ein Interview miteinander führen und auch wenn zwei menschen sich im Garten oder im Park oder im Liedel oder in irgendeinem Geschäft auch in ganz säkularen Kontexten begegnet ist Gott derjenige, der erstens die beiden Menschen natürlich trägt und auch in diesem Zwischenraum zwischen diesen beiden Menschen sich ereignet.

00:12:49: Und Buba legt immer wieder ein uns bewusst zu machen dass das eine heilige Erfahrung ist.

00:12:55: Viele Menschen sind sich dessen gar nicht bewusst, was sie im Alltag an Tausenden von Minibegehnungen haben die scheinbar dem Schein nach Belanglos sind aber die wenn wir Bubern Hosenzweig ernst nehmen voller Spiritualität sind.

00:13:06: jenseits der Sekularität möchte ich sagen ist unheimlich viel Sackqualität in diesen Scheinbereit belangenlosen Begegnungen.

00:13:13: Und in meinen Seminaren gehe ich grösst im Wert darauf, dass wir dieses Erlebnis dialogische Begegenung erstens zwischen mir und meinem Teilnehmern untereinander und zwischen mir oder dem Wort Gottes erleben.

00:13:24: Denn wenn ich Bibelarbeit mache, lege ich Wert darauf das eine Interaktion zwischen mir- und dem Wort Gottes passiert.

00:13:29: Ich habe ein Wort kreiert, ein Wortspiel.

00:13:31: Die Bibel ist ein fragwürdiges Buch die Bibel sowohl erstes als auch zweites Testament.

00:13:36: Die Bible will von uns befragt werden und sie will uns immer wieder neu anfragen.

00:13:41: Die Bibel befragt uns und sie will von uns befragt werden.

00:13:45: Deswegen ist sie für mich das fragwürdigste Buch der Welt mit Benderstrich.

00:13:50: Und dieses Erlebnis, dass ich zutiefst als jüdischer lebe Weil wir Juden in dieser Tradition ja schon von Kindesbeinen an

00:13:58: aufwachsen

00:13:59: Im Dialog mit der Bibel zu stehen Mit dem Schmei Israel, dem Credo des Judentums, dort um sechs vier Der wirklich sein Glauben ernst nimmt, kommt ohne dieses Bekenntnis schon im zarten Alter von sechs, sieben, acht, neun Jahren aus.

00:14:16: Höre Israel!

00:14:17: Dein Gott ist Einsicht, dein Gott ist der Ware.

00:14:19: und wenn du von Kindesbeinen trainiert wirst in diese Interaktion mit das Schrift zu treten und zu spüren dass Gott mich je hier und jetzt Anspricht, obwohl das Gebot dieses Neutronome sechsvier der sogenannte Credo des Jugendums schon vor tausenden von Jahren ausgesprochen wurde.

00:14:34: Wenn ich als jüdischer Junge und als Mädchen oder als Mensch spüre Gott spricht mich heute an wo ich gerade stehe und fragt mich an nimmst du das wahr?

00:14:42: hörst Du auf Gott?

00:14:43: verlimmst du dass Gott dich heute anspricht?

00:14:45: Obwohl er es nicht mehr realiter äußerlich tut aber sehr wohl innerlich Spürst du, dass ihr diesen gewaltigen Worten des Credos des Judentums, Deuternium VI bis X, neben den vielen anderen Worten der Judemens Sprengkraft steckt?

00:14:58: Die dich aufrücken, sprengen will zu neuem, zu einem Kontext des Dialogs.

00:15:03: Dann hast du erfahren was Gott von dir will und dieses Erlebnis mit der Bibel in einen lebendigen Dialog zu treten sei es eine der schwierigsten Bücher der Bibeln hier.

00:15:13: Sei es im Amüsantenbuch wie Oeliterliebe oder die Sprüche Salomus, oder Genesys in den so viele schöne Geschichten drin sind.

00:15:20: Überall kann ich erleben wie Gott mich durch Abraham, Isaac und Jacob Josef hier und jetzt

00:15:25: anspricht.".

00:15:26: Und das ist eine Faszination vor der ich überzeugt bin.

00:15:28: Buber lehrte es auch.

00:15:30: Die dem hebräischen Wort, dem faszinosumhebräisches Wort Hebräische Heiliges Wort inne wohnt.

00:15:36: Martin Buber hat unendliches geschrieben über dieses Erlebnis des Dialogs des ewigen Dialogs Gottes mit uns jenseits von Raum und Zeit, jenseit von historischen Fakten.

00:15:46: Und dieses Prinzip das Gott sei Dank rüber überleben darf.

00:15:51: Fünfzehn Jahre nach seinem Heingeln merke ich möchte ich Menschen übertragen in vielen Seminaren.

00:15:55: Merke ich dass Christen die Jahrhundertelern aufgewachsen sind in der Tradition des Lesens des Wortes Gottes aber nicht es wirklich in Beziehung Tretens mit dem Wort Gottes.

00:16:05: Fasziniert sie davon, weil es etwas anderes ist?

00:16:07: Es ist eine Terrorinkogniter auch für Christen.

00:16:10: Wir spüren Sie können vom Judentum da etwas lernen was in Jahrhunderten lang sogar Jahrtausende lang seit unserer Trennung von der Eglisea und Synagoge abhandengekommen ist.

00:16:20: Und dieses faszinieren, dieses Erwecken Der Freude und der Begeisterung für die Schrift, für die Tiefe in der Schrift steht.

00:16:30: Je je je je und jetzt angesprochen werde ich Gott im Geiste Bubas gebe ich meinen Namen an den Interessenten und

00:16:38: Interessentin.".

00:16:40: Wir können dann sagen dass das Judentum begonnen hat auch die christliche Theologie zu revolutionieren.

00:16:46: aber ich denke das eben tragischerweise.

00:16:49: Obwohl vor hundert Jahren die spirituellen Grundlagen für diese Verständigung durch Uwe und Hosenzweig gelegt wurden, dann wie gesagt tragischerweise doch erst der Holocaust, die Shoah kommen musste bis das die großen Kirchen um das allgemeine Bewusstsein aufgebrochen wurde.

00:17:06: Für diesen neuer Herangehensweise und auch dieser Annäherung zwischen Judentum

00:17:10: und Christentum.

00:17:11: Was bedeutet für dich die Shoaha in diesem Gesamt?

00:17:13: Sehr gut dass du das ansprichst.

00:17:17: Zwei Tage hinter dem neunten November, die Schuhe ist natürlich der große Buch einer großen Gemeinschaft, die in Deutschland herrscht zwischen Juden und Nicht-Juden.

00:17:27: Ich sage bewusst nicht zwischen Judendurchschnitt, das ist eine falsche Kontrastierung, sondern zwischen Judenden und Nichtjuden oder zwischen deutschen Juden & Deutschen Nicht-Dioden.

00:17:35: Es ist ein massiver Bruch, nicht nur für Deutschland, sondern auch für die gesamte europäische Gesellschafts-Zivilisation.

00:17:41: Und dennoch merke ich dass wir in einem Prozess sehen Den Bubah Heilung nannte, den Bubah nannte Nacht der Gotteswinsternis.

00:17:49: Bubah hat einen großen Essai geschrieben nach der Gotteswinstanis.

00:17:52: Er nennt die Zeit von neunundreißig bis fünfundvierzig insbesondere diese furchtbare Zeit an den Zeit der Gottes Winstanis.

00:17:57: Gott schwieg, Gott war im Finsteren War natürlich da, aber war nicht mehr sichtbar für uns.

00:18:02: Und heute spricht er davon, dass wir in einer Phase sind, in der wir dieses Licht Gottes wieder entzünden

00:18:08: dürfen.

00:18:09: Ich merke das aufgrund meiner eigenen Biografie ebenfalls.

00:18:11: Ich bin ja wie ich vorhin schon sagte nach Deutschland berufen worden.

00:18:14: Ich kam definitiv nach Deutschland habe mich meinerseits entschieden diesem Land zu werken.

00:18:20: Nicht aus ökonomischen Aspekten sondern rein aus Theologischen Überlegungen, weil ich spüre es drängt in mir in allen Eingeweiden für diese Heilung.

00:18:28: Für die Erneuerung nach diesem Totalzusammenbruch zu wirken.

00:18:31: Und jetzt will ich etwas ganz Wichtiges unseren Hörerinnen und Hörern sagen.

00:18:35: Für mich ist die Shoah etwas Tragisches natürlich etwas Grauenvolles aber es ist für mich nicht die erste Shoah die wir Juden durchstehen mussten.

00:18:42: Wir hatten leider schon viele Shoah-Odd.

00:18:44: das sind die Mehrzeiten der Britischen für Shoah.

00:18:46: Shoah ist katastrophisch übrigens ein Begriff der Bibelvokten im Salmen.

00:18:50: Ich werde auch aussprechen, der Beruf.

00:18:51: Shoah ist gar kein säkularer Begriff, sondern König David prägt ihn in einer seiner Psalmen und sagt, rette mich doch aus dir das Shoah, in der ich mich befinde.

00:18:58: In seinem Leid!

00:18:59: Das heißt, der Brief ist durchaus religiös, tief-religiös konnotiert als ein Zustand einer Katastrophe, also eine schlimmen Erfahrung die sogar König Davids schon links vor der Hitler-Katastrophe anspricht.

00:19:11: Was ich damit sagen will, wir Juden sind es leider gewöhnt immer wieder Katastrophen durchzustehen.

00:19:16: Schon König David, der den Begriff blickt in seinem Salmen weiß aufgrund seiner Minikatastrophe dass es immer wieder fürchterliche Einbrüche gibt Zusammenstürze seien sie individueller Seine kollektive Art in seinem Königreich als ein Verfolgter unter Königssaun.

00:19:31: wie Schlimmes ist zusammen zu brechen.

00:19:33: Dann haben wir die Erfahrungen von der Simeon-Achtzig vor.

00:19:35: auch eine Shoah Zusammensturz des ersten Tempels, Babylonia vernicht ein komplett jüdisches Leben.

00:19:42: Grauen Pool, Rückkehr der Juden unter Hermia und Esra.

00:19:46: Neuaufbau des Tempells.

00:19:48: Und zusammensturzt unter Titus siebzig nach.

00:19:52: Dann die spanische Inquisition, die Programme in Russland.

00:19:57: Die Inquisitionsprogramme Kreuzzügeln, Elf des Jahrhunderts.

00:20:01: Wir Juden sind so geföhnt mittlerweile.

00:20:03: So makaber sich das angeht an Schoort, Merze von Joa Das ist fast schon unnatürlich.

00:20:08: Wer hätten wir keine weiteren aufzuweisen?

00:20:11: So tragisch es ist möchte ich den doch gerade mal ein bisschen zügelsand ausdrücken.

00:20:14: Natürlich war die Katastrophe neun drei siebis fünf und vierzig Die Vernichtung europäischen Nudums einfach einen Absturz einer Büssum Ein Untergang ohnegleichen.

00:20:24: Aber dennoch weiß ich und ich stehe in dieser rabbinisch-talmudischen Tradition dass wir immer wieder eine Katastrophe erleben mussten, um danach erneuert und gestärkt daraus zu treten.

00:20:33: Ich möchte einen wunderbaren Satz aus der Hakka daraus, der Sederleiturgie zitieren, aus der großen Liturgie wie wir Juden seit Jesuzeiten recitieren am Abend des Großen Passerfestes.

00:20:48: In jeder Generation zu Deutsch entsteht ein Widersacher, ein Bösewicht wieder uns auf!

00:20:55: Und wer rettet uns vor diesem Widersacher mit seinem bösen Ansinnen Gott, der Gebrisene?

00:21:00: Ja heiligt Werder Sein Name.

00:21:01: Ein klassischer Auspruch aus der Sederliturgie kennt jeder Jude innen auswendig.

00:21:04: Vielleicht hat ihn da ein oder die andere Hörerin schon mal gehört.

00:21:07: Das heißt, die Rabbine reflektieren schon sehr früh zur Zeit der Entstehung des Haggadah erstes zweites Jahrhunderts.

00:21:12: Die Tatsache dass wir Juden... Weil wir Judens sind weil wir den Namen Gottes in uns tragen.

00:21:16: Israel Jehuda Hebrea Wir haben drei markante Namen die uns in das Mysterium unseres Daseins führen Israel Kämpfer für Gott, mit Gott.

00:21:26: Beziehungsweise Gott kämpft für uns.

00:21:28: Jehudah wir danken Gott mit dem Tetragrammaton in diesem Namen, den vier Buchstaben im Namen Gottes.

00:21:33: und Hebräer der Andersartige, der Himübergende!

00:21:37: Wir haben liebe Hörerinnen drei Namen in unserem Dasein – Hebréa, Ivri, Jude, Jehudi, Israel die uns markieren, die uns kennzeichnen und die uns anfällig machen seitens unserer Mitmenschen.

00:21:54: im besten Fall uns auszugrenzen, zu geturisieren im schlimmsten Fall und zu vergassen.

00:22:00: Das kennt Zeichen uns Juden!

00:22:01: Und für mich ist die Shoah so schlimm sie war das möchte ich noch einmal sagen dennoch ein Meilenstein nach vielen anderen Meilensteinen, die wir durchmachen mussten um dadurch regeneriert und reaktiviert hinauszukommen.

00:22:14: was wir seit nünzehn viertundvierzig in Deutschland und weltweiter leben gerade in dem Lande nämlich mich entscheidet zu wirken und mitzuheilen ist außergewöhnlich.

00:22:23: Es sind natürlich Rückschläge zu verzeichnen, wenn irgendwelche antisemitischen Geschichten sich eignen.

00:22:28: Aber ich als Jude möchte unbedingt sagen dass in den letzten siebzig Jahren, wir haben ja dieses Jahr siebzehnte und fünfundvierzig so tausendfünfzehn außerordentliches geleistet wurde politischerseits ökonomischerseits kulturellerseits für eine neue Belebung des Judentums in Deutschland.

00:22:42: Ich fühle mich hier als jude sehr wohl in deutschland.

00:22:45: Ich stoße nicht in das Horn der Unkenrufe.

00:22:48: Wir warnen vor einem jüdischen Leben und vor einer Fortsetzung im jüdischem Leben.

00:22:51: sind Deutschland.

00:22:51: Ich entscheide mich für Deutschland jeden Tag aufs Neue, ich erlebe großartige Begegnungen mit nicht Juden die tiefe Scham- und Tiefenschmerz- und Tiefe-Schuldschahmschmerz, Schuld beides alle drei mit SCA.

00:23:03: diese drei schmerzhaften Erfahrungen in Menschen, die spüren es belastet sie Kinder oder Enkeln oder Urengeln von Nazi-Menschen zu sein, Nazi-Data und Nazi Mitmachen.

00:23:16: die eine Sehnsucht spüren, etwas zu erneuern in ihrem Leben.

00:23:19: Eine sehnsuchtspüren auf Menschen zuzugehen, die in ihrer Familie verbannt und verteufelt wurden.

00:23:26: Die Shoah ist zumal so mahrum für mich eine Herausforderung, die jenseits des menschlichen Verbrecher-Tums.

00:23:32: Eine Botschaft von Gott ist der ja alles steuert über alles Waldtick und schaltet eben eine Erneuerung nach der Katastrophe Zu wagen.

00:23:42: Dazu bin ich zu sehr im Judentum verwurzelt, als dass sich diese Erfahrung so sehr sie furchtbar war, singularisieren möchte.

00:23:50: Sie ist einerseits singulär aber sie ist andererseits nicht singulärt weil wie eben schon ausgeführt habe Katastrophen zu unserem Make-up, zu unseren innersten Nasern einfach dazugehören.

00:24:02: Der bingische Literatur zentriert massiv den Umgang mit einem erneuerten Judentum nach diesem Totalkatastrophen.

00:24:11: Und es hätte immer wieder reflektiert, dass wir uns mit Gott in Verbindung setzen müssen jenseits der reinen horizontalen Ebene mit den Widersachen.

00:24:18: Den Fokus auf die vertikale Ebene, nämlich auf die Beziehung mit Gott legen müssen.

00:24:22: Gott lässt es zu, das etwas geschieht und wir müssen unsere Beziehungen mit Gott neu definieren.

00:24:27: Die Klagelieder Jérmias zum Beispiel im ersten Buch der Bibel, die Lamentation ist lateinisch sind ein riesiger Reflex eines großen Mannes des des Propheten Ramirez, der diese Totalkatastrophe fünfundundachzig erlebt und überlebt.

00:24:39: Und er reflektiert sehr intensiv in seinen kurzen fünf Kapiteln diesen niederschlagjüdischen Lebens mit sehr tiefen theologischen, ontologischen seinsmäßigen Gedanken.

00:24:50: Wenn ich die Klage liege anschaue, dass durch als Jude und viele andere Kapitel aus dem Buch Jeremia und der Chroniker.

00:24:56: Und das robinische Schriftungkenne weiß ich, wir Juden sind verpflichtet, hinauszugehen gestärkt, hinaus zu gehen aus dieser Katastrophe so wie wir aus anderen Katastrophen ja auch gestärkten rausgehen.

00:25:07: Für den Vierhundertsiehnundachtzig vor und siebzig nach war eine Niederschmettern der Erfahrung für das zentralisierte Tempeljudentum, dass ja niedergerissen wurde im Maßen des Wortes – und es waren zugleich die Geburtsstuhr derabinischen Judentums!

00:25:20: Mit siebzig nach formiert sich um Raban Yochanan Ben Sakai rabinisches Judentum, ein völlig neues Judenturm.

00:25:26: Ein dezentralisiertes nicht mehr auf Jerusalem ausgewichtetes Judentumm mit der brillanz-fariseisch-rabinischen Denkens.

00:25:33: der Teilmut.

00:25:34: Sowohl der palästinensische oder palästeinische Talmud als auch der jerozanimitische Talmut sind fruchtrabinischen Denkens nach dieser posttraumatischen Erfahrung, wie ich sie nennen möchte.

00:25:44: Das Trauma der Zerstörung des Tempel-Siebzig Nacht durch Titus die Exilierung der Juden in Jasper war ein kolossales kollektives Trauma und dennoch ist es die Geburtsstunde der Wendepunkt zu einem neuen Ich nenne es posttraumatischen Erlebnis, nämlich zur Erweckung eines dezentralen Judentums.

00:26:01: Rabbiner lokalisieren ihr Gemeinden in ganz Israel, da wo Judentum noch im minimalem Ausmaß gelebt werden konnte.

00:26:08: Das Judenum verlagert sich auf die Diaspora.

00:26:10: Es entstehen neue Zentren jenseits des Zentrums in Jerusalem, das jetzt zerstört wurde.

00:26:15: Neue Zentren, rabbinischer Genähsamkeit, rabbinisches Denken, rabbiniisches Organisieren neuer Gemeinden, floriert ohnegleichen und das ist für mich ein Reflex dieser

00:26:24: Totalkatastrophe.".

00:26:25: Inmitten der Katastrophe sagt der Teimut, legt uns Gott oft ein Samen einen Keim für etwas Neues.

00:26:31: Die Wiege des Neuen ist in der Katatrophe.

00:26:34: Ein ganz tiefertalmodischer Gedanke, den ich teilen möchte!

00:26:37: Die Wiegen des Neuens – Der Keim des Neun liegt im Schutt der Katastreufe.

00:26:42: und auch wenn eine Katastrofe so grauenvoll war wie die Auschwitz bei Danek Mauthausen Schifrierte Katastrophen.

00:26:48: Wir Juden müssen weiter schauen!

00:26:58: In jeder Generation, in jeder Generation schon zur Zeit einer Bibel Fadaro, der erste Massenverbrecher, der die jüdischen Jungs ertränken will.

00:27:08: Total Auslöschung.

00:27:10: Über Harman, der jüdisches Leben zurzeit Purin Vierhundertfünfundachtzig, vierhundertsechzig vor vernichten will.

00:27:15: Wir kennen auch gewisse Holocauste in der Bibel selbst bis eben über die Kreuzzüge und die Pogrome und die Brunnenvergiftungslängenden und im leider schlimmsten Rollokost.

00:27:25: schon all dieser Zeit sind wir Juden verpflichtet uns zu regenerieren.

00:27:28: Und das ist die Aufgabe, die ich mich auch stelle mit allen Schmerzen und den Wunden, die das mit sich bringt.

00:27:33: aber Ich bin in meinem Wesen so sehr Jude Der Dankbare, Jude heißt der Dankbarer.

00:27:38: Jehodi ist der Dankbare!

00:27:39: Ich bin über ein Wesen so sehr Hebräer, so sehr Ivri, einen Überschreitender, einen Übergehender... ich bin so sehr Israelid, ein Kämpfer mit Gott, der das neue angeht will, kämpferisch angehen, dass sich gar nicht anders kann als wirklich mit der Kraft Gottes hinauszugehen in das Neue und das Heilende.

00:28:05: des Judentum als Auserwältes voll Gottes.

00:28:08: Das war ja oft der Stein des Anstoßes, weil die nicht jüdischen Volker das ausschließlich oder arrogant empfunden

00:28:15: haben

00:28:15: was aber das Gegenteil der Wahrheit ist, weil es ja quasi auf einen innen Herzensbund mit Gott hinweist und die anderen gar nicht ausschließt sondern zumindest endzeitlich wenn ihr Mercedes kommt die Anderen mit Einschließung einlädt.

00:28:31: Du sprichst eben von dieser unglaublichen

00:28:33: Auferstehungs-

00:28:34: und Wiederbelebungskraft, die im Judentum da ist.

00:28:36: Und die ja auch Zeugnis davon ablegt, dass dieser Bund tatsächlich existiert.

00:28:41: Denn diese Phönixkraft aus der Asche immer wieder neu zu erstellen und überall wieder in neue Horizonte hineinzugehen... ...ist hier etwas was jeder historischen Erfahrung widerspricht.

00:28:52: Das kann man gar nicht anders sagen.

00:28:53: Es sind so viele Völker und Reiche untergegangen und solche Vernichtungsaktionen hat kein anderes Volk der Erde So überlebt und so nutzbar gemacht für neue Bewegungen, Erkenntnisse und Lebensformen wie das Judentum.

00:29:08: Damit berühren wir sich eine wichtige Frage.

00:29:11: Weil wir erkennen jetzt die Verwandtschaft mit den Christen tun was ja auch dieses Auferstehungsmotiv ganz zentral hat?

00:29:17: Aber gleichzeitig in der klassisch-christlichen Theologie ja diese These vorherrscht, das doch mal kann man

00:29:22: sagen.

00:29:23: Das Christentum des Judentums, die Thoran abgelöst hat was wir heute als Substitutionstheologie bezeichnen und wo er meistens das eigentliche Hindernis für eine christlich jüdische Begegnung immer daran bestanden hat.

00:29:38: Könntest du dazu etwas sagen?

00:29:39: So ein Problem der.

00:29:40: Das ist

00:29:42: eine wichtige Überlegung, über die wir unbedingt sprechen müssen.

00:29:47: Die Replacement Theology, wie sie im Englischen genannt werden, die Substitutionstheologie des Christentums hat ja leider leider ungesunde schlechte Früchte gezeigt weil die Eklisierende Gemeinschaft der ausgerufenen die messianischen Juden bzw später die Heidenchristen in ihrer Überheblichkeit wie David Flusser der große Behandbrüche des jüdisch-christlichen Dialogs sagte nicht mehr bereit waren, ihre Wurzeln demütig zu akzeptieren.

00:30:10: Sondern sich als die neue Furcht der Neue Baum definierten und das Judenum völlig verdrängende eben ersetzten.

00:30:17: Substitution heißt ja ersetzen Replacement.

00:30:20: man ersetzte radikal durch theologische Pseudo Argumente Die Verwurtung im Judentum.

00:30:25: Das hat verheerende Folgen gezeigt.

00:30:28: Die Theologie, diese falsche Theologie der heidenchristlichen Gemeinschaft abdrehen nach vormundzwanzig, an der konstatinischen Wende hat so eine ungemeine Überleglichkeit geführt.

00:30:38: Christen spricht die heidenkristliche Gemeinde schnitt sich abschnitzig förmlich ab, den mein Vater zusammenpflichtet von ihren Wurzeln.

00:30:45: und wer nie mal kennenlässt in der Botschanik hat weiß dass er sich abschneidend vor den Wurzeln verheiratene Folgen hat.

00:30:51: auch wenn nur ein Tal der Wurzzeln angeschnitten wird kann der Transport von Herstoffe und Wasser nicht mehr in die oberen Regionen des Baumes kommen und die Früchte sind mager oder fallen ganz aus.

00:31:02: Es ist verheerend, wenn man sich von seiner Wurzel, von seiner Grundlage abschneidet denn der Austausch der Kreislauf von

00:31:09: oben

00:31:10: nach oben wird unterbrochen so dass die Kirche im Gulling um sich selbst geschadet hat.

00:31:15: Die Kirche ist die Institution, in der dieser Tradition stehend bis zu nineteen-fünfundvierzig.

00:31:20: Das muss man ganz offen aussprechen.

00:31:22: Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche bis zu neunzehnundvierzig bis zu dem markanten Schnitt hat sich als die erneuerte Gemeinschaft Israels definiert – das Novum Israel, das neue Israel.

00:31:34: Die Kirchen war das Neue Israel und das alte Israel hat abgedankt in sehr gehässigen Prädigten vor der Nazi-Zeit unter, in Auschwitz und dementsprechend haben wir eine Legitimation durch die Katastrophe.

00:31:45: Der Judenvernichtung durch andere verheerende Schläge, die man als Straf von Gottes interpretierte sich als das Bessere, als das Novum ist sein

00:31:52: zu fühlen.

00:31:53: Gefährlich!

00:31:53: Einfach gefährlich!

00:31:54: Seit nineteenfünfundvierzig bin ich unendlich dankbar sowohl katholischerseits Insbesondere katholischerseits, als auch evangelischerseits eine neue Erkenntnis aufgekommen ist.

00:32:03: Das haben wir vorhin besprochen.

00:32:04: Leider bedurfte es eben dieses katastrophalen kolossalen Einschnitts damit eine Neubesinnung stattfindet.

00:32:10: Katholicherseits kam es dieses Jahr übrigens auch ein Jubiläum.

00:32:13: Fünfzig Jahre Nostraitate das Konzilspapier von Giovanni Giuseppe Roncarli dem großen Part Johannis XXIII der einen Konzieleinberief Und dazu aufrief in den Juden die älteren Geschwister zu sehen, die Brüder und Tristan.

00:32:31: Von denen man nur lernen könne was es heißt ein Vollgottes zu sein, den man sich anschließen müsse und die man keinesfalls verdrängen dürfe.

00:32:39: eine radikale Erneuerung der katholischen Kirche im folgen weitere große Papiere der kartholischen kirche und der großen Kommission der katholischen Kirchen auf Bundesebene, auch weltweit in verschiedenen Landeskirchen.

00:32:51: Und auch protestantischerseits merke ich ein Ringe, wie wohl es noch nicht so umfassend und eindeutig ausgesprochen wurde durch katholischerseits.

00:32:57: aber ich spüre ein großes Ringen vielleicht ich hoffe dass das noch stärker werden wird kurz vor zwei siebzehn dem Lutherjahr, diese Wurzeln wieder zu integrieren und zu merken wie Paulus in seinem großen Gleichnis in Römer elf achtzehn ausdrückt.

00:33:11: Nicht du trägst die Wurzel zu den Heidenkristin Rom sprechen sondern die Wurtse trägt dich!

00:33:16: Für mich sind heute Eklisier und Synagoge das spricht die Gemeinschaft der Heidenchristen eine Gemeinschafter Juden die nicht in Jesus denn wenn sie ja sehen so welchen ich natürlich auch als Jude gehöre gleichberechtigte Partner im Ringen um das neue Verständnis Gottes.

00:33:30: Wir beide bemühen uns, wir beide arbeiten miteinander in Deutschland weltweit als Brüder, als Geschwister – man kann auch das Bild von Tochter und Mutter bzw.

00:33:41: Sohn- und Tochter benutzen.

00:33:44: Das ist für mich austauschbar, entweder definieren wir es als Geschwinster oder Mutter und Tocher.

00:33:48: Wir sind aber heute gleichberechtigter Partner.

00:33:50: wie wohl es diesen zeitlichen bzw.

00:33:53: diesen spirituellen Unterschied gibt dass wir als Juden zuerst auf der Bildoberfläche sein durfte, nicht weil wir besser sind in Deutonomium immer wieder betont wird sondern weil wir von Gott zuerst berufen wurden das Heil in die Welt zu bringen.

00:34:08: Die Erlösung, Johannes vier zweiundzwanzig.

00:34:10: Möchte ich unbedingt ansprechen.

00:34:12: das Heil kommt von den Juden.

00:34:14: Heyeshuah Bar Mehayyudin Ein großer Satz einer der schönsten Sätze im Neu-Destament.

00:34:19: Das heißt Von uns, von den Juden und dem erwählten Vollgottes ist etwas gekommen was sich dann ausbreiten durfte über die Eglisier Und später ebenfalls sechsundazwounddreißig mit der Hitschrafer Mohamed Aus Mecca nach Medina in den Islaminei.

00:34:33: Wir sind die Muterelegion.

00:34:35: Wenn das mal so, daraus entstand unsere Töchterreligion Christendom in Islam.

00:34:39: Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun und nichts mit Besserwisserei sondern mit einer einfach zeitlichen sprich chronologischen Anordnung und mit eine Berechtigung des Gebenst damit der andere davon profitiert und umso größer wird.

00:34:51: Wir Juden.

00:34:52: Friedrichier war ein großer österreichischer Theologe der in seinem bahnbrechenden Buch schon in den siebziger Jahren davon sprach wir Juden sind Gottes erste Liebe Ein Buch, das sich jedem Hörer und jeder Hörerin ans Herz legen möchte.

00:35:02: Es ist neu aufgelegt worden.

00:35:03: Der große österreichische Dialog nennt unsere Beziehung zu Gott und Gottes Beziehungen zu uns.

00:35:09: Gottes erste Liebe!

00:35:11: Und wenn Gott sich verliebt in einem Volk, wie er es im Deutonomie mir wiederreißt ist nicht die Rede von Logif, sondern ist die Rede der Emotionalität und Spiritualität.

00:35:19: Wenn wir die Bibel das Heiligste Wort Gottes ernst nehmen dann ist davon die Rede.

00:35:24: ich habe Euch erwähnt und Ihr seid mein Eigentum am Segular, das sogenannte Erwähltevolk.

00:35:29: Der Erwältevolker ist nicht richtig übersetzt.

00:35:31: Das hebräische Wort der Terminus heißt Amsegular.

00:35:34: Amseggular ist in seiner Radikalität und Originalität Das geliebte Volk, das Lieblingsvolk Gott ist.

00:35:40: Das müssen wir auch aussprechen.

00:35:41: Dieser Terminus The Chosen...

00:35:43: Ganz wichtig!

00:35:43: Genau.

00:35:44: The Chos'n People or the Püple Ellue auf Französ ist etwas was Sekundär hineingeinterprentiert wurde.

00:35:49: Was so den Nimbus mit sich bringt und die anderen sind nicht erwählt, was natürlich nie gemeint war.

00:35:54: Sondern Amtssegular heißt das Geliebde Und Liebe ist jenseits von Rationalität.

00:35:59: Wenn ein Mann sich in eine Frau verliebt Oder eine Frau sich in einem Mann hat das nichts mit Logik zu tun.

00:36:04: Nicht weil man verliebt sich nicht jemand, sondern es ist einfach ein Gefühl, eine Hingezogenheit die jenseits von reiner Logik ist, von einer formaler Logik.

00:36:14: Gott entscheidet laut dem Heiligen Wort der Biben Ich habe dich geliebt und ich habe dich zum meinem Volk gerufen gerade weil du nicht stark bist, gerade weil Du nicht groß bist, grade weil Du nicht ansehnlich bist.

00:36:24: Israel sozusagen paradoxal.

00:36:27: Nicht weil wir Israeliten, steht im Deutelung, besonders herausragend waren und besonders exponiert.

00:36:31: im Gegenteil!

00:36:32: Wir Juden waren immer schon das kleinste unangesehnte Volk und von allen ausgeschlossen, weil wir eben Juden wahren.

00:36:38: Und gerade deshalb ist die Paradoxalität der Liebe Gottes zu uns hat uns Gott zur Sicht gezogen.

00:36:43: Wie Ihre Mehrsache habe ich nicht von je her zu mir gezogen und ich habe mich in dich verliebt, Tochter Zion.

00:36:49: In der Bibel finden wir immer wieder sehr viele zärtliche Begriffe aus der Erotik von Mann und Frau die die Liebe zwischen Gott und Israel zum Ausdruck bringen, lieber überhaupt nichts mit Logik oder Rationalität zu tun haben.

00:37:00: Und das gefällt mir an Friedrich Herr so gut wie er als Katholik wohlgemerkt nicht – als Jude!

00:37:05: Davon spricht.

00:37:05: wir sind Gottes erste Liebe und Christen und Moslems kommen als zweite und dritte Liebe.

00:37:12: Was aber nicht zu tun hat mit Präferenz sondern es geht einfach nur um eine zeitliche Reihenfolge.

00:37:17: Gott hat bestimmt dass wir die erste Lieber sind Geliebte hinzu, nämlich das Christum aus uns heraus.

00:37:24: Denn das Christen ist ohne die Nation nicht verstehbar und ich stehber beständig.

00:37:29: Und dann kam noch als gritter Bundespartner Islam hinzu.

00:37:34: Wenn wir diese Replacement Theology, diese Substitutionstheorie wirklich abschaffen und merken, dahinter ist eine Ordnung Gottes, eine Ordnung Gottes, die jenseits von Hybris Besteht jenseits von Überheblichkeit, die man uns Juden immer wieder unterstellte.

00:37:49: Dann kommen wir wieder in die Ordnung Gottes zurück.

00:37:51: Gott hat beschlossen dass wir Juden das geliebte, das erstgeliebten Volk sind und dann gegenüber uns die Mission der Auftrag Gottes weiter in das Christentum des frühen Judenkristnums, was sich dann abspaltete zur reigen christlichen Gemeinschaft wie das Juden christliche in sich immer mehr aufnahm.

00:38:09: Und daraus wurde durch Gottesfigur im siebten Jahrhundert der Islam die weitere große monothekstische oder abramitisch Regionen, so dass wir heute drei Partner sind mit einem gewissen Copyright sozusagen Copyright bezogen mit Hinblick auf uns Juden aber nicht im miesten verbunden mit Überheblichkeit oder mit besser Leid, sozusagen von uns Juden.

00:38:30: Sondern aus uns entspringt etwas die Quelle, die sich dann aber agisst in ein Fluss und in einen weiteren Nebenfluss, die denn eigenständig fließen dürfen, nämlich das Köstentum oder Islam.

00:38:40: Aber die Quellen wenn ich in diesem Bibel, im Naturbild bleiben darf ist das Judentum.

00:38:45: ohne diese Quelle.

00:38:46: Diese frische lebendige Quelle aus der dieses Quellwasser strömt kann Der Fluss Christentum und kann der Fluss Islam nicht fließen, nicht strömen.

00:38:55: Nicht die Bewegung bleiben.

00:38:57: Und darum bin ich so dankbar dass wir heute sowohl amerikanischerseits als auch europäischerseits immer mehr Theologen haben.

00:39:03: Die merken jetzt geht es noch nicht!

00:39:04: Wir schneiden uns ins eigene Fleisch.

00:39:06: mehr Christen wenn wir an dieser Substitutionslehre weiter festhalten.

00:39:10: Es schadet uns, es wird eine Katastrophe die wir vor siebzig Jahren zeitigen und es führt auch, was ich bei vielen Christen erlebe in eine ganz tiefe Sinnkrise.

00:39:18: Wie können wir zulassen dass das geliebte Vollgottes so erniedrigt, so massakriert werden konnte im Namen des Christentums?

00:39:26: Und das möchte ich kurz sagen selbst wenn die Verbrechen der Nazizeit durch Heiden geschah.

00:39:32: alle Verbrecher der Nazi Zeit von Hitler bis zu den einfachsten Schagen in den Konzentrationsladen waren getaufte Christen.

00:39:38: Alle Mörder der Nazi-Zeit waren keine Monster, die aus dem Urwald kamen.

00:39:43: Aus finstersten Heidentum!

00:39:44: Sondern waren ursprünglich getaufte Katholiken und auch getaufte Protestanten, die eine solide katholische evangelische Sozialisierung erfordern mit allem was das Bibelbewusstsein mit sich bringt und der degenerierten zum Monstern von dem Hintergrund eines christlichen Bewusstseins in ihrer Kinder und Jugend.

00:40:01: Das müssen wir aussprechen so dass sie auf jeden Fall festhalten müssen, dass Christendom hat versagt.

00:40:07: Rolf Wrenthof, Prof.

00:40:08: Wrentherf, der seit zwei Jahren ebenfalls im Himmel ist, sprich davon dass die Krise von Auschwitz nicht nur die Krese des Judentums sondern primär die Kriese der unterlassenden Menschlichkeit, der unterlassenen jesuanischen Nächstenliebe gegenüber dem jüdischen Bruder und der jüdische Schwester in den Flammen der Krematorien aufgehen.

00:40:27: Das ist ein ganz großes Wort eines ganz großen deutschen Protestanten, den ich hiermit sehr erinnern möchte.

00:40:33: Rolf Wremthorff aus Heidelberg, der viel dazu geschrieben hat.

00:40:35: Aber seine größten, bedanken Sie in dem Aufsatzenthalt, die kann man auch übers Internet runterladen.

00:40:40: Der ist kostenlos erhältlich.

00:40:42: Ist im Ausschwitz das Christentum gestorben?

00:40:44: Ein großer zehenseitiger Aufsatz, den nicht den Hörern und Höreren ans Herz legen möchte.

00:40:49: Kostenlos downloadbar!

00:40:51: Ist im Auschwitz des Christentums gestorbe?

00:40:53: eine Provokation pur schon vor dreißig Jahren ausgesprochen, mit der er kulminierenderweise ausdrücken wollte.

00:40:59: Wir Christen müssen uns schämen und zwar auf den Grundelboden das im Namen des Christentums, im Namen getaufter Menschen in der Nazi-Zeit Juden unsere besten Grüne und Schwestern verrichtet werden

00:41:10: mussten.".

00:41:11: Ja, der National Sozialismus kann in dem Sinne eigentlich als eine sekularisierte umdämonisierte Variante der Substitutionstheologie betrachten?

00:41:22: Weil dieses Potenzial der absoluten Judenvernichtung wären ohne diese anderthalb bis zweitausendjährige Vorgeschichte des christlichen Antisemitismus überhaupt nicht denkbar.

00:41:32: Ein wesentliches Stichwort in dieser Substitutionsteologie ist ja im Grunde genommen, dass man das Judentum darauf reduziert, dass es der einzige Sinn und Zweck des Judentums darin besteht, das Erscheinen des Messias vorzubereiten.

00:41:46: Man hat also eigentlich die Erwartung des Messias, das Vorbereiten der messianischen Ankunft zum einzigen Sinn und Berechtigung des Judentums erklärt.

00:41:56: Und damit hat man das Judentum völlig unzulässig reduziert geschrumpft, verfremdet, verzehrt.

00:42:02: Könntest du bitte etwas dazu sagen was der Messias und die Messias-Erwartungen für das Judantum von innen heraus bedeutet?

00:42:10: Der Messias ist der große Prototypik YouTube, jüdischer Bekämpfner natürlich der Gesalbte.

00:42:17: Der die Erlösung personifiziert Wobei wir natürlich bei dem Thema Erlösung sehr differenzierend arbeiten müssen.

00:42:25: Das Thema Anlösungen kommt im ersten Testament in der Torah ganz oft vor.

00:42:29: Primär ist Gott meiner Löse, das müssen wir zunächst mal für die Hörer und Hörern aussprechen.

00:42:33: Genau!

00:42:33: Gott ist meine Löse.

00:42:34: ich habe dich von je und je erlöst, sprich Gott.

00:42:37: Primären ist das Judentum des klassischen normative Judentums dass das biblische Fundament hat und später erwähnt wird Teozentrisch, das heißt Gott ist Mandalöser.

00:42:47: Wird immer wieder in dem Psalmen-Erwähntung, immer wieder einen Fünftbüchernmose.

00:42:51: ich bin Mandalöser.

00:42:51: gerade Jesaja erwähnt es immer wieder.

00:42:53: Tochter Zion!

00:42:55: Ich Gott bin Mandarlöser, ich werde dich erlösen aus deiner Pein, ich werte dich er lösen aus Deiner Versklavung, ich werde dich er Lösen aus Anadrang sein.

00:43:00: außer mir gibt es niemanden.

00:43:02: Jesaja der große Prophet des Judentums im Acht Jahrhundert vor der Zeitrechnung, der des jüdische Volk radikal anneuert zu einem gottzentrierten Dasein spricht immer davon.

00:43:12: Jenseits einer menschlichen Gestalt, die er natürlich in den Gottes nicht sieht und christlicherseits immer wieder anspricht ist Gott meiner Löser.

00:43:19: Gottvater isst meine Löse, der mich immer erlöst hat, Stichwort auszubeussel Ägypten und dem ich immer wieder aus allen Drang seien, die auch Jesaja in seiner Zeit erlebte erlösen wird.

00:43:28: Dennoch gibt es eine humane, eine menschliche, eine anthropologische Dimension dieser Missionität.

00:43:34: Das ist der Maschiach, der in Jesaja II, Jesaja XI erwähnt wird, Personifizieren mit.

00:43:42: Die berühmte Vision in Isayel vor und nach ein Juggle mit einer Natter spielen wird, der Überwärtsstrufressen

00:43:49: etc.,

00:43:50: die großen Geschichten um Schwerter zu pflugscharen, umgewandelt werden.

00:43:54: Das ist eine Fokussierung oder eine Anthropozentrierung dieser Erlösungsrolle Gottes.

00:44:01: aber das Junium legt in seinem Denken, insbesondere in seinen großen isaianischen Schriften immer wieder den Fokus auf.

00:44:07: Erlöse muss Gott zentriert sein.

00:44:10: wenn ich versuche Ein Menschen zu substituieren für Gott wird diese Messianität nicht richtig verstanden.

00:44:15: Und darum ist das Lugendum so sehr in einem Spannungsfeld mit dem Christum, dass Jesus Christus in Anfangs der Jesuos Christus die Messianitätspersonifiziert sieht.

00:44:27: Das Juden sieht in dem Messias einen Bootchen, ein Gesandten Gottes der auf Erden das tun wird was Gott zu seiner Zeit zur Gotteszeit für richtig hält.

00:44:35: Das heißt wir glauben natürlich daran dass ein Messias ein Maschiach.

00:44:38: Der Messias ist der Maschiah der gesalbte mit frischem Öl laut uralter orientalischer Tradition gesalbt werden wird.

00:44:44: Wir glauben daran dass dieser Maschias Christos griechisch kommen wird.

00:44:49: aber das Juden um ist nicht so sehr person fixiert als mehr gott fixiert.

00:44:54: Wir Juden, sprich die klassischen normativen Juden sind zu sehr in unseren Schriften geschult.

00:44:58: Das Jesaja und Jeremia und auch Deutonomium.

00:45:01: davon spricht ich dein Erlöser werde dich erlösen.

00:45:04: Und zwar so wie ich es für dich vorgesehen habe.

00:45:06: zu den entsprechenden Umständen der Boote, der dann kommt, der Maschiach wird eine ganz untergeordnete Rolle bekommen.

00:45:13: Das heißt, er wird dieses Walte- und Schalten Gottes umsetzen.

00:45:17: Er wird uns zeigen dass Gott über einem Thron, wo ihn an einem wirkt, die Zeit für gekommen hält sodass sie sich sichtbar zeigen darf, im Gestalt des Merciers wird dann durch diese große Erscheinung auf Erden sichtba werden.

00:45:31: Aber wir Juden sind immer wieder gehalten auch die großen rabbinischen Schriften postbibisch nicht den Fokus auf eine Person zu reduzieren Das heißt, nicht uns vorzustellen wie kommt er und welche Eigenschaft er hat.

00:45:43: Er ist ja jung völlig geworden.

00:45:44: Ist ja nicht jung völlig geboren was der große Fokus im Christentum ist sondern wirklich immer auf unsere Beziehung zu Gott zu achten.

00:45:50: Was erwartet Gott in jeder Generation von uns?

00:45:53: Und wie sanieren wir unserer Beziehungen zu Gott so sie wie leider in der Bibel immer wieder genannt In schlechten Kontexten steht?

00:45:59: Es ist das Judenum ist viel stärker auf Gott ausgerichtet Viel stärker in einer Gott-Menschbeziehung Stehender als in einer gottmittler Beziehungs.

00:46:06: Das Christum ist seit der Entstehung des trinitarischen Bekenntnisses sehr stark ausgerichtet auf die drei Einheit von Gottvater, Gottsohn und Gottsheiliger Geist.

00:46:16: Da war es etwas was das Juden natürlich nicht mitträgt.

00:46:18: Und dementsprechend ist eine große Fokussierung auf Jesus Christus, Jesus den Christus dem Messias.

00:46:24: Das lehnt als Judentum ab.

00:46:24: Die Juden kennen den Namen des Messias gar nicht, wenn das nicht wer er sein wird.

00:46:28: Er hat auch zu büblichen Zeiten nicht erwähnt in Malleachidreibet erwähmt dass Elia sein großer Brot sein wird.

00:46:34: Elia wird die große Ankündigung des Messiers, das Marschier leisten und dann wird eines Tages der große Tag kommen wie man eine Ache III schießt in dem dieser Marschiert der Gesalte des Herrn kombiniert.

00:46:45: So kark!

00:46:46: So wortarm bedeckt sich das Juden, nur wenn es zum Thema menschliche Missionität zur Sprechen kommt.

00:46:51: Meine AcheIII ist da ein ganz großes Zeugnis.

00:46:54: Es kommt ein großer Tag.

00:46:55: Der ist uns im Moment verhüllt.

00:46:56: Er will uns entschuldigt werden Wenn Gott es für richtig hält Und dann werden wir sehen welcher Messias ist sein Wert.

00:47:02: Mein Vater sagt ja immer, er schließt nicht aus dass Jesus der Messias der Christen, der Gesalbte der Christin auch unser Messias ein Kindertag sein wird.

00:47:10: aber doch wissen wir es nicht und das ist eine ganz große Wegscheide zwischen uns Christen und Juden.

00:47:17: Wir Juden sind mehr gott fixiert.

00:47:18: Wir Judenen sind mehr tätigkeitsorientiert und Christen wissen, das habe ich nicht tagelnde Weise sondern wir unterständisch dass Jesus als Messiers letztlich one of our boys ein jüdischer Junge ein jüdischer Mann zu ihnen kam um sie als heidenchristens überwiegende Gemeinschaft der Heinen zur Gemeinschaft Israels hinzuzufügen, sodass wir alle heute in einem großen Gottesboot sitzen und für Gott wirken dürfen.

00:47:42: Für Gott durch das Meer des Lebens navigieren dürfen.

00:47:44: Aber für uns Juden bleibt es noch ein Warten.

00:47:47: Das macht für uns das Leben natürlich schwieriger Weil wir noch nicht diese Ersterscheinung hatten.

00:47:52: Die erste Scheinung des Messiers hat Miljuden doch nicht.

00:47:56: Aber das ist auch ein Anspruch an einen Motor Immer weiter zu arbeiten an der Heilung der Welt und sich quasi nicht auf irgendwelchen eskratologischen Lohrwehren aussohlen.

00:48:05: Nach dem Motto Gott wird's schon richten, sondern wir als Juden wie allen Menschen sind berufen ein Gotteswerk mitzutun?

00:48:12: Richtig!

00:48:12: Das ist ein ganz wichtiger Gedanke nämlich die Imitatsiodee oder die Kooperation mit Gottes für uns Juden besonders im Vordergrund weil wir uns von Gott berufen wissen in dieser unvollständigen noch unvollkommenen Welt mitzuwirken und zu ihrer Verfolgung beizutragen.

00:48:26: Es gibt in Amerika, das möchte ich auch kurz einwärfen für unsere Hörerinnen und Hörern, viele progressive Rabbiner, die Liberale Rabbine, ja von uns sprechen.

00:48:34: Das Thema Messias auf das wir hier noch ausgerichtet sind ist eine kollektive Erfahrung.

00:48:40: Das heißt wenn die Bibel sagen diese Rabinen oder die Kolleginnen in Amerika meine Bibeln von einem Messias spricht, sprich sie von einem kollektiven Erlebnis dass sich auf uns alle erstreckt.

00:48:48: Wir sind alle, wie Paulus in seinem schönen Bekenntnis in Corinto und Römer sagt wir sind alle Glieder am gleichen Leibel.

00:48:54: Das ist eine wunderschöne kapallistische Vorstellung.

00:48:56: davon spricht das Adam Katmon der erste Adam das Urbild des Adam noch vor dem hedänischen Abram.

00:49:02: ein riesen Mann war.

00:49:04: ein riesem Mensch war ein androgyner Mensch an dessen Körper die ganze Menschheit hinkriegt.

00:49:09: An diesem riesen, metaforischen Adam hing die ganze Menschheit.

00:49:12: Alle Milliarden Menschen, die noch kommen sollten, hingen an diesem Adam Katmon, an dem ursprünglichen Adam und das ist ein Bild des heute amerikanisch reformierten jüdischen Theologien genannt wird nämlich dass wir gar nicht fokussiert sein müssen auf einen menschen der da kommt wie wohl Sahaya neun neun davon spricht als ein Messias kommt oder weil er Eselin einreiten wird.

00:49:30: aber diese progressive amerikanische deutung kollektiviert dieses Bild.

00:49:35: Das heißt, dieser Mann ist ein Bild für einen Erleben das sich kollektif darstellt mit wir alle sind auf dieser Eselin die in Jerusalem Einheit gehört was er des klassische Weihnachtsliedes Tochter Tzion Siehe.

00:49:45: da kommt einer Löser reitet auf eine Eseli.

00:49:48: Was ich wirklich unseren Hörern und Hören zu bedenken geben möchte dass Messianität aufgrund meines Dicks von vorhin siebzig Gesichter nicht unbedingt reduziert werden muss der da kommt und wirklich auf einer Esel sitzt.

00:50:01: Und wenn er kommt, ist das Land erfüllt von Erkenntnis Gottes wie das Meer von Wasser, wie je sei es ja in elf Neuen anspricht.

00:50:10: Sondern wir können uns immer mehr hinleihen lassen gerade weil die Rückkehr bzw für uns Juden die Ankunft des Messirs so säumt, uns bewusst zu machen dass Gott eine bestimmte Pädagogik mit uns hat nämlich dass wir offen ausgerichtet sein auf den Weihnachtsmann oder auf den Nikolaus, der da kommt.

00:50:26: Ein großer Mann mit einem großen Sack und er kenne ich Druprecht, der die Geschenke ausschüttelt was ja so ein bisschen Kindliches denkst, sondern wir sollen erzogen werden in eine höhere Messianitätsdeutung nämlich dass Gott will das wir erkennen.

00:50:37: Wir alle sind Glieder an diesem Leiber, an dem spirituellen Leibemessias!

00:50:42: Wir alle tragen dazu bei.

00:50:43: Und der Talmud sagt immer wieder wenn ein Jude säumt In seiner Tätigkeit, die von ihm erwartet wird und von ihm gefordert wird kann der Messias wie auch immer man sich figürlich vorstellt, nicht kommen.

00:50:55: Ich kann mich einfach passiv zurückziehen und sagen ich warte er wird ja eines Tages kommen sondern wir sind alle je um je gefordert in jeder Generation mit unseren Fähigkeiten dazu beizutragen dass dieses Gesamterlebnis gesalbter, dieses gesamtelebnis Erneuerung, dieses Gesamterlebnis Gott wirkt ihn uns hinein über uns die wir ja alle seine Kinder sind getätigt wird.

00:51:17: Das heißt, Messias bedeutet einen Aufbruch der gesamten Menschheit.

00:51:21: Ein Neuanfang auch dahingehend, dass jeder Mensch eigentlich jeden anderen Menschen fast schon körperlich als Geschwister erlebt nicht als irgendein anderes Wesen das darministisch da im Existenz gaben vor sich im Tod sondern tatsächlich als existenziell verbunden.

00:51:38: Man kann da auch noch nicht sagen, was muss jetzt zuerst kommen?

00:51:40: Muss erst der Messias kommen damit die Menschheit besser wird oder muss erst die Menschen besser werden bis der Messia kommt.

00:51:45: Sondern dass es irgendeine Nicht-Kausale Gleichzeitigkeit.

00:51:48: Weil das ja auch nur um die Menschen immer wieder auf Abwege führt wenn sie denken Sie müssen ein bisschen in einer Weise bewirken oder eben passiv warten.

00:51:58: Das heißt ja im Grunde genommen, dass ihn der Gestalt von Jesus, der er jetzt in gewisser Weise beiden Religionen angehört Auch wenn der jüdische Jesus auch erst in der Neuentdeckung ist, sich beide Religionen begegnen können.

00:52:13: Wie erlebst du die Resonanz, sagen wir mal, der jüdischen Geschwister

00:52:16: auf deiner Arbeit?

00:52:17: Das ist eine sehr gute Frage!

00:52:19: Es ist... Jesus isst und bleibt eine sehr umstrittenen Gestalt

00:52:22: des Juden-

00:52:23: und Christen.

00:52:24: Shalom bin Chorin, der große Mann, der ebenfalls ein Jubiläum hatte letzt vor zwei Jahren.

00:52:29: Wäre ja hundert Jahre alt geworden, sprach immer davon.

00:52:31: Jesus ist die große Trennende und verbindene Figur zwischen Juden und Christem.

00:52:35: Jesus ist die zentrale Verbindende und die zentalen Trennenefigur von Judenkresten.

00:52:40: Leider ist Jesus für viele Juden immer noch ein Reizwort, eine Belastung weil mit Jesus die Kreuzzüge und die Kreutzigung vieler Juden zurzeit Pontius Pilatus und zur Zeit des Mittelalter sein hergeht.

00:52:52: Ich gehöre Gott dankenswerterweise zu den Juden, zu den wenigen Juden in der Tradition von Picherstapiden meinem Vater und Leo Beck und Shalom Menchorin und David Loser die Jesus wirklich integrieren in mein gesamte jüdisches Denken.

00:53:05: Jeder großen Männer, Propheten und Männer des Judoms haben eine inhaltliche Sprachverwandtschaft.

00:53:17: Rochea, Jeshaiau, Yeshua sind so inhaltlich konkurrent.

00:53:22: wenn wir uns die großen Worte des Propheten Hosea anschauen Die großen Wörter des Prophetens Jesaja Und die großen Wortes des Rabbi- und Propheten Jesus Dass man sich nicht das Einungsser werden kann.

00:53:32: sie schöpfen aus einem gleichen Fundus.

00:53:34: Dennoch müssen wir Natürlich berücksichtigen, das muss ausgesprochen werden.

00:53:38: Dass im Laufe der Wirkungsgeschichte von zweitausend Jahren die blutige Vergangenheit... ...der im Namen Jesu für übten Verbrechen nicht ausgelöscht werden kann.

00:53:44: Viele Juden, die ich kenne und Hörerinnen werden das bestätigen,... ...viele Juden sind nicht ansprechbar auf dem Namen Jesus.

00:53:52: Nicht weil Jesus per se ein schlechter Jude war.

00:53:54: Im Gegenteil!

00:53:55: Aber weil im Namen Jesus so viel Schlimmes begangen wurde.

00:53:58: Weil im Namen jesus die Entzweihung, die Spaltung praktiziert wurde zwischen Judentum und Christentum.... Es sind viele Juden noch sehr verwundet.

00:54:06: Viele Juden sind verwundert, wenn sie den Namen Jesus hören weil Sie damit die Kreuzzüge und Inquisitionen all dessen was man im Namen Jesu zu Unrecht

00:54:14: darst,

00:54:15: assoziieren.

00:54:16: Dann müssen wir sagen bleibt es nach wie vor eine sehr belastete Beziehung.

00:54:21: Wie wurde ich mich ungemein bemühen in meinen Seminaren europaweit heilum zu betreiben?

00:54:26: sprich Christend die Schönheit Jesu zur Zeit Die Größe Jesu, das Jude sei ein Jesu.

00:54:31: Aber wir müssten es aushalten, dass videojüdische Gemeinden in Deutschland und Europa nicht ansprechbar sind.

00:54:36: auf die logische Begegnung mit Christen, denen es wirklich um das Eingemachte geht zur Sache geht, modern Deutsch gesprochen, nämlich um das Lesende Evangelien, das lesender polnischen Briefe und eine Rückholung Eine Heimholung, wie ich sage, mein Korinnsignalte Jesu in das jüdische Denken.

00:54:53: Dazu ist die Vergangenheit noch zu stark in den Genen, in den Knochen wie der Juden, die mit Jesus zu viel Schlimmes assoziieren, dass im Namen dieses Jesus durch die Kirche begannen wurde.

00:55:04: Ja jetzt kommen wir langsam zum Ende unseres Gespräches und abschließend möchte ich bitten die Horizonte, die Perspektiven, die sich für dich persönlich in dieser wunderbaren christlich-jüdischen Arbeit stellen noch auszuführen.

00:55:18: Aber wo für dich persönlich jetzt die Reise hingeht, wenn wir so ein bisschen in den nächsten Jahr oder zehn Jahre nach vorne blicken.

00:55:26: Die Weltlage spitzt sich in jeder Hinsicht zu und wir sehen überall dass die Religionen auch wieder kriegerisch und intolerant aufeinanderbrannen.

00:55:34: Und der jüdisch-christische Dialog steckt ja eigentlich noch in einer Pionierphase.

00:55:39: Immer wenn man mit... Ich bin ja jemand, der zum Judentum konvertiert heimkehrt, wenn ich mit Christen spreche weil aller Offenheit, die in diesem Dialog da ist, dass jemand jetzt vom

00:55:50: Christentum

00:55:51: zum Judentum geht im Sinne eines Heimkehrers, das stößt immer noch auf extremes Unverständnis.

00:55:57: Wie man doch quasi den Erlöser schon hatte und wieder preisgibt so dass eigentlich der die tiefe Erlössungsfülle und Absolutheit vorkommen hat, die im Judentun da ist wo in den Köpfen und Herzen der Gemeindemitglieder oftso noch nicht angekommen

00:56:12: ist.

00:56:13: Eine sehr wichtige Frage Thomas ich danke dir dafür durch Heimkehre.

00:56:16: Ich erlebe es so, dass ich sehr dankbar bin, die Eingangsauswerte des Christen und... Viele interessierte Menschen, die nicht beim Christen umstehen oder im Christentum waren aber sich etwas distanziert haben, merken das Judium hat eine Faszination und eine Tiefe, die ihr Leben nur bereichert.

00:56:32: Ich wünsche mir so sehr und ich arbeite daran dass das Judentum in Deutschland zu einer Normalität in Anführungszeichen wird, zu einer gewissen Normalität, insofern dass das Judithum etwas wirkt was es vor der Shoah war nämlich zu einem integrativen Element bis zum selbstverständlichen Erscheinungsbild in Deutschland gehörte.

00:56:52: Bis neunzehnten, neunundertreiunddreißig waren Juden.

00:56:55: Ich weiß es aus vielen

00:56:55: Runden.

00:56:56: Großen Synagoge in dieser Stadt?

00:56:57: Es wimmelt ja vor großen Synagogen die Juden, weil integriert... ...es gab Synagogee in den kleinsten Löchern in Bayern, in Regionen, in denen ich ermütlich ist als meine Wurzeln habe, es gab... große Synagoge in Wien, den ich väter nicht ersetzt meine Wurzeln habe.

00:57:10: Das Juden hat eine Präsenz, eine ganz selbstverständliche Präsenseis, säkulare Art durch viele Bauten.

00:57:15: die Juden eben initiierten das Bauhaus dass das Judentum die jüdischen Architekten forcierten, sei es die wunderbare Sakralarcheologie die die Juden ebenfalls initiierten so das Judendom präsent war.

00:57:26: und Ich wünsche mir so sehr, dass wir daran arbeiten wie alle in Deutschland und europaweit Dass das Judendum nicht mehr so eine exotische Erscheinung wird mit der man sich Interessanterweise und interessierender Weise beschäftigt, sondern dass Christen immer wieder merken, dass ihr Glaube das Christum eben steht und fällt mit dem Judentum.

00:57:45: Und dass diese Heimholung, die innere Heimholtung von der Schallung Mentorin sprach zu einer Natürlichkeit wird.

00:57:51: So dass ich weiß wenn ich mich mit Juden um Beschäftigte erkenne ich die Wurzeln meines christlichen Sonntags.

00:57:55: Wenn Ich mich mit Judith um Beschäftige Erkenne Ich Die Wurzel meiner christlichen Liturgie.

00:57:59: keine christliche Hierarchie kann bestehen ohne jüdische Elemente wie der Priester der katholische Priester oder der christlicher polistanische Prahensegabit, so dass ich merke wenn nicht die Feiertage zelebriere Ostern, Trinksten, Weihnachten.

00:58:12: Alle Feiern des Christen haben einen direkten oder indirekten Bezug zum Judentum.

00:58:17: Es gibt kein Fest im Christen und nicht mehr das Weihnachtsfest, das nicht indirekt oder direkt ein Bezug zu dem Judentom hätte Und den Christen dieses Reichtums sich bewusst werden und das als ganz natürliche Bestandteil betracht wie vorne von der Quelle sprach Flüsse speist.

00:58:33: Und ein Fluss freut sich, bildlich gesprochen, dass er gespeist wird von einer Quelle und währt sich nicht dagegen.

00:58:39: Sondern einen Fluss lebt von seiner Quelle – der größte Reihen, die größte Donau, die grösste Volga!

00:58:44: Die großen Flüße Europas leben von einfachen Quellen irgendwo in den Bergen, wo die Quellen sich befinden.

00:58:50: Und ohne diese Quellen kann die große Volge der Große Reihen oder die große Donau nicht die sein, die sie sind.

00:58:55: Und dieses natürliche Nicht infrage stellen müssen und diese sich nicht abgrenzen müssen sondern wirklich tief im Gefühl und in Bewusstsein integrieren des reichen Judentums, wie es eben vor der Shoah war.

00:59:08: Und darüber hinausgehend auch den wir erneuern.

00:59:10: Sehr dankeschön!

00:59:11: Das ist meine Perspektive an der ich arbeite und die mit Gottes Segen und Kraft hier in Deutschland gerade in diesem großen Deutschland in dem dieser entsetzliche Kahlschlag erfolgte Wünsche.

00:59:22: Zusammenfassend heißt das für mich dass wir weiterhin natürlich intellektuell miteinander zusammenkommen aber auch durch gemeinsames Feiern was sich mit Christen vielfach mache.

00:59:30: Sabatfeier Gemeinsames Celebrieren von Feiertagen, von Pesach oder Russer Schandar.

00:59:35: Gemeinsame singen jüdischer Lieder.

00:59:37: Gemeiname Gottesdienstgestattung!

00:59:38: So schwierig sie für manche Juden ist ich wager

00:59:41: sie.".

00:59:42: Gemeinsame Gottesdienste sind.

00:59:43: ich meine jüdischen Elemente einbringen und Christen ihre Elemente Einbringe.

00:59:46: Und sehen wie wir jenseits der Unterschiede von Wandlung und Eucharistik gemeinsam Gott preisen können, wie es am Anfang ja war bevor die Egliseer sich von der Synagoge trennt.

00:59:55: in der Bosnische Geschichte wird er immer wieder betont dass die ersten Jünger Jesu im Tempel wohl angesehen Glieder waren, ab Ostgeschichte XXII und III thematisiert es.

01:00:05: Dass die messianischen Juden, die Jesus als Messias ansahen – also die Personifikation des Alloisers – selbstverständlich mit nicht-messianischen Juden im Tempel im Heiligtum des Judendurms ein- und ausgehen.

01:00:16: Und so wünsche ich mir heute in die Perspektive der Zukunft schauen dass immer mehr zu einem Miteinander wird das sowohl intellektueller als auch spirituell als auch materiell durch Gemeinsames Erleben zu einer wirklichen Gemeinschaft, zu einer Koinonia.

01:00:31: Zu einer Gemeinsschaft und eine Gemeinheit in der wir alle gemeinsam wirken für den einen Gott und für die eine Menschlichkeit und für dir eine Liebe.

01:00:40: Lila Huberl ich danke dir hier für deine Ausführungen und für Die Offenheit und Tiefe mit der du uns

01:00:46: an deinem

01:00:47: Wissen, an deiner Erfahrung das teilnehmen lassen Und ich denke dieses Gespräch ist ein Aufruf für uns alle uns an diesem Werk zu beteiligen, dafür zu reden aber natürlich auch aktiv dazu beizutragen Wege der Verständigung und der Vertiefung zur Bahn überall dort wo jeder steht

01:01:05: um berufen ist.

01:01:06: Ich danke dir Thomas Elia für diese wunderschöne Begegnungen.

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