70 JAHRE ISRAEL Interview mit YUVAL LAPIDE 2018
Shownotes
Interview mit Dr. Yuval Lapide über Israel im 70. Jahr seiner neuen Staatsgründung, am 15.07.2018. Die Fragen stellt Dr. Thomas Neß
Israels Verhältnis zu seinen Nachbarn
Israelisches Selbstverständnis im Wandel der Zeit
Interreligiöser Dialog und seine Voraussetzungen
Leben in Israel und in Deutschland, ein Spannungsverhältnis
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00:00:05: Liebe Hörer und Hörern, ich begrüße Dr.
00:00:07: Juwa Lapide an der anderen Seite des Telefons.
00:00:10: Wir haben heute ein Interview.
00:00:12: Dr.
00:00:12: Nude Lapide ist Religionswissenschaftler, Theologer und hochgradig engagiert im gristlich-jüdischen Dialog in den Fußspuren seiner berühmten Eltern Prof.
00:00:23: Pinchas Lapide und Dr.
00:00:25: Ruth Lapide.
00:00:27: Und Juwa lapide hat fast einen Jahr jetzt im heiligen Land in Israel verbracht Und das hat uns zu diesem Gespräch inspiriert, dass wir jetzt mit Ihnen teilen möchten.
00:00:39: Das ist jetzt gerade... Ich weiß nicht, wie lange?
00:00:42: Eine Woche zwei Wochen, wie lang bist du wieder in Deutschland?
00:00:45: Genau, circa drei Wochen.
00:00:46: Drei Wochen!
00:00:47: Also die einen Rücken sind auch ganz lebendig, auch von der Jubiläumsfeier, siebzig Jahre, Staat Israel und jetzt natürlich auch grade wieder die Unruhen.
00:00:56: Wir haben jetzt ein dermaßen aktuelles Gespräch, das es sich an Aktualität nicht mehr überbieten lässt.
00:01:03: Und ich gebe jetzt dir, Juva das Wort, dass du noch großartig was über dich sagst.
00:01:08: Ja, Thomas, danke dir und danke Gott, dass wir unsere alte Tradition der Zusammenarbeit fortsetzen.
00:01:14: Du hast für mich ja sehr viele YouTube schon eingestellt, wunderbare Sendungen aufzeichnung großer Seminare die ich mit dir gemeinsam erleben durfte.
00:01:22: Wir hatten auch ein großes Interview vor zwei drei Jahren und nun bin ich dankbar, dass sich nach der Rückkehr aus Israel mit meiner lieben Frau mit dir diese wunderbare Idee, die du entwickelt hast umsetzend nach unseren Hörerinnen und Hörern frische Eindrücke aus meinem Erleben.
00:01:36: Aus meiner Heimat in der ich geboren werden durfte zu präsentieren?
00:01:39: Ja, Johan!
00:01:40: Dann möchte ich dich jetzt bitten dass Du mit einigen konkreten Eindrücken aus Deinem Schabbat ja in Israel beginnst.
00:01:46: Dass Du uns erstmal schlaglichtartig einige besonders wichtige und ergreifende Erlebnisse und Eindücke aus diesem Jahr mitteilen mögest.
00:01:55: Ich danke Dir Thomas, ich danke Dir für die Frage.
00:01:58: Ich habe so viel in dieser knappen Zeit von einem Jahr erleben dürfen.
00:02:03: Ich habe ein Sabbatia erlebt, das heißt ich habe mich hier freigestellt von meiner selbstständigen Tätigkeit und bin auf den Spuren meiner ersten Heimat gewesen.
00:02:14: Das heißt ich hab eine Fülle von ungemein tiefen Eindrücken sowohl spiritueller als auch materieller Art gewonnen die ich unbedingt heute teilen möchte.
00:02:23: der wichtigste Eindruck war Und das passt natürlich auch zum aktuellen Geschehen derzeit im Glaserstreifen.
00:02:29: Die friedliche Begegnung von Juden und Arabern, sprich von israelischen Arabern und israelischem Juden.
00:02:35: Das ist etwas was nicht sehr populär in Deutschland ist in den Medien aber für mich war es sehr populäer.
00:02:41: Ich habe mich immer wieder in Situation begeben in den großen Städten natürlich in ungefährlichen Begegendungspunkten um als Jude deutscher Provinenz und israelischer Provinienz Arber zu begegnen, dezidiert arbern muslimischen Glaubens.
00:02:56: Und meine Erfahrungen während der neun knapp neuen monatigen Zeit war ausgesprochen positiv.
00:03:03: Ich bin heute nicht in meinem Bericht ein Berichterstatter der unseren Zuhörerinnen und Zuhören berichten will was im Gaserstreifen und was in der Westbank passiert.
00:03:11: das ist nicht Sinn dieser Sendung sondern sind.
00:03:13: diese Sendung ist mal etwas anderes andere Schlaglichte zu werfen auf das was zwischen den großen Schlagzeilen der Presse und der Medien erfolgt.
00:03:22: Kurzum, ich war in vielen Orten, ich habe Vorlesungen gehalten an verschiedenen Einrichtungen, an verschiedene Universitäten und im Rahmen meiner Begegnung mit wirklich vielen Menschen vom All-Works-of-Life, wie man auf Englisch sagt von allen Schichten der Gesellschaft, habe ich mich viel gesagt auf die Suche nach Arban gemacht und wurde sehr fündig!
00:03:39: Ich habe bewusst aber in Einkaufszentren angesprochen, Arabern in den Universitäten kennengelernt, Kollegen und Studenten.
00:03:47: Und haben mich mit ihnen wirklich ein tiefes Gespräch begeben als Israeli und Deutscher der ich sein darf und festgestellt dass es wirklich ein Prozess ist in dem wir stecken der ausgesprochen gespannt oder ist.
00:04:00: Natürlich sind die Medienberichterstattungen besorgniserregend, während meines Aufenthalts in Israel gab es leider auch fürchterliche Zwischenfälle im Gaserstreifen und es gab wieder Attacken seitens der Syrer unter Iraker im Norden Israels in den Golanhüren.
00:04:14: Es war leider durchaus besorgeniserregender was dort passierte.
00:04:18: Gott sei Dank kam es nicht zu Serenen ertönen so dass die israelis und ich in die Bunker in die Unterstände gehen mussten.
00:04:25: aber Die Polarität war insofern da, als es massive Attacken gab.
00:04:29: Aber eben auch mitten in diesem fürchterlichen Chaos berührende Begegnungen die ich mit Arabern erleben durfte.
00:04:36: Arabern mit denen ich dezidiert sprach, die ich intervierte und fragte wie geht es euch in Israel?
00:04:42: Was erlebt ihr hier im Alltag wenn ihr hört das?
00:04:45: in Gaza strafen eure Hamas Brüder und im Norden Israels die Hisbollahbrüder wieder um sich schlagen und es zur Konfrontation kommt Und die einhellige Thomas-Reaktion dieser friedlichen, sprich israelischen Araber, die israelische Staatsbürgerschaft haben und nicht zu den Flüchtlingen gehören war.
00:05:00: Es schmerzt uns und wir verurteilen das was unsere Brüder im Norden und im Süden machen.
00:05:06: Das war immer wieder eine Mitteilung, die ich von vielen verschiedenen Arabern nicht treffen durfte bekam als sie sich fragten wie geht es euch damit dass es wieder bedrohlich wird?
00:05:14: Dass Israel permanent sogar kurz vor dem siebzigsten Geburtstag und kurz nach dem siebstigsten Geburdstag am neunzehn April bombardiert wurde von militanten Arabern.
00:05:23: Die einige Meinung bzw.
00:05:25: Äußerung war, ich möchte sie wiederholen wir verurteilen das.
00:05:28: die sind krank, die sind gestört, die sollen zum Psychiater gehen.
00:05:32: Wir wollen mit ihnen nichts zu tun haben.
00:05:34: Das hat mich so berührt dass wir eben immer mehr ins Gespräch kam und ich durfte und das möchte ich unbedingt transportieren miter erleben wie diese Araber in verschiedenen gesellschaftlichen Einrichtungen etabliert sind, nutzen ziehen aus der israelischen Infrastruktur deren Profiteure sie sind in Israel krankenversichert sind sozial versichert und arbeitslosen versichern sind.
00:05:57: Und was mich so berührt hat mir wirklich mitteilten wir dienen gern diesen Staat indem wir zu Hause sind.
00:06:04: ich wiederhole diese israelische Arbeit sagt mir einheitlich Wir dienen gerne diesem Staat von dem wir Nutzen profitieren.
00:06:10: Sie sagten mit durchaus Was haben wir davon wenn die israel bombardieren?
00:06:14: das haben wir davor wenn wir haben mass oder Im Norden Israels uns anschließen und das Land kaputt bombardieren.
00:06:20: Wir schädigen uns selbst, denn wir müssen natürlich mit Reaktionen, mit Gegenreaktionen der Israelis rechnen.
00:06:26: Wir Schaden unseren Familien.
00:06:28: So haben wir ein Modus gefunden, sagten mir diese Menschen was mich so berührte in dem wir mit Israel kooperieren, wir dürfen an israelischen Universitäten studierend, wir dürften Ausbildungen machen wie es geht unserem Kindern gut, es geht unserer Familie gut.
00:06:39: Wir leben zwar, sagden sie in arabisch Dörfern natürlich für sich nicht, ich will nicht sagen getuisiert aber für sich abgetrennt.
00:06:46: Aber das gesellschaftliche Leben sprich das überwiegend professionelle Leben und durchaus auch diverse Begegnungen findet im israelischen Kontext statt.
00:06:54: Das hat mich ungemein berührt.
00:06:56: es kam wirklich zu so schönen Begegnungen und ich durfte sie auch oft mit dem Membräischen segnen.
00:07:02: das war ihnen nicht so wieder sodass ich erleben darf jenseits der entsetzlichen Meldungen die natürlich besorgniserregend sind wie heute am fünften Juli gibt Ungemeint wie die Oasien Inseln, nennen wir sie der ganz entspannten und friedlichen Begegen.
00:07:18: Ich will konkrete Einrichtungen nennen.
00:07:20: ich war in einem McDonalds, ich war im Supermärkten an der großen Meitzmann Institute of Science eines der führenden pharmacologischen Instituten Israel in den weltweiten Akzeptanzen stattfindet und multilateraler, multiliterale Austausch von Akademien ist.
00:07:36: Dort gehen arabische Akademiker ein- und aus die ich treffen durfte so dass sich von McDonalds Eis verkauft bis eben zur Job Einrichtung oder Bildung.
00:07:44: diese Arbeit treffen und bewusst befragen durfte dient ihr gerne dem Staat Israel?
00:07:48: hast ihr den Stadt?
00:07:49: Israel wollte Israel auflösen und davon war keine Spur.
00:07:53: Was mich auch sehr berührte, war ein Besuch auf dem Mount Scopus, dem sogenannten Mount Scopus unter dem Speerberg in Jerusalem.
00:07:59: Eines der großen Wahrzeichen.
00:08:00: in Jerusalem kennen viele Hörerinnen und Hörern von ihren Reisen.
00:08:04: Dort findet sich die Hippo University of Jerusalem – die große an der ich auch studieren durfte.
00:08:07: Die Hebräische Universität zu Jerusalem.
00:08:09: Auch dort auf dem Campus habe ich eine Vielzahl von Arabarinen gesehen.
00:08:14: Der erkenne ich sofort weil ich eben in Israel aufgewachsen bin.
00:08:17: Eben israelischen Araberinnen Unzüchtige Kleine, den Anführungszeichen bisher züchtig eingehüllt.
00:08:24: Alle Facetten die du dir und sie sich vorstellen können.
00:08:28: Und auch mit denen bin ich ins Gespräch gekommen warum Sie in einer israelischen Universität studieren wie ihr Leben aussehen soll wenn Sie studiert haben?
00:08:34: Auch da habe ich so beglückten Erfahrung gemacht an einer großen Universität an der ich ja auch studieren durfte, an der mein Vater studierte vor vierzig fünfzig Jahren darin bestanden, dass diese Menschen wirklich heute integriert sind.
00:08:47: Das heißt nicht unbedingt das die Interaktion fantastisch ist zwischen Juden und Araber.
00:08:53: Natürlich habe ich ja vom Campus diese Araber gesehen, die in sich kleine Gruppen bildeten viele Araber für sich und viele Juden für sie und viele Amerikaner für Sie und Dänen und Franzosen – die ganze Welt ist ja dort versammelt!
00:09:03: Aber ich habe gemerkt und auch erlebt durch Befragen, die israelischen Reisepass und Ausweise haben, sich wirklich berühmlich fühlen.
00:09:14: Und überhaupt keine Diskriminierungen erleiden!
00:09:17: Manche stehen vor Doktorat, manche stehen von diversen anderen Prüfungen.
00:09:20: Man freut sich über das Studium, man nimmt an allen gemeinsamen Exkursionen teil.
00:09:24: Das hat mich sehr beglückt weil es mir eben zeigt Es geht darum nicht nur das negative zu suchen sondern durchaus sich auf die Suche nach Positiven zu machen.
00:09:34: Ich habe Araber getroffen, die mich sogar einluden haben mich und meine Frau zu einer arabischen Party gesagt.
00:09:40: Wir sagten zu, wir waren dann eben in Arabischem Kontext.
00:09:42: da gab es eine Begegnung, eine Art Begegner der Religionen mit Baha'i und eben mit den Moslems und Christen und Drusen und Juden.
00:09:50: alle saßen beieinander.
00:09:51: Es gab vegetarisches Essen für mich und meiner Frau und das reguläre Fleisch für die anderen.
00:09:55: Es war ein durchaus herzliches Besamensein Und ich habe wirklich beobachtet dass diese Araber eine Dankbarkeit Das möchte ich auch in aller Deutlichkeit aussprechen Thomas Eine echte Dankbarke ausstrahlen intakten israelisch-demokratischen System arbeiten zu dürfen, dass ihnen Gleichberechtigung wirklich erlebbare nicht nur Papierene sondern erlebbaren Gleichberechigungen alle sozialen Vergünstigungen die Israeles bekommen, israelische Lieben erleben bekommen dürfen und genießen.
00:10:23: Und das war etwas was mich tief prägt.
00:10:25: ich habe auch Kontakte geknüpft wie über meine Zeit in Israel hinausgehen und hoffe diese Menschen in Israel wiederzusehen.
00:10:31: Etwas anderes was sich noch berichten möchte auch zu diesem Thema Thomas ist in Nord-Galilea passiert.
00:10:39: Ich war durch bekannte Verwiesen auf ein großes Krankenhaus in Poria, Poria ist nicht weit entfernt von Tiberias am Segenetzerritt.
00:10:48: Dort gibt es eine Stadt, eine mittelgroße Stadt von etwa vierzig, fünfzigtausend Einwohnern die ein Krankenhaus hat, ein staltliches Krankenhaus Medical Center Poria.
00:11:00: dort sind meine Frau und ich.
00:11:02: Wir wurden eingeladen und haben uns dort die modernen Einrichtungen für Onkologie und Kardiologie insbesondere angeschaut.
00:11:09: Und es war so bewegend zu erleben, dass in diesem Krankenhaus – das ist eines der führenden Multikulturellen oder trans-ethnischen Krankenhäuser in Israel – dort fanden Beärzte sowohl Araber als auch Juden als auch Drusen, die eigene kleine Religionsgemeinschaft in Israel als auf Christen waren.
00:11:35: In einem völlig harmonischen Miteinander ein Team der Kardiologen und Onkologen, aus unterschiedlichen Regionen kamen, in Israel studierten wohlgemerkt manche auch übrigens in Deutschland und den Staaten und sich entschieden bewusst nach einem Auslandsstudium in diesem Medical Center Poryar findet man auch im Internet zu arbeiten und ebenfalls einem trans ethnischen beziehungsweise multikulturellen Klienten bzw.
00:11:58: Patientenpublikum zu dienen, genauso wie es trans ethnisch bei der Ärzteschaft zugehen ging es auch bei den Patienten trans ethnische zu.
00:12:06: das heißt wir durften dort die Station besuchen und Operationen durch bestimmte Fenster natürlich beobachten.
00:12:12: Dort sahen wir tief schwer verletzte syrische Kämpfer die Israel selbstverständlich behandelte und behandelt.
00:12:21: Wir sahen diverse Arber mit israelischer Staatsungörigkeit, wir sahen Drusen wie seines Israelis auch auf den Stationen, auf der Ambulanz und in den stationären Einrichtungen sahen wir schon durch den Gesichtsausdruck und durch Gespräche die ich führen durfte ein breit gefächertes nicht diskriminierendes Publikum.
00:12:39: und auch die Ärzte mit denen ich sprechen durften und mit denen ich auch bleibende Kontakte etablierte, weil sie mich baten, Kontakte für Israel zu knüpfen auf universitärem Niveau strahlten aus.
00:12:49: Es ist für uns zu einer Normalität in Anführungszeichen geworden nicht mehr auf die Äußerlichkeiten, nicht mal auf das Trennende zu schauen sondern auf das Verbindene Und so durfte ich dort die Vielfalt der Sprachen oder vielfalt Der Hintergründe erleben dieser Menschen, die sich als Maxime setzen.
00:13:05: Wir sind alle Menschen und wir können alle verletzt werden.
00:13:07: Und wenn wir eine Operation im Bauch oder an den Genitalien oder im Kopf haben, dann sind wir alle gleich!
00:13:12: Das hat mich so berührt, dass die Attitüde dort im Krankenhaus war und ist.
00:13:16: Wenn wir verletzt sind, sei es schwer verletzter als leicht verletzte, die Operation muss genauso erfolgen ob für ein Millionär sind Ein Scheich mit fünfhundert Millionen Euro auf dem Konto oder einen armer kleiner Müllabfuhrmitarbeiter der israelischen Müll-Abfuhrdienste.
00:13:30: Der Kopf ist genau so gebaut Und der Bauch ist genauso gebaut und in Italien.
00:13:33: und die Beine.
00:13:34: Es muss genauso angesetzt werden.
00:13:36: das Sitziermesser wie bei einem anders gearteten Menschen Die Krankheiten und leider auch der Tod, die natürlich bei Krebsituationen vermeidbar ist verbindet.
00:13:46: Verbindet uns alle!
00:13:47: Und das hat mich sehr, sehr enorm berührt und ich bin so dankbar dafür dass sich ungeplantermaßen dieses Krankenhaus besuchen durfte.
00:13:56: Einer der Schärfeärzte der Kologie sagte mir, das mache in Israel immer mehr Schule, sodass er im Nord noch nördlicher von Israel Krankenhäuser gibt, die ebenfalls ganz dezidiert als Zeichen des Friedens Kämpfer, Freischärler oder freischärle die von Israel erschossen wurden oben an der israelische libanesischen und israelischen syrischen Grenze in ihr kranklands aufnehmen und therapieren.
00:14:18: Meisterhaft muss da gültig die feinde die verletzten und schwer verletzte Feinde ihnen das krankenland aufzunehmen um sie dort zu terapieren wieder zurückzusenden.
00:14:28: ihre heimat Da sagte mir sogar das möchte ich auch kurz erzählen eine kleine episode sagt mir einen Chefarzt der Kardiologie und der Intensivstation, weißt du Juval?
00:14:37: es gibt solche Situation da kommt ein Kind das getroffen wurde.
00:14:41: Ein arabisches Kind sprich nicht ein israelisch-arabisches sondern Arabisches Kind aus dem Grenzbereich von Isbollah sprich Syrien Israel und wurde schwer verletzt.
00:14:49: ein fünftonjähriges Kind.
00:14:51: Und die Eltern hatten große Angst dieses Kind in das israelische Krankenhaus noch nördlich eben vor ein paar Jahren an der Grenze zu senden.
00:14:59: Ich fragte darauf in den Chefarzt, warum hatten die Eltern Angst?
00:15:02: Weil und jetzt kommt die gesamte Absurdität der Situation in Israel zum Ausdruck wenn dieser Junge behandelt wird im Krankenhaus mit bester Medizin natürlich der Intensivstation in Israel kann er sich nicht mehr blicken lassen in seiner syrischen Heimat beziehungsweise hinter dem Spoiler bewegen denn man werfe ihn dann vor Warum lässt du dich von den feindlichen Juden behandeln?
00:15:22: Du bist bei uns ein Persona non grata Ein geächteter Mensch.
00:15:27: Das war für die Eltern eine massive Belastung.
00:15:29: Sie haben sich aber, weil es eine Notsituation war und kein arabisches Krankenhaus zur Verfügung stand, doch entschieden gegen die Bedenken der Dorfgemeinschaft das Kind in das Krankenhaus zu schicken.
00:15:39: Es wurde therapiert, es wurde behandelt, eine furchtbare Kopfverletzung.
00:15:43: In letzter Minute konnte es geheilt werden vor einem massiven tödlichen Schlaganfall.
00:15:49: Der Junge, als er erwacht, musste natürlich lange Zeit therapiert werden auch nach Nach der Intensivbehandlung auf der Akutstation sagte dann, ich bin den Juden und das hat uns alle zu Tränen gerührt.
00:15:59: Ich bin DEN Juden so drückt er sich aus!
00:16:08: und in den Grenzbereich zu Syrien.
00:16:13: Ich werde Ihnen einfach sagen, ich habe andere Israelis beziehungsweise ein anderes Gesicht der Juden kennengelernt.
00:16:19: Ich wiederhole, ich werde erzählen!
00:16:21: Und ich werde es im ganzen Dorf erzählen, ein sechzehnjähriger Junge... ...ich werde ihm ganze Dorfe erzählen wenn Sie mich verfehmen weil ich mich von Juden hab behandeln lassen.
00:16:29: Ich habe das andere Gesicht Israels, dass andere Gesichter Juden kennen gelernt.
00:16:33: Thomas?
00:16:34: Ja, das ist eine starke Botschaft und ich denke, dass das schon mit auch anderen Kernbotschaften ist.
00:16:40: Und es wird wie immer äußerst deutlich, der Frieden geht von den Menschen aus wo sie sich real begegnen.
00:16:47: Wo Sie sich kennenlernen können und erfahren können in ihren Grundbedingungen dass wir letztlich alle gleich sind vor Gott gleich sind.
00:16:54: aber auch in unseren existenziellen Bedingungen gibt es noch andere Erlebnisse vielleicht jetzt in einem etwas anderen Kontext die für dich so einen besonderen Schwerpunkt Charakter haben die dich besonders tief berührt haben
00:17:06: Ungemeiner, da könnte ich noch ganz viel erzählen.
00:17:07: Danke Thomas für die Frage!
00:17:09: Eine weitere Begegnung war, die mir sehr unter der Haut ging... Die Begegnung mit Soldaten?
00:17:15: Ich habe eben auf meiner Suche nach wirklichen Kontakten mit der Einwärtsbevölkerung auch Soldaten angesprochen.
00:17:21: Richtig gewöhnliche Soldaten aus Zahl.
00:17:24: Das ist das israelische Militär.
00:17:27: Ich wollte da auch bewusst die andere Seite des Militärs kennenlernen.
00:17:30: Das heißt nicht die offizielle propagandistische Seite, die wir alle von den Medien kennen und das entsprechend medienverzerrte Bild, dass wer alle kennt und nach Israelur grausam und brutal sein.
00:17:39: Das kennen wir ja alle zum Überdruß aus der leider oft negativen Presse in Deutschland.
00:17:43: Sondern ich habe mich weil ich ein perfektes Brehstein und Englisch und süssisch entsprechend die Menschen angesprochen.
00:17:48: und dann hab' ich auch ungemeint für mich als Juden, als Judin und Israelis und Deutschen bewegende Begegnungen gehabt.
00:17:56: Die Bestandbarin, dass sich Soldaten eben die ja in Israel zum alltäglichen Tagesbild gehören.
00:18:00: Das muss ich vorausschicken für Hörer und Hörern, die noch leider noch nie in Israel waren.
00:18:04: Zum israelischen Tagesbild in einer Stadt, in einem Dorf, in einer Kleinstadt, in einen Vorort gehört es unverzichtbar Gott sei Dank und lobt dazu das israelische Soldaten Präsenz zeigen.
00:18:16: Und zwar mitten im Kaufhaus oder in der Diskothek und sogar vor Strafen.
00:18:21: Man sieht sie alltäglich keinen Vergleich mit Europa und Deutschland, sondern aufgrund der akuten Gefahr von Selbstmordattentaten.
00:18:27: Und wie nennt sich das diese Überfahrungsmanöver?
00:18:35: Genau, selbst man wird durch Überfahrungsmanöver.
00:18:37: der Araber muss Israel natürlich permanent Präsenz zeigen weil die Bevölkerung in Panik ist.
00:18:42: Mal mehr mal weniger.
00:18:43: Kurzum die Soldaten sieht man im Bus, die sieht man überall und ich habe sie einfach frisch, frank-und frei angesprochen Und sie befragt wie es ihnen den Gehwährehaltung zu Israel aussieht.
00:18:51: Sie sahen mir natürlich sofort an dass ich nicht einfach ein gewöhnlicher Touri bin sondern einen ex Israeli Der zurückkehrt in seine Heimat und in seiner Heimat wieder Wurzeln schlagen möchte In seiner geliebten israelischen Heimat denn ich durfte hier in Israel geboren werden.
00:19:04: Kurzum, es kam auch dazu berührenden Gesprächen.
00:19:07: Natürlich durften Sie mir keine vertraulichen Informationen vermitteln aber eins möchte ich unbedingt vermittlen dass wir alle Soldaten und Soldatinnen Frauen sind ja auch militärpflichtig vermittelten.
00:19:17: Wir lieben unser Land Und wir werden für unser land alles tun um es vom Mord- und Terroranschlägen zu schützen.
00:19:24: Es war nicht nur das was eben die Worte dieser Botschaft für mich so eindeutig und tief bewegen war sondern Die Menschen strahlt in ihren Augen von zwanzig Jahre alt bis fünfundsechzig Jahre alt.
00:19:36: Reservisten, nicht fünfundsächliche Entschuldigung!
00:19:39: Das ist schon so spät.
00:19:41: Bis fünfundvierzig ist der Reserve.
00:19:43: Pflicht für Männer.
00:19:44: Von fünf von zwanzig und sogar jünger wird mir gerade ein, von achtzehn bis fünfundvierzig strahlten alle Männern und Frauen eben aus.
00:19:50: das Wie?
00:19:51: Wir lieben dieses Land und wir wissen und wollen dieses Land beschützen vor Terror und vor Wahnsinn weil es unser Land ist.
00:19:58: Es ist unser Land dass uns von Gott gegeben wurde.
00:20:02: Und wir machen diesen Dienst nicht aus Pflicht weil wir es müssen Denn jeder Mann ab achtzehn muss drei Jahre Militär dienen und jede Frau ab achtzen muss zwei Jahre dien.
00:20:10: Das ist ein gesetzliches Reglement, das nur in ganz besonderen Fällen aufgeweicht werden kann.
00:20:15: Aber ich habe eben bei diesen Soldaten gemerkt, jenseits dieser Verpflichtung ist wirklich eine Verantwortung da.
00:20:21: Eine Verantwortung dem Land diesem kostbaren Land, diesem geliebten Land, dieses gelobten land, diesem gesegten land dienen zu wollen.
00:20:28: Und ich kann nur den Hörern sagen Ich durfte ja ein bisschen hineinschauen Verhaltensweisen der Soldaten ohne natürlich das geheimliche Preis gegeben wurden.
00:20:38: Aber ich habe gemerkt, dass Israel aufgrund der existenziellen Notwendigkeit sich zu schützen in diesem winzig kleinen Land vor dem permanenten Terror östlich-westlich-nordlich südlich von brutalen arabischen Staaten und von brutalen Freischärlern wirklich eine ganz hoch entwickelte Vorsorge Einrichtung geschaffen hat, sowohl auf Instrumenteller als auch auf geistiger Ebene.
00:21:05: Das heißt israelische Soldaten sind heute so ausgebildet dass sie im extremen Fall in Sekundenschnelle agieren und reagieren können wenn sich irgend etwas abzeichnet jetzt zum Beispiel im Gaza-Streifen oder selbst in der Innenstadt wenn irgendwelche Alarmdrohungen über WhatsApp oder Twitter über das Skype kommen.
00:21:22: Und ich merke wirklich an diesen Soldaten, sie spüren und das habe ich selbst gespürt weil es so auf mich hinüber ging dass ist ein Kampf um Leben und Todes.
00:21:30: Dass es nicht einfach ein Luxus ist oder was in den Medien oftmals verzerrt dargestellt wird eine Brutalität oder eine Aggression der Israelis Weil Sie sich einfach austoben wollten Angeblich an den unschuldigen Palästinensern oder an Unschuldige Agabahnen Sondern dass es wirklich einen Kampf um leben und tot geht weil es darum geht die Bevölkerung Israels Die unschulige Bevölkerung Israel sind die ich mich ja hineingemischt habe In allen Städten, in allen Dörfern und in allen Vororten zu schützen vor einer Brutalität die ein Jude sich noch vor der Esslinge die Vater nicht vorstellen konnte.
00:22:01: Und die Brutality und die Angst natürlich dass es wieder zu Eglas kommt... Gefahr für den einfachen Bürger wird durch Terror, durch Palästinenser die eben in das Auto sich setzt und nie die Menge reinfahren.
00:22:14: Durch Schüsse...durch Steine auch!
00:22:16: Ich bin ja selbst beinahe einen Steinwurf zum Opfer gefallen.
00:22:20: Gott sei Dank und lob durfte ich noch in letzter Minute davon springen.
00:22:23: Aber die Gefahr eben ist allgegenwärtig durch Steine einfach ein Todesfall zu erleben, wirklich den Kopf zerschlagen zu bekommen.
00:22:30: Das ist nicht Theorie.
00:22:31: ich muss es leider bzw Gott sei Dank nicht in voller Härte erleben.
00:22:35: Die Gefahr ist omnipräsent das ist überhaupt keine Frage und dank dieses starken und entschieden Militärs ist der Modus erreichte.
00:22:43: heute in Israel herrschen nämlich ein blühendes ein starkes Israel dass immer mehr Menschen auf der weltweiten Forschungszene Und das möchte ich wirklich ausdrücken, lieber Thomas, liebe Hörer und Hörern.
00:22:56: Dass es ein Wunder Gottes ist – wir werden ja noch über den siebzigsten Geburtstag sprechen!
00:23:00: Aber das Wunder Israel besteht darin, dass trotz dieser permanenten existenziellen Auslöschungsgefahr Ich wiederhole, trotz der permanenten omnipräsenten Auslöschungsgefahr durch fanatisierte Arbeit und hasserfüllte Irakis und Iraner dieses Land leben und überleben und blühen darf.
00:23:22: Das ist ein Wunder ohnegleich das sage ich bewusst als gläubiger Jude meinem Freund dem Gläubigen Thomas und hoffentlich auch ihnen den zahlreichen Gläumigen hören hören.
00:23:32: Dieses land ist ein einziges wunder auf zwei beziehungsweise auf einer begrenzten Anzahl von Quadratkilometern im Nahen Osten.
00:23:40: Trotz der Schikanen und trotz der permanent Militarisierungsnotwendigkeit, und des enormen Budgets, das in das Geld hineingesteckt werden muss erlebe ich wie gesagt was sich vorhin eben ausführte die Friedfertigkeitsfiele Araber sprich Arabischer Israelis oder israelische Araber deren Zahl etwa anderthalb Millionen immer hin beträgt, die das Wort Waffe überhaupt nicht in den Mund nehmen geschweige in die Hand und eben auch das riesige Bedürfnis des durchschnittlichen Militärpflichtigen Israelis und der Militärepflichtung Israelin für ihr Land, für dieses einzige kostbare Land, dass nun siebzig Jahre alt werden durfte, durch Gottes Gnade sein Herzblut zu geben.
00:24:20: Ich denke es ist wirklich ein Wunder und eine Herausforderung in einer permanenten Bedrohungssituation nicht nur Sicherheit zu gewährleisten Sondern sich dann eben nicht in eine Polizeigesellschaft zu verwandeln, sondern in eine lebendige Zivilgesellschaft trotzdem.
00:24:35: Mit Glaube mit Freude und Kultur.
00:24:37: Mit allem wie es das authentische Israel zeigt wenn man es aus der Nähe erlebt und nicht nur durch die Medienberichte.
00:24:44: Richtig!
00:24:45: Genau jetzt möchte ich einen Schwenk machen.
00:24:48: du hast ja schon angedeutet In Israel geboren, dann für dieses Shabbatjah zurückgekehrt.
00:24:55: Du hast ja sozusagen verschiedene Identitäten in deinem Leben.
00:24:59: Du bist einerseits israeli und dann aber auch deutscher, geboren im heiligen Land als zehnjähriger Hünger nach Deutschland gekommen hier gelebt, aber eben mit diesem Land der Mörderleiner Vorfahren Hier auch zu Hause, hier auch deine Wirkungsstätte.
00:25:12: Wie verträgt sich diese spannungsgeladene doppelte Loyalität in deiner Seele?
00:25:16: wie machst du das?
00:25:17: was bedeutet das für dich?
00:25:19: Ich danke dir, du geliebter Freund Thomas für diese gute Frage die mir sehr unter den Nägeln brennt.
00:25:25: Ich will es wirklich ganz massiv ausdrücken.
00:25:29: Ich drücke es zu dem.
00:25:30: ich sage, ich habe meine Existenz mein Leben Adolf Hitler zu verdanken.
00:25:34: Das sag' ich gern überspritzt.
00:25:35: das würde mich in meiner Zeit nicht besonders deutlich.
00:25:38: Ich habe mein Leben, meine Existenz, mein Dasein wirklich Adolf Hitler und den Juden verbrechen in Deutschland zu verdanken.
00:25:46: Warum?
00:25:47: Weil meine Mutter, neunzehnhundertneinundreißig aus Süddeutschland damals noch legal floh mit ihren Eltern nach Palästina und den Haifa als geschlagene und schwergedemütigte Jüdin ankam Und meinem Vater begegnete der seinerseits ebenfalls ein Flüchtlingbahn über die Kindertransportorganisation In England nach Israel.
00:26:09: ebenfalls flüchtete er aus der großen Welt statt Wien und dort meine Mutter kennenlernte.
00:26:13: Damit will ich sagen, wenn Gott über das sogenannte Schicksal es nicht gefügt hätte.
00:26:18: Dass mein Vater als geschlagener Jude aus Wien und meine Mutter als geschlagene Jüdin damals natürlich Jugendliche nach Israel ins Palästina-Land fliehen mussten, hätten sie sich ineinander verliebt und mich gezeugt.
00:26:32: Das heißt, mein Produkt, das führe ich mir immer wieder vor Augen.
00:26:34: Insbesondere nun in diesem großen Sabbatjahr ist eine Konsequenz der Barbarei, Unmenschlichkeit, die in Deutschland zwischen neun und dreißigundvierzig Jahre steht.
00:26:46: Denn es ist für mich gibt es als läubigen Juden natürlich keine Zufälle höchstens zufällig von Gott zugefallene Situation.
00:26:53: Und dieses Bewusstsein dass ich einem Verbrecher und einen unendlichen Verbrechen das meiner Familie viel Blut kostete mein Leben zu verdanken habe stimmt mich immer wieder nachdenkliche und hat eben Konsequenzen vor mir.
00:27:05: Ich bin in Israel geboren In den frühen sechziger Jahren, da hat sich der Staat Israel schon etabliert.
00:27:10: Da gab es schon Israel seit und neunzehnundachundvierzig.
00:27:13: Aber ich habe immer die Deutsch-Jüdische, die Österreich-Judische Und die israelische Mentalität in mich aufgenommen.
00:27:20: Es gab für mich keinen Bruch weil ich ein sogenannte Jeke Kennt vielleicht einige Hörer und Hörern Das ist der Begriff Die Deutschen und die österreichischen Juden in Israel.
00:27:28: Ich war immer Und bin es doch heute noch ein jäkischer Jude, bin auch in dieser Tradition in Israel aufgewachsen.
00:27:33: Das heißt ein Jude der stolz war und dankbar war in dieser deutsch-jüdischen und österreichisch tradition aufgewachzen zu sein obwohl ich ja nicht in Deutschland geboren wurde.
00:27:43: aber ich habe es doch mit der Muttermilch Und mit dem Vaterland, mit der Muttermilch meiner Mutter und mit dem vaterländischen Denken meiner Mutter um meines Vaters aufgenommen.
00:27:52: Muttersprache war von Anfang an Deutsch, Englisch und Ebrech.
00:27:55: Ich habe insofern drei Liter weil ich mit Deutsch, englisch oder Ebreche aufgewachsen bin.
00:27:58: Darauf legten meine Eltern insbesondere mein Vater großen wert, dass der junge deutsch und englisch unterbricht schon mit fünf sechs sieben jahren ernt.
00:28:05: Und ich hatte immer schon obwohl ich in israel zur schule ging und natürliche grundlegende erfahrene dort machte bis zu meinem zehnten lebensjahr immer eine tiefe innere beziehung zur deutschen literatur und zur deutschen heimat meiner eltern deutsch österreichischen heimat meine eltern aus denen sie vertrieben wurden.
00:28:20: Mit den jahren Nachdem mein Vater eben in die Ewigkeit ging, habe ich gespürt, dass das für mich weitere Konsequenzen hat.
00:28:26: Nicht nur intellektuelle, sondern auch emotional-spirituelle Konseqenzen.
00:28:33: Die Tatsache, dass ich ein Kind von Flüchtlingen bin.
00:28:35: Nämlich Flüchtlinge Mutter und Flüchtlingsvater Und dieses Flüchtingsschicksal in mir Trage per Erbe, per Geburt Hat für mich die Implikation dass sich Israel einen ewigen Dankschuldig will ich mal ausgriffen.
00:28:47: Ich bin zwar Deutschland berufen worden, Thomas durch die Arbeit meines Vaters und meiner Mutter.
00:28:51: mein Vater hat ihr Bahnbrechen des geleistet.
00:28:53: das wissen die Hörer und Hörerin die ja die Werke meines vaters kennen an Vorträgen seiner Zeit noch teilnahm.
00:28:59: Ich darf heute im jüdisch-christlichen Dialog sehr intensiv und dankbar in Deutschland fungieren, aber ich merke mit den Jahren und insbesondere nach diesem Sabbatjahr dass sich auch eine existenzielle Loyalität dieser meiner Heimatsschulde durch die meine Eltern vor der Vergassung in Nazi Deutschland gerettet wurden und durch die ich das Licht der Welt, des Blicken durfte.
00:29:21: Das hat für mich immer mehr tiefe spirituelle Konsequenzen.
00:29:24: Ich spüre natürlich, ich bin Israeli und Deutscher.
00:29:26: Ich bin sehr gerne in Deutschland und ich bin sehr gern in Israel Und ich werde mein Leben lang das wird mir immer klarer Ein Pendler ein Nomade sowie Abram so wie Isaac so Jakob ein Pendler zwischen diesen beiden kulturen sein.
00:29:37: Das wird mich immer klar!
00:29:38: Ich werde natürlich einen festen Wohnsitz in deutschland beibehalten mit meiner geliebten Gattin Deborah und ich werde mit ihr immer wieder pendeln nach israel in unsere Geliebte Heimat in der auch durch bestimmte Immobilien nun eine Städte gefunden habe, aber ich werde nicht nur an einem Ort bleiben.
00:29:57: Denn dazu ist das Schicksal Thomas meiner Familie und ich möchte sagen dass Schicksalfiele Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland zu sehr verquickt!
00:30:04: Ich bin nicht nur Deutscher so dass sich ein Leben lang nur in Deutschland bleiben möchte und ich bin nicht mehr nur Israele bis zu meinem Zehn Lebensjahr war ich natürlich reiner Israeli sondern ich bin ein Pendler Ein wahr Hebrea.
00:30:16: Ich will das Wort Hebreah für diejenigen, die es nicht wissen kurz erklären.
00:30:19: Das Wort Hebräa, Yvri bedeutet Grenzüberschreiter, Grenzüberwinder.
00:30:24: Ich wiederhole für unsere Lieben, Hörer und Höreren, das Wort hebräA, YVRI der Brief an die HebraeA ist eine GrenzÜberschreibung in der Sprache der Bibel Und Abram wird in Genesis XIV-XIII als der erste Hebräer genannt, weil er mentalitätsmäßig und herkunftsmäßig das alte Mesopotamienur im Chalder überschritt um ihn das neue Gelobte und Geliebte Kan anzugehen.
00:30:49: Ich erlebe mich immer mehr als ein Hebrär.
00:30:52: Das wurde mir klar und wirkt mir immer klarer nach diesem gewaltigen Monat in Israel.
00:30:56: ich gehöre in beide Länder und da möchte ich gerne meinen großen Lehrer Shalom Ben Chorin, der schon vor über zehn Jahren verstarbt zitieren.
00:31:05: er auch in seinem großen Buch Jugend an der Isar.
00:31:08: Und ich lebe im Jerusalem-Sprach, der war ein vergleichbares Schicksal mit meinen Eltern.
00:31:13: Er wurde als die deutscher Juden mit Dreck beworfen und wurde der Vergarsungsdot angedroht.
00:31:18: Und er floh schon sehr zeitig Zionist wie er war nach Israel für den Jahr neunzehn vierund dreißig, fünfundreißig!
00:31:23: Und er sagte immer, er habe beide Heimat in seinem Herzen sowohl die deutsche als auch die israelische.
00:31:29: Und sein berühmter Satz kulminierte in der Aussage, ich lebe im fruchtbaren Zwei-Strom-Land zwischen Isar und Jordan.
00:31:36: Ich will da hole!
00:31:44: Dieses Bild hat mich so geprägt, dass ich San Israel auch von mir sagen möchte.
00:31:49: Ich Dr.
00:31:49: Juvalapide lebe im fruchtbaren Zweistrom-Land zwischen Neckar und Jordan.
00:31:55: Denn meine Heimat ist ja im wunderschönen Heidelberg.
00:31:57: Und in Heidelberg fließt er himmlisch schöne Nekker!
00:32:00: Und ich erlebe das sich wirklich geistig und noch materiell zwischen Necker und Jordan, zwischen Occident und Orient, zwischen Deutschland... und Israel oszillieren werde.
00:32:10: Das ist die Konsequenz meiner Geburt, das ist die konsequenzen meines jüdischen Schicksals als Kind naziverfolgter und Nazige schwendeter Juden in
00:32:20: Deutschland.".
00:32:21: Und so dass ich noch einen Platz nachfragen kann, Thomas?
00:32:24: Ja... Es ist natürlich Spannungsgeladen deine Frage!
00:32:28: Aber ich erlebe diese Spannung als befruchten, Thomas.
00:32:32: Ich erlebe dieses Spannungen zwischen einerseits im Land der Mörder zu leben der Menschen, die meinen Großeltern den Tod bereiteten.
00:32:39: Nazis, die wahllos um sich schlugen, katholische und protestantische Nazis.
00:32:44: Die warlos um sie schlug und Juden vernichteten!
00:32:47: Ich bin in dieses Land zurückgekehrt weil meine Eltern sich dafür entschieden und weil ich auch davon überzeugt bin qua eigene Entscheidung dass ich hier großes leisten darf als Jude der zeigen möchte, dass es ein Leben nach Adolf Hitler gibt.
00:33:00: Das ist für mich ganz wichtig geworden lieber Thomas und liebe Hörerinnen!
00:33:04: Ich will zeigen und vorleben und predigen das es ein leben nach diesem Inferno dass Nazi-Deutsche Juden Anrichteten gibt und geben wird.
00:33:14: Und das ist meine Mission, das ist mein tiefstem Mission, meinen Sendungsbewusstsein in Deutschland.
00:33:19: Lieber Thomas auch im Israel darf ich eine Mission haben nämlich das neue Bewusstsein für die Versöhnung mit den Juden Bindung an die alten verschütteten jüdischen Wurzeln in deutschen Gemeinden zu transportieren.
00:33:33: Das ist für mich ganz wichtig geworden, denn Israel fragte man mich immer wieder wie ich als Israele in Deutschland lebe was sich in Deutschland tun darf ob ich als Jude in Deutschland geachtet werde.
00:33:42: und da habe ich eben erzählt wie sehr ich ein Botschafter der Versöhnung und der Befriedung sein darf.
00:33:48: das heißt sowohl in Israel erzählen was es sich in deutschland tut auch nach israel neues bewusstsein Erneuerungsgedanken aus Deutschland bringen die ich von vielen Christen und Christinnen, die meine Seminare und Folgen besuchen.
00:34:00: erfahre und eben, und das ist für mich auch ganz wichtig neu aufzutanken.
00:34:04: Ich durfte in diesen wunderbaren Monaten ganz viel an heiligen Städten ein für mich als Juden heilige Städte die weder weniger bekannten die sehr bekannte auftanken.
00:34:14: ich habe nicht so intensiv es nur irgendwie mit den wunderbaren Wurzeln meines Glaubens verbunden Und ich habe dort Orte besichtigt die jenseits des großen Tourismus sehen in Samarien in Galilea Die mich tieftief spüren lesen.
00:34:27: ich bin ein jude aus dem orient.
00:34:29: Ich bin geboren in dem heiligen ort in jerusalem und an dem heilligen land, dass die welt veränderte.
00:34:36: das antlitz der welt verendete durch die entstehung von christendom judentum und islam.
00:34:41: dort durfte ich geboren werden da durfte mich muttermilch saugen da durftig bewusst sein luft einatmen.
00:34:46: und diese luft diese spirituelle luft will ich unbedingt immer wieder mehrmals im jahr nach deutschland transportieren so dass sich Wie vorhin schon angesprochen, diese Spannung die natürlich zwischen Leben im Land der Mörder und Leben im land meine ursprünglichen Geburt meiner Heimat befrieden kann.
00:35:03: Und daraus einen ganz großen Nutzen insbesondere für meinen Wirken in Deutschland sehen darf.
00:35:08: Für das ich mich ja entschieden habe in der Tradition meines Vaters stehen Nämlich, Sie wissen ja mein Name heißt der Lapide.
00:35:13: Ich heiße Lapide und Lapide ist Fackel eine brennende Fackel um hier in Deutschland die Fackel der Versöhnung und die Facke des brennen dem Judentums nach das Shoah zu tragen und die den Herzen der Menschen zu legen.
00:35:25: Ja, die nächste Frage, die ist dann wahrscheinlich gar nicht so leicht zu beantworten lieber Juwal.
00:35:31: Wo bist du denn letztlich emotional und mental mehr Zuhause?
00:35:35: In Israel oder in Deutschland?
00:35:37: Oder ist es gerade die Synthese von beiden was deine besondere Heimat
00:35:42: ist.
00:35:43: Genau, du hast das entscheidende Stichwort schon gegeben.
00:35:46: ich bin... Ich will es mal so sagen, Paulus sagte ja so schön im Korintherbrief, ich bin den Juden ein Jude, den Griechen, einen Grieche, denjenigen die unter dem Gesetz stehen, ein Mensch der unter dem Gesetzentwurf steht und diejenigen die frei sind, ein Freier.
00:35:59: Ich will sagen, ich habe eine Chameleon-Mentalität.
00:36:02: Das heißt nicht dass ich mich verleugen.
00:36:04: Ich kann in Israel per Knopfdruck sofort israelisch sein.
00:36:07: Das heißt, meine alte israelische Natur präsentieren die ja in mir noch steckt und ich kann in Deutschland mehr Deutsch sein wobei natürlich die andere Mentalität nie zu leugnen ist.
00:36:15: wenn ich in Deutschland bin, bin ich immer auch ein Israeli aber ich kann die prozentuale Gewichtung verschieben Wenn ich in deutschland meine großen Auftritte habe wenn ich jetzt mit dir wunderbar dieses Interview führen darf.
00:36:26: da bin ich sehr deutsche sehr deutscher.
00:36:28: Wenn ich in Israel bin und dort meine Vorlesungen halte, Menschenbegegne kann ich per Knopfdruck sehr israelisch sein, dass israelische Quirlige noch viel mehr ausleben als im Deutschland.
00:36:36: Das heißt ich merke, wie du richtig sagtest Thomas mein geliebter Thomas Freund beides zusammen bringen zu einer fruchtbaren Synthese Und auch meinen Namen, ich will nochmal auf meinen Namen zu sprechen kommen der für mich so wichtig wurde und immer wichtiger wird.
00:36:50: Wie gesagt Lapid heisst Fackel und Juwal.
00:36:52: Mein Vorname den Gott mir über meine Eltern gab heißt einen sprudelnder Bach Ein Sprudeln der Wildbach, von dem es ja viele in Israel gibt.
00:36:59: Und Wasser und Feuer sind ja nicht direkt Freunde!
00:37:02: Denn Wasser kann Feuer löschen und Feuer kann mit Wasser nichts anfangen.
00:37:06: Früher kann Wasser nicht kooperieren aber die beiden können dennoch wie mein Vater zu Synthese gebracht werden wenn wir eine Verbindungsschicht nehmen nämlich ein Topf oder eine Metallschicht einen Gefäß eben in das das Wasser hinein gegeben wird und dann kann das Feuer das Gefäße erwärmen und das Wasser erhitzen Heizungswasser und Erwärmungswasser für moderne Infrastruktur leisten.
00:37:29: Das heißt Wasser und Feuer, meine beiden Bestandteile können sehr wohl zu einer fruchtbaren Synthese gebracht werden.
00:37:35: Es ist mir in meinen Stammbaum geschrieben Und ich bin daher sehr dankbar dass Gott über das Schicksal es so fügte Dass sich zwischen diesen beiden sehr spannungsgeladenen Ländern Deutschland land der Mörder ehemaligen Mördern verbrechen und heute Israel orientalisches Land mit seinen eigenen existenziellen Kämpfen oszillieren darf um daraus etwas Fruchtbares zu bauen.
00:37:57: Ich möchte noch etwas sagen, Thomas.
00:37:59: Was mir dazu einfällt ist, wenn wir es genau anschauen lieber Thomas ein jüdisches Schicksal... Zeit für das schicksal in einem land geboren worden zu sein und zugleich im anderen zu wirken.
00:38:10: wenn du die geschichte der profeten israel anschaust und die vertreibung der juden aus Israel nach Babylonien da gab es auch immer wieder zur zeit sechstes jahrhundert vor zurzeit von jeremia ezekiel, immer wieder wanderungen wanderungen bewegungen zwischen der alten heimat israel.
00:38:26: Und der neuen heimat der vorübergehenden heimat während des exiles babelonien.
00:38:31: Das war etwas grundlegendes zur zeit jeremias.
00:38:33: es gab immer wieder Begegnungen zwischen den beiden Polen, zwischen der alten Heimat Israel und der vorübergehenden neuen Heimat.
00:38:41: Das Exil dauerte auch markanterweise siebzig Jahre Babylonien.
00:38:45: Und später, als Juden sich eben etablierten sogar nach dem König Zyrus das Edict erließ, Juden zurückkehren zu lassen.
00:38:52: Fünfhundertneinunddreißig vornach Palästina entschieden sich viele Juden im geliebten Babylonien zu bleiben weil sie dort dank der persischen Befreiung unter persischen Toleranz von König Wir spürten, das ist unsere neue Heimat.
00:39:04: Wir fühlen uns dort heimisch und diese Juden, die dort lebten gründeten Gemeinden große jüdische Gemeinden, große jüdische Lehrstätten Und ihnen ist es zu verdanken dass der große Babylonische Talmud viele Jahrhunderte Meter promulgiert sprich vervollständigt und in die Welt gesandt wurde.
00:39:22: und Sie wissen vielleicht liebe Hörer und Hörern Es gibt ja zwei große Talmut-Editionen Es gibt den palästinischen oder Palästinenzischen.
00:39:29: Das hat nichts mit der heutigen Politik zu tun weil große fruchtbare Meisterwerke jüdischer Gelehrsamkeit.
00:39:36: Aber der heute weltweit renommiertere Talmud, dieses große Auslegungswerk ist der Babylonische, der auf Babylonischem Boden in der Exilheimat und der Exilerheimat Babylonien entstand.
00:39:48: Wobei auch die großen Väter dieses Babylonischen Talmuds immer wieder Kontakt pflegten durch Reisen, die damals natürlich sehr beschwerlich waren zwischen damaligen Palästina im ersten zwischen erst mal fünf Jahrhundert und der neuen Wahlheimat Babylonien.
00:40:02: Da war es auch ein ganz natürliches Phänomen des Ausgleichs, des Austauschs zwischen Babylonien und der alten Heimat Palästina.
00:40:11: Ja das ist vielleicht die die Ironie des Exils dass gewisse Dinge dort besser in den Fokus kommen als sogar an der Quelle.
00:40:20: Das
00:40:21: ist vielleicht der Abstand der dann auch gewisser Dinge sichtbar und erkennbar macht.
00:40:25: Da möchte ich die Frage weiterleiten.
00:40:27: Du hast jetzt von dir in deiner Doppel Identität gesprochen als Deutscher, zumindest von der kulturellen inneren Bewegtheit her auf der anderen Seite als Israeli.
00:40:38: Das ist natürlich der Jude, die Uhr, Identität.
00:40:42: Wie erleben das andere Israelis wenn jetzt deutsche Besucher in das heilige Land kommen?
00:40:47: Also sozusagen durchschnittlich der Israelis?
00:40:49: wie begegnen sie heute deutschen Besuchern und welche Rolle spielt der Holocaust wenn diese Begegnung stattfindet?
00:40:56: Wichtige Frage Thomas, richtige Frage!
00:40:59: Ich habe natürlich als Deutscher mich immer wieder präsentiert.
00:41:01: ich habe nicht verläutert dass ich mittlerweile sprich, vierzig Jahre über vierzig Jahre in Deutschland lebe und habe erlebt.
00:41:08: Und das hat ihn fasziniert, dass heute überhaupt keine Rede ist von Antigermanismus!
00:41:12: Man hat mich akzeptiert, man hat mich als solchen gewürdigt... Ich hab auch viele deutsche Naturisten meine Frau nicht haben viele deutsche Touristen und viele deutschen Lehrer und Dozent an verschiedenen Einrichtungen getroffen die mit einem ganz großen Hunger in Israel leben und arbeiten.
00:41:26: In aus allen Richtungen die du vorstellen kannst, Akademiker und eben auch private einfache Menschen Die nach Israel kamen sogar konvertierten, deutschen Christen konvertiert und sich entschieden in diesem ersehnten Fremden aber doch sehr sympathischen Land zu leben.
00:41:40: Deutschland hat eine freie Dimension verloren.
00:41:43: ausdrücklich Es gibt dort ein multikulturelles Sprich, in dem Fall ein bi-kulturelles Miteinander von Juden und Christen sprich von Israelis und Deutschen wie noch nie zuvor.
00:41:53: Das ist angefangen bei wirtschaftlicher Kooperation die an allen Ecken und Enden spürbar ist und auch an Akademiker-Ausstoß.
00:42:00: Ich durfte dort viele Menschen treffen, die mir sagten wir lernen Deutsch nach nur noch mit dem Germanit Begöteinstitut.
00:42:06: Wir lernen den Deutschen Institut weil es uns Spaß macht.
00:42:09: Viele Menschen aus all walks of life die sich dafür interessierten Deutsch zu lernen und nach wie vor Interessieren einfach sich freuten.
00:42:15: Aha da kommt ein Deutscher in Israel.
00:42:17: mit dem können wir ja mal ein bisschen das Deutsch dass wir im akademischen Kontext im Goethe-Institut Lernen anwenden.
00:42:23: Das Bild hat sich dramatisch geändert.
00:42:24: natürlich dürfen wir nicht vergessen lieber Thomas der Schatten des Holocaust natürlich noch präsent ist.
00:42:30: Vor etwa fünf Jahren wurde Yad Vashem die große Holocaust Gedenkstätte für Millionen von Euro renoviert und erweitert, und dort ist eine riesen Forschungsstätte mittlerweile eingerichtet, die das Thema Holocaust auf noch nie da gewesener schulpädagogischer Ebene an Schüler und an Pädagogen aus ganz Europa insbesondere in Deutschland transportieren möchte.
00:42:51: Die Schattenseite wird nie vergehen Thomas!
00:42:53: Und auch wenn der Yom Ha-Shua kommt, der Holocaust Gedenktag, der nicht am siebenundzwanzigsten Januar stattfindet sondern im April dieses Jahr war es eine Woche vor dem neunzehn etwa am zwölften April.
00:43:03: Wenn dieser Holokost Gedenktag, der natürlich Riesendimensionen in Israel nach wie vor hat, zelebriert wird wird das gesamte schreckliche Bild der Vergasung und Verbrennungen, Vernichtungen immer wieder auf die Leinwand und auf die Schirrbildschirme gebracht.
00:43:18: Das ist natürlich nicht auslöschbar und es ist gut dass es nicht ausloschbar ist aber ich spüre heute dass es jetzt nicht mehr diese Larmoyanz hat.
00:43:25: Diese Larmoianz zu Deutsch dieses weinerliche dieses enormen Weglagende das ich noch aus meiner Kindheit kenne.
00:43:33: Holokos gedenkt, das war in meiner Kindheit immer mit bitterem Schmerz und mit Larmoyanz.
00:43:39: Und mit Wehmütigkeit und mit Elegie, mit Wehklagen ohne gleichen Verbunden.
00:43:45: Und vor allen Dingen eben konnotiert mit dem Bild hier Juden die in Israel leben sind Opfer und wir bleiben immer Opfer.
00:43:52: Das ist unser Selbstverständnis, Opfer zu sein.
00:43:54: Das lieber Thomas, liebe Hörerinnen und Hörern durfte sich Gott sei Dank, dass habe ich erlebt in den letzten Jahren Ich möchte sagen, letzten zwei Jahrzehnten rasant geändert.
00:44:03: Es ist immer noch ein Kampf natürlich zwischen der Selbstefinition Opfer und der Selbstdefinition in Anführungszeichen Täter beziehungsweise Akteur aber es ist ein sehr fruchtbarer Prozess nämlich das Verlassen dieses Opferstigmas.
00:44:17: wir Juden wurden ja immer schon vernichtet.
00:44:19: zweitausend Jahre lang unter Höhe bzw.
00:44:21: Tiefpunkt war die Vergassung in Auschwitz durch Hitler sondern es ist das Bemühen was machen wir aus dieser Geschichte?
00:44:27: Was machen wir aus dieser entsetzlichen Katastrophe, die uns ereilte?
00:44:31: Und wie gehen wir in der Zukunft damit weiter?
00:44:33: Je mehr Abstand eben rückt zu diesen Vergasungen.
00:44:35: Je mehr die Menschen, die damals lebten ja wegsterben – die Zeitzeugen sterben weg und wir wollen ja weiterleben!
00:44:41: Wir werden alle älter und es kommen neue Kinder und viele neue Generationen, die keine Verbindung mehr haben, keine tiefe innere Verbindung mit den Holocaust-Erfahrungen ihrer Urgroßeltern.
00:44:51: Da merke ich lieber Thomas, liebe Hörerinnen und Hörern, dass ein neuer Konsens hinter Gesellschaft sich durchrinkt, er ist noch nicht abgeschlossen.
00:44:59: Sich zu präsentieren als Akteure die zum Beispiel dieses Land von Gott bekamen am vierzehnt Mai nineteen hundert achtundvierzig und dieses Land immer mehr zur Blüte bringen wollen das hat mich fasziniert und das spürn auch viele Deutsche die nach Israel kommen dass es eine Faszination ist jenseits aller Turbulenzen mit der Masse und Hisbollah zu erleben was in diesem land israelis schaffen durften Trotz der Vergassungen ihrer Familie und trotz der unermesslichen Schande, die Nazi Deutschland auf sie brachte in den letzten Siebzigern.
00:45:29: Das hat sich rasant entwickelt.
00:45:31: ein Stolz eine Freude Eine Begeisterung rauszukommen aus dem Bild.
00:45:36: Wir sind ja nur geschlagene und getretene Juden hinein.
00:45:39: wir sind stolze und dankbare Juden Die mit Gottes Kraft hier in Israel In diesem Land Bahnbrechen des leisten möchten.
00:45:47: das ist etwas ganz großes was viele deutsche ich hatte auch viele Deutsche Mit meiner Frau auch verbal transportieren durfte, wenn sie es noch nicht deutlich genug dort erlebten.
00:45:55: Aber es wird von vielen schon gut wahrgenommen und ich hoffe dass es ins beruß dann immer mehr rückt das israel wirklich in der hinsicht ein.
00:46:03: ein wirkliches wunder ist nach dieser fast total auslöschung durch die nazi verbrecher vor achtzig jahren ist es ein tägliches wundern nicht nur ein einmaliges wunder ein tägliches wonder jeden Tag aufs Neue, dass dieses Land pulsieren darf.
00:46:17: Und der durchschnittliche Deutsche sei ja christlich poentiert, sei sekular spürt es auch und ist durchaus willkommen.
00:46:25: Und ich erlebe auch eine ungemein starke Kooperation zwischen sogenannten Twin-Towns im Zwillenstädten.
00:46:36: Es gibt immer mehr Twin-Towns zwischen Israel und Deutschland.
00:46:39: Das hat meine Frau nicht so fasziniert zu erleben, wie israelische Städte, Gemeinden bemüht sind mit den Partnerstädten in Deutschland kooperativ zu wirken.
00:46:49: Das heißt wirklich Entsendung von Schülern, Entsenderungen von Gedenkprojekten, Entsetzungen von neuen Ideen, wie die Zukunft aussehen soll im Bereich von Entwässerung oder Nichtentwässersung?
00:47:03: unglaublich bewegende Zusammenarbeit.
00:47:06: Und ich habe es auch während meiner Begegnung durch viele Städte erlebt, dass immer mehr Städter, wenn man die Städten betritt, die kleinen Städtenden eben als großes Zeichen präsentieren so wie in Deutschland.
00:47:15: wir sind verpartnert mit Wiesbaden Mannheim Burgarslach welche steht auch immer.
00:47:21: darauf ist man in Israel sehr stolz und diverse Freunde sagten mir auch ich traf von den dortigen Stadtverwaltungen das man wirklich daran arbeitet deutsche Menschen Seien sie Christen, seien sie Sekularisten zu beeindruckenden ihnen das ganze Israel zu zeigen.
00:47:37: Nicht nur das politisch zerrisste Israel sprich eben Gaza-Streifen Westen und Golanöwen die umkämpften Zonen sondern das pulsierende Zentralisrael dass Torz Thomas mit den entsetzlichen Spannungen floriert und interessiert ist mit Deutschland immer mehr Projekte zu entwickeln.
00:47:57: Das klingt sehr gut und ich bin überzeugt, dass wir jetzt in einer Generation leben wo gemeinsame Verantwortung zwischen Deutschen und Juden für das was auf dieser Welt geschieht in den eigentlichen Brennpunkt gerückt wird.
00:48:11: Und es nicht mehr nur vorrangig um Schuldzuweisungen und Täter-Opferrollen geht.
00:48:17: allerdings auf der anderen Seite erlebe ich immer stärker und das ist ja auch ein besonders konfliktreiches Potenzial im arabisch-israelischen Konflikt dass der Holocaust von immer mehr Menschen leider auch geleugnet wird.
00:48:30: Und das ist gerade bei Arabern gerade so inflationär ein Virus, der sich immer mehr ausbreitet – auch in anderen Ländern, in Osteuropa und in Indien, Südamerika.
00:48:40: Gerade in der Ideologie der Araber spielt das eine große Rolle.
00:48:43: zu sagen die Juden waren ja gar nicht in Israel.
00:48:46: Die haben gar nichts damit zu tun.
00:48:47: Das alles unser.
00:48:48: Auch die UNESCO hat dort mitgemacht und dann wird eben auch der Holocaust geleugnet.
00:48:53: Das ist ja ein Grund um der ideologische Background dieser ganzen anti-israelischen Bewegung, auch der Boykottbewegungen diese ganzen tiefen Wurzeln und Wunden, die das israelische Volk des jüdische Volkes mit diesem Land verbindet einfach zu leugnen.
00:49:08: Es sind Kampf um die Wahrheit!
00:49:09: Und das macht es so schwer dass diese menschlichen Begegnungen von denen du ja am Eingang schon berichtet hast dass die einfach stattfinden können, dass sie Gräben erst mal so tief sind und das ein ganzes Dorf im Grunde genommen so jemanden dann verurteilen kann der in Israel erlebt die retten mein Leben.
00:49:26: Die sind eigentlich ja
00:49:28: Menschen
00:49:29: so wie ich es immer gesucht habe.
00:49:30: wie ist ja auch eigentlich der Koran das eigene heilige Schrift der Muslime fordert den Menschen zu achten nur die Menschheit ihm ganzen Menschen zu sehen usw.
00:49:39: Und das ist die ich denke die ganz brisante Frage der Gegenwart und der Zukunft.
00:49:44: Wie kann man da auch der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit zum Durchbruch verhelfen?
00:49:48: Und das geht, denke ich wahrscheinlich wirklich nur dann in der konkreten Begegnung wie du das praktizierst.
00:49:53: Ja, dazu bin ich dir auch etwas sagen weil du gerade Thomas den Skorran gequält hast.
00:49:57: Ich hatte dort auch sehr berührende Begegungen mit Imamen sprich eben mit den Vorbetern, mit den Priestern im Pfarran von Moscheen.
00:50:06: Das ist auch ein absolut friedliches Miteinander in Anführungszeichen, ein Nebeneinander an der Grenze zum Miteinander von israelischen Arbeiten und israelischem Moslem.
00:50:19: Hier habe ich begegnet und kontaktfreudig wie ich bin angesprochen einen Imam Standort der Pfarrer der Gemeinde oder Vorbeter und verkaufte Nüsse ging eine ganze einfache Tätigkeit nach war aber ausgesprochen freundlich.
00:50:32: Huck sein Gewand, seinen langen Kaftan und wir kamen zu ihm ein ganz intensives Gespräch.
00:50:36: Er lud mich sogar ein zu seinem Gebet und es ist in der Uhr werde ich nie vergessen!
00:50:40: Er lud sich eigentlich deine Schuhe auskommen mit uns in die Moschee und du bist mein Gast.
00:50:44: Und darauf rauf ich natürlich voller Freude hineingegangen und sagte natürlich dass ich nur den einen Gott anbete aber nicht Mohammed bekenne und das war für ihn überhaupt unproblematisch.
00:50:54: mich dort auch verneigt, aber natürlich nur von dem Gemeinsam-Schöpfergott.
00:50:58: Nicht indem ich Allah bekannte, denn ich sagte, ich bleibe natürlich
00:51:01: Jude.".
00:51:02: Kurzum wir hatten ein intensives Gespräch danach.
00:51:04: Er lud mich an zu einem wunderbaren Munddetät, diesem herrlichen und seilischen Minze-Tee oder blut mich einfach auf der Backstücke.
00:51:11: Wir kamen in sehr tiefes Gespräch im Arabischen Stadtteil von Lot das natürlich für jeden zugänglich ist Und mir wurde eins klar, weil du gerade den Koran zitiert bist.
00:51:19: Das möchte ich unbedingt heute preisgeben für unseren Hörern und Hörer in Deutschland weiter.
00:51:24: Es gibt ein grundsätzliches Theologisches Schissmar zwischen dem Bibelverständnis der Moslems und dem Bibelferständnis von uns Juden.
00:51:34: D.h.,
00:51:35: wir haben ganz lange miteinander gesprochen und wir kamen auf diesen Heiklin-Bund zu sprechen das Judenbild im Koran.
00:51:40: Das möcht nicht durchaus ansprechen!
00:51:42: Das Juden im Koran ist extrem ambivalent um mich zu sagen extrem negativ.
00:51:46: Natürlich gibt es einerseits Thomas, liebe Hörer und Hörern das Bild dass Juden auch Ahal al-Kitab sind.
00:51:54: Ahal Al Kitab heißt das Volk des Buches,
00:51:55: d.h.,
00:51:56: wir glauben ja auch an den einen Gott wie Juden und wir haben die Torah, die wurde ja von Gott offenbart über die Engel und wir habe die Väter Abraham der Ibrahim genannt wird und die weiteren Isaac und Jacob.
00:52:07: Das steht uns so und daher sind wir Ahal AL Kitab.
00:52:09: D.h.
00:52:10: Wir sind das Volkt des Buchs oder somit respektable Menschen.
00:52:13: aber es gibt innerhalb der Hundert vierzehn Suren auch andere äußerst giftige echt Wippern.
00:52:19: giftige Suren, die da sagen wie Judas hat er mir gezeigt sind vergleichbar mit Affen und Schweinen.
00:52:30: Und ich schließe mir sogar diese Sure von ihm explizit zeigen und der sagt dem durch aus.
00:52:35: an anderen Suren neben dieser allgemeinen Achtungssurer stehen gibt es diese Verachtungssura in denen Mohammed deutlich aufruft uns als primitive Menschen von dieser Erde zu beseitigen.
00:52:46: und das Problem Das Problem für einen durchen Moslem besteht darin, dass er mit dieser Ambivalenz leben muss bzw.
00:52:54: mit dieser enorme Negativität die in seinem Koran steht – es gibt noch andere Stellen, die er mir zeigte – in denen durchaus steht.
00:53:00: wir Juden wenn wir uns nicht anständlich benehmen müssen geschlagen werden und müssen vernichtet werden.
00:53:06: Diese Ambivalence ist nicht förderlich wie ein jüdisch-moslemmischen Dialog.
00:53:10: das sagt der eher genau wie ich.
00:53:12: Der Unterschied aber, der Unterschied zwischen uns Juden und Christen und Moslems besteht darin, dass wir Juden die Tradition der Hermene Neutik, die Traditions der Exegese seit zweitausend Jahren pflegen.
00:53:25: Das heißt wenn wir unsere heilige Schrift wie Juden, betrachten, führen wir eine intensive Interpretation.
00:53:32: Wir deuten und deuten bis uns schon Haare aus den Szenen wachsen weil wir eine Lust haben wie Psalm ein sagt, eine Lust am Wort Gottes.
00:53:41: Wir teuten und interpretieren schwierige Stellen in der Schrift im Geiste unserer jeweiligen Erleuchtung pro Generation neu.
00:53:48: Christ machen das weil sie es von Juden lernten mittlerweile auch sehr gern insbesondere nach der Shoah in Deutschland.
00:53:55: In Deutschland wird ja auch christliche Hermeneutik intensiv betrieben und immer mehr Christen weltweit wollen von Juden lernen, wie interpretieren Juden ihre heilige Schrift?
00:54:06: Und was können wir Christen für unser Verständnis der jüdischen Evangelien daraus nutzen ziehen.
00:54:12: Der Punkt ist aber – und der problematische Punkt – dass Moslems das nicht machen!
00:54:17: Es gibt keine islamische Hermeneuptik die weltweit Populär ist.
00:54:21: Das heißt ein Moslem, der in Lod oder irgendeinem anderen Ort in Israel oder in den sogenannten besetzten Gebieten oder sogar in israel feindlichen Ländern den Koran aufschlägt weiß nicht weiß nicht Matthias wie mit solchen Sätzen umzugehen hat?
00:54:36: vernichtete Juden.
00:54:37: sie sind primitiv sie sind Schweine und Affen Sie taugen nicht viel.
00:54:40: im Grunde muss man wir alle vernichten aus dieser Erde.
00:54:42: wenn ein kleiner Junge Ein Moslem in Irak Iran oder Palaz die nennsischem gebiet so etwas giftiges liest kann nur da Jeden sind.
00:54:51: der letzte Dreck, mit Juden machen wir einen kurzen Prozess.
00:54:54: Wir schmeißen sie ins Mittelmeer und das möchte ich unbedingt aussprechen.
00:54:57: Das ist eine ganz große Hürde!
00:55:00: Eine ganz große Kluft zwischen Moslems und Juden und Moslem und Christen.
00:55:05: denn diese fruchtbare Tradition die wir Juden haben und die Christen von uns lernen nämlich die Tore zu interpretieren auszulegen ihr durch scharfsinnige Gedanken die nach ihrer Verfassung hinzugefügt werden Das, was uns Juden so reich macht im Geiste kennen Moslems nicht.
00:55:23: Und wenn Moslemes solche virulenten Sätze lesen in ihrem Islamunterricht, in ganz Israel und der ganzen arabischen Welt kann sich jederzeit vorstellen dass ein wahnsinnig verzerrtes und ein wahnsinnig hasserfülltes Bild gegenüber diesen ekelhaften Schweine-und Affenjuden aufkommt.
00:55:40: das hat mir da Moslem sehr bestätigt mein Imam!
00:55:42: Und meine Hoffnung liebe Hörer und Hörern besteht darin Die Erkenntnis und die Erleuchtung muslimischerseits kommt.
00:55:52: Auch solche brutalen Sätze müssen interpretiert werden vor dem Hintergrund der massiven Kämpfe, die Mohammed in Medina führte im siebten Jahrhundert.
00:56:00: Darüber haben wir auch lang gesprochen mit mir befreundete Imam und ich.
00:56:03: Diese Sätze diese hasserfüllten Sätze gegenüber Juden aller Kulör dürfen nicht künftig verabsolutiert werden sondern müssen breitgerecht in der Entstehung ihrer Suren, dieser Suren interpretiert, reinterpretiert werden.
00:56:18: So dass Moslems weltweit heute im Jahre two-tausendachzehn nicht mehr dieses Gift, dieses gefährliche Schlangengift in sich aufnehmen und dementsprechend Juden als primitive Dreckschweine und Dreckaffen betrachten.
00:56:30: was er mir sagte das er in seiner Kindheit auch noch vermittelt bekam diese fünfundfünfzigjährige Imam Er habe sich damit sehr auseinander gesetzt intensiv losgelöst von diesem giftigen Bild, das natürlich heute in vielen Schulen, wie er mir sagte, weiterhin propagiert wird und weil er darauf keinen Einfluss nehmen kann versucht es wenigstens im privaten Bereich zu tun.
00:56:51: Er sagte mir in vielen muslimischen Schulen auch in Israel, auch in Lodd wo er amtiert ist es Bestandteil des Curriculums muslimische Kinder mit diesen Gift zu indizieren.
00:57:01: Und da sehe ich eine große große Problematik mit dir und vielen anderen Menschen, dass sich da die Geister öffnen für eine Erneuerung und für eine Reinterpretation dieser gefährlichen Stellen.
00:57:16: Allerdings ja an erster Schritt ist ja wohl getan.
00:57:18: in Tunesien wurde ja kürzlich die erste textkritische Ausgabe des Koran veröffentlicht.
00:57:24: wenn man bedenkt wie lange das gedauert hat und dass er in vielen Staaten sofort verboten wurde
00:57:28: richtig genau
00:57:30: Saudi Arabien etc.
00:57:31: Iran sowieso Dann sehen wir, dass wir dort noch am Anfang des Anfangs stehen und das betrifft ja nicht nur Israel.
00:57:37: Sondern durch die weltweite Ausbreitung von Migranten, die aus islamischen Kreisen kommen, betriffte es natürlich jedes
00:57:44: Land.
00:57:44: Genau!
00:57:45: Schauen wir jetzt trotzdem nochmal auf diesen fantastischen und so wahrscheinlich nichts voraussehbaren, siebzigsten Geburtstag des Staates Israel.
00:57:53: Wer hätte damals gedacht, dass dieser Staat dieses Alter erreicht?
00:57:59: Und noch viele Jahre dazu... Was hat sich wesentlich seit deiner Kindheit in Israel verändert?
00:58:05: Du hast ja jetzt ein langes Intervall dazwischen und das ermöglicht er besonders gut, auch Veränderungen und Entwicklungen wahrzunehmen.
00:58:11: Ich möchte sagen es hat sich verändert... Das kann ich verquick mit Deiner Frage.
00:58:16: nach dem siebzigsten Geburtstag am Yom Ha'ats Mahut, am sogenannten Unabhängigkeitstag am Independence Day.
00:58:22: eine riesige Internationalität die sich in Israel bemerkbar macht eine riesige Freude mit internationalem Publikum zusammenzuarbeiten.
00:58:29: Es kommen wirklich in jeder Hinsicht Mensch aus aller Herren Länder, so wie Sakharia es sagte.
00:58:34: In Sakharie XXIII sagt ja sie zehn Männer werden am Rockzipfel eines Juden greifen, sprich ein Mann ist aus Judea und ihm sagen komm führe uns in das Land Gottes denn wir haben gehört dass dort der Segen Gottes regiert.
00:58:48: Dieser große Satz aus Sakharien XXV macht sich heute wirklich bemerkbar indem Riesige Pluralität von Menschen nach Israel kommen nicht nur einfach im Badeurlaub zu machen, sondern um wirklich diesen Hauch des Wunders anlässlich, siebzig Jahre oder auch anläßig, neun und sechzig Jahre gibt es verschiedene Besucherströme in Israel zu erleben.
00:59:06: Weil viele Menschen weltweit sein Sie gläubig, sein Sie nicht gläube spüren.
00:59:10: In diesem Land herrscht etwas besonderes.
00:59:13: Es ist eine ganz große Dreh- und Angelscheibe zwischen einerseits Ägypten und dem großen afrikanischen Block andererseits dem euroasiatischen Block.
00:59:23: dieses Land, dieses kleine langgezogene Land als Dreh- und Angescheibe zwischen Afrika, Asien und Europa.
00:59:29: Das merken viele Menschen.
00:59:29: nur diese Internationalität hat sich massiv entwickelt in den letzten vierzig Jahren so dass ich merke sowohl die das international Publikum die internationalen Männchen kommen nach Israel Pilgern nach Israel wie Sahara es voraussagte um das land zu erleben um dort diesen Hauer der Heiligkeit des Monotheismus zu spüren und mitzunehmen.
00:59:48: Aber ich erlebe auch israelischerseits bei Menschen in meinem Alter und viel jüngeren, dass eine Offenheit herrscht oder ein Hunger herrsche.
00:59:55: Wir wollen der Welt zeigen was aus uns diesem kleinen verfilmten Land wurde.
00:59:59: Ich wiederhole die Attitüde Die ungisch ausgesprochen Attitude Thomas Und liebe Hörer und Hörerin ist.
01:00:05: wir wollen der weltzeigen der ganzen Welt bis nach Neuseeland, was aus unserem kleinen, mickrigen Land, und in den letzten Jahren werden durfte.
01:00:16: Dieser Hunger!
01:00:17: ist der Welt hinaus zu besaunen durch Texte, durch wildeste Begegnungen die es heute gibt sowohl in Israel als auch durch Besuche von Israelis in der Welt.
01:00:27: Ist beispiellos!
01:00:29: Ich bin durchaus ein Kosmopoliter vieler Länder kennt aber diese Euphorie wirklich euphorie in Verbindung mit Dankbarkeit auch bei nicht religiösen Menschen Gott gegenüber dass wir dieses Wunder erleben dürfen Ohnegleichen.
01:00:42: Immer wieder fällt mir der Satz an den viele Hörer mit Sicherheit schon auswendig kennen, von Ben-Gurion im Jahre nineteenhundert achtundvierzig wer in Israel nicht an Wunder glaubt ist kein Realist und das ist wirklich ein Film, dass ich immer wieder erlebe.
01:00:55: Ich sagte es ja vorhin schon trotz der entsetzlichen Barbareien die es eben fanatischerseits gegen Israel gibt ist jeder Tag im wahrsten Sinne des Wortes wundervoll.
01:01:06: meine Gattin und ich haben es wirklich täglich erlebt wie wunderbar wundervoll, wundersam dieses Leben in Israel ist.
01:01:13: Sei es in landwirtschaftlicher Hinsicht, sei es in jedem der kultureller Hinsichten und ich durfte ja dort sein am neunzehnten April dem diesjährigen siebzigsten Jahrestag.
01:01:22: das war uns ein Wunsch Debora und mir Und wir haben die Feierlichkeiten erlebt.
01:01:25: Wir haben auch am Rande Menschen erlebt.
01:01:28: Es war eine ungemein Hinreißen im wahrsten Sinne des Wortes Begegnungen.
01:01:32: Interessant ist das möchte Ich auch sagen dem Yom Harz Mahut, den Unabhängigkeitstag gegen der Tag der Erinnerung an die gefallenen Soldaten Israel voraus.
01:01:41: Das ist etwas was viele Deutsche und viele Europäer nicht kennen.
01:01:44: Der Tag vor dem neunzehnten April war der achten April, ist traditionell schon seit siebzig Jahren ein Tag an die Erinnerungen an die gefallenen Opfer Israels, Yom Asikaron Lechaletzal.
01:01:56: Das heißt das ist ein Tag voller Schmerz natürlich und voller Trauer in Erinnerung an die Soldaten, die ihr Leben ließen für den Staat.
01:02:03: Es ist beispiellos auf der Welt dass ein ganz feste Tag eingerichtet wird für die Kämpfe Israells wie den kleinsten Soldaten an welcher Front auch immer, der geehrt und gewürdigt wird durch entsprechende Lieder, durch entsprechenden Gottesdienste wie sogar mittlerweile entwickelt wurden, um ihnen zu danken für das heutige Bestehen, siebzig Jahre danach.
01:02:26: Und dieser Tag der Trauer, der Ingwendigkeit, wie ich gerne sage, mündet nahtlos, vierundzwanzig später in einen extratischen Ausbruch der Auswändigkeit und wieder ein Wortspiel zu kreieren.
01:02:39: Ein Tag der Extrovertiertheit.
01:02:40: Das heißt von größter Introvertiertheit am Tag vor dem Jommerz Mahut, dem Jommersikaron an die gefallenen Soldaten.
01:02:48: Er folgt ein Tag der Extrovertiertheit mit überbordener Freude dieses Jahr besonders als Dankbarkeit für diese großen Wunder in Israel.
01:02:57: Und da gibt es einen wunderbaren Slogan, ein wunderbares Motto das ich auf einem Flyer in Israel bekam, der eben zum Jahre siebzig veröffentlicht wurde – ich übersetze aus dem Ebringchen!
01:03:06: Gestern trauerten wir ihnen mit den Soldaten.
01:03:09: heute feiern wir mit ihnen und feiern wegen ihnen.
01:03:13: Das hat mich zu Tränen berührt.
01:03:15: Ich wiederhole... Gestern, eben am Tag vor dem Jomal-Zmaut am achtzenden April trauerten wir um sie und mit ihnen.
01:03:22: Heute, am neunzehnten April als die Extase ausbrach, freuen wir uns mit Ihnen und freuen Wir uns.
01:03:28: dank Ihnen!
01:03:30: Das ist das Motto der israelischen Bevölkerung.
01:03:32: Das heißt sogar die Toten werden miteinbezogen.
01:03:34: Das ist eine gigantische Leistung, die in meiner Kindheit, ich möchte sagen noch vor zwanzig Jahren nicht der Fall war.
01:03:41: Die Verstorbenen, die ihr Leben hingaben mit großer Liebe für das Land – das wird natürlich durch Filme und durch entsprechende Presseveröffentlichungen deutlich dokumentiert – diese Ermordeten, diese Kämpfer gehen mit in das Leben hinein!
01:03:55: Das heißt, jeder israelische Jugendliche, auch jeder isralischer Erwachsene spürt eine Präsenz der Heimgegangenen.
01:04:00: Eine Präsens der Heime gegangen weil es kaum einen Ort gibt, liebe Hörer und Hörern in Israel an dem nicht irgendein Blutvergießen stattfand.
01:04:08: Meine Frau und ich sind dann viele Orte gereiht Und gerade an jenen Städten stehen geblieben die hier auf Ebrish natürlich perfekt lesen kann An denen durch irgendeinen Scharmützel israelische Soldaten dahingemetzelt wurden vergossenen Blut von unschuldigen Zivilisten und auch von, möchte ich sagen, unschuligen Militaristen, die ja nur ihr Land beschützen wollten.
01:04:33: Und überall – das macht Israel meisterhaft!
01:04:35: – werden Gedenkmäler- und Gedenksteine aufgerichtet.
01:04:38: Und sei es nur, dass ein Soldat dort in einen Panzer erschossen wurde, dort wird eine Stähle aufgebaut oder eine Gebunkplakette damit jeder Besucher insbesondere die israelische Jugend weiß Hier ließ ein Israeli sein Leben, damit du Jugendlicher im Jahre zwei Tausend Achtzehn kommst und weißt Dank diesem Menschen der hier sein Leben für dich hingab kannst Du heute als freier Bürger Lust wandeln Dich da bewegen.
01:05:02: Und das ist etwas ungemeinbewegendes.
01:05:04: wie meine israelischen Bürgen mit Bürger sprich die Landsleute wird nicht ihre Geschichte aktualisieren und ihr eine Gegenwart geben eine Präsenz geben die einfach ganz natürlich im Alltag mitwirkt.
01:05:17: Und justament am neunzehnten April war die Freude eben deshalb so groß, weil man tags zuvor wie ich ausführte eben trauerte sehr viel traurte.
01:05:26: Aber wusste diese Trauer darf münden in die freude am nächsten Tag.
01:05:30: denn die Freuden entsteht ja über die Trauer um die gefallenen Soldaten.
01:05:35: Und diesen Soldaten machen wir nun eine Freude, ist der Konsensus hier in Israel.
01:05:40: Indem wir am nächsten Tag uns freuen damit sie im Himmel merken es ging gut weiter und es geht gut weiter.
01:05:46: Und Sie sollen sich im Himmel freuen dass ihr Leben das sie dahingaben in eine große Freude und ein lebendiges Pulsieren des israelmünden.
01:05:54: Dorf de Thomas.
01:05:55: Ja dann möchte ich aus den westlichen Medien heraus Es steht ja oft der Eindruck, Israel die Gesellschaft polarisiert sich immer stärker.
01:06:03: Die Klüfte zwischen den Regeljösen und den Säkularen vertiefen sich.
01:06:09: Ist Israel tatsächlich religiöser geworden?
01:06:11: Wie sieht man das jetzt sagen wir mal aus der Sicht eines gläubigen
01:06:14: Menschen?
01:06:14: Ausgezeichnet Frage!
01:06:15: Ich will sagen es ist eine ausgesprochen polarisierte Gesellschaft.
01:06:18: Das ist nach wie vor... enormen Zuströme von vielen Juden weltweit.
01:06:24: Du musst bedenken, dieses kleine landbezogene Land hat mittlerweile acht und ein halb Millionen Bürger.
01:06:30: es gibt hoch konzentrierte gegen den Tel Aviv ja vor Jerusalem und es gibt weniger konzentrierte Regionen die mehr an der West Bank an der sogenannten westjordanischen Richtung leben.
01:06:41: die sind weniger bevölkert.
01:06:42: aber Im Zuge dieser Internationalisierung, von der ich vorhin sprach, hast du heute auch einen großen Spannungsrist in der Mentalität der Menschen.
01:06:51: Ich erlebe viele Menschen mit denen ich sprach die Ex-Sekularisten sind, sprich Juden, die kein Wert liegt auf ein koscheres oder gottgefälliges Leben und auf einmal durch ein Prozess der Teshu war!
01:07:02: Der Umkehr, der Rückkehr zu Gott merken ihr Leben gewinnt sind dadurch dass sie ein frommes Leben leben mit koscher am Essen und mit Gange die Zynagoge am Sabbat.
01:07:10: Davon gibt es ganz viele wie ich mich abbeleeren lassen wirklich in so den Zehntausenden von Menschen die diese Teshuwa praktizieren ohne Druck von außen sondern aufgrund ihrer Überzeugung.
01:07:21: das ist der bessere Weg ist in einem Judenstaat jüdisch zu leben sprich das Judentum des Judenstartes wirklich ernst zu nehmen.
01:07:28: andererseits gibt es natürlich auch noch das Phänomen des Säkularismus.
01:07:33: Das heißt, es gibt einfach Menschen, Israel ist, das kenne ich auch aus meiner Jugend und heute wird es noch viel expressiver, deren Attitude darin besteht.
01:07:39: wir leben in Israel, wir dienen im Militär Wir erzählen unsere Kinder zu großen Nationalisten aber wir brauchen ja nicht mehr diese Bürde, wir brauchen nicht mehr die Bürde der Sechsehunderteizehn-Gehund-Ferrbote.
01:07:50: Das ist leider immer noch ein Fall und je mehr das Leben eben durch Shopping und Wellness und Fun was wir ja auch aus Deutschland kennen angenehm wird, leicht wird desto mehr tauchen natürlich den Säkularisten in ein sehr bequemes Leben.
01:08:03: Aber es gibt eben eine starke Bewegung in die eine aber auch in die andere Richtung.
01:08:08: Viele Menschen, die ex-säkulär sind gehen zurück in die religiöse Front oder vorvorfahren und spüren sie und die durfte ich sehen und ich bin selbstgläubiger Jude mit dem verkehrten Besonderstintensiv Die wollen dezidiert ein gläubiges Leben führen, mit dem klassischen Kontext der Tora.
01:08:28: Es gibt aber auch leider eine große Anzahl von Menschen die es sich bequem machen wie wir in Deutschland das ja auch kennen.
01:08:33: Das deutsche Thema ist ja genauso.
01:08:35: wer ist in Deutschland heute noch wirklich praktizierender Christ unter uns gesagt?
01:08:38: Es gibt sehr viele Sekularen die das Bequeme suchen und diese Polarisierung wird sehr wahrscheinlich noch bleiben und sich auf beiden Seiten verstetigen.
01:08:48: Das ist anzunehmen.
01:08:49: Ja, weil ja weltweite Momente die Polarisierungen insgesamt zunehmen?
01:08:53: Jetzt hast du die Christen auch erwähnt und ich möchte jetzt unser Gespräch abrunden mit einer Frage in Bezug auf die Christinnen.
01:09:00: Worin siehst Du, Juval?
01:09:01: eine besondere Aufgabe für bewusste Christen?
01:09:04: Die Israel als Ihr heiliges Land
01:09:06: besuchen!
01:09:06: Danke sehr für die gute Frage.
01:09:08: Ich danke dir Thomas.
01:09:09: Diese Frage hat mich auch und meine Frau sehr bewegt.
01:09:12: Denn wir haben wie gesagt viele Christen gesehen darunter dunke aus der erkleckliche Anzahl von Gläubigen, von Menogitzen, von Methodisten weltweit.
01:09:23: und Katholiken.
01:09:24: Was mich sehr beeindruckt, ich wurde sogar gelegentlich spontan gebeten in Dominus Flevit wo wir eine Gruppe aus Norwegen sahen einen Segen zu sprechen da ich die Sache den großen aronitischen Kriegen unter der Klagemauer traf ich eine Gruppel spontaner spanischer Christen den ich auf spanish etwas erklärte über das Vater unser es gab kam zu berührenden Begegnungen mit wirklich poentiert christlichen Besuchern aus der ganzen Welt.
01:09:48: was mich aber Ganz wichtig stimmt bei diesem Begegnung ist, dass Christen sich bewusst machen ohne dass ich irgendjemand persönlich nahe treten möchte von unseren Hörern und Hörerinnen.
01:09:57: Ich möchte Christen bitten wenn sie als Christ nach Israel kommen, sich bewusst zu machen es ist das Land der Juden Und Sie sind dort nur Gäste, denn ich spüre manchmal bei bestimmten Christen, die mich begegnen durfte in meinen Monaten.
01:10:11: Dass die Attitüde, die unangenehme Attitude aufkommt... Na ja wir gehen in das Land Jesu und es ist unser in Anführungszeichen christlicher Jesus.
01:10:17: Dort machen wir was wir wollen, denn es ist ja das Land unseres Christus und da dürfen wir uns jetzt zu Hause fliegen.
01:10:22: Das ist eine Illusion!
01:10:24: Das ist absolut illusorisch, denn das Land gehört den Juden und es wurde Juden versprochen.
01:10:29: und je wahr Jude erkannte das Wort Christ im heute etablierten landesgleichlichen Sinn überhaupt nicht.
01:10:37: Und da möchte ich Christen immer wieder warnen davor, oder jemandem ein bisschen anzusprechen in eine Hybris zu verfallen der gefällt das Kafarnaum oder Nazareth oder Sephiris die großen Orte an denen Jesus wirkte christliche Orte sein.
01:10:51: es sind keine christlichen Orte obwohl mittlerweile im Laufe von zweitausend Jahren natürlich viele Kreuzfahrer dort waren und viel christliche Pilger dort Kreuze aufrichteten.
01:11:00: aber es sind keine christlichen Städten.
01:11:03: Das habe ich auch viel gestehen, sehr klar im deutsch und englisch und französisch und spanisch gesagt es sind keine christliche städte.
01:11:09: den kafana ums sephorist nazarit jahusel ende vielen großen orte die der große jude jesus von nazaret bereiste waren judisch nur judisch und blieben judisch auch mit dem tot jesu von nazarett.
01:11:22: dass sie sich das sie später durch christliche vereinnahmung oftmals entjudisiert wurden rechtfertigt nicht diese Orte als christliches Eigentum zu betrachten und christlicherseits das Gefühl zu erzeugen, dort sind wir Zuhause.
01:11:36: Da ist nichts mehr jüdisches Das ist unser christliches Erbe!
01:11:39: Das stimmt nicht!
01:11:41: Das ist eine Geschichtsverfälschung die nicht in Ordnung ist.
01:11:44: Und darum möchte ich auch Christen bitten ohne wie gesagt jemand zu nennen immer wieder mit einer Demut und einer Dankbarkeit und einer Dienstbereitschaft das sind meine drei berühmten Doras des Dankbarkeiten Demut und Dienstbereitschaft, in das Land von uns Juden zu kommen.
01:11:59: Und dort zu wissen, wir Christen sind dort Gäste!
01:12:02: Wir sind dort nicht Zuhause Es ist unser jüdisches Land.
01:12:06: In der Bibel wurde es Juden und Nicht-christen und nicht Moslems und nicht Buddhisten versprochen Sondern uns Judens.
01:12:11: Wenn diese Regel Diese Spielregel Anständigen Besuches geachtet und beachtet wird Dann bin ich sehr davon überzeugt dass die... Begegnung zwischen Christen, die gerne in Israel beten und viel Geld auch ausgeben für den Besuch am Sägenetzeit- und Verfahren herum an einer guten Zukunft entgegenblickt.
01:12:30: Ja das bleibt dann zu hoffen!
01:12:31: Und liebe Hörerinnen, liebe Höre wir kommen jetzt allmählich zum Ende dieses Gespräches.
01:12:36: Lieber Juwal ich danke dir ganz herzlich für deine einsichtsvollen und tiefen und überzeugenden Worte.
01:12:42: Müschtest du jetzt noch eine Art Schlusswort sprechen?
01:12:44: Also etwas was dir jetzt ganz spontan auf dem Herzen liegt als letzte Botschaft für dieses Gespräch.
01:12:53: Ich möchte mit einem Lied abschließen, dass ich jetzt einfach ganz spontan singen werde, nämlich diesen großen Klassiker den viele Israel-Freunde kennen, nämlich Oseshalom Bimromaf.
01:13:02: der Dufriedenstift ist in deinen Höhen Bei uns Menschen.
01:13:10: gibt uns deinen Frieden, denn deinen Frieden brauchen wir mehr denjenigen Frieden zwischen Moslems und Juden.
01:13:15: He will peace on us, and on all Israel.
01:13:37: And if they say Amen, he will peace in Ramab.
01:14:23: Vielen Dank, liebe Freunde!
01:14:25: Schalom
01:14:26: Juwal, ich danke dir für dieses wunderbare Gespräch.
01:14:28: Bis demnächst!
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