Feiern und Klagen Psalmen Teil 5.2

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00:00:00: Zusammenfass für uns, liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

00:00:03: Das Böse das in meinem Leben sich ereignet darf ausgedrückt werden.

00:00:07: Dieser eine Zahn... wir machen hier nach der Pause einen zweiten Zahn Drückt aus.

00:00:12: ich darf alles verbalisieren was in mir ist In der Gewissheit dass Gott mich hört Und dass Gott seinen Plan mit dem Guten wie mit den Bösen hatte.

00:00:20: Ich wiederhole auch mit dem bösen Auch mit bitteren Erfahrungen im Leben familiäre Probleme gesellschaftliche Probleme Kosmische Probleme, Naturkatastrophe etc.

00:00:31: Alles hat bei Gott Raum.

00:00:33: Alles ist in Gott aufgehoben!

00:00:35: Das ist für mich die Quintessenz vor der Pause unserer ersten Sitzung heute Abend.

00:00:38: Alles haben bei Gott einen Raum.

00:00:40: Nichts ist bei Gott belanglos.

00:00:42: Gott verantwortet das Böse wie das Gute und davon weiß der Psalmist Worte zu sprechen.

00:00:48: Er weiß, dass Gott alles trägt und er trägt!

00:00:50: Und ich kann mich an Gott unverblümt... Ich mag auch das Wort Unverblümmt... ...ungekünstelt und unverbloemd wenden.

00:00:57: Und ich darf assoziativ wie es gerade kommt sprechen.

00:00:59: Wenn ich spüre da ist wieder so ein Schub von Schmerz über die Feinde, dann drück' ich ihn aus.

00:01:03: Da muss ich nicht überlegen, darf ich das sagen?

00:01:05: Ist das anständig?

00:01:06: Ist es korrekt?

00:01:06: Ziehen sich das Sondern wenn es kommt, dann darf ich es tun.

00:01:10: Das ist die morgenfrühenen Workshop, möchte ich mit Ihnen üben.

00:01:12: So ein Schmerz, so eine Last auszudrücken wie sie gerade in mir ist ungefiltert, ungeschwenkt, ungekünftel Buddha Matthias!

00:01:20: Und das macht Absalm.

00:01:21: Wie es gerade kommt, rück' ich's aus und wenn Ich mich grad beruhigt hab dann sage ich Danke Vater, ich weiß dass du ihn abgelten wirst.

00:01:28: Ich weiß es einfach...ich habe dir gewissheit weil ich Dein Freund bin, wenn ich dann verbündeter bin.

00:01:33: Und wenn an wieder ein Bild aufsteigt... Ach!

00:01:35: Ich könnte zerreißen in der Luft, wenn nicht ihn sehen so.

00:01:37: Dann darf das wieder ausgerückt werden, obwohl es schon fünf Zeilen vorher ausgerügt wurde.

00:01:41: Das spielt keine Rolle.

00:01:42: Die Assoziativität des Science-Lebefreundes lässt das zu.

00:01:47: Wenn ich plötzlich diese Assoziation habe und ich sehe den Sohn oder König Saul, der sich so schäbig mir gegenüber benimmt, dass mir die Galle hochkommen könnte, dann drücke ich's aus.

00:01:56: Denn darf ich noch einmal sagen, Vater ist eine Schande und zerreiße ihn in Stücke Weil er sich so schäbig mir geht, was hab ich ihm denn getan?

00:02:03: Dass er mich dändisch nach dem Leben trachtet.

00:02:05: Ich muss wie ein Flo vor dem Fliehen sagt in einem seiner Psalme!

00:02:08: Wie ein Flo hetzt der

00:02:09: mich?!

00:02:10: Wie einen gejagten Hund!

00:02:11: Was habe ich denn mitgetan, dem Hund?

00:02:13: Er ist ein Hund!

00:02:14: Und dann wieder das beruhigende Moment... Vater, ich weiß dass du alles siehst.

00:02:18: Das is Mensch sein.

00:02:19: Das i s die Größe des Herzens.

00:02:21: Die Sprunghaftigkeit Die manche Leute beim Lesen der Psalmen wundert, die macht die Authentizität und die Originalität des Psalms aus.

00:02:29: Ich wiederhole für unsere lieben Hörer und Hörern und für sie die Sprunghaftigkeit des PSalms von der manche trockene Wissenschaftler sagen, ja wie kann er so springen?

00:02:36: Kann er nicht beim Thema

00:02:37: bleiben?!

00:02:37: Das ist Größe!

00:02:39: Das ist Grösse des P salms.

00:02:40: Die Sprunghaftigkeit, die Assoziativität des psalms mal hier mal da das ist die Größe, dass es die Brillianz und die Tiefe eines Psalmens der die Psalme, die wir Juden der Welt schenken durften weltberühmt machen.

00:02:52: Gerade das Sprunghafte, gerade nicht das schematisierte Liebtefreunde.

00:02:57: Nicht das Schematiserte, das Schablonhafte!

00:02:59: Gerade das macht das Schöne an einem Psalm aus wie dem Unsrigen.

00:03:02: Wie mein Herz eben kommt?

00:03:04: Das Herz ist voll, des Mund läuft über.

00:03:08: Und wenn das Herz eben voll ist, dann muss ich es nicht schablonieren und schematisieren und sagen so jetzt musst du den Gedanken bringen.

00:03:14: Dann den Gedanken und noch ein Gedanken und dann machst du aus These und Antithese eine Synthese.

00:03:19: Das wäre eine wissenschaftliche Arbeit!

00:03:21: Aber das Herz ist größer als seine wissenschaftlichen Arbeit.

00:03:24: Das Herz ist tiefer als seine Wissenschaftlicher Arbeit.

00:03:28: Wissenschaft arbeitet ihre Berechtigung, aber das Herz ist viel größer.

00:03:33: Unser Herz ist so ein Ozean!

00:03:36: So ein riesiges Becken von Weisheit und von Liebe und von Klarheit.

00:03:40: Das will sich nicht hineinpressen lassen in Schablon.

00:03:43: Und wenn ihr das Vermiss spürt jetzt muss ich es noch einmal sagen.

00:03:46: Dann darf was noch einmal sein Wie schlimm die Feinde sind.

00:03:49: Und wenn Epsamist spürt, jetzt will ich noch einmal sagen dass du mein Schutz bist und das du mir nicht nie fallen lässt auch wenn ich durch die dunkle Nacht gehen muss Die nacht der Anfeindung dann sag' ich's zum dritten mal und wenn es zum zehntmal ist dann sage ichs zum zehn Mal Hauptsache Es tut meinem Herzen gut.

00:04:04: und ich komme zum Schluss zu der Quintessenz.

00:04:06: Ich aber...ich weiß mich geborgen in dir Mein Gott Wenn dieser Moment erreicht wird Dann lohnt sich doch das gesamte Vorwerk.

00:04:13: Wenn ich am Ende eben sagen kann, Vater ich bin in dir geborgen und das ist wieder die Klammer übrigens.

00:04:19: Die Klamme war mir gesagt in unseren Arbeiten.

00:04:21: jeder Psalm lebt von einer Klamma.

00:04:23: Klammar heißt liebe Hörer und Hörern dass ein einheitliches Grunddenken Ein Thema psalm Anfang und psalmen Ende schließt.

00:04:30: und wer hat am Anfang lausche Gott meinem Gebet nie mehr helle meinen flehen.

00:04:34: er sagt Ich weiß ich bete zu dir ich beten zu dir Und ich weiss du hörst auf mein Gebet diese Sicherheit hatte.

00:04:41: Das ist Größe Zu wissen, dass du mein Gott, mein Schutz, meine feste Burg.

00:04:46: Du hörst auf mich!

00:04:47: Das sagt er ganz am Anfang noch bevor er weiß ob Gott überhaupt Zeit hat.

00:04:50: Vielleicht hat Gott eine volle Sprechstunde?

00:04:52: Aber Gott hat immer Zeit für uns.

00:04:54: Gott ist der Doktor dessen Sprechtunde nie voll ist.

00:04:57: das möchte ich Ihnen auch heute Abend schenken.

00:04:59: Gott hat Immerzeit in seinem... Wie nennt man es in Österreich?

00:05:02: In der Ordination?

00:05:03: Wir sagen in Deutschland im Sprechenzimmer.

00:05:05: wie sagt ihr in Österreich Im Sprechzimmer, in der Ordination und der Praxis.

00:05:11: Das Sprechenzimmer des Öksten Doktors der Welt ist nie überfüllt!

00:05:15: Du kannst jederzeit reinkommen auch kurz vor Praxisschluss und sagen Herr Doktor ich brauche noch einen kurzen Gespräch mit Ihnen geht es heute sehr schlecht.

00:05:22: Bitte darf ich bei Inkom.

00:05:24: Und das sagt David schon am Anfang Ich weiß, dass du für mich da bist und wenn die Präordination in fünf Minuten schließt Du lässt nicht noch reinkommen.

00:05:32: Das ist der Doktor ohne feste Sprechzeiten.

00:05:34: Dann gibt es weder in Salzburg noch in Wien noch allein Der Doktor-ohne-Sprechzeite ist der liebe Gott.

00:05:40: Er hat keine Sprechenzeit, er ist rund um die Uhr da.

00:05:42: Darum kann König Savit sagen Lausche!

00:05:44: Du wirst mal im Gebet lauschen auch wenn es schon achtzehn oder neunzehnt ist.

00:05:47: Und wenn es um neunzehn und neunundvierzig ist, wirst du mir lauschen.

00:05:50: Ich weiß es!

00:05:51: Und darum am Ende ich weiß...ich fühle mich sicher bei dir Denn Du hast mich erhört.

00:05:55: Ich weiss schon bevor ich am Ende bin dass Du mich hörst.

00:05:58: und darum am ende ich fühl' mich geborgen und ich fühle' mich getragen in Dir nicht bei Dir in Dir.

00:06:05: Das ist das Ende und das ist die Klammer.

00:06:06: eben Am Anfang weiß ich, dass Du mir hören wirst und am Ende weiß ich Dass mein Gebet bei Dir angekommen ist.

00:06:11: und noch einmal der Punkt So wie ich mich Gott zumute.

00:06:14: letzter Satz heute Abend zu dem Punkt Als Kulmination, als Quintessenz.

00:06:18: So wie ich bin darf ich mich Gott zu muten.

00:06:21: Noch einmal der wichtige Satz Hartmut.

00:06:23: so wie ich in der Not bin darf Ich mich meinem Gott zumuten ungekünstelt und verblümt unbeschönigt.

00:06:30: Ungekünstelt unverblümd und beschönig lieber Johannes so wie Ich gerade Bin verwirrt aufgewühlt Ästerisch, was auch gerade im Ehe ansteht wegen der Feinde.

00:06:40: Ich bring mich vor Gott da, denn Gott hat mich doch so geschaffen.

00:06:42: bitte!

00:06:43: Ich muss doch nicht von Gott Kosmetik anlegen.

00:06:45: Das muss ich für meinen Freund oder wenn ich ein Vorstellungsgespräch habe irgendwo kosmetikschön rasiert geputzt alles.

00:06:50: aber vor meinem Gott muss ich mich nicht raus putzen.

00:06:53: wo mein Gott darf ich so sein wie er mich in dieser Situation geschaffen hat?

00:06:56: das ist Pseime, dass es Judentum, das ist Rabbi Jesus und Rabbi David, vor Gott trete ich wie ich bin.

00:07:03: Und wenn ich in der Situation aufgeregt bin und empört bin über meine Feinde dann darf es ausdrücken denn Gott hat mich doch so geschaffen.

00:07:10: er hat mich noch geschaffen mit meiner Erregung mit meiner Verwirrtheit mit meiner Angst mit meiner Hysterie.

00:07:15: das hat er doch gemacht Ich hab's doch nicht selbst gemacht!

00:07:18: Er ist mein Schöpfer.

00:07:19: liebe Freunde und Freundin Österreich und das war misssagt.

00:07:21: wenn ich jetzt aufgewühlt bin weil mein eigener Sohn mich zerfleischen will Weil dieser Verbrecher Saul mich in die Höhlen schickt wie den letzten Hund, dann will ich jetzt vor dir ausdrücken Vater.

00:07:31: Denn von wem kann ich es denn tun?

00:07:33: Von wen kann ich dem Ungekünsten sein?

00:07:34: Vor dir!

00:07:35: Und wenn ich das so tue und es eben gerade in mir ist meine Verfahrenheit, meine Assoziationen, meine verrückten Ideen im Kopf, meine Fantasien... Dann fühle ich mich befreit.

00:07:44: Und letztlich geht's immer darum Ich will befreid sein.

00:07:46: Ich will erleichtert sein.

00:07:50: Und um diese Erleichterung will liebe Freunde und Freundinnen In der schönen Republik Österreich Liebe Theologische Interessierten Darf ich alles ausdrücken?

00:07:57: Das ist Größe des Psalms.

00:07:59: Und das ist die Kraft des PSalms, und darum machen wir heute Abend ja eben Klagen!

00:08:03: Vor Gott darf ich alles beklagen und heraus klagen.

00:08:06: Ich wiederhole... vor.

00:08:07: Gott darf sich alles beklagen und raus klagen ungefiltert und unzesiert.

00:08:13: Am Ende bin ich bei dir sicher und geborgen.

00:08:15: Ich nenne immer Gott den besten Therapeuten aller Zeiten.

00:08:18: Das ist so eine tolle Therapie, ich nenne es auch gerne in meinen Seminaren Autotherapien In dem er Autoautor ist er selbst, in dem er sich selbst ausspricht und sich selbst Mut zuspricht.

00:08:29: Und weißt dieser Gott ist ja bei mir, der ist einfach näher zu mir als bei mir.

00:08:32: Meister Eckert sagt in einem seiner großen deutschen Predigten im thirteenth Jahrhunderts, Gott isst ihr näher, als du dir selbst bist!

00:08:38: Gott IST DIR NÄHR, ALS DU DIER SELBST BIST!

00:08:41: Borschkackfassade, brauch's dich nicht schminken, brauch' ich nicht einmal ansehen... Der Gott ist näher bei dir, als Du dir selbst bist.

00:08:46: Das ist eine große Satz eines Dominikaner-Partners Und das ist das Denken des Psalms.

00:08:51: Gott ist mir dermaßen nahe, noch bevor ich meinen Mund öffne, ist er schon da und wenn ich spüre, dass sich mein Mund öffen will dann tue ich es so natürlich wie ich es gerade will denn mein Gott is kein Zensierender.

00:09:02: Er wird mir nicht sagen, das ist nicht anständig oder jetzt hast du ein schmutziges Wort in den Mund genommen.

00:09:06: Das macht Gott nicht!

00:09:07: Und das gibt dem Psalmisten Ruhe und Geborgenheit.

00:09:09: Ich danke Ihnen Liebe Hörerinnen und Hörern von Radio Maria, das hört uns eben den ersten Teil des Vortrags vom Bibelseminar mit Dr.

00:09:26: Joval Labide zum Thema die befreiende Kraft des Klagens- und Aufschreiens in der Welt der Psalmen Israels.

00:09:33: Während der angekündigten kurzen Pause gebe ich nun zurück im Studium nach Amstetten und bitte um die Einspielung von Musik.

00:16:44: Liebe Hörerinnen und

00:16:56: Hörern von Radio Maria, herzlich willkommen zurück zum Vortrag von Dr.

00:17:01: Jovelle Lapide beim Bibelseminar im Kollege Sankt Josef in Salzburg.

00:17:06: Danke lieber Johannes!

00:17:07: Danke liebe Freunde und Freundinnen in der schönen Alpenrepublik.

00:17:11: Wir sind wieder in Sankts Josefs.

00:17:12: zweiter Teilhäutabend.

00:17:13: ein weiterer Psalm.

00:17:14: Jetzt haben wir psalm seventy.

00:17:16: die Teilnehmerin Maria.

00:17:17: wer heute Abend die befreiende Kraft des Klagens Schreiens vor Gott.

00:17:22: Die Teilnehmerin Maria, die ich herzlich begrüße, wird uns aus der Feder Martin Bubers des großen Übersetzers ein weiteren Psalm vorlesen.

00:17:52: dieses Zionsbergs, darauf du einwohntest.

00:17:57: Hebe deine Dritte zu den Verheerungen die dauern.

00:18:01: Alles misshandelt hat der Feind im Geheiligten.

00:18:06: Deine Bedränge brüllten auf, tritt an deiner Gegenwartstadt, setzten ihre Zeichen als Zeichen.

00:18:15: Zu kennen war es wie wo eine ausholt nach oben in Baumgeflecht mit Äxten und nun Sein Schnitzwerk mitsamm'n, Sie haben's mit Barty und Beilen zerhackt.

00:18:29: Im Feuer stecken sie den Heiligtum.

00:18:33: Zum Erdland preisgaben sie es – die Wohnung deines Namens!

00:18:38: Sie sprachen in ihrem Herzen Ihre Brut mitsam'n.

00:18:43: Sie verbrannten alle Begegnungsstätten der Gottheit im Land.

00:18:47: Zeichen.

00:18:48: uns sehen wir nicht.

00:18:49: Es gibt keine Künder mehr.

00:18:52: Nicht ist einer mit uns Der Kente.

00:18:54: bis wann?

00:18:56: Bis wann, Gott, darf der Bedränger hünen.

00:19:00: Darf der Feind deine Namen schmähen in die Dauer?

00:19:04: Warum ziehst du zurück deine Hand?

00:19:07: Deine Rechte hervor aus deinen Bosern beendst!

00:19:12: Ist doch Gott mein König von Unreinster.

00:19:16: Der Befreiungen wirkt im Innern des Erdlands.

00:19:21: Du zerklopptest mit deiner Macht das Meer.

00:19:24: Du zerprachst Drachenhäupter überm Wasser.

00:19:28: Du,

00:19:29: du zerstücktest die Häupte des Lindwurms!

00:19:33: Du gabst ihn als Fraß dem Wüstenspuckfolg...

00:19:37: ...du, du

00:19:38: erspaltetest Quell und Bachtal...

00:19:42: ...Du,

00:19:42: du vertrocknetest urständige Ströme... Dein ist der Tag, dein auch die Nacht...

00:19:50: ...tu,

00:19:50: du festest Geleucht und

00:19:52: Sonne.".

00:19:55: Du errichtest alle Schranken des Erdlands, Sommer und Winter.

00:20:00: Du, du bildest es sie.

00:20:03: Gedenke dies!

00:20:05: Der Feind höhn dich – nicht Volk schmähen deinen Namen.

00:20:10: Nimmer gibt den Wildlehmenden die Seele deiner Turtel Das Leben deiner Gebäuden.

00:20:16: Nimmer vergiss es in die Dauer.

00:20:19: Blick auf den Bund Denn gefüllt haben sich die finsteren Plätze Des Erdlandes Mit Driften und der Unwill.

00:20:28: Nimmer mehr Möge sich abkehren müssen, Der Geduckte beschimpft, Der Gebeugte der Dürftige Sollen deinen Namen preisen.

00:20:38: Stehe auf Gott, streite deinen Streit, Gedenke deiner Verhöhnung, Doch den Nichtigen all den Tag.

00:20:46: Vergiss nimmer die Stimme Deiner Bedränger.

00:20:49: Das Tobern der Gegend dich Aufständischen Da stetig

00:20:53: hinab.".

00:20:54: Ihnen ansteigt.

00:20:57: Danke, danke Maria!

00:21:00: Danke schön.

00:21:01: Wir haben es hier zu tun mit einem Zahlen wie Behörerinnen und Hörern im Gegensatz zu dem anderen Samen, deswegen habe ich den vielen dann als zweitmütter am Gewicht ein kollektives Drama eine kollektive Tragödie thematisiert nämlich Wie er sagt die Zerstörung des Heiligtum.

00:21:15: sie zerstören heiliger Städten.

00:21:17: Haben wir jetzt noch mit in fers-fünfzig zu tun?

00:21:19: Mit einer individuellen tragöde sprich mit einen persönlichen Leid des Königs David Die zusetzungen durch Absalom, die Zusetzung durch Königsau und durch Goliath?

00:21:30: haben wir es hier mit einer nationalen Markus.

00:21:32: Mit einem nationalen Katastrophe zu tun.

00:21:34: Er spricht davon das etwas ganz Großes, etwas Schlimmes für das Volk geschehen ist.

00:21:40: Er sagt es gleich am Anfang.

00:21:41: Wir kurz erklären was das der erste Einleitungsworte bedeuten Belehrung von Asaf.

00:21:46: Übrigens dieser Asaf, dass werde ich Ihnen kurz sagen, er wird im Buch der Chronik erwähnt, Asaf war eines der Chormeister, der Gesangsmeister.

00:21:52: Das heißt, wir vermuten in der jüdischen Tradition dieser Zahlen später überarbeitet wurde oder selbst von David eben zugeschrieben wurde zum Verlesen durch die der Witten auf den Stufen des Heiligtums, des späteren Heiligtum.

00:22:07: Und König David Widmet ist diesem Asaf, Asaf war einer der Männer, die kennen wir hier aus dem Buch der Chronik, die zuständig waren für den Gesang eine Art Dirigent- Einstimmung der Leviten und ihren Gesang vorbereitete.

00:22:21: Und diese besondere Eingebungsweise oder Belehrung, oder eben Unterrichtung an diesen Asaf soll für ihn gedacht worden sein durch König David oder einem späteren Menschen, der dem Psalm überarbeitet hat damit er psalmt, damit dieser Kontext auch gesungen und vorgetragen werden kann.

00:22:36: Sie wissen die Psalmen das sagt uns die jüdische Lehre wurden später nach dem Tod des Davids im Tempel vorgetragene Allmorgendlich, Sie wissen ja, es wurden drei Mal Opfer gebracht im Tempel morgens nach Mittagsabends.

00:22:49: Wir traten Leviten auf und sangen die Noten habe ich Ihnen gesagt sie leider nicht überliefert.

00:22:53: wir wissen nicht welche Noten haben aber dass sie gesungen worden von den Leviten die dazu beauftragt wurden aus dem Stammlewe wissen wir aus dem Teilmut und aus den beiden Büchern der Konikatmut.

00:23:02: dort steht ja deutlich drin das die Leviten sangen und diese wunderbaren Psalme diese pure Poesie dem Volk ans Herz legt damit das Volk auch von dieser Weisheit dieses Königs profitieren mögen Alles nach dem Tod natürlich des Königs David.

00:23:16: Und der Psalm fängt schon an mit einem sehr schweren Ton.

00:23:18: Der heißt nämlich mein Gott, Lamma Elohim sanachta!

00:23:22: Mein Gott wozu hast du uns für immer verlassen?

00:23:27: Wozu soll dein Zorn fortdämpfen?

00:23:30: wieder die Schafe deiner Weide?

00:23:31: und jetzt will ich Ihnen was Wunderschönes schenken wie Behörerinnen in Österreich.

00:23:35: streng genommen steht da nicht warum sondern wozu.

00:23:38: und Martin Buber aus Gründen wie mir nicht bekannt sind auch die vielen anderen Übersetzungen sagen warum.

00:23:44: Und jetzt haben wir nämlich einen ganz wichtigen Punkt.

00:23:45: Auch lieber Johannes, unser heutiger Technik-Freund der auch Religionsunterricht erteilt wie ich gehört habe.

00:23:50: Auch für Sie ein wichtiges Wort.

00:23:52: Es steht nicht da warum Gott verabscheusst du in die Dauer?

00:23:56: Warum raucht dein Zorn wieder die Schafe deiner Weide?

00:23:58: sondern wie Samson Rafa Hirsch dessen Übersetzung ich ja auch benutze eine andere jüdische Übersetzung wozu.

00:24:05: und das ist nämlich was ganz anderes.

00:24:07: sie kennen ja im deutschen auch die Unterscheidungen zwischen warum.

00:24:09: wenn ich meine langjährige Freundin Gersner frage warum schimpfst Du über mich?

00:24:14: Ja, dann ist das was anderes als wenn ich sie frage, wozu?

00:24:18: Wenn ich nämlich frage warum gucke ich auf die Kausalität.

00:24:21: Auf der hinterliegende, da will ich Gründe wissen weil ich nicht anständig war oder weil Ich nicht tiefgründig war und weiß ich weil ich zu laut so leise war.

00:24:29: Wenn ich frage wuzu schau ich auf Die Finalität nennt man das sprachwissenschaftlich noch einmal Warum guckt nach hinten auf die kausalitet?

00:24:37: Wozu guckt Nach vorne auf die finalität?

00:24:40: wenn ich fraue von dr.

00:24:41: Blumengrund warum schimpfen Sie so mit mir?

00:24:44: Dann will ich sagen, worzu entschuldigen und wo zu schimpfen Sie?

00:24:47: Will ich wissen, worauf läuft das hinzu.

00:24:50: Das heißt dann weiß ich dass Frau Blumenkorn wenn sie mich beschimpft nicht einfach irgendwelche Alten Abrechtungen hat beziehungsweise es interessiert mich nicht was ihre Motive sind Was hat sie an Überlegung in mich zu beschimpfen?

00:25:01: sondern worauf Läuftes hinaus?

00:25:03: Warum Schimpfst du mit mir?

00:25:04: da kann sie mir sagen Juwan Ich möchte Dass Du In Dich Gehst Und Merkt Dass Du Zu Laut Bist oder Du merkst Dass Du Etwas ändern muss, etwas ganz Konkretes.

00:25:14: Oder dass du lernst mit Kritik umzugehen zum Beispiel.

00:25:18: Merken Sie der Unterschied zwischen warum ist und wozu ist?

00:25:21: Warum will immer Ursachen untersuchen?

00:25:24: Warum is kalt?

00:25:25: Wozu is warm nenn ich das?

00:25:26: Ich wiederhole liebe Hörerinnen und Hörerein, liebe Freunde und Freundinnen von St.

00:25:30: Joseph im schönen Haus der Missionare vom kostbaren Blut!

00:25:33: Warum will analysieren?

00:25:36: Warum wird immer analysieren Gründe leg mir die grunde auf den Tisch.

00:25:40: Warum ist für den Kopf?

00:25:41: Wozu ist für das Herz?

00:25:43: Das möchte ich Ihnen checken.

00:25:44: Und die Möbrichen steht es eindeutig da.

00:25:46: LAMMA!

00:25:47: Ich möchte auch den Hörern deutlich sagen, die Mabrischen stehen maskierloser.

00:25:50: Lamma Elohim nicht Madua.

00:25:53: Gerade für die Hebrisch-Känger unter ihnen... Es gibt die Mäbrischen genauso wie im Deutschen eine Unterscheidung zwischen warum und wozu?

00:25:59: Wie im

00:25:59: Deutschen?!

00:26:00: Warum heißt die Mæbrischn madua?

00:26:04: Das ist das Wort.

00:26:05: Madur kommt von der hebrischen Wurzeladat, ich will Fakten wissen und Gründen wissenschaftlich untersuchen.

00:26:11: Warum hast du geschimpft?

00:26:13: Ich will die Gründe wissen.

00:26:15: Wenn jemand sagt warum schimpfst du mit mir vorerst mal?

00:26:17: dann will ich Gründe haben.

00:26:18: was liegt deiner Vermutung zur Grunde.

00:26:20: Ich will eine Analyse haben.

00:26:21: habe ich mich da nicht gut verhalten?

00:26:24: das ist reine Kopf.

00:26:25: Lama LAMMA, L-A-M-A, ein griechisches Wort das hier steht.

00:26:29: Will eine Zielrichtung wissen.

00:26:31: worauf läuft es hinaus?

00:26:32: Ich will ja nicht einfach eine saubere Analyse von Dr.

00:26:34: Blumenkron meiner langjährigen Freundin sagen.

00:26:36: mal was hat er in mir nicht gepasst?

00:26:37: Arbeitet das sauber heraus?

00:26:39: soll ich will wissen.

00:26:39: darf ich verstehen was soll ich tun damit mit einer Kritik?

00:26:43: Das ist vorwärtsgehend, das ist fürs Herz.

00:26:45: Das heißt da spüre ich, dass der andere, dem mich diese Frage stellen, mein wirklich, mein Bestes meint.

00:26:51: Er ist zwar harsch zu mir in der Situation aber ich spüre er will mir etwas geben was mich vorwärt bringt und nicht nach rückwärz!

00:26:58: Madur schaut immer nach rückwärts.

00:26:59: Da muss ich eine lange Analyse durchgehen, wie beim Arzt so eine Arztuntersuchung.

00:27:04: Ein Befund, was steckt in meinem Körper?

00:27:06: Wie sieht die Werte meines Blutes?

00:27:08: Was fehlt dem Herzen?

00:27:09: Der Arzt macht einen langen Befund und es sind tausend chemische Formeln drin und dann weiß ich eben, was mit mir los ist.

00:27:14: aber mein Herz hilft das nicht weiter ein Lama.

00:27:18: wozu zeigt mir immer dass sich etwas verändert?

00:27:21: davon zwar sehr schnell und sehr konkret.

00:27:22: da geht's nicht um logische Argumente sondern wirds darum was muss ich ändern Jassner, bitte sag mir was muss ich ändern.

00:27:29: Und das zieht... Das zeugt von Wärme und des Zeugt vom Nächstenliebe und des zeugts von Sinnhaftigkeit.

00:27:34: Und darum sagt der Psalmist Lama!

00:27:37: Und Buber übersetzt es an dem Punkt nicht genau, sondern Samsovraferisch sagt wozu?

00:27:42: Und in dieser Stelle möchte ich den Hörern und ihnen auch etwas Schönes schenken.

00:27:45: Jesu sterbe Psalmen.

00:27:47: Danke Meister.

00:27:48: Jesus sterbe.

00:27:49: psalmen heißt streng genommen Nicht Eli-Eli-Lamma Asafdani mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen?

00:27:54: Sondern Mein Gott, mein Gott!

00:27:56: Wozu hast du mich verlassen?

00:27:57: Damit habe ich nur nicht im Kardinal von Köln in Deutschland sehr beeindruckt.

00:28:01: Der Kardinal Von Kölnn hat eine Trauerfeier und zwar im Zusammenhang mit dem der April-Jubel am März letzten Jahres, als ein depressiver Mensch ein Flugzeug unterstürzen ließ, das habt ihr mitbekommen in Österreich.

00:28:16: Am April-Yubel des März letztes Jahres hatte er einen Depressivpilot, Ein Flugzeug herunterstützen lassen die französischen Alten, hundert Menschen tot.

00:28:28: Das war ein furchtbarer Schlag für uns Deutsche und Kardinal Wölke trug im Kölner Dom eine große Abschiedsrede vor.

00:28:36: Und der Sprache eben über das Thema Leiden und über das thema eben auch Jesu leidet am Kreuz muss das Leiter tragen und da hat aber er Erz eben auch übersetzt mit Mein Gott.

00:28:45: mein Gott warum hast du mich verlassen?

00:28:46: Ich habe dem Kardinal wölke eine Statement, eine Pistole einen Brief geschrieben indem ich erklärte Kardinal Sie haben wunderbar gesprochen.

00:28:54: Aber darf ich sie darauf hinweisen, dass an dem Punkt Ich als Theologe empfehle nicht zu sagen Mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen?

00:29:01: Den er zitierte Jesu wo?

00:29:03: Ort am Kreuz?

00:29:03: oder mein Gott mein gott wozu hast Du mich verlassend?

00:29:06: Wir haben ein Papier neben sich.

00:29:07: der Kanal Wölke bei mir bedankte und sagt Herr Dr.

00:29:09: Lapide, Sie haben mir sehr geholfen indem Sie dieses Wissen aus Ihren jüdischen hebräischen Quellen mir zutrugen Und das möchte ich mit Ihnen eben auch teilen.

00:29:18: Dass Jesus sagt mein Gott meine Gott Wozu?

00:29:21: Wozu hast du Mich verlassen?

00:29:23: Das heißt, Jesus stirbt nicht in Verzweiflung.

00:29:24: Er zitiert ja im Psalm.

00:29:25: Es ist ja psalm-Zwohnzwanzig.

00:29:27: Er stirbt hier mit einem Psalmen.

00:29:29: Jesu stirbt mit einem Psalm.

00:29:31: Es is ja pSalm zwunzwanzzig!

00:29:34: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

00:29:36: Und Jesu will nicht von Gott die Gründe wissen.

00:29:38: Lieber Gott, nimm mir die Gründer auf Papier.

00:29:40: Saubere Gründe, wissenschaftliche Analyse.

00:29:42: Sondern er will, dass Gott ihm sagt ich weiß das ich leider am Kreuz aber zeigt mir auch welches Ziel hinaus.

00:29:48: das führt Jesu weist, dass nichts im Leben sinnlos ist.

00:29:51: Kein Leid sind mit seinem ganz wichtigen Punkt in St.

00:29:54: Joseph kein Leid, keinen Schmerz, kein Bedrängtsein ist sinnlos, ist richtungslos.

00:29:59: alles hat eine Perspektive.

00:30:01: und so will ich im Deutsch dir auch sage Lema!

00:30:04: Im Deutschen sage wozu?

00:30:06: Worauf hinaus zu welchem Ziel dient es?

00:30:11: Zu was dient das?

00:30:12: So sag' ich auch im Ebrishen Lema Worauf läuft es hinaus?

00:30:15: Das heißt, Jesus der große Jude sowie der Psalmist, der dem Psalm hier schrieb, will sagen, lass mich erkennen was muss ich vor Augen haben damit ich weiß dass dieses Leid nicht sinn- beziehungsweise perspektivlos ist und das gleiche auch in unserem Psalmen.

00:30:30: Der Psalmis weiß Es hat alles eine tiefe Bewandtes.

00:30:33: bei Gott ist ja nix sinnlos Auch ein kaputter Tempel Ein Heiliglum, das zerstört ist.

00:30:38: Er spricht ja von einem zerstörten Heiligtum, entweder ist es später der Tempel oder nimmt es David vorweg dass der Tempelt zerstört werden wird.

00:30:44: Nämlich durch die Babylonia, fünfhundertsehnundachtzig vor.

00:30:48: David weiß in dem er dieses Wort benutzt Lama wozu statt Madur warum das bei Gott nichts Sinn und Orientierungslos ist?

00:30:57: Ich will erholen!

00:30:58: Bei Gott gibt es keine Sinnlosigkeit.

00:31:01: Aber der Punkt ist, dass wir Menschen manchmal denken es sei so sinnlos und das ist der Unterschied.

00:31:05: Wir Menschen vermeinen manchmal in unserer Dunkelhaftigkeit ach es ist alles so zwecklos.

00:31:11: Und darum sagt die Weltabsamen wende dich an Gott Denn Gott wird dir in der trübsten Nacht jetzt zum Beispiel im Oktober zwei sechzehn In der Trübste nacht eine Perspektive zeigen Wenn du dich an ihn wendest.

00:31:22: und das macht er.

00:31:23: Er sagt hier deutlich wozu verabscheuest Du?

00:31:27: Verabschuess Du ihm die Dauer?

00:31:29: Raucht dein Zorn wieder, die scharfe deiner Weide.

00:31:32: Erlebt eine Katastrophe und wenn ein Jude in Not ist, wendet er sich fragend an sein

00:31:37: Gott.".

00:31:38: Das habe ich noch nicht auch im Seminar immer wieder gesagt.

00:31:40: Wie ohren erkennt man einen Juden?

00:31:42: Einen Juden erkennt mal daran dass er in jeder Situation seinen Gott befragt wie auch Jesus am Kreuz beziehungsweise König David in XII Eli Eli Lama Savartani.

00:31:53: Mein Gott, mein Gott!

00:31:54: Wozu hast du mich verlassen?

00:31:55: Ein Jude stellt Fragen auch in der Not.

00:31:58: Lass mich verstehen durch deine Weisheit, durch dein überragendes Wissen was ich hier am Kreuz tun zu leiden habe.

00:32:06: Welche Perspektive hab' ich?

00:32:07: Worauf hinaus läuft

00:32:08: es?!

00:32:09: Und ein Jude ist direkt zu sagen Gott er darf es herausschreien und der Jude weiß es gibt einen tieferen Sinn.

00:32:15: nur da wird mir nicht immer sofort klar wird.

00:32:17: das dauert bis es mir klar wird Und dann sagt er, gedenke deiner Gemeinde.

00:32:22: Es ist ein Gemeindewunglück!

00:32:23: Es ist kein individuelles Unglück dieser Psalm, sondern eine Katastrophe die die Gemeinde erreicht.

00:32:27: Du hast uns ja als deine Gemeinde erwählt du hast uns gew- erwählt, du hast den Stab... du hast mit deinem Stab, mit deiner Führung als Hirte geführt und jetzt müssen wir so viel erleiden.

00:32:43: Du hast uns den Zion-Berg geschenkt, der Berg ist auf dem der Tempel steht.

00:32:47: Wahrscheinlich ist es die Zerstörung des Tempels, die er in seiner Vision vorweg nimmt wie gesagt durch die Babylonier und er will... Er darf es hinaus schreiten!

00:32:53: Ist fassungslos?

00:32:54: Warum konnte der Feind, in jedem Fall über Bologna, vor wie du konnten diese feinde die Tempel zerstören?

00:33:01: Du hast doch den Tempel bauen lassen.

00:33:03: Warum wozu dürfen die Menschen diesen Tempel

00:33:05: zuerstören?!

00:33:07: Er schreit, der Feind misshandelt alles Heilige.

00:33:10: Deine Bedränger brüllen auf und sie toben, setzen ihre Zeichen.

00:33:13: als Zeichen zu lernen, zu kennen war es wie wo einer ausholt und alles zerstört und nun sein Schnitzwerk mit sammeln.

00:33:22: Alles in Feuer legen Sie!

00:33:23: In Feuer steckten Sie dein Heiligtum zum Erdland preisgaben Sie die Wohnung deines Namens.

00:33:28: Er darf es beim Namen nennen.

00:33:30: noch einmal für uns Freunde und Freundinnen im jüdisch christlichen Gespräch in Österreich Ein Jude in der Not darf das Elend beim Namen nennen.

00:33:38: Er darf es aussprechen aus einem Schöpfer, Es ist schlimm!

00:33:41: Aber ich weiß und darum der Introitus dass du mir eine Antwort geben wirst.

00:33:45: Du wirst mir eine antwort geben.

00:33:47: aber zunächst darf Ich die Singlosigkeit all dessen was sich vor meinen Augen faltet Aussprechen.

00:33:52: er sagt deutlich Es ist alles zerstört.

00:33:55: Zeichen.

00:33:56: Er sagt, er zeichen uns.

00:33:59: Uns sehen wir!

00:34:00: Es gibt keinen Künder mehr, sagte er.

00:34:02: Wir sehen keine Zeichen mehr, niemand ist mehr da.

00:34:05: Er sagt es gibt ja überhaupt keine Perspektive mehr.

00:34:08: Alle Kündern sind bei Buba immer Propheten.

00:34:12: Alle Propheten hat der Feind vernichtet.

00:34:14: Alle Ratgeber sind vernichtet.

00:34:15: ich stehe da am Boden zerstört nicht durch mein privates Unglück diesmal sondern durch die nationale Katastrophe.

00:34:21: Und ich will dir mitteilen, mein Gott es ist eine Katastrophe.

00:34:25: und zeig mir wozu du schweigst.

00:34:28: Wozu ich sehen muss das Du schweigscht!

00:34:29: Und dann nochmal in Verszehn bis wann Gott darf der Bedränger höhnen?

00:34:34: Darf der Frank deinen Namen schmehen wie die Dauer?

00:34:37: oder wozu ziehst Du zurück da der Hand wieder wo zu?

00:34:40: in Vers Elf Ich darf ihn noch mal sagen in Vers elf.

00:34:44: Es ist auch deutlich.

00:34:46: Lammertaschiv, wozu?

00:34:47: Wenn Sie auch aufschreiben... Lammatashiv, ihr Travuzu nimmst du deine Linke und deine Rechte zurück!

00:34:52: Immer wieder die Frage nach dem Wozu.

00:34:54: Wenn sie ihn auf unser Platz schreiben wollen, streng genommen nicht warum sondern Wozu, Bartmut?

00:34:58: Wozu ziehst Du zurück Deine

00:35:00: Hand?!

00:35:00: Deine Rechte hervor aus Deinem Busen!

00:35:02: Beenden, beendest doch!

00:35:04: Warum ziehst du dich zurück?

00:35:07: Ist doch Gott mein König von Ureinstherr!

00:35:09: Kurze Exegese, der König David sagt Es ist so grauenvoll und er bringt dieses Grauen vor Gott.

00:35:16: Das ist ganz wichtig für unser Seminar!

00:35:18: Alles grauen, so säkularis aussieht, so sinnlos es aussieht hat eine theologische Komponente ich wiederhole.

00:35:26: Ganz wichtig für unsere Seminar.

00:35:27: jedes grauen Auch nach Holocaust, viele Menschen haben nach dem Holocaust gesprochen.

00:35:32: Die Tempel, die Synagogen brannten... Alles grauen!

00:35:35: Das wirklich so barbarisch aussieht.

00:35:37: liebe wunderbare Freunde, lieber Peter Georg.

00:35:39: alles grauen von denen man sagen kann warum sind Menschen?

00:35:42: Wieso sind Menschen so pervers?

00:35:44: Lieber Gott, warum gibt es solche Verbrecher?

00:35:46: Nazis?

00:35:47: Kosaten, die die Juden im Nachzehn Jahrhundert vernichtet werden das osteuropäische Judentum Dennoch alles kann ich vor Gott bringen.

00:35:54: Auch das säkulare Verbrechen, auch diese Barbarien die es in der Menschheitsgeschichte gab – Alles hat eine tiefere theologische Komponente.

00:36:03: Sonst würde der König nicht sagen bis wann Gott darf der Bedränger höhnen?

00:36:09: Gott ist immer involviert und David sagt so schön «Bis wann darf der bedränger Höhenen?».

00:36:14: Das heißt im Klartext Bruder Matthias, Der Bedringer darf nur deshalb mich vernichten weil Gott ihm derlaubnis gibt.

00:36:20: Das ist die Quintessenz des Königs David.

00:36:22: Selbst wenn die Nazis die Synagoge niederbrennen, Kristallnacht haben wir ja bald in Deutschland neunter November Gedenktag.

00:36:28: alles was uns Juden widerfährt kann nur deshalb uns Juden wiederfahren weil Gott dem Widersache erlaubt uns zu schlagen das immer wieder rabbinisch und jüdisches denken ich wiederhole.

00:36:39: Und dass es die Größe eines Mannes wie Davide dem Seim schreibt Wenn der Feind mich schlägt Seins die Nazis, seins die Kursakten, seines den Inquisitionen im Mittelalter.

00:36:47: Seines die Babylonier hier in dem Fall oder die Römer im Jahre siebzig.

00:36:50: nach Alles was gegen uns Wally Juden getan wurde Können der Feind nur tun weil Gott ihn dazu ermächtigt.

00:36:58: Ohne die Ermächtigung Gottes kann der Feinde gar nichts Denn du Gott erlaubst es ihm.

00:37:02: Der Bibel steht ja auch dass Gott eben die Babylonie ermägtig uns Juden zu schlagen Weil wir uns an Gott vergingen.

00:37:09: Die Babylonien sagen Ja!

00:37:10: In Jeremia steht's Wie ihr mir stets, du hast den Babylonian sagt ihr mir selbst.

00:37:15: Du hast ihn erlaubt uns zu züchtigen weil wir uns an dir vergingen und weil wir unser dir vergingen bekommen wir unsere Schläge.

00:37:26: Und dennoch ist doch Gott mein König sagt ein Vers zwölf von ureinst her der Befreiungen wirkt im Innern des Erdlands.

00:37:34: und jetzt kommt das was ich vorhin schon genannt habe die Autotherapie.

00:37:37: nachdem David seine Fassungslosigkeit aussprechen darf seine Verzweiflung seine Not Sagt er, das ist die Autotherapie.

00:37:45: Das ist sozusagen der Selbstzuspruch Gott ist mein König.

00:37:48: Der Oberste.

00:37:49: Ihr sagt ja, Gott is mein Könige nicht mein Schutz Denn der oberste Herrscher, den obersten Gestalter haben wir heute gesagt.

00:37:55: Der oberstem Meister Auf dieser Erde ist immer noch Gott, Maria.

00:37:59: Der oberste Hausherrjau auf Erden ist Gott der König.

00:38:02: und darum sagt ein Pferz XII, Gott isst mein König von seit Uhr gedenken!

00:38:06: Und er hat mich immer befreit in auf dieser Erde.

00:38:08: Dann spricht er ihn sogar mit du an.

00:38:10: achten sie in Pferst XIII Du nicht mehr er es so Not beladen dass er sagt du.

00:38:15: Der Psalmist sprich Gott immer wieder in der Not an mit du.

00:38:19: Er darf ihnen ansprechen mit du mein Gott Immer wieder mit du.

00:38:24: Du zerkochtest... Was sagt er hier?

00:38:27: Du zerklobelst,

00:38:31: d.h.,

00:38:32: zerstückeltest!

00:38:33: Zerklubelst mit Deiner Macht das Meer!

00:38:35: Du zerbrachst Drachenhäupter überm Wasser!

00:38:38: Du zerstücktest die Häupte des Lindwurms!

00:38:40: Lindwurm ist der Leviathan, sein Seeungeheuer bei Ober.

00:38:43: Das große Seeungehäuer in der Wüstung des Judenschums.

00:38:46: Du gabst ihn als Fraß dem Wüstenspuckvolk.

00:38:49: Was haben wir da für das?

00:38:52: Fünfzehn.

00:38:52: Du erspaltet es Quell und Bachteil, du vertrocknetest unurschständige Ströme Deinester Tag, dein noch die Nacht, du festtestes Geleucht und Sonne, du.

00:39:04: Es ist ein großartiges Werk.

00:39:05: Erwendet sich in seiner Not an Gott mit du Und zwar in einer Intensität und einer Häufigkeit, die beispiellos ist.

00:39:12: Du errichtet es.

00:39:12: für siebzehnt bin ich Alle schranken des Erdlands Sommer- und Winter.

00:39:17: Du bildestest Sie Was mache ich in meiner Not?

00:39:21: Ich schreihe zu einem Gott, ich brauche ein Du.

00:39:25: Der Mensch ist so verlassen in dieser Situation und der Feind rottet ja meine Individualität aus, er kennt ja kein Du mehr!

00:39:31: Aber es gibt noch einen Du das mir immer zur Verfügung steht nämlich Gott.

00:39:35: Ich wiederhole den Gedanken für Radiohörerinnen und Hörer und für sie im St.

00:39:38: Joseph selbst wenn ich niemanden mehr habe.

00:39:41: Ich hab einen mit dem ich per Dusch sprechen kann.

00:39:45: Jetzt will ich Ihnen was sehr Vertrauliches sagen... Das wissen Sie und meine Angehörigen litten den Auschwitz sehr.

00:39:52: Ich habe viele Angehöre, die den auschwitscht haben Und ich kenne viele An gehörige aus meiner Familie die sagten in dieser bitteren Not Bruder Matthias In der die Nazis dich wie ein Dreck behandeln du bist ja nur noch eine Nummer.

00:40:04: Die Nazis entdechneten die Juden und gab ihnen einen Nummer weil die jude ja keine menschen mehr waren.

00:40:08: Du warst an die nummer neunzehn neunzig achtzehnt dreizehn Du war es nicht mal ein Georg Geschweige denn an Georg Wiedermann?

00:40:14: Du warst ein Stück Dreck und du warst eine Nummer wie ein Vieh, wie eine Kuh die in den Nummer aufm Hals kriegt.

00:40:18: Auf dem bayerischen Alpen oder auf den öberösterreichischen Alten.

00:40:20: Du bist der Nummer!

00:40:21: Du hast ne Nummer wie ne Kuh.

00:40:23: Nicht weil du nicht mehr willst als ein Stück Vieh.

00:40:25: So erniedrig waren wir Juden in der Gaskammern.

00:40:27: Und da kenne ich Zeugnisse von Verwandten, die mir sagten um diese Erniedrigung, diese Bezifferung wie ein Stück Vee zu überleben Und nicht kaputt zu gehen an dieser Niedigung, setzen sich die Juden abends zusammen und sagten weg.

00:40:40: es gibt einen den wir immer noch mit du ansprechen können.

00:40:43: Die Nazis können man nicht ansprechen!

00:40:44: Die sind ja Verbrecher.

00:40:46: Und uns selbst können wir uns ja kaum noch anschauen.

00:40:48: Wir waren auch ein Stück Dreck in Schatten aber es gibt Einen der sogar im Dreck im Elend mit Du ansprechbar ist.

00:40:55: Und da gibt es heute Zeugnisse in Yad Vashem.

00:40:56: übrigens liebe Hörern hören yad vashem ist nationale Gedenkstätte für den Holocaust in Israel Und da gibt es Dokumente in den Juden, die letzten Minuten vor der Ermordung oder eben von der Befreiung wirklich die schönsten ergreifendsten Du-Worte sprachen.

00:41:10: Du auf Hebräisch natürlich wie hier auch.

00:41:12: Du Vater!

00:41:13: Du gibst mir Würde denn wenn ich zu dir du sagen darf – in diesem Dreck in Auschwitz oder mal draußen wo ich nur noch ein Stück Nummer bin, wer'n Vieh?

00:41:20: Wenn ich zu Dir DU sagen darf habe ich meine Würde zurück.

00:41:24: Das möchte ich Ihnen schenken und das mag König David im Salm auch.

00:41:27: Wenn ich zu dir Gott du sagen darf, du mein Retter!

00:41:30: Du siehst was in Ausschwitz oder in Mauthausen oder in Dachau oder in anderen Früchbarn lange passiert.

00:41:36: aber du weißt was hier geschieht und vor dir verantworte Ich dass und du trägst mich und du wirst mich befreien wie auch immer die Befreiung aussieht opiniden oder jenseits wenn ich dieses du aussprechen darf du du du Martin Buba doch ein großes Du-Gedicht übrigens.

00:41:51: Du bist überall, du trägst mich, du befreist mich, erlöst mich!

00:41:55: Du bist vor mir, hinter mir, über mir und in mir!

00:42:00: Das hat Menschen vor dem totalen Wahnsinn Bruder Matthias Befreit, die diese Menschen spürten.

00:42:06: Wissen Sie wenn sie in der Not sind?

00:42:08: Wie König David spüren Sie?

00:42:10: Da ist so etwas in Ihnen was sich aufräumt.

00:42:12: Der letzte Funken selbst Erhaltungswille will nicht kaputt gehen an dieser entsetzlichen Erniedrigung, die die Dazis oder in dem Fall die Babylonia.

00:42:23: Oder die anderen Widersacher mir zuführen.

00:42:24: Der ist noch so ein Funken-Walli!

00:42:26: Ein Funke du kennst das ja weil Du mit einer Überlebenden gearbeitet hast jahrelang als Du mehr erzählt.

00:42:31: Mit einer überlebenden Yotam.

00:42:32: Da ist so eine Funke im Miet der nicht sterben will.

00:42:36: und dieser Funke wenn ich ein gläubiger Mensch bin natürlich, der schreibt zu Gott du.

00:42:40: Du, du, du immer du immer wieder du sagt Uber In seinem großen Gedicht.

00:42:45: Wenn's mir schlecht geht, du!

00:42:46: Wenn es mir gut geht, Du!

00:42:48: Du vor mir, Du hinter mir, du bei mir immer wieder

00:42:50: Du!".

00:42:51: Das hat Mensch das Leben gerettet – das psychische Leben.

00:42:54: und genau das macht auch König David.

00:42:55: Er hat niemanden mehr.

00:42:57: Die Feinde kommen in dem Fall die Babylonier, die ein seiner Vorausschau sieht zerstören das Juden an der Nationale Ereaktion für den fünfundachsiebenundachtzig vor und kennen keine Paddung.

00:43:07: Na denn losermord?

00:43:09: Die Propheten werden vernichtet Frauen werden geschändet Kinder werden an die Wand geworfen.

00:43:14: Ich ersprayen die Details, steht auch im Buch der Chronik und im Buch Ihrer Mir.

00:43:17: Und David sieht das voraus und sagt sich ich möchte in den Nachwelt dieses Wort hinterlassen, was ich hier schon geschrieben habe.

00:43:24: Und da werde ich Ihnen sagen dass wir überleben können durch die Kraft des Geistes und unseren einen wenden können, der immer da ist!

00:43:30: In Mauthausen wie am Kreuz in Golgotha, nämlich Gott.

00:43:34: Und dann schreit er in Vers.

00:43:41: Nicht die Volksschme in deinem Namen, das ist auch ein ganz großer Punkt liebe Hörerinnen und Hörern.

00:43:46: Dass der Jude sagt wenn uns Juden Schmerzen zugefügt werden oder sagen wir mal den Menschen geschändet werden wird Gott geschendet!

00:43:54: Das möchte ich Ihnen heute Abend aussprechen denn wir sind alle im Ebenbild Gottes geschaffen und wenn ein Mensch erniedelt wird.

00:44:00: durch einen anderen Menschen sagt das Judentum wird Gott erniedert.

00:44:02: Denn wir sind in seinen Bilde geschaffen.

00:44:05: Ich wiederhole die Gedanken, wenn ich Gewalt Matthias antue oder Matthias mir Gewalt antut.

00:44:10: Oder andere Menschen einandern unmenschliches Antut dann entehren wir in der Tiefe Gott denn jeder Mensch ist ein Abbild Gottes und wenn ich das Abbild Gottes zertrete oder beschimpfe oder vernichte wie auch immer es aussieht enteheere ich.

00:44:25: Gottes ist immer plus.

00:44:26: für mich sagt das Judentum Weil wir eben, eben mit Gottes sind.

00:44:29: Wir sehen nicht irgendwelche Gestalten Astarte oder Bale von Bäumen geschnitzt und von Göttern Sondern jeder von uns sieben Milliarden Menschen ist ein Ebenbild Gottes.

00:44:39: Und darum sagt das Judentum achte auf jede Beleidigung die du einem menschenzufügst und sei es nur eine Beleitung der verbale beleidigung geschweige den Mordatmut.

00:44:48: Denn wenn du deinem Nächsten beleidigst, beleidigt du Gott Der in ihm ersteckt.

00:44:52: Du bist ja ein Edenbild Gottes, du bist ja nicht dein eigener Schöpfer.

00:44:55: Noch einmal, wenn ich meine nächsten Beleidige, meine letzten Schände oder meinen nächsten Vernichte beleide ich Gott.

00:45:03: Verletze ich Gott im tiefsten, natürlich steht Gott über allem immer noch als Transcendent an Gott aber Gott ist ja auch in der Immanenz.

00:45:09: Gott ist nicht nur Transcendant sondern Gott leidet ja mit uns.

00:45:13: Jesus sagt ja auch Gott leitet mit mir am Kreuz und mein Vater isst mit mir und ich werde ihn verherrlichen mit dem Leid!

00:45:20: Jedes Leid, das ich meinem nächsten Zufüg ist ein Leid dass Gott mit leidet.

00:45:24: Und da gibt es erschütternde Zeugen in der Bibel selbst.

00:45:26: Jesaja sagt ja In den großen Satz der schlimmen Katastrophe die er ankündigt durch die Asyra.

00:45:38: In einer der großen Visionen des Jesaja heißt es mit Zaratham, Zar'aloh auf Deutsch.

00:45:43: In ihrem Leid, im Leid seiner Kinder, seiner geliebten Kinder des erwählten Volkes leidet er mit Gott leitet immer mit uns.

00:45:52: Nur müssen wir uns das eben bewusst machen.

00:45:54: Und darum sagen wir Juden, achte darauf bevor du die Hand ausstreckst um jemand an der Ohrfeige oder einen Schlag zu verpassen.

00:46:00: Es recht sich an dir.

00:46:02: Wir sind alle miteinander verbunden und Gott wird das zurückgeben an dich weil Gott in jedem von uns steckt was du dem anderen zugefügt ist aufgrund unserer allgemeinen Verbundenheit wie ich es vorhin ja mit dem Körper ausgeführt hat mir den Körper teilen.

00:46:15: Und dann sagt er weiter, indem man sich da vor Augen führt.

00:46:18: Nimmer gibt dem Wildlebenden die Seele deiner Turtel das Leben deiner Gebeugten, nimmer vergiss es in die

00:46:25: Dauer.".

00:46:26: Die Turtl ist die Taube.

00:46:27: Sie wissen, die Taube wird im Judenkrumm immer als ein Symbol des jüdischen Volkes bezeichnet.

00:46:33: Und die Taube gilt schon in hoher Liter Liebe als ein Symbol des südischen Volkes.

00:46:37: Die Tauber hat hier sowas sanftes, wie Jesus sagt ja auch sanft für die Turbeltrauben... ...die Taubel ist etwas sehr volksames!

00:46:43: Die Tauben wurden ja auch immer im Tempel geopfert weil sie etwas Dienstfertiges haben, weil sie was sehr Friedliches haben sich unterordnen ist.

00:46:50: Und darum gilt die Taube immer, die Turtletaube als ein Symbol für das jüdische Volk an demüttel des Tieres, der es sich Gott hingibt.

00:46:56: und der Psalmist sagt in Vers.

00:46:58: Neunzehn gibt nicht den Wildgeben, gibt nicht zu, dass die Mörder dein Volk wirklich vernicht, er schreibt so Gott hinaus.

00:47:06: Er kennt das.

00:47:06: im mitten barbarischsten Handelns Gott, die entscheidenden Worte sprechen wird.

00:47:12: Und selbstverständlich hat schon viel Blut geflossen, ich sage der Phthalmist Vater Schöpfer Gestalter Retter Mein Erhalter, mein König lasst nicht zu, dass weiteres Blut fließt.

00:47:23: Denn du kannst es verhindern!

00:47:25: Und das ist eine enormenklassende Bedeutung.

00:47:26: Johannes und die anderen Zuhörer und Zürerinnen Wenn ich weiß, dass Gott da ist und wenn ich weiß Dass Gott alles trägt kann Ich mich an ihn wenden denn er ist mein wirklicher Helfer Selbst wenn schon Blut geflossen ist.

00:47:39: Vater Du siehst es Vater Du kannst es verantworten und du wirst, wie Moses im XXXII Kapitel von der Autonomie sagt.

00:47:48: Du wirst das vergossene Blutvergelten nicht rächen sondern du werst es vergelten.

00:47:53: Du weißt alles was hier an Unrecht passiert ist in den Heimzahlen, wie man auf Deutsch sagt, infergelten Und dann weiter geht's.

00:48:00: Blick auf den Bund.

00:48:01: in Vers zwanzig, sagt der Psalmist!

00:48:03: Blick auf deinen Bund.

00:48:04: wir sind deine Bundespartner.

00:48:05: das gibt ihm auch Erleichterung.

00:48:07: Wir sind Deine Bundespartners.

00:48:08: ich flehe Dich an sagt er ist eine immens Theologische Bruder Matthias theologische Aussage Schau auf deinen bunt.

00:48:14: wir sind Deinen Bundesgenossen.

00:48:15: Du hast uns doch versprochen dass wir Deine bundespartner bleiben.

00:48:19: bringt mit Abraham mit Isaac mit Jakob.

00:48:21: du hast doch mit allen Bund geschlossen.

00:48:23: lasst den Bund nicht kaputt gehen durch die Mörder Denn gefüllt haben sich die Finsternplätze des Erdlands mit Städten der Unbildsagt.

00:48:30: Er sagt, wenn ich das anschaue was hier passiert in Jerusalem durch die Babylonien?

00:48:34: Unser Bund steht auf dem Spiel.

00:48:36: Vater Schöpfer Erhalter Fürsorger König Maria Nukönig Unser König unser Retter.

00:48:42: lass nicht zu unser Bundespartner Lass nicht zu dass alles zu Ende geht was du aufgebaut hast.

00:48:47: Das gibt ihm Kraft.

00:48:49: Er weiß, das habe ich heute schon mal zitiert.

00:48:51: Übrigens möchte ich noch einmal zitieren Philippa I. Sechs sagt auch ein großer Jude.

00:48:55: Philippa i. Sechst du erinnerst dich?

00:48:56: Derjenige der das Werk begonnen hat, der wird das Weg des Werks zu Ende bringen.

00:49:01: Das schreibt Paulus und Philippa, ein Jude natürlich.

00:49:04: Derjenig, der das große Werk begonnt hat, Sein Meister auf der Gedanke.

00:49:10: Und so sagt auch König David, du hast doch mit uns ein Bund begonnen!

00:49:13: Mit Abram, der ehrige Bund!

00:49:16: Der Bund ist Erwählten Volkes!

00:49:17: Du lass doch bitte nicht zu, dass dieser Bund kaputt geht!

00:49:19: Du bist doch unser Bundespartner!

00:49:21: Bitte, erbarme dich!

00:49:23: Lass

00:49:23: dem Bund dich kaputt gehen durch die Feinde und dann weiter am Schluss des Vers, nimmer möge sich abkehren müssen!

00:49:32: Beschimpft, er möge sich nicht abkehren müssen.

00:49:35: Er möge nicht verschwinden müssen!

00:49:37: Der gebeugte, der dürftige sollen deinen Namen preisen.

00:49:43: Das heißt, wir, die Gedehmütigen und die Erniedrigten mögen sich nicht mehr verschwenden in die Abwesenheit.

00:49:51: Niemand möge es sich abkehern müssen.

00:49:54: Wir wollen uns nicht verdrängen lassen.

00:49:58: Lass uns behaupten, gib uns eine letzte Überlebenschance Denn wir wollen deinen Namen preisen, sagt der Infers in Vers einundzwanzig.

00:50:07: Wir wollen deine Namen Preisen.

00:50:09: letztlich geht es dem Juden darum wenn wir vernichtet werden wer wird dich preisen?

00:50:14: Es kommt immer wieder einen schweren Zahmen vor Wenn wir vernichtet werden wer soll Dich preisen?

00:50:18: die heiden werden nicht preisen Die entehren Dich doch gerade.

00:50:22: und darum lass uns Juden Lass uns überleben damit wir Dich immer noch mit Hallel mit halleluja Ehren und preisen dürfen.

00:50:30: Und der letzte große Satz, der vorletzte in Zweiundzwanzig und Dreiundzwanzeig.

00:50:33: Steh auf Gott!

00:50:35: Ja genau, komm, untersteichen Sie das bitte.

00:50:37: mit welcher Kühnheit ein Jude seinem Gott begegnen kann.

00:50:40: Markus Ich darf Gott in meiner Not sogar sagen, steh auf!

00:50:43: Komm mal, komm!

00:50:45: In Pferd zwanzig.

00:50:46: ich darf meinem Gott in dieser bitteren Not sozusagen eine Anweisung geben Nämlich Kumma Elohim Riva Ribcha Sechorher Patra Mininavell Kolayom.

00:50:57: Das heißt auf Deutsch, steh auf mein Gott!

00:51:00: Streite deinen Streit.

00:51:01: Gedenke deiner Verhöhnung durch den nichtigen Alldentag.

00:51:05: Das ist eine unglaubliche Nähe die ein Jude zu seinem Gott hat.

00:51:08: Er darf ihm sagen, Steh auf, streite Gedenken.

00:51:11: drei Mal wieder unsere Zahl drei.

00:51:13: Sie erinnern sich auch für die Hörer und Hörerin.

00:51:15: Drei bedeutet immer Transformation.

00:51:18: Verwandlung von Elend in Neuen.

00:51:21: Es ist kein Zufall, dass hier dreimal ein Jude seinem Gott sozusagen befehlstohnmäßig sagen darf.

00:51:26: Steh auf!

00:51:27: Streite Gedenke!

00:51:29: Weil ein Jude weiß wenn ich etwas Dreifach Ausdrücke verwandele Ich mich in eine Befreiung In einer Erneuerung.

00:51:35: es tut mir gut nicht weil ich Gott einen Befehler teile aber Gott macht ja was er will.

00:51:39: Aber mir tut es gut Wenn ich spüre es gibt einem Gott dem ich sagen darf steh auf zu was lieber Gott Streite deinen Streit, es geht ja um dich.

00:51:48: Sie entehren doch Dich, indem sie uns Juden

00:51:50: töten.".

00:51:51: Das haben auch die Juden in der Nazi-Zeit gesagt.

00:51:53: Wenn wir Juden vernichtet werden – in Mautraus, den Auschwitz und im Sobibor – wirst du du geschändet?

00:51:58: Denn wir sind noch deiner Welt des Volk!

00:52:00: Und die Nazis wollten ja Dich schenden und Dich beseitigen Du großer Gott, indem sich unsere Juden, Deine Bundespartner, Dein Ansprechpartner oder Verkünder töteten.

00:52:10: Sie wissen ja, das ist ja Hitler ein Krieg gegen Gott ein Krieg gegen den Humanismus, ein Kriegt gegen die zehn Gebote richtete.

00:52:17: Die Juden erinnerten ihn ja an Gott und Hitler wollte ja dem Moral den Anstand beseitigen!

00:52:21: Sie wissen es gibt hier ein berühmtes Buchgespräche mit Hermann Rauschningen.

00:52:24: Vielleicht kennen sie das?

00:52:25: Hermann Rauschningen war ein Führer in der SS-Mann, der mich Titler Tischgespreche führte.

00:52:29: Mein Vater hat das schon vor vierzig Jahren untersucht.

00:52:32: Herrmann Rauschningen – und das ist heute bekannt – hat sich aber abgesetzt von Hitler weil er kannte, dass es ein Verbrecher.

00:52:39: Mit dem will ich nichts mehr zu tun haben.

00:52:40: Und Hermann Rauschting floh nach Basel in des Freie Schweiz und schrieb schon neunzehnt hundertneinundreißig ein Buch, meine Tischgespräche mit Adolf Hitler.

00:52:48: Weil er der Welt sagen wollte das ist ein Verbrecher auf den ihr alle reinfällt!

00:52:54: Und in diesem Buch sagt Herrmann Raustingen dass Hitler im einmal zu Tisch daumen hinter das Tischgespreche vertraulich sagte eben in den Jahren den er noch mit ihm zusammenarbeitet du Hermann Wenn ich dem Juden den Krieg erkläre, erkläre ich dem Gott der westlichen Welt den Krieг.

00:53:08: Ich will diesen Gott abschaffen!

00:53:09: Ich will keinen Humanismus mehr in Deutschland!

00:53:11: Ich möchte das Abendland in den Arya-Wahnsinn

00:53:13: treiben!".

00:53:14: Die Herrnrasse ist eine neue Glaube und mein arisches Denken ist die neuen Lehre vom Sinei.

00:53:20: Die Juden haben abgewirtschaftet – ich will brechen mit der Tradition des judiokristischen

00:53:26: Abglattes.".

00:53:27: Das hat ein Mann gesagt namens Otto Friedler.

00:53:28: Steht im Buch Und das ist genau das Thema.

00:53:31: Wenn wir geschändet werden, sagt David, deine Geschöpfe, deine Ebenbilder wirst doch du der... Du, dass natürlich alles überlebst.

00:53:37: Du stehst ja überall.

00:53:38: Aber du bist doch entehrt.

00:53:40: und König David sagt ich will nicht mit anschauen wie dein heiliger Name Adonai Cebaot durch diese Verbrecher entehert wird.

00:53:47: Darum stehe auf tu was!

00:53:48: Nicht nur uns selbst zu liebe sondern um deiner großen Ehre willen denn du Gott verdienst es, dass du gelobt und gewürdigt und nicht so an niedrig wirst durch diese blinden Barbaren.

00:53:59: Und letzter Satz, liebe Hörerinnen und Hörern!

00:54:05: Vergiss nicht mehr die Stimme deiner Bedränger.

00:54:08: Das Toben der Gegend dich aufständischen das stetig hinan steigt.

00:54:12: Er sagt deutlich höre wieder ein Imperativ, vergiss nicht.

00:54:15: Schau hin, hör wie sie toben, wie diese Barbaren, diese Mörder, diese Manausen.

00:54:21: Toben und Wüten.

00:54:22: Und Sie wüten gegen Dich Du Schöpfer, dich beleidigen sie!

00:54:27: Und das finde ich so großartig dass ein Mann wie David merkt es geht nicht primär um ihn.

00:54:32: sondern es geht um die Ehre Gottes.

00:54:34: Ich wiederhole von unserem letzten Satz, Es geht um Die Ehre Gottes.

00:54:38: Gott wird entehrt wenn Barbaren sein Heiligtum in Feuer setzen und seine Geschöpfe so in den Dreck ziehen.

00:54:44: das schmerzt wieder meisten Und darum sagt er Schau hin was diese Menschen gegen dich machen nicht nur gegen mich gegen dich.

00:54:51: und ich bitte dich im Namen deines Bundes Im Namen Deiner Ehre im Namen Deines Schöpferseins schreite ein und beende diesen Wahnsinn diesem blinden Hilfe.

00:55:02: Vielen Dank.

00:55:10: Liebe Hörerinnen und Hörern von Radio Maria, Sie hörten so eben den Vortrag vom Bibelseminar mit Dr.

00:55:16: Joval Lapide zum Thema die befreiende Kraft des Klagens- und Aufschreien in der Welt der Psalmen Israels.

00:55:24: Ich verabschiede mich nun aus dem Kollegen Sanctiose Finn Salzburg und wünsche Ihnen einen gesegneten Abend!

00:55:30: Und so gebe ich zurück im Studio nach Amstetten.

00:55:34: Herzlichen Dank für die Übertragung Johannes Tutter und ich wünsche noch eine gute Nacht.

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