Feiern und Klagen Psalmen Teil 6

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00:00:05: Liebe Hörer und Hörierende von Radio Maria, ich darf Sie jetzt herzlich einladen diesen Vortrag mit uns anzuhören.

00:00:14: Wir übertragen jetzt live vom Bibelseminar Feiern & Klagen.

00:00:18: die befreiende und lebenserneuende Kraft der Psalmen Ausliegung der PSalmen durch den jüdischen Theologen und Gelehrten Dr.

00:00:25: Juval Lapid vom zweiten bis achten Oktober im Colleg St.

00:00:29: Joseph in Salzburg eignen.

00:00:32: Die wir ja schon die letzten Tage auch übertragen haben, freuen uns jetzt schon auf den Vortrag zum Thema der Erfahrung und Verarbeitung von Leid- und Schmerz in der Welt der biblischen Psalmen Israels mit jüdischen Augen betrachtet anhand der Psalme Zweiundzwanzig und Hundertdreißig.

00:00:48: Ich darf nun übergeben an unser Team vor Ort Guten Abend lieber Johann Chefenbichler.

00:00:54: Guten Abend, liebe Hörerinnen und Hörern von Radio Maria.

00:00:59: Ich darf Sie heute wieder aus dem Kollegen Sankt Josef in Salzburg heigen recht herzlich begrüßen!

00:01:05: Diese Woche noch bis Samstag findet das biblische Seminar statt mit Dr.

00:01:11: Juval Labide.

00:01:16: Wir warten schon wieder gespannt auf die wunderbaren Auslegungen der Psalmen durch Dr.

00:01:24: Duval LabIDE Und ich übergebe nun das Wort an Herrn Labide, bitte schön.

00:01:32: Danke allen Hörerinnen und Hörern von Radio Maria!

00:01:35: Ich freue mich riesig dass wir heute weitermachen.

00:01:37: es ist heute der, was sagen wir, Sonntag Montag Dienstag Mittwoch dann ist der fünfte Abend.

00:01:42: Wir kämpfen weit... ach das ist ja wunderbar.

00:01:43: jetzt kommt Johannis Schalom mein lieber Johannes vom Haus Wartenberg nicht?

00:01:49: Haus Watenberg hier in In Salzburg.

00:01:51: Ich habe heute nicht gedacht und freue mich sehr, dass du da bist!

00:01:54: Noch einmal kurz herzlichen Gruß und willkommen an unsere Hörer von Radiomaria Österreichweit.

00:02:01: Ich freue mich, dass wir heute unseren fünften Abend haben.

00:02:03: Wir kämpfen uns ja wirklich ganz intensiv durch die Psalmen.

00:02:06: Heute Abend werden wir zwei weitere intensive Psalmene anschauen.

00:02:09: Das Thema heute Abend – ich will es vorlesen aus meinem unserem Flyer Das ist die befreiende Kraft des Klagens und Aufschreins in der Welt der Psalmen Israels.

00:02:19: Mit jüdischen Augen betrachtet... Halt mal mit Entschuldigung, nein das war gestern Abend kleine Korrektur!

00:02:24: Die Erfahrung und Verarbeitung von Leid- und Schmerz in der weltbibliischer Psalm in Israels.

00:02:30: Mit Jüdischem Augen beträchtet heute psalmen zwoundzwanzig und hundertdreißig.

00:02:34: Wir haben so eine Fülle, dass ich auf Gestern geschaut habe.

00:02:36: Heute schauen wir uns psalman zwunzwanzich und hunderd dreißig an Sehr intensiv wieder.

00:02:41: Sie können die Behörerinnen Liebe Freunde und Freundinnen hier im schönen Oleg St.

00:02:46: Joseph mit zwei aufregenden Stunden rechnen, es ist immer ein intensives Ringen!

00:02:51: Und bis jetzt haben wir reiche Reiche Ernte eingefahren.

00:02:55: Ich möchte ein ganz liebes Ehepaar begrüßen, dass heute Abend mit uns ist.

00:02:58: Und zwar eine echte Oberösterreicherin aus ... wie heißt das?

00:03:02: Enger Witzdorf!

00:03:03: Also ich merke mir diesen witzigen Namen... Eine wunderbare Schülerin die auch seit Jahren kennen und schätzen darf.

00:03:09: Das ist Ulrike Shoshanna aus Enger-Witzdorff mit ihrem Gattin dem Rheinald, der ebenfalls mit ihr gekommen ist.

00:03:17: Aber du bist ein Schwob!

00:03:18: Du bist der echter Schwob.

00:03:20: Wenigstens war ein bisschen Deutschstum hier im Raum nicht alle nur Österreicher.

00:03:23: Herzlich willkommen lieber Rheinalt, herzlich willkommen Ulrike Schoshana und herzlich willkommen allen hier auch meinem Freund Johannes, der ein wunderbares Hotel und ein Restaurant hier betreibt das Haus Wartenberg ... Wartenburg?

00:03:35: Nicht wahr?

00:03:35: Oder Berg?

00:03:36: Wartenberg hier in Salzburg.

00:03:38: Ich freue mich, dass du da bist und ich freue mich das mein wunderbarer Missionar vom kostbaren Blut eine Säule des Hauses nämlich Bruder Matthias ebenfalls wieder mit uns streiten und eifern wird.

00:03:54: Aber Wunder gibt es immer wieder!

00:03:55: Wir brauchen die Wunder haben wir ja gesagt.

00:03:58: Wir müssen Wunder herbei wünschen, herbei reden.

00:04:01: Ich grüße alle auch vor Jasna Blumenkronen meinen Freund aus München.

00:04:05: kurz um alle, die hier anwesend sind.

00:04:07: Liebe Freunde und Freunden heute Abend schauen wir uns an klagen und schreien aus der Not!

00:04:12: Wir haben ja mehrere Abende schon gesprochen über Frohlocken und Danken und Lobpreisen.

00:04:18: Heute Abend bekommt der Schrei wieder eine große Bedeutung.

00:04:21: Wir haben gestern Abend schon ein bisschen darüber gesprochen und heute Abend werden wir darüber nachdenken wie der Psalmist seine Not herausschreien, seine Klage rausschreiben darf.

00:04:31: Wir haben ja gesagt – ich will kurz wiederholen für die Freunde wie heute eingestiegen sind, die noch nicht so viel Erfahrung in unserem Psalmen-Seminar haben – der Psalm deckt alle Gefühlslagen und alle Stimmungen menschlichen Lebens ab!

00:04:45: Wir haben hier Hundertfünfzig Psalman Ulrike an der Zahl hundertfünftig und bislang haben wir uns schon mehrere angeschaut und erkannt….

00:04:52: Der Psalmist König David Als mutmaßlicher Verfasser laut jüdischer Tradition bespricht in dem Simon alles, was sein Mensch sein tankiert.

00:05:00: Von Himmel hoch jauchzen bis zu Tode betrübt.

00:05:03: Alles darf im Salm ausgesprochen, angesprochen und besprochen werden!

00:05:07: Wir haben viel darüber nachgedacht.

00:05:09: Wir hatten auch unsere Vormittagssitzungen.

00:05:10: heute Abend wollen wir uns zwei Psalmen anschauen die für sie als Christen besonders wichtig sind.

00:05:15: Deswegen habe ich sie ausgewählt.

00:05:16: Nämlich Psalm-XVII Jesu Sterbepsalm Der Psalm mit dem Jesu am Kreuz endete, psalm zwanzig Eli-Eli Lama Asafdani.

00:05:24: Mein Gott mein Gott wozu hast du mich verlassen?

00:05:26: Wir werden uns den Psalmen intensiv anschauen und dann der Psalme oft christlich betitelt wird.

00:05:32: die Profundis aus den Tiefen rufe ich zu dir.

00:05:38: Heute ist unterdreißig.

00:05:39: Beides schauen wir uns an, einen langen, einen kurzen so dass wir gut die Zeit einteilen können.

00:05:44: eben für den langen Mehrzeit, für den kurzen Enters weniger Zeit und sollte die Zeit bis einundzwanziger dreißig reichen werden wir auch mit dem Auditorium ins Gespräch kommen.

00:05:53: Ulrike Schoschanna ich darf dir gerade Martin Huber geben Und nun bist du die Martin Huba vorzuließen, seinem zwonzwanzig in der Tradition das kurz noch mal sagen.

00:06:03: auf unsere Teilnehmer zu Hause in der Tradition des großen Juden Martin Buber.

00:06:08: Martin Buba, liebe Freunde und Freundinnen des jüdisch-christlichen Gesprächs in Österreich, Martin Bubar war wie gesagt ein großer jüdischer Übersetzer, ein verdeutscher.

00:06:17: wer sich nennt hat die Schrift verdeutzt in vierzig Jahren das gesamte alte Testament die Torah hat übersetzt Und seine Brillanz besteht darin, dass er das hebräische sehr intensiv nachamt.

00:06:34: Wenn Sie schon uns gefolgt sind seit Sonntagabend – liebe Hörerinnen und Hörern im Österreich werden sie merken – die Übersetzung oder Verdeutschung wie Ersinnante von Buber ist nicht einfach!

00:06:43: Es ist schwieriges Deutsch.

00:06:45: Nicht wahr, Bruder Matthias?

00:06:46: Herausforderndes Deutsch.

00:06:48: Aber es ist ein Deutsch das uns in die Tiefe der hebräischen Sprache reinführt.

00:06:51: und wenn nun unsere Freundin die Udrikeshoshana vorliest achten sie auf jedes Wort ließ uns das langsam vor denn es will langsam, langsam ausgesprochen werden.

00:07:02: Psalm, Zwo-undzwanzig liebe Udrikke Shoshana du bist dran!

00:07:06: Des Kormästers nach Hindyn Morgenröte Ein Hafenlied Davids.

00:07:12: Mein Gott mein Gott Warum hast du mich verlassen?

00:07:17: Fern bleiben meiner Befreiung die Worte meines Notschreis.

00:07:23: Meine Gottheit rufe ich tags und du antwortest nicht, nachts – und nicht wird mir Stillung!

00:07:32: O heiliger Du auf Israels Preisungen tronend, an Dir wussten unsere Väter sich sicher, sicher und du ließ es sie enttrinnen.

00:07:44: Zu dir schrien sie und durften entschlüpfen.

00:07:48: An dir gesichert wurden Sie nie beschämt!

00:07:53: Ich aber, Wurm-und Nichtmensch, Hohnderleute verachtet vom Volk, die mich sehenspotten mein Alle, Verziehen die Lippe, Schütteln den Kopf.

00:08:07: Welts es auf ihn?

00:08:09: Der lässt ihn entrinnen, rettet ihn Denn er hat an ihm Lust.

00:08:16: Ja, du bist's!

00:08:18: Der aus dem Leib mich hervorbrechen ließ, Mich sicherte an der Brust meiner Mutter Auf dich bin ich vom Schoß angeworfen.

00:08:28: Vom Leib meiner Mutter her bist Du mein Gott.

00:08:33: Nimmer bleibe mir ferne.

00:08:36: Na ja ist die Bedrängnis Da is kein Helfer.

00:08:41: Umringt haben mich viele Fahren.

00:08:44: Baschans Stierrecken mich umschränkt.

00:08:48: Ihr Maul sperren sie wieder mich auf, eine Löwenschah reißend und schreiend!

00:08:55: Ich bin hingeschüttet wie Wasser.

00:08:58: Trennen wollen sich all meine Knochen.

00:09:01: Mein Herz ist worden wie Wachs in meinen Eingeweiden

00:09:06: zerflossen.".

00:09:08: Meine Kraft ist dürr wie ein Scherben, an meinen Schlund geklebt meine Zunge.

00:09:14: Du rückst mich in den Staub des Todes!

00:09:18: Hunde haben mich ja umringt, umkreisst mich eine Rotte von Bösgesinnten.

00:09:24: Sie fesseln mir Hände und Füsse, zählen kann ich all meine Knochen, jene blicken herzu sie besehen mich, sie teilen unter sich meine Kleider über mein Gewand.

00:09:37: lassen sie fallen das los!

00:09:40: Oh du, nimmer bleibe ferne, du mein Wesensstand zu meiner Hilfeäle.

00:09:48: Rette meine Seele vom Schwert, Meine einzige vor der Tatse des Hundes.

00:09:55: Befreie mich aus dem Maul des Löwen!

00:09:58: Wiederwiesend, Hörner, gibst du mir Antwort?

00:10:03: Ich will von deinem Namen meinen Brüdern erzählen.

00:10:07: Inmitten der Versammlung will ich dich preisen.

00:10:11: Ihr ihn fürchten, preist ihn.

00:10:16: Aller same Jaakops, erd ihn.

00:10:20: Er schauert vor ihm, allersame Yisraels.

00:10:24: Denn er hat nicht missachtet, hat nicht verschmät die Gebeugtheit des Gebeuchten!

00:10:31: Hat sein Antlitz vor ihm nicht versteckt?

00:10:34: Hat gehört wenn er zu ihm gestönt hat?

00:10:38: Von dir her ist mein Preisen in großer Versammlung.

00:10:43: Meine Gelübde will ich bezahlen den ihn fürchtenden zu

00:10:47: gegen.".

00:10:48: Essen sollen die sich hinbeugenden und sie sollen ersatten.

00:10:56: Preisen sollen ihn, die nach ihm fragen.

00:10:59: Aufleben soll euch auf Ewig das Herz!

00:11:04: Bedenken werden es und werden umgehend zu dir alle Ränder der Erde.

00:11:10: Vor dir sich bücken alle Stämmewelt Sippen, denn sein ist die Königsherrschaft.

00:11:19: Er waltet der Weltstämme, gegessen haben sie nun und haben sich gebückt.

00:11:26: Alle Markigkeiten der Erde, sie knien vor ihm die in den Staub waren gesunken.

00:11:35: Wer seine Seele nicht halten konnte am Leben, der same darf im Nun dienen.

00:11:42: Erzählt wird von meinem Herrn dem Geschlecht bekommen.

00:11:46: Die melden seine Bewährung dem nachgeborenen Volk, das er es getan hat.

00:12:20: und dennoch spielt er eine entscheidende Rolle beim Gesamtverständnis.

00:12:26: des psalmischen Denkens.

00:12:27: Wir werden ihn gründlich untersuchen, wir sehen ja schon am Anfang den Introitus.

00:12:31: ich lese es gerade wieder wie jeden Abend ein paar Mal mit ein paar Sätzen auf Ibreisch vor damit wir die Kraft der Sebräischen im Raum haben.

00:12:38: Laminaceach alayyelatashacha miz morle david eli elilamma azavtani rakhokmishuati divraisha agati Elohai eka yomam velo ta'ane, velayla velo dumyali.

00:12:56: Veata kadosh yoshev tereelot Yisrael.

00:13:00: Bechav atchu avoteinu, batchu vatefaltelmo.

00:13:05: Elecha zaaku venimlatu becha vatchu velo voshu.

00:13:10: Veanochhi to laat velo ish cherpat adam

00:13:15: uvezuiam.".

00:13:17: K'ol irai yirei yaalzuli, yeftiru vesafa yaniu rosh.

00:13:25: Gol el Adonai yefaltehu, yacileu kichafetzbo, ki ata nochi mi beten mavtichi al sheday imii.

00:13:37: Alecha ishlachtim erachem mi betan imii e li

00:13:43: ata.".

00:13:48: Das waren die ersten zwölf Sätze, damit wir ein bisschen die Stimmung der Kraft der Ebräischen Sprache auch wenn sie es nicht verstehen im Raum haben.

00:13:57: Ich will ein paar Worte noch sagen.

00:13:58: Der Psalmist, was wir schon den letzten Abend sagten, spricht aus einem gelebten Leben.

00:14:03: Ich habe das immer wieder betont und finde es für die Neuen heute auch so.

00:14:06: Das erste Buch Samuel, das zweite Buch Samuel und die zwei ersten Kapitel Buchter Könige legen ein intensives Zeugnis ab vom Leben und Leiden.

00:14:14: Von Leben leiden und lieben drei L von Leben leiten und Lieben dieses großen Mannes.

00:14:20: Und ich möchte sie alle ganz herzlich einladen unsere lieben Hörer und Höreren und Sie hier im Kollege St Joseph nach unserem Seminar immer wieder den ganzen Kontext der Bibel anzuschauen.

00:14:30: Denn die Psalmen, die Tehillim, die Preisung versteht man erst dann wirklich wenn man das Gesamtbild sieht.

00:14:36: Wenn man sieht, was die Bibel uns über König David den Dichter und den Denker und den Kämpfer und den König Israel sagt und über kaum eine Persönlichkeit wird so viel in der Bibel ausgesagt nach dem großen Prophetenmose wie über Königsdavid Das Buch erster Samul, das Buch zweiter Samul wird man sich komplett dieser Persönlichkeit mit all ihren Aufs und Abs.

00:14:57: Und nur vor dem Hintergrund der Erfahrungen auf Tragödien aber auch Komödien wird Salme verständlich.

00:15:09: Eli-Eli Lama Asaftani mein Gott, mein Gott.

00:15:11: Wozu strengt er um?

00:15:12: Lama ist wozu nicht warum?

00:15:14: Deswegen werde ich gleich präferieren zu sagen wozu hast du mich verlassen.

00:15:17: Ist das etwas was aus seinem Leben kommt?

00:15:19: denn er hat durch seine bitteren Erfahrungen wir haben ja mehrfach in der Woche die Feinde Davids aufgezählt.

00:15:25: Zu denen seht König Saul, König Saul der ihm immer wieder das Gefühl von Verlastung durch Menschen und auch durch Gott gibt, wir haben gesprochen über Goliath den Feind.

00:15:35: Den Kämpfer der Filister, der ihm schwer zusetzt.

00:15:38: Wir haben gesprochen, über seine Kinder mit in er größte Schwierigkeiten hat.

00:15:41: Er hatte große Schwierigkeiten mit seinen Sohn Absalom, mit seinem Sohn Adonia, mit so einem Sohn Amnon.

00:15:48: Es gibt eine Fülle von großen Schwierigten die ihm viel Schmerz bereiten haben.

00:15:52: In unserer Woche intensiv darüber gesprochen Und dieses Bild Hartmut wird Ihnen eben klar, wenn Sie wirklich erster Samu und zweiter Samuel lesen.

00:15:59: Ich als Jude – ich als Bibelfachmann schaue mir die Bibel ganz zeitlich an!

00:16:03: Ich schaume alle Perikuben an, denn vor diesem Hintergrund wird mir verständlich in welchen Nöten ihn war und in welchem Glückszuständen er war.

00:16:12: Und das Buch der Salmen möchte ich kurz noch sagen ist ein Buch, in dem wirklich einen Panoptikum nennt man das auf Griechisch eine Gesamtbild, eine immense Gesamtschau in die innere Welt eines großen Juden geschenkt wird.

00:16:25: Ich wiederhole, damit es noch einmal bei Ihnen ankommt wie kaum ein Buch in der Bibel sind die Hundertfünfzigte Helin ein Werk Gottes über einen Menschen verfasst, indem er uns einen tiefen, tiefen Einblick in seine inneren Gedanken, in seine inneren Gefühle und in seinen inneren Beweggründe hineingibt um uns Anteil nehmen zu lassen an seinem Reifen und an seinem Werden.

00:16:49: Und das ist das große, ich möchte es einfach aussprechen Das ist das Große am Buch der Psalmen.

00:16:55: Es ist nicht nur eine Lose aneinanderreihung von netten Gedanken Sondern wenn Sie wirklich das gesamte Buch anschauen in dieser Woche kämpfen wir uns ja durch etwa zwanzig Psalm hindurch und Ich hoffe dass sie weitermachen werden und dass wir uns weiter sehen werden irgendwann in Deutschland in Österreich.

00:17:10: dieses Buch Wenn Sie es mal ganz gelesen haben ist eine Bereicherung ohnegleichen.

00:17:16: Ein Schatz, nicht nur an Weltliteratur sondern ein Schatz an Seelenmaterial, an Theologie und Psychologie, an Philosophie, an Existenzlehre ohnegreichen.

00:17:28: Es stecken Weisheiten darin die uns einen Mensch in Bezug auf sein Leben, auf sein kleines Leben.

00:17:34: König David soll etwa siebzig Jahre alt gewesen sein Keinen besonders US-Alter aber laut jüdischer Tradition wurde er nur siebzech Jahre alt Und dann ging er in die Ewigkeit.

00:17:43: innerhalb dieser siebzig Jahre verfasst er zu bestimmten Zeitpunkten, die uns nicht bekannt sind.

00:17:48: Die verschiedenen großen Thehilim-Lobpreisungen und ich möchte einfach ihre Lust wecken bzw.

00:17:54: Ihre Wertschätzung anstacheln für dieses große Werk.

00:17:58: da lässt uns ein Mensch in tiefste Abgründe und in höchste Erklimmung seines Lebens anteilnehmen.

00:18:05: das ist das Große an dem Buch.

00:18:06: heute Abend haben wir große Schwere Stationen seines Lebens, in die er uns ebenfalls Einblick gewährt.

00:18:13: Er ist in einer katastrophalen Verfassung.

00:18:15: Er nennt die Details nicht.

00:18:17: Wir können uns denken dass es im Zusammenhang steht mit den drei Söhnen mit ihnen furchtbare Schwierigkeiten hat insbesondere mit Absalom der ihm den Thron streifig macht weil Und es kann auch den Sammungsteen mit Königssaul vor dem er flieht, jahrelang wie ein gehetzter Hund sich in den letzten Höhlen Judäas verbergen muss.

00:18:35: Kurzum wir müssen uns denken welche Episoden aus den beiden Büchern Samuels hier greifen.

00:18:40: aber fest ist fest steht Er isst in bitterer Not Es ist in ganz großer Not und gleich.

00:18:45: der zweite Satz heißt Mein Gott mein Gott Elie, Elie.

00:18:49: Warum?

00:18:49: Wozu hast du mich verlassen?

00:18:50: Warum sagt er zweimal?

00:18:51: Fahren wir gleich mit unserer Exegese an!

00:18:53: Warum sagt der Libreschen Elie Elie?

00:18:56: Ganz kurz zur Begriffskleerung das Wort El ist eine der ältesten Bezeugungen Gottes in der Bibel im ersten im alten Testament Und ehr ist die Abkürzung von Elohim.

00:19:06: Elohim haben in unserer Seminarwoche seit Sonntagabend schon geklärt, ist die Gottheit, die sich vielfältig zeigt aber doch einheitlich ist.

00:19:15: Ich wiederhole, Elohim ist die Viel-Gottheit so nenne ich das gern... Die Vielgestaltigkeit Gottes, Johannes!

00:19:21: Die Viel Gestaltigkeit Gottes wie er sie eben erlebt, aber in einem einzigen Gott erfahrbar.

00:19:27: Das ist der Kernbegriff von Elohim.

00:19:29: Das Wort Elohim um es ein bisschen auch etymologisch zu klären, kommt von El.

00:19:33: El heißt nach oben zu das Gerichtete, das Aufwärtsgerichtete.

00:19:37: Sie kennen vielleicht alle die Fluggesellschaft in Israel?

00:19:40: El Al und El Halal heißt ja nach oben einfach nach oben ist natürlich ein biblischer Begriff.

00:19:45: die dahinter steckt Gernot el heißt zu und al ist oben.

00:19:49: Und dieses Wort el hat israelische Fluggesellschaft genommen schon vor fuchzig Jahren aus einem Begriff nämlich El Elohim Und L heißt zu.

00:19:57: Es gibt eine Präposition im Vibrischen, die heisst EL.

00:20:01: Ich geh zu dir!

00:20:02: Du kommst zu mir und aus diesem Wort besteht dieses ELI.

00:20:06: Eli ist mein Gott, mein Höchster wenn sie so wollen.

00:20:09: Strengenomm heißt das Wort Reinald Mein höchster.

00:20:12: Eli heisst mein allerhöchster zu dem ich hinaufreiche strenggenommen sprachlich betrachtet.

00:20:20: und wie gesagt Elis die Abkürzung von Elohim und Elohim is der Mehrzahlbegriff des einen Gottes den die Kinder Israels erleben Viele Götter gestalten Schrumpfen oder Schmelzen zu einem einheitlichen Begriff, der subsumiert wird eben unter Elohim.

00:20:36: Das heißt die Revolution dieses Begriffs besteht darin liebe Freunde und Freundinnen im schönen Österreich das eben der Jude nicht mehr viele Göttern hat sondern der Jude hat alle Gottesvorstellungen die ihm wichtig sind mein Fels meine starke Burg meinen Retter meine Mutter wie vielen Begriffe es im ersten Testament gibt zusammengefasst in einen Begriff.

00:20:57: Und dieser Begriff deckt alle Bilder, alle inneren Bilder die er von seinem Gott hat ab und das ist der Elohim.

00:21:03: Ihm ist immer die Mehrzahlendung.

00:21:05: Und davon eine Kurzform ist der LL-Eleon.

00:21:09: haben Sie vielleicht schon mal gehört?

00:21:10: Es gibt ein LLion Als Melchizedeck Abram trifft, in Genesys XIV kommt er zu ihm heraus.

00:21:16: Und dort wird genannt der Melchisedec genannt El Eleon Der Gott des Höchsten.

00:21:21: Eleon wie El All.

00:21:23: Der Gott ist allerhöchsten und daraus hat sich der Begriff EL als Kürzform rauskristallisiert etabliert der höchste, das allerhöchste.

00:21:33: Was wir Juden um es zusammenfassen zu sagen wie Behörer und Hörern von Gott wissen ist letztlich wenig... Wir wissen so wenig von Gott aber wir wissen eins dass er das Höchste ist.

00:21:43: was wir uns vorstellen können Das ist die Idee von El.

00:21:46: Ich wiederhole Dass was wir Judens uns von Gott vorstellen können Ist winzig.

00:21:50: Kein Mensch kann sich letztlich von Gott etwas vorstellen.

00:21:52: Aber was wir mit Sicherheit von Gott Wissen Er isst das Högste des Höchsten Summum Bonum nannten das die Latein, das höchste Gute.

00:22:00: Gott ist wenn sie so wollen um lateinisch journalistisch zu sprechen, summum bonum Das Höchste gute Reinhalt!

00:22:08: Was du dir vorstellen kannst lieber Reinhard aus Engerwitzdorf aus Oberösterreich mein Lieber Freund Alles was wir uns von Gott vorstellen kann bleibt zusammengefasst in summum das höchste Gute, dass wir uns irgendein vorstellen können.

00:22:21: Und das ist El.

00:22:22: und Eli heißt wie gesagt mein Gott, er ist immer die Präposition ich.

00:22:30: Der Höchste, genau kann man auch sagen der Altissimus.

00:22:33: Genau ein weiterer Begriff.

00:22:35: jetzt die Frage ist warum sagt der Eli?

00:22:37: Wann bedeutet eine Der Jude eine doppelte Bezeichnung.

00:22:41: Wann benutzt er?

00:22:42: Wissen Sie das, Markus?

00:22:44: Wann wiederholt der Jude wie zum Beispiel auch Gott es ja auch sagen kann?

00:22:48: Abram, Abram!

00:22:49: Oder Jesus sagt ja auch, der Jude, Jesus sagt Ja auch Simon, Simon oder Martha, Martha!

00:22:54: Du hast dies gewählt aber das andere ist gut.

00:22:56: Wanne benutzt ein Jude, wann benutzt Gott eine Verdopplung?

00:23:00: Wer kann das sagen?

00:23:01: Warum steht hier Eli, Eli?

00:23:02: Warum sagt der Jude David nicht Eli?

00:23:09: Doppelt in Namensanrufung.

00:23:11: Markus, unser Teilnehmer?

00:23:16: Was noch richtig?

00:23:21: Eine Vertiefung an der Akzentuierung dessen was das Menschen den ich anspreche.

00:23:27: und es bedeutet auch noch wer die Zahl zwei aus der Numerologie kennt Ich bin in einer dualen Konfliktsituation und ich möchte von Gott aus der dualen konfliktsituation, in der ich mich befinde, in eine neue Einheit herausgeführt werden.

00:23:41: Zwei bedeutet immer in der alten Numerologie des Junums Zweihheit – die Stecke in der Zweihzeit des Lebens zwischen Tod und Leben, zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Gestern und Heute.

00:23:50: Und wenn ich doppelt nenne … Marta Marta!

00:23:51: Simon Simon Oder Abram, Abram.

00:23:56: Gott ruft ja selbst Abram beim Geschichte mit der Bindung oben auf dem Berg.

00:23:59: Abram Abram!

00:24:00: Doppelte Nennung bedeutet immer... Ich erkenne dass ich und mein Ansprechpartner in einer brisanten zwei fällhaften Situation steckt In der Zwei Die Zwei belastet uns Und wir sehen uns aus der Zweie hinausgerufen zu werden in eine neue Einheit.

00:24:17: Und Eli heißt, ich bin in Not mein Gott Mein höchster Altissimus großer peterer not und darum schreiht diese note heraus durch die dualität ei ei ei.

00:24:27: nicht weil gott schwäger ist oder weil gottschwer verstandesmäßig ist er versteht es auch bei einem mal.

00:24:33: aber ich erleichtere mich markus und ihr lieben österreich an österreich herinnen und die deutschen dreinehmer hier, ich erleichtere mich wenn ich doppelt ausrufe.

00:24:42: Wenn ich doppel sage mein Gott oder Abraham ist es für mich eine Erleichterung.

00:24:48: nicht erleichtert ist dass ich weiß in meiner brenzlichkeit in meiner dualität in meiner polarität ist gott involviert.

00:24:55: Gott isst mit dabei.

00:24:56: sie sagen ja als christgott ist mit am kreuz und hier im leid dieses großen mannes ist er dabei.

00:25:06: Vertragten-Situation bist du da.

00:25:09: Und dann Eli Eli Lama Asaftan im Ebrich, es ist Lama.

00:25:13: Lama heißt Wutzu und darum schreiben sie auf ihr.

00:25:15: Morgen kriegen Sie das Blatt.

00:25:16: aber ich kann's jetzt schon sagen morgen werden wir nacharbeiten.

00:25:19: Das Wort muss strenger um heißen Wut zu haben auch lange ausgearbeitet in unserem Workshop liebe Hörer und Hören.

00:25:24: Wir machen ja jeden Vormittag von neun bis zwölf Intensivierung und wir haben herausgearbeitet dass das Wort Lama im Ebrechen korrekt übersetzt wird muss mit WutZu nicht warum?

00:25:33: Buba hat sich leider in dem Fall für warum entschieden.

00:25:36: Die Gründe hat er nicht genannt, aber ich plägtiere für Wutzu denn es gibt die Bebräschen wie im Deutschen zwei Worte, die nach der Kausalität fragen bzw.

00:25:44: Finalität.

00:25:46: Im Deutschen kann ich ja sagen Warum und wutzu?

00:25:48: Warum bist du nicht da oder wozu bist Du nicht da?

00:25:50: Warum schaut immer nach hinten und wozu schaut nach vorne?

00:25:53: Und warum ist die Kausalitiesklärung und ein?

00:25:55: Wozu ist die Finalitätsklerung?

00:25:57: Wenn ich frage, warum will ich immer Gründe wissen?

00:25:59: Etwas analysieren.

00:26:01: Und wenn ich fraue wozu schäuchert... Wozu zu welchem Zweck dient das?

00:26:05: und damit will hier keine Untersuchung machen wie ein Richter oder Rechtsanwalt.

00:26:08: was sind die Fakten?

00:26:09: Warum bist du bei Rot gefahren, Rernot?

00:26:11: An wen hast du gedacht, dass du bei Roth gefahren bist.

00:26:13: In welcher Verfassung warst du?

00:26:14: Das bringt mich nicht weiter!

00:26:15: Das wäre eine Kursaleuntersuchung eines Rechtsanwalts oder eines Richters und eines Arztes.

00:26:20: Der Arzt muss die Fakten untersuchen.

00:26:21: Wenn du zum Arzt gehst, das Herzschmerzen musst du untersuchen.

00:26:24: was ist los.

00:26:25: Welche Befunde liegen vor?

00:26:26: Welche Fakte haben gestern dazu geführt, dass Du heute ein Herzproblem hast?

00:26:30: Welches Fakt am Gestern dazu führte, dass DU heute bei Roth in Salzburg Innenstadt gefahren wirst

00:26:34: z.B.?

00:26:38: sondern wer wozu es will, fragen will wissen worauf läuft es hinaus?

00:26:44: Nicht das hat mich angetrieben.

00:26:46: Sondern was ist der Zweck dieses meines Seins in dem Zustand?

00:26:51: König David weiß es für unser theologisches Verständnis eminent wichtig.

00:26:55: er weiß auch wenn er in dieser bitteren Situation ist und Jesus der Jude hängt am Kreuz und sagt ja diesem Psalm.

00:27:01: Jude wie er ist sagt einem Psalmen Juden sagen immer psalmen Ob sie glücklich sind ob sie traurig sind.

00:27:06: Immer sagen wir Judempsalmen.

00:27:08: Wenn Jesus am Kreuz hängt und in den letzten Minuten seines Lebens diesen Satz sagt, sei es auf Eure Misch, sei so auf Ibrich weiß er.

00:27:15: dass Gott ein Ziel verfolgt mit diesem Sein Leiden am Kreuz, beziehungsweise König David hier mit seinem Leiden in seiner Situation.

00:27:22: Er will keine Beweggründe wissen!

00:27:24: Er will wissen worauf läuft er hinaus?

00:27:26: Was ist

00:27:27: morgen?!

00:27:27: Was ist jetzt in einer Stunde, in zwei Stunden mit mir vorgesehen da ich in dieser Situation bin?

00:27:34: Das heißt wenn wir es theologisch ausdrücken... Da ist eine immense Hoffnung, gernot eine immense Gewissheit das es einen Sinn hat Dass es einen Sinn hat, dieses Leiden.

00:27:44: Sonst hätte er gesagt Madur.

00:27:45: Madur heißt warum?

00:27:46: Lass mich einfach wissen und lass mich dann sterben!

00:27:48: Das will nicht.

00:27:50: Er will ja nicht einfach sterben.

00:27:51: Er weiß... Es gibt eine tiefere Finalität, Absicht, Finnes, ein Teil steht das Ziel der Zweck.

00:27:57: Er weiss es gibt eine Absicht auch wenn für ihn die Nacht im Moment sehr dunkel ist wie draußen heute im Oktober.

00:28:02: Es ist schwarz draußen und es ist kühl draußen und nass draußen.

00:28:05: aber ich weiß jedes Dunkeln Liebe Schoshana Ulrike, jedes Dunkel dient einem Hell das danach kommt.

00:28:11: Das spürt dieser Jude!

00:28:12: Es wird auch die Klimax unseres heutigen Seminars sein.

00:28:14: Er spürte ich wiederhole dass jedes dunkel nur ein Prelodium ist Ein Vorspiel für einen Danach eintretenes hell.

00:28:22: Das haben wir auch in der Woche mehrfach schon herausgearbeitet.

00:28:25: Der Psalmist versink nie im tiefen Morast.

00:28:27: er darf zwar alles aussprechen was ihn bedrückt und er wird hier harte Worte aussprechen Dass sie ihnen Stücke zerreißen, dass er nur noch ein Schatten seiner selbst ist ausgesprochen werden.

00:28:37: Aber liebe Freunde und Freundinnen, durch das Aussprechen habe ich mir schon Erleichterung verschafft!

00:28:43: Denn ein Jude sagt wenn ich Dinge ausspreche... Mein Herz-Ausschütte sagt man ja kommt auch aus dem Ebräischen.

00:28:49: Wie will man das Herzen denn wirklich ausschütteln können?

00:28:51: Es ist ein Bild dass sich wie ein Strom der Innotis der sozusagen blockiert verendigt sich ausschütten darf hineinströmen darf in den Fluss.

00:28:59: So sagt der Psalmist Ich muss mich ausschützen.

00:29:05: Glaubte er nicht, dass dieses Aussprechen zweckorientiert wäre würde, täte es nicht.

00:29:10: Das ist allein durch die Tatsache das er sagt mein Gott, wozu verlässt du mich?

00:29:16: Fernbleiben meiner Befreiung!

00:29:18: Die Worte meines Nordschreis.

00:29:21: Allein die tatsache, dass er das hinaus schreien kann in Satz zwei drückt aus, dass der Gewissheit hat.

00:29:27: ich werde Antwort bekommen.

00:29:29: nur ich muss erst mal aussprechen wie ich mich fühle.

00:29:32: Psalmen sind großartige Seelenstationen.

00:29:35: Wenn Sie notieren wollen, Psalman!

00:29:36: Sind großartigen Einblicke in Seelinstationen.

00:29:39: Liebe Hörerinnen und Hörern in Österreich.

00:29:41: Und ich darf von meinem Gott, das haben wir heute gesagt liebe... Schorschana und lieber Reinhard, bei Gott darf ich ungekünstelt, haben wir in der Woche mehrfach herausgearbeitet Gerhard.

00:29:49: Ungekünstelt, ungeschminkt, ungefärbt auftreten!

00:29:53: Ganz wichtig, der Psalmist tritt ungekunstelt ,un geschminked, ungefärbt, unkosmetisiert auf.

00:29:59: Er tritt vor seinem Gott auf wie es ihm gerade so mutig ist liebe Freunde und Freundinnen.

00:30:04: Und wenn er sagen will Es tut mir weh dass du mich nicht antwortest Dann darf er das tun weil er weiß Das allein ist schon Erleichterung.

00:30:12: Es erleichtert mich, das auszusprechen.

00:30:15: Und ich darf ihm sagen es schmerzt mich meinem Gott dass du nicht antwortest weil er weiß dass Gott genau das von ihm hören will.

00:30:23: wenn ich vor meinem Gott trete darf ich das aussprechen was gerade in mir ist und ich weiss dass Gott auf mich hört.

00:30:29: Ich weiss das Gott meine Worte hört und mir über kurz oder lang Reinhard eine Antwort geben wird.

00:30:34: natürlich dann wenn erst für richtig erledigt.

00:30:36: und dann geht's weiter als drei.

00:30:37: meine gottheit jetzt spricht der elo ja in Bruder Matthias.

00:30:42: In unserem Bibel ist das Geräufe geworden, dass Sabachthani statt Asaachtan... Das ist das Arameche?

00:30:50: Genau!

00:30:50: Gut, dass unser Bruder Mathias Missionar von Großbarn Blut eine Spritze des Hauses, das schön ausgesprochen hat.

00:30:56: Es gibt eine arameche Version der ist Sabachthanni und die Hebräische heißt Asafthani.

00:31:01: In den Vaginen kommen beide Versionen vor.

00:31:03: Das Sabachtahni für Verlassen ist das ARAMECHE und das Asafhtahni Bruder Matthews ist das Hebreche.

00:31:09: Wunderbar, der Mann brilliert seit Sonntagabend.

00:31:12: dieser wunderbare Parter.

00:31:14: Kann ich Ihnen nur empfehlen mal hier das Kollegen St Joseph zu besuchen?

00:31:16: Übrigens das will ich auch noch kurz sagen.

00:31:18: Liebe Hörer, liebe Hörern Sie können jederzeit morgen noch kommen!

00:31:21: Falls der eine Hörer oder andere Hörern doch Lust bekommen hat, bitte kommen Sie.

00:31:25: Sankt Josef hat noch Plätze frei.

00:31:27: Morgenabend fängt unser Intensivworkshop an.

00:31:29: Sie können auch morgen früh kommen.

00:31:31: Wenn sie wollen, morgen Abend ab neunzehnunddreißig bis Samstag achtzehn Uhr Intensiverbeit.

00:31:36: Kommen Sie.

00:31:36: Gillensturmstraße Acht Salzburg-Algen.

00:31:39: Sie sind herzlich willkommen und Sie werden intensive Arbeiter leben uns unten.

00:31:43: natürlich wunderbare Patres zum Beispiel den Parter Matthias Ein eifrigen Missionar, der mit mir intensiv seit Sonntagabend arbeitet.

00:31:51: Zurück zum Text Elohai.

00:31:53: im selb nächsten Satz spricht er Elohim aus.

00:31:56: Es ist die andere Form wie wir vorhin schon nannten.

00:31:57: Elohim ist ja der Gott, der alles zusammenfasst Die oberste Gottheit in der etwas längeren Form nicht el sondern Elohim.

00:32:04: Darum übersetzt das Buber.

00:32:05: mit meine Gottheid rufe ich tags und du antwortest nicht nachts Und nicht wird mir Stillung sagt Bubers.

00:32:11: so schön Mein Verlangen wird nicht gestillt Jasna Der Satz is wunderschön Wissen Sie.

00:32:17: Ein Psalm hat deshalb so einen Reiz für die Menschheit.

00:32:19: Sie wissen ja, liebe Hörerinnen und Hörern, Psalmen sind Weltliteratur.

00:32:22: Das werden sie mit jedem Menschen von jedem Literaturwissenschaftler schon gesagt bekommen.

00:32:26: Psalman sind Weltliteratur!

00:32:28: Und Psalmon sind Theologische, Brillanz!

00:32:31: Sie wissen da Benediktiner-Ordnen kann ohne Psalme nicht leben?

00:32:33: Ich besuche ja viele Benediktinarorden... Die Horen der Mönche sind undenkbar!

00:32:38: Undenkbar ohne PSalmen!

00:32:39: X geht ohne P Salmen!

00:32:41: Benedikt von Nusia öffnet sein Herz schon im vierten Fünften Jahrhundert für die Psalminen.

00:32:47: Von uns Juden sind sie der Welt geschenkt worden.

00:32:49: Das Heil kommt von den Juden, Johannes Vier-Zwo-Zo!

00:32:52: Und wir haben der Welt gerne und wir haben die Welt, die schönen Psalmen schenken dürfen.

00:32:57: Am schönsten sind sie natürlich in meiner Muttersprache im Brech.

00:33:01: Aber es gibt mittlerweile so viele Übersetzungen, eben Deutschsprachige, Französische alle... Und noch einmal ein Psalm lebt von, ich will das auch für die Neuninger sagen, von einer Intensität und Originalität und Authentizität, die beispiellos sind.

00:33:15: Ich wiederhole, Psalmen auch unserer heute Abend in Salzburg-Eigen lebt von einer Originalität und Intensität die beispiellos sind.

00:33:24: Und der Psalmist spürt ich bin so in Not heute!

00:33:29: So wie auch wenn es ihm gut geht, sein Glück heraus schreibt.

00:33:31: Das hat man die Woche auch!

00:33:33: Wenn's ihm gutgeht, schreit das auch raus.

00:33:35: Chirula Adonai Chilchadasch Chiruladonay Kola-Arts Singt dem Herrn ein neues Lied singt den Herrn... Die ganze Erde haben wir die Woche gelernt.

00:33:43: Da explodiert er ohnegleichen.

00:33:46: Eine Explosion der Gefühle!

00:33:48: Das ist ein Sein eine Explosion der Gefüle Die explodieren wie ein Vulkan Und wenn es ihm gut zumute ist, dann schreit er seinen Glück genauso heraus.

00:33:58: Mein Gott in dir, Brühe!

00:34:00: In dir, Frau Locke ich!

00:34:01: Wie schön und gut ist es, in deiner Nähe zu sein?

00:34:04: Wie er hier seine Not- und Sein Elend herausbrüllt... ...und beides macht die Größe dieses Verfassersausliebefreunde in Österreich.

00:34:11: Ich darf mein Glück explodieren Sag mal, oft die Woche angeschaut und ich darf meine Not explodieren.

00:34:17: Und einfach meine Freude an der Natur explodiert haben wir auch gehabt diese Woche!

00:34:21: Wie schön sind deine Täler wenn ich deine Schöpfung anschaue?

00:34:24: Wie klein ist da Mensch dass du dich seiner erbarmst wie nicht dick ist doch der Mensch das Du in dieser Schöpfung zu Füßen legst.

00:34:33: alles darf sein im Seil Alles is religiously correct sozusagen.

00:34:37: Er muss keine Etikette an den Tag legen er muss sich nichts sensieren lassen.

00:34:41: Ja was hast denn jetzt gesagt?

00:34:42: Schämst du, ich warte nicht mehr von den Leuten so was zu sagen?

00:34:45: König David schämt sich nicht.

00:34:46: Das ist der Punkt!

00:34:47: König Davids schämt sich nicht ein Mensch Gottes zu sein, Erdmut.

00:34:51: Es schämts dich nicht weil er sagt wenn Gott mich so geschaffen hat dass ich in der Not schreien möchte dann schrei ich Punkt.

00:34:57: So hat mich Gott geschaffen.

00:34:59: und wenn ich ihm Glück im überflüssenden Glück nur noch herausschreien möchte, dass ich dankbar bin, loben zu dürfen, preisen zu dürfen singen zu dürfen.

00:35:10: Dann exaltiere ich meinen Gott und das ist die Größe der Psalmen!

00:35:14: Und darum haben wir in der Welt mit dem Salmen ein Geschenk ohne gleichen geschenkt.

00:35:18: Und weil wir alles spüren, dass es in uns letztlich auch so ist.

00:35:22: Dass wir eben Himmel hoch jauch zähnt und zur Tode betrübt.

00:35:26: Auch in uns erben!

00:35:27: Weil Gott uns so geschaffen hat.

00:35:29: Darum dürfen wir alles tun.

00:35:31: Alles was unsere Seele uns zeigt.

00:35:33: Und darum sagt er eben sowas hartes.

00:35:35: wie du antwortest bin ich das ist ja nicht gerade fein ausgedrückt aber er pfeift auf die Feinheit sondern er sagt Vater Gott wenn Du mir jetzt nicht Antwortest will ich sie einfach nur aussprechen und dadurch erfahre Ich schon erleichterung.

00:35:47: Markus Er sagt deutlich, in der Nacht schreie ich zu dir und du antwortest nicht.

00:35:53: Und ich schrei er morgen zu dir, nichts passiert!

00:35:55: Das ist das Schöne an diesem Psalm, das ist das schöne an der Welt der Tehilin, dass sich so wie ich gerade bin mich hinaus zeigen darf ohne mich zu hinterfragen.

00:36:05: was denken die Leute?

00:36:06: Das ist ihm wurscht obwohl er weiß, dass die Psalmen später vorgetragen werden im Tempel durch die Leviten aber entkündigt.

00:36:11: David sagt sich mal und Mal von meinem Gott muss ich mich nicht schämen.

00:36:16: Er hat mich doch so geschaffen wie ich bin.

00:36:18: Wozu soll ich mich vor Gott schämen?

00:36:20: Er hat mich so geschaffen, mit meiner Bedürftigkeit und mit meiner Überschwendlichkeit gern.

00:36:25: So hat er mich geschaffen!

00:36:26: Also gebe ich ihm so wie er mich geschafft hat.

00:36:30: Von wem soll ich nicht schäme?

00:36:31: von meinem Schöpfer?

00:36:31: Soll ich mich schämmen?

00:36:32: Er hatte mich doch so geschafft.

00:36:34: Und nachdem er das ausgesprochen hat die Sehnsucht, die brennende Sehmsucht... Bitte zeig dich mir, ich sehe mich so nach dir Nichts kriege ich?

00:36:41: Das tut mir aber schon gut, dass ich es aussprechen darf.

00:36:43: Sagt er dann im nächsten Pferd... Oh Heiliger Du!

00:36:46: Das ist etwas Wunderschönes.

00:36:47: Heiliger du!

00:36:48: Er ehrt ihn.

00:36:49: Achten Sie darauf liebe Freunde in Österreich und in Pferdsvier.

00:36:52: Er wird nie geschmacklos.

00:36:53: Ganz wichtig.

00:36:54: Er geht nie unter die Gürtlinie und beleidigt Gott sozusagen.

00:36:57: Sondern der Respekt.

00:36:57: liebe Freunde und Freundinnen sind wir schon an einem Höhepunkt heute Abend.

00:37:00: Oh Heilige Du auf Israel als Preisung tronend.

00:37:03: An dir wussten unsere Väter sich sicher.

00:37:06: Sicher und du ließest sie nie enttr... Und du liehst sie Entrinnen, sprich da Not entrinnen.

00:37:11: Er nennt ihn sehr respektvoll Heiliger Kadosch Israel!

00:37:14: Das ist eines der ganz großen Ehrbezeugungen für Gott.

00:37:19: Achten Sie darauf.

00:37:19: er wird immer im Kontext des Ehrens Gottes bleiben.

00:37:22: Er geht nie unter die Gürteline.

00:37:23: Er wird nie banal oder fekal geschmacklos, nie.

00:37:27: Sollte.

00:37:27: er sagt sogar in seiner bitteren Not Du bist der Heilige.

00:37:31: Jetzt will ich kurz erklären was Heilig bedeutet den Membräischen.

00:37:33: Kadosche können wir alle mal zusammen aussprechen Bruder Matthias.

00:37:37: Cadosh ist eines der ganz wichtigen Attribute Gottes und Cadosh bedeutet der Hochragende, der Abgesonderte.

00:37:47: Cadosh heißt die Membräischen, der Abgeordnete, der Ewigwaltende und der Respektempfangene Wenn Sie es notieren wollen zu Hause und hier in Salzburg, das ist eine der ganz großen Ehrbezeugungen für Gott.

00:38:00: Du bist der Heilige!

00:38:01: Sie kennen sich auch aus dem Trissagion.

00:38:02: Heilig, heilig, Heilig.

00:38:03: ister Gottseverott, Isaiah sechs drei.

00:38:06: Kadosh, kadosh, kadosch.

00:38:07: Adonai Cevaot Melochola Aritz Kevodo Das kennt jeder Christ.

00:38:11: Das Triss-Aggion, Isaiah sechs drei.

00:38:14: Heilik, heillig, heygister.

00:38:15: Herr Gottsevorot erfüllt von seiner Ehre ist die ganze Erde eines der grossen Sätze auch der katholischen Kirche.

00:38:22: Das heißt, er ist Heilig und er sagt ihm weil du heilig bist.

00:38:26: Weil du so majestätisch überragend bist abgesondert in deiner Ewigkeit oben im Himmel und unten auf der Erde!

00:38:34: Und weil du je es über allen Preisungen über den Theilim Israels hier kommt übrigens das Wort Tehillim vor in dem Satz.

00:38:50: vor dir treten.

00:38:52: Denn wenn du und mich erschaffen hast, und wenn du uns alle erschaffen haben und so ein gigantischen Thron hast, dann darf ich vor dir trinken!

00:39:01: Ich bin doch dein Israel!

00:39:03: Ich gehör doch dazu!

00:39:09: Warum soll ich mich schämen?

00:39:10: Du bist mein Erschaffer!

00:39:12: Israel!

00:39:13: In mir steckt doch dein Name, Sie wissen das Wort Israel.

00:39:16: Der große Name nach dem wir Juden reißen heißt ja Gott ist mein Streiter.

00:39:20: Israel!

00:39:22: Da steckt auch wieder der El drin.

00:39:24: Und darum sagt sich dieser Mann Eli Israel, das El steckt doch in mir drin.

00:39:30: Das ist ein wichtiger Punkt heute Abend.

00:39:32: Er sagt sich du hast uns doch den Namen Israel gegeben!

00:39:36: In der Nacht als Jakob mit dir am Jabo-Kranken im Genesys thirty-two.

00:39:41: Du hast nicht doch el genannt meine Vorfahren ich bin ein Israelit Und du hast mit mir gekämpft in der Nacht, und darum erlaube ich mich jetzt auch mit dir zu kämpfen.

00:39:52: Mit dir zu ringen!

00:39:53: Das ist die Tiefe des Namens Israel – das ist der Glanz dieses Psalms.

00:39:57: Du hast mich Israel genannt meine Alphoderin, der Kämpfer Gottes.

00:40:01: Und mein Jakob hat ja am Jabok gekäpft großer Gott.

00:40:05: Und weil ich ein Israelit bin, erlaub' ich mich als Israelit hierzu präsentieren, den Kämpfern mit Gott.

00:40:12: Das Wort Israel ist nämlich beide Richtungen so.

00:40:14: Gott kämpft mit mir, aber auch ich kämpfe mit Gott wie in der Nacht damals!

00:40:19: Und weil du Israel geschaffen hast, das habt ihr doch gemacht, bin ich ein Israelit und zeig mich dir.

00:40:24: Jetzt ein kurzer Rekurs auf die Geschichte... Unsere Väter haben dich immer vertraut und du ließest sie allen Gefahren entrennen.

00:40:32: Jetzt macht er etwas Brillantes was wir in der Woche schon in Salzburg immer wieder arbeitet haben seit Sonntag an.

00:40:36: Er macht einen Rekurse auf die Geschichte seines Volkes.

00:40:39: Und es ist brillant!

00:40:41: Das schaut sich die Geschichte Israels an.

00:40:44: Und Israel war immer schon Walli geprägt von Verfolgungen und von Demütigungen, und er sagt immer hast du unser Volk errettet!

00:40:51: Israel lebt!

00:40:53: Immer hast Du uns gezeigt wie Du uns liebst und Du hast uns aus allen Schändungen gerettet seit Jakob.

00:40:59: Und darum weiß ich wenn Du uns so viel geschenkt hast wirst Du uns weiter schenken.

00:41:04: Sie erinnern sich, ich hab immer wieder Philippa I. VI.

00:41:06: Schreiben sie auf.

00:41:07: Philippa i. VI ist so ein schöner Satz.

00:41:09: Ich habe ihn mehrfach zitiert.

00:41:10: Ein anderer Jude Tausend Jahre später Paulus der Jude wird im Brief an die Philippe sagen Derjenige der das Werk begonnen hat Ulrike Der wird das Werk vollenden.

00:41:21: Das ist ein Jude Genau wie der Jude David Und der denkt genauso.

00:41:25: Dies nennt man congenial liebe Freunde.

00:41:27: Congenial heißt wenn zwei große Männer Potente Männer Gleichermaßen denken.

00:41:33: Der eine ist so potent wie der andere.

00:41:35: Und Paulus sagt in Philippa I.

00:41:36: VI.,

00:41:36: derjenige, der das Werk begonnen hat... ...derjenige wird das Werk vollenden.

00:41:41: und das sagt David auch!

00:41:42: Du hast mit unseren Vätern Geschichte begonnen, Vätern und Müttern.

00:41:45: Du hast uns aus Ägypten herausgeführt, du hast uns Männer gegeben, haben wir alles die Woche besprochen,... ...du hast uns das Meer gespalten, du hasst uns ins gelobte Land geführt.

00:41:53: Du wirst mich auch zum Heil zur Allösung führen, du wirst mit mir die Geschichte deines Volkes nicht beendet.

00:42:00: Ich weiß es großer Gott denn ich bin ein Israelit Das ist der Wahnsinn, der Durchbruch dieses Psalms.

00:42:06: Und weil er sich das sagt zu dir schrien sie im nächsten Satz und durften entschlüpfen an dir gesichert wurden Sie nie beschämt!

00:42:13: Das ist so groß.

00:42:14: Er sagt sich lieber Gott du Eli Du mein Retter du mein aller aller aller höchster.

00:42:20: Du hast mich immer wieder gezeigt Ratmut dass du unser Volk in bitterstabrein In bitterstabbrein gerettet hast.

00:42:27: Wissen Sie was das für eine Leistung ist?

00:42:29: Wie da David an den Tag liegt?

00:42:30: Ich nenne es immer Autotherapie.

00:42:33: Auto heißt ja selbst auf Griechisch, nicht das Auto in dem man fährt.

00:42:35: Autos ist Auto heißt selbst, Auto.

00:42:38: Er macht Selbsttherapie indem er sich einfach anschaut was Gott mit ihm schon gemacht hat, Gernot!

00:42:43: Die Geschichte meines Volkes schreiben Sie bitte auf Ist meine Geschichte.

00:42:48: Die Geschichte Meines israelitischen Volkes ist meine Geschichte.

00:42:56: Und wenn er sich sagt, du hast mein Volk aus bitterster Not gerettet und ich bin ja ein Glied meines Volkes ohne meinen Volk welcher?

00:43:03: nicht derjenige, der ich heute bin.

00:43:04: Er ist ja König von Israel!

00:43:07: Und ich weiß, Du wirst mich retten.

00:43:08: Du lässt mich nicht fallen, das ist so eine tiefe Erkenntnis.

00:43:12: So einen Selbstzuspruch.

00:43:14: Johannes Das ist gigantisch Wenn sie in der Not sind und nicht nur auf ihr kleines Problem schauen Sondern Sie sagen Ich erweitere mein Blick.

00:43:21: Das haben wir in der Woche auch gehabt.

00:43:22: Mein Gott, Du führst mich in die Weite.

00:43:34: In meiner Bedrängnis rief ich zu dir.

00:43:43: Ich war im Dreck durch Absalom, der hat mich in den Dreck am Tod mehr geführt.

00:43:47: Wie ein Hund habe ich mir vor ihm versteckt!

00:43:49: Goliath hat mich ernedrigt!

00:43:51: Eine kleine Maus hat er mich genannt.

00:43:53: Und Saul hat mich auch gehetzt durch ganz Israel!

00:43:56: Minhamezare Karatia, in bitterster Bedrängnis rief ich zu dir Anani Vermerchavya und du hast mich in deiner Weite geantwortet und hinausgeführt.

00:44:07: Du hast meine Füße auf weiten Raum gestellt.

00:44:09: Das heißt die wichtigste Antidote.

00:44:11: wenn wir im Not sehen, wenn in der Dunkelheit der Nacht und die Nächte werden jetzt immer dunkler Bis zum einundzwanzigste Dezember, Johannes, werden die Nekte immer dunklar und immer länger Und es wird immer kälter und da brauchen wir Gott.

00:44:23: Und wie ist Gott zu uns ansprechbar?

00:44:25: Indem ich mich in die Weite bringe, indem ich mir sage du mein Gott bist ein Gott der weite Reinhalt!

00:44:30: Und weiter heißt Ich schau mir die Geschichte meines Lebens an.

00:44:33: In wie viel Nöten war ich schon und Du hast mich gerettet.

00:44:38: Und du hast mich gerettet.

00:44:40: Das ist Merchafia!

00:44:42: Wenn ich nicht nur in meinen Problem stecken bleibe und sage, dass es im Moment nichts anderes gibt... das ist die Tragödie.

00:44:47: Wenn ich mich hinausbewege, indem ich Gott anschaue und Gott ist die unendliche Weite, Gott ist eine unendige Größe, Gott isst die Unendliche Tiefe wenn ich mir das bewusst mache in der Not, in der Enge, in den Bedrängens habe schon neunzig Prozent Hilfe von Gott bekommen.

00:45:03: Das nenn ich Autotherapie.

00:45:04: Ich selbst muss mir zusprechen, dass ich es mit dem Gott der Weite zu tun hab!

00:45:09: Mein Ego ist klein aber mein Gott ist riesig.

00:45:12: Mein EGO ist klein.

00:45:14: das Ego denkt immer nur die drei Verraten wieder.

00:45:16: was habe ich nicht?

00:45:17: Was habe ich ja?

00:45:17: Aber mein Gott is groß!

00:45:19: Gott is die Weite!

00:45:20: Gott i's die Höhe!

00:45:21: Eli!

00:45:22: Altissimus!

00:45:24: Summonum!

00:45:25: Und das macht David.

00:45:26: er ist nicht bereit der Verzweiflung des Letzte Wortes zu geben Obwohl es bitte aussieht in manchen Situationen, in seinem Leben.

00:45:32: Er ist nicht bereit der Verzweiflung das letzte Wort zu geben, sondern das letzte rettende Wort gibt er seinem Gott dem Eli auch wenn er im Vorwürfe oder harte Anklagen zuträgt, er schaut sich seine Geschichte an und weiß du wirst mich retten.

00:45:46: Du hast mich immer schon gerettet!

00:45:47: Du wirst das Werk voll eng mit mir nicht einen Schlussstrich machen.

00:45:52: Und dann sagt er in sieben etwas Wunderschönes ich bin ein Wurm Und nicht Mensch, hohen der Leute verachtet vom Volk die mich sehen spucken über mich und sagt er lauter Sätze.

00:46:00: Er spricht aus wie es ihm geht.

00:46:02: Und das ging ihn wirklich bitte.

00:46:03: Er sagt in Königs Saules Augen war ich ein Wurm noch weniger als ein Wurm.

00:46:06: Irgendeiner kleiner Käfer in einen Sekt Einem Witz, Witzgestalt.

00:46:10: Und es spricht's aus!

00:46:11: Ich bin so erniedrig mein Gott und vor dir darf ich ausdrücken dass ich erniedrig bin.

00:46:16: ja ich bin erniedrik.

00:46:17: das ist das große Walli.

00:46:18: er sagt ich bin eine Null in den Augen der Menschen.

00:46:20: Saul spuckt auf ihn Er erniedert, er will ihn ja töten immer mehr in einer Woche immer wieder gesagt steht in der Bibel Es schleutert Späre auf ihn.

00:46:27: Es ist eine Nulle obwohl er sein Schwiegervater war.

00:46:29: Sie wissen ja Saul war der Schwiegervater von David.

00:46:32: da gibt die ja Michael seine Frau Seine Tochter.

00:46:35: Und trotzdem spuckt er auf ihn, auf die Erde und tritt ihn auswähren kaputten Wurm!

00:46:39: Und das spricht er aus.

00:46:40: Er sagt ich muss es aussprechen Ich bin nur noch eine Null an nichts.

00:46:44: alle verachten mich.

00:46:45: Bin ein gehetzter Ein geschundener, ein geschlagener Aber bei dir bin ich immer noch groß.

00:46:50: Das ist der Punkt.

00:46:52: Liebe Freunde Markus Bei Dir bin ich groß.

00:46:54: Höhepunkt des heutigen Abends Ich bin beim Menschen, bei Saulus Shaul Ich bin bei Abschalom, ich bin bei Goliath.

00:47:01: Eine Null Er spuckt mich an!

00:47:04: Er tritt auf mich herum.

00:47:05: Aber bei wem bin ich immer groß?

00:47:07: Bei meinem größten, beim höchsten.

00:47:11: Das ist der Höhepunkt.

00:47:12: Ich bin bei dir, Althismus und bei Summonbonum.

00:47:16: der Große Weil ich immer noch dein Antlitz in mir trage, das hat man die Woche auch.

00:47:20: Ich bin in deinem Ebenbild geschaffen Und dieses Eben bild kann niemand zertreten.

00:47:25: Alles was die anderen machen ist eine Äußerlichkeit aber meine Würde Meine innere Größe kann nicht zertreten werden.

00:47:31: Und die bekenne ich vor dir, du Altissimus!

00:47:34: Du der Höchste, Eli-El, Elion, der höchste und der größte.

00:47:37: Wenn du groß bist dann bin ich doch auch groß, denn du hast mich noch als großer Geschaffen, sagt er.

00:47:43: Du bist da größt und wenn du groß ist, dann isst doch deine Größe in mir und durch mich.

00:47:48: Sonst beleidige ich dich doch, großer

00:47:50: Gott.".

00:47:51: Das ist sein Denken, das ist das jüdische Denken.

00:47:53: Auch wenn die Nazis mich erniedrigen... Schänden!

00:47:57: Und Juden haben das genauso gepredigt, diese Pseundzwanzig.

00:47:59: Kurz vor der Vergarsung und wenn sie noch überleben konnten eben kurz vor der Befreiung durch die Russen Viktor Frankl Ich werde in deinen Augen groß bleiben auch wenn die Nazis mich anspucken.

00:48:15: In Deinem Augen bin ich groß, denn Du bist groß.

00:48:17: Und wenn ein großer Gott mich geschaffen hat, bleibe ich immer groß auch wenn ich in Auschwitz halb vorhundert darlege Auch wenn ich durch König Absalom erniedrigt werde wie die letzte Ratte.

00:48:27: Ich bin in Deinen Augen groß und darf es herausschreien.

00:48:31: Und dann sagt er noch in Pferze achten Sie in Pherzehn.

00:48:33: Ja du bist der aus dem Leid mich hervorbrechen ließ Mich sicherte an der Brust meiner Mutter Pherzdehn.

00:48:39: Was macht er jetzt?

00:48:40: Schaut er sich seine Individualgeschichte an Vor schaute sich die Geschichte seines Volkes an Johannes Mein lieber neuer Freund, Johannes.

00:48:47: Es schaut sich die Geschichte seines Volkes an und jetzt schaut er sich seine eigene Geschichte an.

00:48:51: das ist brillant.

00:48:52: Und er sagt sich Gott du hast mit meinem vornachmal so eine bahnbrechende geschichte gemacht mit Abram.

00:48:58: Du hast so ein wahnsinniges werk begonnen Gernot ich glaube daran Ich halte fest daran dass dieses Werk weitergeht.

00:49:05: Das ist eine gigantische selbst Beflügelung Beruhigung, die er sich zuspricht.

00:49:11: Und dann sagt er, du hast mich doch aus dem Leid meiner Mutter vorgebracht nicht dass ich hier wie ein Hund zu schanken komme oder einen Wurm Ich weiß das so viel für mich schon getan hast.

00:49:20: Du hast mein Leben, mein individuelles Leben gerne noch so gesichert!

00:49:23: Ich war insoviel Nöten schon, nicht nur meinen Volk auch ich kleiner David War insoviele Nöte schon in meinem Leben und du hast dich an den heutigen Tag kommen lassen Walli.

00:49:32: Ich weiß einfach, dass du mit mir Geschichte machen wirst.

00:49:35: Es wird weiter gehen mit mir sagt er.

00:49:38: Und dann sagt er noch einmal, ist es so schön auch in Elf.

00:49:40: Auf dich bin ich vom Schoß angeworden.

00:49:42: Vom Leib bei der Mutter her bist du mein Gott!

00:49:44: Er sagt wieder Eli.

00:49:46: Noch einmal in Elfe.

00:49:47: Ich sage sie mit Elf Du bist Eliata, sag da wieder Eli Tu bist mein Gott Eliata.

00:49:53: Achten Sie auf die Brisanz und Brillianz dieses Satzes.

00:49:56: Es sagt Eliata und das ist schon Therapie.

00:49:59: Du bist Mein Gott.

00:50:01: Wie man nennt das?

00:50:02: Das Dialogische Prinzip Und ich verspreche ihn, wenn sie in ihrer Not sagen, du bist mein Gott nicht er ist mein Gott.

00:50:10: Hier ist es so in Not dass er ihm mit Du anspricht.

00:50:12: Liebe Freunde wir hatten in der Woche ja mehrere Psalmen, da wird den Gott ansprücht mit er.

00:50:17: Er wird mich retten, er wird mich holen und er wird sich bringen... hier ist er rein per Du!

00:50:21: Hier sind wir per Du Ulrike!

00:50:22: Es sagt ihm Eliata!

00:50:24: Du bist Mein Gott und wenn du Mein Gott bist dann lässt du mich nicht fallen.

00:50:28: Dann weiß ich, dass alles auf ein Wozu hinausläuft.

00:50:32: Markus!

00:50:32: Alles läuft, liebe Hörer und Hörern in Österreich, auf ein wozu?

00:50:36: Auf ein neues Zu-In-Naus.

00:50:38: Und das schreit da... Du bist mein Gott, können wir es alle mal zusammen bitte aussprechen.

00:50:42: Eliatah!

00:50:44: Bitte alle, Habmut!

00:50:45: Eliatat!

00:50:46: Sie

00:50:47: allein?!

00:50:49: Ich empfehle Ihnen wenn sie zu Hause sind Und wenn unser Seminar vorbei ist, bitte sprechen Sie es immer wieder aus.

00:50:56: Es wird Ihnen so eine Kraft geben!

00:50:58: Eine Explosion von Kraft!

00:51:00: Wenn sie in Not sind... Was auch immer Ihre Not ist, sagen Sie einfach da Eli Atta.

00:51:06: Johannes sag's einmal Ich garantiere, wenn du mit deinen sechs Kindern Ärger hast.

00:51:11: Welchen Ärger auch immer hast?

00:51:13: Johannes hat sechs Kinder und hat hier schon einen kleinen Kindergarten bei sich Wenn du merkst die Kinder ärgere dich aufs Blut oder irgendjemandem im Restaurant will nicht bezahlen oder ärgert dich sonst wie sag mehrmals hintereinander Eliata Und ich verspreche dir die Kraft dieser beiden erbräischen Worte wird dir so viel Perspektive geben.

00:51:30: Du siehst die Welt mit neuen Augen Eliata Ulrike Eliata und das hilft ihm schon.

00:51:36: Allein diese beiden heiligen Worte der Ebräische Sprache, die ist eine enorm spirituelle Sprache.

00:51:43: Deutsch ist keine Sprache so stark wie die ebräischer Sprache.

00:51:46: und allein wenn sie diese Worte aussprechen sagte mir mein Rabbi in New York vor vielen vielen Jahren als ich Student war du all deine Glieder werden beeinflusst und begeistert nicht begeisterd.

00:51:56: begeistert werden durch die Kraft dieser Worte.

00:51:59: Allein das Aussprechen von Eli Atta Du bist mein Mirzur Seite stehender Gott das allein verändert deine Verfassung in jeder Situation.

00:52:12: Dann geht es weiter, er hat's ausgesprochen und dann sagt er wieder bleibt wieder mit Gott in Beziehung.

00:52:17: auf dich nicht mehr bleibe mir fern.

00:52:18: naja ist die Bedrängnis du bist ja da ist ja kein helfer.

00:52:21: noch einmal weiß nachdem er sich den Mut zugesprochen hat sagte ich weiß ja dass du groß bist du bist mein felts Du bist beim höchster Und bleibt mir nicht fern.

00:52:30: Er sagt sei mir nicht fernder heißt er spürt schon jetzt wird zu einer veränderung kommen.

00:52:35: nur Er weiß nicht, wann es passiert wird.

00:52:36: Aber er sagt eben, sei mir nicht fern!

00:52:38: Ich brauche dich, deine Nähe ist mir wichtig!

00:52:41: Deine Nähe in dieser Bedrängnis... In der Zararzei, in dieser Enge die tut mir weh, denn es gibt kein Helfer.

00:52:48: Im Klartext sagt er das Einzige was mir helfen kann bist du?

00:52:52: Deine Nähe tut mir gut.

00:52:54: Im Sein drei und siebzig war in Deutschland vor zwei Jahren das große Motto Deine Nehe ist mein Glück.

00:53:00: Deine nehe isst mein glück oder ist mir gut.

00:53:02: Und hier sage darf ich das auch wenn ich deine nähe spüre Bin ich schon befreit?

00:53:07: Denn deine Nähe ist weite, was wir jetzt schon hatten.

00:53:10: Deine Nähe weitet mich, möchte ich sagen Reinhard.

00:53:13: Deinen Nähe, weitet meine Angst!

00:53:16: Noch einmal... Deine nähe in mir, in meiner Seele natürlich, weitete meine Enge.

00:53:21: Denn Enge ist das Gegenstück zu Gott.

00:53:24: Enge bedrängt sein, beengt sein.

00:53:26: Ich habe es ja mehrfach schon im Seminar gesagt, dass Latein das deutsche Wort Angst kommt von Angustia, lateinisch angustia.

00:53:32: Angst kommt von Angustia, angina pectoris heißt Brustenge die Krankheit.

00:53:36: Angina pektoris heißt beengte Brustkorb wenn man nicht mal richtig atmen kann.

00:53:40: und das Gegenstück zu Angustias oder Angina Pectoris ist Weite!

00:53:45: Weitatmen.

00:53:47: Ich atme dich ein mein Gott um einen Schöpfer.

00:53:49: ich atmet deine Weite in meinen Pektor In meinem Brustkorb Und schon geht es mir besser sagt er schon geht's mir besser weil deine Nähe Die weite deiner Nähe mir schon gut tut.

00:54:00: Und dann sagt er wieder, Sie haben mich umringt.

00:54:02: Immer wieder oszilliert der König zwischen Hoffnung und Gewissheit aber und eben besprechender Not, aussprechender not.

00:54:09: Umringten sie mich!

00:54:10: Ihr Maul sperren sie auf wie eine Löwenscha!

00:54:13: Ich bin hingeschüttet wie Wasser, Freund.

00:54:14: Sagt er ich bin ein Wurm.

00:54:15: Jetzt sagt er, ich bin Wasser.

00:54:17: Alles darf im Psalm sein.

00:54:18: das möchte ich nochmal für unsere Hörerinnen sagen.

00:54:20: Der Psalmen lebt von freien Assoziationen so wie es gerade in mir hochkommt Ausdrücken beschreiben.

00:54:28: Da ist kein Widerspruch, wenn er vorher sagt ich bin ein Wurm und jetzt sagt er Ich bin Wasser!

00:54:32: Denn beides trifft seinem Innenerleben zu.

00:54:34: Er war Vorher sagte ich fühl mich wie ein Wurm so eine Nichts auf dem man herumtreten kann bedeutungslos obwohl der König von Israel ist.

00:54:40: Und dann sagt er ich bin wie Wasser.

00:54:42: was hat es ausgeschüttet?

00:54:43: Wer kümmert sich drauf?

00:54:44: Ich fühle mich so sinnlos hingeschüttelt ihn geworfen.

00:54:47: Beides entspricht seinem assoziativen Denken.

00:54:50: und ich möchte noch einmal sagen Salmen leben von Assoziationen Von großen Assoziation.

00:54:56: Assoziation heißt, so wie es gerade in mir kommt.

00:54:59: Du darf ich Gott erleben und so darf ich mich ausdrücken!

00:55:02: Und wenn das Bild habe eines Wurms, dann bin ich in dem Fall ein Wurm.

00:55:05: Wenn ich das Bild von Wasser hab oder das Bild vom Schatten meiner selbst, dann darf das auch sein.

00:55:09: Denn das große an Psalmen ist die Fantasie und die Kreativität des inneren Erlebens.

00:55:16: Das Schatz der Psalme ist nicht ein streng geordnetes logisch aufgebautes Konstrukt, das wäre ein ärztliches Gutachten Gernot, ein ärztliches Gutachten muss systematisch sein.

00:55:25: Oder wenn du zum Rechternwald gehst, dann musst du ja ein sauberes Gutachten schreiben von A bis Z lückenlos sauber formuliert rein logisch.

00:55:31: Aber ich sage Psalmen sind nicht logisch oder ratio-logisch, Psalmens sind cardiologisch.

00:55:37: Noch einmal für die neuen Hörer und auch unsere Freunde heute Abend Psalmens sind nicht ratio- logisch Nach der Ratio nach der Vernunft.

00:55:44: Ein ärztisches Gutachten werden gernot Sondern Psalmin sind kardiologisch.

00:55:49: Die Logik des Herzens ist eine andere als die Logik das Verstandes.

00:55:53: Die Logick des Herzen ist tiefer und weiter, als die logik des Kopfes.

00:55:57: Der Kopf denkt nur schematisch nach bestimmten Äußern-Kriterien wissenschaftlicher Arbeitfertige aus.

00:56:02: Das Herz denkt viel weiter.

00:56:03: Pascal der große Franzose habe ich auch immer wieder zitiert.

00:56:05: Sagt Le Cœur à la Raison?

00:56:07: Quelle raison est conne pour?

00:56:09: Das Herz sagt Beweggründe in dem Verstand dem netten Verstand unbekannt sind.

00:56:13: Das war ein ganz großer französischer Philosoph und Mathematiker in Paris des siebzehnten Jahrhunderts, und er sagt auch, Sele-Cochie-Saintieu nuller Raison!

00:56:22: Das Herz erkennt Gott, das Herz fühlt Gott nicht die Nackte vernunft.

00:56:28: Das Herz fühlt Gott erlebt Gott, nicht die nackte

00:56:32: Vernunft.".

00:56:33: Und es sagt einen Mann der sich durchgerungen hat zu Gott, der auch mit dem Verstand Gott verstehen wollte Er wollte Gott mit dem Verstand verstehen und schreibt in seinen weltberühmten Buch, in seinem Weltklassiker Pau C Gedanken.

00:56:46: Es ging nicht!

00:56:47: Ich habe alles probiert, aber ein Mathematik-Ingenie.

00:56:50: Und er versuchte mit mathematischer Logik Gott zu erleben und sagte ich komme nicht weiter, ich komm' nicht weiter!

00:56:54: Ich kann nicht mehr, ich werde verrückt, ich wäre verrückt... ...und dann hat er gesagt, ich lasse den ganzen mathematischen Quatsch weg, ich gehe auf die Knie eine Nacht... Am demnächst ist November, der ist auf dem Boden.

00:57:07: Ich halte es nicht mehr aus, ich verzehre mich nach dir aber mit meiner Mathematik und meiner Physik komme ich nicht ein Schritt weiter.

00:57:15: Zeig mich dir jetzt oder nehme ich zu dir hoch?

00:57:18: So geht's nicht mehr weiter!

00:57:20: Und da kommt zu ihm in dieser Nacht Gott in einer gigantischen Theophanie und da entsteht sein weltberühmtes Memorial, ein Stück Papier auf dem er schreibt nicht der Philosophie des Savants.

00:57:34: Das ist sein großes Erlebnis.

00:57:35: Er sagt, jetzt habe ich dich erlebt!

00:57:37: Der Gott Abrams, der Gott Isaacs und der Gott Jacobs.

00:57:43: Nicht der Gott der klugdenkenden Philosophen.

00:57:47: Und ab dem Moment ist sein Leben verwandelt und es ging ihm miserabel.

00:57:51: Er kocht auf allen Vieren, eine Chorifee an Mathematik!

00:57:55: Ein Potenz an Mathematik!

00:57:56: Nix hat's ihm genutzt.

00:57:58: Erst als er auf die Knie geht im November-Vierundfünfzig in Paris und sagt Vater ich kann nicht mehr.

00:58:02: Bitte zeig dich jetzt in meinem Herzen oder ich gehe kaputt?

00:58:05: Da kommt Gott und sagt ihm, ich bin der Gott Abrams, der Gott Isaacs.

00:58:09: Der Gott der kleinen Leute, der in einfachen Dingen groß ist!

00:58:16: Und ab dem Moment ist der Mann verwandelt.

00:58:17: Das ist ein gigantisches Erlebnis.

00:58:20: Sie können das alle nachlesen im weltberühmten Buch Lepence zu Deutsch, die Gedanken kriegen sie in jeder Buchhandlung.

00:58:28: Und so sagt er auch, ich bin hingeschüttet wie Wasser.

00:58:31: Trennen wollen sich all meine Knochen!

00:58:33: Mein Herz ist worden wie Wachs in meinen eingeweihten Zerflossen.

00:58:36: Das ist natürlich Bilderreichtum, natürlich kann ein Herz nicht zerfliesen Aber in seiner Not ihr Lieben hat er das Bild.

00:58:42: Ich kann nicht mehr!

00:58:43: Ich bin nur noch null!

00:58:44: Ich spüre dass ich gar keine Existenz mehr bin... ...ich bin nun noch wasser als zerfließt in mir.

00:58:49: Das darf sein Wenn er das spürt Hartmut, dass er nur noch Wachs und Wasser und Wurm und Kot und Schatten ist.

00:58:55: Dann darf das ausgesprochen werden!

00:58:58: Von meinem Gott darf ich alles aussprechen was mich belastet und bedrängt weil ich ja die Weite haben will.

00:59:03: Und dann sagt er meine Kraft ist nur noch wie Scherben.

00:59:07: an meinem Schlund klebt meine Zunge.

00:59:09: Es sind lauter Bilder natürlich aber es entspricht meinem Erleben.

00:59:12: Johannes Ich spüre dass sich kaum noch kann.

00:59:15: ich vegetier mehr dahin als dass ich lebe.

00:59:17: Johannes Mein neuer Freund Johannes, ich wege dir dahin sagt er!

00:59:21: Ich bin nur noch eine Null.

00:59:23: Ich crepier ja fast und dennoch weiß ich dass ich dir vertrauen darf.

00:59:27: Dir darf ich vertrauen.

00:59:28: Hunde haben sie mich umringt, sagt er.

00:59:30: Umkreist mich an eine Rotte von Bösgesinnten!

00:59:32: Sie fesseln mir, zählen kann ich all meine Knochen, sagt ihr.

00:59:37: Jene Blicken dazu, sie besehen mich, sie teilen mich in meine Kleider – was Jesus ja auch am Sterbibsalm sagt – über mein Gewand lassen.

00:59:45: Sie fallen hier los bitte, das ist ja im Johannes-Ebergenium.

00:59:47: Das wissen sie.

00:59:50: Thema von Jesus, da kommen hier lauter so eingespielte Zitatin Johannes in der Ernest-Passion und sie nahmen seine Kleider.

00:59:56: Und war für ein Lose über sie in Anlehnung an Seinen zweiundzwanzig!

01:00:01: Auch die Kleider in Auschwitz.

01:00:04: Wunderbar, die Juden wurden ja auch nackt ausgezogen und ihr Kleider vermarktete man.

01:00:08: dann machte dann für das Reich besondere Gewänder.

01:00:10: wenn man sie nicht verbrannte, machte man große.

01:00:13: Und Sie sehen zwei große Juden?

01:00:16: Der Jude Jeschur dessen erlöser Gott ist, das heißt ja der Name und der Jude David.

01:00:21: Der geliebte Gottes.

01:00:22: David noch mal zur Erinnerung heißt der Geliebter Gottes.

01:00:24: Zwei Juden berühren sich in ihrer Not für sie als Katholiken wahnsinnig wichtig.

01:00:29: Wahnsinnig Wichtig!

01:00:30: In Anführungszeichen waren Sie... Sie sind Katho... Johannes?

01:00:36: Ja, wobei erst nicht als Profitier gedacht hat ich will es anders ausgehen Johannes Jochanan.

01:00:40: Er drückt etwas aus was uns Juden eben schicksalshaft zu fehlen so möchte ich's ausdrücken.

01:00:45: Aber Jesus ist genau so passiert.

01:00:47: Na sicher, aber bei Ihnen doch auch!

01:00:48: Bei David doch auch?

01:00:49: David spricht doch aus seiner Erfahrung, Johannes.

01:00:51: Zunächst einmal ist es die Erfahrung des Davids.

01:00:54: David spricht von sich bitte.

01:00:55: Er sagt mich haben Sie zerrissen, mich haben sie gedemütigt und mich haben er niedrigt.

01:01:00: Dann trifft das eben auf weitere Juden ebenfalls zu.

01:01:02: Es hat etwas Schicksalhaftes möchte ich sagen dass viele Juden für ihren Glauben und für ihre Integrität bezahlen muss mit bitterer Erniedigung sei es in Auschwitz, sei es der Akquisition oder in anderer Königin.

01:01:15: Das ist etwas Schicksalhaft und Verbindendes.

01:01:18: Und jetzt der große Satz in den Aachen, in den Zwanzig?

01:01:20: Oh du!

01:01:20: Noch einmal zum dritten Mal sagt er bleib mir nicht fern.

01:01:23: das braucht er weil die Assoziation plötzlich wieder in ihm aufsteigt.

01:01:26: Vater ich brauche deine Nähe.

01:01:28: bitte komm zu mir.

01:01:29: deine Ferne macht mich kaputt aber deine nähe halt mich.

01:01:32: Deine Ferne Walli macht mich Kaputt Aber deine Nähen dein mir nah sein.

01:01:37: das Halt mich das tut mir gut das Erneuert mich.

01:01:41: Du mein Wesensstand.

01:01:42: Wesensstand heißt bei Buba, du bist meine Essenz!

01:01:45: Du bist mein Dasein.

01:01:46: Ich sag's Ihnen gerade mal wie es auf ihr Brech klingt.

01:01:53: Eyaluti ist ein sehr schweres Wort.

01:01:57: Rirsch der andere große Jude den ich hier benutze im Seminar heißt, du meine Kraft zu meinem Beistand ein.

01:02:02: Ejaluti heisst so viel wie meine Kraft, meinen Beistrand und meine Wucht.

01:02:07: Das ist ein ganz seltenes Wort in der Ebräischen Sprache.

01:02:09: Ideal hat so viel mit zu tun wie Kraft, meine Erneuerung und meine Vitalität sind sehr selten ins Verb in der ebrischen Bibel.

01:02:17: Und er sagt ihm du bist mein Wesenstand, komm zu mir!

01:02:20: Du bist alles was ich habe!

01:02:21: Nichts hab' ich für dich!

01:02:23: Sollte mich von Abschallung Wasser warten?

01:02:24: Solltet mich von Goliath Wasser erwarten?

01:02:26: Von wem kann ich Hilfe

01:02:26: erwarten?!

01:02:28: Du, du, heute Morgen war das große Erdmann, das große Gedicht von Robert.

01:02:31: Rette meine Seele vom Schwert.

01:02:33: Nafshi.

01:02:34: mit Seele ist gemeint, meine Existenz, meine biologisch-selische Existenze.

01:02:38: Rette sie nur du kannst es tun!

01:02:40: Die Nefesh ist die biologische selische Existenz.

01:02:43: Meine einzige, meine einzige meinte damit mein Sein, eine einzige Identität.

01:02:48: Mit Einzige meint das auch ein sehr seltenes Wort.

01:02:50: Meine einzigen seinshaftigkeit rette vor der Tatse des Hundes.

01:02:54: Jetzt kommen lauter Appelle an Gott.

01:02:56: Rette mich!

01:02:57: Befreie mich Hohle mich!

01:03:00: Du kannst das an mir.

01:03:01: Wir haben heute in den Psalmenwochen rausgearbeitet, der Psalmist hat so eine Nähe zu Gott dass er wirklich Befehle sozusagen erteilend darf.

01:03:09: Richtige Appelle an Gott, rette mich, hole mich, befreie mich.

01:03:13: Das kann ein Mensch, der in der Not ist und eine große Nähzogotter durchaus tun.

01:03:17: In der Not darf ich herausschreien, rettete mich, erlöse mich, befreihe mich.

01:03:24: Und jetzt kommt eine Wende auf einmal.

01:03:25: In Pferst XXIII sagt er, ich will von deinem Namen meinen Brüdern erzählen.

01:03:33: Inmitten der Versammlung will ich dich

01:03:34: preisen.".

01:03:35: Jetzt kommt ein ganz großer Schwenk Ulrike!

01:03:37: Jetzt sieht es sich schon in einer sozusagen posttraumatischen Situation, ähnlich das modernen Therapeutisch.

01:03:43: Jetzt verlässt er das Szenario – das ist gigantisch!

01:03:45: Gigantisch, Brüder und Schwestern!

01:03:47: Er geht raus aus Auschwitz?

01:03:50: Er geht sozusagen runter vom Kreuz, raus aus der Höhlinge, der war.

01:03:54: Jetzt habe ich mich herausgeweint, herausgeschrien und jetzt verfolgt ein Szenenwechsel.

01:03:59: Wie werden Sie auf den Theater auf einmal eine Szene haben?

01:04:00: Komplett umgestellt!

01:04:02: Und jetzt sagt er Gott sei Gott... Ich weiß dass ich meinen Brüdern, den jüdischen natürlich... Meinem Bruder ist immer Brüder und Schwestern.

01:04:09: das wissen sie.

01:04:09: Der Jude meint immer Bruder und Schwestern zusammen.

01:04:12: Ich werde meinen jüdischem Brüden und SchWestern wenn ich wieder intronisiert bin, wenn ich geerter König bin Markus erzählen wie groß du bist.

01:04:20: Das ist eine gigantische Leistung mit in der Not, mit in den dunklen Nachtwalli.

01:04:24: Es ist dunkel, es ist kalt heute Nacht!

01:04:27: Ernst du das da Frühling kommen wird und dass du wieder leicht begleitet im Sommer bei dreißig Grad rumhüpfen wirst um dieses Bild zu benutzen?

01:04:35: Noch einmal...es is eiskalt wir haben Dezember sozusagen und du frierst Und du ernst und nimmst vorweg, du antizipierst den Frühling, zwei Tausendundsebzehn.

01:04:44: Und sagst es kommen wieder zwanzig, dreißig Grad?

01:04:46: Und ich laufe wieder hier im schönen Park von Sankt-Burg-Eigen in leicht begleitet, weiß ich eh bin ein Sommerdress oder was.

01:04:51: Das ist eine Leistung!

01:04:53: Dass Du Dir mitten in der Nacht Hartmut sagen kannst Es kommt der nächste Frühling.

01:04:59: Ich vertraue dir Gott dass dieser Frühling eben und die Schöne und die Freude und die Vögel uns weiter.

01:05:02: alles kommt bildlich gesprochen Und so sagt er in der Versammlung, Versammlungen meint die Kehilah.

01:05:08: Meint die Gemeinschaft seiner Brüder und Schwestern Die Gemeinsschaft, den ihr beten wird, in der wieder geerbt werden wird.

01:05:12: Ich werde dich dort preisen.

01:05:14: Bitte unterstreichen Sie diesen Satz zu Hause oder hier.

01:05:16: Das ist eine Klimax des Psalms.

01:05:18: das nennt man den Wendepunkt des Psalmes.

01:05:20: In der Literaturwissenschaft spricht man von Wendelpunkten.

01:05:22: Das ist der ultimative Wendeptunkt dieses Psalms Nr.

01:05:26: XXIII.

01:05:31: Ich wiederhole den Satz damit sie ihn in seiner Tiefe wirklich verstehen.

01:05:34: Ich will von deinem Namen meinen Brüdern erzählen.

01:05:38: Da will ich Ihnen auch eine Perle sagen.

01:06:03: Warum sagt der Psalmist Markus?

01:06:05: Ich will von deinem Namen, warum sagt er natürlich, ich will von dir zählen!

01:06:11: Wunderschön, danke der Teilnehmer Markus.

01:06:13: was sagt unser Hamn?

01:06:13: Wunderschön, ich danke Ihnen sehr.

01:06:14: und jetzt gebe ich Ihnen noch eine Perl.

01:06:15: Alles richtig, ihr zieht ihn als Juni und das will mich doch mal sagen, dass der Name wirklich im Ebrieren ist, d.h.

01:06:26: Shen, S-C-H-E-M.

01:06:29: Ich erzähle Ihnen etwas ganz Tiefes, was ich zum ersten Mal in einem Seminar weltweit ausspreche.

01:06:33: Fruchtreifen nachdenkens und göttlicher Gnade!

01:06:36: Das Wort Schem kann man auch aussprechen als Scham.

01:06:39: Und Scham heißt dort... Dort wo ich gerade bin bist du in meiner Not!

01:06:45: Ich will da wohl ein Höhepunkt ins Salzburg.

01:06:47: Dort, wo ich gerade bin ... Sie wissen, die Ebräische Sprache ist eine reine Konsonantensprache.

01:06:51: Das haben wir oft schon gesagt.

01:06:52: Ich denke auch die Hörerinnen und Höreren zu Hause wissen das.

01:06:55: Die Ebræische Sprach ist eine Konsonantensprache.

01:06:57: D.h.,

01:06:58: es gibt nur die sogenannten Mitlaute!

01:07:01: Alles außer A-E-I-O-U.

01:07:03: Das nennt man Mitlaute und die deutsche Sprache hat ja Mitlautte und Selbstlaute, A E I O U sind die Vokale und die anderen sind die Konsonanten.

01:07:11: Und die Brieche Sprache besteht nun aus Konsonaten.

01:07:13: Es gibt keine Vokalen.

01:07:14: Die Vokalle sind nur Zeichen, denen man sich drunter vorstellen muss unter den Muster haben.

01:07:18: Und das Wort Schemm, das ist der Name kann auch ausgesprochen werden ohne die Punktation, die Vocalisierung Scham Und Scham heißt dort oder da.

01:07:29: Das heisst er will sagen, wenn er ausdrückt ich will von deinem Namen.

01:07:33: Ich will von deinem Dort sein!

01:07:35: Dort mit mir sein Reinhold Verkünden in der ganzen Welt.

01:07:39: Denn dort wo ich war In der Elendhaftigkeit Im Dreck im Auschwitz am Kreuz Wo immer Er War das will ich meinen Brüdern und Schwestern erzählen Das werde ich verkünden Denn ein Jude spürt Wenn ich etwas überleben durfte muss ich es verkünden Ich muss es verkünden.

01:07:56: Und Sie als Christen verkünden ja auch, sie sind ja auch von Jesus beauftragt etwas zu verkünden!

01:08:01: Jesus starb zwar am Kreuz aber erlebt ja weiter, erlebt ihn ihnen weiter in meinen geliebten Katholiken.

01:08:07: Erlebt weiter und sie verkündigen sehr sein Wort.

01:08:10: Und wenn sie Jesus ernst nimmt den großen Juden am Kreutz Litt und Stab, verkündigend sie ihn weiter.

01:08:16: Heute Nacht haben sich hier Anbetungen im Kollegen Sankt Josef die ganze Nacht.

01:08:19: Haben sie die Möglichkeit ich werde auch in den Raum gehen um Ihnen meine Ehre zu erbieten.

01:08:22: heute nachts ist Anbetung Von der eiligen ausgesetzten Beoblate.

01:08:27: Nutzen Sie die Möglichkeit Jesu, den großen Juden dessen Präsenz für sie ja noch da ist nicht nur in der Eucharistie auch in der Anbetung zu wahren!

01:08:36: Ein Jude stirbt nicht mit seinem Körper ein Jude lebt in seinem Geist weiter.

01:08:40: Und selbst wenn eben Jesus der Jude am Kreuz verbluten musste, sein Geist seine Seele lebt weiter.

01:08:47: Und wenn sie euch Aristit zelebrieren und wenn Sie Anbetung praktizieren wie heute Nacht in Salzburg eignen haben Sie die Möglichkeit diese Präsenz des ewig lebenden Geistes der ewigebenden Seele Nechamal Jesu zu erleben.

01:09:02: Umso mehr, wenn er das Glück hat in der Gemeinschaft weiterzulehnen.

01:09:05: David durfte seine Katastrophen überleben.

01:09:06: Viktor Frankl, der Jude, durfte Auschwitz überleben schwer traumatisiert aber durfte überleben weil Gott es so vor sah.

01:09:13: und darum sagt er Wenn ich überlebe gehe ich nicht nachher und esse einfach Sachertorte und schlag Oberst drauf.

01:09:19: Das mache ich nichts sagt David!

01:09:20: Das ist mir zu wenig sondern wenn ich diesen Wahnsinn überlege Und dein Schamm dein dort in mir und mit mir sein erleben darf dann geh ich um den Bild weiter zu benutzen, in Wien eins zum Steffansplatz und zum Steffensturm.

01:09:35: Und werde deine Herrlichkeiten

01:09:37: verkünden.".

01:09:38: Das ist Jude sein!

01:09:39: Das ist Gott.

01:09:40: Das ist das Bekenntnis eines großen Mannes zu seinem Gott.

01:09:43: Ich werde dich verkünden, das verspreche ich dir.

01:09:46: Denn wenn du Großes an mir getan hast will ich es verkünden damit die Menschheit Anteil daran nimmt.

01:09:51: Ich behalte dieses Glück nicht für mich allein sondern ich gehe hinaus und trage es in die Gemeinschaft meiner Schwestern und Brüder.

01:10:09: Ich werde dich immer verkünden, was auch immer ich erleben und überleben darf.

01:10:26: Und darum sagt er eben, in der Versammlung will ich dich preis nicht bei mir allein im Bett oder im stillen Kämmerlein.

01:10:31: Sondern in der Kahl.

01:10:32: Karl ist immer.

01:10:33: Kennst du ja wo zwei oder drei mal im Namen versammelt sind?

01:10:35: Da bin ich!

01:10:35: Mindestens zwei Leute werde ich versammeln.

01:10:38: Er wird eher tausend versammlen und vor diesen Menschen werde ich verkünden was du an mir getan hast.

01:10:42: Bitte welche große Person im neuntesten Moment macht das auch?

01:10:45: Das wissen Sie.

01:10:46: Ich sage bewusst Personen damit ich nicht verrate ob es Mann- oder Frau ist.

01:10:49: Gernot, welche große person hat etwas großes erlebt?

01:10:53: Meine Seele preist die Größe des Herrn.

01:11:13: Dominumeum.

01:11:15: Magnifikat anima mehr, dominumeum!

01:11:19: Meine Seele preist vergrößert wörtlich, verherrlicht meinen Gott.

01:11:23: Das ist Judesein, das is Bibel und Bekenntnis zu Gott.

01:11:27: Hier haben sie einen Mann hier haben sie eine Frau.

01:11:28: auch Frauen können das.

01:11:30: Frauen können es hervorragend.

01:11:31: zum Beispiel welche Frau kann das auch?

01:11:33: Hanna Das Vorbild der Maria.

01:11:35: Hannah, die Mutter des Samuel sagt auch Magnifikat anima meia dominumium Du hast mich vergroß gemacht.

01:11:42: von nun an preisen mich alle Geschlechter.

01:11:44: immer geht es um Preisen.

01:11:46: Der jude erlebt die Größe Gottes nicht als Privatglückvali sondern als Gemeinschaftsglück.

01:11:51: können sie so notieren.

01:11:53: Ich wiederhole der jude erlebt die Nähe Gottes das Scham dass bei mir seien in Elendort wo ich grad war, nicht als privates Glück im stillen Kämmerlein zu sperren sondern als Gemeinschaftsglück.

01:12:08: Es hörte die Gemeinsschaft!

01:12:10: In die große Gemeinschaft, in die Ecclesia Paulus, denn das ist die Ecclesia.

01:12:14: Die Gemeinschaft der Herausgerufenen!

01:12:17: Die Gemeingschaft der großen Versammlung... ...die Ecclesia bei Paulus?

01:12:21: Der Kahl im Ersten Testament.

01:12:24: Ecclessia bei paulus, die herausgerufen sind und von Gott aus der Heidenwelt rausgerufen haben.

01:12:28: Und König darf ich sagen, ich gehe in den Kahl oder Kehila.

01:12:32: Das ist die Gemeinschafe und dort werde ich dich preisen.

01:12:34: Ich tue es weil ich nicht anders kann.

01:12:36: Und dann noch etwas Schönes in ihr in fürchteten Preistin.

01:12:40: Jetzt geht er in einen großen Appellinaus, es ist nicht mehr zu bremsen.

01:12:43: David bremst sich nicht mehr!

01:12:45: All Ihr same Jakobs, all Ihr Kinder Israel – jetzt sind wir wieder bei Israel – preist ihn mit in der Not Markus, er is'n doch in der not!

01:12:53: Sagt er, jetzt will ich schon das vorformulieren was ich dann in der Eglisea herausschreien werde.

01:12:58: Alle kommt's her bitte und preist Ihnen am Steffansplatz in Wien.

01:13:02: eins im Bild In Wien eins preist in mitten am Stefanplatz, wo die ganze Welt tropft.

01:13:09: Da will ich ihn preisen Markus!

01:13:10: Weil er verdient... weil es verdient gepriesen zu werden.

01:13:13: Ich habe sowas großes erlebt.

01:13:15: Ich muss es verkünden, weil ich die anderen Menschen teilhaben lassen möchte an der Größe des Herrn damit sie nämlich ihrerseits wenn Sie da notstecken Hilfe bekommen.

01:13:27: Denn er hat nicht missachtet, hat nicht verschmät.

01:13:30: Die Gebeugtheit des Gebeuchtes ist ein schönes Bild von Buba.

01:13:33: Die Gebäugtheite des Gebäugten!

01:13:35: Die Erniedrigkeit des Erniedrigten!

01:13:37: Buber liebt diese schönen Wortspiele, die sind gekonnt.

01:13:39: Ja's na?

01:13:40: Die Gebetheite des gebeten... ...die Gekrümmteites gekrümmt'n und die Erniedriktheit des Erniedergten.

01:13:46: Es ist genau in der Bröschen.

01:13:48: Hat sein Antlitz Mormir nicht versteckt, hat gehört wenn ich zu ihm gestöhnt habe.

01:13:53: Wissen

01:13:53: Sie?!

01:13:53: Mitten im

01:13:54: Stönen!!!

01:13:56: Wagt er zu sagen, du hast mein Stöhnen und meinen Schreien erhöht?

01:14:00: Er ist ja noch nicht vorbei.

01:14:00: Er ist noch nicht gerettet!

01:14:01: Er ist mit dem Elend.

01:14:02: Aber das ist die Kunst liebe Freunde in Österreich.

01:14:05: Die Kunst psalmischen Dichtens... ich wiederhole gerne... Die Kunst Psalmische Dichten heißt Ich gucke über den Tellerrand hinaus.

01:14:14: Ich guck über die Schwärze der heutigen Nacht hinaus.

01:14:16: Es ist pechschwarz jetzt hier draußen um zwei Uhr vierzig Und es ist kalt draußen Gernot.

01:14:20: Es ist kein Sommer mehr.

01:14:22: Aber wenn du dir vorstellen kannst, durch dein Glauben lieber gerne oder liebe Freunde in Österreich.

01:14:26: Dass es einen längeren Tag wieder geben wird und dass es wieder zwischere Vögel gegeben wird um in dem Bild zu bleiben dann bist du ein gläubiger Mensch.

01:14:33: Ein Gläubigermensch ist immer jemand der nicht sich durch den Augenblick festhalten lässt.

01:14:38: Ich wiederhole aus meiner tiefen ideologischen Leutung Ein wirklich Gottgläubigen Mensch lässt sich durch die Visiere des Augenblicks nicht knibbeln sondern er Transzentiert.

01:14:49: Er überwindet die Enge und Strenge des Moments.

01:14:53: Und geht hinaus in eine Weite, die durch seinen Glauben begründet ist.

01:14:57: Nur durch meinen Glaubens vermag ich Berge zu überwinden.

01:15:00: Der Psalmist sagt ja auch mit deiner Kraft überspringe ich Hindernisse!

01:15:04: Mit einer Kraft spreng'e ich alle Wände und Welle!

01:15:07: Das kann nur der Gläubige gernot, weil der Glaube im wirklichen Sinn des Wortes Berge versetzen kann.

01:15:13: Ein anderer Jude wird das ja auch sagen!

01:15:15: Alle Berge, wenn es nur innere Berge sind alle Berge von Problemen, alle Bergen von Ängste, von Niedergeschlagenheit Kann ich überwinden.

01:15:22: mit meinem Gott?

01:15:23: Mit meinem Gott überwinde Ich alle Hindernisse sagt ab seinem Mist im Sein Macht.

01:15:27: und das hat er wirklich erlebt Reinald Das hatte er erlebt durch die Kraft des Glaubens.

01:15:34: Und dann von dir ist mein Preis.

01:15:36: Noch einmal sagt er, es nicht zu bremsen genauso wenige.

01:15:38: ich liebe Freunde!

01:15:39: Es nicht zu Bremsen in großer Versammlung.

01:15:41: meine Gelübde will ich bezahlen den ihm fürchtenden zu geben.

01:15:44: Er will sagen Ich habe etwas versprochen und das werde ich einhalten und mein Versprechen ist ja was dich zu verherrlichen.

01:15:50: Ich habe versprochen, Ulrike.

01:15:52: Dich zu verherrlichen und ich werde dieses Versprechen in der Öffentlichkeit einhalten.

01:15:57: denn wenn ich dir verspreche mit den der Not, mit dem Auschwitz, mit den Höhen von Israel wo er sich verstecken muss dich zu verhörlichen dann werde ich es tun!

01:16:04: Ich werde dich verhärlichen und nicht antizipiere Hartmut!

01:16:08: Ich nehme vorweg den Tag an die mich in Jerusalem als König von Israel!

01:16:12: Kommt ihr ja wieder hin?

01:16:14: In meinem Palast vor allen Leuten die Psalmen ausrufen lassen werden.

01:16:17: Ich werde diesen Tag erleben, sagt er mich in der Schwärze der Nacht.

01:16:20: Oktober zwei sechzehn.

01:16:22: Kalt und das!

01:16:23: Und er sagt es wird der Tag kommen.

01:16:25: da habe ich jetzt hellig den Uhrzeit um einundzwanzig Uhr und ich werde dich in Jerusalem vor allen folgen dass zu mir kommt und mir zuruft werde ich dich preisen nicht nicht sondern dich nicht mich dich.

01:16:36: Und dann kommt noch etwas Großes.

01:16:38: Essen, jetzt sagt er, jetzt gehen wir zum Essen.

01:16:40: Essen bei meiner Sachsorte ist immer wieder gelandet.

01:16:42: Essen sollen die sich hingebeugt!

01:16:44: Jetzt kommen da zu essen, warum gehört das?

01:16:46: Jetzt kommt der tiefer Gedanke.

01:16:48: Der Psalmist, liebe Freundin und Freundin sagt Wenn ich wirklich mich an Gott halte Dann kriege ich die Fülle des Lebens zurück, die ich jetzt entbäre Dann wird doch sowas kommen, die sollen sich ersatten und Preisen nehmen, die ihm folgen.

01:17:00: Aufleben soll mein Herz!

01:17:01: Und bedenken werden es und werden umgehend zu dir alle

01:17:03: Ränder.".

01:17:04: Jetzt kommt da, ich stelle das eine große Vision, Reinald.

01:17:08: Er geht jetzt in eine ganz große Vision und sagt Wenn Ich Gott Vertraue und weiß, ganz großer Punkt, dass jede Nacht nur einem neuen Erwachen dient.

01:17:17: Wenn ich weiß das jede Nacht, jede seelische Nacht natürlich, einen neuen Erwachendient dann weiß ich, daß sich eine Sättigung bekommen die auch des Materieller mit einschließt.

01:17:27: Ich bin ja in Österreich und ich habe die Woche wunderbare Sachertorte oder je genießen dürfen.

01:17:32: Ich bin ganz hingerissen von Sachertort, ich werde hier so verwöhnt.

01:17:35: übrigens liebe Hörerinnen Österreich!

01:17:37: Du hast mich auch schon mit Eis verwöhnt mein Freund.

01:17:39: aber hier kriege ich Genüsse aus der besten österreichischen Küche.

01:17:42: Ich hab hier Palatschinken bekommen und ich hab ihr bekommen was weiß ich Fritattensuppe und Grießnokke.

01:17:50: Liebe Österreicher, ihr habt so eine einmalige Küche.

01:17:52: Da können wir Deutsche uns wirklich verstecken!

01:17:54: Ich kriege die besten Genüsse Österreichs.

01:17:57: Ich habe meine Sacher-Torte bekommen in der Woche.

01:17:59: Das ist nicht zu überbieten.

01:18:01: Kurzum er will sagen wenn ich dir vertraue werde ich genüße und Fülle bekomme denn deine Nähe Jasna, deine nähe isst Füle.

01:18:10: Darum geht's noch einmal zurück zum Text.

01:18:12: Deine Nähe ist Fülla und darum sagt auch sie werden essen und werden leben.

01:18:17: Essen heißt im Judenturm.

01:18:18: Ich will Ihnen das schöne Wort Essen mal erklären, apropos.

01:18:20: Das Wort Essen heißt Le Echol.

01:18:22: Nur mal eine kleine Perle für Sie.

01:18:25: Alle mal mit mir zusammen, Johannes?

01:18:27: Le ECHOL!

01:18:30: Jetzt werde ich immer die Tiefe des Wortes le echol erklärt.

01:18:32: Das heißt nicht nur einfach reinschieben und schlucken Sondern das Wort le echol hat in seiner Ethymologie folgende Bedeutung.

01:18:40: Le echol heisst alles ist am Anfang und dann kommt kol.

01:18:43: Das heisst mit der Einheit meines Gottes alles einbeziehen.

01:18:48: Ich wiederhole, das Wort Lechol heißt in seiner tiefsten Tiefe Reinhold mit der Einheit meines Geistes.

01:18:59: Da bringt mir eben ein Seminarteilnehmer... Was ist das?

01:19:05: Eine österreichischen Kugel auf!

01:19:06: Das ist ja auch ein Stück Österreich.

01:19:10: Bitte?

01:19:13: Von wem?

01:19:14: Vollwert.

01:19:15: Wir haben eben, damit die Hörer das wissen ein wunderbarer Teilnehmer, den ich heute zum ersten Mal sehe einen echten österreichischen Google-Hof Original verpackt zu meiner Freude hingestellt.

01:19:25: Dafür werden sie nach einem riesigen Kuss bekommen Einen Bruderkuss!

01:19:31: Siehst du wie ich geliebt bin?

01:19:36: Noch einmal zurück zu unserem Thema bevor wir uns in Genüssen verlieren Noch einmal das Wort Le Echol.

01:19:42: Vielen Dank, mein Bruder!

01:19:43: Noch mal das Wort le echol essen.

01:19:44: le echol hat folgende Ethymologien Das Alef bedeutet die Einheit Gottes und das Chol heißt Ganzeit.

01:19:51: Und Friedrich Weinrepp der große Mystika im Judentum den ich Ihnen sehr ans Herz lege Deutet das Wort so Die Einheit in der Fülle.

01:19:58: erleben Das heisst wenn nicht esse passiert ja folgendes Ich nehme tausend Körner Kleine Einzelteile, Eiweiße, Kohlhydrate und Fette in mein Mund.

01:20:06: Und ich muss ja jeden Tag essen!

01:20:08: Und dieses Essen, diese Fülle des Essens wird zu einer Einheit nämlich in meinem Leibwärtig, sehr einen Mensch der das ist... ...und dahinter steckt die Einheit Gottes, die mir die Füllen des Lebens schenkt.

01:20:17: Das ist die Idee von Essen im Judentum.

01:20:20: Das kommt nur im Ebryschen rüber durch das Wort L'Echol.

01:20:23: Noch einmal, L'echol heißt.. Die vielen Einzelteile Koll werden zu einer einheit im Aleph.

01:20:31: Und diese Einheit ist ja mein Körper, meine Identität.

01:20:33: Die hat die vielen Kugelopfer und Sachertorten, Kaiserschmarrn und Palatschenken aufgenommen... ...und aus dieser Vielheit wird eine Einheit den all die körperlichen Bestandteile verschmelzen zu einer Einheit nämlich zu einem Wesen.

01:20:46: Sie kommen hier von einem Wesen, nämlich Gott.

01:20:49: Das ist die tiefere Spiritualität des Essens.

01:20:52: und will ich Weinreppert mir gelehrt?

01:20:53: Ich habe ihn ja studiert dass Essen eben ein tiefspiritueller Vorgang ist das es nicht nur einfach etwas reinschieben damit er magenvoll wird sondern spielituell gesprochen Reinhard is Essen Die Vielheit Gottes die vielen einzelnen Puzzlesteine Gottes Einverleiben im wahrsten Sinne des Wortes verinnerlichen und in eine neue Einheit führt, nämlich in Gestalt meiner Verdauung und Gestaltung meines Seins.

01:21:16: In die einzelnen Baustelle hineinkommen.

01:21:19: Und darum ist es kein Wunder, dass er eben vom Essen hier spricht.

01:21:21: Denn er spricht ja von Essen im Ebräischen!

01:21:23: Er spricht der Le'Echol!

01:21:24: Der Psalmist schreibt ja nicht Essen im Deutschen sondern sagt ja eben das ebräische Wort, was ich in dem erklärt habe.

01:21:29: Und dieses Essen ist genau diese Idee, nämlich die Fülle Gottes erleben durch seine Rettung und sein Dasein.

01:21:37: Weil wenn ich Gott nämlich erlebe, sein DASEIN erlebe gerne noch, erlebe ich eben Fülle unter anderem durch Essen oder die Feste, die erzählen

01:21:44: will.".

01:21:45: Und jetzt noch ein Schluss, wir sind gleich am Ende von dem Psalm.

01:21:48: Psalmen XXVIII bedenken werden und werden umkehren zu dir alle Ränder der Erde!

01:21:52: Jetzt wird er psalmuniversal!

01:21:54: Wenn Sie aufschreiben Johannes, jetzt wird er Psalmemega-Universal-Hatmut!

01:21:58: Wir sind am Höhepunkt, am weiteren Höhpunkt.

01:22:00: Vers XXVII bedenkeln werden es und werden Umkehrends zu Dir!

01:22:04: Hier ist die Rede von Methanoja.

01:22:06: Das griechische Wort für Umkehr heißt Methanoya, Teshuvah, Benidensia.

01:22:10: Es sagt alle Menschen dieser Erde, die von dir keine Ahnung haben.

01:22:14: Wie lade ich ein?

01:22:16: David ist jetzt überschwänglich über die Maßen.

01:22:18: Ich wiederhole, liebe Hörerinnen und Hörern, David ist überschwenglich über den Maßen!

01:22:24: Und sagt, ich lade alle Ränder der Erde, Johannes!

01:22:27: Ich lade dir gar alle Gojim ein!

01:22:30: Alle Gojimm!

01:22:31: Alle gojim... Danke schön!

01:22:36: Ich werde hier durch einen Seminartern immer beschenkt.

01:22:39: Ein großes Vergeltsgott.

01:22:41: Hören Sie dazu noch einmal sagt König David, alle rennt der Erde.

01:22:47: Ich lade allen Menschen ein!

01:22:49: Alle Menschen werde ich einladen dir beizuwohnen.

01:22:53: wenn nicht die Verherrliche von dir bücken sollen sich aller Stämme weltzippen.

01:22:58: deswegen ist dieser Psalm nicht nur ein spezifisch jüdischer oder wenn sie wollen einen spezifik jüdisch christlich abseilen es ist ein universalabseil.

01:23:06: Meine geliebte Jassner, dieser Psalm ist so gigantisch weil eben doppelt gesagt wird.

01:23:11: Alle, ich will es wiederholen alle Ränder der Erde jeder ist eingeladen diesen Gott der mich gerettet hat und auch andere retten kann wahrzunehmen zu preisen und damit deutlich wird ein jude macht doppelt einmal gesagt dualität vor dir bücken sich aller stämme welt sicken.

01:23:25: er will einfach grenzenlos gott preisen grenzenlose.

01:23:29: Dein Sein ist die Königschaft.

01:23:30: Du bist der König, du rettest und herrscht über alle.

01:23:35: Er waltet den Weltstimmen.

01:23:37: Der Ersten sagt Entschuldigung.

01:23:39: Den Sein is die Königschaft.

01:23:40: Er ist der wahre König.

01:23:42: Ihm gebührt alle Ehre.

01:23:45: Jetzt kommt er mit weiterer Titel.

01:23:52: Das heißt, hier erfolgt wenn sie sowohl eine Intronisation, das sagt nämlich ein menschlicher König über den König der Könige.

01:23:57: Achten Sie darauf was hier passiert!

01:23:59: Ein sterblicher Königs lieber Gernot spricht dem ewigen König ewiges Königtum zu.

01:24:05: Ich wiederhole einen Satz.

01:24:06: Ein Sterblicher König König David sprich dem König Der Könige ewiges bleibendes nie endendes Königt umzu.

01:24:14: Denn er sagt sich, wenn ich kleiner Wichte so ein kleinem Wurm war gestern zertreten vom Absalom und vom Goliath und vom Jauh wieder in mein König am Zurück kommen darf.

01:24:23: In Jerusalem im großen Palast am Sionsberg dann will ich dich der Nübe das ermöglicht hast von dem ich ja meinen Königtum hab grenzenlos verherrlichen!

01:24:30: Das ist die Logik dahinter, die Herzenslogik denn meinem Königtom Johannes kommt von dir nicht von mir.

01:24:36: Ich bin ein Wurm das haben wir meine Feinde gezeigt.

01:24:38: über Nacht bin ich eine null an Gespielen von allen, aber du hast mich gewandelt.

01:24:44: Du hast mich verändert und dich werde ich erst den obersten König, dem ich mein irdisches Königtum zu verdanken habe, ewiglich

01:24:51: preisen.".

01:24:53: Und dann es kommt wieder zum Essen.

01:24:54: Wir sind wieder beim Essen in Feerstreißig gegessen.

01:24:56: haben sie nun?

01:24:57: Und haben uns so weiter?

01:24:59: die alle sollen sich vor ein Knien, die in der Stadt im Staub gesunken waren weil er seine Seele nicht halten konnte am lieb.

01:25:06: Jetzt sagt er etwas Schönes in Feirstreißich jenseits der Esserei Alles irdische Glück, alle Esserei, Spielerei etc.

01:25:13: was wir so im Leben an schönem haben kommt nur weil du es uns gibst.

01:25:19: und jetzt noch ein wichtiger Punkt wenn wir dich würdigen wie bei der Echoll eben Wenn wir dich in allem sehen dann können wir wirklich die Genüße des Lebens genießen.

01:25:28: das ist ein ganz wichtiger Satz für uns.

01:25:29: ich wiederhole alles essen was er gesagt und trinken und die Fettigkeit des Lebens et cetera alles Schöne dieser vergänglichen Welt Können wir nur dann würde den Walli wenn wir dich als dessen Spender betrachten.

01:25:42: Und wenn wir erkennen, dass du unsere Seele nährst und das du uns aus unserem gekrümmt sein, aus unseren je eigenen biografischen Abstürzen befreist in die Größe und in die Schöne?

01:25:54: Damit würde sagen jeder Mensch muss durch die Nächte gehen!

01:25:56: Das bleibt uns ja nicht erspart allein klimatologisch.

01:26:00: Wir müssen alle die Nacht ertragen.

01:26:01: Johannes, du musst genauso diese Nacht eutertragen.

01:26:03: Die Nächten werden hier immer länger und immer dunkler, und immer kälter.

01:26:06: Der keinem bleibt, dass er spart, so er in Europa bleibt... ...und der anderen kriegt ja die Nacht eben später!

01:26:10: Bitte?

01:26:11: Ja, ich wollte nur gerade ein Bild bringen zu den äußeren Nächten.

01:26:13: Die seelischen auch!

01:26:14: Aber der Pstamis sagt so wie du die äußere Nacht nicht ändern kannst.

01:26:17: sie ist jetzt da Punkt.

01:26:19: und im November gibt es Menschen die Depression bekommen, die berühmte Novemberdepressionen, die lange Nächte kommen und die traurigen Feiertage in Deutschland kommen jetzt alle zuhauf auf uns zu in Deutschland.

01:26:27: Und dennoch gibt es Gott, der uns verwandeln kann.

01:26:30: und wenn ich mit meinem Gott in Verbindung bin sagter überspring ich Berge dann kann ich auch die trauerige Nächste im November und die deutschen traurig Tage der auf uns zukommen überwinden.

01:26:39: Es bleibt uns nicht erspart, die Nächte gehören zum Leben dazu!

01:26:42: Denn wenn ich den Tag haben will muss sich durch die Nacht hindurchgehen.

01:26:45: es bleibt mir nicht ersparen sowohl auf der inneren als auch auf der äußeren Ebene.

01:26:48: aber du kannst mich wie er sagt aus dem Staub gesunken herausholen Und das für jeder Mensch.

01:26:55: Ich bin in den Staub gesunken und gesagt habe, ja woherm der im Staub ist?

01:26:58: Aber du hast mich verwandelt!

01:26:59: Und wenn ich ein Verwandelter bin, Gernot, dann kann ich deine Fülle umso mehr schätzen.

01:27:03: ganz wichtiger Punktatmut Wenn ich ein verwandelter bin Ein Mensch der die Nacht durchnachtet hat und das Licht des Tagesmorgen früh erleben darf Dann kann ich nämlich das Licht um so mehr schätzen Wenn ich nur Licht habe, kann ich die Schönheit des Lichtes nicht schätzen.

01:27:19: Wenn ich aber Nacht und Tag hab den Kontrast habe von Einsamkeit, vom Gefühl von Verlassen sein, merke das du mich aber verwandelst dann kann ich erst dass danach kommende Licht ist wirklich schätzen und dich preisen der du mich aus dem Staub heraus geholt hast.

01:27:35: Und dann Schluss.

01:27:35: wir enden im Psalm mit einund dreißig und zweiunddreißig Der Same sprich die Nachkommenschaft darf ihm nun dienen.

01:27:41: Erzählt wird von meinem Herrn dem Geschlecht, die da kommen und die melden seine Bewährung.

01:27:46: In einundreißig zweiundreizig sagt er selbst wenn ich eines Tages nicht mehr hier unten bin König David werden meine Nachfahren weiter erzählen und preisen.

01:27:54: das heißt er knüpft an eine riesige erzählt Traditionen ein.

01:27:58: Und sie wissen ja liebe Hörerinnen und Hörern Österreich Liebe Freunde und Freundinnen des jüdisch-christlichen Gesprächs in Salzburg eigen.

01:28:05: wir Juden sind das Volk der Bibel und das folgt es Erzählens.

01:28:08: Wir erzählen.

01:28:09: Haggadah habe ich neulich erwähnt Ja, aber da ist die große Erzähliturgie der Pesachnacht.

01:28:14: Wir Juden leben von Erzählen!

01:28:16: Wir Judenen erzählen rund um die Uhr.

01:28:18: Wir schreiben den Talmut, wir schreiben den Miedrasch, wir schreiben Geschichten...Wir Juden erzählen... Du hast ja die Jahrvererzählungen zu Papier gebracht und in dem Seminarabteilnehmerin.

01:28:25: Wir Juden lieben es Gott zu verkünden und Gott zu erzählen.

01:28:30: Wir sind das Volk des Erzähls.

01:28:31: Und darum sagt David, wir werden allen nachgeboren und jetzt kommt der Schlusssatz für heute erzählen dass er's getan hat.

01:28:39: Und das ist das Finale des ersten Psalms, bevor wir den zweiten zu schauen anschauen.

01:28:43: Ich sage es einmal auf Hebrisch... ... und heute hat mich ein Freund gefragt was Gerechtigkeit bedeutet?

01:28:52: Jetzt erkläre ich Ihnen diese CDK.

01:28:55: Die CDK, die im letzten Vers erwähnt wird in Vers.

01:28:57: thirty-two.

01:28:58: Bedeutet lieber Hartmut und liebe Österreicher Gerechtigkeitsformal gesehen.

01:29:02: aber Buber übersetzt das Wort Gerechtigkeiten Johann immer mit Bewährung.

01:29:06: ZDK bedeutet im jüdischen Verständnis, du tust nicht das was das Gesetz von dir fordert.

01:29:10: Nicht Justiz ja Hartmut!

01:29:12: Das lateinische Verständes von justiz ja bedeutet jeder macht das gleiche.

01:29:15: Jeder muss die gleiche Steuern zahlen, jeder muss die gleichen Einnahmen bekommen, jeder weiß nicht Wohnungsgeld, Sozialgeld etc.. Das ist nicht das jüdische Denken.

01:29:24: Die ZDK bedeutet nicht jedem das Gleiche, sondern du machst mehr als du tun musst.

01:29:31: Wenn ich weiß, da kommt dein armer Mann, Markus kommt als armer Man zu mir und sagt Juba, bitte hilf mir!

01:29:38: Richtig!

01:29:39: Markus kommt und sagt, du hättest zur Zeit Jesu gesprochen.

01:29:41: Ein Anspruch auf ein Tagessatz von fünf Dennaren.

01:29:44: Und streng genug müsste ich dem Markus der da als Halbverhungerter bei mir ankommt fünf Dinnare geben.

01:29:48: Ich gebe ihm aber zehn Dinnarae weil mein Herz eben aufgeht bei ihm.

01:29:52: Und wenn ich sozusagen die Gebote über erfülle Hartmut... ...und ihm zehn Dinnarige gebe und ihm zum Formiers noch zwei Schafwollen mehr gebe damit er danach nicht friert obwohl ich den noch eine geben müsste.

01:30:02: dann bin ich in der CDK von dir der letzte Satz spricht.

01:30:05: Und die Justiz ja, beziehungsweise die griechische Dikaiosyne sagt du musst nur nach Vorschriften handeln!

01:30:11: Jeder das gleiche ob der halben Nackte Markus dasteht oder irgendeiner anderen Nackter oder Frau Unglatter jeder kriegt zwei Denare und eine Schafdecke aus Wolle.

01:30:19: wenn ich aber sehe dass dieser Mann Markus mehr gelitten hat Obwohl er genauso armselig vor meiner Tür klopft wie jeder andere.

01:30:26: Und er mir sieht, du ich habe seit zehn Tagen nichts mehr richtiges gegessen nicht nur seit fünf.

01:30:29: Gebe ich ihm eben mehr.

01:30:31: das nennt man im Librischen Liffnimmischuratadin Ich über erfülle die Vorschriften!

01:30:36: Ich gucke nicht auf den nackten Paragraph und sage der kriegt drei Euro oder eben die fünfte Nahrung weil das Gesetz das so vorschreibt sondern dieser Markus bekommt zehn Denare und er darf bei mir im Nebenzimmer schlafen.

01:30:45: er kriegt noch von mir aus drei Granaterpfel und noch fünf Feigen geschenkt obwohl ich das nicht müsste.

01:30:50: Auf dem Gesetz würde es ausrechnen.

01:30:52: Fünfte Nare, eine Decke und Tschüss!

01:30:54: Aber wenn ich ihm mehr gebe... Wenn nicht das Gesetz über erfülle, liebe Hartmut, dann bin ich in der CDK Und das nennt Martin Buber.

01:31:01: die Bewährung War die Buber-Übersetzung der Karn nicht mit Gerechtigkeit, wie alle anderen Übersetzungen?

01:31:07: Sondern er sagt das ist die Bewehrung.

01:31:09: Denn ich habe mich bewährt!

01:31:11: Ich habe meine Menschlichkeit dem Markus gegenüber gezeigt.

01:31:14: Ich habe nicht meine Gesetzestreue gezeigt.

01:31:16: Das ist billig nach einem Paragrafen abhandeln.

01:31:18: Markus erst du fünf, den Nahrer und Schlafe oder willst.

01:31:21: Sondern wenn ich den in mein Herz öffne wieder kardiologisch bin und sage lieber Markus Du verdienst mehr als im Gesetz steht dann bin ich ein Mensch Dann bin ich wirklich ein Sohn oder Kind Gottes.

01:31:32: Vielen Dank fürs Zuhören.

01:31:45: Okay, Juradis.

01:31:57: Ich habe Psalm hundertdreißig.

01:32:11: Jaster, wie ist du gerade?

01:32:12: Die Behörden hören wir weiter.

01:32:14: Wir haben heute jetzt... Das schaffen wir in einer halben Stunde und der andere Psalme sehr kurz.

01:32:17: Der eine war lang.

01:32:18: Psalmenhundertdreißig.

01:32:19: Deprofundis!

01:32:21: Wie sagt man

01:32:21: Deprofundisklamabo?!

01:32:22: Ich rufe dich zu dir.

01:32:25: Moment, zahlen wir runter!

01:32:26: Was?

01:32:26: Klar habe ich gerufen und der Gegenwart heißt doch Klamo, genau.

01:32:33: Klamu, Klamavi und Klamabro ist der, den ich rufen.

01:32:37: Die Profunde ist Klamabo, das ist die Zukunft da, denke ich mich.

01:32:43: Die Vergangenheit des Klamavis, damit ich sie sage, die Profunde is Klamawi.

01:32:47: aber ich wollte nur testen gegen was wäre Klambo?

01:32:49: Gehe ich mir das klar dafür?

01:32:51: Frau Dr.

01:32:51: Blumenpol, meine langjährige Seminarfreundin liest uns vor hundertdreißig den Grunzen der Profundis Klamavi in der Matibu-Übersetzung.

01:33:00: Ein Aufstiegsgesang.

01:33:03: aus Lieben rufe ich dich du mein Herr auf meiner Stimme.

01:33:10: höre aufmerksam sein deine Ohren des Stimmen meines Gunsterflins.

01:33:18: Wolltest fehle du bewahren oder du, mein Herr?

01:33:23: Wer könnte bestehen.

01:33:25: Bei dir ja ist die Verzeihung, damit du gefürchtet werdest!

01:33:33: Ich erhoffe ihn meine Seele hofft ich hare auf seine Rede Meine Seele auf meinen Herrn mehr als Wächte auf den Morgen zu wachen auf den Morgen zu.

01:33:49: Haare ihm zu, Yisrael!

01:33:52: Denn bei ihm ist die Hult.

01:33:55: Abgeltung fiel bei ihm.

01:33:58: Er ists der Yisrail abgelten wird aus all seinen

01:34:03: Feelen.".

01:34:05: Dankeschön, weil wir noch relativ gut in der Zeit stehen.

01:34:07: Frau Ulrike, Ulrike Schoshana liest du uns gerade mal im Deiner Elberfelder oder Zürcher oder Hoffnung für alle Übersetzungen einmal eine christliche Übersetzung vor?

01:34:15: Das war zwei verschiedene Texte haben.

01:34:17: Ulrike Shoshana Leichte liest uns vor unsere Teilnehmerinnen heute Abend.

01:34:24: Der profund ist Klamawi.

01:34:31: Stufenlied.

01:34:32: Sagst du uns welche Übersetzung Du hast Ulrike Ich weiß es nicht genau.

01:34:49: Aus der Tiefe rufe ich Herr zu dir, Herr höre meine Stimme.

01:34:58: Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!

01:35:02: Wenn du Herr Sünden anrechnen willst, Herr Wehr wird bestehen.

01:35:08: Denn bei dir ist die Vergebung das man dich fürchte!

01:35:12: Ich harret es Herrn, meine Seele harret und ich hoffe auf sein Wort.

01:35:18: Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf dem Morgen, mehr als Die Wächte auf Den Morgen hoffe Israel auf den Herren.

01:35:28: Denn beim Herrn ist die Gnade und viel Erlösungen bei

01:35:32: ihm.".

01:35:33: Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Zünden.

01:35:36: Dankeschön!

01:35:38: Ein wunderbarer und sehr intensiver Psalm, sehr kurz nach dem wahnsinnig langen Psalmen.

01:35:43: Darum haben wir jetzt gut Zeit.

01:35:44: Wir haben eine knappe halbe Stunde liebe Österreicher und Österreicherinnen.

01:35:47: Wir schaffen das wunderbar.

01:35:48: Jetzt will ich Ihnen etwas Schönes sagen.

01:35:50: Wir schauen uns mal den Aethoitus ein.

01:35:52: da wird Ihnen schon etwas ganz großes bewusst werden.

01:35:54: Ich lese ihn mal auf Hebräisch vor des Gedruckzugs Adonai shim'a bekolii, tiyena oznecha kashuvot le kol ta chanunai.

01:36:06: Im avonot ish marya adonai mi ya amod, ki imchah aslicha, lema an ti vare.

01:36:14: Kiviti adonay kivta nafshi ve lidvaro hochalti.

01:36:19: Nafshi la adonain mi somrim laboker, somrim

01:36:22: lapoker.".

01:36:33: Ich bin völlig erregt, wenn ich diesem Salm nese.

01:36:36: Weil er so tief meine Seele berührt und ich denke, er berührt auch ihre christlichen Seelen.

01:36:40: Es ist wie kaum ein Psalm liebe Freunde und Freundinnen Ein Psalmem der wirklich aus der Tiefe kommt!

01:36:45: Und nicht in die Tiefe geht.

01:36:46: Markus Die Profundis Aus der Tieffe, es in der Tiehe angelangt.

01:36:52: Er ist in der Tiefe der Not und er sagt sogar, er ist aus den Tiefen.

01:37:00: Im Wehrbräisch kannst du ... weiss, Mimaamakim heißt aus den Tiefen.

01:37:04: Das heißt es ist die Summe lauter tiefen Erfahrungen.

01:37:07: Er ist sowohl im Inneren, im spirituellen wie im materiellen Tief abgesunken.

01:37:14: Und in der jüdischen Deutung ist das ein Psalm, den ein Mensch spricht, der Schuld auf sich gelagen hat.

01:37:18: Jetzt kommen wir nämlich zu etwas ganz besonderem heute Abend.

01:37:21: Psalmt-Zwohnzwanzig hat nichts mit Schuld zu tun!

01:37:24: Da bist Du einfach von deinen Menschen in den Dreck gezogen und Du hast es nicht verschuldet, Gernot?

01:37:28: Zum Beispiel Absurdung.

01:37:29: Da kann er nichts für, wenn sein König gegen ihn meutert.

01:37:31: Hier ist es ein Verschuldungsabsturz, nenn ich das liebe Freunde und Freundinnen Ein Verschulungsabstrutz.

01:37:38: Er nennt nicht was da war.

01:37:40: Das wissen wir nicht, das geht uns nix an.

01:37:42: Aber er sagt Ich bin so tief abgestürzt durch mein Verschulten Markus Dass sich in den Tiefen, bin ja mir brichtes Maamakim-Tiefen Aus dem Tiefeln, auf jeden Fall auch der Profundis De profundis, Klamavi!

01:37:57: Ich rufe aus den Tiefen meiner Not.

01:37:59: Ich bin nicht nur äußerlich in Not.

01:38:01: ich bin auch innerlich in not weil ich gefehlt habe Weil ich gesündigt habe was auch immer ob's die Batsche-Batschichte war das wissen wir nicht.

01:38:09: Ich Bin in ein Not und ich bin so tief abgestürzt dass sich wenn ich nicht jetzt zu dir schreihe und deine Hilfe er.

01:38:21: Das ist für ihn so schlimm, weil er eben sich sagen muss.

01:38:23: Es ist ja nicht einfach nur passiert durch äußere Umstände sondern auch durch innere Umstände.

01:38:26: ich habe etwas getan was nicht in Ordnung war als das im Klartext und darum passiert jetzt voll mit.

01:38:31: jetzt achten sie auf die Tiefe.

01:38:33: wer weiß von ihnen?

01:38:34: Was das Wort du es mir gerade mal fallen Reinhard wie er sagt der Luther für die ersten beiden Worte nochmal unter dreißig einzeln Sehen Sie, und jetzt fehlt nämlich etwas.

01:38:45: Was sagt der Zunz bei dir?

01:38:47: Da fehlen nämlich zwei Worte.

01:38:51: Bei hundertdreißig vorm Eins.

01:38:54: Ja aber da fehlt doch was!

01:38:55: Ein Aufstiegsgesang in Stufenlied.

01:38:57: genau das habe ich nämlich hören wollen.

01:38:58: Liebe Hörer und Hörern in Österreich, da fehle nämlich zwei worte, genau hat er das bei dir auch rein?

01:39:04: Eben, die beiden Worte können nämlich rein ein Wallfahrt sieht.

01:39:07: Aber jetzt sage ich Ihnen eine Bombe, eine speletorelle Perle.

01:39:10: Im Librischen heißt es Schiere Hamma alot.

01:39:12: Können wir das alle mal aussprechen, Gerhard?

01:39:15: Schir hamma alott!

01:39:18: Noch einmal... Und dieses Wort maalot hat eine unermessliche Tiefe beziehungsweise Höhe.

01:39:28: Normalerweise wird es übersetzt mit Wahlfahrtslied.

01:39:30: Das ist so die billige Übersetzung.

01:39:32: Ist ja in Ordnung.

01:39:33: Warum Wahlfahrt-Lied?

01:39:34: Weil man eben genau wahlfahrtete nach Israel und dort die Levitten auf den hohen Stufen die Gesänge für Israel sangen.

01:39:41: Darum heißt es Aufstieg, weil allem Pilger, die eben nach Israel kamen, sahen die Lewiten oben auf den Stufen und sangen herunter zu dem Volk das da unten auf der Basis war.

01:39:51: Jetzt schenke ich Ihnen aber etwas Gewaltiges damit Sie merken wie aufregend, bewegend die Hebräische Sprache ist.

01:39:59: Das habe ich bei Hirsch gelernt.

01:40:01: Das Wort Ma'alot hat nämlich noch eine ganz andere Bedeutung.

01:40:04: Sie wissen, die Hebreche Sprache hat über Tiefsinnigkeiten Ein Wort hat immer mehr Deutigkeiten, ein Wort in der heiligen Sprache Jesu ist nicht nur entweder oder sondern sowohl als auch.

01:40:14: Es ist sowohl eben dieses Aufstiegslied als auch wie Luther sagt Lied der Empor-Gänge Das Wort Ma'alah.

01:40:21: Bebreschkan und Rieke Weiß Hat das die Wurzel Allah Allah La'alot la'alott Aliyah in Israel machen.

01:40:29: La'Alot heißt aufsteigend Emportkletterreinhalt.

01:40:32: Das heißt und Buba gibt es ja wieder einen Aufstiecksgesang.

01:40:36: Die tiefe Bedeutung dahinter ist, dass es ein Aufstieg aus tiefster Not bedeutet.

01:40:40: Wenn ich mich Gott zumute in der tiefsten Notwalli aus Salzburg und Pinskau, wenn ich aus tiefester Not zu Gott hinauf schreihe, werde ich einen Aufstiegerleben!

01:40:51: Und Sie wissen, es gibt in der Bibel den Psymen fünfzehn aufstiegsgesängeln.

01:40:55: Das ist einer der vielen.

01:41:00: Ja ja genau.

01:41:01: Sechste Wurstplan, aber es gibt insgesamt fünfzehnt aufstichtsgesänge.

01:41:05: Fünfzehn insgesamt Aufstiegsgesänge.

01:41:07: Von hundertzwanzig bis etwa hundert, bis hundertfünfunddreißig von hundertzwanzig und zwanzig- bis hundertund dreißig sind die sogenannten fünftzehnte Aufstiegsgesänge.

01:41:15: alle haben mit dem Thema zu tun.

01:41:18: Ich bin in der Not schreihen mich hoch!

01:41:21: Und werde vom Gott in der Höhe erhöht.

01:41:24: Ich schreihe mich auch in der Not und werde in der Erhöhung von Gott befreit.

01:41:35: Und dieser Psalm hat eben diese wunderschöne Antithese, einerseits aus der Tiefe Ma'amakim andererseits Ma'alotha ist einzigartig die Ambivalenz vom Tiefgang und Höhenflug ausgedrückt.

01:41:47: Denn noch einmal... Die Profundis Marloth, Mama Kimmeister, ich bin in der Tiefe.

01:41:52: Ich bin so abgestürzt!

01:41:54: Ich bin tiefer als ein Wurm, sagt er, noch tiefer ist der Wurm.

01:41:57: Noch tiefer?

01:41:58: Ich bin fast schon im Hades und in der Hölle.

01:42:00: In tiefsten Tief sozusagen.

01:42:03: Und dennoch, sagt, betitelt er den Psalm eben mit Shira Marlhodt, ich komme über diese Not in deine Höhe.

01:42:09: Das ist für uns ein weiterer Höhepunkt dortabend.

01:42:11: Je tiefer ich abstürze, sagt die rabbinische Tradition, desto höher ist der dann eintretende

01:42:16: Aufstieg.".

01:42:17: Noch einmal.

01:42:18: Je tiefer dein Absturz, das heißt nicht dass du im Klaren musst natürlich aber je tiefer deinen Absturzt und je größer deine Methano-Jardin dann eintritt desto größer ist der Aufstieg.

01:42:28: Und diese Aufstiegserfahrung Hartmut is etwas was mein Leben verwandelt und sie als Christa haben das ja von uns übernommen hinabgestiegen in des reichtes Todes sagen Sie ja von Jesus am dritten Tag auf erweckt in die Höhe Gottes.

01:42:42: Das haben sie bei Jesus bei diesem großen Juni selbst in ihrem Credo Hinabgestiegen, Jesus musste hinabsteigen in die dunkelsten Tiefen des Elends am Kreuz leiden.

01:42:53: Drei Tage im Tod sein wie Jonah im Bauch des Fisches und dann am dritten Tag aufgeweckt und sitzt zur Herrlichkeit Gottes.

01:43:00: Bitte das haben Sie doch als Christen, das kennen sie doch!

01:43:03: Das ist dieses Leitmotiv schon bei König David angelegt in Zeiten zweiundzwanzig und den anderen, den ich heute Abend ausgesucht habe, nämlich dreiunddreißig.

01:43:11: Und diese Antithese von einerseits Aufstiegschiramaalot Und ich bin aber noch unten, das steckt da drin.

01:43:18: Wenn ich abstürze und mich Gott natürlich anvertraue Markus – das ist die Kondition in den Quannonen!

01:43:23: Ich muss mich natürlich Gott anvertrauen nicht meinen Kräften, die nix tauben!

01:43:25: Wenn ich mich Gott in der tiefsten Tiefe der Erniedrigung durch meine Schuld anvertrohe dann weiß ich dass der Aufstieg umso größer und schöner sein wird.

01:43:35: Und als Judenum sagt es gibt kein größeres Glück im Leben Es gibt keine größere Befriedigung Als in Gott wieder angenommen zu sein, nachdem ich in den tiefsten Tiefen gelandet bin.

01:43:45: Ich wiederhole es gibt keine größere Befriedigung als In der Tiefe gelandete zu sein weil die Umständes ergeben haben und weil ich gefehlt habe.

01:43:55: Und dann so wirst du wendest mein Schicksal.

01:43:58: und aus dem tiefsten Keller Aus der tiefsten Anindung darf ich Meter für Meter Zentimeter für Zentimeter Miller für Meter nach oben aufkommen und deine Nähe Erneuerung, deine Auferweckung sei sie spirituell, sei sie materiell neu erleben.

01:44:12: Das ist das Thema dieses Psalms und er sagt deutlich ich habe zu dir gerufen.

01:44:16: mitten in meinem Elend rufe Ich Zu dir.

01:44:19: aus den tiefsten Tiefen hab ich nicht vergessen es gibt eine Hilfe Und du wirst mich immer annehmen auch wenn ich mich vor mir selbst schäme rein als Sakter Auch Wenn ich mich so schämen dass sich mit einer verheirateten frau ehrbuch begangen hat Stichwort Batschebar.

01:44:32: Oder dass ich das Volk Israel gezählt habe, obwohl ich hätte nicht zählen dürfen.

01:44:35: Alten seine Vergehen!

01:44:37: Obwohl ich weiß, dass es eine Schande war was ich getrieben hab.

01:44:40: Vor dir werde ich mich nicht geschändet sehen.

01:44:43: vor dir traue ich mich dich anzurufen und das ist die Größe von König David.

01:44:47: Dass er in seiner tiefsten Erniedigung immer noch eins weiß Ich bleibe dein Kind.

01:44:53: Ich bleib' dein ruhiges, gernot dein umkehrwilliges Kind.

01:44:57: Das macht diesem Psalm weltbedeutungsstark.

01:45:01: Mein Gott, ihr sagt da übrigens mein Herr?

01:45:03: Ihr sagt Buber übrigens wirklich mein Herr.

01:45:04: Denn das steht zum ersten Mal Adonai!

01:45:06: Du bist wirklich mein Gebieter du bist wirklich das Herrschaftliche hier steht wirklich mein Herre sonst meidet ja Buber das Wort herre aber hier steht mir wirklich Breschen ADONAI.

01:45:14: und adonai heißt wirklich du bist mein ultimativer Herrscher Führermeister.

01:45:21: Und das gibt Ubert zurecht wieder mit meinen Herren.

01:45:23: Auf meine Stimme höre, aufmerksam sein und die Stimme meinst nicht.

01:45:26: Er sagt Vater ich brauche jetzt dein Hören!

01:45:28: Ich bin so in Not aber ich weiß du hörst auf mich.

01:45:31: Man muss es aussprechen.

01:45:33: Ich bitte dich hör mir zu, wie ein Freund seinem Freund sagt und Rike!

01:45:36: Wie ein Freund seines Freundes sagt... Jetzt hör doch mal zu.

01:45:38: Bitte Johannes hast du heute einen Moment in Zeit für mich sagt mein ruder Freund?

01:45:40: Bitte schenk mir deinen Ohr heute Abend.

01:45:42: ich muss mit dir sprechen.

01:45:43: So wie ein Mensch eben sein Menschen spricht und bitte ich muss halt mit ihr sprechen bevor du zu Wartenburg fährst.

01:45:48: So sagt der Gott.

01:45:48: ich bitte dich hört auf mich.

01:45:49: Ich bin so verzweifelt aber einer wird immer auf mich hören nämlich du.

01:45:53: Ich habe heut morgen etwas Schönes gesagt.

01:45:55: und Rique Es gibt einen Doktor dessen Sprechzimmer nie überfüllt sind.

01:46:00: Gott Es ist jederzeit zu sprechen und seine Sprechstunden.

01:46:07: in Österreich, sagt man, seine Ordinationszeiten kennen keine Grenzen.

01:46:11: Kennen keine Grenzmalie!

01:46:13: Jeder Doktor hat auf seiner Liste stehen Sprechnzeiten von zwölf bis fünfzehn und von sechzeh bis achtzehn dreißig.

01:46:20: aber es gibt einen Arzt das ist Gott Und dessen Österreichisch gesprochenen Ordination ist nie überfüllt und er hat nie feste Sprechzeiten.

01:46:31: Den kannst du immer erreichen, Reinald!

01:46:32: Das ist Gott!

01:46:33: Und darum sagt er, Du bist immer bei mir, Du wirst mich hören und wenn ich um vierundzwanzig Uhr vierund zwanzig, dich brauche, werde ich Dich um vierunzwanziger Uhr vierunzwanzig anrufen und du wirst mir Dein Ohr schenken.

01:46:44: Das ist David das ist Gott das ist die Psalmenwelt.

01:46:47: Und wolltest du, und jetzt sagt deinem Vers drei, wenn Du wirklich mein Versagen bewahren willst.

01:46:51: Wer könnte bestehen?

01:46:52: Das ist so groß, Ulrike!

01:46:54: Wenn Du meinen Scheitern mit Batze ba, und ich war ein Schwein das ich das gemacht habe, sagt der modernen Deutsch Es war eine Schande, dass sich mit einer verheiratenden Frau ins Bett hüpfe, obwohl ich tausend Frauen in meinem Haar haben, mal deutlich gesprochen Ich schäme mich aber ich weiß Gott, und das ist ja ne Größe Dass es bei Dir immer Umkehr gibt.

01:47:12: Hartmut Bei dir gibts immer umkehr und vor dir schäme ich mich nicht.

01:47:16: Und ich weiß, ich war schwach!

01:47:18: Und ich weiss es war NICHT IN ORDNUM RADMUND!

01:47:20: Und dennoch weiß ich das bei DIR keine Sünde das letzte Wort hat.

01:47:25: Das ist das Große.

01:47:26: Bei Dir hat keine Sünde das letzte Wort.

01:47:28: Denn wenn ich Metanoja Teshuwa umkehrt zu Deutsch praktiziere wirst du mich zurücknehmen wie Jesus ja auch sagt.

01:47:35: Jedes verlorenes Schaf ist für Jesus lieber als alle neunundneinzig Schafe die im Stall bleiben.

01:47:42: Und er war ein verirrtes Schaf.

01:47:43: Das machen wir am Samstag in Hundert neunzehnt sein, Hundertneunzehn.

01:47:46: Da sagt er ich war ein verehrtes Schaf und ich komme zu dir zurück!

01:47:50: Und dann sagt er, bei dir ist Verzeihung in Pferz viel.

01:47:53: Bei dir ist verzeihungen!

01:47:54: Damit du gefürchtet werdest.

01:47:56: Du willst eher Furcht, fürchte mir dich ihn auch kurz erklären.

01:47:59: Fürchten heißt Respekt heisst Anerkennung Würdigung nicht fürchte im Sinn... Oh Gott ich fürchte mich vor der Nacht vorsichtbar mit dem Pferd.

01:48:05: Viele Übersetzer sagen damit du gefürchtet wirst.

01:48:08: gemeint ist damit du Gehärt wirst.

01:48:10: to be revered sagt man auf Englischen.

01:48:12: Gehört, geachtet gewürdigt wirst.

01:48:14: Du bist der Meister der Verzeihe und wir sind gleich am Finale des Abends.

01:48:18: heute liebe Radio Maria Hörer und Hören werden noch zehn Minuten sehe ich, genau.

01:48:22: Er sagt, deine Verzeihung ist größer als mein Absturz.

01:48:30: Ganz wichtig heute Abend lieber Johannes!

01:48:32: Deine Verzeiung, deine Fähigkeit mir zu verzeihen, mehr Armen verirrten scharf in Jerusalem.

01:48:38: Deine Fähigkeiten, deiner unendliche Fähighet mir zu verzahlen, ist größere als mein Vergieren.

01:48:45: Und das ist Gott.

01:48:46: Das ist der Gott, an den wir Juden und Katholiken glauben.

01:48:49: Deine Fähigkeit mir zu verzeihen, deine Größe mich wieder in einen Stall aufzunehmen!

01:48:52: Mich schallern uns scharf Und mich als Hirten wieder liebevoll zum Armen.

01:48:57: Das macht dich so groß und das schenkt mir Zuversicht In meiner bitterer Not.

01:49:02: Und dann sagte er ich hoffe meine Seele hofft So.

01:49:05: ich hare auf seine Rede Meine Seele auf meinen Herrn mehr als die Wächter am Morgen.

01:49:10: Er sagt so Ich habe ihn voller Hoffnung.

01:49:12: Das Einzige was mir hilft ist die Tickwa Die Hoffnung.

01:49:16: Und er sagt, ich hoffe.

01:49:18: Ich habe so eine starke Hoffnung, dass du mich erlösen wirst und nur du kannst es!

01:49:23: Das ist das große auch für uns Juden.

01:49:25: Wir Juden glauben heute... Sie wissen ja, ich bin Jude und ich glaube nur an Gott.

01:49:28: Das heißt, für mich gibt es nicht einen Menschen der am Kreuz staubt.

01:49:32: Das ist der Unterschied zwischen uns Jüdern und Christen.

01:49:34: Und ich als Jude sage, Gott ist so groß für mich den Juden Dass du mich retten wirst in jeder Situation.

01:49:42: Du allein kannst das, das sagte ich auch!

01:49:44: Meine Seele vertraut meinem Herrn Adonai, meinen mächtigen Rettergebieter mehr als die Wächter.

01:49:49: und sie wissen Wächtern am Morgen ist ein Bild für den Orientalen.

01:49:52: So wie es ist gibt hier vier Nachtwachen.

01:49:54: Und der letzte Nachtwache ist von sechs bis neun Uhr morgens.

01:49:56: untersehen bitte?

01:49:58: Von drei bis sechs, Entschuldigung.

01:49:59: Von drei- bis sechs die letzte Nachtwache von drei bis seis Uhr morgens und dann kommt die Ablösung, da kommt die Morgenwache.

01:50:05: Und diese letzte Nachtwach ist der Moment an dem eben der Tag immer mehr graut bzw.

01:50:10: immer mehr dämmert!

01:50:11: Und das sehnen sich ja die Nachtwächter in Anführungszeichen, die Wächter oben am Turm, dass endlich die ablösungen kommen, dass der Tag nach der Nacht anbricht... ...und er sagt mehr noch als diejenigen auf meinem Palast!

01:50:21: Da laufen sie herum auf meinen

01:50:22: Palast!!!

01:50:22: Diese Nachtwächter, mehr als diese Nachtwichter sehne ich mich nach Deiner Erlösung und Ich habe die Hoffnung.

01:50:30: Und aus Hoffnung speist sich Gewissheit das Du mich befreien lässt.

01:50:33: Das ist so ein tiefes Zeugnis eines Menschen der einfach von der Hoffnung lebt.

01:50:38: er hat natürlich noch nicht die noch Nicht die Gewisszeit aber die Hoffnungen ist bei ihm so groß Johannes und ihr Lieben Freunde dass er sagt ich werde über diese Hoffnung mir alle Kraft der Welt geben.

01:50:48: meine Hoffnung trägt mich und darum sagt er Meine Seele hofft auf meinen Herrn mehr als alle Wächter, machen auf den Morgen Haare im Zu-Israel.

01:50:57: Jetzt sagt er den anderes Wort die Membriechen.

01:50:58: nach dem Hoffen kommt das Haaren Das heißt Yachel.

01:51:01: es gibt die Membrechen.

01:51:01: zwei Worte für Hoffen.

01:51:03: Das reine Hoffen ist das Lekavet, Lecavot.

01:51:07: Lecavat heisst Hoffen.

01:51:08: Das andere was mit Warten zu tun hat als Konsequenz des Hoffenes ist Le Yachell nur für Hebräischkenner unter ihnen.

01:51:14: Noch einmal lecavott heisst hoffen vom Prinzip Hoffnung, einfach von der inneren Gewissheit das Gott mich rettet und von einer inneren gewissheit leben.

01:51:22: es wird gut ausgehen.

01:51:23: Und wenn daraus ein Warten kommt was ja oft sehr anstrengend ist dann nennt man das imibrischen Haaren.

01:51:28: was er hier wieder gibt Leachel und Leachell heißt ich werde so lange warten bis ich das Gefühl habe dass du mir die Erlösung die ich im Inneren erwarte gibst.

01:51:39: und darum sagt er so schön Haare ihm zu Israel übrigens dieser Psalmis primär an Israelis gerichtet.

01:51:45: aber Durch die Gnade Gottes sehen Sie mit aufgenommen, denn hier spricht der Israel.

01:51:49: Er sagt nicht alle Menschen!

01:51:50: Achten Sie genau, Reinhardt, auf den Text.

01:51:52: In den Andern sprechen wir ja von den Stämmen, all Ihre Stämme... Hier ist Israel gemeint, Reinhardt und die Gemeinschaft Israel.

01:51:59: Haare auf Ihnen Israel, die Kinder Israel, sein Volk.

01:52:03: Das ist primär ein inner-israelitisch Absalm, Hartmut, ein inner israelitischer Absalmt.

01:52:08: Er wendet sich an seine Brüder und Schwestern und sagt so wie ich ausgehart habe Und weiter ein Aushaar nach meiner Schweinerei, nach meinem Vergehen möchte ich das ihr auch haaret.

01:52:18: Denn ich weiß dass Gott uns erlösen wird.

01:52:20: Den Ersatz denn bei ihm.

01:52:22: jetzt kommt der letzte große Satz?

01:52:24: Bei Gott... Ich lese es mal auf Hebräisch vor weil der Satz so gewaltig ist.

01:52:36: Was heißt das?

01:52:36: Bei ihm ist die Huld, die Gnade und bei ihm ist wie Hirsch sagt die Erlösung.

01:52:41: Jetzt will ich in eine tiefe Sache sagen.

01:52:43: Viele Menschen denken, na ja Gott ist der Erlöser und Gott is der gnädige Punkt aus.

01:52:49: Riesch sagt es anders.

01:52:50: Im Abrischen steht nämlich bei ihm oder wirklich mit ihm.

01:52:54: Das heißt David will und das Finale des heutigen Abends, David will etwas Gigantisches sagen kann.

01:52:58: und David will sagen Gott und Erlösung sind eins ihm zugehörig, zu seiner Identität, zu seinem Wesen.

01:53:06: liebe Freunde in Österreich gehört die Fähigkeit so erlösen und zwar viel zu erlösen steht, sagte Harbin.

01:53:13: Ganz wichtiger Punkt ich wiederhole!

01:53:15: Zu einem Charakteristikum des Gottes an den wir glauben, wir Katoliken wie Juden gehört es wesensmäßig dazu dass er Erlösung per Dutt schenkt.

01:53:26: Das heißt, Gott ist nicht einfach Erlöser.

01:53:28: So wie er beim Herzen ist und so wie er Vater ist.

01:53:31: Einfach einer von drei Millionen Eigenschaften.

01:53:33: Nein!

01:53:33: Das ist nicht das richtige Verständnis.

01:53:36: Sondern das richtige verständnis ist Gott-und-Erlösungsfähigkeit sind synonyme.

01:53:42: Sind Synonyme?

01:53:44: Gott is die Erlöseung par excellence.

01:53:48: Wie heißt das so schön auf Katexichon, als es auf Griechisch ist?

01:53:51: Ich will wieder ein bisschen mit meinem griechischen natürlich prallen.

01:53:54: Katexichonn heißt ex-Karten sozusagen.

01:53:57: in seiner Vollendung par excellence sagt man!

01:54:00: In seiner schönsten Vollendungen, in seiner tiefsten Ausprägung isst Gott die Erlösung.

01:54:05: und Ihnen als Christen muss ich das ja nicht predigen.

01:54:07: Sie haben es ja von unserem Judentum dass Gott über Jesus ihr erlöser wurde.

01:54:11: aber ich möchte ihnen schenken dass im Salm unter dreißig vor dem großen Juden, dem wunderbaren Juden Jesus angesprochen wurde.

01:54:20: Denn die Hu-Irbeimoffinut mit Gott und in Gott, Gott zugehörig hat Mut ist die Erlösungskraft.

01:54:27: Und damit es gesteigert wird kommt der Höhepunkt den Vers Acht.

01:54:31: er isst's auf Ibrisch Ulrike Shoshana.

01:54:46: Diese gewissheit, diese innere unerschütterliche Gewissheit dass er ganz Israel damit sind wirklich alle Juden gemeint auch ich in allen Generationen Ich bin ein Israelit.

01:54:54: Paulus sagt ja auch ich bin israelit und ich der jude-juwalapide Bin anisraelit!

01:54:59: Ich darf die Gewissheid haben das Gott mein Erlöser ist Und Job seit Jahr in nineteen sechsundzwanzig MEIN ERLÖSER LEBT!

01:55:07: Ich weiß das meine Erlöse lebt!

01:55:09: Und das kommt aus dem Helium.

01:55:11: Ich Jude weiß Aufgrund dieses Satzes und aufgrund Diob, das gehen Sie auch.

01:55:16: Weltliteratur!

01:55:17: Dass Gott Erlöser ist – er ist nicht einfach nur eine Erlöse seiner Eigenschaft sondern es ist eines seiner innersten Charakteristiker.

01:55:25: Ich wiederhole Erhard Mut.

01:55:27: Eines seiner innerste Charakterstikers sagt Psalm hundertdreißig und Diob neunzehnzechsundzwanzig in seinem weltberühmten Satz eines der innersten Wesenseigenschaften unseres Judiokristischen Gottes ist, dass er uns erlösen wird aus all unseren Verstrickungen und Verfehlungen.

01:55:43: Und das gibt meinem Leben und unserem Leben Ziel, Lama, Wurzuh-und Kraft!

01:55:49: Denn wenn ich das nicht wüsste – und Sie auch als Katholiken, die sie an den Erlöser tot Jesu glauben – da steckt ja auch die Erlörung drin.

01:55:56: Ich mach's direkt mit Gott, Sie machen es über Jesus aber erlösung brauchen wir

01:55:59: beide.".

01:56:00: Wenn wir das nicht hätten, diese Gewissheit dass Gott uns erlösen wird so wie er hier sagt.

01:56:05: Er wird Gott, er wird er, Gott wird uns immer erlösen, sagt David!

01:56:10: Er wird es immer wieder tun mit einer unerschütterlichen Gewisszeit.

01:56:13: Walli.

01:56:14: Sagt der?

01:56:15: Er wird Israel... Schauen Sie auf den Text, er will Israel aus all seinem Versagen fehlen scheitern und erlosen.

01:56:21: Und wenn ich das habe, wenn ich diese wirklich Glaubensgewissheit habe dann kann mich nichts mehr im Leben erschüttern.

01:56:28: Das heißt nicht dass sich nicht aufpassen muss.

01:56:29: Es ist keine Frage!

01:56:30: Ich darf nicht in den Sünde reinstampfen.

01:56:32: aber wenn es denn passiert ist weiß ich und wenn ich Betanoja mache Teshuwa umkehrt zu Gott auf allen Knien Rutsche Dann weiß ich dass dieser Gott so groß ist und so universell väterlich zärtlich ist Vater pur Dass ich bei ihm als verlorenes Schaf wieder aufgenommen werde.

01:56:50: Ich danke allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

01:57:16: Liebe Hörerinnen und Hörern, Herr Rade-Maria!

01:57:20: Leider müssen wir die Übertragung beenden.

01:57:22: Es war sicher noch interessant, Dr.

01:57:24: Labide zuzuhören, weil die Senderzeit ist nicht unbegrenzt.

01:57:30: Danke möchte ich mich bei Dr.

01:57:31: labide, dass wir die ausführliche Auslegungen der Psalmen XXII und XXXIII übertragen durften.

01:57:41: Es gibt auch die Möglichkeit, einzelne Vorträge morgen oder am Samstag hier im Kollegen Sankt Josef in der Güllensturmstraße Acht ins Salzburg Eigen zu besuchen.

01:57:53: Morgen um neunzehn Uhr dreißig findet der nächste Vortrag statt.

01:57:59: Sollten Sie diesen Vortag nachhören wollen, gibt es die Möglichkeit eine CD beim Hörerservice unter der Nummer.

01:58:13: Ich verabschiede mich nun aus dem Kollegen Sankt Josef in Salzburg Eigen und wünsche Ihnen noch einen gesegneten Abend.

01:58:38: Ja, herzlichen Dank lieber Johann Chefenbichlers Salzburg-Eigen von diesem wunderbaren Vortrag über seinem Zweiundzwanzig und Hundertdreißig.

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