Der Heiden Apostel Paulus Saulus ein feuriger Jude bekehrt
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00:00:02: Liebe Hörerinnen und Hörere, ich begrüße Sie herzlich zu unserem Gespräch.
00:00:05: Unser Thema heute ist der heilen Apostel Paulus Saulus ein feuriger Jude bekehrt Europa.
00:00:12: Ich begrüßte Dr.
00:00:13: Juva Lapide hier am anderen Ende der Leitung den großen jüdischen Theologen und einer der Pioniere in einem neuartigen interreligiösen Dialog zwischen Juden und Christen, denen ihr glaubt.
00:00:31: Ja, es geht um folgendes.
00:00:33: Wir haben heute den Apostel Paulus und neulich bin ich an einem doppeltem Regenbogen vorbeigefahren.
00:00:38: Das sieht man ja nicht ganz so häufig.
00:00:41: Und da sieht man zwei Bögen.
00:00:42: Das ist
00:00:43: doch das Zeichen
00:00:44: des Bundes Gottes mit den Menschen.
00:00:46: Und das sind zwei Böhlende im einander.
00:00:48: Sie berühren sich nicht, sie durchdringen sich nichts, sie stören sich nicht aber sie sind gleichwertig.
00:00:53: Die sind parallel zueinander.
00:00:56: Und so möchten wir auch mit den Augen des Paulus Saulus diese beiden Bündel in Ersten und dem Zweiten Bund Gottes mit den Menschen heute betrachten, uns sie dazu einladen zu neuen Erkenntnissen zu kommen wie wir mit Paulus den Friedens- und die Verständigung zwischen den Religionen weiterentwickeln können.
00:01:13: Lieber Juwahl!
00:01:14: Ich möchte jetzt mit der ersten Frage beginnen.
00:01:17: Welches persönliche Verhältnis hast du zum Apostel Paulus?
00:01:21: Ja wunderbar mein lieber Thomas, dass du direkt in medias reß gehst.
00:01:25: Denn ich möchte vorab sagen unseren Hörern und Hörerinnen weltweit die das ja hoffentlich mit großem Interesse über YouTube hören werden.
00:01:33: Wir beide haben jetzt schon einige Dialoge gemacht Und es ist jedes mal für mich ein ganz großer Gewinn und Genuss Mit dir zu arbeiten.
00:01:40: Das möchte ich vorab einfach sagen.
00:01:41: Du bist so congenial In meinem Denken und in meinem Fühlend.
00:01:45: Es muss ausgesprochen werden Denn vorher kann Ich nicht über einen anderen großen Congenialen Juden sprechen Nämlich Paulus, meinen Bruder Paulus Aulosas-Tarosos.
00:01:55: Das heißt ich spüre wirklich dass wir eine große Affinität haben.
00:01:57: du und ich.
00:01:58: Du bist mein christlicher Bruder der sich sehr stark am Judentum orientiert.
00:02:02: Ich bin Jude der sich am Christentum Orientiert insofern das er den Christen die Vorbotschaft des Evangeliums und die Paulinischen Botschaft näher erklären will Und es ist jedes Mal eine Freude mit ihr zusammen zu arbeiten.
00:02:14: Könnte mir da keinen besseren Gesprächspartner In dieser Tiefe des Themas vorstellen als dich.
00:02:19: Nun zur Paulus.
00:02:21: Paulus Saulus ist mir ein ganz besonderes Anliegen, ein brennendes Anliege.
00:02:25: Und ich bin dir so dankbar dass wir uns sehr schnell einigen konnten du und ich bei der Vorbereitung unseres Interviews über diese große schwierige schwere herausfordernde Gestalt die Judentum und Christen umtrennt aber auch verbindet.
00:02:39: Mir geht es heute Abend in dem großen Interview mit dir um das Verbindende.
00:02:43: Paulus-Saulus ist ein feuriger Mann Das teile ich spontan ad hoc mit ihm sehr leidenschaftlicher Prediger vor Gott, ein sehr leitenschaftlicher Exegied.
00:02:53: geworden in den letzten zwanzig Jahren durch Gottes Gnade und ich spüre, dass ich ihn immer mehr im Innersten verstehen darf.
00:03:00: Er spricht enorm tiefe Gedanken aus ist äußerst leidenschaftlich mitten in seinen tiefen intellektuellen Gedanken was meinem naturell perfekt entspricht.
00:03:10: Ich liebe es weil ich Jude bin so wie dieser wunderbar beschnittene Paulus Saulus der ja mit ursprünglichen Namen immer Shaul Wie der erste König Israels ist?
00:03:19: Ich liebe Es groß zu predigen Tiefgründig zu analysieren mittendrin emotional zu eruptieren.
00:03:26: Das gehört zu meiner jüdischen Identität und das habe ich von meinen Rabbinern weltweit in meinem Studium gelernt, höchste intellektuelle Leistung und auch tiefste Emotionalität.
00:03:37: um der Sache willen dürfen sich paaren in der Exegese und das erlebe ich bei Paulus immer wieder.
00:03:43: in seinen tiefsten analytischem Gedanken bürsten seine Emotionen über den neuen Weg denn er durch den Messias Jesus finde heraus und erliebt sich als völlig Integer mit hoher Emotionalität, und hohe Intellektualität.
00:03:57: Und das fasziniert mich je öfter und je tiefsündiger ich diesen jüdischen Bruder betrachte in seinen Briefen mehr und
00:04:03: mehr.
00:04:05: Das erzeugt eine wirkliche Affinität zu ihm!
00:04:08: Ich hätte es vor Jahr und Tag, als ich mich nur mit Jesus in Anführungszeichen und den Evangelien beschäftigte nicht gedacht Aber im Zuge vieler Gespräche mit meiner Frau und meinen vielen Schülerinnen, Studenten habe ich gemerkt dass ich mich auch mit diesem Paulus aber mit dem jüdischen Paulus.
00:04:25: Mit der jüdische Seele die er in seiner Brust schlägt beschäftigen will Und ich spüre das sich eine ganz große tiefe innere Verbundenheit Eine Herzensnähe, eine Herzlichkeit zu ihm spüren, die ich vor Jahr und Tag überhaupt nicht erwähnen könnte, nicht bevorstellen könnte.
00:04:43: Und jetzt bin ich soweit dass ich merke ist mir wirklich ein Bruder, ein Verbündeter und ein Verwandter geworden.
00:04:51: und ich spüre das werde ich heute Abend mit dir besprechen, dass ich jenseits der Worte, jenseils der oft schwierigen und herausfordernden Worte spüre was immer im Herzen lag.
00:05:01: Ja, mit dem Herzen Denken.
00:05:02: Das ist ja auch ein großes... Ja fast schon wie ein Schlagwort, ein Modewort und bei Paulus nimmt das jetzt so konkrete Gestalt an und bei dir auch und beim wir auch ein bisschen.
00:05:12: deswegen treffen wir uns hier eigentlich in einem sehr guten Trio.
00:05:16: Ja genau!
00:05:18: Und vielleicht schauen wir zunächst erstmal auf diese Sache wo sich Juden und Christen an Paulus
00:05:23: scheiden?
00:05:24: Warum eigentlich ist
00:05:25: der Apostel Paulus so eine umstrittene Gestalt zwischen Juden & Christen
00:05:32: Wunderbar.
00:05:32: Ich wollte dich schon Paulus titulieren, Thomas.
00:05:34: Lieber Barbara Thomas!
00:05:36: Das ist wieder die brillante Frage, die ich von dir gewohnt bin und dazu möchte ich sehr deutlich sprechen, denn es ist mir ein brennendes Andingen.
00:05:45: Paulus war ein Mann, ein Jude der eine bahnbrechende Erfahrung in seinem Leben machte.
00:05:54: Die wird uns in Damaskus sprich vor den Toren von Damaskust in der damaligen großen Weltstadt mit dem Apostelgeschichte Neuen beschrieben.
00:06:03: Er war ein Mensch, der bis zu diesem bahnbrechenden Erlebnis der Transformation nicht eine Bekehrung, sondern es ist die Verwandlung oder der Berufung von den Toren der Maskus in der APG-Neuen.
00:06:14: ein sehr strenger committed Jew, ein sehr hingibungsvoller sich verpflichtet fühlender Jude.
00:06:21: strengste Ausbringungen.
00:06:22: Das betont er immer wieder in der Apostel Geschichte und im Galata Brief.
00:06:29: ultraautodokte mich die sogar sagen er verkehrte in saluzia kreisen, er war ein ausgesprochener parisier.
00:06:34: Ein hardliner würde man heute modern sagen der die tora auf das strengste befolgte.
00:06:39: dann kommt Epochale, bahnbrechende Erfahrung mit der er niemals rechnete wie uns die Apostelgeschichte vermittelt eben in Kapitel neun und sie wird dann in zwei Kapiteln weiter rekapituliert als Paulus Sie in seinen Worten wieder gibt.
00:06:54: ein Durchbruch in seinem Leben der ihn einfach überfältigt.
00:06:58: von den Jordan von Damascus laut APG begegnet ihm.
00:07:02: Der Messias, der von ihm dann später so bezeichnete Matthias und fragt ihn.
00:07:09: Ich sage es so gerne auf Hebräisch weil ich sicher davon ausgehe dass der Geist Jesu sich im Aufhebräische natürlich in der Muttersprache brich zuwandte.
00:07:22: Warum?
00:07:23: Warum?
00:07:23: Beziehungsweise wozu verfolgst du mich.
00:07:26: Etwas überwältigendes, er fällt zu Boden ist drei Tage blind versteht die Welt nicht wird dann von seinen treuen Jüngern in ein Wirtshaus gebracht in eine Unterkunft und Herr Beginner Maskus und erlebt dann die große Berufung Gottes zu den Völkern zu den Königen und so den Kindern Israels zu gehen um ihnen eine völlig neue Botschaft nämlich die Botschaft das Jesus der schon längst gekreuzigte Jude Sein Erlöser ist der Erlöser der Menschheit.
00:07:51: Das hat ihn so über und überwältig, das versuche ich mit den Jahren immer tiefer zu verstehen.
00:07:57: im Inneren was da passiert ist einem Juden der auf dem Weg ist nach Damaskus Und überhaupt keine Absicht hat eine Verwandlung in seiner Persönlichkeit durchzumachen erlebt aber diesen Durchbruch in seinem Leben und spürt dass Jesus der schon längst vor gekreuzigte jesus etwa im Jahre drei und dreißig, wurde ja Jesus gekreuzigt.
00:08:16: Wir vermuten dass sein großes Erlebnis etwa dreiunddreißig war.
00:08:20: Dreiunddresig, Vierund Dreißig als Jesus schon im Himmel war.
00:08:23: kurz drei vier jahre später erlebt Paulus Jesus in einer gigantischen Vision deren Details wenig kennen, deren Rahmenerzählung wir aber verstehen.
00:08:35: Ein neuer Mensch geworden.
00:08:37: Er ist nicht bekehrt zum Christum, das stimmt auf keinen Fall!
00:08:40: Er verfiel zu unverständlich noch in der Situation als man sagen könnte er sei zum Christen und umbekehrt.
00:08:46: Ich möchte unsere Hörer und Höreren dringend bitten diesen Terminus zu korrigieren.
00:08:49: Er stimmt einfach nicht.
00:08:50: Er wurde in dieser Stunde weder bekärt noch ließ er sich danach.
00:08:54: Das stimmt nicht.
00:08:55: Es gab überhaupt kein Christentum und keine christliche Observanz, keine christlichen Rituale nach diesem überwältigen Erlebnis.
00:09:02: Sondern gingen wir jeder andere Jude auch in das Tauchbad?
00:09:05: Nicht in die Taufe sondern in das tauchbad die Mikvei von wenigen Juden dort praktiziert wurde und merkte, sein Leben nimmt eine neue Form an.
00:09:16: Denn Jesus sagte ihm ja in keinem Augenblick du musst das Judentum verlassen!
00:09:20: Du musst das Judentum verraten!
00:09:22: Du muss das Judetum vergessen, du musst Christ werden!
00:09:24: Lass dich taufen werde, Christ!
00:09:26: Und is ab morgen Schweinefleisch und verletze den Samstag.
00:09:29: davon kann überhaupt keine Rede sein!
00:09:32: Mir ist es ganz wichtig, dass mit Nachdruck zu betonen, dass das nicht der Berufungsvorgang war, den Paulus ereilte.
00:09:38: er hat lediglich ich wiederhole Verstanden?
00:09:42: an Beginn der Weise verstanden, dass Jesus der Messias ist.
00:09:45: Er begegnet und er ihn beruft diese messianische Identität seiner Person in die Welt hinaus zu tragen.
00:09:52: Paul ist noch sehr verwirrt.
00:09:53: Er beschreibt ja selbst in der Postengeschichte das er drei Jahre Rückzug brauchte in Arabien in der Einsamkeit um das zu verarbeiten und umzusetzen sich klar, dass etwas in seinem Leben sogar viel in sein Leben sich ändern muss.
00:10:06: Aber nicht seine jüdische Identität am allerwenigsten seine jüdische Identität sondern seinen Auftreten gegenüber einem neuen Publikum.
00:10:15: So möchte ich es nennen.
00:10:16: Sein Auftritt gegenüber dem neuen Publikum nämlich der Heidenwelt des Völker im großen Imperium Romanum.
00:10:22: das ist neu in sein leben.
00:10:24: hinzugekommen war er vorher noch ein Diaspora Jude aus aus Tarsus in Silizien, in heutigen Südhörkei und pendelte zwischen dieser jüdischen Gemeinde, dieser jüdischen Jasperer Niederlassung.
00:10:37: in Zilizien und Jerusalem, wie es ja immer wieder beschrieben wird in der Postgeschichte.
00:10:42: Und verkehrt so gut wie nur mit Juden ändert sich nun sein Auswirkungskreis dramatisch.
00:10:48: er muss zu den Reiden gehen um ihn verkündigen dass Jesus, der zuvor drei vier Jahre vor starb gekreuzigt wurde und die Himmel aufsteig und von den toten aufgewecht wurde, nur der Messias ist der Erlöser der Erneuerer der ganzen Menschheit nicht nur des Judensjobs sprich der Juden, die an ihn glauben.
00:11:09: Er wurde deshalb zu einer ganz großen Gestalt vor der ich hohe Achtung habe wie nicht mehr zu Bremsen war und ganz Europa missionieren wollte nicht zum Christendom, so einem neuen messianischen Bewusstsein, so einen neuen messiantischen Judentum und nennen das mal so ein messianisch erneuertes monotheisierten Heidentum.
00:11:29: Ich wiederhole bewusst diese gewählten Worte, er verkehrte mit Juden die bereit waren, diese messianische Identität Jesu in ihr Herz aufzunehmen natürlich nur selektiv.
00:11:40: und es war ihm von besonderer Wichtigkeit aufgrund dieses Appels in der Maske zu heiten, zu dötzen die ihn an den ganzen Europa zu reisen um ihnen eine neue monotheistische Variante ihres Polytheismus anzubieten, in der Jesus, der Sohn des lebendigen jüdischen und weltumfassenden Gottes im Mittelpunkt steht.
00:12:00: Er wurde deshalb wie im Laufe der Jahrhunderte nach seinem Tod zu einer scheidenden Gestalt zwischen Juden und Christen, weil die frühe Kirche durch seine großartigen Briefe und seine parenetischen sprich ermahnenden Reden, interpretiert wurde als ein Wegbereiter eines völlig neuen Weges, der aus dem Judentum herausführen sollte.
00:12:25: Weil seine Reden so sehr stark Thomas fokussiert waren auf die Gestalt Jesu, die in seinem Leben ja einen neuen Einzug war, entdeckte die frühe Kirche darin ein Hinweis mithilfe Jesu neuer Identität, die Paulus grundlegend aussprach Jesus herauszuholen tragen in eine neue Gemeinschaft, in einer neuen Religion.
00:12:49: Nämlich die Religion der Heidenkristin und der sich zunehmend kleiner werdenden Schrumpfen den Gemeinschöpfe der Judenkristinnen.
00:12:57: Meine Überzeugung ist nun nicht nur die meinige sondern vieler relativ vieler jüdischer Kollegen, die ich weltweit kontaktiere das Paulus, dass gar nicht intendiierte.
00:13:05: Der Original Paulus der in der Zeit von dreiunddreißig bis etwa zweiundsechzig, dreiundsechszig agierte ging noch gar nicht davon aus, dass eine neue Religion sich aus seinem Streben ergeben würde.
00:13:16: Das war auch seine Absicht.
00:13:17: nicht mit Sicherheit nicht aber aufgrund seiner gigantischen Schriften und aufgrund der sich zunehmend stärker herausbildenden Gemeinschaften von Heidenchristen sprich von Neugetauften und sich neu zu der Lehre die Paulus verkündete über Jesus.
00:13:36: Mit Jesus als Zentralgestalt löste sich Diese neue Heidengemeinschaft, diese heidenchristliche Gemeinschaft immer mehr ab vom klassischen Judentum.
00:13:46: Und dadurch entstand eine Zentralisierung um Paulus und Jesus von der ich noch einmal zutiefst überzeugt bin, dass Paulus sie so nicht intendierte.
00:13:56: Wir werden ja im Laufe des Interviews immer mehr herausarbeiten das Paulus ja gerade eine Brücke sucht, eine Verbindung, eine Verbundenheit zwischen Heidenchristen die vormals nur an Götzen glaubten und neugeworten Heidenkristin die ja Gott und Jesus und die Grundidee des Judentrums Nächstenliebe zum Beispiel in den Vordergrund stellen.
00:14:18: Das heißt ich sehe in ihm Originalitäre keine Trennungsfigur, aber wie Leben eben ist und die Geschichte sich abspielt hat sich dann eine Trennung gebildet, die nicht im Geiste Paulus
00:14:29: war.
00:14:31: Ja wenn wir da auf Paulus schauen müssen wir daran denken dass der Tempel in Jerusalem ja noch stand und das diese ganze neue Situation der Gemeinde nach Jesus also nach Pfingsten im Grunde genommen ja noch gar nicht wusste wo sie hingehört.
00:14:45: Es hätte ja genauso gut auch eine neue Entwicklungstufe des Judentums sein können und nicht unbedingt ne separate Religion.
00:14:51: Und der Tempel wurde erst einige Jahre nach Paulus Tod zerstört, das war auch dieses unwiederrufliche Signal dass die Wege beider Religionen sich trennen werden weil auf jüdischer Seite dann natürlich das Bedürfnis stark
00:15:06: wurde
00:15:07: wo jetzt ein neues Exil bevorstand die Schätze und Identität des Judenthums zu bewahren und gerade abzugrenzen also eine klare und unverwechselbare Identität festzuschreiben bis zu der Zeit, wo eben dann der von den Juden noch erwartete Messias kommen
00:15:24: würde.
00:15:25: Der Paulus hat da ja einfach einen Weg gegangen von einer Position A, wo er sehr dogmatisch war, zu einer ganz anderen neuen Position.
00:15:33: und das was da biographisch bei ihm passiert ist, hat man dann im Grunde um zu einem riesigen Paradigma ausgesponnen.
00:15:38: Das
00:15:39: kann man vielleicht so sehen Und vielleicht konzentrieren wir uns noch einmal auf diesen besonderen Punkt.
00:15:46: Nämlich welches persönliche
00:15:47: Verhältnis
00:15:48: hatte der Jude Paulus zu seinem Erklärten-Erlöser Jesus von Nazareth?
00:15:54: Auch eine wichtige Geschichte!
00:15:55: Ich möchte zunächst doch etwas zu deinen wichtigen Gedanken, Ausführungen ergänzen bevor ich da auf das Verhältliches Paulus mit Jesus eingehe.
00:16:02: Wir müssen eins bedenken... etwas theoretisch erklären.
00:16:06: Du sprachst eben von den rabbinischen Entwicklungen seiner Zeit, wir müssen bedenken mit dem Jahre siebzig stirbt das zentralisierte und ritualisierte Judentum in Israel.
00:16:16: der Tempel wird zerstört durch die Römer Der große Kaiser Titus verschleppt viele Juden in das gesamte römische Reich Und der Tempeldienst ein Heiligdom ein spirituelles und materielles Heilgichtung der Juden war erstirbt.
00:16:28: im wahrsten des Wortes.
00:16:30: es gibt keine zentralisierte Gottesdienstpraxis mehr in Jerusalem.
00:16:35: Und zur gleichen Zeit entsteht aber das rabbinische Judentum als Ersatz für das steinerne Judentums, wie hier ist eine Tempelgestützte Judentung.
00:16:44: Das heißt wir Juden sagen in dem Moment in dem Gott so eine riesige Katastrophe über uns Juden kommen ließ und die Zerstörung dieses großen gewaltigen Tempels Erlebt das Judentum, schenkt uns Gott zugleich die Geburt einer neuen Richtung im Judenturm.
00:16:59: Nämlich das rabbinische nicht lokalisierte sondern des rabbinisch dezentralisierte Judentums.
00:17:05: Es entstehen viele rabbinischen Schulen ab dem Jahre siebzig in gesamten Römischen Reich.
00:17:10: In Jerusalem darf ein Restjudentum bis etwa hundertfünft und dreißig zwischen anrikanischen Verfolgungen bestehen.
00:17:17: Und in ganz Israel aufgrund dieses Alasses des des Kaisers Hadrian, dürfen kleine jüdische Gemeinden mit neuen rabbinischen Hochschulen entstehen in denen die jeweiligen Rabbiner, die es ja schon zurzeit Jesu gab, florieren mit ihren Gebets- und Studiengemeinschaften.
00:17:33: Rabi Paulus und er nennt sich ja immer wieder Rabbi, der Boskelgeschichte.
00:17:38: Nennt es sich immer wieder ich bin ein Rabbi!
00:17:40: Ich bin ein Pharisäer, ich bin eine gebildete Jude.
00:17:43: Je Rabbi Paulus war einer dieser großen Rabbiner.
00:17:47: das müssen wir unbedingt in den Fokus unserer Betrachtungen rücken.
00:17:49: Thomas und liebe Hörerinnen weltweit.
00:17:52: Rabbi Paulus legt großen Wert darauf, im Gegensatz zu Jesus ein hochgebildeter Akademiker zu sein.
00:17:58: Jesus war ein einfacher Mann, ein sohn eines Zimmermanns der im Volk sehr populär war und auch gebildet aber keinesfalls so intellektuell wie Rabbi Paulus.
00:18:09: Rabbi Paulu sagt ja selbst in der Apostelgeschichte.
00:18:12: ich habe zu den Füßen einer ganz großen rabbinischen Koryphäen in Jerusalem vor der Zerstörung zu studieren, er ist stolz darauf.
00:18:23: Das ist seine Visitenkarte.
00:18:25: und bei diesem Raban-Gamaliil das wissen wir aus talmudischen Quellen konnte man in der Tat schärfstes analytisches Denken lernen durch intensive Fokussierung auf die Heiligen Texte unter Anleitung einer Korriffe eben dieses großen Raban Gamaliel den Jerusalem Vor der Zerstörung eine echte Korrifhe war deren Schriften heute überliefert sind für Juden weltweit.
00:18:48: Ein Mann, Thomas der so geprägt worden war von dieser Kapazität und Corrifé namens Raban Gameliel ist für sein Leben gezeichnet.
00:18:57: Er ist eine hochintellektuelle Persönlichkeit und wir merken in all seinen Briefen – das möchte ich unbedingt prefatorisch sagen – wie wohl er nicht mehr als klassische Rabbine auftritt vor Juden und Juden in der Thora-Schulen will, merkst du seine Diktion und Dedaktik?
00:19:16: Und das fasziniert mich, denn ich habe ja viele Rabbis kennengelernt in meinem Studium weltweit und ich kenne heute noch mit vielen Rabbis international weil ich den Intellektuellen Austausch brauche.
00:19:28: Und wenn ich Rabbi Paulus lese, sowohl in Griechisch als auch in Deutsch.
00:19:32: Als auch in einem rekonstruierten Hebräisch das heute zur Verfügung steht spüre ich wie dieses Rabi sein.
00:19:38: Dieses scharfe analytische Denken Pilpul im Hebräischen diese analytische Betrachtung der Welt und der Beziehungen von Menschen untereinander und des fokussiert seins auf die Grundidee in Datora nie verlassen hat.
00:19:52: So dass wir sagen können Thomas, und nicht mal die Tore als das Wichtigste im Leben betrachtet, sprich die rituelle Seite der Tore mit Beschneidung, mit Essen und mit Sabbat.
00:20:07: Dennoch den Geist der Tora, den unermüdlichen und unzerstörbaren Geistertor hineingeweht in all seine Diaspora-Gemeinden europaweit.
00:20:17: Das heißt wir merken er ist einer, ich möchte es mal zugespitzt sagen für unsere Hörerinnen und Hörern, Paulus wurde zu einem großen Diasporterabi Der einen neuen Fokus setzt im Gegensatz zu den anderen Rabbinern, nämlich Messianitis.
00:20:30: Ich nenne es die Messianitis.
00:20:32: Er ist gefesselt, er ist in Mann einer neuen messianischen Überzeugung, nämlich dass Jesus der Jude, der Dreißig gekreuzigt und wurde und auferstand, der Messias der Welt ist.
00:20:42: Das lässt ihn nie mehr los, nicht mehr!
00:20:45: Dennoch paart sich bei ihm diese wilde Überzeugungen, wild weil sie ihn wirklich umtreibt mit schärfstem Denken Das heißt, mit Schärfster Beleg und Beweisführung aus der Tore, die er perfekt beherrscht.
00:21:00: Weil er eben ein großer Schüler eines großen Rabbis war, dessen Schulungen ihn nie verlassen kann.
00:21:05: D.h.,
00:21:06: er geht wirklich als einer oder vielen Rabbiner, die ja mit siebzig entstehen hinaus in die Welt.
00:21:11: Er bleibt nicht in Jerusalem.
00:21:12: Und da bleibt doch nicht die Zilizien in der kleinen Gemeinde in Garsus, in der ihr auch funktioniert.
00:21:17: Reißt ja!
00:21:18: Er wird ein Wanderrabi So wie sein Meister ist ja auch wahr.
00:21:22: Er wird ein Wanderrabi, der zwischen Ephesus, Dessalonich und Corinth und Rom reißt unermüdlich – das verbindet mich mit ihm ja auch den.
00:21:30: ich bin ja auch ein Wandereisender zwar zweitausend Jahre später aber ich bin auch ein Wandereisende, der in viele katholische und evangelische Gemeindeuropa weitreist um Christen ihre jüdischen Wurzeln zu erklären.
00:21:42: Das verbindet sich übrigens auch tief mit diesen großen Rabbi.
00:21:45: Aber er versteht sich dennoch noch einmal als ein Rabbi, der geschult bleibt in der rabbinischen Schärfe, analytisch schärfe.
00:21:54: Aber den Fokus setzt auf Jesus ist der Messias, auf dem das Judentur wartet und den das Judendurm natürlich in seinen großen Schriften immer wieder gepredigt hat.
00:22:03: Sein Verhältnis zu Jesus gut dass du das fragst jetzt glaube ich zu deiner neuen Frage ist sehr geprägt von Spiritualität.
00:22:10: Paulus betont ja auch dass er eine Spätgeburt wurde.
00:22:14: Er sagte im Galatabriff, er betrachtet sich sogar als Missgeburt weil er Jesus nicht persönlich erlebt durfte, er hat ihn nicht erlebt.
00:22:21: Jesus wird wie gesagt im Jahre dreißig gekreuzigt und da ist Paulus noch ein junger Mann Reist ein viel jüngerer Mann als Paul, also Jesus und erlebt seinen Damaskus-Erlebnis etwa dreiundreißig.
00:22:31: Und er lebt Jesus überhaupt nicht!
00:22:33: Das schmerzt ihn.
00:22:34: Und ich spüre seinen Schmerz auf Schritt und Tritt wenn ich die polinischen Briefe lese.
00:22:39: Ich spüre wie wahnsinnig es im Wehtut dass er Jesus nur in einer Geisterscheinung vor Damaskos erlebt Als er ihm die Worte sagte, die ich vorhin auf der Brieche rezitierte Nämlich Riesige Dilemma.
00:22:57: Er möchte einerseits Jesus so nahe wie möglich kommen, Joshua auf Ebrish natürlich der jüdische Name Jesu.
00:23:03: er möchte diesem großen Rabbi Joshua wahnsinnig nahekommen weiß aber dass es auf körperlicher Ebene nicht mehr gehen wird.
00:23:10: das zerreißt ihn schier den begegnete an Jerusalem den übrigen Jüngern die er Jesus überlebte, insbesondere Jakobus und trifft somit Augen- und Ohrenzeugen und Weggefährten Jesu.
00:23:21: Die ihm ja beschreiben wie schön und wie überwältigend es war mit Jesus durch Galilea zu zählen.
00:23:27: Und das kann er natürlich nicht teilen weil er Jesus nicht erlebte.
00:23:31: Kurzum ich spüre lieber Thomas diese Zerrissenheit in ihn nahezukommen körperlich fleischlich nahezukommen Jesus von Nazareth und der Tatsache dass er das nicht mehr erleben konnte und auch nicht mehr leben wird, sondern ihn nur in Geist begegnen kann.
00:23:46: Er ist voller Sehnsucht, Paulus, Rabbi Paulus Rabischaul voller Seehnsuchte.
00:23:52: in seinem Briefung strahlt, strotzt einem entgegen diese Sehmsucht auf spiritueller Ebene eben Jesus zu begehen.
00:23:59: Und ich möchte ein sagen... Thomas als ein Kenner der Materie, je mehr Paulus dieser blendende Rabbi merkt dass die körperliche Nähe zu Jesus fehlt.
00:24:10: Dass die Erfahrungsebene, die die Jünger, die Talmudim und Talmidotte, die Schülerinnen, die er in Jerusalem sieht und ihr Phasenweise auch in der Diersburger erlebt durch den gemeinsamen Reisen.
00:24:23: Ich spüre, dass er diese fehlende Erfahrung kompensiert durch eine Zufügung an Geistigkeit.
00:24:30: Das heißt wir erleben bei Paulus etwas was Jesus nie
00:24:33: tat.
00:24:34: Paulus versteckt sich in einer Spiritualität, in der es unter anderem um die Abivalenz von Fleisch und Geist geht Jesus fremdlich.
00:24:43: Ich will das wiederholen und vertiefen.
00:24:47: in eine Spannungsbeziehung zwischen Fleisch, dem nackten Fleisch des Lebens und den vergeistigten Menschen.
00:24:58: In einer Weise hätte Jesus diese Trennung, diese Dualität aufzeigt, wie wurde versucht daraus eine Transformation zu leisten zwischen Fleisch im fleischlichen Leben und dem geistigen Leben.
00:25:15: Das lag Jesus nie am Herzen!
00:25:17: Denn Jesus war nicht so hypervergeistig und transcendental denkend wie Paulus.
00:25:24: Paulus braucht das aber.
00:25:26: Ich erlebe eine fruchtbare Spannung bei Paulus weil er versucht aus diesem Kontrast zwischen dem begehrten, geistigen Jesus eine Brücke zu bauen.
00:25:40: Die ihm natürlich gelingt!
00:25:41: Er versucht immer wieder das Fleisch, sprich die fleischliche Dimension des Lebens und somit auch der fleischlichen Dimension seines geliebten gekreuzigten Rabbi zu überwinden, zu gunsten einer allesüberragenden Geistigen sprich neumatischen Dimensionen.
00:25:56: Das ist beispiellos bei Paulus, das finden wir bei keinem seiner Jünger und bei kein dem seiner Weggefährten die über ihn beschreiben auch in Lukas, in Lukass-Evangelium mit Apostelgeschichte die ein gewaltiges Zeugnis der Missionsreisen Pauli ist, finden wir diese gladene eruptive Beschreibung von Fleisch und immer wieder Fleisch noch mal Fleisch.
00:26:18: Und andererseits eben der Geist, der alles überhört wie in den Paulinischen von ihm selbst verfassten Briefen wie Korinther, Galater und Römer.
00:26:25: Das ist für mich ein Hinweis darauf das Braulis sich wirklich verzehrt Thomas!
00:26:30: Sich wirklich verzerrt nach Nähe... zu Jesus, diesen Mann der India-Evordermaskus beruft.
00:26:36: Aber spürt diese Nähe kann ich nicht mehr fleischlich erleben?
00:26:39: Ich kann ja nicht mit ihm durch Galilea ziehen!
00:26:41: Ich kann nicht an lauen Sommerabenden mit ihm in Kaffarner um Tee trinken, orientalischen Tee, Hibiscus Tee oder eben Dattelntee... Das ist vorbei, das ist passé.
00:26:52: Dieses Glück hat er nicht, das zerreißt ihn schier.
00:26:55: aber er geht dann umso mehr in eine Geistigkeit, die Welt der Geistlichkeit in der er spürt, da kann er seinem geliebten gekreuzigten Meister, der für ihn der Wegweiser seines neuen Lebens wird, intensiv begegnen.
00:27:11: Das entspricht ja auch der Damaskus-Begegnung die ihr gehabt habt.
00:27:15: also das entwickelt sich ja eigentlich logisch aus dieser Vision
00:27:19: natürlich.
00:27:20: aber ich möchte einzeln zufügen Thomas es entwickelt sich aber es verselbstständigt sich.
00:27:24: das muss ich uns an Hörer und Hörern sagen.
00:27:27: Jesus begegnet ihm nur mit vier Worten.
00:27:34: Das sind vier kurze hebräische Worte.
00:27:37: Saulus auf Hebräisch spricht natürlich an wie ein Jude, einen anderen eben anspricht in der Heiligen Sprache Gottes.
00:27:43: Warum sprich wozu verfolgst du mich?
00:27:45: Mehr ist nicht genannt!
00:27:47: D.h.,
00:27:47: es ist noch sehr irdische, eine sehr irrtische, sehr konkrete, sehr materielle Kontaktaufnahme des im Himmel befindlichen und ewig residierenden künftig ewig resendieren, Jesus von Arzrett und eine Menschen der in Hysterie, in regelrechter Hysteries versucht nach Damaskus zu gehen.
00:28:04: Und gerade die neue Bewegung Jesu zu vernichten wie uns APG beschreibt.
00:28:09: Was Paulus daraus macht Thomas ist ein Gebäude dass Jesus das möchte ich durchaus betonen nie im Leben dachte.
00:28:16: er macht eine gigantische Geistlehre daraus.
00:28:21: überzeugt bin, dass Jesus sie nie verstanden hätte.
00:28:23: Und heute noch gibt es ja Protestanten und Katholiken weltweit nicht nur meine Schüler und Schülerinnen die sich wie verrückt daran abbeißen.
00:28:30: was meint er denn um Gottes Willen mit dieser scharfen Kontrastierung von Geist und Fleisch und Geist der alles überwölbt und der Geist in dem wir alle hineinvergeistig werden?
00:28:41: das denke ich Thomas hat jesus nie intendiert.
00:28:46: Ja ich wollte auch eigentlich darauf hinaus dass sein Glaubensbegriff damit zusammenhängt Wenn ich das richtig
00:28:51: verstehe, natürlich.
00:28:53: Dieser
00:28:54: Glaubensbegriff ja auch eine sehr geistige Dimension
00:28:57: beinhaltet.
00:28:57: Unbedingt eine hochgradig vergeistigte Dimension.
00:29:01: Genau!
00:29:02: Ja schauen wir mal das Leben des Paulus weiter wie es sich dann entfaltet.
00:29:06: hatte Paulus schon seit seines Wirkens Konflikten mit Juden?
00:29:10: Gute Frage, danke dir wieder für eine blendende Frage.
00:29:13: Es wird uns ja beschrieben dass er in Antiochien in Pesidien war und immer wieder versucht in Synagogen zu gehen, auch in Rom.
00:29:21: Er verkehrt ja immer wieder in Synagogen.
00:29:24: Er hat oft Zuspruch aber leider auch Abspruch oder Ablehnungsanspruch.
00:29:31: Er merkt er brennt und die Menschen in den verschiedenen Jassburg Gemeinden der Postelgeschichte beschreibt uns das ja dass er durchaus an Sabatin Zypern oder in Pesidien oder auf Malte eingeladen wird.
00:29:44: Es strahlt einfach aus typisch jüdisch in Anführungszeichen natürlich Aussehend, wie er war mit Barth oder ohne Glatze.
00:29:51: Mit einer fantastischen Ausstrahlung die Rabbiner eben haben geht er in den Gemeinden und predigt natürlich am Shabbat.
00:29:57: was macht ein Jude anders im Shabbath?
00:29:58: Er geht natürlich in die Synagoge.
00:30:00: Vergnügungen weltlicher Arztinne am Shabat gestorben.
00:30:03: Ein Jude wie er geht natürlich allsabbattlich In die jeweilige Diaspora-Gemeinde in der Synagoe um dort zu beten Und strahlt natürlich aus.
00:30:11: ich kenne mich im Judentum brillant aus und das glaube ich ihm und dass glauben ihn auch die Gemeinde.
00:30:15: unsynagogenvorsteher.
00:30:17: Die Apostelgeschichte, das größte Zeugnis über das Leben und Werten Paulus, sagt uns deutlich dass er in jeder Gemeinde willkommene Menschen fand und offene Türen.
00:30:26: Das heißt der geht in den Synagoge Predigt hält eine Dracha, das ist das Fachwort für die Predigt am Sabbat eine Drascha Und explodiert wie ich eben auch wenn ich predigen darf.
00:30:37: Ich hatte gestern erst einen großen Studientag hier im Baden-Württemberg und durfte auf der Kanzel stehen, weil wir keinen anderen Raum hatten.
00:30:43: Und ich bin explodiert so wie Paulus in positivem Sinne.
00:30:47: natürlich habe die Tore ausgelegt von zehn Uhr morgens bis sechzehn nachmittags.
00:30:50: das war ein Studientag.
00:30:52: Ich habe dieses Paulinische Volk so sehr in meinen Ardern gespürt, wie noch nie zuvor.
00:30:57: wissen das ich ja heute mit dir das Interview führen darf.
00:30:59: Kurz um wir Juden die wir geschult sind in rabbinischer Didaktik und rabbinische Exegese können das.
00:31:05: Wir strahlen aus!
00:31:06: Wir sind seriöse Prediger Und beherrschen die Kunst der Homilätik nennt man Das Homiläthik ist die Kunster-Predigtgestaltung und das kann ich möchte ich sagen heute auch sehr gut.
00:31:16: Paulus geht kurz um die Synagoge.
00:31:19: Wir werden nach ein paar Zitate bringen, wenn du erlaubst.
00:31:21: Und er spricht über das ihr Leben als Jude in der Diaspora sein Leben vor seinem Damaskus erleben soll.
00:31:27: Dann kommt natürlich der entscheidende Kern seiner Rede, der Casus Belli, wenn Du willst, der Zankapfel.
00:31:33: Er spricht das Thema... Jesus von Nazareth, an der sein Leben verwandelte und die auch von anderen Menschen fordert sich verwandelt zu lassen.
00:31:41: Nicht in einen Christen!
00:31:42: Das Wort Christ kennt er noch gar nicht.
00:31:44: Das Wort Christian im religionsspezifischen Sinn ist völlig unbekannt sondern erkennt das Thema sich zum Messias der Juden, der ja aus den Juden kommt hinzuwenden und durch den Glauben an diesen Messias, durch den glauben dass Gott über im Judentum erwartet, Messias Gesandt hat sich erneuer zu fühlen.
00:32:04: Das strahlt Paulus aus und das spricht er aus!
00:32:07: Und es wird uns in der Apostelgeschichte immer wieder mitgeteilt dass viele Juden nach dem Gottesdienst am Shabbat durch seine Drascha durch seine Auslegung überwältigt sind, ihn sogar bedrängen.
00:32:17: Kommt wieder am nächsten Schabbat!
00:32:18: Du musst uns noch mehr erzählen.
00:32:20: Das ist etwas Gewaltiges dieser Messias der gekreuzigte Jude von dem Gesprächs.
00:32:25: Wir möchten mehr hören und andere Juden die durchaus sagen wir wollen das nicht mehr.
00:32:31: Es gibt in jeder Gemeinde Mitglieder, die fasziniert sind von Neuem neues Zulassen.
00:32:36: aber es gibt eben auch die Erzkonservativen Juden, Erlebt viel Zuspruch, aber durchaus auch Ablehnung.
00:32:45: Und diese Ablehnung wird immer stärker und in der Apostelgeschichte und im Römerbrief bringt er zum Ausdruck nach vielen besuchenden Synagogen und nach immer schärfer werdenden Kontroversen.
00:32:59: Ich gehe zu den Reiden weil ich spüre, dass der Mainstream modern Deutsch gesprochen ist.
00:33:04: Dass die Mehrheitsbewegung der Juden in den Gemeinden mit dieser völlig innovativen Botschaft des Messiers der Judens wirklich kam und zwar vor vier fünf Jahren aus der Sicht Pauli im Jahre dreißig zu viel wird.
00:33:17: Das wird immer bewusster.
00:33:19: aber Paulis gibt nicht auf.
00:33:21: laut Römerbrief sagt er deutlich römerdreizendacht.
00:33:24: Ich gehe eben zu den Reiden Weil ich spüre, dass es meine Aufgabe ist.
00:33:28: Das war ja auch schon von Anfang an die Aufgabe.
00:33:30: lauter Maskuserlebnis geht zu den Völtern, geht zu dem Königin und erst dann zu den Kindern Israels.
00:33:35: Paulus resigniert nicht sondern erkennt wenn ich die Juden mehrheitlich nicht überzeugen kann, die Diaspora Juden das in Jesus dem Juden der Messias, der erwartete und ersehnte Messias auf Erden kam.
00:33:48: Dann gehe ich eben zu den Heiden.
00:33:51: Denn ich habe hier die Botschaft Priorität zu den Hayden zu gehen.
00:33:55: Kurz um Konflikte kennt er, aber was ich so faszinierend lieber Thomas und liebe Hörerinnen und Hörern finde Paulus ist nicht konfliktscheu das wird mir immer klarer.
00:34:05: Paulus hat so ein Feuer in sich!
00:34:07: Ein Feuer der Reformationen im Anführungszeichen, ein Feuer der Innovation, ein vorher der der Explosion an Erkenntnis, dass er sich nicht einschüchtern lässt.
00:34:18: Er nimmt sogar Konflikte in Kauf und hat mit jüdischen Gemeinden Schwierigkeiten.
00:34:22: Einmal beschreibt er sogar, dass der Klassische Schläge die klassischen Schläge vierzig minus eins bekam, weil er angeblich herätliche Worte ausgesprach in einer sehr erdskonservativen Gemeinde, die mit seinen Worten Jesus sei der Messiah es überhaupt nicht klar kam.
00:34:36: Kurzum berichtet sehr deutlich im Korintherbrief zum Beispiel das er Schwierigten hat auch handgreifliche Schwierigkeit Ja, sein Geist Thomas ist ungebrochen weil dieses Feuer von Damaskus nenn ich es.
00:34:49: Dieses nicht Bekehrungs-, sondern Berufungsfeuer von Damascus in ihn brennt und brennte und brent.
00:34:55: Jetzt sind uns ja von Paulus im Neunzweiten Testament zahlreiche Briefe überliefert?
00:35:02: Wenn du deren Kernbotschaft neben allen bestehenden Unterschieden zusammenfassen wolltest wie würde sie lauten?
00:35:09: Joval
00:35:10: Ich danke dir für die brillante Frage und deine Einfühlsamkeit.
00:35:14: Das ist eine ganz wichtige Frage.
00:35:16: Weißt du, ich will hier einen Zitat bringen.
00:35:19: Einen Zitat?
00:35:20: Ich habe meine schönsten Zitate aufgeschrieben.
00:35:22: Und ich möchte ein Zitat aus dem Brümerbrief three-neinundzwanzig-einunddreißig bin.
00:35:29: Die Summa Theologia in seines Wirkens ausdrückt.
00:35:33: Ich zitiere aus drei-neunund zwanzig einund dreißig Paulus.
00:35:36: Oder ist Gott allein der Gott, der Juden?
00:35:39: Ist er nicht auch der Gott der Heiden?
00:35:41: Ja, gewiss!
00:35:42: Auch der Heide.
00:35:43: Denn es ist der eine Gott, Der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glaubn.
00:35:48: Wie haben wir denn das Gesetz, die Tora aufgehoben?
00:35:53: durch den Glauben?
00:35:54: Das sei Ferne.
00:35:55: Sondern die richten das Gesetz auf, sagt er in Römer, drei neunundzwanzig einunddreißig.
00:36:00: Jetzt will ich noch einen anderen Satz bringen.
00:36:02: Er hat nämlich noch so wunderbare treffende Gedanken.
00:36:07: Er spricht davon, genau in Zweiter Korinther
00:36:10: III.,
00:36:11: Vier bis Neun auch ein gewaltiger Satz den ich liebe.
00:36:15: Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus.
00:36:20: nicht dass wir tüchtig sind von uns selber und etwas zu zurechnen als von uns selbst Sondern, dass wir tüchtig sind ist von Gott der uns auch tüchtigt gemacht hat.
00:36:32: Zu dienen des neuen Bundes nicht das Buchstaben sondern des Geistes.
00:36:37: Nichts Buchstabe sondern des geistes wiederholen.
00:36:39: Denn da Buchster betötet aber der Geist macht lebendig.
00:36:42: Wenn aber schon das Amt das den Tod bringt und es mit Buchstabem in Stein gehauen war Herrlichkeit hatte damit meinte natürlich die Verkündigung durch Mose am Bergesinein so dass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesichts die doch aufhörte, sie sollte nicht viel mehr als das Amt sein, dass den Geist gibt.
00:37:05: Wie sollte dann diese Herrlichkeit, die auf Mose angesicht hatte, noch mehr Herrlichkeit in die Ewigkeit bringen?
00:37:13: Das heißt damit will Paulus etwas Gigantisches sagen was ich zusammenfasse.
00:37:26: Es ist eine Zeit der Erneuerung gekommen und die Liebe, die Verbundenheit muss im Vordergrund stehen.
00:37:33: Es spürt es ist ein Riesenschismal zwischen Goyim Haydn und Jerusalem Juden.
00:37:38: Das ist natürlich das uralte Schisme dass wir aus der Tora kennen.
00:37:41: Das erwählte von Gottes Und die Hayden Die nicht erleuchteten Hayden.
00:37:45: Paulus weiß Dass die zeitgekommen ist durch die berufung Jesu die Durch-und-Durch in dem werk und Natürlich auch durch die Kenntnis der Torah selbst.
00:37:53: Er war ja und blieb, habe ich vorhin ausgeführt.
00:37:55: Ein profunder Kenner der Tora!
00:37:58: Die Tora hat ihn ja nie verlassen.
00:37:59: Nur er erkennt das jetzt ein Eon gekommen ist, ein Eonskjathon.
00:38:04: Theologisch gesprochen das letzte Zeitalter des ewigen Zeitalters in dem dieser Rest Thomas dieses Schissma dieser uralte Bruch in der Theologie des Judenturbs zwischen den Goyim, zwischen den nicht jüdischen Menschen, den Heiden die eben Gott nicht erkennen und den Juden geheilt werden muss.
00:38:20: Das durchdringt ihnen Denn er spürt, wenn der Besseres gekommen ist – wovon er ja fest ausgeht, Paulus – gibt es keine Notwendigkeit mehr, dass wir getrennt bleiben müssen.
00:38:30: Sondern wir dürfen in einem Boot durch das Meer des Lebens hin auf Gott zusegeln um dieses Bild zu benutzen!
00:38:38: Geht in seine Tora hinein, er sagt Herr Ebenrömer III.
00:38:41: Ich will überhaupt nicht die Tora, das sogenannte Reset aufheben!
00:38:45: Ich will die TORA gar nicht für wertlos erklären sondern erwähl sie als nicht mehr bindend für die Gojim.
00:38:51: Als nicht mehr gültig oder relevant für die gojimalten mit ihrer rituellen Dimension.
00:38:56: zum Beispiel was ich ja vorhin sagte Beschneidung Essen und Sambert.
00:39:00: Das sind ja die klassischen Rituellen Vorschriften von uns Juden.
00:39:07: Weil er nochmals davon ausgeht, durch die Ankunft des Messias, die er in Jesus von Nazareth erlebt ist diese Pedanterie und dieses detaillierte Judentum mit seinen vielen Vorschriften erfüllt eben durch den Angriff des Messiahs.
00:39:24: Und Paulus sagt wir werfen auf keinen Fall die Tora weg!
00:39:27: Die heilige Tora der für ihn bindend ist für ihn als Juden wird aber eben was wir vorhin sagten vergeistigt.
00:39:33: Darum sagte auch diesen großen Satz im Zweiter Gründer Es ist der Buchstabe, der tötet und der Geist.
00:39:39: Immer wieder da bei ihm so ein ganz wichtiger Geist!
00:39:42: Das Pneuma, der Ruacht... Der Geist kann uns alle versöhnen und alle verbinden und alle Risse zwischen Goyim und Jerusalem reilen.
00:39:52: Die bedantische Befolgung der genauen Vorschrift, die die Tora ihm auferlegte bevor er nach Damaskus kam.
00:39:59: Beschneidung, Essen, Fasten... Da gibt es ja eine Unzahl von Vorschriften, die gerade zur Zeit Braulos diskutiert werden in den Rabbinischen Hochschulen.
00:40:07: In Israel, Palästina und weltweit.
00:40:10: Diese haben für die Goyim, ich wiederhole für die goyim, primär für die Goyim denen er sich herzuwendet keine bindende Vertrichtung weil er sagt Ich habe Jesus erlebt, den Christus, der Messias, der jahydischerseits begründet ist.
00:40:25: Die Idee des Messias kommt ja aus dem Judentum, aus den großen Proföten Sacheria Joel und Jesaja.
00:40:31: Er erlebt und predigt unermüdlich den Menschen, den Heidern in seinen Gemeinden die er selbst gründete und die von seinen Schülern gegründet wurde.
00:40:39: Ihr müsst keine Angst mehr ihr Heiden vor Gott zu treten.
00:40:44: Ihr könnt vor Gott treten.
00:40:46: Ihr müsst nicht die volle Härte, die voller Pedanterie in Anführungszeichen natürlich immer der Tore einhalten.
00:40:52: ihr müsst euch auch nicht beschneiden lassen was Goyim gar nicht wollen!
00:40:55: Ihr müsst dich den siebten Tag feiern.
00:40:57: wir Juden müssen richtig strenge Arbeitsliederlegung und ihr müsst sich die strengenden Koschervorschriften des Judentums einhalten.
00:41:05: das ist vorbei.
00:41:05: dieses Eon der strengen Observanz ist vorbei weil eben durch Jesu Ankunft und durch Jesuhimmelfahrt ein völlig neues Ehe- und Eschiaton angebrochen ist.
00:41:16: Jesus hat das ein für alle Male erfüllt als Jude bevor er starb, und hat euch reiden abgenommen diese Verpflichtung die Tora genauestens einzuhalten.
00:41:25: Wobei aber des Prinzipes der Liebe, die Ethik des Judentums natürlich, der Geist den betont immer und immer wieder des YouTubens natürlich bindende Relevanz hat.
00:41:35: Der Geist wird niemals aufhören und der Geist hat ja aber eine gewaltige Bedeutung, er ist für ihn Sakro-Sankt, der Geists, der ja alles trägt und er uns verbindet und er natürlich auch die Liebe erfordert zwischen uns.
00:41:48: Paulus hört nie auf von der nächsten Liebe zu sprechen, die natürliche Natura verankert ist, die kommt ja aus dem YouTube.
00:41:55: dort Nummer in Leviticus erstreckt sich für Paulus, als Rabbiner denkend eben auch auf die Gohime.
00:42:07: Ich wiederhole diesen ganz wichtigen Satz sowas.
00:42:16: Und liebe dein Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Kraft und mit ganzher Hingabe.
00:42:27: Deutronomium VI.
00:42:29: Diese Grundideen die Jesus ja auch liebte und liebten und lobte diese Grundidee in nächstem Liebe und Gottesliebe bleiben für Paulus natürlich Sakro Sankt.
00:42:38: nur unter dieser Grundidein subsumiert er unter diesen Grundideien des Judentums Leviticus neunzehn, achtzehnt und dort verloren um sechs vier.
00:42:47: Nächsten lieber Gottesliebe!
00:42:49: Wird alles alles alles andere subsumiert?
00:42:52: Und der Gipfel der Liebe Gottes das predigt er ja in seinen Gemeinden.
00:42:56: Das ist ja der gemeinsame Nenner.
00:42:57: Ist die Ankunft Jesu von Nazareth auf Erden nicht wiederholen.
00:43:00: Die Ankunft Jesus auf Erden.
00:43:04: Seine Kreuzigung, die ja für ihn ganz wichtig ist um den Reifen mitzuteilen dass ihre Sünden fortgenommen sind und die Auferweckung wie es sehr ursprünglich heißt bei Paulus nicht die Auverstehung sondern die Auferweckungen durch Gott isst für Paulus der Gipfel!
00:43:18: Der Glanzpunkt, die Kulmination göttlicher Liebe die aber unsererseits laut Paulus Verpflichtungen hat nämlich unsereseits zu lieben und Gott und Jesus zu lieb.
00:43:28: Das ist für mich die Kernbotschaft mit allen Divergenzen in seinen wunderbaren Briefungen.
00:43:34: Genau, damit hat er ja eigentlich etwas, soll ich sagen fortgeführt was ja bei den Propheten auch schon deutlich wird.
00:43:41: wenn es bei den Propheten heißt dass Gott sagt Ich will eure Opfer nicht Die Brandopfer und im Grunde genommen ist ja auch dort schon eine Verlagerung von außen nach
00:43:50: Innen
00:43:51: aber es bleibt noch ein Gleichgewicht Und
00:43:54: Paulus
00:43:55: verlagert sich dieses Schwerpunkt vollständig in den Geist.
00:43:59: Genau wie du sagst!
00:44:00: richtig, weil er wie wir ja vorhin gesagt haben ein Mann ist der im Fleisch.
00:44:05: Ich will es mal ganz drastisch ausdrücken für dich und für unsere Hörerinnen im Fleisch keine Erfüllung findet.
00:44:11: das heißt im Gegensatz zu den Jüngern und Jüngeren die Talmudim und Talmidot denen er begegnet Jakobus den sogenannten Herrenbruder.
00:44:19: Er begegnete noch zahlreichen Jüngen bei dem großen Apostelkonvent bei der großen Apostelfersammlung laut Abbausengeschichte, Fünften begegnet er ja der Jerusalemer Urgemeinde.
00:44:30: Und es schmerzt ihn in der Jerusalem-Urgemeinde die ja immer wieder besucht um Almosen abzugeben, Spenden zu deren Finanzierung abzugehen.
00:44:37: Es schmerzt ihn mit Sicherheit zu sehen da sind leibliche Freunde und leiblichen Weggefährten dieses seines großen Erlösers Jesus von Nazareth.
00:44:46: Die bericht ihm natürlich wie schön es war durch Galilee zu ziehen Predigten zu hören.
00:44:52: Und wie schön es war mit ihm sabber zu feiern, das Brot zu brechen und Wein zu trinken!
00:44:56: Wie schön ist war seine Heilung in Haut naht Thomas.
00:44:59: Hautnaht zu erleben die Ausstrahlung dieses Mannes und das tut ihm weh.
00:45:03: Es tut ihm einfach weh Paulus, das nicht erlebt zu haben.
00:45:07: Das ist ein Schmerz der ihn zerreißt.
00:45:09: aber eben um diesen Schmerzen überwinden geht alles bei ihm den Geist.
00:45:13: Ohne Geist gibt es bei ihm nichts.
00:45:15: Es wird mir mit den Jahren immer klarer dass dieses Brennen diese Besessenheit ich stelle jetzt mal ganz deutlich aus dieser besessenheit nach Pneuma im Gegensatz zur Sargst zum Fleisch zum nichtigen Fleisch.
00:45:28: Diese Bessessenheit rührt daher dass er nur in geist indem es ja keine Grenzen gibt in dem wir auch das Phänomen von Raum und Zeit nicht existiert.
00:45:39: In diesem Geist kann er Jesus begegnen, so wie er beteuert.
00:45:42: Und in diesem Geists fühlt er sich innerlich aufs Tiefste dem Vermächtnis Jesu verbunden.
00:45:48: Und natürlich seit Damaskus als ihm ja die Stimme dieses Jesus begegnete mit dem einen kurzen nun zweimal erwähnten Satz Fühlt es sich getrieben im positiven Sinn Getrieben angetrieben in der Welt zu verkündigen Der Geist Jesu lebt weiter!
00:46:04: auf geistiger Ebene, wenn zum Beispiel das Herrenmal laut Korinther Elf das Teil von Brut und Wein am ersten Tag der Woche zelebriert wird.
00:46:12: Diese Gemeinschaft, diese präsentische Gemeinsschaft, diese Anwesenheitsgemeinschaft mit Jesus geht weiter, wenn wir im Geist das tun was er Paulus eben predigt an Jesus Denken, an Jesus Glauben die Grundidee der Tora durch Jesu Fälle bändig sehen, nämlich die Gute, die der Nächsten liebe und der Gottesliebe kurz um.
00:46:34: Er ist wirklich besessen, wirklich aber konstruktiv natürlich denn er schafft es ja wirklich viele Menschen zu berühren, viele Reiten ihrem Reidentum abzugewinnen für diese neue, ich nenne das ja messianisch monotheistische Bewegung für dieses messianische Judentum.
00:46:49: Diese Besessenheit lässt ihn nicht los.
00:47:06: Das ist
00:47:14: ja auch nachvollziehbar, weil wenn der neue Bund jetzt ganz und gar ausschließlich auf Jesus den Messias fixiert.
00:47:23: Wie sollen künftige Generationen dann über Raum und Zeit hinaus eine Beziehung zu ihm aufbauen, wenn nicht über den Geist?
00:47:29: Also das ist im Grunde... William!
00:47:31: ...nimmt er ja in seiner Erfahrung
00:47:33: auch
00:47:34: voraus wie künftig die Generation dieses Schlüsselerlebnis Jesus Christus überhaupt weiter erleben können.
00:47:40: Weil es geht ja um eine Erfahrung dabei.
00:47:43: Brilliant Thomas, ich fühle mich sehr verstanden durch dich.
00:47:46: Du konnt genialer Freund!
00:47:48: Ich spüre das Paulus um es ganz scharf zu sagen dieser wunderbare Brennende beschnittene Begeistete, ich sag bewusst begeistert nicht begeistert Dieser Begeisterte Jude seinerseits begeisten muss.
00:48:02: weißt du wenn du begeisterst bist dann begeistest du andere Menschen.
00:48:07: Und er hat ja im Geist Jesus erlebt, wie wohl nur durch diese vier kurzen Worte und die dreitägige Blindheit, die ihm überwältigt hat, durch die er nichts Äußeres mehr sah – das muss man sich auch von der Maske vorstellen!
00:48:18: Wenn du drei Tage lang blind bist und herumtapst von einer Ecke zu anderen, dann siehst du ja mehr inwendig als auswendig.
00:48:24: Du siehst ja mehr ins Innere, du siehst das äußere nicht.
00:48:26: Dann beschreibt ihr, dass er drei lange Jahre In Gallator blieb drei lange Jahre.
00:48:31: Irgendwo im arabischen Umfeld sich zurückzog, wir wissen nicht wo es war.
00:48:34: Kurzum er steht in doppelten Wand der Heiligen Zahl Drei, der Zahl der Transformation.
00:48:39: Drei Tage nicht sehend das Äußere völlig ausblenden und dann noch dreilange Jahre in der Einsamkeit bei vierzig-fünfzig Grad Hitze.
00:48:46: mein weltberühmter Vater vermutete dass er in der Kumrangemeinschaft war.
00:48:50: Dass er sich in die Kumran Gemeinschaft absonderte weil so mein Vater diese scharfe Trennung von von Tag und Nacht und Fleisch und Licht, so mein Vater, überwiegend bei den Kumran-Esszenen gepredigt wurde.
00:49:03: Ich bin diese Auffassung mittlerweile nicht aber noch vor dreißig Jahren predigte das mein Vater weil es seiner Überzeugung sei im damaligen Vorsitzend entsprach dass Paulus während dieser drei Jahre die Kumran Essener am troten Meer besuchte um mit ihnen Zöllebati erlebte bevor dann austrat.
00:49:19: ich sehe es anders weil ich davon überzeugt bin dass er durch Jesus, und wie ich es auswürde durch diesen Schmerz des Nicht-Erlebhabens Jesu in seinen eigenen Geist hinein zog.
00:49:31: Durch diese Erfahrung des Ermittenseins während der drei Jahre und durch diese schmerzhafte Erfahrung während dreitagen und reinächten, sodass er seine eigene göttliche Transformation erlebte und spürte.
00:49:42: Ich bin ein Mann des Geistes!
00:49:44: Und ich möchte noch etwas hinzufügen die Behörerinnen und Behörern.
00:49:46: Lieber Thomas Paulus war bis zu seiner Berufung, ausdrücklich nicht Bekehrung.
00:49:51: Bis zur seine Berufung vor Damaskus ein sehr fleischlicher Mensch.
00:49:55: mit Fleischlich meine ich dass er ja die volle Observanz des Judentums mit der gesamten Bedanterie Die wir natürlich haben in der Ausgängung des Judendums mit Fleisch und Essen und Fleisch nicht trinken Erfleisch nicht essen um Blut nicht um Blutt.
00:50:08: Ja es gibt ja wirklich im Judentum heute noch eine sehr strenge Praxisobservanz.
00:50:14: Ein Einhalten, das penibel genau schaut was darf gegessen werden?
00:50:18: Was darf nicht getrunken werden?
00:50:19: wie ist da Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau geregelt?
00:50:21: Das geht hier sehr ins Fleisch.
00:50:23: Nämlich bewusst nun eben das Essen, was ja sehr viel mit Fleischlichkeit zu tun hat.
00:50:28: Und wir Juden essen nur koscheres Fleisch Da geht es ja auch ums Fleisch.
00:50:31: und der sexuelle verkehrt zwischen Mann oder Frau kematisiert ja auch das Fleisch dass in zwei Domänen im jüdischen Leben Sexualität und Ernährung die extrem Reglementiert sind.
00:50:41: Ich wiederhole, die beiden Kernbereiche menschlicher Existenz der Sex zwischen Mann und Frau, der ja zur Geburt führt plus Ernährung, die wir hier jeden Tag praktizieren müssen, sind die zwei Domänen, die im Judentum, weil sie so wichtig sind, extrem... ganz deutlich ausgesprochen extrem reglementiert sind.
00:50:58: und das hat braunus der jude schau schaul bis zu seinem berufen worden sein natürlich extrem eingehalten.
00:51:05: er beschreibt ja auch im galater bricht ich habe immer da postelgeschichte ich habe die tora bis aufs letzte detail bis auf das i-pünklchen i-typfelchen auf dem punkt eingehalten.
00:51:14: Er sagt es deutlich, Ich war nicht ein lauwarmer jude!
00:51:25: Er sagt das mit dem Stolz in seiner Brust.
00:51:28: Ich war einer der fanatischsten Juden in Israel, in Jerusalem wenn ich dort war und auch in, ich nehme auch noch in Jasbro, wenn er dort wieder hinkehrte.
00:51:36: Er war ein fanatischer Juden.
00:51:38: nur Grund bewirbt es dass dieser Fanatismus eben nicht mehr in das Fleischliche, in das Praktische hineingeht sondern eben ins Geistige so dass ich erarbeiten durfte.
00:51:47: diese Intensität Pauli diese Besessenheit nach
00:51:51: Ergründung
00:51:52: dessen was das Leben ausmacht, hat sich um hundert-achtzig Grad gewendet von Sexualität und Essen und täglichen Details des Judentums die ja auch mit Fleischlichkeit zu tun hat.
00:52:04: Almosen geben und den Garten beackern und den zehnten abliefern an der Tempel ist alles fleischlich.
00:52:10: diese Pedanterie und Pinibilität und Besessenheit mit der Paulus, das er praktiziert hat sich um hundertachtzig Grad gewandelt.
00:52:19: Und geht nun in das genaue Gegenteil Thomas nämlich in den reinen Geist spielten vormals für ihn noch eben das Abgeben von Zehnten und das Untersuchen von Weizengerste und Oliven was alles nicht abgegeben und ja abgegeben werden darf.
00:52:34: Das erfordert ja.
00:52:34: das Jundum spielt nun postamaskinisch Post damaskinisch, nur noch eins die Rolle wie gehe ich in den Geist und kann nicht im Geist noch mehr mich zu Hause fühlen.
00:52:44: So dass ich merke die Besessenheit der hatte, begleitet ihn nach wie vor.
00:52:49: Nur diese kurze Begegnung mit Jesus entzündet ihm ein neues Verständnis für die Tora, für die neue Zeit, die er eh und es ja tunne, die Zeitenwende des Ende der Zeit und für seine brennende Sehnsucht auch die Goyim Im Geiste, wie du schon vorhin auch ausgeführt hast, im Geiste zur Tora zu bringen ohne auf diese fleischlichen Aspekte Rücksicht zu nehmen.
00:53:13: Ja, Du hast eben Dein Vater Pinchas Lapide erwähnt und sein Verhältnis zum Apostel der Hayden?
00:53:20: Worin unterscheiden sich Vater und Sohn fundamental in ihrer Paulus
00:53:23: Wahrnehmung?
00:53:25: Ich danke dir ebenfalls für diese Frage.
00:53:26: Das hat mich sehr beschäftigt, ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen der Paulinischen Rezeption meines Vaters und der Juwalischen Reception?
00:53:35: Mein Vater hat sich nie intensiv mit Paulus beschäftigt.
00:53:38: Er hat zwei Bücher herausgegeben über Paulus einmal mit Peter Stuhlmacher über Pauluss.
00:53:42: das war eine Dialogarbeit voll Wie gesagt, über dreißig Jahren.
00:53:46: Und einmal ein Paulus bucht Paulus zwischen Damaskus und Comrade.
00:53:49: Die sind heute alle beide längst vergriffen.
00:53:51: Paulus ist zwischen Damascus und Comrad.
00:53:52: Ich habe natürlich beide studiert und ich habe auch meinen Vater Lieber Thomas erlebt während er Vortrug über Paulus.
00:53:59: Und ich habe immer wieder gespürt es war eine unüberwindliche Distanz, eine emotionale und spirituelle Distanz zwischen Paulus, zwischen Pilchers und Paulus.
00:54:08: Beide fangen mit P an!
00:54:10: Zwischen Pilchars und Pauluss zwischen meinem Vater und Paulus war eine ganz große Distanz.
00:54:15: Und wenn ich gerade an seinen Buch denke, dass er allein schrieb über Paulus, Paulus zwischen Damaskus und Kumranin, die mich ja Freund schon ausführte, das er davon ausgeht, Paulis weite während dieser drei nicht näher bezeichneten Jahre nach Damaskuss in Kumran spüre ich den Vater Pinkers.
00:54:33: Ich nenne es einfach mal Pinkers-Paulus nicht so sehr mochte!
00:54:36: Das spüre Ich will nicht sagen abfüllen, wir haben einige durchaus kritisierende Worte über Paulus verloren die mir gar nicht mundeln heute.
00:54:45: In denen eben Paulus beschrieb als ein Hysteriker und als einen kranken Mann, er sprichte davon dass sie einen Stachen im Fleisch gehabt haben soll.
00:54:54: wird hier in Corinto und du weißt da kursiert ja immer noch die Vorstellung das er Epileptiker war eine schwere psychosomatische Erkrankung, die wir nicht mehr erkennen.
00:55:02: Für mich ist das nicht der Fall.
00:55:03: für mich ist es ein psychosomatisches Leiden.
00:55:06: Ein Leiden bedingt sich seine Bessessenheit dass ihm körperliche Schmerzen bereitet.
00:55:10: aber da war er im Kind meiner seiner Zeit bin ich erst weil er Paulus aus einer durchaus kritischen Distanz beobachtete und keine wirklich innere Verbundenheit die ich sein Sohn Juwalspüre entwickeln konnte.
00:55:24: Das heißt er hat ihn mehr betrachtet als einen Mann Der Fanatisch war, der Isthelisch war.
00:55:29: Ich glaube mich zu erinnern dass er, bin ich ganz sicher, aber so neunzig Prozent sicher das er ein Hysteriker nannte.
00:55:35: Das sind Worte die mir sehr wehtaten!
00:55:36: Ich würde niemals Paulus in diesem abfälligen heutigen Jagon ein Hystereker nennen.
00:55:40: Er war ein Besessener Ein Fanatiker aber nicht Hysterika in diesem negativen Sinn Höchstens in einem positiven Sinn.
00:55:46: Insofern ist er Brante.
00:55:47: Ich habe mit den Jahren weil ich eben spürte, dass sich um Paulus einen Riesenbogen machte durch Gespräche mit meiner Frau die mich auch sehr oft motivierte über Paulus nachzudenken und durch viele meiner Schüler und Studenten weltweit gemerkt.
00:56:01: Ich muss und möchte zunehmend diesen Paulus der mir anfänglich auch unsympathisch war, sehr unsypathisch mit seinen oft geifernen Reden in den Briefen, zum Beispiel im Galata-Brief.
00:56:12: Ich muss und möchte mich mit diesem Mann hier beschäftigen.
00:56:15: Und je mehr ich dies tat, und gerade die schwierige Stelle im Galata- und Korinther-Brieflaas, desto mehr merkte ich, ich spüre woher es kommt!
00:56:22: Ich spüre, woher dieses Skyfern und dieses in Anführungszeichen hysterisch sein kommt, nämlich aus einer ungemeintiven Verletzung, die ich ja vorhin sagte nicht Jesus erlebt zu haben und der brennenden uns stillbaren Sehnsucht... nahezu unstellbaren Sehnsucht, Jesus doch zumindest nicht leibhaftig aber geisthaftig zu erleben.
00:56:41: und das unterscheide ich mich von meinem Vater.
00:56:43: Ich spüre heute schon dass Bronus zwar nicht der Kern meiner Vortrags- und Seminartätigkeit ist weil das Thema nicht so im Schwange zur Zeit meines Vaters.
00:56:53: Aber ich spüre, dass sich das große Bedürfnis hatte mit dir diese Paulus-Endung zu machen weil ich spüre, dass er zu Unrecht dieser Paulus als Anathema, eine unsympathische Paria Figur betrachtet wird.
00:57:06: Jüdischerseits kann ich dir sagen wir sind überhaupt nicht angepasst.
00:57:08: wenn ich meinen orthodoxen jüdischen Freunden mit denen ich regelmäßig verkehre wie gesagt in Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika spreche dann ist es eine Pariafigur.
00:57:17: Das habe ich mittlerweile unter.
00:57:19: Ich spreche mit keinem orthodoxen Juden mehr.
00:57:21: Es sei den einen, den ich in Amerika gefunden habe ein Dr.
00:57:23: Schmullibotheach, der hat ein Buch geschrieben über Kosher Jesus und Kosher Paul der versucht Paulus zu rehabilitieren, aber auch sehr, sehr distanziert.
00:57:34: Kurzum ich bleibe da allein auf weiter Flur, aber ich habe ja meinen eigenen Geist, meinen eigenen Pläumer und dieser Pläuma treibt mich ja auch um eben diese Figur genugtuung zu geben als diejenige, die sie war und diejenigen, die sich großes für Europa leistete.
00:57:49: Und im Gegensatz zu meinem Vater spüre ich heute nicht nur eine intellektuelle Verbindung zu ihm so rein nüchtern und sehe Paulus nicht nur als Objekt meiner Studien sondern dass mir entgegentritt, ein Subjekt wertig oder unwertig glatzköpfig oder ungleichsköpfig.
00:58:03: Das ist mir ent Gegentritt als mein geliebter jüdischer Bruder dessen Fanatismus ich ja in meiner Predigtpraxis durchaus kenne Thomas.
00:58:12: Das Feuer genau!
00:58:13: Dann würde ich die Frage mal zuspitzen gibt es etwas was Juden vom Christen Paulus lernen
00:58:18: können?
00:58:19: Brilliant!
00:58:20: Ich bin sehr bewegt von dieser wunderschönen Frage.
00:58:27: Weißt du was?
00:58:27: Bleiben wir mal dabei.
00:58:28: Ich sagte mal, dass dieser Jude dein jüdischer Gesprächspartner Dr.
00:58:31: Juvalapide von Paulus lernt.
00:58:34: Bevor wir zu anderen Juden gehen, dass ich sich auch angehen werde möchte, sage ich dir sagen, was deinen Freund Juvalipide über Paulus weiß und von Paulis lernt.
00:58:43: erstens mal liebe ich die Rhetorik des Pauls.
00:58:45: so fängt das große Thema an.
00:58:47: Ich liebe die durchaus auch griechisch geprägte Rhetorie, der er natürlich als griecher Stinkender Jasperer Jude beherrschte.
00:58:54: aber ich liebe Insbesondere jenseits dieser griechisch geprägten Rhetorik, die jüdisch-hermenäutische Rhetorie von der hervorhin sprach.
00:59:02: Ich bin für das davon überzeugt, dass Paulus viel mehr jüdischer dachte... und vielmehr jüdisch argumentierte als bislang vermutet.
00:59:10: Es gibt ja immer mehr heute ein Trend, der von den Vereinigten Staaten natürlich kommt weil alles Bahnbrechen aus Amerika kommt.
00:59:17: es gibt auch einen ganz großen Trend Thomas in der Paulusforschung immer mit dem Juden Paulus und nicht den Griechen.
00:59:23: Paulus zu sehen war noch zur Zeit meines Vaters Paulus ein Homo Grecus ein Mann der das griechische Denken geprägt war durch die jüchische Stoa.
00:59:38: als Käse, möchte ich sagen wird er heute zurückgerollt zu einem Homo Hebraicus.
00:59:43: Ich erlebe ihn im Heute immer mehr den immer mehr entdeckten Homo hebraikus das heißt einen Mann der zwar griechisch schrieb und oft auch grieche stachte weil er ja mit griechesprechenden Haydn zu tun hatte aber in seinem innersten Kern und spürlicher als jüdisch geprägter rabbinisch denkender Mann Jüdisch dachte argumentiert in so vielen seiner Briefe insbesondere im Römerbrief enorm jüdisch, wie ich es aus meiner rabbinischen Exegese und aus dem reichen Ozean des Talmutten geben ja enorm viele rabbinische Exegeten ebenfalls rabbinischer Menäutisch argumentieren.
01:00:17: Parallelen die mich einfach überwältigen und die mich immer mehr zu ihm ziehen.
01:00:22: Wie wohl ich natürlich kein Christ bin sprich kein messianischer Jude aber die Diktion der Argumentation, das Feuer des Paulus.
01:00:30: Diese leidenschaftliche Intensität die er aus Tora-Quell nimmt und dies bemühen mithilfe der Tora oder der Propheten zu belegen dass Jesus wirklich der jüdische Hoffte und wirklich der von Gott geliebte jüdischem Messeris war.
01:00:46: Das fasziniert mich ein!
01:00:48: Und das liebe ich, das liebe Ich und das habe ich aber gesagt gestern hinter einem großen Studientag neben vielen anderen exemplifiziert vor den Leuten.
01:00:56: Mich backt es einfach.
01:00:57: Wenn ich über Jesus oder über das Neutestament, oder über die Tore, meine geliebte Tore als Jude vor Christen predigen darf, dann spüre ich auch diesen Eifer!
01:01:06: Er war ja ein Eiferer.
01:01:07: Beschreibt sich er selbst?
01:01:08: Ein eifernder Mann für Gott Und ein eiferner Mann für Christus, dem is erst.
01:01:12: Dieser Eifer dieses leidenschaftliche Unnachgiebige bemühen Thomas seine Sache sein Anliegen
01:01:19: wirklich
01:01:20: mit Haut und Haaren Mit Schweißausbrüchen und Zittern vor dem Publikum vor dem er steht zu vergünden.
01:01:27: Das habe ich sehr stark von Paulus übernommen.
01:01:29: Wenn ich vom Menschen stehe und mein Produkt in Anführungszeichen verkaufe nämlich meine rabbinische Exegese Wobei es mir natürlich nicht um Heidemission geht, sondern wenn es mir darum geht Verwurzlungsarbeit zu machen.
01:01:40: Das ist ja mein Siege.
01:01:41: Menschen Christen so erklären wie sehr sie des Judentums bedürfen Um Paulus und Jesus um die Apostelgeschichte zu verstehen dann kann Es mehr auch passieren dass ich klatschen als vor der Menge stehen Und vor lauter Erregung zittere.
01:01:52: dieses Feuer liebe Ich bei paulus und dieses Feuer habe ich bei paules gelernt.
01:01:57: was andere jüten lieber thomas machen du.
01:02:01: Ich würde es Ihnen wünschen, geliebter Thomas, dass Sie von diesem Feuer.
01:02:05: Von diesem Ziel!
01:02:06: diesen Eifer, diesem unerbütlichen Eifer dieses brennenden Juden etwas übernehmen.
01:02:13: Aber ich fürchte das wird noch sehr lange dauern weil wie gesagt eben die Juden viele Juden seien sie orthodox sind sie weniger observant ein anatemeist ein rotes Duch.
01:02:23: aber ich bin so dankbar.
01:02:24: Ich kann dir nur eins sagen Thomas und unseren Hörerinnen hören ich bin So dankbar dass ich auch in der Öffentlichkeit mitteilen darf, ob es ein jude hört oder nicht.
01:02:33: Ich teile einfach mit dass ich paulus liebe.
01:02:36: das hätte mein vater nie über den lieben gebracht.
01:02:38: Das hätte Benchorin und David Flusser meine großen Lehrer und die großen jüdischen Exeggäten der achtziger neunziger Jahre nicht mehr unter Todesandrohung in Anführungszeichen überleben gemacht.
01:02:49: aber ich kann dir sagen ich dein jude, dein folger jude.
01:02:52: ich liebe Paulus!
01:02:53: Ich liebe diesen Mann.
01:02:54: das hat nichts mit Homosexualität zu tun.
01:02:57: eine tiefe, tiefe Tiefe.
01:03:00: jedes Jahr stärker werden der Affinität.
01:03:03: Eine innere Verbundenheit mit diesem Drang Menschen etwas zu zeigen was ihm klar wurde ob die menschen das akzeptieren oder nicht ist sekulär aber dieser einfach dieses zutiefst überzeugend seiten.
01:03:16: mein vater hat mir mal gelehrt das möchte ich auch preis geben dass deutsche wort enthousiasmus das habe ich bei meinem vater unsterblich gelernt.
01:03:24: das deutsche worte entusiasmus kommt aus dem griechisch und bedeutet In Gott sein.
01:03:32: Das werde ich nie vergessen, das deutsche Wort Enthusiasmus, dass ja viele Menschen über den Leben bringen ist kein säkularis Wort sondern heißt in Gott brennen, in Gott seien.
01:03:42: und ich möchte sagen Paulus war enthousiasmiert.
01:03:45: Das Wort hat mein Vater oft benutzt, das kennt keinen Mensch aber mein Vater kannte es als gebildeter Jude.
01:03:51: Das habe ich von Ihnen übernommen.
01:03:52: Ich bin genau wie Paulus enthousiasmiert, ich bin in Gott brennend auf meine Weise und dieses In-Gott-Brennen in Gott verankert sein, in Gott spüren das ein Kairos gekommen ist.
01:04:06: der rechte Augenblick bei Paulus eben Jesus zu verkündigen, bei mir eben Verwurzlungsarbeit zu machen – das verbindet mich mit Paulus ungemein!
01:04:14: Und es wird mich mein Leben lang begleiten.
01:04:16: Thomas
01:04:17: Da bist du doch eigentlich schon ganz in der Nähe von Martin Buber.
01:04:19: Könnte man nicht sagen, dieser Kairos des Enthusiasmus steckt auch im Kern, in der Kernbotschaft von Martin Buba?
01:04:27: Brillant hervorragend!
01:04:32: sondern weil ich in Intensiv studieren durfte.
01:04:34: Martin Buber spricht ja auch vom Appell des Augenblicks, von der Aufgabe des Augenblicks und von der Verantwortung des Anrufs Gottes.
01:04:44: jetzt im Augenblick und das erlebe ich bei Paulus hundertprozentig.
01:04:48: Paulus war ein Mann, der das Unbeschreibliche, das Unvorstellbare erlebt vor den Toren von Damaskus.
01:04:54: Er ist nicht mehr der gleiche, kann er ja auch gar nicht weil es durch und durch geht so dass es in ihr Umhaut.
01:05:00: im wahrsten des Wortes er liegt drei Tage bedeutlicher vorgehoben flach auf dem Boden und dann merkt er der Kaiross der rechte Augenblick spricht in dermaßen an und zwar in seinen letzten Gliedern von oben bis unten das er nicht anders kann als fanatisch und besessen diese tiefe durchdringende Überzeugung im rechten Augenblick, den er gekommen spürt in ganz Europa zu prädigen.
01:05:24: Vielleicht können wir die Frage von vorhin jetzt einmal umdrehen?
01:05:27: Das ist die leichtere Frage denke ich was können heutige Christen vom Judenschau lernen?
01:05:32: natürlich nicht den Fanatismus sondern das was Paulus im Grunde um ja als Kern Wesenszentrum des Judentums mit hineingebracht hat in seine neue Botschaft.
01:05:45: Das ist sicherlich... Ich spüre
01:05:49: immer wieder diese Kongenialität zwischen uns beiden, Thomas und ich wünsche mir dass viele Hörerinnen die das über YouTube dann nachdem du das brillant wieder einstellen wirst davon auch enttousiasmiert werden von unserem kongenialen Dialog!
01:06:01: Ich wünsche dir so viele enttosiasmierte Menschen die das hören werden.
01:06:07: Paulus blieb immer Jude.
01:06:10: Ich möchte das in aller Deutlichkeit sagen, er wurde nie Christ!
01:06:13: Ich möchte diesen Unsinn ein für alle Mal aus der Weg treiben.
01:06:17: Das mache ich auch schon mal in Vorträgen aber das möchte ich insbesondere durch YouTube.
01:06:20: Es gab zu seiner Zeit kein etabliertes und formales Christen um Null.
01:06:25: Man konnte sich nicht taufen Und dann in einem Taufregister registriert werden.
01:06:28: Er bliebt oder betont es auch in der Apostelgeschichte und ich bin Pharisäer.
01:06:35: Und ich glaube an die Grundideen des Jundums, man muss nur der Apostelgeschichte ab Kapitel zwanzig gründlich lesen.
01:06:42: er hat nie gesagt Ich war Jude.
01:06:44: das Jundum ist für mich gestorben in Philippa drei fünf sagt er sogar ich bin ein Hebräer und ich Bin ein beschnittener und Ich bin ein Pharisär.
01:06:52: er bereut es nie.
01:06:53: nie sagt er dass er eine Identitätsproblematik hat bezüglich seiner jüdischen in nie verlassen haben den identität.
01:07:02: natürlich hatte Judentum erweitert, was reformiert um diese messianische Komponente.
01:07:08: Aber das hindert ihn nicht daran dass Judentums wie wir vorhin schon auswirken auf einer tief oder hoch vergeistigten Ebene zu betrachten.
01:07:16: Im Gegenteil ich möchte es in aller Deutlichkeit für unsere Hörer und Hörern In die ganze Welt hinaus rufen, hinaus brennen.
01:07:23: Jesus wird umso mehr Paulus wird um so mehr Jude die Bedeutung Jesu als den Erlöser der Menschheit versteht.
01:07:35: Das heißt, in seinem Denken wird er immer mehr der vergeistigte Jude, der er immer sein wollte aber nicht konnte weil er eben vor Damaskus prädamaskinisch so besessen war nach der Observanz, nach der Praxis und nach der fleischlichen Seite des Judendums.
01:07:56: So dass ich sagen möchte Diese Erfahrung von Damascus hat in dermaßen transformiert, wie es für ihn lieber Thomas nicht schöner hätte sein können.
01:08:15: Das heißt nicht nur dass er nicht Christ wurde weil es ja überhaupt keine Option gab Christ zu werden.
01:08:20: Es gab weder Christendom noch Islam.
01:08:22: Beides existierte null.
01:08:24: Und auch Buddhismus und der ja in China existierte, war doch für Juden völlig undenkbar im fordern Orient.
01:08:29: Er wurde wie ich es sage ein pneumatisch messianischer Jude.
01:08:33: Ich wiederhole postdamaskinisch erlebt sich Paulus als einen profunden Juden Der aber durch diese messianische Komponente Diese überwältigende messianischen Identität Jesu von Nazareth umso mehr die geistige Ebene Erlebnis, wie ich vorhin sagte für Paulus ist der Buchstabe Tötchen.
01:08:53: Das heißt die buchstabliche Einhaltung des Judentums das Glauben von Ideen, die nur formal richtig sind.
01:09:01: Das ist für ihn Passé weil er eben im Geiste Jesus begegnet und im Geist Höhenflüge zelebriert typisch sind für ihn, die natürlich auch eine Gnade sind für einen Menschen.
01:09:12: Die ihm dazu führen um so mehr das geistige Erbe des geistigen Vermächtnis des Judentums zu erleben.
01:09:20: und das ist etwas um deine Frage zu beantworten was ich jude... Entschuldigung!
01:09:23: Was ich Christus gefragt habe, was Christen vom Juden lernen könnte?
01:09:26: Das wünsche ich Christen weltweit und ich arbeite ja auf meine Weise genauso unermüdlich wie Paulus.
01:09:32: Ich erlebe in meinen Seminaren viele Christen und Christinnen heute sogenannte Christen, wirklich getaufte Christen die ja formell hineingeboren sind in ein etabliertes Christentum.
01:09:41: Ich erlebe gerade gestern in meinem großen Studientag im Schwabenland das viele Christen.
01:09:46: und da sage ich wirklich mit dem Brust und der Überzeugung ohne Hybris Thomas dass viele Christene E-Mails schreiben Juwalt wir haben so viel Geschmack bekommen an deiner Auslegung.
01:09:57: Wir haben so viel verstanden, was jüdisches Denken bedeutet wie wir mit Hilfe des Geistes in die Tiefe des Judentums eindringen können dass wir noch mehr und noch mehr verstehen wollen.
01:10:09: das heißt ich wünsche Christen dass sie diese Uhr und diese grundpaulinische Identität jüdische Identitäten eben mehr absorbieren ohne ohne deswegen heute formal Juden zu werden, das möchte ich ganz klar aussprechen.
01:10:23: Heute haben wir ein etabliertes Judentum und ein etabliertes Christentum.
01:10:27: Und jeder der heute Christ ist, ist berechtigt, natürlich auch verpflichtet wenn es für ihn so aufkommt, Christ zu bleiben.
01:10:35: Und dennoch verträgt er sich, wenn man dieses urjüdische Detourer verinnerlicht.
01:10:39: Denn wenn ich zum Beispiel in Römerbrief auslege... Römebrief ist sein großes Magnum-Opus.
01:10:44: Das letzte Wert des Paulus wird im Römerbrief gesehen, seine große Markenakarte der Menschlichkeit.
01:10:50: Und Paulus hat in Kapitel neun bis elf eine gigantische Israel- und Judentumslehre entwickelt.
01:10:56: Das sind seine drei größten Kapitel überhaupt!
01:10:58: Da beschreibt er wie er das Judentum sieht und wie er eine Sehnsucht hat auch Juden zu bewegen um Jesus dem Messias zu sehen.
01:11:15: Paulus nicht mithilfe des ersten Testaments, mit Hilfe von Zitaten aus Mosel.
01:11:21: Aus den Propheten und aus dem Salmen zu belegen und sauber rabinisch analytisch exegetisch zu bewegen.
01:11:29: das für ihn Jesus der gekommen ist.
01:11:30: erstes aber eben unter Heranziehung wirklich sauberster exegetische Analyse die für ihn stimmig ist.
01:11:37: Die muss nicht jedermanns Geschmack sein und die muss doch nicht jeder Mann zur Überzeugung sein.
01:11:41: Aber er arbeitet erfundiert, wie ich es ja auch tue wenn ich exergebe Auswege an der Tora.
01:11:47: Das heißt es geht bei ihm nichts ohne die Tora!
01:11:50: Ich betone für diesen messianischen Juden, der sich natürlich ganz Jesus verschrieben hat mehr als jeder Jude es je ertragen könnte.
01:11:57: Ich würde das nicht ertragen und ich möchte es auch nicht.
01:11:59: darum bin seine Identität.
01:12:04: Er ist messianischer Jude und Jesus der Messias, der jüdische Messias-Wergement, ist das Herz seines Lebens.
01:12:10: Es gibt nichts Größeres außer Gottvater natürlich als Jesus der messias den er im Geist erlebt.
01:12:16: aber was sich Christen eben wünscht Thomas ist dass sie mit diesen jüdischen Augen oder mit diesem jüdischem Brillen Jesus von Nazareth, Jesus Paulus verstehen und seine Deutung verinnerlichen die Liebe diese brennende Liebe zur Torah interpretieren können, dieses deuten Können der Torazitate eben aus Mose, Psalmen und Propheten um zu belegen auf seiner Sicht das Jesus der Messiah ist.
01:12:43: Ist Beispiellos!
01:12:44: Und es verlangt mir jedes Mal wenn ich Römer neun bis elf ausgege einen gigantischen Respekt habe.
01:12:49: Ich lese es ja fast jede Woche noch einmal obwohl ich's schon so oft kenne.
01:12:52: Und das lieber Thomas wünsche ich Christen von Herzen nicht darin den Christen Paulus zu erkennen.
01:12:57: Das ist überhaupt kein christlicher Paulus sondern den Juden den messianisch feuerten Paulus zu erkennen in so einem großen Magnum Opus Veroma IX bis XI, der jüdisch argumentiert und jüdischexegisiert.
01:13:11: Und das natürlich ergänzenderweise eben auch anzuwenden auf andere Textstellen in der Bibel denn sowie Paulus, der exe geht, der Rabbi arbeitet, arbeite ja ich auch und so arbeitet mir alle Rabbiner seinerzeit.
01:13:24: Ich habe ja vorhin gesagt Thomas dass alle Rabbina nach der Zerstörung des Tempels rabbinische Kompetenz hatten und in ganz Galilea, in ganz Europa ja ihre Expertise in Anführungszeichen verkauften.
01:13:36: Paulus ist ja Kind seiner Zeit.
01:13:38: Er ist Rabbi!
01:13:39: Er sagte selbst ich bin ein gelehrter, ein Pharisäer und die Pharisär bekam natürlich den Titel Rabbi.
01:13:45: Ich habe gelernt bei Rabban Gamaliel er ist stolz darauf.
01:13:48: Ich möchte es unbedingt betonen wie Behörden hören.
01:13:57: Pralender, Impositiven sind pralender Rabbi weil es sein Leben ausmacht.
01:14:01: Ohne, ich sag's mal ganz scharf, ohne seine Professionalität oder seine Expertise die Tora auszulegen hätte er niemals Jesus so brillant präsentieren können.
01:14:12: den Römern und den Korintern!
01:14:14: Ich wiederhole... brillante Expertise in der Auslegung der großen Quellen des Judentums, der Propheten, der Psalmen und der Schriftenmose hätte Produce der Welt niemals diese großen Briefe vermitteln können weil sie dann nicht mal ein Zehntel dieser intellektuellen Schärfe und dieser Präzision an Textuntersuchungen gehabt hätten Thomas.
01:14:36: Jetzt möchte ich fragen Juval Wir haben jetzt, sagen wir mal ganz im Großen ein Fresco entworfen von dem Weg und der Bedeutung des Paulus.
01:14:44: Welches sind denn deine ganz persönlichen Lieblingszitate?
01:14:49: Wunderbar!
01:14:50: Ich möchte dir danken.
01:14:51: Eine meiner ganz großen Stellen die möchte ich vorlesen ist Apostelgeschichte siebzehn bis zum Ende sechzehn Bis Moment Mal.
01:15:03: Sechszehn-Bisvierunddreißig.
01:15:04: Darf ich daraus etwas vorleseln?
01:15:06: Ja natürlich
01:15:06: leg los.
01:15:07: Das ist eine meiner ganz, ganz großen Stellen.
01:15:10: Neben natürlich Römerneuen bis Elf aber das ist so lang für eine Radiosendung.
01:15:14: Darum möchte ich die große Geschichte aus der Apostelgeschichte, siebzehn, elf bis vierundals.
01:15:17: Ich freue mich.
01:15:18: kurz zur Einleitung.
01:15:19: Paulus wird vom Evangelisten Lukas in der Apostellgeschichte beschrieben als ein Mann, der wie gesagt durch ganz Europa rennt und nicht mehr zu bremsen ist um zu predigen sei es in Synagogen, sei es im Gemeinschaften in Anführungszeichen Christen, die sich in Hauskreisen trefften.
01:15:35: Sei es auf öffentlichen Plätzen wie eben auch der Agorah auf dem großen Marktplatz in Athen.
01:15:40: Denn der Mann ist ja durchdruhend davon, wie wir Freunde schon sagten nicht das Christentum zu begründen, sondern wie ich vorhin sagte ein jesuanisch geprägtes monotheistisches Judentum an jesuanisch oder messianische geprägtes monotheisiertes Judenturm.
01:15:57: Das heißt, dass Jundum mit seiner Grundessenz der Gottesliebe und der Nächste Liebe in der er aber Jesus als der Messias im Mittelpunkt steht.
01:16:04: Und eine seiner ganz, ganz gewaltigen Reden die viel zu wenig Christen kennen ist eben in der Apostelgeschichte.
01:16:11: Kapitel überliefert ihn, der er auf dem Markt von Athen steht.
01:16:15: Vor Leidendum natürlich Götzen ohne Ende eine Weltstadt, eine Kulturstadt und es ekelt ihm.
01:16:21: Es ekelt ihn von oben bis unten wie mich natürlich auch wenn er da diese Götze poppeln sieht die am liebsten in Stücke schlagen möchte.
01:16:29: Und dann kommt diese große Rede auf der Agoura und auf dem Europat noch einer großen Höhe sowohl auf der Elne als auch auf den Marktplatz die ich kurz recitieren möchte.
01:16:37: In der Apostelgeschichte Als aber Paulus in Athen auf sie wartete, auf Jünger und seine Schüler vergrimmte sein Geist in ihm.
01:16:47: Da er die Stadt voller Götzenbilder sah, Apostelgeschichte wie gesagt, siebzehn Elf.
01:16:52: Genau, es ist schon immer siebzensechzehn.
01:16:57: Siebzehntsechs.
01:17:02: Ja ich hab's hier.
01:17:04: Und folgendem.
01:17:05: Jetzt wird es immer dramatischer, liebe Hörer und Hörnerinnen.
01:17:08: Einige Philosophen aber Epikaurier und Stoiker stritten mit ihm und einige von ihnen sprachen was will dieser Schweizer sagen?
01:17:16: Andere aber er sieht aus als wolle Erfremde Götter verkündigen denn er verkündigte das Evangelium von Jesus und der Auferstehung.
01:17:25: sie nahmen ihn aber mit und führten ihn auf den Europak eine große Anhöhe in Athen Und sprachen, können wir erfahren was das für eine neue Lehre ist die du Paulus lehrst?
01:17:37: Denn Du bringst etwas Neues vor unsere Ohren.
01:17:40: Nun wollen wir gerne wissen was das ist!
01:17:43: Alle Athenern nämlich auch die Fremden lieber ihnen wohnten hat nichts anderes im Sinn als etwas Neudes zu sagen oder zu hören.
01:17:51: Vers.
01:17:51: XXII Paulus aber stand mitten auf dem Europak und sprach ihr Männer von Athenen.
01:17:56: ich sehe dass er die Götter in allen Stücken sehr verehrt Denn ich bin umhergegangen und habe Eure Heiligtümer angesehen und fand einen Altar auf dem Stand geschrieben, dem unbekannten Gott.
01:18:10: Nun verkündige ich Euch was Ihr unwissend verehrt – Gott der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, ist der Herr des Himmels oder Erde!
01:18:20: Er wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht
01:18:22: sind.".
01:18:23: Auch lässt er sich nicht von Menschenhänden dienen, wie einer der etwas nötig hätte.
01:18:29: Da er doch selber Jedermann Leben und Odem und alles gibt!
01:18:34: Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen?
01:18:41: Und er hatte alles festgesetzt, wie lange Sie bestehen und in welchen Grenzen Sie wohnern sollen.
01:18:47: Dass Sie Gott suchen sollen... ob sie ihn wohl fühlen und finden könnten.
01:18:52: Und für wahr, er ist nicht Ferne von einem Jeden unter
01:18:56: euch.".
01:18:56: Und dann der große Satz in Vers.
01:19:14: göttlichen Geschlecht, da wir nun göttliche Geschlechts sind sollen wir nicht meinen die Gottheit sei gleich den goldenen silbernen und steinenden Bildern durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht.
01:19:26: Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissheit ihn weggesehen, nun aber gebietet er den Menschen das alle an allen enden Buse tun.
01:19:36: Vers.
01:19:36: thirty-five denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann den er dazu bestimmt hat und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.
01:19:50: Als sie von der Auferstellung der Toten hörten begannen die einen zu sporten, die anderen aber sprachen wir wollen dich darüber ein andermal
01:19:58: weiterhören.".
01:19:59: So ging Paulus weg aus ihrer Mitte.
01:20:02: Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig.
01:20:06: unter ihnen war noch Dionysius einer aus dem Rat und eine Frau mit Namen Damaris.
01:20:12: Liebe Hörer, liebe Hörern!
01:20:12: Das ist eine so gewaltige Rede in der der Monotheismus Pauli und das möchte ich Christen und Juden empfehlen.
01:20:21: In den Vordergrund sticht er unüberbietbar.
01:20:24: Unüberbierbar.
01:20:25: seine Liebe zu Gott.
01:20:27: sein brennender Eifer für diesen einen Gott, der immer wieder über alle schaut und das Klimm alles wächst steht über allem Denn Sie wissen ja, die Behörden hören lieber Paulus, lieber Thomas.
01:20:37: Es gibt Stellen bei denen man sehr große Affinität in den Paulienischen Reden findet zwischen Jesus und Gott.
01:20:43: Da kann man oftmals schwer unterscheiden, meint er Gottvater oder meint der Gottsohn?
01:20:47: Aber dann geht es wieder um Stellen wie zum Beispiel diese, in denen eindeutig Gott über Jesus steht.
01:20:54: Gott steht über Jesus dieser unendlicher Gott, den ich natürlich als Jude bekenne Dieser unendlich ewige Gott der über allem steht und er nicht verkörpert werden kann durch keinen Menschen, der steht hier im Hordergrund.
01:21:07: Und dieses riesige Lob für Gott diese einleiten Worte die ihn ja durchziehen den Paulus, Gott der die Welt gemacht hat, der natürlich nicht Jesus ist sondern Gottvater.
01:21:17: das ergreift mich im Innersten und das möchte ich immer wieder Herr Christen ans Herz legen wenn wir Christian Juden zusammenkommen uns bewusst zu machen dass bei Paulus wie wohl er natürlich fanatisch an jesus hängt dennoch der Gottvater über allem steht.
01:21:33: Und dieser Satz, den ich fast täglich rezipiere, hängt bei mir auch als Satz an verschiedenen Wänden, denn in ihm leben, weben und sind wir!
01:21:43: Wir sind seines Geschlechts, das ist ein Satz der durch- und durchgeht.
01:21:47: Das ist so eine Theophilie, eine solche Liebe zu Gottvaters aus dem alles entsteht, aus dem natürlich Jesus entsteht die Beispiellos ist.
01:21:55: Beispiellos, lieber
01:21:56: Thomas!".
01:21:57: Und du hast mich noch nach einer Stelle gefragt, ich habe hier noch eine Stelle.
01:22:01: Ich muss mal schauen ob ich die schnell finde.
01:22:02: Genau in Epheser IV Thomas Die Einheit im Geist und die Vielfalt der Gaben von eins bis sechs einschließlich.
01:22:12: Der Brief an die Epheser, ich lese vor auch ein großer, großer Satz eine Liebe, die daraus herausstellt, die einer dem Geist und im Vielfalt der Gaben übertitelt.
01:22:21: Ephesern Vier so ermanig euch schreibt da der Gemeinde in Ephesus in Griechenland.
01:22:25: So ermane ich euch nun Ich der Gefangene in dem Herrn, er war gefangen vermutlich in Philippe.
01:22:30: Da ist man heute nicht hundertprozentig sicher aber man vermutet dass er diesen Brief in der Gefagenschaft durch Juden klassische konservative Juden, die ihn ins Gefängnis brachten in Zusammenarbeit mit römischen Behörden.
01:22:43: Er hatte ja wie gesagt sehr viel auseinandersetzen und er soll in Philippe kurzzeitig gefangen gewesen sein.
01:22:49: Und von dort schreibt der an seine Gemeinde diesen Brief.
01:22:52: So ermahne ich euch nun Ihr der Berufung wirklich lebt, mit die ihr Berufungs seid.
01:23:01: Mir ist auch ganz wichtig das Thema Berufung.
01:23:03: Das spielt bei Paulus immer wieder eine zentrale Rolle.
01:23:05: Er wurde ja selbst berufen und nicht bekehrt.
01:23:08: Und darum predigt er unerlässlich die Berufung und nicht die Bekehrung!
01:23:12: Das ist mir ganz wichtig unseren Hörern zu vermitteln.
01:23:14: es geht um eine Berufung zu Gott hin ein Ruf der Gott gemäß an alle Menschen, da geht es sich an Gott und natürlich wie Paulus prädigt in Jesus zuzuwenden.
01:23:25: Nicht bekehrenden im Sinn von Glaubenswechsel!
01:23:28: Denn die Halten haben ja ihren Glaube nicht gewechselt.
01:23:30: Sie haben einfach nur ihren Politismus, der für mich und viele Kollegen ein Unglaube ist.
01:23:35: Heidentum ist kein Glaube.
01:23:36: Heitentum is ein Irrsinn.
01:23:38: Die Halden haben ja nur ihren Irrsind des Gürzendienstes abgelegt und sich zu einem neuen Lebensweg die Sie ja noch gar nicht benennen konnten, zu einem neuen messianischen Lebensweg.
01:23:48: Und oft wird auch der Weg Paulus beschreibt hier seinen neuen Gang mit Gott und mit Jesus als ein Weg.
01:23:56: Die Halten haben sich berufen lassen einen neuen Weg mit Gott zu gehen, der unabhängig von Titeln war Judentum oder Christenum.
01:24:03: Kurzum er sagt ich der Gefangene im Herrn wünsche euch amane euch dass ihr der Berufung würdig lebt mit der Ihr Berufen seid in aller Demut und sanft Mut in Geduld, ertragt einer den anderen in Liebe.
01:24:16: Hier kommt wieder das große Liebesthema was ja für ihn die Essenz der Bibel ist, die geistige Essenz da Bibel, erteigt einen den anderen im Liebe.
01:24:25: und seit darauf bedacht zu waren die Einigkeit im Geist, der ganz wichtige Geist durch das Band des Friedens, der Schalom.
01:24:32: Das sind zentrale jüdische Begriffe Ruhach Ahavah und Friede.
01:24:36: Ich möchte die drei zentralen Begriffe nochmals davorheben aus den Versen zwei, Drei.
01:24:40: Nämlich Liebe, die Ahavad, die wir ja vorhin hatten, liebe Deine Nächste, ich selbst und liebe Gott aus Deuternum sechs, vier.
01:24:46: das sind Grundideen, Grundelementarideen des Jundums.
01:24:50: dann der Geist.
01:24:51: ohne den Geist geht im Jundum gar nichts.
01:24:53: Der Geist Gottes begegnet uns ja schon in Genesis eins.
01:24:56: Gottes Geist schwebt über dem Wasser.
01:24:57: und dann natürlich der Schalom, der Friede der Friede, der ja in der Bibel durch und durch genannt wird.
01:25:03: Zum Beispiel im aronitischen Segen nummerer sechs zwanzig.
01:25:06: Daher gebe ich zu seinen Frieden.
01:25:07: Das heißt, ich möchte allen Hörern und Höreren meinen christlichen Freunden durchaus sagen dass diese Triade aus Liebe, aus Geist und aus Frieden nicht typisch stresslich sondern typisch jüdisch ist in aller Schärfe und Deutlichkeit.
01:25:21: Diese Triade Aus Liebe, Ahavar, Geist, Ruach typisch, aber mega-typisch jüdisch.
01:25:31: Ich fahre fort und seit darauf bedacht zu waren die Einigkeit im Geist durch das Band des Shalom ein Leib und jetzt wird es besonders schön!
01:25:39: Ein Leib, ein Geist wie ihr auch berufen seid zur Einerhoffnung eurer Berufung nicht Bekehrung.
01:25:45: Ein Herr, ein Glaube eine Taufe ich sage ja Traufe im Sinn von Tauchbad und einen Gott und Vater aller der da ist über allen und durch alle und in allem.
01:25:55: Thomas, da bekomme ich eine Gänsehund.
01:25:57: Und hier wird auch deutlich Unterschiede zwischen Jesus und Gott.
01:26:01: Er sagt ja ein Herr, das ist natürlich Jesus für ihn ist es der Herr der neue Meister Ein Herr Ein Glaube, eine Taufe.
01:26:08: Aber dann ein Gott und ein Vater aller der da ist über allen und durch alle ohne ihn
01:26:12: allen.".
01:26:13: Und das ist so ein Wahnsinnsstatement!
01:26:15: Ich möchte dass jedem Christen und jeder Christin ins Herz und an den Herzen legen.
01:26:20: Da bekennt sich Paulus so ultimativ zu dem einen Gott und Vater der über Jesus steht.
01:26:26: Und darum kann ich als Jude diesen Satz nur ins tiefste Herz legen, meines Herzens und des Herzen anderen Menschen.
01:26:32: Das ist in dieser Einleitung, in diesem großen, großen Text in der Philosophie.
01:26:37: Denn ohne die Grundideen des Judentums oder der Grundidee – ich wiederhole – ein Leib für das Vier, vier, vier!
01:26:45: Ein Leib und ein Geist wie ihr auch berufen seid zur Einerhoffnung eurer Berufung.
01:26:52: Ein Glaube, ein Tauchbad.
01:26:55: Ein Gott und Vater aller der da ist überall und durch alle und in allen.
01:27:01: das ist so ein Grundmonotheistischer Glaube.
01:27:04: Das könnte jeder Jude nicht besser ausdrücken.
01:27:06: lieber Thomas
01:27:06: Jetzt sind wir schon ich glaube an den Punkt gekommen.
01:27:09: jetzt klingt schon fast wie ein Schlusswort Wichtig!
01:27:14: Ja genau völlig richtig!
01:27:15: Wir probieren ganz ans Ende.
01:27:17: Bevor wir ganz ans Ende kommen, möchte ich noch eine Kleinigkeit zitieren.
01:27:19: Aber du stellst erst mal die Fragen.
01:27:21: Ich habe nämlich noch... Nein!
01:27:21: Ich hab ja keine Frage.
01:27:22: Die Frage ist nur an welcher Stelle wir jetzt sind?
01:27:26: Weil wie gesagt, das klingt schon fast wie ein Schlusswort.
01:27:28: Die nächste Frage wäre
01:27:29: jetzt
01:27:29: eigentlich gewesen was sind die großen bleibenden Verdienste von Schauel Paulus?
01:27:34: Das hast Du jetzt eigentlich gerade gesagt.
01:27:37: Ich kann dazu noch einen Satz sagen zu dieser wichtigen der ganzen Frage.
01:27:40: Wie bleiben den Verdienstes sowohl für mich als auch für Kolleginnen wenige Kollegen die mit mir darüber sprechen jüdischerseits sind, dass er es geschafft hat in einem heidnischen Europa, will ich's einfach scharf zusammenfassen.
01:27:52: In einem heidenischen Europa den Geist der Liebe und den Geister Verbundenheit auszuwehren!
01:27:59: Das ist für mich bleiben.
01:28:00: denn ohne diese Paulinische Mission zum neuen Gott, zum neuen Weg wer in der Apostelgeschichte genannt wird, wären du oder Milliarden Christen heute noch reiten?
01:28:10: absolut eigen.
01:28:11: Das heißt Paulus über dieses überwältigende Bekehrung, nicht Bekehrungsbelehrungs- und Berufungserlebnis vor den Toren der Maskus hat die Welt in einen neuen Bann gebracht.
01:28:24: Er hat ihnen den wahren Gott der Liebe, wer hat ja eben die liebe der Fäser?
01:28:28: Den Waren Gott der Liebe und der Verbundenheit der Grenzenlosigkeit ins Herz gelegt.
01:28:34: natürlich hatte auch Spaltung gebracht.
01:28:36: aber ohne Paulus wäre das Römisch-Heidnische Judentum versunkeln und versumpft in diesem Unsinn.
01:28:43: Und diesen Wirren, Gewirr von Götzendienst!
01:28:46: Das ist ein Vermächtnis ohnegleichen.
01:28:49: Was ich noch ein Vermächnis dieses Juden Paulus sagen möchte ist dass er uns was ich ja heute mit dir versucht habe Thomas immer wieder einlädt in die Tiefe der Tore einzudringen Und das wird die Herausforderung sein, möchte ich sagen für den nächsten Jahrzehnte.
01:29:02: Für mich ist es eine unausbleibliche Aufgabe Thomas und liebe Hörerinnen!
01:29:08: Diese Paulinisch-tiefen Gedanken, die aus der Tora kommen – und ich werde gleich ein letztes Torazitat bringen – diese tiefen Botschaften, die sich aus der Torah, aus den Propheten, aus dem Psalmen oder aus den Fünfbüchern Mose speisen immer mehr zu verstehen und immer mehr als Grundidee des christlichen Weges, der heute eine Religion natürlich ist, zu verstehen?
01:29:28: Das heißt, wenn Christen heute so weit sind in Paulus nicht mehr nur diese trennende Figur zu sehen der angeblich Wegbereiter des Christen ums war kann ihn.
01:29:37: Wenn du willst als ein Wegbereiten betrachten.
01:29:39: aber das was später nach dem Tod Jesu wirklich zu Christum wurde, davon hatte Paulus keine Ahnung.
01:29:45: Er war im weitesten Sinn ein Wegbereiter.
01:29:48: aber das richtige Christenturm, das etablierte und das funktionelle Christum hat natürlich nicht Paulus gegründet.
01:29:55: Das haben dann später die Kirchenväter und die Peps Fische für gegrüntet.
01:29:59: Ohne ihn hätten sie es nicht gekonnt,
01:30:00: möchte ich mal
01:30:01: sagen?
01:30:03: Natürlich!
01:30:03: Aber Paulus hat nie davon gesprochen dass er eine neue.
01:30:08: das war nie seine Idee, selbst wenn er Bischöfe oder Diakone einsetzt in den Gemeinden.
01:30:14: Bei Paulus bleibt es immer eine regionale dezentrale Angelegenheit.
01:30:18: Er will weder einen Papst nennen noch funktionelle Büschöfe und Dekale die ja heute eben weltweit fungieren sowohl im Protestantismus als auch im Katolizismus.
01:30:27: darum geht es ihm gar nicht sondern er will nur neue gott zentrierte und jesus orientierte Gemeinden mit intaktem Wegbegleitern mit intakten Unterstützern einrichten.
01:30:40: Mehr will er gar nicht, er will nicht eine neue Radikale, neue Glaubensgemeinschaft gründen – Mitnichten!
01:30:46: Und daher noch einmal, Christus ist entstanden das Rathageschichte soll nicht zurückgedreht werden.
01:30:52: aber ich möchte meine Schüler und Freunde weltweit bitten wirklich dieses jüdische an der Exegese, an der Hermeneutik, an die Auslegungskunst Jesbrauli immer wieder neu in den Fokus zu geben.
01:31:03: denn es Unermesslicher Schatz der das eigene Denken und des Verständnis Jesu und Pauli immens erweitert, Thomas.
01:31:13: Ich möchte mit einem letzten Wort Ende
01:31:16: dessen.
01:31:17: Genau, ich habe ein Zitat aus auch ein großes Lieblingszitat aber das als Abschluss liegen kann.
01:31:22: Nämlich Römer elf eben aus den drei Kapiteln Römern neun bis Elf römer elftreizig bis sechsund dreißig.
01:31:28: Das ist sein riesiger Dank an Gott und ihn möchte ich in aller Herzen Christen legen denn da geht es ja wieder um Gottvater Und nicht um Jesus den Sohn.
01:31:37: Denn jenseits aller Jesus Fokussierung und Jesus Zentralisierung.
01:31:43: Das Paulus steht bei Paulus immer wieder und das berührt mich als Juden, der ich ja nicht an Jesus Tod und Auferstehung glaube.
01:31:50: Ungemein Gottvater steht immer im Vordergrund und ohne Gottväter ist nichts denkbar.
01:31:57: und diese schönen vier Sätze möchte ich unbedingt als Abschluss unseres Dialogs betrachten aber auch als Ansporn weiter diesem großen Mann um seinem großen Denken zu begegnen.
01:32:09: Ich lese vor aus seiner großen Israelehrer am Ende des Finale von elf Ohr, welch eine Tiefe des Reichtums beides.
01:32:17: Der Weisheit und der Erkenntnis Gottes des Vaters.
01:32:21: wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschtliche seine Wege.
01:32:25: denn wer hat das Herrn Sinn erkannt?
01:32:28: Und wer ist sein Ratgeber gewesen?
01:32:30: Zitat natürlich aus Jesaja.
01:32:32: reines Zitat aus Jesajah.
01:32:33: vierzig dreizehn nochmal Wer hat das Herrn Sinn erkannt und wer ist sein Ratgeber gewesen?
01:32:40: Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm zurückgeben müsste.
01:32:45: Wieder Zitat aus dem Judentum.
01:32:46: Pures Judenturm, Hierpf, forty-three.
01:32:49: Paulus kann nicht ohne Thora atmen!
01:32:53: Paulus können nicht ohne Tora argumentieren!
01:33:24: Ja, das war nun wirklich so.
01:33:25: was?
01:33:25: wie ein Schlusswort.
01:33:27: Ich möchte dir auch ganz herzlich danken.
01:33:31: Wir haben jetzt hier ein Feuer entfacht, draußen stürmt es und hier stürmt das auch.
01:33:37: Hier ist es angenehmer!
01:33:39: an den Geist des Flammen sich zu wärmen und das Licht der Inspiration in sich aufzunehmen, dann hoffe ich dass diese Worte die du hier mit einem Flammenfeuer gesprochen hast ihren Weg finden in die Geister und Herzen.
01:33:51: Der Hörerinnen und Hörern!
01:33:52: Und ich denke wir haben jetzt ja wieder mal fortgesetzt um wieder neu anzufangen.
01:33:57: also das ist jetzt kein absolutes Ende sondern wir werden diesen Faden sicherlich weiter knüpfen bei nächster Gelegenheit.
01:34:03: Lieber,
01:34:04: lieber
01:34:04: Paulus!
01:34:05: Ich neige wirklich dazu nicht mit Paulus anzusprechen.
01:34:08: Lieber Paulus Thomas ich möchte vor aller Öffentlichkeit sagen dass ich dir unendlich danke denn du wirst dieses reiche Interview so verarbeiten das es YouTube fähig wird.
01:34:17: Danke für diese Mühe für diesen Paulinischen Eifert dieses wunderschöne Gespräch umzuwandeln in ein Youtube Sendung.
01:34:25: Ich danke dir sehr denn du hilfst mir ungemein das Projekt des Anliegen der Verbindung von Juden und Christen in die Welt hinaus zu tragen.
01:34:33: Ich bin dir sehr dankbar und ich danke auch den Hörern und Höreren, wenn sie sich dieses Interview anschauen.
01:34:38: Ich lade alle Hörer und Hörterein ein, Sie sich an mich zu wenden.
01:34:42: Sie finden im Internet meine Website, sie finden im internet mein Handy, meine Handynummer und Skype.
01:34:48: Wenden Sie sich mit Fragen und Kommentaren gerne, gerne an mich!
01:34:52: Ich freue mich und danke Gott und Thomas und Ihnen.
01:34:55: Shalom, shalom, Shalom.
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